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von »eich- usäl- : der

Schtüchterner Rettung

N GchWchtemer Kreisblatt Schlüchterner Tageblatt

Höhf- : Heoi zg «i

Verantwortlich für den gesamten Inhalt: H.-K. Hahmeister, Schlächtern. Druck u. Verlag der Fa C. 1/0 Hohmeister in Schlächtern. Fernspr. Nr. 65. Telear.

Schlüchterner Ztg. Postscheck!.: Frankfurt M. Nr. 11402.

rüstet«' tH Aus der leistet

« «oravssichtl Witterung, Am 88.7. (Donnerstag): Mitmlich heiter, trocken, Nacht kühl, Tag wärmer, zunehmend ' Witwölkt, Regen und vielfach Gewitter.

n M* Nach dem neuen Fernsprechgebühren Gesetz beträgt ^jie Grundgebühr für jeden Anschluß der von seinem Ver- ielungsamt nicht weiter als 5 km entfernt ist,

mit nicht mehr als 50 Hauptanschlüffen 380 Mk. " biseinschl. 100 Hauptanschlüsse» 420 Mk.

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bis einschl. 500 Haupianschlöffen 460 Mk.

biseinschl. 10V0Hzuptan!ch!üffen 500 Mk.

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Welche Sätze für

1000 bis einschl. S000 Hauptanschlüssen 560 Mk

5000 b. einschl. 10000 Hauptanschlüffeu 600 Mk.

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einzelne» Orte in Frage komm«n, ist ' ^ehrTzuständig-» Postamt zu erfragen.

,* (Psändungsbeschlüsse und Vorpsändungen gegen "T^postschlckguthaben.) Um die Weiterungen zu befeiiigen. die vit iet der Zustellung der Pfändungsbeschiüffe und Vorpsäu- mugen gegen das Postsch-ckguthaden entstandkU finb, hat Hier Reichspostmintster angeordnet, daß vom 1. August 1921 rt ib für die Eatgegennahme der Zustellung von Pfändungs. ndesieschlüssm und Vorpfävdur-gen, die sich auf das PosisSeck- imf^thaben bezikhru, nur die Postscheckämter zuständig sind b _* (Umtausch nicht verwendeter ©teuermattes zu 25 Mark) Der Retchsvostminister hat die Obcrpoftdirek-ionen jigeTOtefen, nachträglichen Auträgcn aus Umtausch nicht «rw-nd-ler echter St-uermasi-n zu 25 Mark noch bis Ende »alt 1921 zu ensiprschm. Nach diesem Zeitpunkt findet in Umtausch weder durch die Postbehörden noch durch die

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. ^finanzbehörde» statt.

All* (Ein Tag der Freiheitsstrafe 150 Mark Geld- itafe.) Nach einer Mitteilung beS kayrikhm Justiz, ^/itinifieriums wird gegenwärtig im Reich-justizministerium VM Gesetzentwurf über sie Umwandlung von Fceth-itsstrafen Geldstrafen auSzearbettet. Es soll künftig ein Tag eihettsstrafe mit 150 Mark Geldstrafe gleichgesetzt werden

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her 15 Mark). Die Vorlage wird schon in allernächster rit erscheinen und die neuen Bestimmungen sollen am 1. Okt. Kraft treten.

* (Reisekostenvorschuß an Kriegsblinde.) Erblindete iegsbeschädigte, die mit einem Führerhund ausgebildet tben und zu diesem Zwecke eine BusdildungSstelle aufsuchen, lten einen Reisekostenvorschuß. Dieser wird für die - und Rückreise bemessen und von dem für den Wohnort i Blinden zuständigen Versorgungsamt gewährt; letzteres auch die entgülrige Verrechnung des Vorschusses beendetem AusbildungSlehrgang vor.

