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SOlüchtemtee Zeitung

SchNchtemer Kreisblatt - Schlüchterner Tageblatt

Nr. 159

Verantwortlich für den gesamten Inhalt: H.-K. Hohmeister, Schlüchtern. Druck u. Verlag der Fa C Hohmeister in Schlüchtern. Jernspr. Nr. 65. Telegr. Schlüchterner Ztg. Postscheck!.: Frankfurt M.Nr. 11402.

Montag, 11. Juli 1921

Bezugspreis : Vierteljährlich in Schlüchtern M.11 durch die Post M. 12,.Anzeigenpreis: DieKlei'n- zeile M. 1,, die Reklamezeile 3,, sämtlich ohne besonderen Zuschlag. Bet Wiederholung Rabatt.

73. Jahrg.

Zeitung für eilige Leser.

Wie aus Mauuheim gemeldet wird, steht infolge der Ar­beitsniederlegung -er M-Ministe« und Heizer die Rhein» Miffahrt vostständig still.

Nach einer amtlichen Rentermeldung nmrde vereinbart, dass die Feindseligkeiten in Irland am Montag eingestellt werde« solle«.

Einer Vlättermeldn-^ aus Stettin zufolge hat der dor­tige Arbeitgeberverband für das Baugewerbe die gesamte Bauarbeiter Schaft ausgesperrt, weil die Organisatioueu der Bauarbeiter ««- Zimmerer ihrerseits über mehrere Ban- geschäfte die Sperre verhängt hatten.

Der Verband der Staats- und Gemein-earbeiter und die Streikleitung der Berliner Gutsarbeiter haben beschlossen, den städtischen Gutsabeitern die Annahme des Magistrats- beMnsses zu empfehlen.

Der Entente wnrden 10 753 Rentefahr^euge zurückgegehen und zwar: an Frankreich 8181 Staatsbahnwaaen. 81lPrsoat- waaen, an Belgien 7188 Staatsbahnwaaen. 106 Privatwagen.

Abreise der ftanzösWen Delegation.

Als nach der Mittagspause der ärztliche Sachverständige und Zenge Geheimer Rat Dr. Gärtner, Fe«a, übrr die Ver­hältnisse im Niederzivehrenex Gefangenenlager sein Gut­achten erstattet hatte, erhoben sich die Mitglieder der fran­zösischen Delegation ses war 4 Uhr nachmittags) und ver- lietze», ohne sich vom Senat zu verabschieden, den Siy >as- saal. Ein Franzose kehrte unmittelbar daran? in den Sitzungssaal zurück und forderte die beiden französischen Zeugen, de« Direktor der Rhein-Moselversicherung in Strasibnrg. Paschali, und den Volksschullehrer Bonlon aus Marigne auf, mitzukomme«. Darauf verliehen die sämtliche«, neun französischen Zeugen und die Delegationsmitglieder das Reichsgericht. Die Delegatin" hatte vor dem Verlassen des Reichsaerichts einen Zettel an den Präsidenten mit der Mitteilung Muterlassen, datz die frantöfiW Delegation und die franzöü>chen Zeuge« das Reichsgericht und Leipzig ver­lassen. Der Oberreichsanwalt bemerkte, dass man dann eben ohne die ft^-rösische« Zeugen weiter verhandele. Daraus wurde die Verhandlung auf Sonnabend 9 Uhr vertagt.

Korsanly bleibt in Oberschlesien.

Nachdem die ^n»^^«- - .

Kattowiss'^nrchgesetzt patten, erschten der englische Verlrettt der Interalliierten Kommission, Major Steffensen, zur gröss­ten Ueberraschung der Polen im Haupt­quartier Konfantys in Schoppinitz, wo er aus Grund Veit Räumungsablommens die sofortige Zurückziehung des Stabes von Korfanty hinter die kongreßpolnische Grenze forderte, die aber abgelehnt wurde mit der eigentümlichen Begründung, dass der Kommandostab der ehemaligen polni­schen Insurgenten die Vertretung der Interessen der polni­schen Bevölkerung Oberschlesiens gegenüber b« Interalliier­ten Kommission zu wahren habe und deshalb zum Verbleiben auf oberschlesischem Boden berechtigt sei. Der englisch« Major hat darauf die Entscheidung der Interalliierten Kom­mission angerufen.

