Einzelbild herunterladen
 

zchlüchlerner Rrei 8 8 (a! t.

Sdilüdjtrmer Tageklat 1.

»arauszahlbar viertelt, durch die Post Mk. 12. , Träger Mk, 10.80, bei uns abgeholt Mk. 10..

'Äeurgöpreis so'

unsere Träger Mk, 10.80, bei uns Kricheiut an Wochentagen nachmittags. | ^hmeister, verantwortlich H-C. Hohm

Druck u. Nerlag

zermus 65. Grf« «erkehr

Züchtern.

M 59

53 N K«

Aus der Heimat.

* Bei der Einreise nach Oherschlefien wird zur Unter-

Gegründet im Jahre 1849

unter dem Titel

Freitag, den 11. März 1921

einschl. BezugS. Keine Gewähr für Platz, Aufnahmezeit und Beleglieferung. Kein Nachlaß bei gerichtlichen Zwischen- kosten. Zahlkarte Frankfurt a. M. Nummer 11462.

73. IaSrg.

Js. die Oberförsterstelle Vrckerhagen übertragen. An seine Stelle tritt Herr Oberförster Mehlburger in Joachimsthal, Uckermark.

* Frankfurt. Diesmal war es nicht die Welt des Scheins, sondern bittere nackte Wirklichkeit, als Kriminalbe- amte den Heldendarsteller der Maxim-Bar an der Zeit frisch von der Bühne wegverhasteten. Etliche Theaterdamen fielen in Ohnmacht, der Unternehmer rang die Hände, das Publi­kum nahm für seinenLiebling" Partei. Aber eS half alles nichts. Der seit länger als einem Jahre von einem halben Dutzend Staatsanwaltschaften gesuchte Richard Her­manns aus Köln mußte ins Gefängnis wandern. Er hat sich große Unterschlagungen, Scheckfälschungen und Wechiel- betrügereieu zu Schulden kommen lasse» und seine Mit­menschen dadurch um viele Tausend Mark geschädigt.

* Naumbarg, (Bezirk Kassel). Ja unserer Stadt besteht seit altersher ein Recht dergestalt, daß den nutzungsberechtigten Einwohnern alljährlich 10 Raumeter Buchen-Hartholz und 4 Buschhaufen aus der hiesigen Stadtforst gegen Erstattung der Koste» des HauerlohueS überwiesen werden. Da noch 30 solcher Holzrechte bezw Lose frei resp. unbelegt waren, die Holzpreise in der jetzigen Zeit aber erheblich gestiegen find, erhöhte der Msaistrat die Kaufsumme dieses Holzrechtes

die Verträge einer »ährrm Dirchstchi zu »»rerziehs«, die sie zur Anwendunz ihrer Haftpflicht mit VersiHerungsgesefl- schaften gsschloffea haben. SB« aber gegen Haftpflicht nicht versichert ist, kann unter Umständen schwere VsrmöaenS- Nachteile auch dann erleiden, wenn er weiß, daß sein Mieter von dem fehlerhaften Zustande der Mietsache Kenntnis hat.

-* (Sinken der Vieh- und Fleischpreise.) Die feit 5 Monaten bestehende freie Fleischbewirtschaftung hat die Fleisch- versorgunz bei dsutfchm Volkes wesentlich besser gestaltet als unter der ZwangSwirLschaft. Der Auftrieb von Schlacht­vieh aller Gattungen zu * den Viehmärkten hat sich ^von Monat zu Monat vergrößert und auch die Preise find, insbesondere in letzter Zeit, wesentlich zurückgegangen. Auf den Schweinemärkten hat sich geradezu ei» Preissturz be­merkbar gemacht, und während noch vor Monaten für 100 Pfund Lebendgewicht 16001800 Mk. und mehr bezahlt wuiden, sind die Preise heute auf 9001300 Mk. herunter­gegangen. In vielen Städten ist man mit bett Kleinver- kaufspreife» bereits ebenfalls heruntergegangen und es steht zu erwarten, zumal das kommende Frühjahr noch viel schlachtreife Schweine auf den Markt bringen wird, daß die Preise noch weiter sintert werden, und im Interesse der verbraucheNden Bevölkerung sollte man überall die Verkaufs­preise mit den Schlachtviehpreisen in Einklang bringen. Auch die Preise für ausländisches Gefrierfleisch sind, entgegen einer kürzlich erfolgten Melduug der Reichsfletsch- stelle, wesentlich zurückgegangen. Ebenso amerikanischer, ge­salzener fetter Speck, der noch vor wenigen Monaten 18 bis 20 Mark je Pfund kostete, ist heute für 1214 Mk je Pfund zu habe».

