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Erscheint Mittwoch und Samstag - PGis mitKreisblatt" vierteljährlich 5 , Ramu lv Gfg.

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Jedes8« -

Samstag, den 5. Dezeruber 1903. 5 l Aahrqana.

wird für den Bau emes Ersatzforts gesordet. Brin- s Lintr u b ? S . an oh. n Rnu-n m aimm. tmnabof liegt fünf Kilometer nördlich von den jetzigen!M Die russischen Su a sie cinzuns-neßen v-adiich-

zeit werden Bestellungen auf die

Hafenanlagen.

Die Verhandlungen über den Abschluß eines

In der Nacht vom 11. November schlugen

Schluchterner JeMna ^ch ve. ss,-

" HiOWIcu VerfauGrunge», günstig stehen. In une-u

. Kretsb^arr Berliner Telegramm DerFrkf. Zkg." wird daraus

von der Expedition entgegengcnoniüwn.

Aeuisches Reich.

Der Kaiser verlieh dem Professor Reinhold Vegas anläßlich des jüngsten Werkes, des Sarkophages der Kaiserin Friedrich im Mausoleum zu PvtsWn, die Brillanten zum KouiHÜrkrcuz deS Hansordens von Hohenzolleru. Ju einem Schreiben bezeichnet der Kaiser den Sarkophag als ein neues Meiftexuwrk, das sich den großartigen Schöpfungen zMesclle, mit denen Vegas die Mitwelt schon beglückt habe. Sein Name sei in die Geschichtstafel der deutschen Vildhaueckunst unauslöschlich eingegraben. Der Kaiser sei durch die vortreffliche Arbeit hoch erfreut; beim Aublick des Werkes ergreife und beseele ihn in pietätvollem Ge­denken der teuren Entschlafenen eine weihevolle Stimmung.

Der Reichstag ist am Donnerstag eröffnet worden. Die Thronrede wurde vom Reichskanzler Graf Bitlow verlesen.

Ueber den Tod der Prinzessin Elisabeth von Hessen ist jetzt das amtliche SMnmeim in seinem vollen Wortlaute zur öffentlichen Kenntnis gelangt. Es bestätigt, daß die Prinzessin einer hochgradigen Ver­giftung mit Typhusgift erlegen ist. Wie es aber möglich war, daß die Prinzessin, die GHpiclin der Großsürstinnen, in Skierniewice an Typhus er­kranken konnte, das. erfährt man aus einet A.AKmg derStaatsb.-Ztg.", in der es.chDt: Die Prinzessin ist der i» Slicrniewice herrschenden Typhusepidemie zum Opfer gesellen. Die Schuld trifft einige Beamte, die ein geradezu uuveramwortliches- VerPimlN uugs- fystem dem Zaren gegenüber beobachtet haben. Schon seit Frühjahr herrsch! bei Den in Skiennewiee und Umgegend stationierten Truppen der Typhus infolge ungünstiger Boden- unD Wirre.nngsvcrhäimisse In unverantwortlicher Weise hat man Den Zaren das verschwiegen, und so kam es, daß infolge vergifteten Wassers schon Wenige Tage nach ihrer Ankunft Die kleine Prinzessin dem Typhus zum Opfer fiel. Die kaiserlichen Kinder wurden sofort nach Livadia gesandt, während das Zarenpaar wegen des Ohrenleidens der Zarin zurückblerbeu mußte.

Preußisches Gebiet wird au Bremen abgetreten, damit dieses feine Hasenaulagen vergrößern kann. In dem neuen Marineetat sieht eine erste Rate von 600COO M, die Bremen für den Ankauf des Weser- forts Brinkamahof 1 zählst und die gleiche Suunne

hingewiefen, dagstie russischen Delegierten den Stand der Verhandlungen und die Aussicht des Abschlusses durch­aus nicht so günstig beurteilen. Rußland habe anfangs Ermäßigung der Getl^idezölG und zwar unter die Miuimaffätze verlangt. Das sei bis jetzt von deutscher

Seite verweigert worden. Daraus hatten die Skiffen auf dem Gebiete Der russischen Iudusiriezölle Forder­ungen aufgestellt, auf Die man von deutscher Seite nicht entgehen konnte. Anch sollen die Russischen Delegierten allerlei Vorbehalte mit Bezug auf Die Behandlung deutscher Aktiengesellschaften in Rußland gemacht haben. Die Beendigung der jetzt in Berlin slattsindeuden Konferenz bedeute nicht etwa einen Ausgleich über diese Hauptfircitpunkie. Die Verhand­lungen wurden später wieder in Petersburg fortgesrh- werden. Wie Der Ausgleich und wann Der Abschluß erfolgen werde, scheine auch von den Beteiligten noch niemand mit irgendwelcher Sicherheit sagen zu können.

