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Schlüchternev Zeitung
Schlüchterner Kreisblati — Schlüchterner Tageblatt
Verantwortlich für den gesamten Inhalt: H-K. 7" 7 . Druck u. Verlag der Fa L „ , Schlächtern. Fernfpr. Nr. 65. Telegr.
Schlüchterner Zig. Postscheck?.: Frankfurt M. Ne.11402.
«X„ 14K Hohmeister, Schlüchtern.
VCT« 140 Hohmeister in Schlüchte
Freitag, 24. Juni 1921
Bezugspreis: Vierteljährlich in Schlächtern M.11,- durch die Post M. 12, " '
zeile M. 1,—,
M. 12,—. Anzeigenpreis: Die Klein- wo cx^v^ v die Reklamezeile M. 3,—, förmlich • O. ^Uyl^
ohne besonderen Zuschlag. Bei Wiederholung Rabatt
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Zeitung für eilige Leser.
Die französische Regler««« iivcrgab dem deutschen Bot- tchafter in Paris auf die deutsche Note vom 16. I««i über hie Zustände in Oderfchlesien eine Antwortnote, in der sie die deutschen Sclbstichnstorganisatione« als eine Herausforderung der interalliierten Kommission bezeichnet, die nur bazil «eignet seien, die Autorität der interalliierten Kommission zu nütergrabe«.
5)11 der Frage -es Verbots der Herstellung von Lnitfahr- material hat die Botschafterkonferenz am 18. Inni folgende Entscheidung getroffen, deren Durchführung sie der i«t«r- MirertenLuftfahrt-Ueberwachungskommisison übertragen hat.
Nach einer Havasmeldung ans Washington leitete die Regierung die Untersuchung über das geheimnisvolle Ver- fchtmnden dreier amerikanischer Schiffe im Atlantischen Ozean ein. Man neigt z« der Annahme, dass die Mannschaften menterten ««d die Schiffe nach Rustland steuerten, wo sie den Rolschemiste« ««sqeliefert «mrde«.
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Gestern vormittag empfing der deutsche Bevollmächtigte Graf Praschma eine» Berichterstatter der „Deutschen Allgemeinen Zeitung", dem er Wer den augenblicklichen Stand her Verhandlungen zwischen dem Selbstschutz und der Jka Mitteilung machte. Wie der Korrespondent erfährt, liegen dem Räumnngsplan folgende Tatsachen zugrunde. Der Zwölferausschuss hat der Jka zunächst den Borschlag gemacht, dass die Polen bis zu folgender Linie zurückgehen sollen: Ludlinitz Beuthen, Königshütte, Schönwald und Rybuck. In einer Besprechung, die zwischen General Höfer und dem englischen General Hennicker stattfand, ist diese Linie auf die Städte Gleiwitz und Hindenbnrg. beschränkt worden, d. h., dass der in das Industriegebiet hereinreichende Boden etwas abgeflacht wird. Nach dem Plane sollen wenn das Abkommen zustande kommen sollte, von der Stunde der Unter- vsschnung an die Polen sich innerhalb 36 Stunden auf die ihnen bestimmte Linie zurückziehen. Erst wenn sich der deutsche Selbstschutz von dem Rückzug der Polen überzeugt hat, wird er sich auf die Kreise Löbschütz und Kreuzburg zurückziehen. Nach weiteren sieben Tage» sollen die Polen die Grenze erreichen, darauf wird auch der deutsche Selbstschutz das geräumte Gebiet verlassen. Die Voraussetzung dafür sei bt, Einrichtung einer legalen Polizei und einer gesetzliche« Verwaltung. Wir bestehen daher auf der Kontrolle der Räumnng durch die Polen.
Keine Entspannung der Lage.