Deutscher Reichstag.

Berlin, 7. Juli.

Eine Reihe kleinerer Vorlagen wird debattelos in allen drei Lesungen genehmigt.

Es folgt die dritte Lesung des Gesetzes über anderweite Festsetzung der Leistungen und Beiträge in der Invaliden- sersicherung.

Unter Ablehnung aller Abänderungsanträge wird die Beilage schließlich in der Ausschußfassung angenommen.

Zum Gesetz über die Wochenhilfe und Wochenfürsorge viederholt die Abg. Frau Agnes (U. S.) ihre gestrigen llnträge auf Erhöhung der Unterstützungen.

Abg. Frau Schröder (Soz.): Im Ausschuß hätten sie Unabhängigen ausdrücklich erklärt, sie hätten keine wei- eren Anträge zu stellen, um das Zustandekommen der Vor- age nicht zu verzögern. Nun komme Frau Agnes mit ihren llnträgen.

Abg. Frau Wurm (U. S.) nimmt die gestrigen Anträge nieder auf. Der Segen unserer Vorschläge wird ja aner­kannt. Warum sollen sie denn an Formfragen scheitern?

Abg. Frau Teusch (Ztr.) tritt für die Ausschußbeschlüsse tin und stimmt den Ausführungen von Frau Schröder zu.

Es folgt die gemeinsame Beratung der Gesetze über V e r- jr ä n gun gs f chä d e n, K o l o n i a lschä d en und siuslandsschäden. Hierzu liegt ein Antrag Flei- ! ch e r (Ztr.) vor, Reichsangehörigen, deren Eigentum auf ;er Fahrt durch den polnischen Korridor widerrechtlich be- ichlagnahmt wurde, auf Antrag eine vorläufige Entschadi- zung aus Reichsmitteln zu gewähren, die im Falle eines Ein- zanges eines Ersatzes durch Polen an das Reich zurückzn- ^ahlen ist.

Die erste Vorlage bezieht sich auf diejenigen Deutschen, lie aus den verlorenen Gebieten in Elsaß-Lothringen und im Osten verdrängt worden sind. Verbunden mit der Vor­lage ist eine Entschädigungsordnung, durch welche die Orga­nisation und das Verfahren der Behörden geregelt wird, welche die Entschädigungen und Vergütungen für Schäden Lus Anlaß des Krieges und des Friedensschlusses zu be­willigen haben. Hierzu gehört außerdem Ersatz, der Auf­wendungen für rechtswidrige Verurteilung, Verhaftung, Jn- lernierung, Verhinderung der Ausfuhr und Ausreise, der Ersatz für Gewaltakte, Brand, Plünderung und Erpressung, lotete der Ersatz für Verlust des Erwerbseinkommens, für verlorene tmb J^^-bißte^^ und eine. Hauschfumwe als Ersatz für den Verlust der Existenz. Der Ersatz beziffert sich für alle drei Gesetze auf 18 Milliarden Mark.

Alle drei Gesetze werden sodann in dritter Lesung ange­nommen.

In der ausgesetzten Abstimmung über den Gesetzentwurf betreffend Wochenhilfe und Wochenfürsorge wird der Aus- schußentwurf unter Ablehnung der Anträge der Unabhängi­gen angenommen.

Abg. Brandes (11. S.) berichtet über die Verhand- , lungen des Ausschusses für Volkswirtschaft betreffend die Erwerbslosenfürsorge.

Abg. Plettner (Komm.): Die Arbeitslosigkeit kann nur durch den Sturz des kapitalistischen Systems beseitigt werden.

