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Schlüchierner Jettuns

Schlüchiemer Kreisblatt - Schlüchterner Tageblatt

9lr. 216

Verantwortlich für den gesamten Inhalt: H.-K. Hohmeister, Schlüchtern, Druck u. Verlag der Ja. C. Hohmetstrr in Schlüchtern. Fernspr. Nr. 65. Telegr. Schlüchterner Ztg. Postscheck.: Frantfurt M. Nr. 11402.

Donnerstag, 15. September 1921

BezuospreiS : Vierteljährlich in Schlüchtern SMl- durch die Post M. 12,. Anzrigeupreis: Die Kletzn- zeile M. 1,-, die Stertamezeile 3,-, sämtlich ohne besonderen Zuschlag. Bei Wiederholung Rabatt.

73. Jahrg.

Aus der Heimat.

Borattsficht!. Witte««ng. Am 16, 9. (Freitag): Ajjhler, rostig, abwechseld heittr und wolkig, vereinzelt Regenschauer-

* Bedauerlicher Weise AeHre» sich die Klagen darüber' daß der Schulbesuch an den gewerbliche» Fortbildungsschulen richt regelmäßig ist, und daß sich die Gesuche um Beur­laubung besonders zur Zeit der Feldbestellung und Ernte häufen. Daß dadurch der Unterrichtserfolg in Frage gestellt und die Berufsfreudigkeit der Lehrer beeinträchtigt wird, ist zweifellos. Der FortbildungSschulunterricht bedeutet heute mehr denn je einen wesentlichen Bestand teil der Lehrlings­ausbildung. Es ist daher Pflicht des Lehrherrn, dir Lehr­linge zum regelmäßige» Schulbesuch anzuhallen und den Besuch zu überwachen. Leider sind viele sich dieser Pflicht nicht genügend bewußt. Nach Einführung des achtstündigen Arbeitstages liegt auch ktinerlei Veranlassung zu Schulver- säumntffen vor. Auch sogenannte dringende Arbeit kann nach einer Entscheidung des Kammergertchtes, Strafsenat, vom 13. Februar 1917 als Grund für das Fehlen der Lehrlinge nicht angesehen werden. In wiederholten Ent­scheidungen hat das Kammergericht zum Ausdruck gebracht, daß, wer Lehrlinge halte, in erster Linie verpflichtet sei, sie auszubildeu- Ein Recht, sie für andere Zwecke zu benutzen, stehe ihnen nur nebenher zu. Keinesfalls könne ein Meister das Recht haben, in einer und feinem persönlichen Juterrsse dienenden Falle den Lehrling vom Fortdildungsschulunter- richt fernzubalte«. Der Lehrling geht in erster Linie in die Lehre, um zu lernen.

Das Lernen ist die Harpisschc.

Möchten alle Lehrherren dies beherzigen.

* Erhöhung des Bierpreises. Der Verband der Brauereien von Aschaffenburg und Umgegend gibt bekannt, daß in der nächsten Zeit mit einer wesentlichen Erhöhung des Bm preiseS zu rechnen ist. Als Begründung wird an­geführt, vaß der Gerstenpreis nach Aushebung der Zwangs­wirtschaft um das Dreifache des Vorjahres gestiegen ist und die Steuern sowie die Preise für Hopfen, Kohle und die Frachten eine entsprechende Erhöhung erfahren haben.

* (Es hat alles seine Gründe.) M-t dem Abputzen der Wohnhäustr, deren AeßereL schon vitlsach »echt verNüch- läßizt war, ist allmählich nun doch wieder begonnen worden, so schwer, es auch bin meisten Hausbesitzern fallen mag. Aber schließlich liegt den Deutschen die Sauberkeit und Ordnung doch am Herzen. Außerdem kommt dafür noch ein anderer Grund in Betracht. Wo Hypotheken verlängert oder neu ausgenommen werden sollen, fällt ein blitzblankes Haus anders ins Giwicht, als ein vernachlässigtes. Hoffent­lich kommen wir auch über die schweren Haussorgen bald hinweg.

