«Schlüchlevner Zeitung
Schlüchtemer Kreisblatt - Schlüchterner Tageblatt
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Freitag, 1. Juli 1921
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geitung für eilige Leser.
I» direkte« Verhandlungen z«r Prüfung der Druckpapier- preise zwischen den Papierfabriken und den Verlegern einigte man sich auf eine» Papi^rpreis von 3.30 Mk„ der vom 1. Juli ab in Kraft tritt.
Nach einer Meldung der „B. Z. a. M." ist die Nnaiilfia- keitserklärung der letzten Wahlen zur Berliner Stadtverordnetenversammlung durch das Oververwaltttngsgericht zur jfeststehenden Tatsache geworden. Die Neuwahlen zur Stadt- Kordneten - Bersammlttttg würde« voraussichtlich im Sep- 6er ffattfinde«.
I« der Grafschaft Cork rmrrde« republikanische Truppen bei einer Znsammenknnst überrascht. 45 Mann wurden ver- ihaftet. Ein republikanischer Offizier wurde bei d-m Versuche. zu entfliehen, erschösse«.
Zwischen dem Batik«,t und der italienischen Regierung wurden Berha«dlu«gen ungebahnt, «m di« seit mehr als 50 Jahre« unterbrochenen diplomatischen Beziehungen wieder anfzunehme«.
Der Sonderberichterstatter der „Times" drahtet aus Smyrna, daß die griechische Offensive leben Augenblick be- ginue« könne.
Das Orientproblem.
Verhandlungen in Angora.
Nach einem amtlichen Kommuniques wurde im Abschnitt von Baghtschediid südlich von Jsmid eine griechische Abteilung, die unter dem Schutz eines Torpedobootszerstörers gegen Tapare-Msanie vorzudringen versuchte, zurückge- ichlage«. Ein anderes Torpedoboot beschoß die Küsste östlich von Jalmva. ein anderes versuchte, Truppen zu landen und hatte den Auftrag, eine von Baghtschediid kommende Abtei- luna zu unterstütz««.
Die in Paris erscheinende „Ebicaao Tribüne" veröffentlicht Sensationsmeldungen über Verhandlungen zwischen der Entente. Griechenland und Kemal Pascha, die von dem Berichterstatter des Blattes aus Konstantinovel stammen. Danach wird in Angara bereits seit einigen Tagen über ein
griechfsch-türkisch-englisch-französisches Abkomme» verhandelt, das in seinen Grundzügen feststehe und zum großen Teil bereits angenommen sein soll. Als Grundlage für die Verhandlungen habe der Vertrag gedient, den Sami Bey im März dieses Jahres mit Italien in London abgeschlossen hat. Dieser Vertrag werde nur noch in zwei Punkten von.den Türken abgelehnt, die sich mit der Einrichtung einer gemischten Polizei in Cilizien nicht befreunden wollten und ferner eine andere Grenzlinie w'- djen Cilizien und Schrie« verlMi.gten. Die Türkei werde bei diesen Fordern«- gen von Frankreich unterstützt.
Die englische« Forderungen sind nach dem genannten Blatte:
1. Freigut ' der englischen Gefangenen; 2. Oessnung der anatolischen Vasen für die englischen Schifft: 3 Genugtuung für die Durchsuchung des englischen Schiffes „Pari- mento", bei der der Kapitän des Schiffes festgenommen wurde; 4. Wiederherstellung der von der Nationalversammlung in Angora beseitigten englischen Rechte in der Türkei.
Das Blatt weiß ferner von griechischen Vertretern in Angora zu melden, daß die Grieche» tatsächlich die Räu- umng von Smyrna zugestanden hätte» unter der Bedingung, daß ihnen wirtschaftliche Rechte einger^umt würden. Auch hätten sie unter dieser Voraussetzung Aenderungen a« der ostthrazische» Grenz« angeboten.
Italienische Kabinettskrise.
