SchlüchternerZeitung
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B-Wreis vorauszahlbar viertelt, durch die Post Mk. 12.—, unsere Träger Mk, 10.80, bei uns abgeholt Mk. 10.—. eint an Wochentagen nachmittags. Druck u. Verlag Lohmeister, verantwortlich H.-C. Hohmeister, Schlächtern, «ruf 65. Erfüllungsort für den gesamten GeschSsts- ' verkehr mit der Firma Schlüchtern.
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Aus der Heimat.
p Berichte über Ereignisse aus dem Orte und feiner itog wie auch aus anderen Landes teilen sind uns stets willkommen, sofern sie uns ohne Zeitversäumnis n, der Wahrheit entsprechen und keinerlei persönlichen tragen. Die. dem Berichterstatter erwachsenden usw. Auslagen ersetzen wir pcrn Ebenso ist es 5 nicht erforderlich, daß die betreffenden Nachrichten I« völlig druckreifer Form zugehen. Es genügt die ,e Uebermittelung der Tatsachen selbst; die weitere chtung des Berichts für die Drucklegung wird sich Redaktion gern angelegen sein lassen.
* (Außerkurssetzung von Postmarken.) Ueber die kurssetzung der Posimqrken zu 2, 2»/z, 3 und 7 7, igen sind in der Oeffentlichkett vielfach irrige Mei- m verbreitet. Derartige Postwertzeichen sind schon fingeret Zeit nicht mehr hergestellt worden. Sie find, iem die Postgebühren in den letzten Jahren wiederholt lt worden sind, im Postverkehr nur noch als Ergänzungs- ^eichen für Postkarten usw. frühercr Ausgaben brauchbar, sich allein zur Freimachung von Sendungen verwandt, n ste im Postbetrieb störend, da im einzelnen Falle eine große Zahl aufgeklebt werden muß. Deshalb sie bereits am 31. August 1920 außer Umlauf gesetzt m. Um den Aufbrauch der in den Händen des Publi- befindlichen Stücke zu erleichtern, hatte die Postver- tttg die Frist dann bis Ende Dezember 1920 erweitert, falls aus Rücksicht für das Publikum ist geflattert, sie
weiterhin zur Ergänzung der Freimachung älterer arte«, Postanweisungen, Briefumschläge und Kartenbriefe eingedrucktem Wertstempel zu verwenden. Die hin und ^ geäußerte Befürchtung, daß die Germaniamarkeu nein bei der Ausgabe der neu entworfenen Poftwert- 8 außer Kurs gesetzt werden, ist völlig unbegründet.
-* (Die neuen Fernsprechgebühren.) Zu den einzelnen nhrunge», die kürzlich eine Berliner Zeitung auf Grund Jnfornlattonen an maßgebender Stelle über die künftige iltung des Fernsprechgebührentarifs gemacht hat, wird Reichspostministerium mitgeteilt, daß die Grundform leuen Tarifs noch nicht festgestellt ist.
Salmünster. Herr Juftizsckretär Cotta, hier wurde » Ruhestand versetzt.
Aus der Rhön. Die Preise für Schlachtschweine sind um noch nie erreichte Höhe geftiegn; für einen Zentner lchtgewicht, werden jetzt 1800 bis 2000 Mk. bezahlt, bem Kriege kostete der Zentner Schlachtgewicht 55 bis uns 70 Mk. Auch für die jungen Schweine werden k ganz horrende Preise bezahlt.
Schmalnau. Eine freud'ge Botschaft erhielt die l!e des Handelsmanns Moses Katz hier. Ihr Sohn d war im August 1915 in russische Kriegsgefangenschaft eRi Bar einigen Tagen erhielten die Eltern die Nach-
SturmSewegte Schicksale
Roman von Max Esch.
Gegründet im Jahre 1849
unter dem Titel
Areitag, den 4. Keöruar 1921
8chtüchterner Ts geklatt
richt, daß der Sohn auf der Heimreise sei und in den nächsten Tage» bei ihnen eintreffen werde.