* Schlüchtern. (Die Kartoffeln nicht zu früh auSgraben!) Wenn die Kartoffeln vor ihrem völligen Ausreisen ausge­macht werden, ist sowohl ihre Ergiebigkeit als auch Halt­barkeit geringer. Durch den nach der großen Trockenperiode niedergegangenen Regen ist das Wachstum der Kartoff-la noch tu «h bltchem Maße gefördert worden, sodaß immer­hin mit einer besseren KartoffUernle gerechnet wird, als sie zunächst in AuSsicht stand. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich im Jntereffr der Volksernährung dringend, die Kar­toffeln vollständig ausreifen zu lassen. Aber auch für den Landwirt bietet doS Aus reife» der Kartoffeln und damit die Vermehrung ihrer Erträge den größten Vorteil.

* Schlüchtern. (Fliegende Händler.) In unserer Gegend tauchen jetzt wieder vielfach die fliegenden Stoffhändler auf und versuchen, von Haus zu Haus ziehend, der Bevölkerung ihrebeste englische Originalware" zu scheinbar äußerst günstigen Bedingungen aufzuhängen. Bei den angebotenen Stoffen handelt es sich ohne Ausnahme um durchaus min­derwertige Stoffe, und im eigenen Interesse weise man den Leuten die Türe und b«de seinen Bedarf beim ortsansässigen Fachmann.

* Schlüchtern. (Beschleunigte Rück-ah lang zuviel ein be­haltener Steuerbeträge.) Vor kurzem wurde im preußischen Landtage im Rahmen einer kleinen Anfrage die preußische Regierung aufgefoidert, bet der Reichs:egierung vorstellig zu werden, daß dt« Arbeitern, Angestellten und Beamten, die im Rechnungsjahr 1920 zuviel etubchaliencn Steuerbeträge mög­lichst bald rückvergütet würden. Daraufhin hat der Reichs« Minister der Faanzeu die Finanzämter angewiesen, in allen Fällen, wo es sich um besonders bedürftige, in Not be­findliche Steuerpflichtig« handelt und sich aus der verzöger­ten Rückzahlung besonders schwere Gärten ergeben wurden, Mif Amrag des betreffenden Stenerpfltchtige« seine Veran­lagung vorwegzunehmen, sofern dies ohne wesentliche Störung «# übrigen VeraulagungsgeschästS möglich sei.

* Schlüchtern. Die Höflichkeit, jene löblich« Eigenschaft, me wir am Menschen so sehr schätzen, scheint immer mehr t« schwinden, und dafür wacht sich bedauerlicherweise in den weitesten Schichten der Bevölkerung eine Vrrflachung der Titten bemerkbar. Jeder, der mit offenen Augen die Dinge ansteht, wird diese betrübende Wahrnehmung machen können «nd sich die Frage vorlegen muffen, wohin es führen soll, »k«u es in der bisherigen Weise weiter geht. Beispielsweise Neben wir uns morgens gegen 8 Uhr nach unserer Arbetts«

fiStte mit sauber gebürsteter Kleidung und geputztem Schah- zeug. Weit gefehlt, wenn wir glauben,'daß jene Person, die die Reinigung des Bürgersteigs vsruiAMt, auf uns Rücksicht nimmt. Staubwolke» wirbeln, und wenn wir nicht einen respeklvolles Bogen um die beseuschwingende Gestalt machen, bereuen wir diesen Mut in den meisten Fällen. Doch nicht nur der Morgen bringt Uuerfreulichkeite«, sondern auch die anderen Tageszeiten Wetteifern darin, uns die Uner- zogenhM vieler Menschen zu zeige«. Gewitzigt durch die Erfahrungen des Morgens machen wir später einen großen Bogt« um jene Gruppe von Menschen, die zu Fünfen und Sechsen auf schmalem Bürzersteig Angelegenheiten lieber Nächste» ausführlich bespreche«. Spät abends hat vielleicht noch einer unserer Hausbewohner die Freundlichkeit, auf einem Klavier uns Schlummerlieder vorzuspirlen. Wie sagt doch Schiller ?D-s L-bevs ungemischte Freude ward feinem Sterblichen zuteil."

