Schlüchterner Zeitung
Schlüchterner Kreisblatt - Schlüchterner Tageblatt
Verantwortlich für den gesamten Inhalt: H.-K.
1 4 Hohmeister, Schlächtern. Druck u. Verlag der Fa. C ytT« ü * Hohmeister in Schlächtern, Fernspr. Nr. 65. Telegr. Schlüchterner Ztg. Postscheckk.: Frankfurt M. Nr.11402.
Montag, 27. Juni 1921
Deutscher Reichstag.
Berlin, 24. Juni.
S«f eine deutschvokspartetliche Anfrage wegen Mißhandlung deutscher Staatsangehöriger durch französische Offiziere und Mannschaften in Oberschlesien wird regierungsseitig ^antwortet, daß Die Regierung Verwahrung dagegen ein« fliegt habe.
ES folgt die dritte Lesung des Gesetzes über den StaatS- »erichtßhos. Bei diesem Gesetz ist die Anwesenheit von zwei Dritteln der Mitglieder des Reichstages erforderlich, da eS ^ «m eine Verfassungsänderung handelt ^Dt- Scö'--^ fbstimnmng wird ausgesetzt.
Es folgt die Vorlage über bai
Reichsnolopfer und über den Vermogenszmvachs.
Wg. Dr. Helfferich (Deutschnat.) betont, Artikel 8 itoe die beschleunigte Einziehung der Kriegsabgabe vom Zermögenszrrwachs vor, während Artikel 4 die Nichtver- mlagnng für die Kriegsabgabe vom VermögenszuwachS md für die Besitzsteuer betreffe.
Abg. Ryffel (U. S.) erklärt sein Einverständnis mit her Vorlage, wenn auch der Ausschuß unter dem Einfluß es Herrn Helfferich manches verwässert habe. Die Absicht, je besitzenden Kreise zu schonen, sei im heutigen Steueraus- Huß dmtlich durch die Vertagung bekundet worden.
Abg. Dr. Becker (D. Vpt.) erhebt gegen diese Verdäch-- igungen Einspruch. Es handelt sich nur um eine Klärung jer Besteuerung, für Reisende und Monteure.
Abg. Dr. Geyer (Kom.) macht die Rechte dafür verant- vortlich, daß das Retchsnotopser mit seiner Ausdehnung aus 10 Jahre zu einer neuen Besteuerung geworden sei. Jeden- alls seien die Angestellten und Arbeiter durch das,Lohn- ieuergesetz straffer herangzogen als die besitzende Klaffe, dre s meisterhaft verstanden habe, sich von der Besitzsteuer zu Hülfen.
Abg. Helfferich sDeutschnat.s betont, daß der Antrag einer Partei nicht die Besitzenden schonen wolle sondern nur lie Kleinrentner. Die Behauptung, daß die Besitzenden noch 'eine Opfer gebracht hätten, ist eine Unwahrheit. Sie haben m Jahre 1920 allein 16 Milliarden Papiermark aufgebracht, j Reichskanzler, Finanzminister Dr. Wirth: Wie das teite Lohnsteuergesetz eine Verschärfung des Einkommen- ieuergesetzes bedeuten kann, ist mir rmverständlich. Sehen iie doch, bitte, den Tarif an, in wie weitgehendem Maße er Reickstaa den Angestellten und Arbeitern, insbesondere nenn deren Einkommen sich unter -M vw -Aa,k imwäi, -^ legengefommen ist. Ich bitte die Herren Ruffel usw., nnS |u helfen, daß her § 45 so gestaltet wird, daß keine Unzu- riedenheit in den Kreisen der Angestellten und Arbeiter ibrig bleibt Aber dagegen muß sicb die Finanzverwaltung «ch sichern, daß nicht Aufwendungsgelder usw. verschoben »erden. Das kann in niemandens Interesse liegen, am »missten im Interesse der Gehalts- und Lohnempfänger. Die Frage der Erfassung untrer steuerliche« Belastung der öesitzenden ist eine der größten politischen Fragen. Ich stehe Acht an, zu erklären, daß jener Stichtag vom 31. Dezember 1919 ein Unglück gewesen ist. Diejenigen, deren Besitz durch He Geldentwertung um 85 Prozent heruntergedrückt worden st, haben bei dem Notopfer ein großes und doppeltes Opfer -bracht. Die Kreise, die ich hier im Auge habe, der gute, leisere Mittelstand, die sind die eigentlichen Opfer der großen »olitischen Katastrophe.