Nach einer Meldung des „Avanti" hat der König von Italien neben de Nicola auch den sozialistischen Vizepräfft denten der Kammer Casalini zu sich bitten lassen. Dieser erklärte, daß er sich mehr als Mitglied der sozialistischen Gruppe denn als Vizepräsident betrachte und daher nicht in der Lage sei persönliche Erklärungen abzugeben. In diesem Sinne lehnte er die Einladung ab.
Die von dem „Avanti" veröffentlichte Tagesordnung btj Sozialisten sagt, daß die sozialistische Gruppe dem Verlauf der Krise nicht teilnahmslos gegenüberstände; obgleich di« Gruppe beinahe einstimmig gegen jede Teilnahme der So- zialistcn an der Regierung sei, halten sie es doch für angebracht, daß die sozialistischen Abgeordneten den Versuch der anderen Parteien, die eine dauerhafte Lösung der Krise und eine nicht auf der Gewalt gegen die Bewegung des Proletariats beruhende Politik anstreben, keine Hindernisse ent- gegenstellen sollen.
Der „Secolo" zieht aus dieser Tagesordnung den Schluß^ daß die sozialistische Fraktion geneigt sei, ihre unversöhnliche Haltung aufzugeben.
Eine Erklärung der bayerischen Regierung.
Die „Bayerische Staatszeitung" veröffentlichte gestern folgende amtliche Meldung:
, Die Korrespondenz Hoffmann verbreitete nachträglich als amtliche Meldung den Erlaß der Reichsregierung über oie Auflösung der bayerischen Einwohnerwehren. Da diese Meldung von der Korrespondenz Hoffmann ohne jede Kennzeichnung der Herkunft weitergegeben worden ist, entstand in der Oeffentlichkeii die Meinung, daß dieser Auslösungs- erlaß von der bayerischen Staatsregierung ergangen sei. Diese Annahme ist falsch. Wie aus der Entschließung der Reichsregierung selbst zu entnehmen ist, hat die bayerische Staatsregierung es abgelehnt, selber die Auflösung der Einwohnerwehren auszusprechen. Die Reichsregierung hat aber die Auflösung schon am 26. Juni verfügt/ Die Veröffentlichung der Korrespondenz Hoffmann ist ebenso wie die des „Bayerischen Staatsanzeigers" nur eine Wiedergabe dieser Verfügung der Reichsregierung.
Me Ursache des Unglücks auf Monk Cenis.
Der Hauptausschuß des Landtages setzte am Mittwoch die Beratung des Bergetats fort. In der Einzeiberatung wurde das Unglück auf der Zeche Mont Cents besprochen, Bergrat Hatzfeld gab eine ausführliche Darstellung. Es seien 82 Tote und 79 Verletzte zu bekL-gen; nur 51 Mann seien unverletzt davongekommen. Ueber die Ursachen könnten restlose AufMrungen noch nicht gegeben werden. Gewisse An- haltspunitt seien aber zur Hand. Alles svreche für eine Kohlenstaubexplosion, die durch einen Schuß veranlaßt aeroben ist. Nachgewiesen sei, daß der Schießmeister nicht brieikitzt gewesen ist. Eine energische Unschädlichmachung ins lächleustaubes sei erforderlich. Die Wirkung der 8« riestlrmg werde vielfach übertrieben. Die systematische Be- cwiefMag in den Abbaustrecken hätte nicht den beabsichtigten ErjMgeüM. —
Franzosen im besetzten Gebiet.
