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unter dem

Titel

<130

Dimstag, den 7. Juni

1921

1849

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»Meise« t ri, Zelle »der der«« ton 1 alt, Reklame- zrile 8 M? kämt!, ohne besonderen Zuichla». Bei Bstriebsstörnngen kein Schadenersatz oder Mmderarbiihr rinschl. Bezug» Keine Gewähr für «-och, «usnaKnereit and Beleglieserung. »ein Nachlaß bei gerichtlichen Zwischen.

krstr«. ZaW«»« Frankfurt «. n StnA.no c 11SM.

7S Iahrg. »55*»»

Zeitung für eilige Leser.

Dem Reichstag ging der Entwurf eines Gesetzes über die Geltungsdauer des Kapitalfluchtgesetzes bis zum 30. Juni 1822 zu.

Der für 77 Waren berechnete Großhandelsindex, der den Preis vom 1. Januar 1920 gleich 100 setzt, zeigt von Anfang Kai bis Anfang Juni einen Rückgang von 131,8 anf 128.

Die Polen beabsichtigen, Mittel- «nd Niederschlesien zu besetze«. Die polnische Regierung ist mit allen Mitteln be­strebt, ihr Ziel zu erreiche«. Angenblicklich sucht sie nach einem Kriegsgrund.

I» dem Streit um die Veröffentlichung von Bismarcks -ritte« Band wurde nunmehr die gewerbsmäßige Berbrei- tiwg mit einige« Einschränkungsklauseln zugelasfe«.

Die Konzertreise des Berliner Lehrergesangvereins im Rheinland ist «ach Beseitigung der anfängliche« Schwierig­keiten bei den Vesatzmtgsbehörde« doch als Ganzes recht «irkuugsvoll verlaufen.

Wie aus Paris gemeldet wird, ist in diese» Tage« Mische« deutschen «ud französische« Industriellen ein weit­gehendes Uebereinkommen abgeschlossen worden, das den Austausch itzdustrieller Erzengniffe zwischen beiden Ländern bezweckt.

Asquith schreibt i« denDaily News", die deutschen Kriegsprozeffe in Leipzig bewiesen die Unparteilichkeit und Gerechtigkeit der deutschen Richter. England könne mit Ver­traue« den weiteren Prozesse« entgegensche«.

Aus London wird berichtet: Im Laufe dieser Woche wer- .te« in London wiederum 53 deutsche Schiffe, darunterGras Wakdersee«,von BAöw",München" (18 830 To.) undvon Tirpitz" (19 300 To.s versteigert.

Durch ein Gesetz ist in Buenos Aires der Achtstundentag ««geführt morde«.

Der Entbehrungssakior.

In einem seinen Aufsätze spricht Walter Rathen au, der neue Wiederausbauminister, von einemEntbehrungsfattor", der unvermeidlich sei und de« bei der heutigen Lage der Dinge jeder in seine Lebenshaltung einsteücn müsse.

Millionen Deutsche werden verwundert fragen, weshalb ««» sie daran erinnere. Sie brauche« dreien Faktor in M Lebenshaltung gar nicht einzustellen: er stellt sich von lelber ein. Andere aber rufenBravo!" und sind sich stets chrsr patriotischen Pflicht bewußt, dem Volke die Sparsam­keit zu erhalten. Aber sie selber? Wie sieht ihrEntbeh- rungsfaktor" aus?

. W^nn die Not des Landes am höchsten, werden die mei­sten Seidenstrümpfe getragen. Als das Paar noch 3,50 Mk. kostete, überlegte man es sich sechsmal, ehe man eines kaufte, und bei der siebenten UeHerlegung kaufte man Baumwoll- norn« für 1,10, Heute, wo das Paar Seidenstrümpfe 85 Mk. tostet, überlegt man es sich erst gar nicht, sondern kauft das bessere Paar für 120 Mk.

