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Schlüchteener settuns

Gchlüchlemer Kreisblatt - Schlüchiemer Tageblatt

Bezugspreis : Vierteijällrlich w Schlüchtern M.N

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Verantwortlich für den gesamten Inhalt ^ H.«K. / Bezugspreis : Vierieijavrlich!n Schlüchtern L- i l

Dienstag, 6. September 1921 S&*Ä^ 73 Jahrg

SchlüchiernerZtg. Postscheck!.: FrankfurtM.Nr. 11402. besonderen Zuschlag. Bei W-ederholung Rabatt

I MirtschaMche Kundfchau.

(Nach dem Stande vom 3, Slptb. 1921.)

(Nachdruck verboten.)

| W.K.S. Geldmarkt. An der Börse mahnte die Mvvruhtge inuerpolitische Lage znr Zurückhaltung. Trotzdem ! | |o6eB Kaufaufträge in Fülle vor. Verschiedene Kursrück- k -Lage änderten aber an der festen Grundtendenz nichts. Die ! (Woche endet« in sehr fester Stimmung bet beträchtlichen Äurib.flerungen der Jndustriepaptere. Der Stand der schwebenden Retchsschuid betrug am 31. Juli 1921 eins fliest liät der Zahlungsverpfl chlungen aus Schatzauwelsungeu und EicherheitSletstungen 219 205 Mll. illiark. Die Zahl . i der Konkurse betrug im August 264 (Juli 1921: 292,

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August 1920; 134.)

Handel und Industrie. Die deutsche Einfuhr nach England nahm im Juli um fast 83 000 Psd. Stert, gegen« des Vormonates zu. Die rumänische Regierung ha» ein deutsches LieferungSangebot von Lokomotiven im Werte hon 450 Mill. Lrt angenommen. Die Brss»rung am ifittmaitt macht von Woche zu Woche Fortschritte. Viele en nur an eine vorübergehende Erscheinung. Die eglNwärtigen Höchstpreise für Roheisen sollen dtS Ende er d. Js. bestehen bleiben. Der Kupserblechverband den Grundpreis für Kupferbleche um 100 Mk. auf M0 Mk. P. 100 Klw ermäßigt. Die Vereinigung scher Gardinen-Wtdereien ha» die Preise um 10 Pro- erhöht. Der gute Geschästsgaug in der £i$ttlinDu|irie sich weiterhin gesteigert. In WiNterware liegt großer [ vor, ebenso sind auf die neuen FrühjahrSlouekttouen n namhafte Aufträge erteilt worden. Die Beschäf­tig der Lederindustrie ist weiterhin gut. Die deutschen eujülkerfavrikeu haben in den ersten 10 Monaten des jahreS 1920/21 rund 21.80 Mill. Zir. Zucker Ab 1. September wurden die K^l,preise erneut ht.

Kohlen. Im Ruhrbezirk blieb die Betriebslage günstig. Versorgung der Zechen mit Wagen konnte weiter igert werdeu.

Warenmarkt. Auf der Leipziger Messe war ein reges r.fft auf »r» meiste« Gevlelea eitenu6.il, besonders in Xijsßjmx^«^^^

un oesteh» hauptsächlich in schwarzen und Wi

frage. Eine restlose Auswirkung -er Haunwerte in den -.nptelfe» ist noch nicht eqol.L Der Preis für Zet-

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oruäpapier ist für die Zeit v. 1. 10. bis 31. 12. 21 11.50 Mk. auf durchschnittlich rund 348 Mk. für

RoUenpapter erhöht worden.

Landwirtschaft. Äatioffcln und Rübe» haben Mch Stegen nqulch eryvei. Die Rachelchten über ide-Sluteaussau tauten im allgemeinen günstig.

sich den Die

lichten auf die Weinlese haben sich durchschnituich aus inen in der Menge Mittelmaßgen, in der Güte hervor- gtUten Wein gefestigt. DaS ErgrrniS der diesjährigen ukernte dürfte einer Mitteternte entsprechen.