* (Bienenzucht Ausstellung in Friedberg.) Sonntag, 31. Juli, und Montag, den 1. August, findet in hbberg in Hessen eine gemeinschaftliche BienenzuchtaLs- ung der kurheffiichen und oberhessischen Bienenzüchtttver- e statt. Die Ausstellung ist in bet Turnhalle der ustinerschule. Es werden ausgestellt die Erzeugnisse der enzucht, Honig und Wachs. Der Hesstsche Honig wird durch feine hervorragende Güte neue Freunde erwerben wird in allen möglichen Sorten »rrtretcn sein. An enwvhnuugen und Jmkereigerätschaften ist viel zu sehen, besondere auch viele der neuesten Bteneriwotznunge» mit technischen Verbesserungen. Lebende Bienenvölker und nennährpflauzen vervollständigmdie Ausstellung. Honig- Haber können ihr Glück bei einer amgestatteten Honig- bola versuchen. Srwohl für den Imker els auch sür ende§wird der Besuch der Ausstellung sehr lohnend sein. * Draußen im freien reifen jetzt Brombeeren und beeren. Beides sind stark zuckerhaltige Früchte und den menschlichen Genuß durchaus geeignet. Merk- digerweise wird aber fast nur die Brombeere eifrig gc« t, während der Sammler an den Maulbeeren fast stets tlos vorübergeht, vielleicht weil er sie nicht kennt. Der ulbecrbaum findet sich an vielen Bergabhängen, »ament- nach Süden gerichteten. Er erreicht die Höhe eines minstrauches und darüber. Sein Laub ähnelt dem der , die Früchte sehen akkurat wie Bromberen aus, kommen och in drei Farben, in weiß, rosa und dunkelbraun blau . Sie haben wenig Aroma, aber einen so hohen Zucker­alt, daß der Saft an den Händen klebt. Die Hausfrau n sich die Maulbeeren, von denen ein einziger Strauch 3 Pfund reife Früchte trägt, zunutze machen, indem sie Beeren zerqu<tscht, den Saft in der Hitze auslaufen t und auspr-ßt. Er wird dann noch einmal aufgekocht abgeschäumt. Man erhält so einen duvkclblauen bis ich-blaueu dicken Eyrub von hohem Zuckergehalt, den zum Süßen von anderen Frü ten, die beim Einmachen l Zucker verlangen (Johannisbeeren, Preißelbeeren usw.) wenden kann. Die bläuliche Farbe läßt sich durch Zusaß iger Tropfen Essig in ein schönes, sattes Dunkelrot ver- deln. Auch als Zusatz zu Pflaumenmus eignet sich lbeerfast, weil man dann überhaupt keinen Zuckerzusatz raucht.

Die Stubenfliege, unser anscheinend so harmlostr us und Tischgenoffe, ist in Wirklichkeit einer der schlimm-

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Mittwoch, 27. Juli 1921

Bezugspreis : Vierteljährlich in Schlächtern M.11

durch die Post M. 12,-. AnzeiaenpretS: Die Klei n- WQ ft.t;.« zeile M. 1,, die Reklamezeile 3,, sämtlich ohne ' O besonderen Zuschlag. Bei Wiederholung Rabatt.

sie» Feinde der Menschheit. So ziemlich alle ansteckenden Krankheiten, Typhus, Brechdurchfall, Tuberkulose, Milzbrand, Pocken, Scharlach bringt sie uns als Gegengeschenk für unfere Gastfreundschaft. Da die Fliegenplage jetzt wieder in größerer Stärke auftritt, sei an ihre gesundheit­liche Seite erinnert.

* Aus dem Kreise Gersfeld (Rhön) In verschiedenen Gemeinden des Kreises ist die Maul- und Klauenseuche ausg-brochen. Sie war in unserem Kreise nur kurze Zeit vollständig erloschen.

* Schlüchlcrn. (Erntefegen.) Die Roggeaernie ist in unsere: Gezend in vollem Gange, in einzelnen Gemeinden scho» nahezu beendet. Der Körner- und Sttoherlrag ist überall recht gut, wie auch die anderen Körnerfrüchte eine gute Emte versprechen. Für die Grummeter-ite find die Aussichten weniger günstig, da infolge der lauganhalisndcn Trockenheit die Grasnarbe auf den trocken gelegenen Wiesen sehr gelitten hat.