Nie war der Champagnerkonfum so groß wie in der Kriegs- und Nachkriegszeit. Wenn das Blut und die Tränen bei den einen in Strömen fließen, dann fließt bei den andern der Sekt. Entweder galt es Siege zu feiern oder Kriegslieferungen zu begiaßen. Als die Flasche noch 8 Mk. kostete, ging der Heringshändler Kohlhammer ernsthaft mit na) zu Rate, ob e® zur Verlobung seiner Tochter Elsbeth eine Pulle springen lassen sollte, und schließlich taten es Elw zwei Flaschen. Müselblümchen zu 80 Pfennig. Heute

verlangt er gleich musierenden Burgunder, die Flasche zu 220 Mark.

Aber nicht nur die gesegnete Klasse der Kriegsgewinnler handelt und lebt so, sondern auch andere, die es sich eigent­lich nicht leisten können. Es ist seltsam zu beobachten: Je tiefer die Valuta sinkt, um so höher steigt der Verbrauch -^an Seidenstrümpfen, Sekt, Zigaretten, Schokolade, englischen Stoffen, französischen Schaftstieflettchen, italienischen und spanischen Apfelsinen. Je wertloser durch die Wechselwirkung zwischen Valuta und Verbrauch das Geld wird, um so rascher und leidenschaftlicher will man es, so scheint es, los sein. Wachsender Konsum bei wachsender Entwertung des Geldes immer rasender rotiert dieser Kreislauf von Ursache und Wirkung. Und das Ende? Wer fragt danach? Es ist der Tanz auf dem Vulkan, der galgenhumoristische Kehraus der zusammenbrechenden kapitalistischen Epoche. ,Morgen können wir's nicht mehr darum laßt uns heut« leben!

Walter Rathenau hat sicher die beste Absicht gehabt, als er das deutsche Volk einlud, den unvermeidlichenEntbeh- rungsfaktor" in seine Lebenshaltung einzustellen. Aber die, die dieser Einladung bedürfen, geben sie entsagungsvoll an die anderen weiter, deren ganzes Leben ohnehin aus lauter Entbehrungsfaktoren zusammengesetzt ist.

MmÄHeüuw der Meute.

Daily Mail" meldet aus Paris: Die Garantiekommis- sio« hat sich für die Beteiligung der alliierten Staaten a« den deutschen Jndnstrie««ternehÄmnge« sowie an den Berg­werke« im Ruhrrevier ansgesproche«. Der Bericht der Garantiekommission ist als Gutachte« den alliierte« Kabinet­ten schon am 30. Mai zugegangen. Er schlägt eine Gesamt- beteiligung der in der Garantiekommission vertretene« Staate« von zunächst 5 Milliarden Goldmark vor.

SKadNUNg der oberschlefischen Landwirtschaft.

Die Wirtschaftslage im oberschlesische« Ausstandsgebiet verschärft sich immer mehr infolge der Wegnahme einer überaus großen Zahl von Pferde« durch die Aufständische«. Infolge der Zerstürnng von landwirtschaftliche« Geräte« ««d Maschine« wird die Bergnng der Er«te auf große« Ge­biete« Oberschlesiens unmöglich nemaM Dazu kommt noch der Mangel an Arbeitskräften, da ein großer Teil der länd­liche« Bevölkerung von den Ausständischen zur Flucht ge.

zwna^n worden ist Ungeheure Erntelchäden sind besonders rnf,ni^ w t *

in den Gebieten, die den Schauplatz der gegenwärUseu V< '^^^ .^'^'^^.^."^ da. ungünstige Weiter bat

Ka«lp?ha«dl«ngen darstellen, zu verzeichne«. Die Ver- wüft««ge« dnrch die Jusurgente« steigern sich von Tag z« Tag.

TschechWe Stimmen für den AnMuß DeuM-Oesterreichs an Deutschland.