Produkteumarkt. Das Geschäft ist wieder ruhig. ES e zu M.tte der Woche durchschktliltch notier» in Berlin: ci|en 8984u4, Rogge» 332338, Wintergerste 372 mg , ®ommeigei|te 4*u47a, Hafer 3*1346, je lOu ab Slat., Mais ab Hamd. 2882u0, We.zeumehl 6uü660, Roggenmehl 4UU460, Lüelz.nileik 235, Roggen- «ete 240, Raps 075-685 Mk. je lOu Kg.; <vtrotz 18 ots 25 Mk , Wiestuheu 5068, Kterhm 8187 Mk. ao Stat. I* W «g. In etioteuiiqjt. notierten Hurchschniltt. We>z. 88u440, Rogg. ö2u370, Hafer 300 360, Gerste 40U bitt 5bo, ctiog 5070 Mt., Heu 130löu Mk. (in £»i«n nach amti. Prersseststtzang) je 100 Ä. av Stat. M« Preise für Kartoff..» find ubaau znrnclgegaugen. Die Sage am Hopj.nmarkt war merklich adgefchwacht-

Biehverwertung. Die Märkte waren im allgemeinen dicht mehr so stark oefahreu. Infolge der besser»» Futter- tdtstchten zogen die Preise durchweg wieder un. Am Haulemarkt haben im August die Preise für Großv.ehhante bl» zu 25 P.ozeut sich erhöht. Man glaubt am E»o« der VttisstelgeruugtN an gelangt zu sein.

Lebenshaltung. Eine Regierungsverordnung bringt «UiMehe die erwartete Aufhebung der Zuck.rzwan^s- ^sttschaft.

Holzmarkt. Die Rundholzpreise steigen, während die er»' (5ttll* l^r Schutttwuren nur iang|am folgen. Von einer Vigotung -es Marktes taun h»ulr uoq nicht gqpiotyen «*«uen. Am Gervrmdtnmurkt taub man uuunierbioqen ^skhvttchxv Begehr.

^ a ^rrtehr. Am 1. Oktober sollen die Personen- unb lniril ®6teitaii|e um 3540 P.oj Wabit erhöht werden.

Ausland. Die Auiwa.lsb.wegung der Rohhüunpreise sich soet. Auch die L-beiprei!« ziehen im Ausran» an. Die Stadt Wien deabsschtig» gemeinsam mit den Banken >9« Wasserkräfte zur Energüverlorgung auszudanem In »vglans sind d.e Beutschen wieder an der Bürje zugelassen. der letzten Wollaulttb» in London stiegen die Preise ^Utchschuitttich um 515 P-ozent. In den Vereinigten Maaten derrug Mitte August die Zahl der LrdetlSlosen - 786 000.

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Aus der Heimat-

BorauSfichtl. Wittert»«« Am 7. 9. (Mittwoch): Wechselnde Bewölkung, etwas Rege», strichweise Gewitter, tagsüber etwas kühler.

* (Made in Germary.) Die MaschintufabrikCeres" in Lieguitz erhielt ein Schreiben ihres Vertreters in Siteb er« ländisch'Jndien, das allseitig Genugtuung hervorrufen dürfte. ES heißt darin:Wir teilen Ihnen mit, daß wie vor dem Kriege mehr unb mehr nach deutschen Waren gefragt wird, die die BezeichnungMade in Germany" trazen. Sie wollen uns bitte mitteilen, ob »s nicht möglich ist, alle von Ihnen zu likstrnden Waren mit der BezeichnungMade in Germay" zu versehen, da die Chinesen sehr viel Wert darauf legen, daß die Waren mit obengenannter Aufschrift versehen sind. Diese Waren werden auch vor allen anderen Fabrikaten be­vorzugt".

* Schlüchtern. (Persouenflandsamnahme für 1921.) Der Reichsminister hat als Stichtag für die Personenstands­ausnahme zur Veranlagung der ReichSeinkommensteuer für das Rechnungsjahr 1921 den 20. Okrober 1921 festgesetzt.