* Schlüchtern. (Die richtiggehende Uhr). Nun ist sie endlich da, die richtiggehende Uhr. Wer konnte mir früher sagen, witv el Uhr es ist?! Niemand, denn alle Uhren gingen vor oder nach; mancher stellte feine Uhr nach der Stadt, mancher nach der Bahn, mancher nach dem Wolf seiner Pfeife, und jeder behauptete, feine Uhr geh« richtig. Eine Zierde der Stadt, eine Freude der Bürger ist die neue Uhr am Goldeck. Wer heute uoch den Zug verpaßt, zu spät oder zu früh in'S Geschäft kommt, der trägt selbst die Schuld, denn w shalb geht feine Uhr nicht nach der neuen?! H-rrn Juwelier Kaspar aber danke ich für las schöne Geschenk, an dem ich mich tmm^r erfreue, so oft ich die Hauptstraße hinunterpilgere.

* Hersfeld. (Boa Harnack, Laadrat in Hersfeld.) Wie dieDeutsche Tageszeitung" meldet, ist H:rr Regterunzsrat o Harnack, der ehemalige sozialdemokratische Pressechef, zum Landrat des Kreises Hersfeld ernannt worden.

* G-rsinngen. Eine große Wildschwemplage ist seit einigen Jahren aus dem Werralal zu berichten. Jetzt dringen die Tiere bis in die Nähe m nschlicher Behausuvgen vor und haben schon größeren Schaden angerichtet.

* Hosenfeld (Kreis Fulda). Aus unbekannter Ursache entstand am Sonntag im Anwesen der Kriegerwitwe Theresia Rützel, Matter von sechs Kadir«:",«» Fes-^Zurs iasolg« der herrschenden Dürre nicht wirksam bekämpft werden konnte. Das Anwesen mit der gesamten Frucht, Kleidung rc. wurde ein Raub der Flammen. Eine Hilfsaktion ist ein­geleitet.

* Eschwrge. (Prämien für freiwillig geräumte Wohnungen). D^m Beispiele der Stadt Caffel folgend, beschlossen die ©tabtoemmten, für das freiwillige Zurverfügungstellen von Wohnungen durch Zusammenlegung von Haushaltungen oder freiwilligen Wegzug je nach der Zahl der freiwerdenden Wohmäume Prämien von "5000, 4000 und 3000 Mark ausjusitzen. Die betr. WotznungSgeber müssen sich auf die Dauer von 10 Jahren verpflichten, keinen Anspruch auf eine neue Wohnung an die Stadt zu stellen.

* Cgssel. (Beim Baden ertrunken). Am Sonnabend abend gegen 7,6 hatten mehrere junge Leute oberhalb eines Botshauses in der Fulda ein Bad genommen. Dabei wurde der 19 Jahre alte Dreher Loos, Sohn des Schreiners Theodor Loos, Magazinstraße 8, von einem Herzschlag ereilt. Er ging sofort unter und versank in den Finten der Fulda. Die Leiche konnte bis jetzt nicht aufgefunden werde«.

* Göttingen. Ein blutiges Eifersuchtsdrama spielte sich abends auf dem Schützenplatz ab. Der Schlächter Schlitz- derger, der erfahren hatte, daß seine Frau mit dem Arbeiter Mnfter tanze, drang mit einem Messer auf die beiden ein

und versetzte ihnen mehrere Stiche in die Hand. Schließlich entriß Meister dem Schl. das Messer und stieß es ihm

aller Wucht in die Brust. Schl. brach zusammen uud bald darauf seinen Geist auf. Der-der wurde

mit gab ver-

1. auf-

haftet, ebenso die Ehefrau des Erstochenen.

* Aufenau. (Aufhebung der Postagentur.) Vom August dS. Js. W'ib die Postageniur in Auf mau gehoben und die O.te Aufenau, Kiuzighausen urro Neudorf dem Laudvestellbezirke des Postamts in Wächtersbach zuge- teilt. Die Auszahlung der Renten findet vom 1. August dS. Js. für die in den genannten Orten wohnhaften Empfänger bet dem Postamt in Wächtersbach statt. Lom gleichen Zeitpunkte ab wird eine Telegraphmhilfsflelle in Aufenau (bei Gastwirt Adam Brill) eingerichtet.

