GchlüOternvr Jettuns
Gchlüchterner Kreisblatt - Schlüchterner Tageblatt
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Schlüchterner Zig. Postscheck!,: Franlfurt M Nr. 11402.
Samstag, 23. Juli 1921
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besonderen Zuja/iag Eier Eoreberholung Navait,
ji Zeitung für eilige Leser.
Der „Manchester Guardian" bringt eine Unterredung ihres parlamentarischen Mitarbeiters mit Lloyd Geore. U. a. bezeichnete Lloyd George neben der oberschlesischen Frage auch die Sanktionen als eine Sache, die gleichfalls die englische Ehre berühre.
Der „Temps" meldet, daß die deutsch-französischen Besprechungen neue Schwierigkeiten ergeben hätten. Ihr Abschluß stehe noch in weitem Felde.
Wie aus Washington gemeldet wird, soll au der Abrüstungskonferenz auch der amerikanische Senat teilnehmen, weil die Regierung der Ansicht ist, daß der Senat mit ihr die Verantwortung für die auswärtige Politik der Vereinigten
Staaten trage. „
„Daily Telegraph" zufolge hat die britische Kommission die aus Leipzig nach England zurückgekehrt ist, sich dahin ausgesprochen, daß die Leipziger Urteile nicht in vollem Maße befriedigen, daß sie aber kaum Veranlassung geben könnten, die noch beim Reichsgericht vorliegengen englischen Aufträge zurückznzichen.
Voraussicht! Witterung. Am 24 7. (Sonntag»: Teils geltet, dal» walk g, tagsüber etwas wäkmer, strichweise aewitterhofte Regen
Am 25. 7. (Momag): Vielfach wo kig bis trüb, etwas kühler, Regeafäle, strichwefle G Witter.
—* (Schutz der Landwirlschaft gegen Felddiebstähle) Auf eine tktne Anfrage der Abgeordneten Dr. Schreiner Halle und Gen. Im Landtag nb-r die Notwendigkeit eines vermehrten Schutzes der Landwirtschaft gegen Felddiebstöhle ist vom Laudwmschaflrmtutfler eine Antwort eingegangen, in der zvgkgcdkn wird, daß die bishertg-n Maßnahmen durch Streifen der Schrtzpoltzet und die büh.rtge geldliche B-strafung der UebeUäter nicht mehr auSreicheu. Es werde daher beabstchttg», in den nächsten Tagen einen Ge ctzenlwurf voizulegev, durch den im Wrge der Landisgesetzzebung alsbald das preußische Feld- und ForstpolizRzesttz den veränderten wirtschaftlichen Verhältnissen angepaßt werden soll.
—* (Freie Einfuhr von Kovdensmrrch.) Wie den PPN. mugtteilt wird, ist durch Verorduung des Reichs- mtvtsters für Ernähiung und Laadwittftzaft d.e Einfuhr Lor? kondensterter Mich u-ld vor- W^fpulchc -mir Wirkung vom 15. September 1921 fretgegeben. Der Zeitpunkt der Fretgabe ist auf den 15. September 1921 festgesetzt, weil zu dieser Z-tt ein Zarückzehen der inländischen Frischmilch- erzeugung zu erwart!» ist. Bis zum 15. September bedarf die Einführung vya Kondenrmilch und von Milchpulver wie bisher der Genehmigung der Rerchsstelle für Speisefette.
* Schlächtern. Unserer Gesamtauflage liegt heute ein Prospekt des Bankhauses A Wolf n. Co., Danzig-Zoppot bet, dem wir besondere Achtung zu schenken bitten.
