MMtetnet Zeitung
Schlüchtemer Kreisblatt - Schlüchterner Tageblatt
Nr 139
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Verantwortlich für den gesamten Inhalt: H-K> Hohmeister, Schlüchtern. Druck u. Verlag der Fa L Hohmeister in Schlüchtern Fernspr. Nr. 65, Telegr- EchlüchternerZtg. Postscheck!.: Frankfurt M. 3Zt.ll402,
Zeitung für eilige Leser.
Der Leiter der Interalliierte« Kommission in Ober- Wesie«, Ge«eral Lerond, hat angeordnet, Satz die interalliierte Säuherungsaktion unterbleibt.
Der Reichsrat hat die «e«e FerusprechgebShre«ordn«»g geuehmigl.
Die Reichstagung des deutschen Rentuerbundes beantragte Schaffung eines Reni«erfSrsor«e^r->tzes.
Die Zollsanktio»e« am Rhein haben nach dem „Matin" j« ersten Monat das Ergebnis von 170 Millionen Francs ergeben.
Die Hamburger Bürgerschaft hat auf Antrag sämtlicher Parteien, mit Ausnahme der Kommnnisten, beschlossen. eine Million zur Linderung der Not in Lberkchlesten m spenden.
Im Unterhause gab Lloyd George bekannt, daß binnen kurzem eine amtliche Abordnung nach Rußland gesandt werde» wird, bereu Mitglieder die russische Sprache vollkommen beherrschten «nd Rutzland aus weitläufiger Erfahrung keime«.
Nach einer Meldnsg aus Athen ist es wahrscheinlich, datz die griechische Nationalversammluug nach Smyrna über- lledelt, wo sich der Sö«ig, der Kronprinz und der Minister- mestdem befinden.
- le dolMVMche Gefahr in Obers« lest n.
Der Zusaurmenbruch der Aorfantvichen Banden in Obec- 'chlestin und der Uebergang vom nationalistischen ins bol- 'chewitzische Fahrwasser beginnt sich langsam auszuwachsen. Die Nachrichten aus den Landgebieten besagen deutlich, daß die Jmurgenten sich für nationalistische Zwecke nichr mehr von Korfanty mißbrauchen lauen wollen. In den Arbeiter- sersammlungen wird der Ton immer wilder. Man fordert kwsiellung deS nationalistischen Dienstes und will da-ür zum Klavenkamps greifen. Die Gefahr des Boisä-e-oismus in Dbertchlesten wächst ungeheuer. Die industriellen und -eunchastlichen Kreise sehen lehr pessimistisch in die Zukunft, selbst Korfanty erklärt in seinem Blatte „Wegweiser", daß der Aufstand nicht nur nationalen, sondern auch politisch- revolutionären Charakter habe. Der Kampf gelte vornehmlich Leu preußischen Großindustriellen, den Agrariern und den Verwaltungsbehörden. In Sindenburg begannen die Insurgenten mit der Steuereinziehung.
Bestialische polnische Rohhetten.
In wie bestialischer WZse die Polen olle Einwohner in ^arnowitz bebanoelt haben, erfährt man erst ieiät, nachdem einzelne Leute, denen es gelungen war, aus der polnischen Gewalt zu entweichen und auf Schleichwegen durch die Kreise Pleß, Rybnik und Ratibor zu wandern und sich nach Oppeln in Sicherheit zu bringen. Der polnische Ortskrm- Mandant von Tarnowitz war ein gewisser Kulla, ein mit 15 Jahren Zuchthaus vorbestrafter Schwerverbrecher. In Tarnowitz hatten die Insurgenten eine regelrechte Folterkammer eingerichtet, in welcher die Deutschen die schwersten Ritzhandlungen zu erdulden hatten. Sie wurden dann nach ?em Ewaldsschacht, einer polnischen Prügel- und Folter- ltarion gebracht, wo sie die schlimmsten Grauin in keilen zu chdulden hatten. So der Gemeindevorsteher Hedwig, den He Polen ganz blutüberströmt aus der Folterkammer her- urswarfen und der erst später von seinen Orrsaenossen zum Bewußtsein gebracht werden konnte. Anfana Juni sind dort "«« weniger wie zi Deutsche gefoltert morden, darunter der sastwirt Tsana und der Fleischer Dammertzin. Darauf aurden sie von den Insurgenten nach dem nächsten polni- chen Dorfe verschleppt und auf Befehl eines pomivben ckpoleutnants mit noch andern vor eine Düngergrube ge übrt, welche mit Jauche gefüllt war, Ank Komm, nl - muß
Freitag, 17. Juni 1921
Bezugspreis: Vierteljährlich in Schlächter« M.11,— durch die Post M. 12,—. Anzeigenpreis : Die Klein- zeile M 1,—, die Reklamezeile M. 3,—, sämtlich ohne^besonderen Zuschlag. Bei Wiederholung Rabatt
:en sich die Genannten 20—80 mal in Sie Jauche legen. Wer den Befehl nicht ausführte, wurde mit Gewalt hinein- fedrückt. Dann ging die Verschleppung weiter nach Czen- tochan und Sosnowitsch. Die Leute besamen vier Tage lang keine Verpflegung.