Abg. Keil lSoz.): Wir werden trotz einiger Bedenken Der Nnxlage Anstimmen. '
Mg Dr Geyer (Kom.) tunotgt oem memiskanzler an, daß er an den Besitzenden scheitern würde; diese seien stärker als der Reichskanzler,
Die Vorlage wird hierauf in der Ausschnsifassung in zweiter und gleich darauf auch in dritter Lesung angenommen,
Es folgt die Beratung des Nachtragsetats. Nach kurzer Debatte wird der Antrag angenommen,
Es folgt die Fortsetzung der ersten Beratung des Gesetzes über die Aenderung des
Bersicherungsgesehes für Angestellte.
Abg, L a m b a ch (Deutschnat.) weist darauf hin, dah der Widerstand der Angestelltenschaft gegen die Vorlage wachst.
Sbg. Anore (Ztr.): Die Verschmelzung mit anderen Versichert agen könne erst im Rahmen der großen Sozral- reform e Folgen.
Abg, Thiel lD. Volkspt.): Auch wir sind schon in der Natione lversammlunq für eine Aenderung des Angestellten- gesetzee eingetreten, im Sinne einer Erhöhung der Leistungen und e ner strikten Selbstverwaltung.
Avg. Aufhaeusser sUnabh.): Für die ganze Bersiche- cung sei von Anfang an das Motiv maßgebend gewe;en, die Ko »sarbeiter von den Handarbeitern zu trennen. Man solle do z endlich aufhören, sich zwischen die Solidarität der Au- e* teilten und Arbeiter zu drängen,
Abg. B a r tz (Kom.) schließt sich diesen Ausführungen a,n. Die Vorlage geht an den sozialpolitischen Ausschuß.
Bezugspreis: Vierteljährlich in Schlüchtern M.11,— durch die Post M. 12,—. Anzeigenpreis : Die Klein- wo zeile M. 1,—, die Reklamezeile M. 3,—, sämtlich • O. ohne besonderen Zuschlag. Bet Wiederholung Rabatt »■«SgL.--J'«l"»J..!»»i!.. ■■l■»^■ll^■■ll■■ |n ■lll■■ll ■|l■llll|ljl|l| i ■.■■■■■ IIIW,! । ,.,, i,
Schluß des fünften Städtetages.
Dir Beratungen des fünften Städietages wurden heute in Stuttgart zu Ende geführt. Die Versammlung beschloß einstimmig, die Neuaufnahme von Städten, die bisher nur auf Städte von 25 000 Einwohnern an beschränkt war, auch auf Städte von 10000 Einwohnern auszudehnen. Am Schluß der Sitzung wurde über die Frage einer Revision des Gemeindeverfaffungsrechts verhandelt und ein Antrag vollständig angenommen, der die infolge Land- und Reichsgesetzgebung fehlende Selbstverwaltung der Gemeinden, bu Befreiung der überflüssigen Staatsaufsicht und die Beseitigung des Instanzenweges verlangt. Der Vorstand würd« beauftragt, sich unverzüglich mit dem Ausschuß zur Prüfung der Gemeindeverfastung in Verbindung zu setzen. Ange-
BIM MitWl
Während die bisher bei dem Fukurgeutemmfftaud ver« bündeten Kougreßpole« «»h die Posener Polen an den Grenzen «mgekleidet und aus diese Weise zu Oberschlefirr« aemacht wurden, wodurch die berühmte spontane Korsauty- bewegung inszeniert wurde, geht dieser «««mehr offen dazu üb"> starke reguläre polnische Truppeumafle« zum beliebige« Einfall in Oberschlesien bereitznstell«« und z« verwenden. Nach einer einwandfreien Meldung liegen genau in und «m Eze«stochau die neunte Kavalleriedivision in Stärke von 4500 Mann und eine Panz-rznasbivisio«, sowie das siebente Artillerieregiment. In Nen-Benczk« steht ein Auto- vark von insgesamt 4000 Panzer- und Lastautomobilen. Iu Neu-Benczi« stehe« ferner ein Panzerzug und die 16. Ka. valleriedivisio«. In Leschonowitz liegen die 7. Kavallerie- division und das 20. Infanterieregiment, das dritte Kavallerieregiment, sowie ein Grenzbataillon. An der übrige« oberschlesischen Grenze fmb ferner noch verteilt vier Kavallerieregimenter und zwei vollständige Iusanteriedivistone«.