* Nied a. M. Beim Baden in der Nidda fanden Kinder eine Anzahl G-schoßzünder, die wahrscheinlich von Flugzeug-Mwehrkauone« tzerstammen und beim Kriegsende tnS Wasser versenkt wurden. Die Zünder wurden bei dem jetzigen niedrigen Wafferstand sichlbar und kamen so in den Besitz der Kinder. Diese verkauften tun Fund an den Althändler Nies. Als Nies einen der Zunder zerlegen wollte, (SpfobLxie das Geschoß riß ihm bis linke Hand ab und fügte ihm am Oberschcnkrt erhebliche Verletzungen bei.

* Bergheim. Auf Beschluß des KreisvorstandeS des Ederkreises sollen demnächst unterhalb der Sperrmauer der Edertalsperre Stauvorrichtungen zum Betriebe der Wasser- werken, die elektrische Energie erzeugen sollen, errichtet werden. Das in Frage kommende Gelände liegt in den Gemarkungen

Affolderu. Mehleu, Bergheim, Auraff, Wellen, Wega and Manderu. Vorgesehen sind drei Stauvorrichtungen und zwar bei Maudern-Wega, Bergheim-Mehlen, und Affoldern- Mehlen. Die Verhandlungen betr. Uebernahme der Stau- vorrichtungen durch den Verband des ElektrizitätswerkeS an der Edcrtalsperre scheinen sich zerschlagen zu haben, sodaß mutmaßlich der Kreis der Eder Träger des Unternehmens sein wird.

Freiburg. lBier Kinder vom Blitz erschlagen.7 In dem Schwarwaldork Ball wurden die vier Kinder eines Maurermeisters, die während eines Gewitters unter einem Kirschbaum Schutz gesucht hatten, vom Blitz erschlagen.

Engelsburg. (Einsturz einer Schneehöble.) Hier «rr Erholung weilende Knaben besichtigten die Schne^öhle bon Trübsee. Die Schneedecke Mrzte ein und begrub eine Unzahl der Knaben, von denen bisher zwei Tote und zwei schwerverletzte «lssesrabev wurde«-l

Me Größe der Handelsflotten.

Der neuen Ausgabe von Lloyds Schiffahrtsregister «»

[folge beträgt die gesamte Tonnage der Welt etwa 54 Mil­lionen Tonnen und übersteigt somit den Stand von 1914

um über 11 Millionen. Der Unterschied ist hauptsächlich aus 10 Millionen Tonnen Schiffsraum zurückzuführen, den die Bereinigten Staaten unmittelbar nach dem Kriege gebaut haben. Japan und Holland haben ihre Flotte wesentlich ver­ringert. Die englische Flotte übersteigt den Stand von 1914

nur um einige 100 000 Tonnen. , ,

.Die englW.stanzösischen ÄteimmMtWiedeiiheitea.

In England hat man die letzten Noten der französischen Regierung, ihre Versuche, die Entscheidung über Oberschlesien erneut hinauszuzögern, ihr übereiltes, provozierendes und unnütze Schwierigkeiten schaffendes Verhalten in der Kriegs^ beschädigtenfrage, mit wachsender Nervosität verfolgt. Der konservativeDaily Telegraph" spricht vonder großen Ent­täuschung", welche die französische Note in den amtlichen Kreisen von London hervorgerufen habe. Der Gedanke, die Lösung der oberschlesischen Frage bis zum September hinaus- zuschieben, wird in England für außerordentlich gefährlich gehalten. Ebensowenig könne man die Entscheidung über bi< Sanktionen so lange hinauszögern.

