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GchlüchLemer Kreisblatt - Schlüchterner Tageblatt
Verantwortlich für den gesamten Inhalt: H -K. Hahmeilter, Schlüchleni. Druck u. Verlag der Fa C. Hehincister in Schlächtern. Fernspr. Nr. 65. Teleqr. Schlächterner Zig. Postscheck.: Frankfurt M.Nr. 11403. g™ gMM««™» «ggMgayweywyJ^«^ WBWWWB
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Donnerstag, 21. Juli 1921 Ä*^^-^
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U- 73. Jahrg
! A Zeitung für eilige Leser.
- Das Dorf Gimmndorf im Kreise Neidenvnr« ist fast völlig -niedergebrannt. Sieb-ir meist strohgedeckte Häuser sind ein« Igestschert «ud viel Kleinvieh ist dabei umgekomme«.
Die Nachricht, das; Präsident Harding dem Vatikan eine -Einladung M der Nbriistungskonserenz geschickt habe, wird dementiert, ebenso die Nachricht, daß der Vatikan Schritts Unternommen hab^ um an dieser Konferenz teilzunehmen.
Nach einer Meldung des „Rerl. Tagebl." haben in den Letzten Tagen in einzelnen Gegenden bei Gleiwitz neue Dchießereie» der Insurgenten stattgekunden. In Peiskrei- zcham richteten polnische Banden durch Handgranaten gro' n Schaden an.
Die nenerdings austretenden Gerüchte, daß das Reichs, kabinett zum Rücktritt entschlossen sei, sind unzutreffend.
«u£ der Heimat.
Bora«sfichtl Wittermsg. Am 22 7. (Freitag): Wolkig, öfter aufheitern'Z, warm, strichweise GeV-tterrege».
—♦ JakobuSlag. Der 25. Juli ist der Jakobustag. Er ist zum Gedenken des Apostels Jakobus des Aelteren eingesetzt. . der irr Spanien für die Ausbreitung des Evangeliums tätig ' war und als erster von allen Aposteln den Märtyrertod erlitt. Im Volksglauben ist der Jakobustag einer der wichtigsten Merk- und Wetterlage des ganzen Jahres. Regner's an diesem Tage, so soll der ganze Herbst verderben und der Winter lind nah schneearm sein. Dagegen v-r- ißt ein sonniger Jakobustag einen guten Herbst u-rd einen darauf folgenden kräftigen Winter mit reichlichem Schneeball. Nach der LandAanusregel soll ferner erst vom Jako- Wustage ab die fn$e Kartoffel ihre volle Reife erlangt tn. Für den Kohlkopf ist bekanntlich das Behäufeln Vm großer Wichtigkeit, aber, so sagt sie Bauernregel, es -uuß vor Jakobt geschehen, sonst hat es keinen Erfolg; die {Blätter bleiben bann lose und wachsen nicht zu Köpfen aus.
—* Werbungen für die Fremdenlegion. In der schäm« festen Wrisr gehen in Deutschland die schon so oft ge= brandmarkten Werbungen für die schändliche franzöfische ___„l___, rt Leider finde« sich t -i.r. «och Leueichr, sich von den geheuchelten verlockenden Vorspiegelungen Werber trreführen lassen und für ihr ganzes Leben dann hilflos in Kasernen und Gefängnissen schmachte« müssen, bis ein erlösender Pfeil in den heißen, wilden und unruhigen lonien der „Grande Nation" trifft. Wie unheimlich der fang ist, den die Werbungen annehmen, illustriert folgen- Vorfall in Duisburg. Dort wurden seit der Besetzung n Duisburg vo« der Kommandantur täglich rund 10—15 angeworben. Seit einiger Zeit hat die Kommandantur Weisung, täglich nicht mehr als 10 jungeLeut« anzuwerbeu. Ht. Wagenbestellungen für Sendungen nach dem Aus- «. Für Wagenladuugeu «ach dem Auslande einschl. arg-biet, Freistaat Darzig und M-melgebiet dürfen Wagenbestellungen erst angenommen werden, wenn der Ah- ^er entweder die Ausfuhrfreiheit der Ware durch eine scheinignng der Zollstelle nachweist oder bei ausfuhroer en«n Ware« die Ausfuhrbewilligung oder die mit der Mätigung einer Zollstelle oder Zollkaff- versehene AuSfuhr- '"mng vorlegt.