* Schlüchtern. (Die Herbsiferiem) Der Ohrrpräsiseut hat die Herbstferien der höheren Stylen überhaupt, der mittleren und Volksschulen an denjenigen Orten, an denen sich höhere Schulen und Lehrer Bildungsan^aiten befinden, wie folgt festgesetzt: Schluß des Schuiunterrichts: Freitag, den 30. September, Wiederbegtun des Schulunrerrichts: Dienstag, den 18. Oktober.

* Schlüchtern. Das Frankfurter Künstler-Theater für Rhein und Main hat seine Spielzeit wieder begonnen. Heute gelangt in Fulda und morgen in Gelnhausen Fried­rich Koyslers LustspielJan der Wunderbare" zur Auf­führung. Wie es aber scheint, werden wir in diesem Winter nicht das Vergnügen haben, das W^uderrheater hier gastieren zu sehen. Weshalb schreckt man vor SchlüchternS Mauern zurück? Oder beginnen die Vorfüh-ungea in Schlüchtern erst zu einer späteren Zeit?

* Elm. Dort ist bereits die gewiß nicht von den Schlechtesten des Volkes heiß ersehnte Volkskirche, wo Pfarrer und Gemeinde, Gemeinde und Pfarrer auf das innigste mit einander verbunden sind. Daß dem bei uns so ist, bezeugt« der 1. September. Da waren es 25 Jahre,

''' "' ''^ ,7' " - Anstellung unsrer Ge-. meinde enen durfte Selbs btqer Da» »tchr ganz fang- unb klanglos vorübergehen. Vormittags er­schienen las PreSiy ertum und die Vertrrtnng der politischen Gemeinde un» übtrbrauten durch des Mund des Herrn Bürgermeisters Kreß und des Herrn Kirchenältesteu Kaspar Schmidt die Glückwünsche der Gemeinde, zugleich eine prächtig gerahmte Gratulationstafel überreicheud. Abends brachten der Gesangverein unter Leüung des Herrn Lehrers Blum u. der Jungfrauenverelu, dirigiert von Herrn Haupilehrer B«ck Ständchen, wobei letzterer in herzlichen Worten den Jubilar begrüßte. Tagsüber waren aus nah und fern, Gramlanten erschienen, an Blumen fehlte es nicht, ebenso wenig an Drahigrüßt» unb Briefen. Kirche und Staat' Herr Superint«n»eut Orth und Herr Laudrat von Trott zu Solz, gratulierten schrifttich, vormittags mündlich der gesamte Lehrkörper. Uns .unser Herr^Psarrer Seyd hat als Seelsorger und Prediger alles redlich verdient.; möge er uns noch recht lange erhalten bleiben!

* HiuterstriuM- Der Schützenverein Hinterstelnau hielt am Sonntag, den 4. b. M»s. sein diesjähriger. Geflügel- schießen ab. Preisträger sind folgende Schützen:

1. Preis

Herr

Paul Büchner,

Schlüchtrru,

58 Ringe.

2.

H

iVlöUer,

Neuhof,

58

3.

V

H. Rührig,

Hintersteinau,

58

4. ,

rf

E. Wrfter,

Schtüchleru,

58

5.

iV

Heurtch,

Neuhof,

58

6.

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Hochstädt,

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58

7.

M

Oehlmann,

*

58

8.

W

Gatzsche,

Schlächter»,

58

9. ,

ff

F. Deuhard,

.*

58 ,

10.

*

Pfeifer, junior,

57 ,

11. ,

As

Joh. ßeipolb,

Breiteudach,

57

12.

ar

Georg Feh»,

Htuterstetuau,

57

13.

AT

Kaspar Berihold,

*

57

Joffa (Kr. Schlüchtern). Vor kurzem wäre» eS

Vier«

zig Jahre, daß Herr Lehrer Schmidt an der hiesigen Schule als erster Lehrer tätig ist. Herr Schmidt versah während der ganzen Zeit mit seltener Pflichttreue den Kirchendleust. Generationen hindurch hat er den Schulunterricht erteilt. Die alten wie die jungen Schüler hängen mit Liebe an ihren Lehrer. Wir gratulieren dem Jubilar zu seinem Amtvjudiläum und wünschen ihm, daß er noch recht lange in geistiger und körperlicher Frische feine» Amtes walten möge.