* Schlächtern. Vom Finanzamt wird uns geschrieben: Zu- Zeit werden die Einkommensteuer- und KapitalertragS- steuer-Erklärungen zugestellt. Jeder Einkommevsteuererkiarusg

m

k» i« )« & le.

im bit M ton

tat.

1778

ag»

M

t i" 8781

er»

3777

ung des Waffenschmuggels auf den PrüfungZstellrn das äck scharf untersucht. UM einer gewaltsamen Oeffnung begegne», 'st es notramdig, daß bis Reisende» auf den ftngsstellen sich am Packwagen persönlich emstnden und s bet Zielstatto« das Gepäck baldmöglichst abhole» lasse».

* Durch die «euerr Psstgebährs», für die die Zustim Mng des Reichstags nachgesucht wird, erhöhen sich bis itosätze für Postkarten von 30 auf 40 Pfg.; für Büsfe

20 Gr. von 40 auf 60 Pfg., über 20 Gr. bis 100 von 60 auf 100 Pfg., über 100 Gr. bis 25o Gr. H 60 auf 150 Pfg. Drucksachen bis 50 Gr. von 10 aas

Pfg., 50 Gr bis 100 Gr. von 20 auf 30 Pfg., 100 . bis 250 Gr. von 40 auf 60 Pfg., 250 G: bis 500 von 60 auf 80 Pfg., 500 Gr. bis 1 Kg. von 80 auf

ro

>0,

Pfg.; GefchästLpapiere. Warenproben, Mi'ÄstndMgs» 250 Gr. von 40 auf 60 Pfg., 250 bis 500 Gr. von auf 80 Pfg., 500- Gr. bis 1 Kg. vs» 80 auf 100 Pfg., von 1 auf 2 Mk.; Pakete Nahzone b-zw. Fernzone 5 Kg. von 1,25 und 2 Mk. auf 3 und 4 Mk., 5 bis Kg. von 2,50 und 4 Mk auf 6 und' 8 Mk., 10 bis 15 . so» 5 und 8 Mk. auf 12 und 16 Mk, 15 bis 20 Kg

8 und 12 Mk. auf 18 und 24 Mk.; Wertbriefe von bis 60 Pfg. auf 60 bis 120 Pfg.; Eilbestellgsbühr im bezw. Landbezirk für Briefe von 1 Mk. trab 2 Mk. 1,50 und 3 Mk., für Pakete von 1,50 und 3 Mk auf und 5 Mk.; Eiafchreibgsbühr von 0,50 auf 1 Mark;

im Postscheckverkehr bisher bis 25 Mk. 5 Pfg., 25 Mk. 10 Pfg., neu bis 50 Mk. 25 Pfg., 50 bis Mk. 50 Pfg^ 500 bis 1000 Mk. 1 Mk., 1000 bis Mk. IM Mt., über 2000 Mk. 2 Mk,; Telegramm von 20 auf 30 Pfg., Miadestsus 3 Mk. Dazu kommen ung der SelbstkoKeu für das Berpackea der Z-lltusges,^ gsgeduhr bis 20 W. 2 Pfg., M M 50 Gr. 3 Pfg, je 30 Gr. mehr 1 Pfg. mehr. Mindestgebühr 1,80 Mk. ch, ferner Papierzoschlag für Kartenbriefe, Postkarten PostauwetsuNgen i» Höhe der Selbstkosten. Nicht erhöht Sie Gebühre» für PostaRweisunge». Die neuen Ge- en solle» am 1. April dieses Jahres in Kraft treten eine Mehreinnahme von 1086 Mill. Mark erbringen.