Parteitag 6er MMmMMMWeMM
dim 2. und B. Juli findet in Leipzig der Landesparteitag der sächsische« Mehrheitssozialdemokratie statt. Von der Ehemnitzer Gruppe ist dem Landesparteitag ein Antrag zu- gegangen, worin auf die dringende Notwe«digkeit hinge« wiesen wird, die Frage der politischen Einheit z« verwirkliche«. In.dem A«trag heißt es: Da das Verhältnis i« Sachsen für die Einigung der sozialdemokratischen Parteien giinftiqer liegt als im Reiche, entsteht für die sächsischen Parteie« die Frage des FusammenschlukLs. Der Laudes- parteitag schlägt deshalb vor, sich anf de« Boden der real«« Tatsachen z« stelle« und vo« Partei zn "'—fei i« ««verbind« l.üb« Fsiklitnanabme zu treten zwecks sofortiger Bild««« einer politische« Arbeitsgemeinschgst mit dem klargestellten Ziele einer organisatorische« Wiedervereinignug. Die Kämpfe in der Presse n«d bei den Wahlen sind auf das äußerste einzuschränkeu. Der Zusammenschluß gilt der gemeinsamen Abwehr gegen rechts. sDarans geht hervor, daß es aus dem Landesvarteitag zu scharfen Auseinandersetzungen zwischen der radikalen Chemnitzer und der positive- Dresdener Richtung kommen wird. Bemerkenswert ist, daß man in Ehemnitz offenbar mit der Ansrusuuq vo» Neuwahlen rechnet. Doch wird dabei nicht ausgesprochen, ob sie die Neuwahlen zum Reichstage oder zum sächsische« Landtag im Auge habe- D. Reh.)
18}
Das große Los.
Erzählung von Bark MASfipA, (Nachdruck verboten.)
„Sie mag nicht belehrt fein?" grollte er. „Sie mag ihr Unrecht nicht einsehen? Es ist also wirklich ihre wahre, ernste Ueberzeugung, was sie gesprochen? — Wie konnte ich auch daran zweifeln!" Und düster ging er von ihr und herum in feindseligem Schmollen.
So trieb er es bis zum SamStag, der ihm sonst in seinen späten Nachmittagstunden der Tag heiterer und friedlicher Erholungen war. Die Arbeit der Woche war dann getan, die SonntagSmusik einprobiert, und im grünen, behaglichen Großvaterstuhle genoß er nun, sein Pfeifchen rauchend, der wohlverdienten Sab- vatruhe nnd stärkte sich auf morgen zu dem schweren und doch so lieben Kirchendienste. getzt war es an- ders. Er saß zwar auch im alten, treuen Lehnstuhle, ?!e sonst und dampfte fein Feierabendpfeischen; aber sein liebendes Weib saß bei ihm und strickte. Dieser ^rgum war vergangen. Schon seit drei Tagen hatte Be mit ihm nicht gesprochen, und er nicht mit ihr. Doch draußen in der Küche knisterte ein lustiges Feuer — Die Opferflamme des Frieden». Martha hatte Psann- turnen gebacken, zum Sonntage, des Vater» LieblingS- rmbiß beim Friihstück und zur Vesper. Mit freude- Muzenden Augen trat sie in die Stube, denn das Werk war herrlich gelungen, weder zu fett, noch zu ^"sier, und locker waren die Kräpplein wie Wolle rnd überzogen mit brauner, knorpelnder Rinde. Anf
Lausschwelle saßen die Buben und speisten die
L^enen Auswürflinge, die sich nicht in die Schüs- ’y^t'ften, selig in ihren *Kirschmu»schnnrrbärten und erwartend noch größere Seligkeit, wenn ihnen zuletzt
stimmungsrecht so lange es besteht, nicht nach politischen Gesichtspunkten ausgeführt werden darf. Ein, weiterer Zusatzantrag der Unabhängigen, daß über Gemeindeangelegenheiten nur gewählte Vertreter zu entscheide« haben, würd« abgelehnt, ebenso ein kommunistischer Protestantrag gegen den Erlaß des preußischen Ministers des Innern, wonack ben Kommunisten die Befähigung zu den Aemtern eines 'Landrats, Bürgermeisters oder Beigeordneten abgestritten wrrd. Die Neuwahl ergibt die Wiederwahl der bisherigen Mtolieder.