* Brückenau (Rhöu). Ein Bauer von Rothenrain be­trieb einen lebhaften Holzhandel, ohne dafür Steuer zu bezahlen. Deshalb wurde er bereits schon einmal bestraft. Das fruchtete aber nichts. Er wurde daher vom Schöffen- geriet wegen neuerlicher Steuurhinterztehuug zu 6000 Mk. Geldstrafe verurteilt.

* Hersfeld. Die Ausgrabungen der hiesigen Stiftsruine wurden von dem Vertreter le» Kultusministeriums, Herrn Geh-Rat Dr. HiekeBerlin besichtigt.

* M- lsuugeu. Dem Nachlasse» der Korn-, Weizen- und Mehrpreis? folgend, hat die Bäcker Zwangsinnung für den Kreis Melsungen beschlossen, das markinsreie Brot in dem­selben Gewicht wie bisher (1900 Gramm) und 80prozeutiger Ausmahlung ab 1. S-pt. für 8 Mk. abzugeben. Der bisherige Preis betrug 9,50 Mk. bei 70prozeut!ger Aus­mahlung. (Das markenpflichtige Brot enthält 85proz«ntige Ausmohlung.) Auch bei den Brötchen ist eine Preissenkung von 40 auf 35 Pfg. eingetreten.

* Worbis. Durch mit Streichhölzern spielende Kinder entstand hier am Obertor auf dem Gehöft des Schneider­meisters Chr. Seust im Stallgebäude Feuer, durch das sämtliche Stroh- und Futtervorräte, das gesamte Seuft'sche Befitztum mit Ausnahme des Viehes und das angrenzende Stallgebäude des Bahnwärters Heinemann eingeäschert wurde». Wassermangel erschwerte die Löscharbeit sehr. Der Schaden wird auf etwa 50 000 Mark geschätzt und trifft die Geschädigten umso empfindlicher, da der Versicherung nur die Friedenswerte zu Grunde liegen.

Mste iBcae zur Selampfung oes Servrelyermms.

Die Zunahme der Verbrechen, die sich in so beängstigender Weise nicht nur bei uns, sondern in allen am Kriege beteirig- Icn europäischen Ländern bemerkbar macht, hat zum Einschla- iten neuer Wege in ihrer Bekämpfung geführt, die in dem stauen deutschen Strafgesetzbuchentwurf ihren Ausdruck finden Die Bedeutung des hier zur Anwendung gelangenden, ganz »^änderten Strafensystems, das hoffentlich bath auch seine »ralti'che Verwirklichung findet, beleuchtet der bekannte Kri- ciinalist Dr. Hins Schneickert in einem Aufsatz. Während »a§ bisherige deutsche Strafgesetz von dem Gedanken be- hrrscht war, daß die Strafe in erster Linie die Sühne für ver­brecherische Handlungen sei, ist das neue Gesetzbuch auf dem Grundgedanken aufgebaut daß der Staat in erster Linie die Bürger vor gemeingefährlichen Verbrechern schützen soll und die unverbesserlichen, sowie Schwerverbrecher unschädlich machen muß. Deshalb sind bestimmte SicherungS- und Bes- serungsmaßnahmen vorgesehen. Während man bisher gegen »eisteskranke Verbrecher, die wegen fehlender Zurechnung?- Zähigkeit freigesprochen wurden, nicht viel machen konnte, soll jetzt ihre Verwahrung in einer öffentlichen Seil- oder Pflege - anstalt angeordnet werden. Sodann wird das Gericht Maß­regeln besitzen, um diejenigen Trunksüchtigen unschädlich zn machen, die zu strafbaren Ausschreitungen neigen und dadurch gemeingefährlich find. Ist ein Verbrechen auf Liederlichkeit oder Arbeitsscheu znrückzufnhren, so kann das Gericht auf Unterbringung des Verurteilten in einem Arbeitshaus« e«» ebeftskäuf solle« zu rvirkliche« Arbeit«-