* (Haftung des Hausbesitzers bei Unfälle» feiner ) Seit einer Reihe von Jahren steht das Reichs- Äicm Standpunkt, daß der HauSeigMümer für te Einrichtung des Mietshauses auch dann zu habe, wenn ein infolge des Mangels verunglückter Her die Fehlerhaftigkeit gekannt hat. Für die Haus mtümer ist diese Auffassung des Reichsgerichts, wie in der « ZeitschriftGesetz und Recht" des Näheren dar-

»irb, von großer Brseutuag. Sie werben gut tun, durch Lusbedingung eines Verzichts des Mieters außer- azliche Schabsnsforderuugc» zu sichern, vor allem aber

Mkll . üsamiffl 1

ST"

'S!»

SLurmkewtgle Schicksale

Roman von Max Esch.

I#

3808

'

von lOOÖ auf 4000 Mk. bezw. 5000 Mark. Hiergegen erhob ein großer Teil der noch nicht im Besitze des Holz­rechtes befindlichen Bürgerschaft Einspruch bei der Regierung in Süffel mit dem gleichzeitigen Anträge um Ueberlaffung des fraglichen Holzrechtes zu dem alten, bestimmungsgemäß festgesetzten Preis von 1000 Mk. Diesem Arttage wurde auch seitens der Regierung beiaepfl'.chtet und sie Körper­schaften haben nun gegen diese Entscheidnng Einspruch im Verwaltungssireitv erfahren erhoben und sehen die in cht kommenden Antragsteller dem Ausgang dieses breiter ah.cns

liege» 5 Anlagen bei. 1) Auszug aus dem Einkommen- Lit Spau»ung entgege», da sie gewillt sind, dief^^ struergesetz sah der 9t44saSgabe»6eW*^3^^-W^. Änem ev. u»ü«UlsNz.Ä I«» M ne, mit allen

über Entrichtung der vorläufigen Einkommensteuer und über den Lohnabzug. 3) Deffentliche Aufforderung zur Steuer- erklämng. 4) Zusammenstellung über Umsatzsteuer und 5) Zusammenstellung über Luxussteuer. Genaues Studium und gewisseuhastcs Ausfällen der Steuererklärung^ wird zur Metdung von Rechtsnachtsilen den Steuerpflichtigen dringend empfohlen Die Abgabe der Steuererklärungen muß bis spätestens 31. März 1921 erfolgt fein; wer bis zum 15. März noch keinen Vordruck erhalten haben follte- muß sich denselben auf dem Finanzamt abholen oder schrift­lich «»fordern. Schließlich wird immer wieder darauf hin, gewiesen, daß protokollarische Erklämagen in Folge der Arbeitsüberlastung des Finanzamts sobald als möglich und nicht erst in den letzten Tagen der Frist abgegeben werden müssen, wenn eine reibungslose Abfertigung des Publikums

möglich sein soll.

* Mottzers. Herrn Forstmeister Kühbacher hier, Ver­walter der Oberförsterei 'St-rbsriß wurde wt 1. A'Ik b

48

»Ja, wenn Dein« Mutter Geld hätte!" warf d«r Bursch« ein, und ein zynische» Lächeln umzog sein breite» Gesicht. »Ihr habt ja kaum etwa» zu essen, und niemand kümmert sich um Euch, sodaß Ihr ruhig verhungern könntet. WaS bann, wenn der Januar kommt und Deine Mutter die Pacht jahlen soll. Der Herr da drüben fackelt nicht lange!"

»Psui, Martin!" rief blitzenden Auges Anua auß,das m sündhaft geredet. War nicht in vergangener Woche der Wir» er bei W» ?"

»Geh mir damit. Worte sind billig," beharrte der Bursche M seiner Ansicht.Auch Ihr werdet noch anders denken, wenn der Baron Euch auf die Straße setzt. Er sieht über» hanpt fe finster aus, als wenn er einen gleich verschlucken Wetif.