* Caffel. Auf dem Verschiebebahnhof versuchte nachts ein Rangierer ans einem auf einem toten Gleise geschobenen Güterwagen einen Zentner Bohnenkaffee zu stehlen, nachdem er den Wagen erbrochen hatte. Er wurde dabei überrascht und in Haft genommen.
* Lohr. Auf dem Marktplatz wurde ein junger Mann namens Rosenbaum festgenommen und in Haft gesetzt. Derselbe ist in Schieberkreisen eine schon längst bekannte Persönlichkeit. Jetzt hat er einen neuen Trick zur Ausführung gebracht, wurde dabei aber erwischt. Er hatte in Würzburg eine Postanweisung, wie verlautet, auf 900 Mk. aufgegeb en und dieselbe an seine Adresse nach Markthetden- feld gerichtet, wo er den Betrag erhob. Alsbald merkte man an der Post, daß die Sache nicht ganz in Ordnung war, man fuhr dem Geldabheber nach Lohr nach nud entdeckte in R. die Person, die das Geld erhob. Er hatte bereits einen anderen Anzug; er mußte sich in das Gewand, das er in Marktheidenfeld an hatte, umkleiden und dann konnte bestimmt festgestellt werden, daß er der gesuchte sei. Er hatte jedoch in Würzburg kein Geld eingezahlt, sondern sein dort im Dienste stehender kriegsinvalider Bruder wußte die Pgstanwsisung mit Stempel usw. versehen, um die Auszahlung zu erreichen. Es sollen noch zwei solche Postanweisungen an anderen Postanstalten aufgegeben worden sein, was die Untersuchung ergeben wird. Der an der Post in Würzburg angestellte Bruder, der sich verleiten ließ, muß den Dienst quittieren.
ßohlenpreiseryöhukgen Wer Veansiandung.
Der ReichSkohlenveröand und der große Ausschuß des Reichstohlenrates hatten sich in ihrer heutigen Sitzung mit erneuten Anträgen für jlohlenpreiserhöhungen zu beschäftigen. Für das rheinisch-westfälische Kohlenstindikat wurde eine Preiserhöhung von 25 Mark pro Tonne beantragt, unter Bezugnahme auf bereits früher gestellte Anträge und auf das Ergebnis von durch den Reichskvhtenveröarlö und das Reichswirtschaftsministerium vorguommenen Selbstkostenberechnungen, die (allerdings nach Berücksichtigung eines allmählichen Abschreibungssatzes für Einrichtungen) für den Monat Oktober einen Mindererlös von etwa 12 bis 15 Mark pro Tonne ergeben hätten. Der Antrag fand gegen eine Stimme Annahme. Staatssekretär Prof. Dr. Hirsch erhob im Auftrage der Reichsregierung gegen diesen Beschluß aus Gründen des öffentlichen Wohles Einspruch. Die Reichsregierung habe in sehr eingehenden Erörterungen die Tatsachen geprüft. Entscheidend für die Haltung der Reichslegierung seien Erwägungen gewesen, wie sie in der heutigen Sitzung auch von zwei Vertretern der Verbraucher ' hervorgehoben worden seien. Auf dem Weltmärkte sowohl als in Deutschland
ständen wir innerhalb eines allgemeinen Preisrückganges und Absatzmangels und eine Kohlenpreiserhöhuug in diesem Zeitpunkt würde den Arbeitsmarkt und die Industrie unerträglich belasten. In der Aussprache wurde die Begründung
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Dadurch erfahre er nicht einmal, was auf seinem eigenen wunb und Boden vorgehe. Durch eigene Beobachtungen hatte der Oberst dar bestätigt erhalten, aber auch die Wahr- !>ch>>iiiiig machen müssen, daß sich auf dem Gute unter den fandet" "ber auch Müßiggänger und Trunkenbolde be«
As Braunhofen erstaunt den Verwalter nach der Ursache 'siez UmstaildeS befragt hatte, hatte der Beamte erwidert, '«an den Leuten verschiedecieö nachsehen müsse, da man "st überhaupt keine Arbeiter erhalten würde. Wenn die "gttrunkenen sich ernüchtert hätten, wären eS die besten
aber blieb er plötzlich stehen und lachte laut auf, war «L ihm doch gewesen, als hätte ihm jemand ins Ohr geflüstert: „Ba» dewig begehrt Mizzi zur Gattin."
