SOlüchtevnev Ietiung
SchNchiemer Kreisblatt - Schlüchterner Tageblatt
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Nr. 192 DäWÄÄÄ ,Donnerstag, 18 August 1921 VL^L^l
" Schlüchterner Ztg. Postscheck.: FrankfurtM.Nr. 11403. , ' besonderen Zuschlag B
Bezugspreis : Vierteljährlich in Schlächtern M.11— m -Anzriacnpreis: Die Klei,n. 70
SÄ 3ÄwSfaÄ?" 3 Zuhrg.
Zur Welalivitätstheorie.
Dr. I. Pfaff.
Es ist eine eigenaritge Erscheirmag, daß in Zeiten -volittscher^ Not die Beschäftigung mit der Naturwiffcnschast einen Schwung nach oben erhält. Es mag sein, daß bet Staf$, der seine Ideale im staatsbürgerlichen Leben schwinden sehen muß, nach einem ruhenden Pol sucht, den er in den i Erscheivungen der Natur zu finden glaubt. So war es zu ‘ Ngmn des 19. Jahrhunderts und so, fast möchte man es ch,Haupte», scheint es auch jetzt zu sein. Damals machte sich sowohl auf biologischem als besonders auch auf physika- Itfdjem Gebiete ein reges Streben bemerkbar, wie es in den Erfindungen des v. Sömmering, AerzettuS, Frauenhofer u. s >um Ausdruck gebracht wird. Es mag nicht unerwähnt Heiden, daß zur selben Zeit ^cho« der Gedanke an eine elektrische Nachrichtenübermitteiung auftouchte, aber von Napoleon, dem es unterbreitet wurde, als id6e germanique zurückgewiesea wirds. Ist es nicht seltsam, daß gerade j tzi hie moderne Physik eine rreue Relativ tätStheyrre geschaffen hat, eine R-latioaätstheorie der Peexis, nicht der philosophischen Begr ffe, die unsere Kenntnisse von den physikalischen i Kräslea der Natur in eine unsere Bahn drängt unb uns ; junngt, unseren btsheügen Anschauungen auf eine neue iPcks stelle«. Während man früher an der Auffassung i fißhtelt- daß altes Naturgeschehes nach den Gesetzen der Mechanik verläuft, daß selbst die Elektrizität sich den Gesetzen der Mechanik zu fügen habe, ist man heute auf Mund der neuen Forschungen zur E k üpinis glommen, daß die Natur- i gesetze einen elektrischen Charakrer habeu und die Phy'ik in letzter Hinsicht die Lehre von Ion und E ekecon ist, das vielletchr nicht in t Unrecht als der Grundbestandteil der gesamten Materie aaznsehe« ist.
KohasiouLkcaft, Schwerkmst und Zenirisuga-kiüfr find nicht mehr das der Materie innswotznerroe unbekannte Etwas, sondern im wahrst N Sinne des Wortes Erscheinunge« und Wirkunge«, die vom Elektron tzeivorzebracht werke«. Wie Kad sot die An lahme von neuen Tatsachen gestellt und Müssen uns Wtschßlden, ob für oder wider. Es ist daher ganz natürlich, daß die Geister, dir zäh an den alten Borstellmroen hängen- diese Ächt aufgeht« mögen Mb in dem einsktzWU StÄte mit' der neuen Mchwng anfetnanber prallen. So ist es tatsächlich und in len heutigen Seiten wahrlich kein U rglück, da es tu etwas wotzliumd auf den Geist wirk», wenn er sich für Stunden wenigstens frei mache« sann yW qll dem Unangenehme«, was ihn bedrückt, am in wtffenschastlichM Strebe« eine angenehm® Ablenkung zu finde«. Man hat wiederholt »ersass, EinseitenS Vsr- dienft zu schmälern, indem man öffentlich seinen Gedanken der Originalität abspricht und ihn gew ssermaßen als einen Nachbeter längst bekannter vbilosophtscher Ansichten hinstellt. angenommen selbst, daß Balm-s, wie kürzlich hervorgehobe« wurde, der Begründer der RekafibitätStheorie sei, so bedsuke man wohl, laß seine Gedanken keineswegs neu find, sondern fast 300 Jahre früher schon von Carte- ftus klipp unb klar ausgesprochen wurden, der irr seinen ; Prinzip an der Philosophie sich lang unb breit über die Relativität des Raumes und der Bewegung aussvr.cht unb eine mathematisch genaue Definition der beiden Begriff- auf^ stellt. Und wem dieses nicht genügt, der mag in das 5. Jahrhundert vor Chr. zulückgehen unb bei dem altes 4rotagoras jene Gedanken lesen, w a r sie auch noch Alcht in der prägnanten Form wie bei Cartesius auftreten. UrbriKSttS ist ^tzaoz giei.ch glüchttg,wer zuerst den die Phylosoph $ -Malters her b-h rr scheuden Gedanke« der Reiattpiläi ausgesprochn' hat, viel wichtiger für uns ist es, daß endlich einml Derjenige gekommen ist, der uns sagt, was wir mit dem chtlosophtsche« Begriff der Relativität praktisch anfangs« fö;nen, der uns zeigt, wie in mathematischer Gesetzmäßigk-t Physik und Echonauie von der Rela-ioität beherrscht «rde« und wie ihre Berechnungen einer Revision zu unteren find Es ist doch wieksich ein Fortschritt, daß wir einmal sehen, wie die philosophischen Gedanke« der Relativität vou er Mathematik und Physik in den Bereich der Wirkachkeit ebracht 'weedeu unb vor unseren Augen Greifbares enthülle» Ist es nicht, als nähmen die Begriffe von Raum ns Zeit lebendige Gestalt an, sodaß wir uns auch etwas brünier vorstellen sönnen ? Es mag dem Laien schwer sein u glauben, daß die Länge eines MeterstabeS auf einem romubeh Körper nicht die gleiche ist als auf einem ruheasn Körper, daß eine in Richtung des Erddurchmessers genufne Srrecks nicht ebenso groß fein fol, wie sie an der Erdverfläche gemessen wird, und doch zwingt uns die maigemat^e Begründung dieser Tatsache zu ihrer Annahme. ■& mögen es als kurios ansehen, daß jw i Uhren bet gicher KonfÜuktiou unb gleichem Gang uugtciche ZeitaugadeMachen sollen nur deshalb, weil die eine Uhr auf einem ivnbeu, die andere auf einem bewegten Körper fiel)!. Wennwir im prak.ischen Leben nach dem gioßen und kreinsn Gmaletus Vorgehen, wenn wir a« die R-chtigket» der von K einzelnen Reche» Operationen gelieferten Resultate glaub/, warum fällt es uns bann so schwer den Erkeuntniffen/ci. höheren Mathematik Glaube« eutgegenzubringen? krbiüffend geradezu ist es allerdings, daß die in dicken plosophlscheu Bänden mit ph fo'opbischm Begriffen unb iedewendungs« Diel ^y »*■ ™™^ , beschriebene^ Relativität von Raum undfett sich htnt.e einem I frei belassen werden.
so leicht zu lüfteaden S sttzser bit jetzt verborgen hielt, da doch die Trägerin des ganzen Gevaubes der modernen R-la- tivitätscheorir die Geschwiadigkeit der Lichtstrahlen ist. Die Größe der Nweichung irdischer Geschwindigkeiten von der- jrnige« der Lichtstrahlen bedingt die Größe der Relativität, die aber bei den irdischen Geschwindigkeiten der materiellen Dinge im Gegensatz zu der Lichtgeschwindigkeit fast unmeß- bar klein ist. Und dieser Relativität ist auch eine Grenze gesetzt, die erreicht wird, wenn die irdischen Geschwindigkeiten die Größe der Lichtgeschwindigkeit erreichen. Da die Physik und auch die Aftronomi- peilen mit gewaltigen Geschwindigkeiten zu rechnen haben, so war es erklärlich, daß beide Wissenschaften den neuesten Forschungen von Emste!« große Sympathie tot gegen brachten, zumal fir von ihm dir Lösung je manchen Rätsels schielte«. Solange allerdings »s« die heutige R lativitätschcoris für ein gründliches Verstehen die Kenntnis der höheren Maihe- matE v erlangt, so lange muß sie immerhin weiten Kreisen verichlossen bleiben.
« PEzeistunde auf 12 Uhr verlängert.) Die
-Luv.^csrc..Lsvexortnuug betr. die Ersparung von Brennstoffen und Beleuchturrgsmittel», wodurch die Polizeistunde im Reich auf spätestens '/,1L Uhr festgesetzt wurde, wurde durch .-«SineWbeschlnß aufg-yobeu. Die Polizeistunde ist jetzt grundsätzlich auf 12 Uhr festgesetzt, doch sollL einige Au-! nahmen zugelassen werden.