»Man kann «» dem gnädigen Herrn nicht verdenken, daß 'ksa ernst aussieht, denn auch er hat schwere Sorgen!" ver- ieidi^te Anna den Gutsherrn.

. »Die auf dem Schlosse und Sorgen?" ungläubig lochte

Bursche auf.Woher willst Du baß wissen?"

Lehrers Friedel hat e» mit gesagt. Der Baron ist sehr ^'" zu den Leuten, die ihre Arbeit machenI" rief Anna

.. »0. Du Schlaue!" fiel Burkwitz ihr inS Wort,was weiß . E ^ulsherrschaft davon, wies bei uns Arbeirern zugeht? k, den Zahn laß Dich man auSzieheu!"

^, »Höre endlich bamit auf!" rief blitzenden Auges das Mrhxn auß.Wenn Du schon so denkst, behalte das für ich. Das aber sage ich Dir, der liebe Gott wird Dich dafür bestrafen. UnS aber wird er nicht verlassen, dem, wir

«Milben an ihn."

6.oo, wenn Ihr Geld hättet," antwortete lachend der lu lW. dem die Erregung des PiädchenS offenbar Spaß

Wit glauben aber auch an ihn!" Gläubig richtet« sie ben Blick «ach dem Christusbilde an bet Wand, aber auf den Burschen hatten ihre Worte auch nicht den geringsten Ein­druck hervorgeruftn. Im Gegenteil erwachte sein Wider­spruchsgeist auf» neue.

Bis jetzt hat sich niemand um Euch gekümmert. Nicht einmal ein GutSschlitten hat Deine Mutter heute mit in die Stadt genommen. Wenn Eigentümer Ehlert fle nicht tat ; Schlitten mitnahm, hätte fle können zu Fuß gehen."

Da Ehlert der Mutter die Mitfahrt anbot, brauchte fle den Inspektor nicht darum zu bitten, daß er fle auf einem Milchschlitten des Gute« mitfahren ließ," entkräftete Anna den Eiuwurf de» Burschen, welch letzterer sich nunmehr oer- - drießlich erhob, fühlte et doch nur zu gut, daß «r in dieser i Auseinandersetzung den Kürzeren zog, da er sein Gegenüber nicht zu einer anderen Ueberzeugung bringen konnte.Na, meinetwegen, glaub man den Unsinn. Du wirst ja sehen, wie weit Ihr damit kommen werdet. Kannst mit übrigens leid tun, daß Du keinen Verstand annehmen willst, bist doch sonst nicht so dumm!" Dann war er gegangen.

In der Haustür stieß er fast mit bet Frau des LehrerS ! zusammen, die unter einem übergeworsenen großen Umscha- geiuch einen Topf verborgen hielt, auß dem angenehmer Duft ihm in die Nase stieg.

Erstaunt über den Anna -»gedachten Besuch griff er an ! die Mütze und stand noch eine ganze Weil« sinnend an der i Haustür. WaS mochte die da brm wollen mit dem Topf, auß ; dem«» nach frischer Wurst und Suppe duftet»! Langsam entfernte er sich.

zu Gebote stehenden Mitteln bis zur höchst zulässige» Instanz

weiter zn betreiben.

München. (Koin inuntsten als Erpresser.) Eln Villenbesitzer erhielt not einigen Tagen ein Schreiben ohne Unterschrift, durch das ein Unbekannter von ihm 0 000 Mk. erpressen wollte, unter der Drohung, die Villa werde in die Luft gesprengt oder in Brand gesteckt. Bald darauf wurde der Villenbesitzer von einem angeblichen Kriminalinspektor aus Leipzig angerufen, der ihm erklärte, er sei von Leipzig aus einer Erpresserbande auf der Spur. Der Villenbesitzer möge zum Schein auf die Forderung einwilligen und ihm die 50 000 Mark aushändigen. Die Münchener Polizei um­stellte die Villa und verhaftete den Erpresser. als er Sie »0 000 Mark in Empfang nehmen wollte. Es ist der Schreiner Josef F ü r b a ch e r , der bei verschiedenen Anlässen früher in der Villa beschäftigt war. Bei seiner Vernehmung gab er zunächst an, daß er sich mit dem Geld ein angenehmes Leben machen wollte. Später widerrief er diese Angabe und sagte, er habe das Geld an politische Gefangene u d arme oe-tf' iwwr.'.f w^cn. da er K o m muNi st sei.