Sie Wiederaufdauverh^-dlunasn.
Loucheur erklärte zur Richtigstellung «iner Bressemel- dung, daß er auf deutsche Wieder mfbaulieferunge« nicht verzichtet hat, daß die Berhaudlur ’n über den Wiederaufbau einen gute» Fortgang nehme«.
Wie ein freundlicher Ton der Vergangenheit klang dem Trauernden der leise, zitternd« Ruf in die Seele, und ‘- ‘ —
von Werl
sich sein Laupt, Herabg« Anden, schon zum Kusse
. , „ „ , - -Jorte; da raunte der Versucher
rhm ins Ohr: Es ist doch alles nur Lug und Trug! Kann sie wegheucheln, was sie so klar ausgesprochen? Und noch wehmütiger, aber mit langsamer Gewalt entwand er sich den fesselnden Armen. „Nein, Martha," sprach er kopfschüttelnd, „du bist nicht gut genug! Dein Derz hat mir nie gehört, nur den Götzen, die in Deinem Innern leben und die ich nie geahnet, bis nun. Du bist — nimm mir'» nicht übel - eine böse Sieben!"
ien
ySBoIfgang!" stammelte die Erschrockene, und Tränen stürzten ihr au» den Armen, „ich eine böse Steven? Das magst du bei Gott verantworten! Was habe ich dir getan? Was habe ich geredet, das »richt dre Wahrheit wäre? dennoch —"
„Und du bleibst dabei?" unterbrach sie der Kantor. "Und du erkennst dein Unrecht noch nicht und tust nicht Buße im Sack und in der Asche?"
„Buße?" entgegnete Martha, „Buße? — O du Tyrann! Nern, ist das möglich? - Pfannkuchen habe ich gebacken ihm zur Liebe — er muß es riechen — herein komme ich zu ihm, wiN ihn hätscheln, über- winde mrch, will fünfe gerade sein lassen und Da5 gottlose Mucksen seit drei Tagen vergessen, da wehrt er sich, als wenn ich giftig wäre, der alte Grimmbart —"
„S« wohl! — Der alte Narr, solltest du sagen!" fiel der ^Kantor höhnisch ein. „Das war ich, seitdem ........* " seitdem ich dir geglaubt, eibe ich zwar, DM kein Narr mehr. Nist du klug, so lässest du mich in Frieden und traktierst mit deinen Pfannkuchen den ga-
ich an treue, toi
Aber das ist vor!
. " Ziegel zum Auskratzen der Scharre preiSgegeben 1 r,..... . o„
~ ®^c konnte da Mutter Martha noch schinol- lanten Krämer, wenn er morgen herkommt, zu schnüf ;“• ~ das war unmöglich. Froh und doch ängst- fein und über die neu anzulegende Essigfabrik zu rc trippelte sie herum in der reinlichen Küchenschürze | den, — der kalte, schleichende Molch, der den Bäte: '""wer näher und näher auf Umwegen dem Groß- ! ruiniert durch sein wüstes Leben in dem Preußische! ^.terstuhle. Endlich faßte sie sich ein Lerz, erwischte Babylon, dem vornehmen Berlin, und zu Tode ge 'vater seitwärts bei der Schlafmütze und fragte ärgert, der schon überall nach Gelde herumgefreit, nr '.,^.wtedergesKlage»em Blicken „Alter, bist du noch dem Bankerotte zu entgehen, den aber keine mag, ut' mu6ito?* der nur nach Lieschen die Angel wirft, weil er Mr.