Infolge der letzten Verfügung des ftanzösischen Kommandanten von Düsseldorf ist die politische Agitation der Parteien so gut wie unmöglich gemacht. Nach einer neuen Be^ kanntmachung müssen alle Reden, die in politischen Sera sammlungen gehalten werden, vorher der ftanzösischen Sea
Yvrde zur Durchsicht eingereicht werden. In der' letzten Set» trauensMännerbersammlung der Deutschen Volkspartei era schien ein französischer Gendarm, begleitet von einem Dusseln dorfer Bürger. Beide gaben an, sie hätten Interesse für die Deutsch« Volkspartei. Da sie in Zivil waren und man nicht wissen konnte, daß es sich um eine ftanzösische Militär- berson und einen deutschen Spion handelte, erlaubte man ihnen den Eintritt. Als der Redner Köster seine Rede gehalten hatte und die Debatte einsetzen sollte, erklärte der französische Gendarm die Versammlung für aufgelöst und loderte von den Herren sowie von Köster' die Psisse. Am folgenden Tage wurden die Düsseldorfer Herren zum ftanzösischen Kommandanten befohlen, worauf sie die Söffe -bieder zurückerhielten.
Ein Appell des Generals Wrangel.
General Wrangel richtete an den Völkerbundsrat und an das internationale Rote Kreuz die dringende Bitte, die Reste seiner Armee in der Türkei nicht dem Hunger und dem Typhus zum Opfer fallen zu lassen.
unter MMW.
Unter dem Vorsitz des Senatsprästbenftn Schmidt begann gestern Morgen vor dem zweiten Strafsenat des Reichsgerichts in Leipzig die Verhandlung gegen die erste« auf der französischen Auslieftrungslist^ stehende« Kriegs- beschuldigte«, den Generalleutnant a. D. Karl Stenger und den Major a. D. Grusius aus Torgau in Anwesenheit der französischen Kontrollkommission. Es sind 53 Zeu- pen und 5 Sachverständige geladen. Der Zuhörerraum und die Tribünen sind ü&erfiint. Es handelt sich in der Hauptsache um die Vorgänge vom 21. und 26, August 1914 während der Schlacht hei Saarburg. Stenger war damals Kommandeur der 58. Jnfanteriebrigade, Grusius Hanptmann in dem zur Brigade gehörenden badischen Jnf.-Regt. 112.
Nach dem Vortrag des Vorsitzenden wird dem General Stenger, der übrigens im Kriege ein Bein verloren hat und auf zwei Krücken gestützt, den Gerichtssaal betritt, der Vor- wurf gemacht, seine« Ossizieren im August 1914 den bestimmte« Befehl gegeben zu habe«, verwundete Feinde, die sie auf dem Schlachtfelde finden, «iederzuschieße«. Es sollte« überhaupt keine Gefangen« gemacht urerde« und jeder sollte sofort getötet «»erden.
Gegen Major a. D. Grusius wird die Anklage erhoben, baß er am 2L und 26. August durch Mißbrauch seiner Dienstgewalt Untergebene dazu bestimmt habe, Gefangene zu töten und baß er französische Gefangene vorsätzlich, aber Nicht mit Ueherlegung getötet habe.
General Stetiger gibt auf Befragen des Vorsitzenden eine genaue Schilderung der fraglichen Vorgänge. Am 21. August hatte die Brigade die Verfolgung des am Tage vorher geschlagene« Feindes ausgenommen. Während des Vorgehens hätten feine Leute plötzlich von hinten Jn- fanteriefeuer bekomme« und es fei von der Front wieder- tjolt gemeldet worden, anscheinend tote oder verwundete Feinde hätten sich
aufgerrchkek und auf die Vorrockende« geschoffen.
Da habe er seiner engeren Umgebung gegenüber sich um nichts weiteres kümmern können, da er Befehle 'chon nach vorn zn gehen hatte, wo seine Truppe in ein schu>«E Feuergefecht gekommen war. Ueber die Vorgänge am 26. August gibt General Stenger an, die Truppe habe den Auftrag erhalten, einen in der Nähe von Saarburg gelegenen Wald zu säubern. Von diesem Teil seien andauernd Meldungen gekommen, die Feinde stellten sich zuweilen tot oder verwundet und beschieße» dann die Truppe von hinten. Sie gäben sich zuweilen gefangen, um dann noch auf die Truppen zu schießen. Vor allem aber hätten die Feinde eine atoue
Das große Los.