Hk. Ueber die Verpackung von Leder verschiedener Art den Eisenbahntransport find neue Vorschriften er- en, über welche die H rndelskammer Auskunft erteilt. Schlüchteru. Wie uns m.tgeteilt wird, kommt im ust die erste Rate der Kirchensteuer durch den Kirchen- Herrn Böller zur Echedung.
* Schlüchtern. Die Landwirtschaftskammer für den Rc- »gsbeztrk Caffrl ha; kürzlich einen Normallehrplan für ianöllchen Wanderhaushaftungsschulen herausgegeben, nunmehr auch die Genehmigung des Herrn Ministers Landwirtschaft, Domänen und Forsten erhalten hat und U die Grundlage für den Unterricht der ländlichen Haltungsschule unseres Kreises bildet. — Wir ent- en diesem Normallehrplan folgende Bemerkungen einer Art : Die Wanrerhaushaltungsschul« hat die ab« die Heranwachsenden Töchter der kleineren Landwirte ° der sonftigen ©emerbetretbenben unb Arbeitern auf Lanbe in den hauswirtschaftlichen und den in das " F« Hausfrau fallenden landwirtschaftlichen Arbeiten Merrichlen und ihnen dasselbe Maß von Kenntnissen in uns landwirtschaftlich«« Dingen zu vermitteln, es zum VerftändniS dieser Arbeite« notwendig ist. «tische Eiürterrunge» sollen nur soweit ftatifhben, als jmn ißeiuaabnU ber praktischen Arbeite« unbtdingt eritch find. Der Haupiwert ist auf den praktischen Uchl zu legen. Der Unterricht im Kochen, Backen, ®w«n u. s. w. hat sich in der Hauptsache auf die wag einfacher, schmackhafter Speisen unter br- er Berückfichitgung der ländlichen Verhältnisse er im eigenen landwirtschaftlichen Betriebe gewonnenen »gsmiitel zu beschränke«. Er Ist nach Möglichkeit »u wirken, daß die Schule die einzelnen Orte, bezw. G>tSzemr«rr in jedem zweiten Jahr«, spätestens in metien Jahre von neuem aussucht. Es empfiehlt stch, ^buachdarte Ortschaften zu einem Lehrgang zu- “ *uJ«n«n, wobei nach Möglichkeit in der Wahl der Sewcchjelt werden kann. Die an der Haushaltungs-
schul« teilnehmenden Mädchen sollen ein Alter von Mivdestenr 16 Jahren haben. Die Zahl der Teilnehmerinnen soll 12 bis 15 betragen, auf keinen Fall aber -20 überschreite«. Die Dauer eines Kurses beträgt 8 Wochen. Er kann unter Umständen auch länger dauern. Die Schülerinnen bereiten sich selbst das Mittagsbrot, welches täglich mit der Lehrerin eingenommen wird. Für die Vornahme eines bestimmten T-iles der täglichen Arbeiten sind die Schülerinnen in mehrere Abteilungen eingeteilt, wobei wöchenilich abgcwechselt wird. Für die Erteilung des speziellen landwirtschaftlichen Unterrichtes kann ds, wo keine Lehrerin der land w irtschaftlichen Haushaltungskunde angestellt ist, ein landwirtschaftlicher Fachlehrer herangezogen werden Ja der Regel finden die Lehrgänge der HasshaUung'schule in den W^tcrmonatm auf dem Lande statt. Für die Städte eines Kreises kommt in. den Sommermonaten nur Hauswinschaft licher Unterricht iu Frage. Zu erwägen ist, ob n'cht der spezielle landwirtschaftliche Unterricht auf