* Frankfurt a. M. (In den Main geworfen.) Was ist im Verlauf des Krieges schon alles in den Main geworfen worden. Hunderte von Zentnern faule Kartoffel«, in Oberrad verschiedene Waggons faule Aepfel, in Frankfurt taufende faule Eier, faules Fleisch, in Offenbach jetzt wieder verdorbenes Sauerkraut und in Frankfurt, um der Sache die Krone aufzusetzen, taufende Blechschachseln von Salmiakpastilleu, die aber nicht verdorben, sondern noch brauchbar waren. Alle die Eßwaren wären, wenn richtig gewirtschaftet worden wäre, nicht verdorben, sondern hätt«« der Allgemeinheit sehr gvtgeta«. Aber wir Habens ja.

* Frankfurt a. M. Im Zoologischen Garten ist ein Wisent- (Auerochs-) Kalb aus die Welt gekommen. Von diesem größten europäischen Wild existieren, nachdem die Be­stände in den russischen Wäldern und in den Revieren des Fürsten Pleß durch den Krieg und die Revolution zusammen- Zeschmelzen, höchstens noch 250 Stück.

* Vom Eichsfeld«. In letzter Zeit hat es auf dem Eichsfelds an vrrschüdmrn Sseüea gebrannt. In Hruthea sind die Scheunen und Stallungen von sieben Gehöft«» niedergebrannt. Hier wird aber bestimm: angenommen, daß ein Unglück, also keine Brandstiftung vorliegt. In antzeren Fällen sind die Meinung«» geteilt. Bestimmt scheint aber Lrandstist^ng festzustetzm auf dem Gute Breitenbich. Der Besitzer wurde nachts gegen 3 phr burch gunbggebeU alar­miert und sah zu seinem Schrecken die^zröße Scheu«« in Flammen fielen. Das Gebäude enthielt fast die ganze ULgrdroschkne Ernte und stellte einen Wert von wenigstens 700 003 Mk. dar. In jenem Bezirk Habs» angeblich viele Bauern auonyme Briefe erhalten, in denen es heißt, man werde ihnen denroten Hahn" aufs Dach setzen, wen« st« Wucherpreise forderten.

* Eaffel. Eis geriebenes Schwindler, der eine Bank um eine größere Summe geschäd.gt hat, treibt hier sein Unwesen. Er war bereits einmal verhaftet und mußte zwecks Vernihmung und Aburteilung nach Frankfurt transportiert werbt n. Während des geschlossenen Transportes nun tauschte er ferne Rolle mit einem wegen einfachen Landstreichers und Bettelus fistelten Hanvwerlsourscheu, dessen Papiere er sich geben ließ, um den anderen vor Uliaanehmüchkeite» zu schützen, da er lediglich wegen M-trellofigkeit in dieser ge­schlossenen Gesellschaft nach Frankfurt fahre. Merkwürdiger- weife wurde Eugen Saretzki, ocr wegen schweren Di»bstahls, Urknndenfätschnng, Betruges uub Unterschlagung verhaft« worden war, aus Grund seiner neuen getauschten Papiere in Frankfurt a. M. entlassen. West gegen oen Husschmtedegeselle» Gustav Anubkrg, dessen Papiere Saretzki nunmehr hatte, nichts voriag, und S. verschwand sonnt aus Frankfurt a. M. wieder, um ron neuem feine Butrügeteien in Kassel wie bei fortzusetzen, indem er Wechseircilerei detieebt und zahlreiche Personen dadurch empftudlich schädigt.