22] (Nachdruck verboten.)
Doch ohne zu antworten, hatte der Kantor die kaum noch atmende Gattin herausgezogen vom Boden, hielt s ie staunend vor sich hin und rief: „Martha, besinne dich, ich bin der arme, verachtete Schulmeister! Ohne mich willst du nicht leben? Ist das wahr?. Mit mir? — Mit mir?"
„Mit dir! Mit dir!" schluchzte Martha, „du mein alles, du mein Liebstes aus Erden! O hätte ich das Gift getrunken! O Hilfe! Hilfe!"
„Gift!" lallte der Pastor.
„Und du hättest mir den Todestrank verz hen?" zitterte Wolfgang.
„Ich hätte es verschwiegen," weinte Martha, „und eS gereut mich der Schrei des ersten Schreckens. Wenn es eins von uns beiden sein mußte, wie gern wäre ich es gewesen! Still und ohne Klage wäre ich hinübergegangen! - O Hilfe, Herr Pastor, Hilfe! Was soll ich auf der Welt, wenn er stirbt!"
„Nun dann," lachte Wolsgang unter den stießen- - den Tränen und unischlang die Gattin, „willkommen im fröhlichen, neugeschenkten Leben! Lustig, du treue ^eele! Laß uns tanzen und singen! Es war alles ein Traum! Unser Unglück, unser Elend ist komme- zu einem seligen End". Der Trank war reiner, ehrlicher Kaffee, rein und ehrlich wie deine Liebe unt Treue. Tanze, Martha! Hochzeit ist heute! Mutter- Mutter! Der Herr Pastor hat uns soeben getraut. Fiedelt, ihr Schurken! Tanzt, lieben Gäste! Heididel- dum!" Seine Stimme versagte in der wehmütigen, über- . schwänglichen Wonne, und er taumelte unb mußte sich halten an Tisch und Teppich. “ I
„Was ist das?" fragte der ganz verdutzte Pastor. »Ftanror, seid Ihr denn verrückt worden und ein Narr- Helft mir aus dem Traume! Geschwind! Sagt, was ist vorgegangen?"
„Uuo du hast mir nicht den Arsenik in die Tasse geschüttet?" nahm Martha mit glänzenden Augen das Wort, „du hast mich nicht vergiften wollend
„Weder dich noch mich", antwortete Wolsgang.
,.Mne Red-, die dich, ßfS^^ ^ .Ä .
ein gottloser Monolog in einem schlechten Trauerspiele. „Ich meinen auch!" setzte Wolfgang hinzu.
Und das ist vorbei. Ja, Mutter, nun sehe ich's, du „Uebereill euch nicht, Freunde!" ermähnt«
liebst mich doch! O vergib, vergib meine unvernünftige Pastor. „Damit möchtet ihr schwer!- Verblendung, meines Herzens Härtigkeit!" . reif
„Vergib meinen Unverstand!" fiel Martha ein
„vergib meinen fündlichen Argwohn!"
ermähnte der,
„vergib meinen
zeihen.
Brust in süßem Sex
Der Pastor, dem nun endlich alles klar geworden ehrte die lange, schweigende Pause, während welcher zw- sich wiederfindende Herzen tm Gefühle des neuen uns in der Erinnerung ihres alten Glückes gegeneinande. klopften. Dann nahm er andächtig sein Sammetkäppleii
vom Der
segnete: „Amen! Amen j! Er behüte euch bot — vor der Lotterie!