die Somme Monate verlegt werden kann, weil in dieser Z-it praktische Unler- wsisungrn in der Landwirtschaft besser gegeben werden können. In dsisem Falle würde der Lehrgang im Winter um eine Woche gekürzt werden können. Dieser landwirtschaftliche Lehrkursus im Sommer würde gerade eine Woche dauern, wobei an den Vormittagen theoretische, an den Nachmittagen praktische Unterweisungen in landwirtschaftlichen Betrieben stat finden. An derartigen praktischen Unterweisungen würden u. a. in Frage kommen: Bestellung und Düngung eines Gartengrundstückes, Einsäen und Bepflanzen desselben, Herrichtung von Saatgut, Auswahl und Pflanzen von Kartoffeln, Setzen von Rtben-, Gemüse- und Kohlpflanzen Bekämpfung der Pflanzenschädlinge, Einkellern von Kar- Löffeln, Rüben und Gemüsen, Behandlung des Obstes, Befichtigung von Stallungen, Ansitzen von Futter für Kleinvieh, Melken, Milchwirtschaft, Belehrung über die Eenirifugr, Buttergewinnung und Käseberettuug. Neben diesen Fragen der äußeren Wirtschaft weist die landwirtschaftliche Haushaltungsschule folgende Lehrgegenstände der inner«« Hauswirtschaft auf: B Handlung der Wohnungseinrichtung, der Kleidung ux^ Wäsche Assgem^mS 5b-r die Ernährung, sowie besonders die Zubereitung der Nahrungsmittel, Versorgung des Tisches, Gesundheits-, Kranken- und Säuglingspflege und Wirtschaftsführung. Man steht, ein reiches Programm ist es, das in dem Unterricht der ländlichen Wanderhaushaltungsschule zur Behandlung kommt. Wie notwendig und nützlich die Teilnahme an einem solchen Kursus für ein junges Mädchen sein dürfte, bedarf keiner weiteren Erörterung. Wir find überzeugt, daß wir bereits im Kreise Schlächtern so auch in den anderen Kreisen des Heffenlandes die gute Sache der landwirtschaftlichen Haushaltungsschul« durch die Umgestaltung bezw. Neugestaltung des Lehrplanes einen günstigen Fortgang nehmen wird.
* Kohlhaus. Von einem wild gewordenen Stier angegriffen und schwer verletzt wurde der Sohn des seligen Gutsbesitzers Ph. Walter und ein bei ihm in Dienst stehender verheirateter Schweizer. Der Stier hatte stch vor dem Hoftor plötzlich zunächst gegen letzteren gewandt und ihm den Laib aufgeriffen, danach wurde der zu Hilfe eilende junge Walter von dem wütenden Tier «»gefallen nnd zur Erde geschleudert, wobei auch er schwer, Verletzungen am Kopf, Brustkorb und Leib erhielt. Er konnte stch «och in die Wohnung schleppen, wo er zusammenbrach. * Die beiden, fo schwer Verletzte» wurden sofort dem Landkranken- hause Fulda zugeführt. Ihr Zustand ist ein sehr ernster.
Erweiterung des holländischen Kredits?
Von 150 auf 200 Millionen Goldmark.
Nach dem Amsterdamer „Telegraas" ist mit einer Erweite- rnng des holländischc» Millronenkrodits an Deutschland z» rechnen. DaS Blatt will erfahren haben, daß der an Dentsch- land gewährte Kredit von 150 Million» Goldmark auf 200 Millione« Goldmark erhöht werde» soll.