Abg. D i tz m a n n (U. S.) weist auf hie Notlage der deutschen Werftarbeiter hin. 30 000 ständen vor der Ge­fahr, demnächst entlassen zu werden. Man habe den Reedern 12 Milliarden in den Rachen geworfen, diese hätten sich aber Schiffe im Ausland dafür gekauft, statt sie in der Heimat bauen zu lassen. Die Vermittlungsaktion im Werftarbeiter- streik sei an dem Widerstand der Reeder gescheitert.

Reichsarbeitsminister Braun betont, die Regierung werde nochmals den Versuch machen, um eine Einigung her- keizuführen. Sollte dies nicht gelingen, so werde die Re­gierung daran denken, den Schiedsspruch für bindend zu erklären.

Es entspinnt sich darauf eine Debatte zwischen den Un­abhängigen und den Kommunisten, die sich einander vorwer­fen, im Ausschuß die Interessen der Arbeiter nicht genügend vertreten zu haben. Schließlich entschuldigt der kommuni­stische Abgeordnete Eckhardt das Fernbleiben der Kommuni­sten von den Ausschußberatungen mit Arbeitsüberhäufung.

Es folgt die D i ä t e n v o r l a g e der Reichstagsmit­glieder, die debattelos in allen drei Lesungen angenommen wird. Einige Abänderungsanträge sind zurückgezogen wor­den. Demgemäß Erhalten die Abgeordneten, die in Berlin wohnhaft sind, eine Zulage von monatlich 500 Mark und eine Kommissionszulage von 20 Mark für den Tag der Be­teiligung. Die übrigen Abgeordneten erhalten eine Zulage von monatlich 1000 Mark und für die Kommission eine Zu­lage von 35 Mark.

Die Anträge über die Gleichstellung der Frau in der Justiz werden bis zum Herbst zurückgestellt.

Nächste Sitzung Dienstag, den 6. September. Tages­ordnung: Steuervorlagen.

Der Präsident erbittet Vollmacht für sich, eventuell das Haus früher einberufen zu dürfen. Er erinnert daran, daß in diese Zeit die Entscheidung über Oberschlesien fallen werde. Er hofft, daß sie auf Grund des Rechtes «folA das uns Äi Abstimmung in die Hand gegeben habe.

Schluss 4.45 U6r.

Wabe des Zuckers am 1. Oktober.

Die Konferenz der Ernährungs- und Landwirtschafts, minister der Länder unter dem Vorsitze des Reichsminister? Dr. Hermes, trat in Stuttgart zusammen und beschäftigt sich neben Fragen der Aufhebung der Zuckerbewirtschaftunj und der Bestimmungen über den Erlaubniszwang mit Le­bens- uud Futtermitteln in der Hauptsache mit der Frage bei Produktionsförderung, speziell mit der Kunstdüngerversor^ gung. Der Württembergische Staatspräsident, Dr. Hiebes begrüßte die Minister der Länder. Reichsminister Dr. Hermes dankte und wies auf die glückliche Zusammenarbeit von Industrie und Landwirtschaft in Württemberg hin. Du Stuttgarter Konferenzen werden in den Fragen des Abbaus der Zwangsbewirtschaftung und der Förderung der Produk, tion eine wertvolle Etappe sein. Die Lösung dieser Auft gäbe sei eine der wichtigsten zum Wiederaufstieg unseres Vaterlandes. In einer Pressekonferenz teilte Dr. Hermes mit, daß die Konferenz mit überwiegender Mehrheit beschlos­sen habe, im Hinblick darauf, daß mit einer Befriedigung des mländischen Bedarfs an Zucker in der neuen Ernte gerechnet werden könnte, die Zwangswirtschaft zum 1. Oktober dieses Jahres aufzuheben. Die einzelnen Beschlüsse folaen sväter.

Arm RsMuberr Reiseabenteuer.

Von Friedrich GerstLS-er.

2] (Nachdruck verboten.)

