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chlüchtemerMung

zchlüchterner Kreis Matt. - - - l

Gegründet im Jahre 1849

-L^süreiS vorauSzahlbar »iertelj durch die Post Mk. 12., »unsere Träger Mk. 10.80, bei uns abgeholt Mk. 10.-. »rfAeini an Wochentagen nachmittags, Druck u. Verlag L ^obmeifier, verantwo.tlich H.-L. Hohmeister, Schlüchtern. a,mrui 65. Erfüllungsort für den gesamten Geschäfts» " verkehr mit der Firma Schlüchtern.

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Aus der Heimat.

t _* (Die neue Kuchenverordnung.) Der Volkswirtschaft- xe Ausschuß des Reichstages erledigte den Entwurf einer »oidnung über die Bereitung von Kuchen. Der ange- mmene § 1 spricht aus, daß bet Bereitung von Kuchenteig d Torteamaffe in gewerbltchen Betrieben, Bäckereien, mditoreien, für Backware zum Absatz gegen Entgelt nur | ZOprozentlge Mehle verwendet werden dürfen. In 1 wird bestimmt, " daß in den genannten Betrieben bet rettung von Kuchenteig, Torten und Eisspetsen, Butter, Rerschmalz und frische Milch nicht verwendet werden kf. Die Verordnung tritt am 15. März in Kraft.

(Kaninchenzucht.) Die Paarungszeit der Kaninchen ginnt Anfang März. Man kann zwar in gut durch- mten Ställen auch den Winter hindurch züchten, jsdoch b diese Winterwürfe sehr empfindlich in ihrem Gesund- tszustande, vertragen den Hebergang vom Trocken- zum ünfutter schlecht und eignen stch wegen ihrer leidsten An. Viskeit auch nicht für künftige Zuchtzwecke. Dagegen sind i Frühjahrswürfe meistens kräftige, gesunde und wider- »dssähige Tiere. Hauptsache für eine gesunde Aufzucht geräumiger Stallraum mit viel frischer Luft und rein- jer Boden der Käfige. Man kann zur Abhärtung schon t in den Mittagsstunden die Außenluft zu den Käfigen teten lassen; sofern nur reichliche Streu in den Käsigen Handen ist, vertragen die Tiere schon etwas Kälte, tterungsvorschristen dürften bekannt sein. Läßt die Freß- t vorübergehend nach, so gebe man einige aromatische w. Bitterkräuter ins Futter gemischt und sorge auch für >aS Futterabwechselung.

* Bad Orb. Am 1. März hat die Kinderheilanstalt rett Betrieb eröffaet. Ausgenommen wurden für diesen en Kursus 120 Kinder. Es dürste dies wohl seit dem stehen der A«st«l«^r frühest« EröffauagsterL»ia sein.

* Aus dem Vogelsberg. Die Hamst'erer aus Frankfurt b den anderen Städten Heffsn-NaffauS, die sonst in >ßer Zahl bis in die eutlegendsten Ortschaften des Vogels- ges kamen, um alle nur erreichbaren Lebensmittel aufzu- lfm, bleiben in letzter Zeit aus. Die wohltätige Folge ein Sinken bet Preise. So kosteten Butter höchstens Mk, das Psd. und Eier find schon für 1 bis 1,30 Mk. zu beu. Nur die Viehhändler und Metzger kommen nah «vor in großer Anzahl um möglichst viel Tiere auf den arkt bringe» zu können. Da die Preise aber sehr hoch d, werden nur wenige Geschäfte abgeschlossen. Auch bet lchtviehmarkt, der sonst um die Frühjahrszeit einzusetzen ezte, liegt still.