Das führende national-tschechische BlattLido Roviny", das Organ des frühere« Finanzministers, tritt ««mnw««-ea für de« Anschluß Oesterreichs an Deutschland ein ««- er­klärt. es sei eine machiavellistische Politik, Oesterreich, das He«te schon mit Deutschland geistig verb««de« sei, am Au- schlnß z« verhindern, der für keine« der Nachbarstaaten eine Gefahr bedeuten würde. Der Gedanke einer Aunektion des perfallende« De«tsch-Oesterreich d«rch die Nachbarstaaten sej po abenteuerlich, daß ein ernsthafter Politiker ihm kaum z«- stimme« könne. Auch die tschechische liberaleTribvna" setzt sich jetzt für einen Anschluß Deutsch-Oesterreichs an Deutsch­land ein.

Eine wichtige Anfrage der d<cher!sch«l Sozialdewolraten.

Dia sozialdemokratische Landtagsfraktion hat eine Anfrage au die Staatsregierung gerichtet, ob die Pressemeldung zu- trifft, daß der französische Gesandte bereits am 30 Mat nachmittags %6 Uhr eine Erklärung in Sachen der Ein­wohnerwehr beim Minlsterpräfidqute« abgegeben habe, wie nie vom britischen Botschaftsrat am letzten Mittwoch über, gaben wurde. Wenn ja, warum der Ministerpräsident «S unterlassen habe, diesen sicher nicht unwichtigen Vorgang bei Abgabe seiner Erklärung, in «der er «och ausdrücklich vou Verhandlungen und noch davon sprach, daß »ach Stel­lungnahme der Alliierten in der Frage der Auflösung der Einwohnerwehr die Reichsregierung werte« Entscheidung bon sich aus treffe« werde, ant SL Mai hn Haushalts aus. ^^J^ Keuntuis zu bringe«. Es uürd tun uurgehevbt schriftliche Antwort ersucht.

Abstimmuugsvorbereitungen m Gielermatt.

Die steiermärkische Landesregierung betreibt mit Hoch» üruck die Vorbereitungen für die Volksbefragung Wer den Auichluß, die am 3. Juli stattfinde» wird. Die Landes­regierung hält heute in Graz eine Sitzung ab, in der die Abstimmungskommission eingesetzt und alle näheren Ver­fügungen für die Abstimmung getroffen werden sollen Im Gegensatz zu der Abstimmung in Salzburg, die eine private, von den drei Parteien geweitete war, wird die steiermärkische, -wre zuvor in Trol durchaus aurtlich sein, und alle Bezirks­hauptleute werden als Abstimmungsvorsitzen-e fungieren. Die Oberleitung ist einem Landtagsausschuß anvertraut, der stch zusamurensetzt aus zMi Vertretern der Christlich-Sozia. len und sozialdemokratischen Partei, sowie je einem Vertre­ter der Deutschen Bauernpartei und der Großdeutsche« Volkspartei. Die steiermärkische Volkspartei hat für den nächsten Sonntag 30 große Beztrksverfaurmlungen einbe- rmen. Auch die anderen Parteien organisieren die stärkste Propaganda.

Die Lage des amerikan^chen ArbeNSmorkkes.

Dre amerikanische Federak-Reserve-Bank erklärte, daß die Lage des auswärtigen Handels Amerikas sich in einem außerordentliche» Tiefstand bewege. Die Zahl der Arbeit;.

Russischer AnkibolschewisteuLoagretz.

In Paris ist ein antibolschewistischer nattonalruMchvr Kongreß zu einer auf etwa fünf bis sechs Tage berechneten Tagung zusammengetreten. Der Zweck des Kongresses ist, u ter Ausschluß der Anhänger der alten russifchen Aktion eine Einheitsfront gegen den BolschewiSurus herznftelle».

Flugzeug-Verbindung KairoBasra.