Me parlamenmische Llntersuchungslommijßon in Mielheulschiand.
t, Der mitteldeutsche Untersuchungsausschuß, der vom preu- s-ischen Landtage eingesetzt war, und dem Abgeordnete aller Parteien angehören, soll sich bekanntlich mit der Uniersuch- ung der mitteldeutschen MäkMnruhr'ir beschäftigen. Die Kommission traf am Sonnabend in Heftstedt ein, wo im yortigen Stadtverordiieteiisitzungssaal eine gemeinsame k-itziliig des Untersuchungsausschusses mit dem Magistrat stattfand. Nach beendeter Sitzung wurde» solche Beratungen zunächst in Mansfeld und Helbra gehalten, alsdann wurde )ie Fahrt nach Eisleben fortgesetzt wo Abends der Anschuß im Stadivorordnetensitzui! issaal tagte. Den Vorsitz iihrte der Abg. Dr. Schreiber (Tmv.I Halle. Zugegen waren üe Abg. Dr. Dryander lDnat.s, Heidenreich <D. Vv.j, Diett- irich (Ztr.si Drescher (S. P.), Liebknecht (U. S. PJ und.K>- Ban (Änmm.). Beschlüsse wurden nicht Dass!, da sich in die Ausschiißmiigliedcr nur über alles, was mit den Vorgängen Mammenbüngt, unterrichten wolljen. Am Sonntag wurde die Fahrt nach Sangerhausen fortgesetzt, wo auch die Geiseln vernommen mürben. Weiter wurde« Quersnrt, MerseSnro. die Leuuawerke und Ammendorf besucht. Daraus begab sich die Kommission wieder zurück nach Halle.
Aas Spiel der Kräfte in Kleinasien.
Sowjelrußland verzichtet auf Konstankinopel.
Die Anatolische Telegraphen-Agentur meldet über Most kau tue Ueberreichung des Beglaubigungsschreibens des sowjet - russischen Gesandten Nazarenius am 28. Juni an Kemal-Pascha in Angara. In seiner Ansprache führte Naza- renms aus: Das Bestreben Rußlands, auf der Hagia Sofia in Konstantinopel das Kreuz aufzurichte«, war keineswegs der Wunsch des russischen Volkes, sondern eine persönliche Idee des Zaren und der russischen Aristokratie. Das russische Volk sei willens, die Politik des Zaren abzuändern. Rußland sei der natürliche Verbündete der nationale« Türkei geworden. Kemtl Pascha dankte in seiner Antwort für den tntschieden ausgesprochenen sowjetruffischen Wille« die recht, lichen Forderungen der Türkei voll zu untrstütze«.
Ankienglische Bewegung in den Vorländern Indiens.
Aus Moskau wird der Ausbruch einer ausgedehnten revolutionären Bewegung im kaspischen Küstengebiet, im persischen Grenzgebiet und in Turkestan gemeldet. Die Kämpfe im persischen Grenzgebiet dauern an und haben aus Vtesched und Astrabad und das Gebiet der Schahsewennen gbergegriffe«. Die Bewegung ist gleichzeitig ausgesprochen lmti-englisch. Die Führer ordneten die Konfiszierung des Großgrundbesitzes und die Lattdverteilung in den genannten Legenden an. Die Räteorganisattou ist in voller Tätigkeit.
Ammm uns vorvielrußlans.
Der Direktor des Auslands - Nachrichtendienstes der Washingtoner Regierung dementiert entschieden die in russischen Emigrantenkreisen verbreiteten Nachrichten, die Vereinigten Staaten wurden einer antibolschewistischen Regie, rung, die auf russischem Boden bilde, Hilfe zu leisten und sie anzuerkeunen bereit sein. Die amerikanische Politik befolge das Prinzip „Hände weg von Rußland" und habe öa- ter den auf russischem Boden entstandenen Staaten saußer Polen und Finnlands die Anerkennung versagt: nicht einq mal die Rechte Rumäniens anf Bessarabien seien von Nordamerika anerkannt worden. Auch von Handelsbeziehungen mit Rußland wurde bisher abgesehen.
Amrikanische Industrielle gehen nach Rußland.
Vor einigen Tagen ist eine Gesellschaft amerikanischer Industrieller und Ingenieure nach Rußland abgereist, um dort wegen Ankaufs von Bergwerkssouzessionen und Eisenbahnen Verhandlungen zu führen. Sollte sich der Plan der Am-vikan-r d^.-l
amerikanischen Bank 4n Moskau beabsichtigt, welche die finanzielle Regelung mit der Sowjetregierung vornehmen soll.