Hcklkaten," bestätigte aber bet Doktor, der selbst zum erstenmal an einen solchen Ausweg gedacht und nun tat, als ob er sich das Für und Wider schon monatelang mit allen Grün- den und Hindernissen überlegt und die Erösyiung nicht länger 1 aus den, Herzen hätte behalten können.Heiraten/ wieder­holte er noch einmal und nahm eine langsame, bedächtige Prise. Und je eher Sie sich dazu entschließen, desto besser für Sie. Viel Zeit haben Sie überhaupt nicht mehr damit."

Unsinn!" sagte der Kommerzienrat, der sich von dem ersten Schreck erholt hatte und wieder in seinen Stuhl sank,heiraten? Fragen Sie einmal meine Dorothea, was die dazu sagen würde."

Dorothea?" rief der Doktor unwillig und verächtlich mit dem Kopfe schüttelnd,Dorothea! Was geht uns Ihre Doro- thea an, wenn es sich um Ihre lebenslängliche Behaglichkeit und Gesundheit handelt?«

Behaglichkeit? Ja, das kann ich mir denken," sagte der Kommerzienrat.Daß ich die Hölle im Hause hätte? Nein, Doktor, meine Leber will ich Ihnen anvertrauen, aber meinen Hausfrieden nicht. Wenn es denn nun einmal nicht anders sein kann, so will ich reisen meinetwegen; ich gehe so unb so zugrunde; aber wie? wohin? womit? wie iv-eit?"

Sie müssen vor allen Dingen fahren," sagte der Doktor rasch und klug genug, sein zweites Mittel für den Augenblick nicht mit Gewalt erpressen zu wollen.Zeit bricht Rosen und wenn Sie sich hier morgen srüh auf die Post setzen, können Sir übermorgen mit dem Sechs-Uhr-Zug die Wahl zivischen den Weltgegenden haben, die Sie -besuchen wollen, denn da sind Sie an der Eisenbahn."

Eisenbahn!" seufzte der Kommerzimrat.Ich kenne kein unbehaglicheres Gefühl auf der Welt, eine Operation ausgenom­men, als sich auf eine Eisenbahn zu setzen. Die unerwarteten Fälle, die da Vorkommen: Zusammenrennen der Lokomotiven,' Platzen der Kessel, Einschneien der Züge"

Wir sind ja mitten im Sommer."

Nun ja, aber alle berartigen Aufregungen, die junge leicht- finnige Menschenbilder Abenteuer nennen, find mir in innerster

Seele verhaßt, und wenn Sie sich dadurch eine Heilung meiner j Krankheit versprechen, haben Sie vorbeigeschossen. Ich fürchte, I diese werden meinen Zustand eher, wenn das überhaupt mög- I lich ist, verschlimmern.-

Lieber Kommerzienrat," beruhigte ihn der Doktor,Sie . haben in unserer Zeit auf einer Eisenbahn nicht mehr Menteuer zu fürchten, wie oben auf dem Kanzleigericht; es geht alles seine i trockene, eingefahrene, pedantische Bahn. Wenn Sie den Zug - nicht versäumen, brauchen Sie nicht zu glauben, daß Ihnen - irgend etwas Außergewöhnliches passiert."

Also reisen!" stöhnte der Kommerzienrat und

Gott sei Dank!^ sagte Doktor Mittelwelle mit einem tiefen Seufzer, als er die Treppe Herabstieg;haben wir ihn -och erst einmal je weit."

n.

Die Vorbereitungen zur Reffe.

Der Tag war ein geschäftsveicher im Mahlhuberschen Hause, denn es galt, anen Menschen zur Reise herzurichten, der die Welt, wie diese von ihm von ihm nichts wußte, fast ganz ver­gessen hatte und von seinen Bequeinlichkeiten, die er alle hinter sich lassen sollte, so unzertrennlich zu sein schien, daß sie ihm ebenso viele notwendige und fast unerläßliche Bedürfnisse geworden waren.

