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«Achlüchterner Rettung

Gchlüchtemer Kreisblatt - Schlüchiemer Tageblatt

Berantworttich für den gesamten Inhalt: H.-K. Hohmeister, Schlächtern. Druck u. Berlag der Fa C. Hohmetster in Schlächtern. Fernspr. Nr. 65. Telegr. Schlüchterner Ztg. Postscheck!.: Frankfurt M. Nr. 11402.

Bezugspreis : «iertelsahrlick m Schlüchiern $<11

: Dienstag, 27. September 1921 ?ÄM'&i£@^ 73 'JHrg.

besonderen Zuschlag. Bei Wiederholung Rabatt.

V G V L H t

des Landesamtes für Arbeitsnachweis inArank- furt a. W. über die Lage des Arbeitsmarktes in Kessen, Kessen-Wassau und Waldeck im Monat August 1821.

Allmählich machen sich die ungeheuren Lasten der Re- paralioasletstungen immer empfindlicher in dem gesamten deutschen WtitschaftSlede« bcmerksar. Die Schwierigkeiten, die sich bereits der Beschaffung der ersten Goldm lltarde emgenstellten und die nüchterne und objektive Betrachtung der deutschen Volkswirtschaft, namentlich von englischer Seite, haben ihre Wtthrng auf das Ausland nicht verfehlt; unaufhaltsam ist der Wert der deutschen Zahlungsmittel an an den fremden Börsen weiter gesunken und hat in der heimischen Produktion eine Steigerung ausgelöst, mit der man, wenn sie nicht auf dieser so unerfreulichen und schwankenden Grynr- läge aufgebaut wäre, höchst zufrieden sein könnte. Im wksentlichrn beruht heute unsere Exportmöglichkeit auf der Wertspaunuug zwischen der inländischen Kaufkraft der Mark und ihrem derzeitigen ausländischen Kursstand. Nachdem nun fast für alle Bedürfniffe des täglichen Lebens die preis- regulierende Zwangebiwirtschaftung aufgehoben wurde, läßt sich die Entwicklung, die auf eine Parität zwischen inländischem uad ausläudschem Markkurs hinzielt, nur noch schwer auf» halten; die gegenwärtige Hochkonjunktur wird daher keinen beständigen Charakter haben, für den Augenblick jedoch hat sie auf die Aibeitsmarktverhältmsse weiter überaus entlastend gewirkt. Im Verhältnis von Arbeitsangebot und Nachfrage kamen auf 100 Arbeitsuchende im Berichtsmont 104 (im Vormonat 103) offene uad 80 (im Juli 80, besetzte Stellen. Nach den Geschlechtern gegliedert enificlen auf 100 stellen- suchende Männer 95 offene Arbeitsplätze und 86 Vermitt­lungen (im Vormonat 97 und 86); bet den Frauen wurden auf ICO Arbeitsuchende 117 öff ne Stellen und 73 Besetz» ungen (gegen 113 und 71 im Monat Juli) gezählt.

Auf Seiten der Lohnempfänger war überall dte Tendenz vorhanden, das Emkommen m t der zunehmenden Teaerung in Ueberemstimmug zn bringen. Zahlreich waren daher im BerichtSmonat die Lohn- und Streetbewegungen inuerhalö der Arbeiterschaft, zu nennenswerten wirtschaftlichen Stör­ungen ist es jedoch nicht gekommen.