In der Nacht zum 7. Juni wurde in Myslowitz einer der angesehensten Bürger der Buchdrnckereibesitzer Rolle, von den polnischen Insurgenten grausam ermordet. Er wurde auf die grundlose Verdächtigung zweier polnischer Mädchen mit seinem Faktor Kott nach Ewaldichacht, einer als Prügelstation und Folterkammer bekannten Stelle geschleppt. Während es Kott gelang, lebend davonzukommen, ■rla 1 Rolle den furchtbaren Mißhandlungen und Martern, den . nachts ausgesetzt war, Die Leiche fand man in der R^he der >., rdstelle in einem Tümpel, wohin sie in der Mordnacht c ' leppt worden war. Die von verschiede ren Seiten während des Nachmittags angesiellten Ve nühnngen, den Bürgermeister Dr. RadwainSky und den polnischen Stadtkommandanten Blacha zur Rettung Rolles zu veran-, lassen, blieben erfolglos.
Kämpfe in Beuthen.
In Beuthen finden Kämpfe zwischen in die Stadt ?tr= gedrungenen Insurgenten und dem Selbstschutz statt. Die Insurgenten verloren mehrere Tote und Verw undete. Durch Handgranaten wurde bedeutender Sachschaden auge- richt-t.
Freilassuvg eines verschleppten Abgeordnete«.
Der von den Insurgenten verschlepme Reichsragsabge- ordnete B i a 8 ist nach drei Tagen Hast wieder frei gelassen worden.
Hösers neues Angebot.
Nach Verhandlungen ftelll- General HSser dem General He n n i k e r die Ortschaften östlich der Linie 14 f;'m nordwestlich Tollna- ?innahü!—Westrand Llchi«ia '"fts ra d Knichuitzka zur Untcii ringung englii^er Truppen für dic Sänberu«gsakt!o« zur Verfügung.
Me Zurvckdränglmg des deutschen Selbstschutzes.
Der deutsche Selbstschutz hatte Kandrzin besetzt. E'.n weiteres Vorgehen wurde o .rch die Alliierteu dadurch verhindert ,daß man rings um bü deutschen Stellungen eine neutrale Zone schuf und französische und englische Truppen das Bestreben hatten, den deutschen Selbstschutz weiter zurückzudränge». fodatz er auf feine Stellungen bei Slawentzitz und Z o ! e g a räumen mußte. Es gewinnt den Anschein, als sollten LU Verteidiger Oberschle^ens langsam über die Oder zurückgedrängt werden.
Der Widerstand HvferS erweckt in Paris, wie die „Base, ler Natioualzeitung" meldet, eine gewisse Besorgnis. Besonders wenn Höfer in seiner ablehnenden Haltung verharre« sollte, sei die Lage ehr erklärlich, benn bann sei ant fchicdlich-sriedliche Regel «icht «lehr zu hossen und die Lage müßte da«« zmisc Sonbon, Paris und Rom eud- «ültia «klärt werde». . werde sich bann zeigen müssen, ob bet Reichskanzler W tatsächlich die Zügel Der Regte. r«ng ir der Havd hätte ...td ob er auch feinen Willen dem General Höfer gegenüber durchsetze« kann, welch letzterer »sie« einem geheimen Komitee angehört, das aus Grotz- Berliurr «ud BreSkuuer Jubttstriellen zusammeugcjetzt fet "Die gute Erziehung der Volksvertreter".
