chlüchternev Rettung
Schlüchtemer Kreisblatt - Schlüchterner Tageblatt
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Samten Inhalt: H.-K. r
-metster' in ^chlüchter«. Fernspr. Nr. «ä. Älegr. Montüg, 12. SepteMber 1921 M
äLchterner Ztg. Postscheckk.: Frankfurt M. Nr. 11408. i '
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durch die Bost M. 12,-, ANzeiaenprris: Die Klei,m ryo <v_cVrt zeile M. 1,—, die Rekiamezeile 3,—; sämtlich ohne ' O besondere« Zuschlag. Bei Wiederholung Rabatt.
Aus der Heimat.
UorstrSfichtl. Witter«ug Am 13. 9. (Dievstog): ^lich heiter, trocken, Nacht kühl, Tag etwas wärmer als
o
«tag.
- —* Preißelbeere«, auch Kronsbeeren genannt, sind in M« Jahre reichlich zu finden, so daß sich das Sammeln ^ t den eigene« Hausbedarf lohnt. Viele Haussrarttn ock-n allerdings von dem Einmachen dieser Früchte zurück, , jl sie erfahrungsgemäß einen sehr starke« Zuckerverbrauch sig machen. Hier sei deshalb ein Rezept erwähnt, das, Wenigstens für den sofortigen Verbrauch, einen geringeren «setz von Zucker ermöglicht, nämlich das Zusammenkschen er Preißelbseren mit reifen (aber festigen nicht, mehligen) Mea. Der hohe Zuckergehalt der B'rns hilft viel Zncker- M ersparen, und vor allen Dingen ist diese Mischuag von angenehmen Geschmack, daß sie jedem, der Preißeideeren «sterhaupt liebt, ebenso angenehm mundet wie reines Beeren. iompsit. Ob diese Mischung sich auch für längere 3Ü Hservieren läßt, ist uns allerdings n cht mit angegeben ^mbm. Man sollte aber annehmen, daß dies, zumindest bei kPlrecht-m Emmecken, ebenfalls der Fall sein Wüßte.
N -* (Gegen die „Pfuscht arbeit) Seitens der Unter» mhAer und Arbeitnetzn r unseres Handwerks wirb jetzt aus Men Branchen üb^r das LeberhakduehMe« der sogenannten Mfusch^arbeit geklagt. Mau versteht hierunter die Ueber, -na^me von Arbeiten, zu derm sachgemäßer Erledigung fach. litzr Vorkenntuisse und dauernde TätPkeit in der Hetr. Manche nötig sind, durch nicht oder x uc pnvoilkommen Wsgebildete Arbeiiskräfte. Die wirtschafittch- Entwickelung |iu|«er Zeit hat allmählich dahin geführt, daß heutzutage '^-glichst jeder, der u r einmal in irgend ein Handwerk stehtpmdjen" hat, sich danach dräng«, d-rch Ü bernahme a Ailftraze» aus der Branche dieses Handwerks
-«verdienst für seine gtelünnben zu schaffe«. Nun Üen wir ailerbingS nicht verkryne», daß es in sehr Mleu tigen Fällen die Not ist, die den Bete^ffeuden zwingt, Ich nach einem derartPen Nebeuverdienst umMseheu, «Wach halb, weil es ihm nicht mögl ch ist, mit stimm Arbetis- komme» seine Familie über Waffel zu halte«. Sollte $6 : in solchen Fällen nicht möglich sein, daß der Betreff-noe AitzeK iWS^sr-Mem eigenen Berufe für leiste freie ' Zeit t? Und macht sich der Betreffmde keine Gedauke« ber, daß er durch solche — oft genug noch unsachgemäß tgeführt« — Arbeit seinen arbeitslose« Kollegen aus der Frage komm-nde« Branche das Arbeitsuchen noch mehr Unwert? Daneben aber muß außerdem noch darauf hin- "Hwiesen werden, daß durch solche nicht sachgemäß auSge- Wien Arbeiten das Ansehen des in Frage kommende« Oan»merts gsschädi.st wird. Denn der mit einer solchen MW'usch^rbeit geglückte wird gar zu let^t geneigt sein, abfälliges Urteil über die Gesamthetr NS d-tr. Hand- ^Merks auszulprechen. Aus allen diesen Mßstände« uns den ihm« zusamm?«hä«gkndeu Erwägungen heraus haben i^^alb, wie wir hören, die Haudwerkr-kammeru in jüngster »ti ben Entschluß gefaßt, bei der Retchsregierung wegen MetzW« Maßnahmen zur Emschkäakuug Lieser sog. „Pfuich" Wbsit vorstellig zu werden.