Frau Dorothea, die scchsundfimfzigjährige Haushälterin, wollte sich aber fast noch weniger hineinsinden als ihr Herr; sie schimpfte auf den Doktor, der, wenn er Ferien haben wollte, ' selber verreisen und nicht ihren armen Herrnin Wind und Wetter" hinausschicken sollte, und weigerte sich im Anfang hart­näckig, auch nur einen Finger zu rühren, ihnin sein Unglück« selber mit hineinstoßen zu helsen. Erst als sie sah, daß all ihr Protestieren erfolglos blieb, erklärte sie plötzlich:in dem Falle sei es ihre Pflicht,« feitet mitzufahren, um den armen Herrn nicht ohne eine zuverlässige Stütze den Weltstünnen preiszugeben, und als auch das nicht angenommen wurde, wollte sie wenigstens einen Bedienten durchsetzen, bett sie als unausweichbare Be­dingung ihrer Einwilligung zu einem so toMühnen, ungerecht­fertigten Unternehmen stellte.

Meser Bediente war ein Vetter von ihr, den sie auch ohne weiteres bestellte, um gleich beim Packen hilfreiche Hand zu leisten. Aber selbst der Better fand keine Gnade vor des ( Kommerzienrats Augen. Herr Mahlhuber war nun einmal fest I

entschlossen, allein zu reisen und hatte dabei auch seine besonderen Gründe. Sollte er sich einen Menschen aushängen, der nachher jede Bewegung, die er da draußen gemacht, jäte Ungeschicklichkeit in den fremden Sitten und er war klug genug, solche zu fürchten genau und ausführlich mit ^ack Gidelsbach zurückbrachte und den Leuten in der Schenke Stoss zum Lachen und Maulausreißen gab? Rein, er wollte sich still in einen Postwagen setzen unb fahren, wohin? blieb sich gleich, ja, wenn es unbemerkt geschehen konnte, vielleicht eine Zeitlang herüber und hinüber, von Station zu Station, um nur nicht zu weit fortzukommen; doch das fand sich alles später und er konnte darüber schalten und walten wie es ihm gut dünkte wenn er nur allein war.

Auch inkognito wollte er reifen Mahlhuber! Der Name ging schon, es gab verschiedene MahU)uber, in Gidelsbach so­wohl wie in der Umgegend, aber den Kommerzienrat mußt« er verheimlichen. Schlechtweg Mahlhuber, mit dem Ludwigs« kreuz jedoch, denn das durfte er nicht aus bem Knopfloch lassen, es hätte das als eine Mißachtung angesehen werden lötuten; aber er trug es am Frack und den Oberrock darüber hin, so daß es wenigstens nicht unnötig aufsiel.

Eine Schwierigkeit zeigte sich aber doch noch. Der Kommerzienrat hatte Dorotheas wie ihres Vetters Begleitung pariert, wie überhaupt in der ganzen Verhandlung eine sonst nie so stark an ihm hervortretende Willensfestigkeit gezeigt; eines aber trug die wackere und um ihren Herrn wirklich be­sorgte Wirtschafterin noch auf dem Herzen, auf dem sie bestand und gegen das Herr Mahlhuber vergebens anfämpfte. Dieser sollte nämlich, seiner größeren Sicherheir wegen, ein paar alte Pistolen, die bis jetzt friedlich, jeden Samstag sauber ab­gescheuert, über seinem Bette gehangen hatten, mit aus die Reise nehmen, etwaigen Gefahren und Abenteuern,^die gar nicht ausbleiben könnten, zu begegnen, und all sein Sträuben dagegen und Aergerlichwerden half ihm nichts. Vergebens erklärte er Dorothea, daß er keinen Fuß vor die Tür setzen würde, sobald er die geringste Ahnung von einem in jetziger Art z-u reifen ganz unmöglichen Abenteuer habe, und Räuber gäbe es nicht mehr, dank der wohltuenden Menge von Gen­darmen und Polizeidiener« überall, wohin ein ruhiger Staatsbürger feine Bahn lenken möge.

- (Fortsetzung folgt.)