* ^u§ der Rhön. In Sovdrruau bräunten 2 «oh«, h-usrr und 3 Scheunen mit viel Getreide nieder. Das Schulhaus ist beschädigt, auch einige Rebengebäute und landwirtschaftliche, Geräte sind milverbrauut. Der Schaden ist groß.
* Leimbach. (Rhön). Dem Landwirt Theodor Göpfert H^er wurden d-s nachts auf seinem am Gehlberg gelegenen Grundstück von dem dort auf Haufen zusammengestellten Weizen etwa 30 dieser Haufen regelrecht auf Tüchern aus- gedroscheu.
Aus der Hmwm.
VorÄNssichtl, WM'Ellg. Sst 19. 8, Fcütog): Abwechselnd heuer und Wolkig, Regenschauer, Temp. wenig verändert.
—* Die Erneuerung der Lsle zur 3, Klaffe der Pe. Klaffenloitsrte muß spätestens Mittwoch, den 24. August abends 6 Uhr bei Verlust des Arnpruh s geschehen sei».
—* Asm Finanzamt wird unh g^r'.ebeu: Der in Nr. 18h der ^THlüchterner geliung* »am 10. August 1921 veröffmtl-chte WiM' über „ble EinkoMMenkeuer vom Ar- beitUohn" wird noch, wie folgt, ergänzt: Maßg dmd für die Be.echimag des abzugzWig-m Teiles des Ardeitsver- dienftes für die Zeit vom 1. April bis 31. Dezeubw 1921 (das Gjetz über die EinkoMMenfieuer vom Arbeitslohn tritt vo:aussichklich om 1. J nuar 1922 in Kraft) ist r.^i der Familir «stand inuerhÄd d-r Lohnperi^de, sondern b« Familienstand am 1. April 1921 (§ 1 Abs 8 der »Be- ftimmunzm vom 23. Juli 1920" in Verbindung mit Z ff r 2 der »BekanntmachMg, betreffend Erhebung der SiNkomAerckeuer durch Abzug vom Arbeitslohn vom 30. März Wi*); im Lasse tzkS-SalLöerjaür«- 1921 -x-rMer-n- den Aenderungen im Familienstände kK»»;« m'thrn nicht vor dem 1. Januar 1922 berückstchrig» «erdku. Weiterhin
find i» dm UchergangsvHrschrtft«K bis zum Jakrasttretm des GffcheS 8&e$"Me ZivksNMmsteuer vom „Arbeitslohn" drrrH z^st inzwischen ergangene Erlasse des Herrn ReiHLmiui'iers bet Finanzen noch einige Aenderungen Stützfreien, Nach Artikel III Absatz 1 des Seft^eS r:yöh.m sich in denjenigen Fällen, in deWR Lbzüge im Sinne des § 13 b,§ Eir-- komAensieüergchtzÄ nicht schon beim Stsuerabzug in der Zeit vom 1. April bis 31. Juli 1921 berücksichtigt sind, die im § 46 Abs. 2 Pr. 3 Vorges-Heuen Ermäßigungen für den in der Zeit vom 1. August 1921 gezählten wd bis zum 31- Oktober 1921 fällig gewordeneu Arbeitslohn auf 0,40 Mk. für je zwei anxesanoen- oder volle Stunden, 1,40 Mk. täglich, 8,40 Mk wöchentlich und 35 Mk. monatlich. In vielen Fällen sind dem Äroeitvehmex von fernem Arbeiks- lghu in der Zeit vom 1. April bis äl. Juli 1921 die B-it.äge nach § 13 Abs. 1 Nr. 3 (Beiftäge zu Kranken» küssen, Unfall', Haftpflicht-^ ÄugcheLten-, Invaliden und ErwerbslosmvorficheTvNtzS', W:twcn> Waisen- und Pm- i flynskasi-n) nur soweit adgrsetzt und bciüt beim StnsNLozug b-rückstchtitzt werter, als sie vom ArLeirgtLe- entrichtet und zu Lauen des AlbeitsnehMers verrechuet wollen find. Nach dem Wo-tiaut der oben angeführten gesktzlichen Bestimmuilg sind in diesem Falle Abzüge tm Sinue des § 13, wenn auch nur beschränkt, in der Zeit vom 1. April bis 31. Juli 1921 berücksichtigt worden und wären milhin an sich nur die in § 46 Abs. 2 Nr. 3 