Die Srefflniffe in Oberschlesien bestätige« noch immer die Annahme, dass eine Ruhe noch nicht eingetreten ist. Die Meldungen, hast sich die polnischen Banden immer kühner im Rücken der interalliierten Truppen zeigen, werden immer zahlreicher. Die Unsicherheit in dem von der Entente besetzten Gebiet ist noch viel grösser als vorher. Es wurde sest- g «stellt, dass auf allen Ortschaften französische, sowie englische Posten in geringer Stärke, «ngeikähr acht bis zehn Mann, verteilt sind. Diese Posiiernngen sind viele Kilometer von ein- anber entfernt Es ist klar, daß so die Polen ungehindert mit Waffen dir neutrale Zone passieren nnd erneut ihr «n- kauberrS Handwerk beginnen können. Das Auftreten von immer grösser werdenden regulären polnischen Truppen teiltet darauf hin, daß von einer Liquidation des polnischen flnfstandeS echte Rede sein kann, sondern daß nur eine Um- «ruppsrrnng her polnischen Banden vorgenommen wird.
Aer Znsammenkrrkt des Obersten Rates.
Nach Pariser Blättermeldunaen soll der Zusammentritt 'es Obersten Rates voraussichtlich am 16. Juli und zwar in Bouwgne oder einem anderen Küstenorte des Nermelkanals »rfolae- Neben der BespreKuna der Antwort Griechenlands wird sich der Rat mit der oberschlesiswen Frage befassen.
Die Aufhebung der Londoner Sanktionen.
In politischen Kreisen wird erzählt, bak dtp Aufhebung ier Londoner Sanktionen immer mehr Anhänger findet md dass auch die französische Regierung den englischen Vor- chlag, Düsseldorf, Duisburg und Ruhrort bald zu räumen tub die Zollstellen im Rheinland« aufhören zu lassen, nicht 'rnndsässlich. sondern nur für den Augenblick abgelehnt mbe. Es wird daraus hinqewiesen dass Briand im Senat ausdrücklich erklärt habe, die Sanktionen könnten erst dann ulfgehoben werden. wenn die deutsche Regierung weitere Zeineiio keines anten Willens gebracht hab'' Dass Briand In diesem Sinne gesprochen hat, ist zutreffend.
Eröffnung dss Hauptverfahrens gegen Erzberger?
In parlamentarischen Kreisen verlautet, dass die Staats- mwalt'chaft nach Abschluss der Voruntersuchung nunmehr je« Antrag -n die Eröffnungskammer des Landgerichts Berlin gestellt hat, das Hauptverfahren gegen den Reichs- -asabgeordneten Erzberger wegen Verletzung der Eibes- ,flicht zu eröffnen.
pnnrome gegen die ^enWen in Volen.
In Bromberg ist es zu schweren Ausschreitungen gegen sie ansässigen Deutschen gekommen. Zahlreiche Läden wurden geplündert, deutsche Bürger schwer missbandelt, verwundet und beraubt. Bei den sich immerfort erneuernden Deut- ühenverfolgnngen in den früher deuschen Gebieten Polens tiandelt es sich, so schreibt die „Beruner Morgenpost", offenbar »i ein bestimmtes System, die Deutschen samt und sonders zum Verlassen des Landes zu zwingen. Es ist erwiesen, dass die führenden Elemente bei diesen Progromen gegen die Deutsche« keine einheimischen, sondern aus Kongretzpole» entsandte Agitatoren sind.
Verhängung des teilweisen Belagerungszustandes.
Die interalliierte Kommission hat über die Kreise Gross» Strehlitz und Rosenberg laut „Cologne Post" den Belagerungszustand verhängt, um das immer stärker werdende Bandenunwesen besser bekämpfen zu können.
Grauenvolle Mordtaten der Polen.
Wie der ..Sokalanzeiger" m-ldetz ist in hohevik«^ bei »olnische Ortskommandant Sodowski ermordet aufgefunben __."_.... Er hatte in einer bet letzten Gemeinderatssitzungen verlangt, daß auch den Deutschen Gerechtigkeii widerfahren soll. Man ist deshalb der Ansicht, daß er von Gegnern m, eigenen Lager ermordet worden ist. — Von einem Augenzeugen, der soeben aus dem Industriegebiet gekommen ist, ivnd erneut bestätigt, daß die Polen die verwundeten Ge< fangenen an die Scheunentüren und Bäume nageln, unh ßnar treiben sie die Nagel durch die Füße und Hände. De, betreffenbe Gewährsmann hat eine solche Leiche gesehen. Dir Polen hatten dem Unglücklichen noch Holzspänr untei die Fingernagel getrieben. Das Bild von diesem zu Tods
worden.