, Arrsiüllö.

Die englische Tibet-Expedition in Ostasien scheint tatsächlich in Szene gesetzt zu werden. Hinter meldet aus Tieulsin, es verlaute, daß die englischen Militär-

' DckS GetzsiNNZiS des SehlerepS.

Roman von H. v. Benitzli, aus dem NiMrischen von G. Laugsch 9tad)bnid verboten

Er war traurig, daß er Sabine nicht sehen konnte, doch tröstete ihn der Gedanke, daß sie nicht gleich an den Comersee eilte. Den ganzen Tag plagte er sich mit der Frage, ob er Den Bruder von der Ankunft der Gräfin verständige» solle oder nicht.,

Am andern Morgen," als cr sich nach dem Beßn- den der Gräfin erkundigen ließ, erhielt er zur Ant­wort, daß sie bald im Speisesaal zum Frühstück er­scheinen und dann den Ausflug nach dem Lido unter-

nehmen wollte.

Sogleich bestellte er den Nachen und harrte dann sehnsüchtig der geliebten Gestalt.

Sabine l nicht lange auf sich warten. Rosig, mit glänzenden Augen, trat sie ein. Auch sie baue in der Einsamkeit des mhergegangenen Tages viel nachgedacht, und der Ausdruck ihrer Züge zeigte, baß sie zu einem fröhlichen Ergebnis gelangt war Lächelnd reichte sie Sigmund die Hand. In augcuchuai. Ge­sprächen verging die Frühßückszeit, Dom Agaven ne sich anS Gestade und besucht nach kurz«'!, Spaz-w- gang am Kanal Die Gondel und sogen mit Wonne Die milde, feuchte Luft ein.

die 3'-Josen die Chuu Hufen p» der mongolischen G.ea-e und verfolgten sie. Die Egunchsen Hallen große VerlMe und wurden vollständig zerstreut. Auf russischer Seite wurden vier Tote gezählt.

Aus Wien WuD derPerl. Morgenpost" tele­graphiert.' Nach Belgrader '.Skikäsen heischt Dort große Aufrrgnung, weil man in zahlreichen Kreisen von einem neuen Umsturz spricht, den die Königs« Mörder planen. Maschins Rmr in der Ossizierschnle, worin er den Königsmord verherrlichte, gilt als synchwulatisch. Angeblich sind Die Mrschwörer eroittert über "König Peter, der sich von ihnen astmomsen sucht, unh -strebet, seine Abdankung und Einsetzung einer älegouts-hast an. Als Regenten werden Maichin, Alisitsch und Avakumowilsch genannt.

^kalto und ProymMeZ.

Schlüchtee«, 4. Dczeiuber 1903.'

* Sonntag, den 6. Dezember, Nachmittags 3 Uhr findet imHessischen Hos" Da hier eins Versa-um- lung aller Haubwerrer für Schlächtern und Umgegend statt, in .welcher der Beauftragte des Kreises, Herr Schreiuerlneister A. Hüther aus Hau au einen Bor.rag über die neue Handwerkernovelle, Organisation uns Lage des HandwMerstaüdes halten wird. Ferner wird

Der Sekretär der Handwerkskammer aus Egsel ehe»? -falls eine Ansprache halten. Im Interesse aller Hand­wert er liegt es, zu dieser Versainmstmg recht zahlreich zu erscMueu.

* Sie äste Prämie der Preußischen Klaffe n-

behörden Damit beschäftigt sind, sich aus Szetschwau und Tibet Dolmetscher für die englische Tiber-Expede- rivn zu beschaffen. In Tientsin gehe das Gerücht, ... ..... ....

daß zwischen England und China an Einvernehmen hotle st S auf die 81 - nmee 102/ 38 gezogen worDen, "begehe, Tibet, wenn sich Gelegenheit ergeben .sollte, n .-sr-ch-SL-.au gesasten- Luu dem je wwd n zwei gegen Rußland zu behaupten.' Obgleich noch u. P-^nSanreste in Der StaB er .ai,

gegen Rußland zu behaupten. , Zeitpunkt für den AusBuch Der englischen Mission

nach Tibet bestimmt ist, so steht Dc v fest, daß die Expedition zuerst nach IauMe, der auf Dem Wege nach Lhafs« gelegenen zweugroßlen Stadt Tibets gehe. Dann werde der Versuch geniacht, wieder in Verhand­lungen mit den Tibetanern -zu treten. Es sei gegen­wärtig keine Rede von einer dauernden Besetzung Der Stadt Jangtse oder von einem Vormarfch nach Lhassa selbst. .

