SOlüchtevner Jettung
GchlüchLemer Kreisblatt - Schlüchiemer Tageblatt
Berantworttich für den gesamten Inhalt: H.-K Hohmeister, Schlüchtern. Druck u. Verlag der In C. Schlüchtern. Gernspr. Nr. 65. Seiest. Nüchterner Ztg. Postscheck!.: Frankfurt M. Nr. 11403.
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Wirtschaftlichs Mundschau.
(Nach dem Stande vom 20. August 1921.) (Nachdruck verboten.)
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Bezugspreis : Vierteljährlich in Schlüchtern M.ll-
Dienstag, 23. August 1921 S A“ i* ÄS^^ 73. Jahrg
besonderen Zuschlag. Bei Wiederholung Rabatt.'
W.K.S. Allgemeine Lage. Von der Aufhebung Savktioven verspricht man sich wieder eine Belebung deutschen Wirtschaftlebens. Unter dem Gesichtspunkt augenblicklichen Wirtschastsverhältnisse haben nur jene Zweige in Handel und Industrie guten Umsatz, dir den rotwendigston Lebensbedürfnissen dienen.
Geldmarkt. Zu Beginn der Woche hatte sich die Mark weiterhin vrrschechirrt. Der KurS in New Pork mit 10774 Ernt gleichbedeutend mit 4 Pfg. der alten Goldmark. Das Scheitern einer Kreditanleihs und dir neuerliche Ungewißheit über Oberschlesien dürften Grund fein des Sturzes. Die Börsenhausse artete zu einer wirklichen Katastrophenhaufle aus. — Gegen Wochenende trat eine Besserung der Mark ein. — Die schwebende Schuld des Reiches hat sich aus
rühmthrit gelangt ist die Bartholomäusnacht des Jahres 1572, in der l» Paris gegen 30000 Hugenotten durch die Truppen der aithestfaten Richtung ermordet wurden.
Hk. Der Reichsminister der Finanzm weist daraufhin, daß mit Rücksicht aus die Schwierigkeiten, die sich für die Arbeitgeber daraus ergeben, daß sie die Steuerkarten zwecks Hingabe der Steuermarke» an ZahluagsstaU an die Arbeitnehmer aushändigr» müssen und die Steurrkarte» verspätet zurücke,halten, er nicht beanstanden will, daß nachdem durch die Verfügung vom 27. 1. 21. III Ku 31 860 — und 19. 5. 21 — III 12 346 — die Verwendung des losen SteuerdlaUeS zugelaffen worden ist, den Aiveagedern auf ihren Antrag vom Finanzamt gestattet wird, daß sie die Blätter aus seu Sremikarte» igter Arbeitnehmer heraus- lösen und den Arbeitnehmern die einzelnen Blätter zwecks
lercl'dum beautraae«. S» reonblikavi^en prev-i in -^ lin wird behauptet, wenn Frland das Statut der Dominion- mit dem Recht der Abfondernng vom Mutterland.' n'cht gegeben würde, werde Frland internationale Garantien gegen jeden Angriff von Seiten Englands fordern, ferner eine Neutralitätserklärung und die Erklärung verlangen, daß FrlandS Boden unverletzbar sti.
Begleichung ihrer Steuerschuld aushändigeN.. * Schluchzern. (Pünktliches Zahlen.)
Es ist immer
195.44 Milliarden gesteigert.
Handel und Industrie. D!e GroßhandelS-Jnd-xziffer stieg von 1386 Juvidurchschniit auf 1425 Jalidnrchschnttt. — Während der Einführung der Sanktioaen war der Güierverkehr mit dem unbesetzten Gebiet um 60 Prozent znückgegaugen. — Die Belebung des Etsenmarktcs hat westrre Fortschntte gemacht. Am 24. und 25. Dez. soll mit der Tagung des Vereins deutscher Eisengießereien eine Gießeretausstellung in München stattfinden. — In der T' xnl- industrie hat dteB«ss-rung bei fast allen Zweigen angehalten.