* Hersfeld. Ein verwegener Einbruchs-Diebstahl wurde dem in der Kaiserstraße gelegenen Laden des Schueider- etsters Willy Hild auSgeführt. Während der Abwesenheit 6 Inhabers benutzten der oder die Diebe die Gelegenheit, n Laden vollständig auszuplündern und Stoffe und Au­le im Wert« von über 15000 Mark mitzunehmen.

unter dem Titel

Mittwoch, den 9. März 1921

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* Bodes. (Das wird helfen.) Daß Holzkäufer auf einem Holztermin auch einig sein können, bewies eine Holz- versteigerung, die kürzlich hier stattfand. Die Taxe für das minderwertige Holz war so hoch bemessen, daß auch nicht einer der zahlreich Erschienenen ein Angebot machte. Man sagte stch vielmehr mal kräftig die Meinung und ließ das Holz seinem Eigentümer.

Der Obstbauverein Schlüchtern hat mit fast unverminderter M'tgltederzahl nach bet durch den Krieg und die unruhe- volle Zelt der Nachkriegsjahre erzeugten allgemeinen Müdigkeit und Jntereffeulosigkelt seine Arbeit wieder ausgenommen. Da der Gründer und bisherige Vorsitzende des Vereins, Seminaroberlehrer Walther, die fernere Leitung und die damit verbundenen Arbeitsleistungen in die Hände einer jüngeren Kraft niederzulegen dringend wünschte, wurde tu der Generalversammlung im Januar der Vorstand neu gebildet. Es wurden einstimmig gewählt:

1.

2.

3.

4.

5.

6.

zum Ehrenvorsitzenden: Herr Seminaroberlehrer Walther.

zum Vorfitzenden: Herr Fabrikant Max Wolf.

zu Schriftführern: die Herren Kaufmann Emil Schöppner und Nikolaus Basermanu.

zu Rechnungsführern: die Herren Philipp Freund und Postassistent Gatzsche.

zu Beisitzern: die Herren Baumann, Muth, Apotheker Müller, Kreisgärtner Holstein u. Adam Beck.

zum Veretusdtener: Herr Knauf.

In feinet zweiten Versammlung am 13. Februar im kleinen Saale desDeutschen - Kaiser" hielt der Direktor der Landwirtschaftlichen Winterschule, Herr Müller einen eingehenden Vortrag über die richtige und erfolgreiche Düngung des Gartens. Die sowohl für jeden Landwirt wie auch für den Gartenbesitzer sehr wertvollen »nd lehr­reichen Aussührungen waren gemeinmitänbltd) und wurde« durch Vorführung von Anschauungsmitteln sehr wirksam unterstützt. Das erzeugte allgemeine Interesse wurde durch eine Reihe von Fragen aus der Versammlung bewiesen, die ein« gehede Beantwortung fanden. Die zahlreichen Benennungen der verschiedenen Arten des künstlichen Düngers gaben Anlaß zu dem Wunsche, daß in derSchlüchteraer Zeitung" ein kurzer Auszug aus dem Vortrage zum Abdrücke kommen möge, damit alle Grundstücksbesitzer, besonders auch die zahlreich nicht erschienenen Mitglieder, in bet Lage seien, diese kurzgefaßteDüngerlehre" aufzubewahren und geetg« ueteufalls auzuweuden. Herr Direktor Müller, bet sich nicht nur hierzu, sonder« auch zur Förderung jeder Art im Obst- nub Gartenbau bereit erklärte, hat dann auch diesen Wunsch erfüllt und schreibt hierüber Folgendes:

Das Düngebedürfnis der einzelnen Kulturpflanzen ist durch eine sehr große Zahl von wissenschaftlich genau durch- geführten Versuchen genügend bekannt. Aus diesen Ver­suchen ergeben sich folgende allgemeine Richtpunkte für die Düngung der Gartengewächse.

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SLurmöewegte Schicksate.

Roman von Max Esch. 46

Rechte Freude in dieser Zeit der stetigen Sorgen und des nicht uibemuollenbeu Verdrusses hatte er indes an der Toch­ter. Sie hatte die Zügel der Jnneuivirtschaft unter Anleitung der alten Wirtschafterin ergriffen und traf Anordnungen wie eine erprobte GutSherrin. Aber sie tat noch ein übriges, in« nein sie sich der Kinder der Gutsarbeiter liebevoll anuahni und ihnen einen Teil des Tages wibinete.