■ (Öumot in ernster Zeit). Ein gewisser Ernst Reiter »L? " ! an biue Auzshl deutscher Stadtparlamenie eine« ■teneiplan, der eines geroiff.it — allerdings unfreiwilligen M Humors nicht entbehrt und der Oeffenäichksit im Auszug M.M-.st fd. Reiter wünscht, daß bei allen Volksgenoffm Liier von 15 bis 70 Jahren erst der Brust , dann oer Mauchrimsang gem-ffen messen soll. Bei wem der Bauch- WNsang größer als der Brustumfang ist, der soll eine Sten r Wahten. Bei Männern beträgt sie im Alter bis zu 30 1000 Mk. bis zu 40 Jahre» 500 Mk. usb bis zu ■ Fahren 300 Mk. für jeden Zenüm ter Mehr^mfaug tes Im Alter von 50 bis 60 Jahren werdend ^en3 \ m Alter von 60 bis 70 Jahren 10 Zentimeter ^""^^ gelassen. Dazu treten mr solche, die eine Meade Lebensweise führen, vom 40. L.bensjahre 5 Z-nti- I uach dem 50. Lebensjahre IQ ZentiMeter ueuer- Uk .T^merdauchumfang. Bei Frauen darf bis zum 40. M "bn.jahxe der Bauchumfang 10 Zentimeter, nach dem 50. »ro-mjahc, 20 Z ntimeter gröger fein als der Brustumfaug. Mlemrftel sind auch alle über 70 Jahre alten Personen. Mv-r beim Mcffen den Bauch einzieht, bekommt strafweise ÜMtimcter mehr «»gerechnet. Solche, welche die Schmer- W»UPsieuer — sie wird in manchen Fäae» üd-r 10000 Mk. M"^°u! — nicht biz chlen können, muffen sie abarbeiien! » lacht da? (Fuld. Zig.)
, Frankfur. a. M. D e bisherige Kumtn/.lpottzet hat *n den letzte« Woche« in ausgi-b gfter Weise mit den m Spoc,danken und Wkitkoazernen, die hier Dutzende Vertretung-« besaßen, be^chäsugm müssen. Bis j §i M°"etUte sie nicht wen'ger als 210 Anzeige« gegen die »v'avlfurter Zweiganftalt. u wegen Betrugs. Insgesamt S8^^?8t die von den Betrogenen angEeidete Summe, um geschädigt find, rund drei Mlll. Mark. Wiev ele D " ^^chävtgtm mögen ihre „Falle" gar nicht zur Anzeige Hini ^^" - Die hiesigen Wettbanken sind ausuayms« aufgelöst worden.
31 Frankfurt a. M. Nach Beendigung der Herbsimeffe rl °'waudeli sich die Festhalle in einen Zirkus. Dirrektor
Stosch-Sorrassani zieht über Winter in die gcwakigen Räume unb eröffnet dm größten Zirkus Europas mit 15 000 Sitzplätzen.
* Frankfurt a. M. (Verteuerung des Studiums.) Die Gebühren für die Vorlesungsstunden pro Semester, die erst kürzlich von 5 auf 8 Mark heroufxcsetzt würde«, werden ab 1. Oktober auf 10 Mark erhöht. Die Semiuar-Jmmatri- kulationsgebühren erfahren eine Erhöhung um I0070,
* Frankfurt a. M. (Honorare für F.lmgrößen) Wir die F.ankfurter Vereins- und Geseiischsstsleitung mittrilt, machte kürzlich der Borfitzer.de der Lryripielchestrr Deutschlands interessante Argab n über die Honorare, die Filmstars beziehen. Mia May erhält für jeden Film 400 000 Mark, Herwy Porten ein Jzhreögehalr von 2 ML. Mark, Lotte Neumann jährlich 750 000 Mark, Jannings täglich 10 000 Mark, Kmcs, der am bescheidensten iß, täglich 3000 Mark.