Dem-Russischen Invaliden" zufolge kam es in der Mandschurei wiederum zu Zusammeustößeu zwischen russischen Truppen und Chunchufeu. " Infolge der Meldung über die Zusammeurotlung behütender Chuuchusenbanden und über von ihnen im Tale des LiauflusseS verübte Räubereien wurde am - v 'Novemver eine aus zwei Kompagniert und sieben Schwadronen mit vier Geschützen bestehende Expedition.gegen sie ausgesandt. Diese stieß aus mehrere hundert Ehnn- ü-usen, denen es gclMg, aus Dem zwischen deu Flüssen

in deren nächster Umgebung und ein Vic elanaäl in der Provinz Posen gesprelt. Die gitick-ichen Gewinner

sind aur-nahmsW in bescheidcocu Sech-Lsuv^o. lebende Leute. - Von Dem Halburitlionengewinu der preußischen Lotterie B ein Viertel einem im NördosteuhBerlius wohü endest Spediteur zugefalle-k.

* Wanne Getränke "für B.Mbeamte. Die Ei srn' bahndirektion in Fraurfurr a. M. gibt heumur, daß Den Güterzugpersoualeu des Di-otiov-Po^v S aus h;.. Uutcrioegsslatwueu warme Getränke auf Koswu "der Verwaltung verabfolgt werden sollen, sobald, die Be- aWeu luindestens drei Stnnoen - t Ta. st, d. h. an­der Fahrt sind und im Frein- ..mon-s-eus - v' Celsii- herrschen Die Kältegrao pud von i2 aus u- gc gesetzt worden. Nach eiteren hol Stunden Fry werden wiederum warme Getränke kaO m "

* In der am 21 Roveniber ab geh

schaftlichen Sitzung der Seuckenb-cgtschcn uo. ;; den Gei'Uschaf in FcauksuN a. Nr. --ng t

Sie ließen sich auf der die herrlichste Aussicht ge-szn einem Geständnis eni-n---

" oder später gemacht "härte und zu we?.d-e Ge & gen Herr drängte.

währcndslcn Terrasse nieder und versenkten sich lange in den Anblick der schönen Nalur.

Plötzlich schaute Sabine mit ihren ins H .z dringen­den Blicken ihren Gefährten an.

Warum sind Sie eigentlich mit mir gekommen?" fragte sie.Weshalb begleiten Sie nach B Wir feinten uns kaum. Sie haben nur meine Fehler und schlech­ten Eigenschaften gesehen miD doch fuW Sie bei mir und umgeben mich mit zarter hiifmcnjamfeit.

Ist/ wundere mich über Ihre Frage, Gräfin", entgegnete Sigmund, durch tiefe gänzlich nnerwartete Anrede etwas außer Fassung gebracht- dann brach er ab.

Wollten Sie sagen, daß Sie nach lieben?" fuhr Sabine fort.Sagen Sie aufrichtig: hoffen Sie aus Gegenliebe, oder ist Ihr Gefühl völlig selbstlos und sind Sie von meiner unveränd. teu Liebe zu Theodor-

überzeugt

giebt keine Liebe olue Hoffnung", sagte Sigmund.

.lliiO doch ist dies vielleicht das wahre Gesuhr, welches aus eigenem Reichtum ? nährt o auch ohne Hoffnung weiter besteht", logte Sabine ge- dankenron.

Die wirkliche, tiefe, aufopfernde Liebe kann ohne

Also Sie lieben u >

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wie Theodorf welcher mit m g .

leichtsinnig spielte llnff ihn ii:m c

teil. Wenn an?; ein faßc unser Auge bknectc, erkenn

wenn wir lvirki ichst echt Steine daneben er ducken, Dies ist" der HNlterschi-ed v:?

sollte svlcbcn Singen wirrnch oemmmm bici/

Bleiben Sie so, entgeguche sie un-r- s : warm.Werden wir Freunde. Ich m verlassen in Der Wen - B.Scichl u die schafllose FienndtzFas. cac Wundes mm, we Liebe gest läge.

Zhr Wille ist mir 'st :) stn 3

nur drtden Sie meine s

Hüt) Die Grän - Du!-.eh ihn nicht nur in ihrer Ohme, sondern sie verzöger-e von Woche u Wostc Die Abreise von Venedig nach Dem Onr, wohin sie ihr Macheg-fühl zog.

Theodor verbrachte m,' <- ; ; h

an Atzricuneus Sei?- u D m . .n c' -, . ma .. i s

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rie milde, feuchte Luft ein.

Nicht lange danach waren sie am Lido. und drc sich sc-S selbst

Wer gehen den Wellen des offtneu Meeres umspielten ge. --m, nn«.; er -