Der Gedanke war doch zu komisch, daß der gute Onkel Ladewig sich ernstlich mit der Absicht tragen konnte, des Freundes Tochter als Frau zu begehren. Er kam dem Oberst so komisch vor, daß er darüber laut auflachen mußte.
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ifß., Reklame- Zuschlag. Bei
73. Iahrg.
sur üie Avieyuuug oer -preiseryogung als ungenugeno ve- zeichuei und es fand ein Antrag Annahme, daß in Kürze eine Vollversammlung des Reichskohlenrats einberufen werden soll, in welcher die Rerchsregierung vermutlich die Kohlenpreisfrage eingehend darlegen soll. Ein Antrag des niedersüchfischen Kohlensyndttats auf eine Preiserhöhung von 18.40 Mark pro Tonne fand ebenfalls Annahme. Er wurde indeß mit der gleichen Begründung durch Vertreter des Reichswirtschaftsministeriums beanstandet. Ein Antrag des mitteldeutschen und westelbischen Braunkohlensyndikats auf Preiserhöhungen von 3.70 Mark je Tonne Rohkohle und 17.70 Mark je Tonne Bvjketts fand schließlich unbeanstandet Annahme, nachdem ein Antrag für eine weitergehende Preiserhöhung von 6 bezw. 19.70 Mark mit Einspruch begegnet und zurückgezogen worden war.
Der Schieber ohne Telefox.
Der Beruf des Schiebers ist bekanntlich derjenige, zudem man am wenigsten Vorkennkniffe und auch am wenigsten Handwerkszeug braucht. Der tägliche Inseratenteil der Zeitungen und ein Telefon genügen vollkommen. Im Inseratenteil sucht sich der „Mann am Telefon" die Ängebme von Waren heraus, nimmt dazu die Anzeigen, in welchen nach Waren derselben Art gefragt, wird, klingelt beide üb reffen an, und das Geschäft ist gemacht. Bisher ist es mit keinem Mittel gelimgen, diese ebenso einfache wie sinnreiche Technik lahmzulegen. Jetzt aber hat das bayrische Verkehrsmini« sterium sonstigen das Ei des Kolombus gefunden, indem es an alle Fernsprechzellen eine Verordnung erließ, wonach allen Personen, die wegen Preistreiberei und Schleichhandels verurteilt worden sind, auf Antrag der Landeswucher- ^bwehritelle der Fernsprechanschluß zu entziehen oder zu verweigern ist. Die Sache soll bereits gut gewirkt haben, mü sie verdient zweifellos die allerbreikeste Nachahmung. Der Schieber ohne Telephon ist wie ein Raffael ohne Hände. Hier wird der Wucher sozusagen an der Quelle seiner unrechtmäßigen Einkünfte gefaßt. Bisher hat man Am amei hur mit Strafen dämpfen wollen. Das hatte natürlich gar keinen Zweck, weil die Höhe der Steven in keinem Verhältnis zu den Einnahmen der Betrosfeum stand. Jetzt aber hat man en-deckt, wie man ihnen das Handwerk legen kann. Das neue Verfahren schlägt außerdem zwei Fliegen mit einer Klappe, denn es können auf diese Weise Telesonapvarate frei werden für diejenigen, die sie dringend zu ihren ehrlichen Geschäften brauchen. Die einzige Schwierigkeit, die in der Sache liegen könnte, hat die Verordnung von vornherein ausgeräumt: Man könnte nämlich einwerfen, woher man wissen wolle, wer ein Schieber sei. Deshalb beschränkt sich die Verordnung auf Personen, die bereits wegen solcher Vergehen verurteilt worden sind. Freilich werden deshalb unzählig viele auch mit dem neuen Mittel nicht gefaßt werden. Andererseits werden unter den Verurteilten manche fein, die nur verurteilt werden mußten, weil veraltete Bestimmungen es verlangten. In solchen Fällen 'hat aber die LandeswuHerabwehrstelle es immer noch in der Hand, auf ihren Aittrag auf Entziehung des Fernsprechanschlusses z« verzichten. UeLrigens versteift sich von selbst, daß nicht nur Privatanschlüffe, sondern auch solche öffentlicher Lokale von der Verordnung betroffen werden können. So gibt es z. B. eine große Zahl notorischer 2 Hieb erlasse es nmd dergleichen. Freilich werden die in dieser Hinsicht Begabten auch fernerhin neue Schleichwege finden, aber ihr Gewerbe wird ihnen doch immerhin erschwert und tu manchen Füllen auch unterbunden.