Die deutsche Flachsrndustrie soll so stark beschäftigt sein, daß sie bedeutende Aufträge ablehnen mußte. —Jugoslavien will in Deutschland 450 Lokomotiven, 700 Personen- und ^3000 Lastwagen bestellen. — Bei der Papierindustrie muß ibte Lage noch als schlecht bezeichnet werden. — In der Msrttnwäsche Industrie hrrcicht lebhaftes Geschäft. —
Warenmarkt. Die Preise für Samte und Plüsche ^wurden um 10 Prozent erhöht. — Bei sehr festen Pressen ; iü Leder stark gesucht. — Die vorgesehene Tabaksteuer dürfte leinen Pre-sausschlag fürZigarren von etwa 40 Proz. bedeuten.
Landwirtschaft. Der lang ersehnte Rege« hat in den ^Kleisten Gegenden Deutschlands geBÜgenbe Feuchtigkeitt zu |einem weiteren Wachstum der Feldfrüchte gebracht.
Produktenmarkt. Vom 18. Mg. an wurde dir ^Einsichr von ÄröWMM (nicht Mehl) gestattet, Die Wsiretdepreift, welche die WeltMarktnokieruszen ber-its überschritten haben, find im Abflauen. In Stuttgart »stierte Man am 17. für 50 kg. ab württ. Stüt. für ?W«izen 240 f— 260, Roggen 185 -200, Sommergesste 250—270, Rüps WO—295; am Bertzner Markt vom 18, Weizen 214—250, Doggen 169—175, Wmtergerfle 194 —198, Sommergerste 1244-250, Hafer 168-179, Mais Plata ab Hamb. 145 1-147, Wrtz-nmshl 322 bis 3 45, Roggenmehl 220-240.
Am Hopfenmarkt steigen die Preise.
I Viehverwertung. Durch den Regen hat sich das Meschäst wieder gehoben. Die Preise waren auf ■ vielen Märkten wieder anziehend. Gutes Fettvieh ist gesucht. Bei Wm letzten Häuteauktionen wie in Berlin, Stuttgart, Ulm War die Kauflust bei weiteren Aufschlägen unvermindert stark.
wieder von neuem darauf hmznwessea, daß das Publikum feine Verpflichtung«» den Geschäftsleuren gegenüber mit größter Pünktlichkeit erfüllt, damit dieselben nicht genötigt werden, den teueren Bankkredit aufzufuchen und diese Spesen, sowie etwaige Verluste in die Warenpreise einzu- katkuüeren. Sofortige oder möglichst umgehende Zahlungen der Wareneinkäufe ermöglichen dem Kaufmann eine feste Kalkulation und dienen auch zur Verbilligung der Ware». Es ist, deshalb von größtem Interesse für den Käufer selbst, wenn er in diesem Sinne seinen Verpflichtungen nachkommt. Der KlAnhandelssachauZschutz bet der Handelskammer hat sich sehr «ingeheud mit dieser Frage beschäftigt und ist nunmehr zu diesem Entschluß gekommen, daß dem Bestreben des Publikums, um möglichst prompt seinen Verpflichtungen nachzutommen, am besten gedient wird, wenn dem Käufer von Seiten des Verkäufers monatiiche Rechnungen bezw. RechnuLgsauSzuge zugesanöt werden. Für den ordentlich wirtschaftenden Privatmann bedeutet diese Maßnahme eine wMkommene Möglichkeit, jederzeit über seine Verpflichtungen auf dem Laufende« zu sei». Den seligen Ddraitgeschäfren sei empföhle», Ste>em Bedürfnis des Publikums Rechnung zu tragen und allmonatlich die allseitig gewünschten Rechnungen bezw. Rechaungsauszüge zu veriende». ,
4 (2üh (KrS. Schlüchiem.) Der z. Zt. N BrÜckenau zur Ergolung weitende frühere König Kerdiuand III. vo» Bulgarien vesichtigte am vergungeae» Sonnadead die hiesige Eljeabahuwerkstätte und hinterließ den in dem Betriebe beschäftigten Aröetlrra ein Geldgeschenk von oOOu Mark.