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Das grohe Los.
ErzMung von Äarl Aei »plag.
(Nachdruck verboten.)
Aber ach, der Grünrock war nichts in der Welt als ein unruhig umherstreichender Vagabund, des lie- i derlichen Maschinenbauers Sohn, der im Nachbardorfe ■ gelvohnt hatte, und mit dem landesherrlichen Vor- ' schusse davongelaufen war und fern von der Heimat i in großem Elend gestorben war. Und hatte nicht der i Rautzenjäger — Fritz hieß er, das wußte sie — ihr ; selber einmal gesagt, daß die ganze wette Well sein Haus, feine Würmer, Schmetterlinge, Bilder, fein Herz und seine fröhliche Laune alles fei, was er fein nen- nen könne, und er übrigens nichts, gar nichts habe und hoffe? — Ach! — hatte sie wohl dann geseufzt ~ der Arme, der Arme, der auch nichts einmal hofft! Dennoch hatte das innige Mitleid, die Erinnerung an die freundlichen, unschuldigen Augenblicke, wo er ihr . im Walde seine schönen Rauben und Bilder aezeiat, ’
300 Millionen für ländliche Siedlungen.
Wie wir hören, hat die preuMcheRegierung am Montag be. tobten, einen Kredit von 300 Millionen Mark zur Für. b^ng der ländlichen Siebe langen in Preußen flüssig zu rade eines von uns beiden das vom Schicksal erwählte Glückskind sein? Warum nicht eben ich?"
„Du?" fragte der Väter scherzhaft lächelnd, „du willst das große Los? Liebes Weib, daraus wird nichts, das kriege ich! Du magst dich mit einem Zehntausend- .alergewinn begnügen. Denn ich <tur, nur ich muß und will euch alle glücklich machen!"
„Nein, Wolfgang!" entgegnete Martha, „laß es mir: Ich muß und werde dich glücklich machen!"
Sie passive deutsche SaadelSbilavz.
Das Heer der Arbettslose«.
Im Reichstagsausschuß für Vollswohlfahrt stand«« thu Reihe Anträge, die auf die Erwerbslosenfürsorge Bezug nahmen, auf der Tagesordnung. Da der Ausschuß eine Gesamtdarstellung der wirtschaftlichen Lage durch die zuständigen Ministerien gewünscht hatte, führte der Staatssekretär Hirsch vom Reichswirtschaftsministerium aus: die ArbeitS- losenzahl betrug im August 1920 400 000, im September 350 000, am 1. März 1921 429 000, am 1. Mai 400 000 itnb am 1. Juni 360 000. Die Zahlen zeigen also eine Beffe- rung. Die allgemeinen Aussichten ließen sich nicht entwickeln, wenn man sich nicht zuvor ein Bild von der allgemeinen Lage des Weltmarktes gemacht habe. Hier aber sei es schwer, ein einheitliches Bild zu gewinnen, weil auf dem Weltmarkt, zumal während des englischen Bergarbeiterstreiks, die Konti« nuität fehle. Seiner Auffassung nach scheine die Krisis im Frühjahr ihren tiefsten Punkt erreicht zu haben. Durch die Annahme des Ultimatums seien wir mehr denn je auf den Weltmarkt hingewiesen. Die deutsche Handelsbilanz sei nach wie vor passive wenn das Defizit gegen das Vorjahr auch verringert sei.
Welilrieden oder neue Kriege?
Die Frage der Abrüstung.
Der japanische Botschafter Baron H a y a k h i erklärte einem Vertreter des Reuter-Büros, er sei sicher, daß seine Regierung bereit sei, mit Großbritannien, Frankreich und den Vereinigten Staaten über die Frage des Kriegsschiffbaues zu beraten, um zu einer Einigung zu gelangen, durch die die furchtbaren Lasten der Rüstungen erleichtert werden würden.