Sie Wfuno 6er öoöritoeii SMnerMren.
Man erwartet in Bayer« den Ei«qa«s des Erlasses der Rp-chsreyiernna ant Anslös««« der bayerische« Enrwohaer- wehr in de« ersten Taqea der nächste« Woche. Die bayerische StaatSreoiernnn wird soaleich nach dem Eintreffen dieses Erlasses von sich aus die notwendiae« Anordxuna«» treffen* Man kann bestimmt damit rechne«, daß die A«f« tös««a der Einmobnermehren nir«e«ds auf Widerfta«d hoben wird. Borans,sichtlich werde» sich die einzelne« Verbände vo« selbst anslösen. da «ach dem Einaau« des A«i» lSs«nasbe?ehls und der damit erfol«e«den Streich««» «t» dem Reichsreaifter keine Schwieriakeite« mehr bestehe«. Nach ben bisherwe« Restimmnnaen hatte die Auslösung bet Einwoh«erwehr nur mit dreiviertel Stimmenmehrheit er» folgen könnr»
terpfennige wittert — denn lieben kann der nicht — und dem du dein Kind in den Rachen werfen willst
samt deinen Schätzen, weil du ein eitles W-ib bist und eine» Xanthippe!"
„Was?" rief Martha und der Zorn färbte ihre ohnedies schon von der Zerdfeuerglut geröteten Wangen kirschbraun, „eine Xanthippe nennst du mich? Gin " ' ~ O du SokrateS!
gen kirsch' . ..
eitles Weib? Eine bö
o du Muster der Sanftmut und Liebe! — Nun gut, da du so gar unversöhnlich, gottlos und verstockt bist, so will ich dir eine Xanthippe sein, bis du in dich gehst und dich besserst. Nun sollst du auch wissen, daß Baldrian allerdings dieser Tage fein Wort um Lieschen bei mir angebracht und ich sie ihm zugesagt."
„Wie?" suhr der Kantor auf. „ohne das Wäd-
chen, ohne mich zu fragen?"
„Wozu dich?'" entgegnete Martha bitter. „Wußte ich nicht deine Antwort vorher? Wozu das einffilti£* Mädchen? Sie sieht ihr Glück nicht ein, aber das wird sich geben, wenn ich das prächtige Fans bmre, mit den Goldsäcken rassele und den gerrn Baldrian zum Kommerzienrat mache. Denn dir zum Trotze gewinne ich das große Los. Gestern habe ich darauf Mei gegossen, und jedesmal traf es, und die alte Ursula Buttermilch wies deutlich in den Karten, daß der Schellenkönig. . "
„Also auch Aberglaube?" unterbrach sie Wolfgang. „O Weib, was muß ich erleben!"
„. . . . großes Glück in der Lotterie und den Juden Aaron bedeutet," fuhr Martha ungestört fort ,Millst du dann schulmeistern bis an dein Ende, gut* so bleibe hier, ich ziehe zu den Kindern^
„Und wirklich verlassen könntest du mich?" forschte
ige
Wolfgang.
„Warum nicht?" lachte Martha unter TrSnen. „Du rüirdest deine Xanthippe los und könntest dann ungestört mit dem Raupenjäger botanisiere» und fingen, um dessen willen dir der Lerr Baldrian so verhaßt ist, der dir im Kopfe steckt und dem du — wenn inser gerr Gott nicht klüger märe — Mammon und Hub an den gal» würfest — dem nichtsnutzige« Tu- Icbtgut, der, wie der Atzfeh nicht weit vom Stamme
Fortsetzung falM