* Breitenbach. Bei dem am 21. r. Mis. frattgejuadenen
SlMMIr im chemIigmWMrOii u.$oftn
Die in unaufhaltsamen Tempo anschnellende Lebensmit- telteuerung in Posen, die bereits Streikbewegungen der Arbeiter auslöste und zu Lohnforderungen führte, hat im ehemaligen Posen-Gebiet wiederum zu blutigen Ereignissen geführt. Der dortige Preisaufschwung ist besonders katastrophal, weil das Gebiet infolge seiner wirtschaftlichem Sonderstellung früher ganz erheblich niedrigere Preise als Polen hatte. Die Aufhebung seiner Wirtschaftsgrenzen nach Kongreßpolen bringt jetzt die Warschauer Preise dahin, die im täglichen Steigen begriffen sind. Die Erregung der Arbeiterschaft im früheren Westpreußen und Posen ist ganz besonders stark und hat bereits zu gewalttätigem Vorgehen im ehemaligen welloreußischen Kulm und zu erheblichen Ruhestörungen geführt, wie dies erst kürzlich in Kosten der Fall war. Die Eisenbahnarbeiter verhinderten gewaltsam den Abtransport von Getreide nach Kongreßpolen. 24 von ihnen rourden verhaftet. Als die übrigen Eisenbahner ihre Kollegen befreien wollten, gab die Polizei eine Salve auf sie ab. Es gab dabei Tote und Verletzte- Vermehrt werden die Unruhen durch den endlosen Zuzug rusii^-r hungernder Flüchtlinge, die sich über die polnische Ostgrenze ergießen. Ihre Zahl wird auf Hunderttaufende geschätzt, : >
Die Verbindlichkeit des Schiedsspruches.
PretSfHkßeu n^istieu folgende Schütz»« Preist:
Lebenshaltung. Die maßlofe Teusrung wird all- Mählich uarrträglch. Jcde» Tag wird über das Anziehen Wer Preis« irgend eines lesensw.chtigen Produktes gemeldet, I Hölzssnarkt. Auf die 2. Hsizausschretburrg der Entente W bedeutend m-hr Holz angeboren worden, als gefordert Mi>e. Die Preise sind ab-r durchweg höher als die Gebote er Entente. Am Nadelruntzholzmarkt hat die Lage sich bei weiter steigeren Preisen mehr gefestigt, dagegen können die inhältaiffs am Brettermarkis die Verkäufer nicht befriesigen. M Rindenmarki tritt reger Begrhr besonders nach Fichtsu- ildriude hervor.
Baumarkt. Die Pflvatbautätigkeit war nach wie vor in« Bedeutung. Aebelt brachten in der Hauptfachs nur enoff-nschaftzhaute» mit öffentliche» Zuschüsse», Stadt und »«-tntzebauie» und Reparaturen. Im Tiefbau hielt die nie Konjunktur an.
Arbeitsmarkt. Für mciu»liche Arbeiter hat sich die ^e gebessert, für w üb eiche ist sie gleichgeöürben. Stärkeren idass an Arbeitskräften hat die Landwirtschaft und das ^uzclverbe. Gastwirtsgewerbe und Haushalt suchen w tb- W*8 Dienflprrfona!.
Verkaufsr nicht besriesigen.
Aus der Heimat.
„ Voraussichtl. Witterung Am 24. 8. (Mittwoch): sittlich hesier, trocken, Nacht kühler, Tag etwas wärmer.