War das jetzt ein Jubilieren und Frohlocken in dem alten i dulsparke, wenn die kleine Schar unter Anleitung der Kom- teß Spiele ausfiihrte, sodaß Brannhofen, wenn ihn der Weg vvniberführte. oftmals lächelnd stehen blieb. Der Aufenthalt auf Sannetüiß erwies sich also als die beste Medizin gegen bet Tochter Kopfhängerei. Hier fühlte sie sich attscheinend gau^tn ihrem Element.

vi« konnte ja auch ohne Sorgen dnhinlcben, lernte sie doch nur bie Sonnenseiten deS hiesigen Lebens kennen. Wohl ihr, daß sie (eine Ahnung von den Sorgen und Verdrießlich- i "sim hatte, die ihn, den Vater, beschlichen. DaS Geld mußte

üchterner Tageblatt.

Anzeige«: kl. Zeile oder deren Raum 70 Pfg., Reklame- zeile Mk. 2. sämtl. ohne besonderen Zuschlag. Bei Betriebsstörungen kein Schadenersatz oder Mindergebühr einschl. BezugS. Keine Gewähr für Platz, Aufnahmezeit und Beleglieferung. Kein Nachlatz bei gerichtlichen Zwischen» kosten. Zählkarte Frankfurt a. M. Nummer 11402.

73. Hahrg.

Stalldünger soll jedes zweite Jahr, spätestens jedes dritte Ki.hr, gegeben werden. Er wird am besten schon im Herbste untergebracht, ebenso Abortdünger. Sehr wertvoll für den Gemüsebau ist auch guter, alter Kompost. Die Jauche wirkt im Gemüsebau reine Wunder, einseitig in großen Mengen angewendet erzeugt sie jedoch hohles, schwammiges, wenig schmackhaftes Gemüse, besonders bei Spinat, Sellerie, Rettich, Spargel usw.

Kalkdüngung ist in den meisten Fällen alle drei Jahre nötig, etwa 30 Pfund pro Ar (100 qm). Der Kalk soll im Herbst bei trockenem Wetter gegeben und mit dem Boden vermischt werden.

Künstliche Düngemittel find neben Stalldünger und Jauche zur Erzeugung von Höchsterträgeu und wohlschmecken­dem Gemüse nötig.

Die Gemüsearten teilt man nach ihrem Düngebedürfnis ein in 1. stark zehrende, 2. Mittel stark zehrende und 3. schwach zehrende Gemüse. Zu 1. sind zu rechnen: Blumen- Rosenkohl, Rotkohl, Weißkohl, Wirsingkohl, Rhabarber, Salat, Spinat, Porree, Mangold, Tomaten, Gurken, Kürbis, ev. noch Sellerie, Meerrettich und Grünkohl. Diese ver­langen eine kräftige Volldüngung mit allen Nährstoffen und vertragen eine frische Stallmist- und Jauchedüngung, sowie eine bevorzugte Stickstoffdüngung. Der Gruppe 2 gehören an: Schwarzwurzel, gelbe Rüben, Karotten, Möhren, Rote Rüben, Rettiche, große Zwiebel, Kartoffel, «v. »och Meerrettich und Sellerie. Die Gemüse dieser Gruppe ver­tragen keine frische starke Düngung mit Stalldünger; sie erhalten eine schwache Stalldüngergabe im Herbst oder Kompost im Frühjahr, sowie Kunstdünger, besonders Kali­dünger. Schwach zehrende Gewächse find: Erbsen, Bohnen, Feldsalat, kleinere Zwiebel und die meisten Küchenkräuter. Ihnen gibt mau nur Kunstdünger, insbesondere Pbosphor- säuredünger, ferner Kalidünger, aber keinen Stickstoffdünger.