* Gießen- (Frankfurt und der Fulda-Lahn-Kanal.) Auf der hier dieftr Tage abgehaltenen 13. vrdmüichm HWptvrrfammlung des Fulda-Lah« Kanal-Verrins kam u. a. ein Proj-kt zur Sprache, dcwzufolge eins Abzweigung des F?rlda Lahn-Kanals dir Stadt Frankfurt a. M. berühren soll. Dieses Projekt würde Oderheffen in fast gtraber Sitte durchschneiden Md für den Verkehr der Matsstadt eins wesentsich« Verbcfferuug bedeuten. — UebÄ die finau» ziellen Bedürfmsss des große« Projekts des Fulda-Lahn- Kanals wurde nMetetlt, daß zunächst für die alleruotwen- digsten Vörarbsitsn 450—500 000 Maek erforderlich find. Es soll eine lebhafte Propaganda Lei den Jnterrffmw»- kreiskN anfaenommea werben, um durch Züchnuuge« die genannte Summe sicherzLsiellen. Außerdem wird sich natürlich die Regierung mit erhebliche« Mitteln für das Projekt kinfetzen müssen.
* Eifenach. (Käuferstreik.) Wegen der hohen LebsnS- mitklptelfc auf dem Wochenmorkt hat hier das Publckum eine ab wartende Haltung elngenomMn «ud läßt den Händler« die teuren Waren, ws.su sie sich nicht zu annehmbaren Farderunge« bequemen. Die Nachfrage auf dem jüngsten Wochenmark, war bei sehr starker Auf ih^ sehr gerldz, so daß viele Häusler mit großen Warenvvrrätm wieder ab, zietzen mußren. Es ist anzus-hmm, daß die «Lwartend^ Hütung der Vwvrauch-r weiter anhä t unb ihre Wükun. «icht mrptzir---- - ~.i£.....s^ _^_
* Tieftnort. Die seit fünf WsMK^MKMr'Mff^ tretende Ruhr hat nach einem jdtro eiligen Sullftand nun doch wisdr-r eine stärkere Ausbreitung erfahren als zu erwarten stand. Bis jetzt sird etwa 300 Personen erkrankt.
35 Ruhrkranke sind bereits gestorben, darunter 28 Kisder. Während in anderen Orten der Umgebung die Ruhr einen leichteren Verlauf nimmt, tritt sie in Tiefenort mit furchtbaren Schmerzen auf. Das Seuchenlazarett ist mit Kranken stark «»gefüllt. Verschiedene Familien bringen Frauen und Sil ber nach auswärts zu Verwandten. Da bis starke Z«. . nähme der RutzrelkraukunZen auch andere Orte der Kreise Dermbach, Salzungm und Meinigen dsorghen, hat das Thüringer MlnisteriuA jchl augeordnct, daß be^ Behörden den Verkehr mit Nahrung^MUein besonders rohem Obste, erhöhte Äufmerksamkelr schenken.
Me Lage in Thüringen.