Die Anforderungen von Arbeitskräften für die Land­wirtschaft waren auch im verflossene» Monat noch sehr rege. Vorzugsweise wurden Knechte in der Limburger Gegend und an der Bergstraße verlangt. Neuerdings zeigt sich wieder ganz allgeme n infolge der höheren Löhne eine lib- fa|te Abwanderung in der Industrie. In Verbindung mit dem LandesarbeitSamt und den 3 Landwirlfchaftskammcrn beS Bezirks wurde die Frage der Landardeiterwohnunge» nörterk. Angesichts des vorwiegend kleinbäuerlichen Besitzes in der Pivomz HeffewNaffau und in Heffen wurde bahrn- gehend Stellung genommen, daß die Förderung des Baues von Wohnungen auch derjenigen, Landwirten zugute kommen soll, deren Familienangehörigen <Söhae, Töchter) beabsichtigen, sich mit &hfe dieser öffent ichen Mitieln eine ueue Eigenwirt­schaft auf dem Lande zu gründen und die sich dazu ver- pstichten, dauernd auf dem Lande zu bleiben. Im Berg­bau namenuech auf dem Westerwald und in der Lahn- gegend, hat die Beschäftigung nachgelassen. Im Kreis Geln- Hausen fehlt den Biederer Gruben immer noch jede Abjetz mögüchketi, dagegen haben die Braunkohlenwerke lm Kasseler Bez»»k, namentlich in Frieiendorf, ihre Belegschaft erheblich vermehrt. Gegeuwä t.g ist beabsichtigt, eine größere Anzahl Marburgcr E^werbsiosr auf den Gruben in Frielendorf für eine läng re Zeit urrierzudr ngen. In der Industrie der Steine und Erden haben die Basaltsteinbrüche im Westerwald ebenfalls mit Ads tzschwierigketten zu kämpfen; auch die Hartstemindustrie in der Lohngegend ist nicht in der Lage, ihre Erzeugntffe in dem gewünschten Umfange abzusetzen, sodaß dort mit Arbeitszeuveiküizungen gerechnet werden muß. Wesentlich bester sind die Ziegeleien beschäftigt; sowohl im Kreis Offenbach, im Kinzigtal, wie im hessischen Ried hatten dies- Betrieve vollauf zu tun. Die Arbettsmarkt- läge des MerallgewerbeS im Frankfurter Bezirk ist infolge der manntgsaUtgen Produktions- Differenzierung der dortigen Betriebe überaus günstig. Neben einer Reihe von gelernten Arbeitern konnte auch eine größere Anzahl ungelernter in Arbeit gebracht werden. Auch tu Wiesbaden haben die im Vormonat noch zum Teil mit verkürzter Arbeitszeit arbeiten­den Unternehmen der Metallindustrie die normale Arbeitszeit wieder Angeführt. Zeitweise konnte der Bedarf an Drehern, Autoschlossern sowie Schmieden nicht gedeckt werdrn; in CasfU wurden Einsiellungen tu der elektrotechnischen Branche vorgenommen. Die Hanauer Edelmetallinduftrie und Diamautschleifereien vermochten wiederum in beschränktem Umfange eine Anzahl Arbeitskräfte aufzunehnun. Die chemische Industrie wird noch immer an der vollen Entfal­tung ihrer Produktionsmittel durch die Sanktionen gehindert; i den Niedlicher Betrieben wurde während mehrerer Wochen die veriürzte Arbeitszeit emgeführ,; in Fechenheim am Main rechnet man ebenfalls mit dieser Maßnahme; in Höchst am Maln wurden kaum nennenswerte Einsiellungen vorgenommen. Auch die Gummitndustrie läßt infolge des bevorstehknden Saisonschluste» in ihrem Beschäftigungsgrad

nach; vereinzelte Werke in Frankfurt a. M. und Gels- Hauftn stehen vor der Entlastang jüngerer Arbeiter und Arbeiterinnen. Uebrraus intensiv war die Tätigkeit in den L-derwarenfabriken zu Offenbach a. M, Worms und Bad Homburg v. d. H. Ja Offenbach a. M. und Um- aegend ist z. Zt. kein stellenloser Berufsaugehöriger der Psrtefeuillebranche vorhanden. Selbst ältere und auf dem normalen Arbeitsmarkt nicht mehr verwendbare Kräfte fanden Beschäftigung.