vorgesehenen Ermäßigungen zulässig. Dennoch soll zu: Metduug son etwaigen Härtm die Lbsetzuug von Beiträgen der im § 13 Abs. 1 Nr. 3 ge«anuien Art vom Arbeitslohn in der Zeit vom 1. April bis 31. Juli 1921 der Zulassung der höheren Ermäß!g«»gr« von 0,40 Mk , 1,40 Mk., 8,40 Mk. ober 35 Mk. für den in der Zeit vom 1. August bis 31. Oktober 1921 gezahlten , und bis zum 31. Ok-ober 1921 fällig gewordene» Arbeitslohn nicht entgegenstehe». Es sind demnach die höher:» Ermäßigungen auch baun zugelaffm, wenn in der Zeit vom 1- April bis 31. Juli 1921 Beiträge
der in § 13 Absitz 1 Nr. 3 Genannten Art hei dem Steuerabzug berückstchtigt worden sind. Endlich kann, um ektbchrliche Ve anlagungeu zu vermeiden und um den Zweck- gebauten des (Beste s nach möglichster Vereinfachung schon für das laufende Rechnungsjah: gerecht zu werde», bis Berücksichtigung mittelloser Aagehörtoer, die vom tz^steuerpflichtigen unterhalten werden, schon jetzt zugehtsseu werden; die Finanzämter werben daher auf begründete« Antrag hin BeschetuiKUUgen dahin ausstellen, daß bte im § 46 Abs. 2 Nr. 2 vorgesehenen Ermäßigungen auch für mittellose Angehörige, deren Anzahl in der Bescheinigung an^gebeti ist, gewährt
Ein Nest poNkischer Agenten avsgehobea.
Wie die ^Bosf. Ztg.- aus Breslau meldet, habe« BeamA der Breslauer Staatspolizei in Schweidnitz ein Nest polktfl scher Ageute« ausgenommen, die uicht nur in Oberschlefisr. fonbem auch in anderen Teile« SchlesteuS für polutsche Nechumrg Spionage trieben.
9« Seutrotam in Pommerellen.
j ' Bon einem Mitarbeiter, der die Berhältutffe in dem *1 Polen abgetretenen Westpreutze« aus eigener Anschauun» gründlich kennt, geht der »Deutschen Allgemetuen Zeitung" über die Lage dex dortigen Deutsche« folgeude Darstellung zu: Die Lage der Deutschen in de» an Polen gefallenen Gebieten ist unsäglich schwer. Vor Inkrafttreten des Friede»-« ivcrtrages wurde der Bevölkerung dieser Gebietsteile alle» mögliche von den Polen versprochen: Goldene Berge, LevenS- luiittel, Fett in größten Mengen, Abschaffung deS »preußischen Joches". Genehmigung der größten Freiheiten, Gletch- ihecechtigung aller Nationalitäten und Bekeuntutffe. Aehalten bvurde von diesen Versprechungen nichts.
I In politischer Hinsicht ist dje Gleichberechtigung all« iTtaatsbürger in Pole» festgelegt durch die polnische B««- isaflung. Praktisch wird sie leider oft nicht verwirklicht. Ma» sbetrachtet die Deutschen als Eindringlinge, die man möglichst Entfernen muß. Obwohl die Deutschen von Anfang an sich als loyale Staatsbürger verhalten haben, traut man ihnen .uicht. üLÄalb sucht man 5;v führende» böigen PersS'-lich* ketten heraUSzudrdngeri. Deshalb auch, werden die DomLnew- 'pächter in skandalöser Weise schikaniert. Jede Versammln»« der deutschen Vereine wird mißtrauisch überwacht. Au Stell« ierngearbeiteter bewährter deutscher Amts- und Gemsinde- sorsteher sind polnische ernannt worden. Die gewühlt« IStadtverordneten sind entlasten worden, unb an ihre Stelle' treten ernannte, allerdings darunter auch einige Deutsch«.