* Schiüchterv. (Verpackung von Beerenpaketen.) Die in der jetzigen Etumschezeit zur Versendung gelangende« Pakete mit Beeren verursachen der Postverwaltung in zahl' retckien Fällen unliebsame Weiterungen und Ersatzleistungen, weil durch die während der Postbeförderung häufig abge setzten Flüssigkeiten andere Postsendungen beschädigt werden. Der Relchspustmtntster hat deshalb für Pakete mit Beeren- arten eine Verpackung in Holzkisten oder engmaschigen Körben, für Pakete mit Heidelbeeren eine Verpackung von Blechgefäßen (Kübeln usw ) vorgeschrieben. In Pappschachteln verpackte BeerenpakUe, werden nicht mehr zur Postbeförder ung angenommen.
* Atsfeld. In der- Steinfirst wurde die Leiche eines inngen Mannes gefunden, der sich mit einer Mauserpistole
K«ael in die Schläfe geschossen hatte. Da der Tote Militärkletduug trug, nimmt man an, daß es ein entlassener Reichswehrsoldat ist. Der Waffenrock trug die Nummer 11 des Artillerie Regt, in Münster.
f N06’««««- (Neue katholische. -rche.) Am Son«- hier die feierliche GrunSsteinl-ann« der katholischen statt. Mit der Vornahme der kirchlichen Zeremonie
Bischof Dr. Augustinus den Abt Dr. Eberhard von «Htnftabt beauftragt.
lLadeydkebstÄhle einer Fünfzehn. »•»Juxt / "^ Dem hiesiae» Jugendgericht wurde eine Sünf« ^Wübrtae au» der Fürsorgeanstalt zugeführt, die sich weg-n «ooenfaffen&iebftäbien zu verantworten hatte, bei denen
"'der 6000 Mark erbeutet bat. Die Angeklagte, ^.'dre DieüstLhle mit großem Raffinement ansfüchrte ünd »toi ^^ b«»rast ist, wurde zu einer Gefängnisstrafe;
einem JaHr und zwei Monaten verurteilt, ; I Die politische Lage.
, . Von einer dem Reichskanzler nahestehenden Seite werden ""er parlamentarischen Korrespondenz die Gerüchte von «inem beabsichtigten Rücktritt Wirths bestätigt. Der Reicks- ^et fe” Amtsantritt der Entente ständig Beweis?
Entgegenkommens gegeben hat und ernstlich bemübt ist Londoner Forderungen 'auszuführen, erhält seinerseits Bglich Beweise von der unversöhnlichen Haltung Frankreichs^ ^ß es ihm unmöglich machen, seine Politik fortziiführen. D-i: Lkichskanzler hat das Gefühl, daß Frankreich immer neun ll^I'tngen stelle, je mehr man nachgebe, berechtigte Fni?'- wu Dentschkauds aber nicht berücksichtige, fonbern eine ein- m/,f^r ^^öbigungSpontts gegen D-«itschkand fortseße ^i- «'kr«chkepv»na der oberschlesischen Fraae macht der d »m ■
megrerung sedes Disponieren unmöglich. Die deutsche Re-» gierung sieht mit Besorgnis in die Zukunft und, trotz aller Bemühungen, mit der Entente auszukommen, häufen sich die Schwierigkeiten für uns und treiben zur.Katastrophe. Unter diesen Verhältnissen ist das Kabinett Wirth zu der Erkenntnis gekommen, daß
1 die Politik der Erfüllung bei dem schlechten Willen der Entente, mit dem in diesem Umlavo» nickt gerechnet werden konnte, nicht durchführbar
ist und Frankreich sein Ziel, neue Verwicklungen herbeizu- führen, um neue Sanktionen ergreifen zu können, fester als fe verfolgt. Frankreich stürzt damit selbst hie ibm angeblich so genehme Regierung Wirth. Der Kanzler will seine Rück' irittsabsickt-n bald durchsühren, um neuen Männern Gelegenheit zu aeben. sich in den Sommerserien einzuarbeiten.