Der Gefchästsordnunasausfchuß des preußischen Land« iags nahm eine Entschli-ßung an, derzufolge es zulässig ist, Nbaeordnete. die die Ordnung des Hauses verletzten, mit zeitweiliger Entziehung der Diäten zu bestrafen.
73. Jahrg
Der Bund deutscher Miekervereine.
Die deutschen Mieterv^bände bilden heute bereits eine geschlossene Reichsoraanisntion mit dem Sitz in Dresden, die etwa 2000 Einzelvereine mit über 3U Millionen Mieter- Mmilten umfaßt. Viele Verbände haben in den letzten Wochen ihre Mitaliederzahl verdoppelt. Sie stehen nach wie vor aus volikfsch nnd reliaibs neutraler Grundlaae und bekämoken fede wirtschaftliche Nebervorteilung der Mieter, komme von welcher Seite sie wolle.
Generalstrech in Oberschlesten.
Als Auttoort auf die den Verhandlungen mit dem Zwölferausschnß von ber Interalliierte« Kommiffiou gegeigte N»Nachgiebigkeit haben die politische« Parteien und die Ge- Werkschafte« vo« Mittwoch vormittag 10 Uhr ab beu Ge- »eralstreik für Oberschlesien beschlösse«. Ueber die D««er und den Umfang des Streiks läßt sich «och nichts sagen Die Lage ist sehr ernst, da »eher der Zwölseransschuh »och der Selbstschutz zum Nachgebe« bereit find.
Im englischen Unterlaufe wurde mitgeteilt, daß die durchschnittlichen monatlichen Kosten für die britischen Truppen in Oberschlesien 77 000 Psö. Sterling betragen.
,^Taily-Teregravh" meldet: Wenn auch die beide» Regre rungen sich jetzt auf die Zurückziehung der Truppen HSfers geeinigt hätten, wurde doch keinerlei Druck auf den oeur- schen Selbstschutz ausgeübt werben, damit er sich znrück- ziehe, wenn die polnischen Insurgenten ihr Versprechen sich zurückzuziehen, «icht hatten.
Das preußische Zentrum.
Der preußisch- Säntgerpranbent Stegerwald bat dem Chefredakteur der „Germauia". Dr. Hommerrch, eine Unter« rebung gewehrt, in sei er nochmals au; iw Frage^ b« RegieruugsbttLung in Preußen zu -preche« tam. Xabri beachte er einige neue «»fubtspuntie vor, Die auf teilweise andere ÄuichauuNgeu der preußr.cheu Zentrnmssrattwn schließen lassen, als sie in der Reuhstagsfrakliou des Zeu- trunts vorherrschend find. Stsgerwald erklärt:
Der Mehrheitsiozialdemokratie vertritt Den etanbyuntt. daß die alle Koalitiou in Preußen im Gegensatz zum Reich noch eine Mehrheit habe und daher sehr gui die Regierung bilden und künftige preußische Kolitis machen könne. In Wirklichkeit liegen die Verhältniße in Preußen für die Re- gierungsfähigkeit der alten Koalition sehr viel ungünstiger als im Reich. Im preußischen Landtag hat das Zentrum mit ben beiden stlechtspartrien alle»«, ohne Die Deutsch- demokrattiche Partei, Du Mehrheit, was im Reiche nrchl zutrifft. Wenn bei solcher Sachlage die Führer S-r Zen- trumspartes selbst den ernstesten Willen hätten, in den ent* scheidenden Fragen mit der MehrheitssozialdemokrattL zu- iammenzugehe«, bann würde trotzdem damit praktisch so gut wie nichts gewonnen. Denn die Fraktion wurde in einer Reihe entscheidender Fragen uneinheitlich und gegeneinander stimmen, womit die Koalitionsmehrheit sofort ohne weiteres in eine Minderheit umgewandelt wäre, und im übrigen würde die Agitation der beiden Rechtsparteien im Lande den agrarischen Flügel beg Zentrums nach rechts ziehen, und an Stell? einer Stärkung der Mitte, für Die das nächste Jahrzehnt für Deutsche Verhältnisse das Gebot der Stunde ist, würde in kürzester Seit ein? Rechtsmehr- Heit erstehen.