Auch in Fragen des Volkstums werden die Zustände f6r die Deutschen nicht besser, sondern schlechter. Der deutsche» Sprache entstehen überall Schwierigkeiten: im geschäftliche» Leben, besonders aber im amtlichen Verkehr. ' Die Verordnungen und Bekanntmachungen erfolgen nur noch in po»> uischer Sprache. iDie preußische Regierung in Bromberj»
ließ die amtlichen Bekanntmachungen von 1792 bis 1854 auch in polnischer Turacke erscheinend Die Magistrate der größ^ ren Städte veröffentlichen auch in deutschen Zeitungen Sw amtlichen Anzeigen, in kleineren Städten aber werden sie fim ausschließlich in polnischen Zeitungen und in polmsch« Sprache veröffentlicht, sodaß sie den deutschsprechenden Bn» gern unbekannt und unverständlich bleiben. Nur wenn ,ücb um Steuerzahlen, um Gaben für irgendwelche Zweck» und ähnliches handelt, denkt man daran, daß auch deutsch- !ipreche«dö Bürger vorhanden sind.
Das Schulwesen, das vordem auf ansehnlicher Höhe standj ist ein betrübliches Kapitel. Der Mangel an deutschen Leh» frästen ist sehr groß, ebenso der Mangel an dentschen Schulbüchern. Private .Hilfe reicht bei weitem nicht auS. Traurig sieht es mit geistiger Anregung besonders in kleinen Orten !und av" dem Lande aus, und es besteht die große Gefahr, daß das Deutschtum in dieser Beziehimg großen Schade» leidet. \ ,
Zu alledem komint der wirtschaftliche Niedergang der deittschen Bevölkerung Polens. Während früher das deutsche Element den größten Teil der Industrie und deS Gewcw^ bcherrichte, wird heute mit jedem Tage mehr der beutfena Einfluß auf wirtschaftlichem Gebiete zurückgedrängt Ein« lt-irma nach der anderen geht in polnische Hände über uns es muß, wenn es so weiieraeht. bald der Tag kommen, »« dem auch der letzte deutsche Betrieb polonisiert sein wirb.
Ferner sind die neuen Lohnverbältnisse her deutschen
wartenden Hoseu-Pr - -bis 6000 < Jutta, weil ^o koste' ' Der Z-" : 13000 S ■ brot könn . Kür ehr ? fett, ein ' ■ Krawatte Lohn re^' stahlen. - ' in schien! 7 deutschen Terror K ^ westwäri-r -
Geschäftswelt sehr ungünstig. Die LöSne ia ;rereilen, hentegett sich augenblicklich zwischen *OM rf chie Woche und steigen fast mit jeder Lobnzax e LeöenShaltuna so überaus teuer geworden rt B. ein gutes Pferd 140 000 bis 200 000 Mark
Fleisch Lebendgewicht: Schweine 11000 Rinder 7000 bis 9000 Mark. Vm Viervmn»' itf 200 Mark, ein Pfund Butter 360 Mark us«. . Schuh- muh man 4000 bis 6000 Mark bejah* g kommt auf 15 000 bis 18 000 Mark, eine au* unter 1000 Mark nicht zu haben. Da kann leix und kein ?lrbeitaebcr kann ausreichende Lohne er ein Grund für viele Unternehmer, ihr »eil • frucht tu suchen. Und die eben verbletbenden weiter werden oft durch fortgesetzte Schikane und volnischen Kollegen gezwungen, denstU'en Weg
eben wie Arbeitgeber, Kaufleute, Handwerker
deren Anzahl in der B?schei»tzung anzng werde», sodaß demgemäß künftighin die f.
werde», sodaß demgemäß künftighin die für minderjährige, zur Haushaltung des Arbeitnehmers zählende Kinder vorgesehenen Beträge zu 6 Mk. täglich, 36 Mk wöchentlich oder 150 Mk. monatlich auch für mittellose Angehörige abzugS»
und Sanbr rO?.
^m Rc : ■ mühte aOe? getan werden, mn die Not der
Volksaenoee'- vüffefen Of!?'' Mernehmen ' fen und Kl- " Aa r? erträe An gen. weite '
-m r--er -i! Nndern. Wie seinerzeit im ver. -üau müßten Städte und Kreise Patenstellen ^- die deutschen Vereine, bte deutschen Smu* um so die Not lindern zu helfen und die • z« aesmlten. Dann würde es vielleicht ge- - "iie dea Deutschtum? in Polen zu bewege«, -nen FStchi nach Deutschland avzuseheN.