Auch die Holzindustrie zeigte im allgemeinen noch einen befriedigenden Geschäftsgang; so wurden namentlich Schreiner für Serienmöbel in Frankfurt a. M. verlangt, dagegen hielt es schwer Holzbildhauer und Holzdreher unterzubringen, da für Qualitätsmöbel z. Zt. nur wenig Nachfrage besteht. Die Kammfabriken an der Bergstraße stellten auf Grund namhafter Aufträge seitens des Auslandes eine Anzahl Acheitskräste ein; in der Stockindustrie tu Eschwege dagegen wird verkürzt gearbeitet. Im Nahruugs- und Genuß mittelaewerbe hat die Lock rung der Zwangswirtschaft für den Bäckerberuf in Wiesbaden und auch in andere« Städten nicht die erhoffte Erleichterung gebracht, dagegen konnte dort der Bedarf an Konditoren und Chocolatiers zeitweise nicht gedeckt werden. Für Metzger sind die Ausfichten auf Erwerbsmöglichk-ite» im allgemeinen günstiger. Die Ham­burger Zwieback- und Teigwarenindustrie erhielt genügend Rohstoffe und war dadurch eine volle Beschäftigung während des BerichtsmonatS gewährleistet. Schwierigkeiten bestehen in der Spiritussen- und Weinbranche, da in diesen Slwerbs- zweigen infolge der hohen Preise der Konsum wisentlich znrückgegangen ist. Im Bekleidungsgewerbe machte sich ein Mangel an tüchtige» Qnaliiätsarbeitern für die Herren­konfektion in Frankfurt a. M, bemerkbar, vielfach mußten daher auswärtige Arbeiter herangrzogen werden. Verschiedene Betriebe der Damenkonfektion waren gezwungen, eine Arbeits­zeitverkürzung eintreten zu lasten. Die Hutbrauche hatte wenig Aufträge, sodaß, namentlich in den Stählen, eine gewisse Anzahl von Angehörigen dieses BerusSzweigeS z. Zt. ecwe:bslos gemeldet ist. Der Bedarf der Kürschnereien an Arbeirskräften konnte kaum befriedigt werden; die Schuh- fabrikation zeigte gleichfalls eben befriedig-nden Geschäfts ganz. Durch die Ncugrüudung ein-r Schuhfabrik in.Höchst am Main wurde dort eine Anzahl arbeitslose Schuhmacher uvd Fabrikarbeiterinnen in Stellung gebracht Gelernte Bauhandwerker sind gegenwärtig auf dem Arbeitsmarkt, sowohl in den Städten wie auf dem Lande, nicht verfügbar. Während in den kleineren Städten hauptsächlich seitens der Gemeinden und gemeinnütziger Baugesellichasten Wohnung?- bauten im Gange find, wird in den Großstädten vorzugs­weise von Banken und großen Jntustricunternehmungen gebaut. Die private Bautätigkeit beschränkt sich in rec Regel auf kleinere Umbau- und Ausbefferungsarbeiten. Die Inangriffnahme aller dieser Bauvorhaben hat wohl genügt, um die noch vorhandenen gelernten Arbeiter voll zu beschäftigen, die Mehrzahl der BashilfS- und Erdarbeiter j-doch ist trotzalledem noch erwerbslos. Im graphischen Gewerbe hielten die günstigen ArbeUsverhäckuiffe auch im Brrichtsmonate an, namentlich wurde für die Vorarbeiten der M-ffe in Frankfurt a. M. eine Anzahl Berufsangehörige dieses Gewerbes in Arbeit gebracht. Im Handelsgewerde ist die Nachfrage nach banktechnisch vorgebildeten Kräften immer noch recht bedeutend; auch geübte Stenographen und Maschinenschreider finden rasch Stellung. Im Hotel- und Gakwietsgewerbr war bisher infolge der warmen Witterung noch kein Rachlaffen der außerordentlich regen Geschäfts, tätigkeit in den Kur- und Badeorten zu v:rzeichnen. Auch in den Städten war die VermitilnngStäligkeit sehr lebhaft, namentlich wurden qualifizierte Köche sowohl von den inländischen Badeplätzen wie auch vom Auslande angefordert.