Auch aus dem Grunde hätt Stegerwald eine Anlehnung an Die Rechte für notwendig, weil gegen die Rechtspartei'«, hinter denen 65 bis 75 Prozent sämtlicher preußischer Landwirte stäuben, die Durchführung einer Grund- fteuer, ohn? Die der Haushalt nüht ausdalanciert werde« sonne, nicht möglich jän würbe. m.
Das große Los.
Erzählung von Karl WeiSflog.
10) (Nachdruck verboten.)
Sie Schnee glänzte der köstliche Atlas in der Holden Farbe der Unschuld der Hochentzückten entgegen. Aber sie sie ihn nun aufnimmt, wie sie nun hüpfend das schöne Geschenk den Freunden zeigen will Himmel! saS liegt denn darunter?
Lächelnd spricht Gorrlieb: „Marie, boS gehört mit zum Angebinde, und daS in bei anderen Körben auch, und alles. allÄk ist bein!"
©aftig greifen der ÄeMer und die Gäste in dir Kört-, und was auch jeder heranSzieht « eS stob schwere Beutel mit Geld.
,LaS ist baS?" rufen alle erschrockn.
„Gold iß’S?" antwortete der jubelnde Zwickauer. DrerßigrausenL Taler find'S, die ich in der Lotterie gewonnen. und die ich gier meiner lieben Braut turn '^ebsr:-fetze schenke."
„BH: — AH!" stammeln alle und stehn wie in starrer Verzauberung. „Dreißigtausend Taler---“
,£ behalte deinen Mammon!" ruft Marie an Gott- Uebs Brust, „und laß mir dein Zerzl"
, Aber was raffelt da vor dem £aufe? WaS hält da für ein niedlicher Wagen mit dvn glänzenden Braunen im funkelnden Geschirr? — „Vater!' spricht Sott; lieb, „lieber Vater! DaS Wägelchen schenke tch Ihm zur Fahrt nach Lindenruh. Und hier — ein großes Paket öffnet sich — hier sind auch ein paar seidene Kleidchen für die lieben Muhmen/' —
Stille! zieht nicht lustige Musik die Straße herauf? — Was schimmert so sonderbar vor dem ßaufe? — 8hr könnt wetten, das ist TchwappelS Präsent. ~ Ein prächtiger polnischer Ochse mit famtretnem, rveißem Jette, mit vergoldeten görnern und mit Blumen bekränzt, staunt die ihn umklingende ^'ahdnsche wohlbekannte Melodie zu demselben Texte an und wird o«m über (elim.ii Gastwirte als sein geschenktes Eigen tum vorgeführt.
Die Freude, die Ueberraschung, daS Treiben, da Getümmel/ daS Fragen, das Erzählen — male eS sie ein jeder, wie er kann. — Engelmannr ©au« wo: ein ©aus deS Glückes und deS ZubelS.
Als aber nun die ersten Töne dieser lauten un lärmenden Lust verrauscht waren, als nun daS Meister stück fertig und der Strsnageprüste ehrenvoll ein.]? erster war, als nun am Älrar Herz und Herz, Ha:
ßanb den heiligen, ewigen Bund der Liebe L: schworen, da zog die stille Seligkett ein in Engel rncnrnS ©aus. und die Lage die Wochen, die Mon flogen dahin im Genusse nie getrübter Sonne.
Bald war ein Zahr vergangen und herangeke wen der Tag Bartholömäi, an welchem die Brü. briefliche Knute von sich geben sollten. Der Safte , zum gpEbenen Erbet aber in der Resident harre r einen Brief galten, und Mar vom Schneider. T, Schlosser und Gottlieb harten nicht gelchrieben, warn wird die Folge lehren. Zickels Brief lautete d
.^ott zum Gruß, lieben Brüder.
