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Zchlüchterner Mung

v Monatsbeilage: Landwirtschaftlicher Ratgeber.

Postscheckkonto Frankfurt a. M- 11402. Telefon Nr. 65.

Wochenbeilage: Illustriertes Sonntagsblatt.

mit amtlichem Areisblatt

Telefon Nr. 65.

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Erscheint Mittwoch und Samstag. preis mitRreisblatt" vierteljährlich 1,20 Mk. Anzeigen kosten die kleine Zeile oder deren Raum 12 pfg.

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Samstag, den 23. September 1916

67. Jahrgang

Die im 67. Jahrgang erscheinende Schlüchter«er Zeitung mit amtlichem Kreisblatt ist mithin die älteste und verbreiteste Zeitung im Kreise s Schlüchtern und weit noch über denselben hinaus und finden Inserate in derselben wirksame Verbreitung.

Wer» UMM

daher in der Zustellung unserer Zeitung durch die Post beim bevorstehenden Quartalswechsel vermeiden will, der wolle dieselbe so bald wie möglich bei dem betreffenden Postamts bestellen. Nur diejenigen auswärtigen Postabonnenten, welche bis spätestens 30. September unsere Zeitung wieder bestellt haben, können verlangen, daß ihnen unsere Zertung vom 1. Oktober 1916 ab pünktlich von der Post geliefert wird. Wer später bestellt, muß nach den amtlichen Bestimmungen für Nachlieferung der ersten Nummern des neuen Quartals eine besondere Gebühr von 10 Pfg. bezahlen. Jede Post- Anstalt und jeder Landbriefträger ist verpflichtet, Abonnements-Bestellungen anzunehmen.

Zu recht zahlreiche« Bestettuugeu auf das mit dem 1. Oktober 1916 beginnende neue Vierteljahr ladet freundlichst ein

die Expedition derSchLüchterner Leitung"

Ainttietzes

Jede Station der Staats-Eisenbahn (zumeist die Eilgüter- und Güterabfertigungs- ; Stelle) nimmt von Staub und Beimengungen s gereinigten Sonnenblumensamen in jeder Menge zum Preise von 45 Pfennig für tas ; Kilogramm, Mohnsamen aber nur bis 50 Kilo zum Preise von 85 Pfennig für das Kilogr. in Empfang.

Kriegsausschuß für Oele und Fette Berlin NW. 7.

Anordnung

Nr. 5095 K.-G. Auf Grund des § 11 der An­ordnung des Herrn Regierungspräsidenten vom 7. ds. Mts. AUG- 4473 und mit Genehmigung der Be­zirksfettstelle wird der Vorsitzende des Kreisausschusses ermächtigt, Halter von Kühen im Kreise Schlüchtern zur Lieferung von Milch an die Genossenschaftsmolkerei in Schlüchtern oder ihre Berechtigte anzuhalten, ihnen auch die Herstellung von Butter zu untersagen.

Schlüchtern, den 13. September 1916.

Namens des Kreisausschusses. Der Vorsitzende.

7 J.-Nr. 10220. Die Herren Bürgermeister, welche mit der Erledigung meiner Verfügung vom 26. Juli d. Js. Nr. 8171 (Kreisblatt Nr. 61) betr. Ein- reichung der Liste über die Zahl der Jugendwehrteil­nehmer noch im Rückstände find, werden an deren alsbaldigen Erledigung erinnert.

Schlüchtern, den 20. September 1916.

Der comm. Königliche Landrat. J. V.: Schultheis.

Die Einzahlung der in den Monaten Juli, August und September d. Js. (2./7. 16 bis 1/10. 16) fällig gewordenen Krankenversicherungsbeiträge wird hiermit in Erinnerung gebracht.

Rückstände, welche am 26. Oktober 1916 noch be­stehen, müssen alsdann unverzüglich zur zwangsweisen Einziehung kommen. Diejenigen Herren Arbeitgeber, die noch im Besitze der für 1916 geltenden namentlichen Auszüge sind, werden ersucht, solche umgehend zur Ein­tragung der Beiträge hierher einzusenden.

Die Hebetermine finden statt:

1. in Steinau, für die Stadt Steinau und umliegen­den Ortschaften am:

Sonnabend, den 14. Oktober 1916 von nach­mittags 1 bis 4y, Uhr der Eckartschen Gast­wirtschaft daselbst.

2. in Soden, für Soden, Romsthal, Eckardroth, Ker- bersdorf und Wahlert am:

Mittwoch, den 18. Oktober 19 l 6 von morgens 8 Uhr bis mittags 11'/, Uhr in der Zehner- schen Gastwirtschaft daselbst.

3. in Salmünster, für Salmünster und Ahl ebenfalls am: Mittwoch, den 18. Oktober 1916 von nach­mittags 1'/, bis 4 */, Uhr in dem Gasthause Zum Engel" daselbst.

4. in Sterbfritz, für Sterbfritz und alle naheliegenden Orte am:

Mittwoch, den 25. Oktober 1916 vormittags von 8 bis 10'/, Uhr in der Böhmschen Gast­wirtschaft daselbst.

Die Quittungsbücher und Karten ersuchen wir bei der Zahlung vorlegen zu lassen. Die Herrn Bürger­meister bitten wir im Interesse aller Zahlungspflichtigen ihrer Gemeinde, dieses wiederholt ortsüblicherweise be­kannt machen zu lassen. Besonders dürfte sich für die Orte Steinau, Salmünster, Soden und Sterbfritz eine Bekanntmachung an den Hebetermintc^en sehr empfehlen.