Durch die Belebung der gesamt.» Produktion hat natur« gemäß fich auch die lange Monate recht versteifte ArbeitS Marktlage iu den ungelernten Berufen erheblich gebessert. Allein in Frankfurt a. M. üderstteg das Angebot vsn offenen Stellen dasjenige des Vormonats um mehr als 50 Proz. Neben dieser Aufnahmefähigkeit der Industrie wirken auch die Arbeiten der produktive» Erwerbslosen» fürsorge seitens einer Reih von Gemeinden erleichternd auf die ArbeitSmarkiverhäÜmst.' in diesen Berufen. Im Austrage der hessischen Regierung hat das LandeSamt für Arbeiisnachweis in Verbindung mit dem Kreisamt in Offenbach a. M. in einer Reihe von Gemeinden dieses Kreises, die besonders sta.k unter Erwerbslosigkeit zu leiden hatten, eine eingehende Kontrolle der EiwerbSlosennnter- stützungsempfänger vorgenommen. Es konnte bei dieser Durchprüfung eine größere Anzahl von Leuten aus der Eiwerbslosenunterstützung auSzefchteden werden, die z. T. nicht berechtigt waren, Erwerdsloscuunterstütznng zu empfangen, z. T. durch Vermittlung der zuständigen Arbeitsnachweise sofort in Albeit gebracht worden find. Namentlich für Landgemeinde» in den Jndustriebezirken dürften derartige eingehende Kostrollmaßnahmen viel dazu brittagen, um die ErwerbSlosenfürsorge in erhebliche» Maße zu entlasten.

Aus der Heimat.

Vorausfichtl. Wttter«ug. Am SS. 9. (Mittwoch): Teils heiter, tei:s wolkig, vorwiegend trocken, etwas windig, mild. Küste und Jütland teilweise geringer Regen.

* (RheinweinMoselwein oder Apfelwein?) Wenn Sie einen Wein, den Sie nach folgendem Rezept herstellen von echtem Rhein oder Moselwein unterscheiden könne», heiße ich Hans! Sechs Pfund Aepfel. die man sauber von fauligen Stellen durch Ausschneiden befreit, läßt man bu:.^ die Fleischmaschine. Zu dem Brei gibt man 4 Liter Wasser, 1 Pfund Zucker und Moselweinhefe. Will man Rheinwein» Hefe nehmen, baun müssen 2 Pfund Zucker genommen wer deu. Diese Masse bewahrt man drei Tage in einem Topf bei Zimmerwärme auf, natürlich gut zugedeckt, dann läßt man durch ein Letneutuch ablaufen und füllt den nun gärenden Most in eine 5 Liter Flasche. Ist sie nicht genug voll, so gibt man etwas frisches Wasser hinzu, darauf einen Löffel reines Speiseöl unb läßt bei Zimmrrwärn e 6 Wochen stehen. Dann kommt sie tu den kalten Keller. Nach kurzer Zeit wird der Wein klar geworden sein. Man trpft das Oel mit Watts ab und füllt auf Flaschen. Man kann den Wein auch aus getrockneten Apfeschnitten gen. ; so gut hrrstellen Auf 5 Liter genügt 7« Pfund. Die Schnitten müssen erst gut abzewaschen werden, dann ist die B Zeitung genau die gleiche.

* Hohenzell, 24. Sept. Auch in dem hiesigen Orte nehmen die Diebstähle in betrübender Weise zu. Ein be­sonders frecher Dtebfiahl wurde in deu Vormittagsstunden auf dem Hofe des Bauers SS. ausgeführt, indem von einem dort stehenden Wagen ein Sack mit Kunstdünger ge­stohlen wurde. Den mutmaßlichen Dieb wird wohl auch noch einmal die gerechte Strafe erreichen, den» der Krug geht so lange zum Wasser bis er bricht.

* Kreffeubach. (Sport.) Am letzten Sonntag spielte die erste Elf des Faßbauklubs Kreffenbach gegen die erste Elf des Sportorreins Teutonia Wallroth. Ergebnis 0:8.

* Hammeldurg. Bei der Versteigerung von ftäotifchem Ackerland wurden pro Morgen bis zu 400 Mk. Pachtpreis erzielt. Auch für die Felder auf dem Schießplatz wurde soviel Pacht gezahlt für ein Jahr als der Ankaufspreis früher auSmachte.