Nach einer Havas - Meldung aus Newyork erfährt der Washingtoner Korrespondent der „Exchange Preß" von zuständiger Stelle, Japan werde vor Ende Juli die Mitteilung erhalten, daß England beabsichtige, den englischjapanischen Vertrag lbisher war es ein „Bündnis") zu er« neuern. Das Staatsdepartement soll die Versicherung erhalten haben, daß der Vertrag nichts enthalte, was den amerikanischen Rechten nachteilig sei. In Newyork verlautet, es sei deutlich erklärt worden, daß im Falle eines japanisch- amerikanischen Krieges Großbritannien nicht gegen die Vereinigten Staaten zu den Waffe« greifen werbe. . -----—~^~ - —
Me MMle Erziehung des We&
Der Rechtsausschuss des Reichstaaes bchanöelt« in seiner letzten Sitzung die Frage der religiösen Kindererziebung. Nach einem vereinigten Anträge Dr. Kahl (D. V.) nnd Dr. Radbrucb tSoz.) soll über die religiöse Erziehung eines Kindes die Einigung der Eltern bestimmen, soweit ihnen das Recht und die Pflicht zustebt, für die Person des Kindes zu sorgen. Die Einigung soll jederzeit widerruflich sein und wird durch den Tod eines Ehegatten gelöst. Die Bermittlnno oder Entscheidung des Bormnnbschaftsgerichtes kann beantragt werden. Für die Entscheidung sollen die Zweck« der Erzietzinrg inaßgebend sein. Nach Vollendung des 14. Lebens, jahres soll dem Kinde die Selbstentscheidung darüber zustehen, zu welchem religiösen Bekenntnis es sich halten will. Hat das Kind das 12. Lebensjahr vollendet, so kann eS gegen seinen Willen nicht mehr in einem anderen BelennruiS als dem bisherigen erzogen werden. Die Grundgedanken de( Antrages Zahl und Radbruch wurden vom Asisschuss gebiUtgl und dem Gesetz eine dahingehend« Faffuna gegeben.
„Und hast du es denn nicht schon getan, älhitter? durch fünfundzwanzig Jahre?" antwortete der Kantor und reichte ihr gerührt Die Hand. ,Hast du mir nicht auch die vollen Kisten und Kasten, und nachher die schnippische Dirne und die wilden Rangen ins Haus gebracht, die sich da eben um den letzten Löffel Milch- brei zanken? — Sie mögen zwar alle drei nicht viel taugen — was meint ihr, Schelme, habe ich rächt? aber etwas ist doch immer besser als nicht-, und man muß Gott für alles danken. Was bedarf es also bei dir des Mehren? Ich, nur ich, habe dir noch nichts Reelles geben können mein Leben lang. Denn was hat ein armer Schulmeister! Aber gewinne ich das große Los, dann soll es aus einem anderen Tom taFpi ‘ Meisen. Dann tue ich meine milde Hand auf, und
Fl-.WW das dankbare Gemüt des Kantors in du bist mir viel zu gut - Mutter! - mir nicht die Freude zu gönnen, zuerst an dich zu denken im Gold meere des neuen Segens. Gar nicht herausfinden follst du dich aus den Bergen und Labyrinthen oer feinsten Leinlvandschocke, der zahllosen gezogenen Tischtücher der Servietten, der Drilliche. Ueberzüge, Schleier Batiste. Neue Schränke lasse ich dir machen Schwarzpappelholze mit me"'-------- doppeltem Schneller. Eine i
der« deinen Dienst aufgeben würdest, und wir dann nicht hier wohnen blieben."