flussen sollte, w« kaum anzunehme». 'Nein der gute Junw war kebeSkauk.
Daß er sich auch hier, wie vorher «tuschen könne, kam den am geraden Wege gewöhnten Oberstauch nicht im entfern, testen in den Sinn. Schneller, als er erwartet, langte er auf dem GutShof an. Nachdem er Jagdbeute und Flinte dem Burschen übergeben, beabsichtigte er, mit Ladewig noch ein Plauderstündchen zu halten Sich eine Zigarre anzündend, schritt er nach dessen Gemächern, doch erklärte ihm der Diener, daß der Herr Baron nicht anwesend fei, sondern nach dem Seeufer gegangen wäre, an dem auch das gnädige Fräulein Koniteß weile.
Aber nachdem der Gedanke einmal da war, ließ er sich nicht so leicht wieder abschütteln. Er nistete sich fest und bewirkte, daß Braunhofen daß Verhalten LadewigS seiner Tochter gegenüber und daß der letzteren zu Ladewig einer kritischen Prüfung unterzog. Und da warde Braunhofen, waS Ladewig betraf, doch stutzig. DeS letzteren Galanterien gegen „Nanu!" entfuhr eß den Lippen deS Oberst, her durch Mizzi waren zum mindesten übertrieben. Möglich, daß Egon diese Nachricht unangenehin überrascht wurde. Seine Stirne sich mit dem Gedanken trug, Mizzi, in bet er das verjüngte : Ebenbild der Mutter und Jugendgeliebten erblicken «rocht«, i , _______,
zu seinem Weibe zu machen. Aber dieses Wollen mußte an letzterer von seinem unvernünftigen Plane absteh' dem festen Willen ber Tochter scheitern, denn meßr wie je sich dem Kinde gegenüber tiidjt blamiere. Deshalb
ßabeioig wiederum hatte «S entschieden abgelehnt, sich
Vutx^" Plebs zu befassen. Geradezu drastisch aber war deS oem Tenen «innen oer ;e,oa)ier jajeuem, neun mryr wie ir rinb Auffassung über die Trunkenheit der Leute wah- mar Braunhofen, der Mizzi unauffällig aber scharf beobachtet Ev-„?/?..^^ö"tt., Nur ein »ntleidigeS Lächeln über die hMe, davon überzeugt, daß sie niemals Ladewig die Hand zum Lebensbnnde reichen würde, denn ihre Liebe gehörte, trotz allein, was vorgefallen war, dem Vetter.
runzelte sich. So konnte das nicht weiter gehen. Mit Lade» vig mußte ein deutliches Wort gesprochen werden, damit
ie, und
Orr rurvenszett. ymr ein mttietotges uacpetn uver du bor ha* be6 Freundes hatte er darüber gefunden und offen- leih. ■ belustigt eingeworfen: „Sag mal, Kurt, haben wir Sk e ^cht auch schon über den Durst getrunken? Sieh, das lck । ^'^ Alles verstehe», heißt aber auch, alles verzeihen, leim en e6 ben armen Kerlen nicht einmal übelnehmen, daß k!s?!^"ohol, diesem schönsten Sorgenbrecher, einmal Ber- r< «?/" 'hree im großen und ganzen doch einförmigen und iiiisM ■ ^beuk gesucht haben, denn offen gestanden, ich !ki> » *^ter Haut nicht stecken. Wenn der Rausch verflo- nZ L,at der Katzeujanmer sich um so stärker ein, und das
Strafe genug sein."