Schlüchtern, den 20. September 1916.

Der Vorstand der Allg. Ortskrankenkasse.

Die Kernsammelstelle hat wiederholt feuchte nnb unsaubere Kerne erhalten, dieselben sind nicht nur wertlos, sondern tragen auch zur Fäulnis der guten trockenen Kerne bei, ich bitte noch einmal dieselben in diesem Zustande nicht abliefern zu wollen, da es die uns so nützliche und wertvolle Sammlung verdirbt. Ferner sind die Kerne des Kürbis und der Sonnen­blume zu sammeln und zu trocknen, und getrennt von den Zwetschenkernen abzuliefern. Ein jeder beteilige sich an der Kernsammlung, denn viele Wenige machen ein Viel.

Für den Baterl Frauenverein

Frau v. Trott zu Solz, Vorsitzende.

Lokales und Provinzielles.

Schlüchtern, den 22. September 1916.

* Fleischkarten und Hansschlachtungen In dem heutigen Kreisblatt ist eine längere Ausführ­ungsanweisung der zuständigen Minister über die Regelung der Fleischversorgung und über Hausschlachtungen ent­halten, deren eingehendes Studium wir allen unsern Lesern, insbesondere aber den Metzgern, Fleischbeschauern und Trichinenschauern empfehlen.

* Wie uns von befreundeter Seite mitgeteilt wurde, ist der Kriegsfreiwillige Vizewachtmeister Karl Stern, Sohn des Herrn Sanitäts-Rats Stern, zum Leutnant der Reserve im Bayrischen Ersatz Feldartillerie Regiment ernannt worden.

* In Folge der nassen Ernte hört man eben viele Klage über schlechtes Brot. Wie wir hören ist in

der Hadermann'schen Mühle eine Getreide-Trockenanlage in Betrieb gesetzt worden und werden wir nun hoffent­lich besseres, trockenes Gebäck bekommen.

* Mutterkorn ist starkes Gift für Menschen und Tiere. Deshalb sollte man für sorgfältige Entfernung aus dem Getreide sorgen. Die Arbeit dazu ist lohnend da jede Menge in der Apotheke in Schlüchtern gut be­zahlt wird.

* Die 8jährige Sophie Müller Enkeltochter des Gastwirts Georg Möller in Breitenbach zeichnete auf die 5. Kriegsanleihe den Betrag von 1300 Mark. Bravo dieser jungen Vaterlandsheldin.

* (Petroleumverbrauch.) Durch die ver­änderte Kriegslage hat die Versorgung mit Petroleum eine erhebliche Erschwerung erfahren. Für die Zukunft wird Deutschland ausschließlich auf die beschränkte Zu­fuhr aus Oesterreich-Ungarn angewiesen sein. Bei den uicht unbeträchtlichen Mengen, die als Treiböl für Landwirtschaft und Industrie, ferner für die Marine- und Heeresverwaltung sowie für Zwecke der Eisenbahnen und für Behörden sichergestellt werden müssen, kann für Beleuchtungszwecke für die Zivilbevölkerung nur ver- c^nismäUg wenig zur Verfügung gestellt werden. Aeußerste Sparsamkeit im Verbrauch ist daher unbedingt geboten. Es muß in allererster Linie Vorsorge ge­troffen werden, daß nach Befriedigung des Marine-und Heeresbcdarfs sowie des Bedarfs der Eisenbahnen und der Behörden sowie für Motore die noch zur Ver­fügung bleibenden Mengen an Petroleum der Land­bevölkerung und für Heimarbeit zur Verfügung gehalten werden. Es ist ferner unter allen Umständen oarnuf zu halten, daß an allen Stelen im Interesse unseres militärischen und wirtschaftlichen Durchhaltens an Leucht- petroleum die größte Sparsamkeit geübt wird.

Kirchlicher Anzeiger für Schlüchtern.

Evangelische Gemeinde:

Sonnabend, den 23. September nachmittags 1 Uhr Beichte: Herr Superint. Orth.

Sonntag, den 24. September 1916.

Vormittags 7,10 Uhr: Herr Superint. Orth.

(Hl. Abendmahl.)

Nachmittags 722 Uhr: Herr Pfarrer Rollmann.

Wochendienst Herr Superint. Orth.

Evangelisch Kirchlicher Blaukreuz-Verein. Versammlung nachmittags 5 Uhr in der Kleinkinderschule.

Katolische Gemeinde.

Sonntag, den 24. September 1916. Vormittags 97, Uhr Amt und Predigt.

Herr Kaplan Ramb.

Nachmittags 2 Uhr: Bittandacht.

Wer am 6. Februar

kann und muß jetzt 100 Mark Kriegsanteike zeichne«.

Mä/At^f hAr Icnke Keiner: auf meine 100 Mark kommt es nicht an!

f / 1111 1 1)111 Mc Schlacht schlägt man nicht nur mit Generalen

* ^^^ xx müssen auch die Massen der Soldaten davei sein.

Kuskunst erteilt bereitwillig die nächste Aank, Kparkasse, Dost- anstatt, ^lellensnerstchernngsanstalt oder Kreditgenossenschast.