Der Pariser „Figaro" vom 15. d. Mts. veröffentlich! interessante Mitteilungen über zwei Protokolle der Versailler Friedensverbandlungen vom 2. Funk 1919. Es geht daraus hervor daß Elemeneeau mit aller Entschiedenheit für die Ueberlassuna Oberschkesiens an Polen eintrat und dabei von Wilion unterstützt wurde, während Llovd George darauf hin- wies, die Deutschen würden, wenn Oberschlesien ohne weiseres an Polen abgetreten würde, den Friedensvertrag nich! Unterzeichnen. Llopd George erklärte: Ick will den Frieden. Fch weiß aus guter Duelle, daß die ^---s^l-üsch- Frage lü: Deutschland die wichtigste ist. Ich will lieber eine Division nach Oberschleßen schicken, als eine »am» Armee auf Berlin marschieren lassen. Llovd George trat dafür ein. daß eine Volksabstimmung stattfinden müsse. Demgegenüber wiesen Elemeneeau und Wilson darauf hin, daß auf eine freie Abstimmung in Oberschlesien bei den dortigen Zuständen nick« gerechnet werden könne. Llovd Georoe erwiderte, im Fahre 1907 hätten die Reichste,aswghsen unter den gleichen Verhältnissen eine Mehrbeit für die Polen ergeben. Hierüber ging der Streit nun bin und her und schließlich meinte Llopd Peorge, er habe nichts dagegen, daß We Alliierten Oberschlesien besetzten, um eine unbeeinflußte. Abstimmuna zu ae-
ein,
tvährkeflsen. Darauf wandten Ekemenceon und Wikkon die Deutschen würden in die Welt hinMssckreirn. daß bi< Alliierten die Abstimmung beeinflußt und einen Druck aus die Bevölkerung auSaeübt hatten. Auch darüber ging bei
Streit lange hin und her und endlich Oeafe Llovd Georges Ansickt. Elemeneeau sagte: Seien Sie ohne Zweifel- Unruhen werden Sie immer haben, fetzt ohr später, mit ober ohne Volksabstimmung. Llopd George antwortete, er sei ganz entgegengesetzter SiipM
Fn der französischen Oberscklesternote wird davon get sprocken, daß am R Füll in Ratibor der Abzutant des fran-l zösiscken Kreiskontrolleurs in seinem Hotel angegriffen war-, den set. Wie die „Deutsche Allgemeine Zeitunq" hierzu au4 Ratibor meldet, ist der dortige Kreiskontrolleur selbst ein Italiener. Sein französischer Adiutant, Leutnant Vibonlt, hat
ganz offen polnische Spionage gefördert, dauernd polnische Agenten in seinem Hotel empfangen un< sich selbst zur polnischen Linie begeben. Die Leute, die gegets ton eine drohende Haltung einnahmen, waren Flüchtling? aus dem von der polnisch-französtschen Allianz schwer heim^ gesuchten Kreise Rybnik. Sie erkannten in ihm einen akte^ Bekannten wieder. Der Leutnant wurde von besonnenes Deutschen geschützt, die die aufgeregten Flüchtlinge beschwick* tigten.
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Der diplomatische Mitarbeiter der „Ebicago Tribunes teilt mit, die inristitche« Sachverständigen des Oberste« RaieZ feie« zu dem Entschluß gelangt, daß die in London sestgesctztg Reparationssnmme von 132 Milliarden Goldmark die Ge- samtbezahlnng darstelle, welche die Alliierten von sämtlichen ehe«mligen Ländern, nicht aber von Dentschland allein zn be-, «nspruche« haben. Diese Anssassnng, die jetzt von allen alliierten Fnristen geteilt wird, gründet sich auf Artikel 23t des Friehensvertrages. Die Entscheidung bebente nicht, Saß die Verbündeten DeutscklandS nicht zu Reparationen heran-, gezogen würden, sondern, daß die von ihnen gezahlten Snm-f wen Dentschland zu erlassen seien. Ueber die Heranziehung! der kleinen Staate« zn den Rparatione« sei noch nichts be-' stimmt. Es könne sich aber nur «m einen kleinen Teil des Gesamtbetrages handeln.
Kritisches Stadium der irisch-englischen Äerhandlungen.