Die englische Regierung plant die Einrichtung einer regelmäßigen Verbindung von Handelsflugzeugen zwischen Kairo und Brasa am persischen Meerbusen. Eine ganze Flotte von erstklassigen Maschinen soll, wie dieTimes" melden, in den Dienst des Unternehurens gestellt werden. Die Verbindung wird über Jerusalem, DamaLkus und Bagdad gehen. Die Luftlinie der ganzen Strecke durch die syrische Wüste beträgt etwa 1800 Kilometer. Der vor­geschlagene Umweg verlängert die Strecke um etwa achtzig Prozent.

t Das große Los. ,

Erzählung von Karl Weisflog. /

!) v (Nachdruck verboten.)

Erste Siftotie.

ES wanderten drei Bursche zum Tore hinein, Bruder Gottlieb Freudenberg, der Zwickauer, ein ' Mrekner, auch die treue Seele von Zwickau genannt, i HanS Schwerlich von Mannheim, ein Schlosser, und der ! Schneider Franz Zickel von Ulm. Wer von ihnen * der Lustigste und Lockerste sein mochte, das war auf das bloße Ansehen schwer zu unterscheiden, denn lustig . und locker waren alle drei, davon zeugten die fröh­lichen, lachenden Gesichter, mit denen sie die stattlichen | Häuserreihen der Residenz begrüßten und den spähend und gravitätisch neben ihnen herschreitenden Bettel- Vogt neckten, der sie als verdächtige Zugvögel aufs * Korn genommen, und davon zeugten auch die über- , aus schlappen und magern Ränzlein auf ihren Rücken 5 und die grapsen und Tigerflecken ihrer Kleider. Am < schäbigsten erschien die treue Seele von Zwickau, denn fürs erste war es auch durch chemische Mittel nicht mehr möglich, die ehemalige Farbe seines RöckleinS su ergründen, und dann waren feine Ellenbogen schon jum Durchbrüche gekommen, das heißt, sie hatten ihre lästigen Fesseln gesprengt und blickten frei und wohl- Semut ins freundliche Tageslicht. Wie ganz gleich aber auch das Micksal «nd die Farben der drei lustigen Gesellen von außen berstellte, so war doch der innere Grund dazu sehr verschieden. Denn Bru- i ber Gottlieb von Zwickau konnte eS unmöglich zu etwas bringen, solange das weiche, mitleidige Herz, i unter der zerrissenen Weste ihm schlug, Saß er im ; Wirtshause beim fröhlichen Bierkruge, oder beim lange erkargten Schoppen Landwein, so ward Krug und Glas so lange bett guten Freunden und Brüdern gereicht, bis nichts nichr drinnen war, und oft traf sich's dann, daß Bruder Gottlieb mit trockenen Lippen, ohne eine« Tropfen der eigenen Labung getrunken zu haben, da- , saß und sich herzlich freute, wenn es bett andern i vm^te und diese ihm die Hand schüttelte«. War * ein Bruder und Mitgeselle krank »der sonst irgend i «uf Dem Hunde, m wem anderen nahM er seine Lus 1

flucht als zur treue« Seele von Zwkckall? Die hun- Mte und arbeitete die Nacht durch, hftff dann, den murrenden Magen an die Hobelbank gedrückt, daS MorgenIred und war doch heiter und p:oh bet den Frohe« und ein freundlicher Tröster der Trüben und Traurigen.

Wundert euch nicht Über den sonderbaren Schat- ten, der manchmal wie ein düsterer Wolkenschauer das GesiM des guten Gottlieb überzieht; - ach! e§ ist der flüchttge Schmerz einer Wunde, die er tief mr liebenden Herzen trägt, es ist die hoffnungs­lose Entsagung, in welcher die treue Seele von Zwickau untergegangen. Ueber diesem dunklen Grunde hüpfen und plätschern die spielenden Wellen des leichten, lu- stigen Handwerksburschenlebens, und niemand ahnt, was sie verbergen.