Die badische Staatsanwaltschaft hat «ege« den am 20. Juni 1895 in Saalfeld an der Saale gebotenen Kaufmann Heinrich Schnlz und gegen den am 27. November 1894 in Köln- Lindenthal geborenen Sind. jur. Tilessen Haftbefehl v'egen Mordverdachts erlassen. Die beiden sind in München seit einiger Zeit in Stesinng. Sie wohnten im Hause Maxi- milianstrasie 33 in zwei getrennten Wohnnnge» und Stock­werken. Wie sestgesteAt wird. Hatten die Reiben im Hause keinerlei Zukammenksiuste, ohne dasi der Hauswirt rvunte. wen er beherberate. Es wurde festgeftellt, daß die beiden im HotelZum Hirschen" in Oppenon wohnten, als die Tat an Erzberger ansaefsihrt wurde Sie wurden durch besondere Merkmale wieder erkannt, nämlich Schnlz dadurch, das, er ein verstümmeltes linkes Ohr hat, während Tilessen an der Nase wieder erkannt worden ist.

Ron Ofkenburg aus haben sich sofort der OberstaatS- anwalt von Karlsrnüe und von Osieuburg, der LandgerichtS- rat Eaalcr, nach Mii--Hen begeben, um die weiteren Er­hebungen zu pflegen. Die Hanssuchnna im Hause Marmi- lianstrasie 33 und in den Wohnnngen der beiden, förderte» viel belastendes Material zntage. sodasi als sicher an genom­men werden kann, das, die beiden Genannten als Mörder ErzhergerS in Frage kommen.

Eine Berliner Familie verhaftek.

Der Vetter der Abteilung I * des Rerliner P--?izeior"si- diumS, Regierung»rat Dr. Weist, teilte aus Refragen ?<>1= «andes mit: Ste badisch«, und tieeltow O-bördou habe«

^»d m Houd zusammen gearbeitet. Mit Sicherheit wurde refföC 'ffL das, Schul- und Tilessen an der Ermordung des Avg. Erzberger beteiligt gewesen sind. Die Beiden haben tu n^hen Beziehungen zu einer anten Berliner Familie ge­standen. d;e aus Mutter sWitwet, mehreren Töchtern «nd mncm Sohn, einem früheren Kadetten, besteht. Die nan$e IWwihe ist inner dem dringenden Verdacht der M'-twiflen- schast der Tat in Mt genommen worden. Es ist festgestellt, das, sich Schulz und Tilesieu im August längere Zelt in Ber­lin oufgehalten nud bei dieser Familie qewosint haben. Dort smrrden auch die vervieOalt-gten Bilder gefunden und be- fchlaonahwt, ebenso einige Korresvondenzen, die sowohl die Mörder wie die Familie schwer belasten. Die Verhafteten stellen in Abrede, vorher gemustt z» haben, bab die mit ihr befreundeten Schnlz »nd Tilesieu mit der Absicht umge- ganoeu Jeien, Erzberger zu ermorden und leugnen, hast sie. als die Tat bekannt wurde, gewusit l-aben. hab ihre Freunde dls Morde>- in Betracht käme». Sswob: Schulz wie Tilesieu, die ve-de Osk'-ziere gewesen waren, gehörten keiner Zeit der Brigade Ehrbarbl an. Auch andere ehenia'rgc Angehörige dieser Brigade solle» mit der Tat vertraut gewesen sein. Die Ermittelungen darüber sind noch nicht abgeschloffen. dürften aber in den nächsten Tagen zu weiteren Verbaftun- deu führen.

Die Krise in Bayern.

Wie a»S München gemeldet wird, wird eS nicht möaliÄ feilt, noch in dieser Woche eine Vollsistung deS Landtages abzuhalten. Senfe werden sich die Fraktionen versammeln, austerdcm wird der Ständige Landtaasansschnsi zn einer Sibung zttsamnientreten, um endgültig den Termin des Zu­sammentritts des Landtagsplenums zu bestimme«. Fn der heutige« Sisiung des Ständigen Ausschusses ist eine ströme politische Aussprsche zu erwarten.

Was die Verhandln,»gen mit Berlin betrifft, so ist man in ocn Kreise« der Koalitionsparteien der Ansicht, abzuwarten, welche Haltung die ReichSregierung angesichts der ganz neue« Sachlage einncbmeti wird. Vor allem wird die Frage auk- geworfen, ob nicht in dieser Hinsicht neue Komolik<-tionen zu erwarten sind, da die zwischen Berlin und München fflwe= benden Differenzen sowie die Neubildung des bäuerischen Kabinetts den Bestand der Koalition wesentlich beeinflussen konnte«.