Die Anschlußbewegung in Oesterreich.
In Niederösterreich haben am Sonntag 40 Volksversamm, jungen unter reger Beteiligung stattgefunden, in denen die Veranstaltung einer Volksabstimmung über den Anschluß »erlangt wurde.
Wiederaufrollung der Mandatsfrage.
Die Alliierten erkennen das Recht Amerikas auf Mitbestimmung an.
Der „Newyork Herald" meldet aus Washington: Dis ^Alliierte» erkennen das Recht ber Vereinigten Staaten am ^bei der Verteilung der Mandate ihre Stimme abzugebem und zwar bis zu dem Grade, daß Verhandlungen m Man« datsfragen mit den Vereinigten Staate« erörtert, werden müssen. Diese Tatsache wurde gestern 'm anrerlkanl,ch«n Staatsdepartement bekannt. Damit erkennen die Alliierten an, daß die Mandate, wie sie vom Völlerbmrd verteilt wurden, nicht rechtmäßig zuerkannt wurden, weil die Vereinigten Staaten weder der Form der Gebiete ihre Zuitrnimuna gaben, noch der Zuweisung an bestimmte Völker. Damii wird die Angelegenheit des englischen Mandats über Mesopotamien und die Japans über die Insel Pav m Frage gestellt. Mit dieser Stellungnahme der Alliierten zur Mandatsfrage ist diese in ihrer Gesamtheit anfgrrollt.
Das Staatsdepartement wendet sich ferner dagegen, dai! ihm der Borwurf gemacht werde,, MitteilMtgen des ^svlker- bundes zu ignorieren. Demgegenüber erklärt das staat^ bepartcmcnt. daß manche dieser Mitte'»nngu derart nutzlos sind, daß sie keinerlei Antwort verbleiten.
Was die Mitteilung des Völk^. unöes bezüglich M, • dpinmfrage anbelangt, erklärt das Staatsdepartement da« in dies-r Hinsicht ein Haager Vertrag besaht, welcher nur durch einen neuen Vertrag abgeänderi werden könne. ^-as Bestehen dieses Vertrages sei in gan t-mropa, besannt, uns deshalb mußte es Uetzerraschung oervorrufen, daß d-, Völkerbund nichts davon wußte und eue Borschlage machte obwohl ihm hätte bekannt fein wn n, daß die Bereinigte« Staaten durch die Haager Abmachngge» gebunden seien.
«onfiitt zwischen Posen nad W-rschou.
" - ' Mnisters Kucharski fül Der Ministerrat hat bis
In dem Rücktrittsgesuch des Mnisters Kucharstr su- Posen und Westpreußen heißt es: Der Ministerrat hat d» Vereinheitlichung der Verwaltung in den ehemals preußische Gebieten verfügt. Ich bin kein grundsätzlicher Gegner dies. Vereinheitlichung, jedoch ist der Zeitpunkt der Durchfuhrunj verfehlt. Es ist falsch, in dem preußischen Teilgebiet, deffei Verhältnisse grundverschieden von denen im übrigen <&tcui« sind, die Beschlagnahme der Nahrungsmittel aufzuheben unl den freien Handel einzuführen. Ich hege die b-grundeyiez Befürchtungen, daß die ehemaligen preußischen Gebiete em.i schweren Krise anheimfallen werden, und gab diesen, --e, fürchtungn auch Ausdruck. Nichtsdestoweniger hat sich bei Tä W^ ^^ -die von der linksgerichteten Warschauer Bauernregl«.rung Mitos nichts wissen mögen, und auch nicht wollen, daß b;( -früheren preußischen Gebiete vollends m h'^..^.^^"^ Schlamperei mit hineingezogen werden. Der Streit um di Saatkrechtliche Stellung Postns und Pommerellens geh schon "seit längerer Zeit, und die Warschauer Entscheidung