Ganz anders ist es mit Zickel, dem Schneider. Das war von jeher ein Erzspaßvogel und Tänzer. Hatte er ein Zweigroschenstück übrig, so warf er eS entweder unter den Trotz Der Straßettbuben und ver­ging fast in konvulsivischem Lachen über die Purzel b^ute und Faustkämpfe, die nun in dem wüsten Schwärme der gierigen Hascher entstanden, oder er trug s aus den Tanzplatz und tummelte sich in wilder Lust oder trieb gute Schwanke und Possen und ergötzte manniglrch durch seltsame Kapriolen und Fußtriller. Auch rannte er wohl den Obstwetbern in die Schwin­gen und beschwichtigte endlich nach fattfamem Genusse ihrer überschwänglichen Redeferttg.keiten den Platzre- genguh ihrer Zungen mit dem mühsam ernadelten Tagelohne. Dabei war er aber stolz und hoffärtig, trug nie Die an heiligen Abenden im Laden für die ö-rau Meisterin als Kenner auSgewählte Leberwurst frank und frei in der Hand, sondern stolz daherschwe- bend, unterm Rockschöße. Sahen auch die mutwilligen Gaffer das Wärstlein hinten verdächttg zwischen den schlotternden Taschen durchblicken, was tat'?! war doch die Ehre von vorne gerettet.

Noch anders aber gestaltete sich Hans Schwer- lich, der dritte des luftigen Kleeblattes. Das war ein Philosoph. Aber wenn ihr seine funkelnde Nase betrachtet und die Rubine« der Stirn «ab die Koh- lenglut der ganzen Physiognomie, so wisset ihr stracks, daß Hieser Philosoph ein unverbesferlicher Säufer ist,

aber ein« tose el deren wenige gibt am» Lrm»> sägen.

Dabei aber verstanden alle drei ihr Bewerbe meisterhaft, waren arbeitsam und sonnten daher kecklich in die stattlichen Straßenreihen treten, denn hier be- kamen sie gewiß Arbett und hier ganz gewiß blühte ihr Weizen, jedem nach seiner Weise. Za, sogar ent­gegen kam ihnen das Glück. Es hatte nämlich soeben einen Bierbrauer in der vierten Klasse der Lotterie der Hauptgewinn von viertausend Talern getroffen, und der Glückliche zog nun mit Musik «ach Haufe, hinter ihm ein unmdlicher Schweif von Straßeapö- bel, der jauchzend und lärmend nachwimmelte.

Bruder Gottlieb!" rief der Schneider,das ist ein glücklicher Mann! Hast du's gesehen, wie schief ihm vor Freude und Uebermut der Hut stand, und wie die Lungen an ihm mit offenem Munde hinaufsahen? Aber das ist ja noch gar nichts gegen Die hundert­tausend Taler, die in der fünften Klasse herauSkom- men. D ihr Brüder! den Gedanken gab mir Gott ein wir wollen ein Los nehmen! Können wir nicht gerade die Glücklichen sein? Sind wir denn nicht eben gerade die Würdigsten? Hat mir nicht erst vergangene Nacht von Mäusen geträumt, bie, wie ihr am besten wisset, Reichtum bedeuten? Brüder, wir müssen ein Los nehmen!"Ja, wir wollen," rie­fen Die anderen,das ist ein prächtiger Einfall!" Lch will sparen und geizen!" rief Gottlieb.Ach nicht tanzen!" der Schneider.Und ich Quarantäne halten," der Schlosser,bis daS Legegeld errungen ist"Ja, Brüder," schloß der Mannheimer, und der Bettelvogt horchte hoch auf bei der seltsamen ELklamationgrotz ist daS Opfer, aber groß und herrlich wird auch der Lohn sein!"O, was wird aus mir noch werden!" jauchzte Zickel und sprang im üppigen Entrechat.O, welches Meer von Arak liegt da vor mir," starmnelte der Schlosser, schon halb selig mit lechzender Zunge.O Marie!" seufzte Die treue Seele, und so traten alle wohlgemut und voll Hoffnung in die Herberge, wurden in Arbett gebracht, hielten ihr Wort und sparten, geigten und kargten, bis es errungen war, das teure Blatt mit der verhängnisvollen Stummer, das der Zwickauer oet» «vaHet«. (goetfesung folgt.)