Arbeitsfähige UnteMunft finden. er" kfir ' die fiffentH©? Sicherheit gefährliche Verbrecher kann nach mehrmaliger Vor bestrafung in eine Sicherungshast genommen werden, deren Höchstgrenztz nicht festgesetzt ist. Durch eine strenge Durchfüh­rung dieser Maßnahmen wäre eS möglich, Me gemeinschäd- Men Elemente aus der Gesellschaft auszuscheiden und Damit von dem friedlichen Bürger eine große Gefahr zu nehmen, der er bisher ausgesetzt war. Gegen Verurteilte, die an f« stimmten Orten die öffentliche Sicherheitt besonders gefäb^ den, kann ein Aufenthaltsverbot erlassen werden, und damit erübrigt fich Me Polizeiaufsicht, die viele Miß stände bervor- gerufen. Der höchste Wert wird auf die Erziehunasmaß- nahmen gegen sugendnche Verbrecher gelegt, deren Siral- mündigkeitsgrenze vom 12. auf daS 14. Lebensjahr hinauf« gesetzt werden soll. Um dem befferungswillia-n Verbrecher Gelegenheit zur Umkehr zu geben, kann der Richter me b? dingte Strasaussetzuna und die vorläufige Entlassung aus- sprechen. Durch gute Führung während einer 26jährigen Probezeit vermag sich der Verurteilte Straferlaß zu verdie­nen: er kann auch dann vorläufig aus der Strakbaft entlassen werden, wenn ihm eine Arbeitsgelegenheit gesichert ist. Dazu ist allerdings eine große Umgestaltung der Strafanstalten er^ iotbedieü.

Die Verteuerung des akademWen Studiums.

Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen für den Staat kam der preußische Finanzminister im vergangenen piahr, wie erinnerlich, auf den kühnen Gedanken, die Studen­ten durch Erhöhung der Vorlesungsgebühren ebenfalls zu besteuern. Unb um die Einnahme aus dieser Finanzoperation recht ausgiebig zu gestalten, wollte er jede Vorlesung glerch huf hundert Mark für daS Semester steigern. Das wurde etwa einer Verdreifachung der bisherigen Gebührensätze gleichkommen. Diese Finanzpolitik fand jedoch weder bei den- Professoren noch bei der Studentenschaft die erwartete gün­stige Aufnahme, und selbst das Kultusministerium setzte dem Man erheblichen Widerstand entgegen. Insbesondere ist es, das Verdienst des jetzigen Kriltusmknisters Dr. Becker, in. den eingeleiteten Verhandlungen die unbestreitbaren Harten des finanzministeriellen Vorschlages beträchtlich gemildert, lind aus ein beträchtliche? Maß zurückgeführt zu haben Dir hiernach im Kultusministerium ausgearbeitete Verordnung Hak jetzt die Zustimmung des Finanzministers gefupden un» wird in den nächsten Tagen veröffentlicht werden. Um eine Erhöhung der Vorlesungshonorare kann sie auch nicht herum» kommen, jedoch wird diese sich in mäßigen Grenren beweg « bnd. wie verlautet, 25 Prozent nicht überstemen. Der vior» Umsatz für eine Wochenstunde. derfrüherssMarkbetrugund trst vor einem Jahre auf 8 erhöht wurde, ist jetzt m't Ruck, h t auf die allgemeine Teuerung und die eingetretene Geld-, atwertung auf 10 Mark festgesetzt worden, °daf d' G^ käbr für eine viertelstündige Vorlesung vermal 10 gleich M hpark (statt bisher 32) im Semester betagt. Diese geringe r-teiaeruna gebt nicht über daS Maß des Erträglichen Hinans Und' sticht von den phantastischen 100 Mark-Gebühren deSs verflossenen Finanzministers wohltuend ab.