«itttsurita. iSchwer er Schaden durch Wolken- v r u ch.) Ein Wollendrnch brächte Neumarkt, südlich Bozen, in große Gefahr. Zwei Säufer wurden fortgeriffen, 8 Per­sonen sind in den Fluten versunken, eine wurde gerettet Die Straße wurde zerstört. In Trirücnerbach wurden j:- Weingarten vernichtet. M der ganzen Umgebung ist der Schaden ungeheuer.

Wiederausbau der Oppa-er Wette. - 96 Zahl der Toten.

Ueber die Frage, ob das Unternehmen durch die Kalb strophe sehr in Mitleidenschaft gezogen werden wird äußer sich die Direktion sehr o p t i m i st i s ch. Sie verweist Daraus daß die Hauptproduktion in den Leuna-Werken liege und nu der dritte Teil der Ammoniak-Erzeugung in Oppau erfolgt! D'e Direktion rechnet damit, daß der Produttionsaurn:^ gering sein werde und sich äußerlich nicht allzu stark bemerk bar machen wird. Die Direktion will die zerstörten FabnI anlagea wieder aufbauen. Sie scheint lediglich die Abuck zu hrlen, dazu :in neuer T-rrain zu verwenden- Für « Wiederausbauarbeiten sind bereits Vertreter einer Berlin, Metallfabrik und Baufirmen in Oppau eingetroffen, um M Sckiäden zu beseitigen und Pläne für den Wiederaufbau be zerstörten Maschinen und Gebäude auszuarbeiten. Die Direl Hon rechnet damit, in einigen Monaten den Fabrrkbetriä wieder aufnehmen zu können.

Es muß überhaupt anerkannt werden, daß die Direktir- mit größter Energie daran geht, wieder Ordnung zu fwaf.ei Dazu braucht sie natürlich die hilfsbereite Mitwirkung b? Arbeiter. Unter ihnen gärt es bekanntlich und es blnbt abztt warten, ob es den Arbeiterführern gelingen wird, die Arbet ter diszipliniert zu halten und vor Unbesonnenheiten zu bi wahren.

Während die Direktion zuerst erklärte, daß die Zahl b Toten kaum 300 überschreiten würde, mußte sie heute mit teilen, daß vielleicht 500 Todesopfer zu beklagen sein dürl ten. Die Direktion der Anilin-Werke erklärte dielen IM't schied zwischen der gestern von ihr genannten^ Zahl und heutigen Angabe dahin, daß Zahlreiche Arbeiter von Bau firmen, die während des Unglücks mit Neubauten auf bei Fabrikterrain in Oppau ibeschästigt waren, mit umgelomma find, was gestern noch nicht völlig zu übersehen war. .

^^ ' Bon 250 erst 170 festgestellt.

Von 250 geborgenen Letchen. die in der Leichenhalle Fuß wigsbafen liegen, sind 170 nach ihrer Persönlichkeit sestgestelli Bon diesen 170 Personen wohnen drei in Mannheim.

^'^ Die Hilfsaktion.

Bürgermeisteramt und Handelskammer Mannbekm teikci init. daß sich auch die Mannheimer Banken bereit erklärt haben Gelder für die Oppauer Opfer entgegenzunehmen.

Die Handelskammer Mannheim hat 250 000 Mk. für M Notspende der Süddeutschen Diskontogesellschaft uberw'Ze , Die Angestellten der Dresdner Bank, Geschäftsstelle L«d Ivsgshafen a. RH., beschlossen, den vollen Gebaltsertrag eml Arbeitstages zu Gunsten der durch die Katastrophe n Opvauer Werk bet Badischen Anilin- und Sodafabrik B.^ schädigten zur Vcrft'igung zu stellen.

Die Hasenbautechnische Gesellschaft hat bet ihrem KbenS «Ten am Donnerstag eine Tellersammlung zu Gunsten der M ber Oppauer Katastrophe Geschädigten Veranstalter, dte ubei 6000 Mark ergeben hat.

Zehn französische Krankenschwester finj