Die Lage in Thüringen wird in klarer Weise durch die Zuschrift eines Thüringers an die „Deutsche Allgemeine Zeitung" gekennzeichnet. Wir geben aus ihr folgendes wieder:
-Am 31. August fand in Weimar eine durch Ausruf dcs thüringischen Innenministers Freiherr von Brandenstein unterstützte Protestversammlung auf dem Markte statt, in der von. verschiedenen Rednern' auf das Schärfste gegen das Bürgertum, gehetzt wurde. Auch Minister Freiherr von Brandenstein wohnte dieser Versammlung bei und hielt sogar eine Ansprache. Zu Anschluß an die Versammlung erfolgten verschiedene Ausschreitungen seitens der Demonstranten gegen das Bürgertum, ohne daß zunächst ein energisches Eir'.schreiten der Staatspolizei stattfand. Erst als es zu vereinzelten Plünderungen kam, griff eine Abteilung der Polizei ein. Auch an den folgenden Abenden kam es zu Ausschreitungen jugendlich-radikaler Elemente gegen bessergekleidete Bürger. Bürgerliche Versammlungen wurden gestört, sodaß sich der Bürgebund in Weimar genötigt sah, einen scharfen Protest an das Thüringer Ministerin'« einzureichen. Zu diesem Protest beißt es u. a-, daß die Weimarer Bürger sich bisher peinlichst jeder Herausforderung der Arbeiterschaft entgiften hätten. Nachdem aber ber Bürger anscheinend gewissen Personen gegenüber für vog l- frei erklärt worden sei’, müsse man eine unzweideutige Erklärung forberrt; ob die Ruhestörer bestraft und ob ein bessere Schutz der Bürger gewährleistet werden sollte. Sonst müsse der Bürgerbund die Ueberzeugung gewinne«, daß er schutzlos jeder Gewalttat preisgegeben werde. Dieser Protest beweist, daß von einer durchaus ruhigen Lage in Thüringen nicht gesprochen werden kann.
Weiter tritt die Entgegnung der Behanpiimg des thüringischen Innenministeriums entgegen, daß die geplante Veranstaltung des Gautages des Deutschnationalen Hond- lungSgehilsenverbandcS eine nationale Sedanfeier hätte hin sollen. Die Tagung war nicht am Sedantage, sondern am und 4. September geplant, hatte also mit einer Sedan- feier nichts zu tun. Auch die Behauptung, der Gaujugend- leiter sei nicht hftaenornmen worden trifft nicht zu. Er
wurde vielmehr, wie die „Thüringer Allgemeine Zeitung" berichtet, in Mühlbaufen auf Anregung des thüringischen Ministeriums des Innern vorübergehend in Schutzhaft genommen und erst wieder freigelassen auf die Versicherung- hin, daß er in Weimar nur organisatorische Fragen regeln werde.
Auch sonst seien, so heißt es in der Entgegnung weiter, in Thüringen eine ganze Reihe von Ausschreitungen gegen bürgerliche Persönlichkeiten boraekommen, so in Zeitz, ’n Eisfeld usw. Nur dem einsichtsvollen Verhalten der bürgerlichen Kreise sei es zu verdanken gewesen, daß es nicht zum offenen Kampf gekommen fei, trotzdem die radikalen Elemente alles unternahmen, das Bürgertum zu reizen. Wenn in Thüringen wirklich alles i?' schönster Ordnung sei, so sei es unverständlich, daß sogar ein Bauernrennen, das doch mit Politik gewiß nichst zu tun babe, unb dessen Rein
ertrag für ein Ebrendenkmal war, verboten worden sei.
Besonders bemerkenswert
gefallener Krieger bestimmt
sind die Versammlungsver- unmittelbar vor den Land
böte, weil man in Thüringen
tagswahlen steht und den bürgerlichen Parteien auf diese Weise eine Beeinflussung der Wählerschaft sehr erschwert wird, während die Aussichten der Linksparteien durchs das Zusammentreffen dieser Umstände mit dem Wahlkampf be
günstigt werden.
Uo^ä Warnungen.
In der aestrigeu Sitrung des Völkerbundes bielt zunächst der LelMche Senator Lafontaine eine Rede, der als ernster Freund des Vökkerbnnd-Ged-anksns und der Sache des Friedens aelten darf. Lafontaine schilderte zunächst die trauriaen Zustände der aeqenwärtiaen Verhältnifle in fn^ allen Ländern der Welt. Uederall Arbeitslosigkeit, Hunger, Krica und Elend aller Art. Der Redner sagte es nicht ausdrücklich, ließ es aber deutlich durchblicken, daß sich der Völkerbund nicht stark aenng gesuhlt habe, um zur Steuerung dieses Elends wirksam einzngreifen. Ein Zeichen der Unzulänglichkeit der Tätiakeit des Bundes seien bereits die vorlieaenden Berichte des Generalsekretariats und des Rates. BeäeiÄnend sei das allgemeine Mißtranen, das nach wie vor »mischen den Völkern sortbesteht, und die Schwierigkeit und NnzNlänglichkeü, mit der sich der Gedanke des interuatio. ualen Gerichtshofes dnrchznsctze« beginnt.