Serr v. Kahr hat gestern Dienstag einen Erholung», erlaub nnn.cfrctcn. Die Bemühunge«, Herrn v. Kahr für die Ncubksduna des Kabinetts wieder z« gewinnen, dauern an, ebenso die B-'strebnng-n, die gste Koalition wieder zusammen - an ^ri«3SJi^4Uaft^:- Mcibi *3^. das» :» her entscheide. von Abstimmung an, Samstag der Fraktionskührer d> üg»e- rischen Rolkspartei. ßeficimraf Geld, wie sich seht bere-,a- stellt, mit keiner Stimme für Herrn v. Kahr eingetreten ist.

Die Lage in Polen.

AuS Warschau wird gemeldet, daü die volutsche Reg!«, rungskrike nuihrscheinlich lange dauern wird. Der »Kurie» Polskn" entrollt offen die Fahne des Königtums. DaS Blatt schreibt:Als wir den polnischen Staat wieder herstellten ist es uns nicht gelungen, auch ein sichtbares Sumbol z« scharfen, das zur Phantasie der Masse sprechen kann. Fni steaenwärngen furchtbaren Augenblick mufi gesagt werde«, «bis in Polen viele Millionen fühlen und denken. Die Republik bat uns kein Sumbol eigener polnischer Staat»- macht gesehen und hat die Masse des polnischen Volke» nicht für die Idee des polnischen StaateS verbunden. Der Krie« habe fast alle politischen Werte umgewertet. Früher f>'6< ber ltobergang von Polen zur Monarchie als kriegerische! Sumbol angesehen werden können. Heute twiste da» nicht mehr und im übrigen habe die reaublikanische Verfassung Polens vor dem Imperialismus, der Abenteuerlust und de» Lust, auswärtige Konkllktc hervorzuruien, auch nicht fchüheu können.

Deukschenmord in Oberscblefien.

Bor vergangene Nacht ist in Iankowist-Banöe« b-- deutsch-' Gastwirt Franz S t r u s i« » a, der Angehöriger d - paritätischen Ansschusscs ist nnd erst vor zwei Tagen vor dort zurückgekehrt ist. von einem Posten der nur auS Insur­genten bestehenden Gemeindewacke ohne jeden Grund w« schössen worden. Nähere Einzelheiten fehlen »och.

Polen unser sich.

' In Ruda bei Ratibor-Hammer wollten die Polen 9« polnischen Führer Gonka auS Ratibor-Hammer, der ftüh»l viel für Polen agitierte, verprügeln, weil sie von ihm b* immer noch ausstehenden Löhnungsgelder für die Zeit bei letzten Aufstandes noch nicht erhalten hatten. Gonka gab in Verlaufe des Streites, der sich dabei entwickelte, an, daß «> den Leuten kein Geld geben könne, da die Führer, M« welchen er diese Gelder erhalten sollte, mit denselben durch gebrannt seien Die gestohlenen Gelder, welche die polnische, Führer für ihre eigenen Zwecke veruntreut haben, geht in »r Millionen

Aeberreichung neuer Dokumente zur oberfdtlefifdfwt Frage.

Nach einer aus ftanzöstscher Quelle stammenden Mel­dung hat Deutschland zur oberschlesischen Frage in be* letzten Tagen neue Dekoumente dem Völkerbundsrat gesandte D'eser hat die Diererkommission mit der Prüfung betraut.

OeRerrelKsWes Mmatum an Llnaarn.

DieTimes" melden aus Budapest: Die österreichische Regierung hat in Budapest ein Ultimatum überreicht, das bie Zurückziehung der. ungarischen Truppen aus den öfierreidii* schen Grenzgebieten bis spätestens 15. September verlangt. In der österreichischen Note heißt eS, daß bisher durch den ungarischen Einmarsch und feine Abwehr auf österreichischer Seite 125 Tote und viele hundert verwundet z« besiegter