"-!!!>«> ii mai|

Aber auch Anna war über ben Eintritt der Frau so über­rascht, daß sie beten freundlichen Gruß gar nicht beantwortete. Erst als Frau Bergedorf sich erkundigte, ob die Mutter schon ! aus der Stadt zurück fei, kam Leben tn das Kind. Schleunigst j zog einen Stuhl herbei und bot ihn bet Frau zum Nieder- 1 setzen an, darauf die Frage verneiueud.

i Schon gut, Anna," wandte sich die Frau des LehrerS, die sich in der Stube umgesehen, an die Verschüchterte,Wir __________ . o,......^ v_ . | haben heute geschlachtet, und da sagte ich mir, daß Euch , ist traurig, daß Du von Gott abgriOlen bist!" rut- , ganz augruehm sein würde, wenn ^1« etivaß frische Wurst i Anna. An« hat der liebe Gott ständig geholfen. und Wurstbrüh« hättet, da habe ich Euch beim eroen Xopi

?>., dem die Erregung beS Mädchen» offeuum ^'"ü im m^ schien.Da Ihr das aber nicht habt, wird es to. *? "icht hindern, Euch auf die Straße zu jetzeu, ge-

lo. rote er das mit dem MaUhie« gemacht hat." sk ^traurig, daß Du von Gott abgc'ulleu bist!" ent« ;

voll gebracht. Stelle fle recht warm, damit, wenn Mutter zurückkommt, die Kuppe umso besser mundet." Langsam ging sie nach dem Ofen und schob den Topf in die Röhre.

Endlich hatte Anna ihre Schüchternheit soweit abgestreift, daß sie für die Gabe ihren Dank abstatten konnte, doch die Frau wehrte ab. So war eS also doch wahr, waS sie im stillen schon geahnt. Hier herrschte bittere Rot, das zeigt« ihr so alleS in dem kleinen Raume, mehr aber noch die verlangen­den Blick« der Kleinen nach dem Topfe. Wie lauge mochte eS wohl her sein, daß Mutter und Tochter ein Fleischgericht Senossen? Gut, daß ihr Mann auch ein großes Stück Well- eisch neben der Wurst in den Topf getan. Ihren Gedanken gab sie Ausdruck, indem sie die Kleine danach befragte. Ohne Scheu bestätigte Anna, daß sie Fleisch nicht gar zu häufig zu essen bekommen hätten.

Sage nur Deiner Mutter, daß sie sich noch schont. Der Vater im Himmel wird schon weiter helse»," tröstete Frau Bergedorf.

Ja," fiel leuchtenden A'igeS die K' ie ein,der lieb« Gott hat unS bisher geholfen, erwirk .4 weiter he'm!' Schnell hatte die Frau daraus das Zimmer, Anna freu..blich zunickend, verlassen.

Aus tiefstem Herzen sandte das Kind ein Dan^gebet gen Himmel.

Bald darauf kam die Mutter vorgefahren. rell kolt« Anna der Mutter warme Schuh« herbei und eilte der in Tücher gehüllten Frau entgegi i, deren abgehärmt« Züge von der Winterluft leicht gerötet waren.

So, Kind," redete' sie die Tochter an,nun hat mit der Doktor wieder leichte Arbeit erlaubt." Dann nahm i« auf der Ofeubank Platz, um die Lederschuhe mit den Haus­schuhen zu vertauschen.

Behaglich kostete sie die wohlige Wärme, die die Schuhe auLstrahlten, aus.

Eiligst hatte Anna indes den Tisch gedeckt. Erstaunt sah die Mutter auf. Wozu brächte Anna Messer und Säbel :,:r» bei? Doch ehe sie noch eine Frage tun konnte, lief Anna nach der Rohre, der Mutter von dem Besuche und der^r uen Gabe kündend, die der Besuch gebracht habe. 255,20