Da«» niitir^iais««!^-»^ 'ein-Ä«W«M^K ««. aus die Entwafsuungsfrage. Er tttstmte vollkommen sr den Ausführungen Lord Robert Cecils überein, der jedoch nur die unglücklichen Wirtschaftliche« Folgen, die ein neuer «?.«s zur Folge haben müßte, besprochen hat. Er, der Redner, möchte die Aufmerksamkeit der Versammlnng vor allem eo-r ans die furchtbaren vernichteten Menschenleben richte« ^? ein künftiger Krieg zur Folge haben müßte. In diesem m- sammenhange schilderte dann Lafontaine die Schrecknisse, die die Völker erwartete«. Das furchtbare Charakter? ft'?" ' eines künftige« Krieges werde darin bestehen, das; er tu mehr so sehr au der Front, alS hinter der Front ge?»,;rt werden würde, und daß Frauen nud Kinder in der Hauptsache die Opfer sein werde«.
Die warm eurpsundenen Worte des greisen Redners machten für den Mgenblick auf de« Kongreß einen sichtbare« Ei«ör«ck. Ob seine Warnungen freilich eine Wirknng habe« werden, ist eine andere Frage.
Die Mererkommission des Volkerbundsrates.
Aus Genf wird gemeldet: Die Biererkommission der Völkerbundes zur Behandlung der obcrschlesischen Frage halt ihre Versammlungen nicht im Sekrebariat dcs ^olkerbui'..et ab, um nicht beobachtet zu werden. Ein Berufung von Sach. verständigen ist noch nicht erfolgt.
Der Berichterstatter der ^Deutschen Tageszeitung^ erfährt, von französischer Seite verlaute, daß em enbguLig« Entschluß des Rates, also nicht der Vierlommchron kur, nach Beendigung des Kongresses zu erwarten Rt sollte sich diese Version bestätign, so wäre das eine gewiß bezvc^ nende Maßnahme, um den Rat der Kritik des Kong effe^ zu entziehen.
WMK WMMMMI! «M MmM
gestern früh haben M ^ Westnug-ru Vorfälle ereignet, die e.nr Flucht ber Sfterreichiscken Landesregierung o»s Me -
terSdors nach MieNek-Nenitadt kkirte». Um 5 U'r «rissen mehrere Tausend Mann starke Bande«. die w-: schinengewehrcn ««d Handgranaten anSgerüftet waren Mendarmerieposten in Rgendorf. der her vorgesch.'
Posten Oesterreichs ist, an. Vor den Bauden ritt niwd:*« Kavallerie. Hinter ißnc« Folgte regvläre Infanterie. Es ist das erste Mal, daß bei -e« Zusammenstöße« in Westsna^rn aus ««aarikcher Seite Kavallerie verwandt wurde. Der Postc?' i« Raendorf. anS 400 Mann bestehend, mußte r^b vicrtclstllndiaem GeseM den an Zabl weit überlcgenc« itn« gar« weichen und Raendvrk räumen. Auf österreichischer Z :te würben zwei Mann schwer verletzt, zwei leicht. Nach WienSr-Ne«padt ae'>rächte Verwundete aaben an, daß sie aus der Straße nach Oedc«b«ra a«oße Kolonne« reguläre« Militärs -eranrie-en saßen.
Die österrejchischc Neaierunq ^it diese Vorfälle unter schärfstem Protest sowob? der Entente wie der interalliier e« Offizierskommiffion in Oedci?bnra mitacteilt nnd das Ersuchen voraebrack-t, Volkswehr verwenden -,« d«rfe«: von der GeneralSkoma Mion wurde dies aber abaelehnt «nd nur erlanbt, daß die Gendarmerie durch Masch'i«e«aewehr-?lb» teilunae« verstärkt würde.