„Sdj? — Mein Amt aufgeben?" fragte Wolfgang erstaunt. „Warum denn^
„Nun fteilich!" antwortete Martha, „das wäre ja das allererste. Denn, Vater! — gewinne ich es, so mußt du mir in der Minute darauf abdanken, daß du in Ruhe des Segens genießen kannst. Ich faufe dich los vom Joche, und ich kaufe dich für nstch zum alleinigen Eigentume, und flugs mußt du den schlech-
ten Dienst meiden/
ist?" entgegnete Wolfgang, und it der Tasse herab auf den " Das Joch?"
innige Mitleid, die Erinnerung an _____ rschuldigen Augenblicke, wo er ihr -alde feine schönen Raupen und Bilder gezeigt, ..och keine Stunde des süßen Schlafes geraubt. Und so fteilich konnte alles in Vater WolfgangS Kam- wer sanft ruhen, auch nach dem wunderlichen Spek-
„Den schlechten Dien! die Hand sank matt mi Tisch — „den schlechten Dienst? —
„Was sonst?" erwiderte Martha. „Mußt du dich nicht ärgern Tag für Tag mit den rohen, wilden Buben, und mit den Dorfsiedlern und mit dem Bal- kentreter, der dir so oft den christlichen Glauben ver- pftzscht, weil es ihm zu lange gedauert, so daß im
ihr ni
der stillerr Nacht angerichtet. Schläft man doch nie fufter und fester als nach einem nächtlichen Gewitter.
Aber wie nun der helle Tag die Glücklicheil wieder zum Bclvutztsein des wirkenden Lebens weckte, in welche«» sonst die lieblich funMnbeit Sterne träumender ®a'lMie untergehen, da wollten diese Sterne in Vater Wolfgaugs Seele immer noch nicht ganz verbleichen und schimmerten nur noch um so reizender, je weiter n in das unergründliche Dunkel des Himmels zurück- wichen.
um Vv! Ulf an
., »ES wäre denn doch ein gar schönes Ding ......
Aurrderttaüsend Taler!" murmelte der Kantor beim Frühstück vor sich hin, „und unmöglich ist die Sache nicht!"
„Das denke ich auch!" fiel Martha mit behag- Mem Kaffeeschlürfen ein, und man sah es, daß and) iht die Safte noch fortklang, die der Lobgesang des kommen Etzegeuvssen anaeveLt. Warum taun »icht ge-
um
r mäD effingenen Schlössern , ----- Anschleppc wird gebaut
Haus, eigens für die Millionen Tiegel, Töpfe, Schüs fein, Pfannen und Teller, die ich dir kaufe, und be Böttcher soll ein Jahr lang bloß für dich den Kan didalen Bählamm ärgern und stören in seinem abgeschmackten Dichten mit höllischem Rumor h-nter bot Brauerei. Einen Rafenfleck miete ich dir, so groß wie unser Garten, daß deine unzähligen Betten darauf Raum haben zum Sonnen, einen--"
„Nicht übel," fiel lächelnd Martha ein, „aber du vergißt dabei, daß du bann ja gleich vor allein in*
weder Leben noch Wind mehr in der Orgel ist? Und was hast du denn von dem — ich sage es noch einmal — schlechten Amte? Reichtum etwa? — Daß sich Gott erbarme! — Ehre? Ja, Schulmeisterehre! Denn du bist ewig doch weiter nichts, und die vornehme Welt lacht dir hinten nach und mir."
„Martha!" zitterte Wolfgang, „ein schlechtes Amt? — Schulmeisterehre! — das kann dein Ernst nicht se-n! Mein Amt? — Ist es nicht gerade das allererste, hier und dort? Bin nicht ich es und me'ne lieben Kollegen, die den rohen Klotz zum Menschen bllden, daß er -twas tauge in der Welt und lebe nützlich und glücklich für andere und sich selber? Erkennen das nicht such Könige und Kaiser, die auch nur liebes V^h mären ohne uns? Und dort - Martha! — weißt du nicht, wie es in der B'bcl steht: Die Lehrer werden leuchten wie des Himmels Glanz und wie d-e Sterne immer und ewi ich?"
„Syenit sie h er verhungert sind," sei Martha ein, „und abgetrieben uub Pumps an Leib und Seele, und verachtet!"
(Fortsetzung folgte