Wird regelmäßig zwischen stark und schwächer zehrenden Gewächsen abgewechselt und werden die Beete der Pflanzen jeder Gruppe zusammengelegt, dann bietet die richtige Düngung keine besonderen Schwierigkeiten. Es sei dafür ein einfaches und praktisches Beispiel, das nur als Beispiel angesehen werden darf, angeführt.

Alle Beete erhalten pro Ar 15 Pfd. Thomasmehl, 8 10 Pfd. 40°/»iges Kalisalz oder 8 Pfd. Chlorkalt und 6 Pfd. schwefelsaures Ammoniak (Bohnen und Erbsen kein Ammoniak), Gruppe 1 erhäft außerdem Stallmist oder Abortdünger oder Geflügeldünger, Gruppe 2 neben Kunst­dünger noch Kompost. Thomasmehl und Kalidünger kann gemischt und einige Wochen vor der Saat gegeben werden, schwefelsaures Ammoniak kurz vor oder bei der Saat. Pflanzen der Gruppe 1. lohnen eine Gabe von 3 Pfund. Natron-Salpeter als Kopfdünger bei der ersten und zweiten Hacke.

Bestellungen auf Kunstdünger nimmt der Vorstand des Obstbau-Vereins entgegen.

ümfsrecht behalten, was durch Eintragung einer unküud- den bethen die offenbare Unwahrheit zu widerlegen, der baren Sicherheitshypothek zum Ausdrucke gelangen sollte. ' ' " °

Als er seinen Leuten von diesem Plane Mitteilung machte, erütete Braunhofen indes die erwartete Zustimniung keines­wegs. Aufgehetzt durch mehrere Unvernünftige, witterten sie hinter dein menschenfreundlichen Plane des Gutsherrn m 1 ........

ihrer großen Mehrheit eine List, sie in eine Art Leibeigenschaft : andere auch nicht die geringsten Anstalten dazu. Im Gegen, zu bringen. Und deshalb fanden sich nur zehn Arbeiterfami­lien, die sich bereit erklärten, einen solchen Kontrakt einzu-

vorherige Besitzer deS Gutes hätte ihnen die Erlaubnis dazu erteilt. Er forderte beide nur auf, ihre Wohnungen

innerhalb acht Tagen zu räumen und Banuewitz zu oer«

lassen.

Während der eine dieser Aufforderung nachkam, traf der

gehen, die übrigen wollten davon nichts wissen.

Braunhosen aber ließ sich durch diesen offenbaren Mißer­folg nicht beeinflussen. Er suchte auSwärtige Arbeitskräfte und erlebte sogar die große Freud«, daß sich auch eine Anzahl zur Reserve entlassener Soldaten seines ehemaligen Regi­ments bei ihm als Tagelöhner melbetem

Die Zeit verging, aber noch vor dem Lentewechsel waren die neuen schmucken Arbeitergehöfte unter Dach und Fach gekommen. Sie bildeten, abseits vom Dorfe und dem Gute, ein Dörfchen für sich. Da nun sämtliche Feldarbeiten be- Iteüt waren, der Winter aber vor der Türe stand, konnte Braunhosen gegen die unbotmäßigen Elemente unter feinen Arbeitern sowie gegen die Trunkenbolde schärfer vorgehen.

Mehrere Arbeiter wurden ohne weiteres entlassen, doch beließ er den Entlassenen vorerst noch die bis dahin von

teil lachte er den Boten, der nach Ablauf bet ihm gestellten Frist die Schlüssel der Wohnung von ib; . einfachern sollte, höhnisch aus und ließ dem Gutsherrn emen schönen Gruß ausrichten, sowie hie Frage unterbreiten, wohin er heun in

um nur einigermaßen Ordnung zu schaffen, mit vollen yänbtn anSgeben, fobaß er sich den Zeitpunkt aiisrechnen konnt«, an dem er den Rest seines Vermögens in das Gut ...