Die Abreise des Ministerpräsidenten Craig von London nach Belfast stellt sich jetzt so heranS, daß Craig entrüstet die Verhandlungen in London verlassen habe, „m geränschvoll nach Hause zurückzukehren. Man hat bereits eine Gefährdung der ganzen englisch-irischen Verhandlnnge« befürchtet. Inzwischen soll aber ein Vermittler ansgetauch« sein nnd zwar in der Person des Generals SmntS, der überhanpt in den englisch-irische» Berhandlnngen eine große Rolle spielt. Smnts hat auch dem Ministerrat beigewohnt und sich zn der Abschiedserklärnng CraigS geäußert. Wahrscheinlich wird Emuts nach Belfast reise«, um Craig zur Vernunft zu bringe» und seine weitere Teilnahme an den folgenden Verhandlungen zu veranlasse«. Morgen wird wahrscheinlich die englische Regierung de Valera Borschläge unterbreiten, der dan» sofort nach Irland znriickkehren wird, um dem irischen Par? t»m»-J LMUge z« »»terhreit««.
' ^^ Die schwarze Schmach, --x^—*-
• ,^ ^.E?..Sittlichkeitsverbrechen erhält nunmehr sein! amtllche Bestätigung Es handelt sich um ein 19fähngez ; Mädchen, das in der Nähe von Siegburg auf dem Nach- .hausewege, von vier Marokkanern Überfällen und von zweien vergewaltigt worden ist. Das Mädchen befand sich in B-« ..gleitung eines jüngeren Arbeiters, der von den Marokkanern niedergeschlagen wurde und dann entfloh. Die Ermittelungen nach den Tätern blieben bisher erfolglos.
Französische Aeiraksvermiktelung.
Die französische BesatzunaKbehörde hat bet Heiraten zwi^ sche« Elkässern und Deutschen aus dem besetzte« Gebiet ein! eigenartiges Verfahren sich zur Gewohnheit gemacht, ^tt; wlKen Fällen wird nämlich offiziell von feiten der KreiS-i ' delegierten an sie heranaeireten, um sie auszufordern, vor »er- Berhetratung mit einer Elsäflertn die französische National«« 'tät avannehmen. Ohne Schwiertakekt wird dann solchen Deutschen die französische Nationalttät gegeben.
Wüste Prügelszenen im rumänischen Parlament. j
Bet de, Beratung von Handelsverträge« im rumänische« Parlament kam es zu ungeheuren Tumulten. Der ehemalige 'Handelsmiuister Taslamann. der bestochen sein soll, würd». !von den Abgeordnete» der Opposition auf das wüsteste beschimpft und mit einer Reitpeitsche mißhandelt. Als dann hei her Abstimmnn, 120 Stimme» für die Vorlage lautete«, wurde« wieder Slümpfworte der Opposition laut, da über-, Haupt nur 113 Abgeordnete anwesend gewesen sein solle«. Eine wüste Rauferei e»:stond, in deren Verlauf sich ein Abgeordneter auf de» Hondelsmintster stürzte und mit einer Reitpeitsche aus ihn eivschlug und ihm Ohrfeigen versetzte. Der Tumult wurde schließlich derart groß und die Schlägerei so allgemein daß der Präsident die Sitzung schließen mußte. Außerhalb der Sitzuna ging die Prügelet weiter.
Bonomis Rede. „
. Wie In her italienischen Kammer, so wurde auch in der Presse die Programmrede Bonomis mit Zurückhaltung ausgenommen. Man findet, daß die Darlegungen des Ministerpräsidenten zu allgemein gehalten sind und vor allem in außenpolitischer Hinsicht iebe eigene Rote vermissen. Ober- schlesien, die Sanktionen, die Reparationen, kurz alle entheb benben Probleme habe er in feiner Rede nickt erwähnt. „Fl flaefe" weist darauf hin, daß durch die Verschleppung der oberschlesischen Frage Deutschland ruiniert, der Wiederauf« kurv Europas verrLaert und die H-gemonir Frankreichs über Europa' enMet werden würde. ' '
Der Kronprinz von Bayern über einen raschen Friedensschluß.