Gottlieb FreudenbetA von Zivickau und ©an« Schwerlich von Mmmhelmk
Ich sitze in den Freuden des Paradieses bis über die Ohren und bebaute Euch, Ihr Armen, die Zhr keinen Sinn für das Große, Erhabene, Bornehme gabt und ewig in der niederen Region der Mtttelmäßig?ett bleiben werdet, trotz Syrem Mammon. O, dürftet Ihr nur ein einziges Mal zur Tür hineinschauen, oder durchs Fenster in den hellerleuchteten Saal, wo Euer Bruder Franz mit den Exzellenzen und Eminenzen umgeht wie mit seinesgleichen, und wo es ihm nur Pomade wäre, fünf bis sechs Herzoginnen in sich verliebt zu machen, zum Rasendwerden, wenn sich 'S eben der Mühe lohnte. Freilich bin ich aber auch ein Mensch danach — Euch dabei im Geringsten nicht zu verachten. — Aber hört, wie alles so gekommen ist.
Von Euch weg zog ich immerfort nach Süden, meinem großen Ziele zu, und hier, in dem schönen, königlichen Mailand, habe ich's gefunden. Hier, gleich S«n ersten Tag bei meiner Ankunft lernte mid) der Gras Spadefanti kennen — Brüder! ein Herr, dem die ganze Gegend nui| um Steauma gehört, der in der wett.
berühmten Bank des ersten päpstlichen Dragoner-Regt- mentS allein drei Millionen Dukaten aus Zinsen auS- stehen und vier Kriegsschiffe zu Parma liegen hat. die jährlich für neunmal hunderttausend ^aler Ka,e nach Norwegen bringen. Wunderbar führte mich das Glück zu dieser Bekanntschaft. Gleich den ersten Abend, nachdem ich gespeist hatte, fragte :nich der 5:tu ein ausgewitzter Pnfrikus, der mich sehr lieb gewonnen, ob es meiner Gnaden nicht gefällig sei, ein wenig hinauf au spazieren zur noblen Gefellschafr. 2^9 i-^g mir dies nicht zweimal sagen und trat in ein geräumiges 3immer, in welchem eine Menge Herren um eine grüne Tafel saßen und hielten. Die Leu e Eieren ~tcer. mich ganz außerordentlich freuridttch, ja einer mit einem großen Orden an der Brust na^ie mir gleich Platz und ließ mich sixen. Brüder, Zhr hättet m iollsi, wie ich mich benahm! Ah spielte .nu.ji.3 ich an dergleichen von Kind auf gawerni. i ick wellte mir zwar nicht wohl, ick nerkr tr^ fatrbert Dukaten, aber mS ich erwarb, war meqr me« als zehnmal so viel. Ein junger Mann von vornehm- 4«n 'Ansehen zog mich beiseite, mochte mir die grölen ZLbeserheSunseo über meinen Anstand, nannte mur Mr immer den liebenswürdigen Derttzchen und vor
«rr seine Freunifchaft an.
Brüder! das eben war der Graf Lpc^'antt. L« Morgen bar auf hotte er mich zum Früh'ruck in fein Steel. Ah. da sah «h zum ersten Male den glä»- Miden Stern meines Leben», die IrnMorrett« memer Avigen Liebe, die schöne Rosa, deS Staren exgtoeiter. Die war auch denn gleich in mich vernarrt, ganz wie rasend. Der Bruder mochte es wohl merken, aber er drückte ein Auge zu und ließ _ unS sogar unter dem Borwande, daß er dringende Geschäfte qabe, auem.
der Augenblick der Gelegenheit, der,
-iehr wieder- ald lispelten
Brüder! das war — —„------ wenn er mir ungenützt entwischte, nie m< tarn. Ich benutzte ihn also redlich, und ba „ Wir die allerholdesten Purpurlippen, die ich ie ge- Wßt. das: O dolce mio tesoro!
(Fortfetzung folgt.)