—* (Bartholomäustag) Als Wettertag für den kommen Herbst ist der BartholomäuSmg (24. Äugust) ein Ascher Tag eriier D^riuag. Von seinem Ausfälle soll e Witteluug des ganzm Hervstes abhängen, denn so sagt " Bauernr'gel: „Wie St. BarcholomS sich hält — so ch flanke Herbst bestellt". Der hl. LartholomäuS, der nach sl Ü berlieferung in In sie» den Kceuzrsiod erlitt, ist der »hntzpatron der Seeleute und Fischer. In der Reichs- ^ptftadt Berlin wurde zu s.tnen Ehren deshalb bis in die
Jahrzehnte des vorige» Jahrhunderts hinein der »suutx „Stralauer Fischzug" auf den Bartholomäustag (man lese darüber bei unserem Klassiker Achim von
der eine interessante Schilderung eines solchen blauer FischzugeS gibt). Historisch zu traurigec B?-
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Preis: Büchner, Paul,
T^elman», Wich., Westsr, Erüft, Gatzjcht, Poftfkkr. «Schäfer, Fritz Pfeiffer, Wilhelm, Dmyarvt, Fritz, - Stüvrlmg, Hch., Fehl, Karl, Kempel, Jotzs.,
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_ „Journal des Debats" erklärt zu der eventuellen Ansicht, daß man den Völkerbundsentscheid in der oberschlesischen Frage nicht anerkennen müsse, man habe eine Art von Schiedsspruch vom Völkerbundsrat gefordert und eine Nichtanerkennung dieses Entscheids wäre töricht, denn dadurch würde der Konflikt nur verschlimmert werden. Jede Macht) die sich gegen die Entscheidung des Völkerbundsrates aufs lehnen würde, würde sich in eine Lage bringen, die man nicht verteidigen könne. Das Blatt fragt aber, was geschehen würde, wenn innerhalb des Völkerbundes eine Mehrheit und . eine MindeMt ^W^LK^Mü-- .M haben dft Botkerbundsakte vorgsehen, daß eine Entscheidung einstimmig gefaßt werden müßte. Falls dies geschehe, hätten die Regierungen nicht das Recht, die vom Völkerbundsrat ausgesprochene Lösung abzulehnen. Doch damit würde ein Konflikt entstehen, aus dem Deutschland Nutzen ziehen könnte. Es würde erklären können, daß die Alliierten nicht imstande seien, in Oberschlesien eine Grenze zu ziehen und daß es daher das Recht habe, sich auf Artikel 88 zu berufen und mithin das Recht habe, im Besitz von ganz Oberschlesien zu bleiben. Daher müsse man den Urteil-spruch von Genf an» nehmen, gleichgültig, ob er einstimmig oder mit Stimmenmehrheit erfolgt sei, allerdings mit dem Vorbehalt, daß ge» näß dem Friedensbertrag unbedingt eine Teilung Ober- schlesiens zu erfolgen habe. Man habe auch erklärt, daß Deutschland die vom Völkerbundsrat vorgeschlagene Lösung ablehnen können unter dem Vorwand, daß die Alliierten dir Grenze ziehen müßten und daß die Intervention des Völker- »undes eine Verletzung des Versailler Vertrages sei. Blatt erklärt, daß man sich an diesen Einwand nicht muffe. Immer werde es der Oberste Rat sein, wrlcher dass letzte Wort zu sprechen habe. Dieser hübe das Recht, sich zu jefragen. Das endgültige Urteil werde immer erst offiziell hon ihm ausgesprochen.