dem Bösen! Er beh: „ ... ______
Ja, liebe Freunde!" fuhr er fort und faßte ihre Hände, „sie war der Grund eures Haders! Das große Los. nach welchem ihr wie nach der strahlenden Sonne die Augen erhobt, blendete euch, und von da irret is pfadlosen Dunkel. So unbändiger Mammon ist nii
fhr littet Qual, wie der reiche Mann in unserm leutigen Evangelio, und wäret untergegangen, licht der himmlische Vater Erbarmen mit euch
nicht der himmlische Vater Erbarmen mit euch gehab, und euch Licht, Trost und Frieden gesendet hätte — in: Kaffee! Wunderbar sind die Wege des Herrn! Was aller Welt Klugheit nicht vermocht, das tat die arme Sasse, und wohl habt Ihr es getroffen, Kantor! - >aß der Kaffee ein herrliches Spezifikum ist für allerlei offenes und heimliches Leid des Leibes und der Seele, und die Weiber also auch hier nicht unrecht haben. Aber noch immer berget Ihr die Schlange in Eurem Busen. Sie wird Euch dennoch verderben, wenn Ihr sie nicht von <^uh! tut. Darum entsaget täuschender Be- aierde nach höherem Glücke durch Geld und Reichtum. Baret Ihr nicht ohnedies glücklich in der treuen Erfüllung Eures Berufes, in bürgerlichem Wohlstände, im kreise Eurer lieben, hoffnungsvollen Kinder? Entfernt .tun die Möglichkeit der Erneuerung Eures Unglückes! schafft Euch--die Lose vom Halse!"
„Recht, Herr Pastor!" jubelten be
iftor. „Damit möchtet ihr schwerlich den Zweck eichen, da ihr auf diese Weise ja doch die rechtmäßigen tten Inhaber bleibt, und, wie der Phönix aus seiner
Asche, auch aus der Asche eurer Lose der Verderber neu und furchtbarer als zuvor aufleben könnte. Schenkt sie den Armen, würde ich sagen, wenn wir hier in der Herrschaft Arme hätten, und nicht unser Graf jedem Dürftigen Arbeit und Brot gäbe. Schenkt sie--"
„Herr Pastor! Mutter!" fiel der Kantor ein. „Heu-
eka! Ick bedanken.
>en! Ich habe einen herrlichen es auch fein! Wir wollen die
lose dem Schicksal — vergib mir, lieber Herr Gott, das yeidnische Wort! ich wollte sagen, deiner weisen Fürsorge für unser und unsres Kindes Wohl — in die Hände legen. Was meinst du, Mutter! Wie wäre es Denn mit deinem Herrn Kommerzienrate Baldrian? Ich Hin dem Kerl herzlich gram, das weiß Gott; aber gäbe ihr im ihm das Glück den Treffer, wüßte er den rechten Ge- cht füi brauch davon zu machen, würde er dadurch aus einem hätte. Molche zum Menschen, und könnte das Mädel sich drein
finden, dann hielte ich es für höhere Bestimmung und wem dürfte nicht murren. Darum also, und — Notabene, ;
Mutter — dir zuliebe schenke ich mein Los — dem.
elten' beide. „Das ist 1 heillosen Lettelnl"
Krämer."
,Q du Schelm", lächelte Martha mit freudigen Blicken, „denkst du nicht, daß ich's merke? Mit lauter - Liebe und Güte will ich mich breitschlagen und zwingen, seinen Willen zu tun und mein Los — dem Raupen- läget zu schenken. Ja! Prosit die Mahlzeit! — Aber was will ich machen? Tue ich's nicht, so bin ich wieder eine — du weißt schon was. Also mag's sein. Eine Liebe ist der andern wert. Dein Meier ist freilich ein leidlicher, hübscher Bursche, und wenn er den Treffer hat, ist's offenbar Gottes Wille, dem auch ich nicht widerstreben werde. Mer ich denke immer, ich denke, das Glück wird gerecht sein und einem feinen Kaufmann, der in Berlin gewesen in der vornehmen Welt, bei Herrn Wisotzky in der Stallschreibergaffe, und den berühmten Jtallener Jacobi fingen gehört, einem un» rußigen Vagabunden ....
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