Hin^i 5er Logik gegenüber mußte er, der Gast, schweigen, p d?,, "/ewig noch erklärt hatte, daß er die alten Baracken,
>e» die Leute »ttt Weib und Kind Hansen mußte», im Ms,.'" Fähre ntebetreißen lassen wolle. Siach her Ernte M« w i>em Neubau einer Anzahl Lentehänser begonnen
Deshalb begab er sich ebenfalls, eine Mütze ausfetzend, «ach dem Pavillon am Seeufer.
Darum belustigte der Gedanke, daß die Liebe selbst ältere, gereifte Männer blind mache, Braunhofen ungemein. Da er zudem felsenfest davon überzeugt war, daß Mizzi, falls La delvig bei ihr die unverzeiliche Dummheit in der Tat begehei. sollte, um ihre Hand zu bitten, ihm einen Korb geben würbe beunruhigte ihn die Angelegenheit nicht gar zu sehr. MiI und Bevern gehörten zusammen und würden, wenn dieZeu dazit herangekornnie», ein Paar werden. Das stand bei dein Oberst unumstößlich fest.
Von dem guten Jungen hatte er ja erst heute wieder einen langen Brief erhalten, in dem sich ersterer eingehend nach MizziS Befinden erkundigte. Aber da stand noch so verschiedenes in dem Briefe, das dein Oberst zu denken gegeben, zumal der Schlußsatz so elegisch auSklang, als sei der Briefschreiber willens, gut großen Armee in den nächsten Tagen abzinuarschiereii. DaS mochte wohl die SehiffuHt nach Mizzi H^bri^ ‘L"“’1 Uver war er in Bezug auf Die zmuufliqe ue- I bewirten, denn daß der Spieler Wolff, der M Berlin «>Wk [ 1 ^tul des Freund,« ooUlummen abmmaBloiOann * falschem Ramm aus^iaucht, einen ßptien Offizier so beeilt»
in, ^ f®*'8 schoß dem Oberst auf seiner einsamen Wande- s ' ' t m Gute durch den Kopf.
«*"«Bug auf die zukünftige Le- '
Aber dort traf er weder Mizzi noch Ladewig an. Dafür aber zeigte ihm das Fehlen der beiden Boote, wo sich beide befanden. In gar nicht zu weiter Entfernung sah er Ladewig in dem einen Fahrzeuge, von Mizzi und dein anderen aber konnte er auf dein See auch nicht das geringste wahrnehmen. Ladeivig schien sich offenbar auf der Suche nach Mi^ . zu befinden.
Schade, daß beide Boote auf dem See schwammen, sonst hätte er selbst gleichfalls eine Fahrt unternommen, um sein Kind aufzilsuchen. An irgend eine Gefahr für die Tochter glaubte er indes nicht, das Waffer war ja so ruhig als ein Spiegel; nur unangenehm war es Brannhofm, daß Mizzi mit Ladewig allein in diesem Zanberrerche weil«. Da er den Sinn seines KiildeS für Romantik kannte, befürchtete er, daß Ladewig von Liebe sprechen uub Mizzi im Banne der Mondscheinpracht eine Unvorsichtigkeit uub Unüberlegtheit begehen könne, die ihr ferneres Leben m binden geeignet waren, eS dadurch zu einem iliiglückkv" 'liunpelnd.
Da fiel Braunhofen ein auf dem Keinen Guksleiche
sich «M zwei Kähne besau
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