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nicht lehren
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Laut „Chieaao Tribune" erwartet man in Washjnatoner Kreisen in den nächsten Tagen eine Erklärung des Staatssekretärs Hooner über den Stand der Friedensvertzandlun- gen mit Deutschland. Man ist allgemein der ANsicht, das; die Berhandlunae« sich nid? aus den MMntz eines Separatfriedens beziehen, sondern auf Abmachungen zur W'ederans- «ahme der HanbesSbeziebunae«. NiS fetzt sind vorläufig nun die konsularischen Reziebungen wieder aniaenommen wor# den, weil den Bereiniaten Staaten die im Waffenstillstands^ vertrag zugestcherten Recht" erhalten bleiben sollen. Die diplomatischen Neziehnugen n -eben erst wieder ansaenem- men werden, wenn der eigentliche Friedeusvertrag zw-scheu Deutschland und Amerika unterzeichnet sein wird, während die Haudelsabmachungen nicht der Bestätigung durch den Senat unterliegen.
Die irische Frage.
Der Londoner Korrespondent des „Temps" meldet, dast sich die Lage in Frland nicht weiter verändert habe. Man plaubt, das; das irische Parlament, das am Donnerstaa seine Sitzung abhalten wird, die Antwort an Llond Georae fertig stellen dürfte. Der Korrespondent glanvt, das; die Antwort der Führer der Siunseincr an Llond George folgendes enthalten werde. Die englische Regierung m»f; Aufklärung darüber geben, was sie unter dem Namen Dominions »er- sieht. Auch die Sinnfeiuer werden darlege», was sie unter Dominions verstehen. Nach der A»ichgnnno der Sinnfeiuer hätten die Dominions das Recht, sich vom Mutterland Iot = Misten. Fn der öffentlichen Meinuna Frlands gewinnt der Gedanke einer Bolksabstimmnua immer mehr an Boden, Wenn die Führer deS irländischen Parlaments keine Aus- stch» haben sollten, mit der englischen Regiernng zu ciitcrl Einigung zu gelangen. Fn diesem Falle würden fic ein Re»
Haussuchung bei einem linksrheinischrn Abgeordneten.
Wie von giaubwürMger Seite mitgeteilt wird, hat die französische Militärpolizei am 1. August 1991 bei dem preußi- schen Landtagsabgeordneten Dr. Kalle, Mitglied der Deutschen Bolkspartei in BieHrich, eine Haussuchrrng «bgehalten, mögen der Beschuldigung, daß er die Besatzmlgstruppen .tord) Mitumerzeichiiung eines angeblich in verletzenden Aus« drücke» yehaltepe» Aufrufes des Vereins deutscher Einheits« front beleidigt habe. Im Arbeitszimmer des Abgeordnete» wurde eine ganze Anzahl -Schriftstücke, namentlich seine fie* famte Korrespondenz, die er als Abgeordneter geführt hattet durchsucht und befchlaonahmt. Dr. Kalle könne die Haltlosigg Feit der gegen ihn erhobenen Beschuldigungen alsbald nach-r weisen. Trotzdem bestand man darauf, daß der bisher nocK nicht geöffnet« GüiretÄisch der Militärpolizei zur Durchs suchung geöffnet wurde. Auch hier wurde eine gauze AuzaM Briefe und yenfttge Schriftstücke VeschlasnahM,
N StMütii mit Mio.
Vorläufiges Handelsabkommen?
„Chicago Tribune" meldet aus Washington: In offiziellen Kreisen weigert man sich aus unbekannten Gründen, Informationen über die Verhandlungen in Berlin zu er» teilen, doch nimmt man im Staatsdepartement an, daß Staatssekretär Hughes in wenigen Tagen in der Lage fein werde, Mitteilungen über den Fortgang der Verhandlungen zu machen. Trotz dieser Schweigsamkeit der offiziellen Kreise herrscht die Mernunq vor, die Besprechungen mit Berlin bezögen sich nicht auf einen Sonderfrieden, sondern auf bloße Abmachungen mit Deutschland, die die Grundlage für die Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen sein sollen, während die Friedensverhandlungen fortdauern würden. Vertraulich wurde mitgeteilt, daß die Verhandlungen einen befriedigenden Verlauf' nehmen und daß die Vereinigten Staaten das Handelsabkommen bald unteueidbnen würde».