Ueber di« tieferen Ursachen, welche das Kabinett Briand zu fein£ni_$o£S£5^.h£r^bf&^ wir .nachstehend« - Meldung, die zeigt, wie der französische Standpunkt in Paris begründet wird:

Der Pariser Mitarbeiter derBasier Nachrichten", bei gute Beziehungen zum Quai d'Orsay unterhält, schreibt zu der ftanzösischen Note an England wegen Oberschlesien:Dil Ablehnung der Versammlung des Obersten Rates für End« Juli durch die französische Regierung kann diesmal nicht mit einem Druck der Kammer des nationalen Blocks erklärt wer,

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den. Was Briand und den Quai d'Orsay zur Ablehnun« der von den Engländern gewünschten Vereinigung bewog, ba| ist die diplomatische Lage im Hinblick auf die Tagesordnun; in dieser Konferenz. Zwischen den Diplomaten Frankreichs, Englands und Italiens herrscht Uneinigkeit, sowohl was bt< Lösung der oberschlesischen Frage und die Aufhebung bei Sanktionen, als auch was das Orientproplem anfangs«

Wenn man nun den Obersten Rat Ende , _ . .

einigt hätte, so wäre entweder der Konflikt zwischen den Alliierten nur noch schärfer geworden ober aber man wär« wieder zu einer jener papiernen Kompromißlösung gekommen, die die Gegensätze bestehen läßt. Beides hätte in Oberschle« sien und im Orient nach fanzösischer Ansicht die schlimmsten Folgen haben können."

!ses Monats bet*

ErsKießung des marokanischen ÄaOmörders.

Gestern früst halb 6 Uhr wurde auf dem Großen Sand lbei Gousenhelm der Raubmörder Mohametz he« Ahmed von der 1. Maschinenewehr-Kompanie des 63. marokkani­schen Schützenregiments, der am 27. Mai vom Kriegsgericht beim Hauptquartier der Rheinarmee wegen Raubmordes an dem Kaufmann Burgmann in Höchst a. M. lAngestellter der Höchster Jarbwerkes zum Tode verurteilt worden war, er­schossen. Die Exekution dauerte nur einige Sekunden. Der Delinquent zeigte volle Kaltblütigkeit und rauchte, bis ihn^ die Kugel niederstreckte. Dem Strafvollzug wohnten Ab-, ordnungen sämtlicher in und um Mainz qarnisonierender Realmeuter, darunter das vollständige 63. marokkanische SchWenreaiment bei, ebenso Vertreter der Presse, der Ober­staatsanwalt von Wiesbaden, ein Vertreter des Wiesbade zier Polizeipräsidenten, Vertreter der Stadt Höchst und "u Schwager des Ermordeten.

Die Erschießungsakbteilung war von dem Regimenr ge­stellt, dem der Deltnqnent angehört hatte. Die ganze Pro iedur der Hinrichtung nahm nur wenige Sekunden in Anspruch ,

Der Vertreter desMainzer Journals" meldetnom^ Die Erschießuna fand auf dem Großen Sande nnmittelbar hinter den Schießstände« statt. Die französischen Truppen standen in weitem Karre« nm den Richtplaß. Der RM- smarich erfolgte gegen 4 Ubr früh. Der Delinquent betrat in Begleitung seines Verteidigers RechtSanwalts Le.ler.a und eines mohammedanischen TalLb tPr'esters den Slai. «J-üNszig Mann seinen Regiments gaben /'in °aS Geleite. Der französische StaatSanwalt verlas nochmals r^n Tenor Le? Urteils. Der Delinquent küßte seinen Vereid'ge^ Als^ bald erscholl die Salve auS fünfzehn G-wehrew Ahmed, der völlig frei und mit unverbun-enen-Ingen danand. -« lautlos hin. Alsbald defiliert«, sämMcke Truppen ^^ Leiche. Gouvernenr General Schmidt ritt auf bk Gruppe der Zivilisten zu und sagte französisch: Meine Herren, etc haben soeben den Vollzug -er s^recht'a^t Franks sehen. Alnnc- war von sechs Geschossen durchbohrt. Dt Leiche wurde fvSter eingelergt um ruf dem 5- bbi* d ^ gesetzt zu werden.