Die Mnncken^r MittaaSblätter veröffentlichen gestern einen Brief hes ehemaligen Kronprinzen Ruvpreckt von Bauern an den Grasen Hertling vom 10. Juli 1917. Der Kronprinz stellt In diesem Schreibe» die Notwendigkeit eines raschen Friedensschlusses mit Rußland und fedenfallS einen Frtedensschlnß bis zum. Frühsghr 1918 ;
unter Verzicht aus irgendwelche Annexionen und EntschSdigungen im Osten in den Vordergrund. Zum U-Vootkrieg erklärt er,, daß dieser kaum oder erst nach sehr langer Zeit eine Hunaers- not in England herbei führen dürfte England sei der gefährlichste Gegner. Die Novemberangriffe aus London hielt der Kronprinz für durchaus verfehlt. Sie führten nur Repres, falten herbei und nährten vor allem bie Erbitterung gegen Deutschland. Kronprinz Ruyprecht regt Verhandlungen mit den Gegnern an und ihnen entweder durch den König von, Spanien oder von Schweden die deutschen KriegSziele mit«; zuteilen. Digse müßten sich ans die Erreichung des statuS guo ante unter Verzicht auf doch ntcht greifbare Entschädigungen' erstrecken. An der Fordernng der Rückarstattung der deutschem Kolonien dürfte der Frieden richt scheitern. Oesterreich müßts. dazu bewoaen werden, mindestens einen Gebietsteil an, Ftalie» abzugebe«, um wenigstens diesen Gegner losz»-! werden. ;
Zur innerpolittsch-n Lage erklärt der Kronprinz, Saß inj innern ein großer Teil des Mittelstandes antimonarchtstisck' . geworben sei. "In anderen Bundesstaaten sei die anttmonar« chistische Gesinnung noch schlimmer.
..Durch hier nicht zu eröri"nbe Umstände ist der Kaiser um alles Anseke» gekommen; die Derstimmnna gebt soweit, daß ernsthaft denkende Leute bezweifeln, ob die Dynastie Hohenzossern den Krieg überdauern wird."
Zum Schluß des BrieseS tritt der Kronprinz dafür ein. Saß der Vundesratsansschnß für a«s >ärtige Angelegenheiten zu einer ständigen, mit Vefchstrßkraft auSznstattenden Körper-' toast «mgewandekt werdet die immer rechtzeitig, die in zureichender "weise über die Vorgänge im AuSland unterrichtet werden müsse.
Znrückgekanfker 19 000 Tonnendampfer.
Aus Hamburg wird gemeldet: Der 19 000 Tonne» grop^ Dampfer „Polonia" der 1917 für die Hamburg-Süd- rmerikanische DampsschistahrtSgesellschaft erbaut worden ist, ist nach Deutschland zurückverkauft worden,
Zu dem Rückkauf erfahren wir von unserem Hamburger Korrespondenten noch folgendes: Der RückkaufSpreiS wu As Kafüt-Passagier-Dampfer mit einer LurnsauSstaitung, krhalren bleiben. Er soll nur statt Kohlen. Oelfeuerung b--. kommen Der Umbau wird auf derWerft von Blohm u. Boir vorgenommen. Anfangs 1922 soll «r seine regelmäßigen! Fahrten nach Südamerika aufnehm-n. DaS etwaS kleinere Schwesternschiff „Cap Finistere" ist bei der Verteilung der
deutschen HnnlXlZflotte an Japan gefallen und dient dort der Kriegsmarine alS Lazarettschiff. DaS dritte Schiff der Kappklasse war zu Anfang des Krieges als Hilfskreuzer an beL fttbamrrikanifchen Küste tätig und wurde dort nach einem Gefecht mit einem englischen Kreuzer zum Sinken