gesteckt habenmürbe. Und doch waren alle diese Ausgaben ihnen innegehabten Wohnungern uölig, es ließ sich nicht daran sparen. Auf dein See wurde Raubfischerei betrieben, sodaß ir«

Vorläufig schienen aber seine eigenen Arbeiter, von denen gettbwo ein fremder Kahn vorhanden sein mußte. Eine

er bereits inertere wegen Renitenz entlassen mußte, die für sie Dom Gutsherrn betriebene Fürsorge nickt einzilsehe». Sie wurrten und taten nur widerwillig ihre Pflicht, sodaß Braun- Hosen mit dem Borsatze umging, neue GutSarbeiter heranzu- fiehen, denen er neben Lohn und Naturalien noch ein größeres Stück Land Hur Bewirtschaftung geben wollte, das mit GutS- 8«fpaimen beackert und nach einer Reihe von Jahren mit

| scharfe Kontrolle deS See» durch alle Gittsfahrzeuge war die Folge. Lange Zeit wurde niemand beim Befischen ertappt, aber in einer stockdunklen Nacht gelang eS dem Förster, einen

samt den daraus stehenden Gebäuden in daS Eigentum der Leute übergehen sollte. Dadurch hoffte er den» Gute für alle Zeiten einen Stamm seßhafter Arbeiter zu schaffen.

M Selbst verkaufen sollten jene Arbeiter, die durch ihre Dienstzeit da» Eigentum an den Grundstücken erworben hat. Un, letztere können. Nur sollte die GutSoerwaltung da» Bar«

Kahn mit zwei Insassen beim Fischfänge mit einem Netze ab» zusaffen und zu stellen. ES waren zwei entlassene Arbeiter, die in einem zum Gute gehörigen Gebäude, daS aber mit einigen LeutehäuSchen im Dorfe stand, wohnten. Als unver­besserliche Trunkenbolde waren sie entlassen worden, doch hatte ihnen Braunhosen gestattet, ihre Wohnungen vorläufig innezud «halten.

Obgleich die Fischräuber «ingeftanden, bereit» mehrere Jahre den See befischt zu haben, wollte Braunhosen sie nicht de» Gericht übergeben, auch verzichtete er darauf,

der jetzigen Zeit gehen solle.

AlS Braunhosen das binterbracht wurde und er gleich« zeitig vernähn;, daß der Mensch in den letzten acht Tagen nicht ein einziges Mal des Abends nüchtern gewesen wäre, beschloß er, ein Exempel zu statuieren. Doch untersagte er dem Inspektor, der den dreisten Kerl gewaltsam hinaus« werfen wollte, jede Eigenmacht. Auf gerichtlichem Weg« ließ er ihn aus der Wohnung entfernen, gleichzeitig aber hatte er Borsorge getroffen, daß er andere Unterkunft «hielt und zwar im Arbeilshause, denn nur dort konnte der Trinker wieder zu einem nützlichen Gliede der menschlichen Gesell­schaft werden.

DaS war in der Zeit, als die neuen Leute zuzogen, denen nun das Vorgehen des Gutsherrn häßlich entstellt von den abziehenden Arbeitern dargestellt wurde, um ih­nen den gnädigen Herrn als einen Leuteschinder hinzu« stellen.

Zwei Jahre feit der Uebernahme deS Gutes durch Braun« Höfen waren verstrichen, die für den Gutsherrn und dessen Tochter vielen Verdruß und Einschränkungen der verschie« heilsten Art erbracht hatten, besonders, da eine Mißernte und Viehseuchen den Ertrag des Gutes herabgedrückt hatten, Braunhosen über flüssiges Kapital aber nicht melfr verfügt«, da sein Barvermögen in ben Sauten, im Boden und in den modernen Maschinen steckte.

Deshalb befand sich der Gutsherr oftmals in Geldverle­genheiten, aber trotzdem war er fest entschlossen, eine Anleihe nicht aufzunehmen, sondern sich mit den Erträgnissen aus dem Gute zu behelfen, so gut es ging. 255,20