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Schlüchterner Zeitung

Schluchterner Kreisdlatt

Berantwörtlich für den gesamten Inhalt: H..K n II Hohmeister, Schlächtern. Druck u. BerlagdcrFa E. 44:1 Hohmeister in Schlächtern. Fernspr. Nr. 65. Telegr.

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Schlüchterner Zeitung.

Es ist nicht unrichtig, wenn man darauf aufmerk­sam macht, es sei eine EjnseitigkeU, immer nur wie hyp- notifiert auf den Dollar zu starren. Aber es fesselt eine solche Zickzackkurve das Auge. Und es mag auch viel Spekulation hinter dieser Kursbildung stecken, aber die Schwankungen sind so ungeheuer, daß es unmöglich ist, sie allein auf die Spekulation zurückzuführen. Wenn an einem Tage der Dollar zwischen 152 und 189, an einem andern zwischen 168 und 194 Mark schwankt, oder vielinchr die Mark schwankt gegen den Dollar, so ist das denn doch zu viel, als daß man den Blick davon ablenken dürfte. Man hätte dazu nur das Recht, wenn die Gründe für diese Zickzackschwankung, die aber demnach eine Ste­tigkeit nach abwärts zeigt, nicht so tief im Wirtschafts­leben drinsteckten. Bor Nervosität gilt es zu warnen, aber wo wirkliche Gefahren sind, da darf man nicht so tun, als ob es sich nm Illusionen handelte. In der Tat steckt die Wirtschaft in einem Strudel von Widersinn. Wir sollen Reparationen leisten, aber man nimmt uns den einen Teil von Oberschlesien. Kaum hat das Slus- land die Kunde von dem Plan der Devisenbeschaffung gehört, der vielleicht die Welt hätte retten können, da ^amputiert man vom deutschen Volks- und Wirtschafts- körper ein Glied, ohne das wir in eine Lage kommen, b der der ursprüngliche Plan der Te -enbeihilfe durch die Gewerbe nicht mehr ausreicht, den Bedarf auch nirr annähernd zu decken. Und ist die politische Folge der unsicheren Lage auf der einen Seite ein neues Aufflam-

men des nationalen Bewußtseins, so w -en wir gut akr anderen infolge oer Teuerung weitreichende Vot)n= küinpfe. Und das chronische Defizit deS Neichshausbalts nihrt sogar dazu, daß man daran denkt, eine der stärksten Hauptstützen der Staatsfinanzen, die Eisenbahn, zu ent- staatlichen und in Privathand zu legen. Die Erörterun­gen darüber sind noch nicht abgeschlossen, aber das kann heute schon gesagt werden, daß dieseVerprivatisierung" gegen den Willen des Eisenbahnpersonals uns Erschüt- »erungen schwerster Art bringen würde. Der Kern un­seres gegenwärtigen Elends libgt in den Folgen des verlorenen Krieges, in der Politik der Entente uns ge­genüber. Aber mußte es so weit kommen? War kein anderer Ausweg möglich? Tatsache ist doch, daß die ' Regierung Wirth es mit der unbedingten Erfüllung ver- mmt hat. Aber das Unmögliche wird durch den guten Willen noch lange nicht möglich, und so ist es zu fürch­ten, daß Frankreich, stellt sich unser Unvermögen heraus, auf den Säbel Haut. Daß es darauf wartet, zeigt die Aufrechterhaltung der militärischen Gewaltmaßnahmen am Rhein. Briand hat in der französischen Kammer und im Senat den nationalistischen Drängern zwar mtgegengehalten, daß Deutschland seine vertraglichen Verpflichtungen erfüllt habe, indessen verneinte er, daß nun auch die Aufhebung der militärischen Maßnahmen m Frage komme. Das ist ein neuer Vertragsbruch, ein neuer völkerrechtlicher Verstoß wider Treu und Glau­ben. An wen soll sich Deutschland wenden, um> diesen Bruch zu heilen? An den Völkerbund, der soeben be­wiesen hat, daß er nur ein gehorsames und gutemge- imeltes Instrument des Verbandes ist? Deutschland hat den Verlust Oberschlesiens sowie die Zahlung der ersten Goldmilliarde mit schweren Erschütterungen sei­ner Wirtschaft büßen müssen. Die deutsche Mark schon buchstäblich in die Tiefe. Dr Dollar stieg dafür bis.zu 195 Mark. Allerdings ist m eine Abschwächung em= Getreten, aber es wäre eir ster, darüber Genugtuung »der gar Sicherheit zu e' .»»den. nmtntcrbrocben hangt «&er uns das Damokle, chwert.

bm. An weit soll sich Deutsch Bruch zu heileu? An den

Die Beratungen in Berlin.

.* Die Verhandlungen über die oberschlesischeFrage ttllö die Kvalitionsbildung wurden den ganzen Montag "achmittag bis in die späten Abendstunden hinein sort- Mt. Nachmittags fanden Fraktionssitzungen der Mchrheitsfoztaldemokraten, des Zentrums, der Demo- naten und der Deutschen Volkspartei statt. Die Fral- ussitzungen wurden indessen abgebrochen, da kurz »ach 5 Uhr die Führer der Koalitionsparteneu, der Reichstagspräsident Loebe und die Führer der Dent- uhen Volkspartei, die Abgeordneten Dr. Stresemaun M Kempkes, zu einer interfraktionellen Sitzung denn Reichspräsidenten gebeten waren, die bis in die Nacht- itun den dauerte An diesen Besprechungen nehm auch Außenminister Dr. Rosen teil. Man war in diesen Besprechungen bemüht, eine Verständigungsfvrrnel in der oberschlesische»» Frage zu finden. Das Ziel eme Polittk aus lange Sicht zu ermöglichen, stand nach wu der im Vordergrund der Verhandlungen. Aus parla­mentarischen Kreisen erfahren wir., daß in diese»» Ber- hcnldluugen nicht nur die oberschlesische Frage, sondern N engsten Zusammenhauz bomiv auch das gesauite Etenerprogramm, die Frage der Reparationszahlungem die Industricaltion, kurz das gesamte muerpol» ische Programm anssichrlich erörtert wurde. Einen besvit- bers breiten Raum at d'esen Verhandlungen u^ Erörterung der Sachleistungen ein. Zur stunde kann "o»i> nicht gesagt werden. ob der Gedanke der großen Koalition sich tatsächlich verwirklichen läßt. .WMaJh' ^rden alle Bemühungen aufKwandt, um diesen Gc- danken au verwirklichen. Es scheinen »eoock mub seor

große Schwierigkeiten zu ttberwiuöen zu sein, um dieses

Ziel in der Tat zu erreichen.

Neubildung -es Kabinetts durch Dr. Wirth?

«- Es wird angenommen, daß der Reichspräsident im Lause des Dienstag Dr. Wirth mit der Neubildung des Reichskabinetts beauftragen wird.

Die Haltung der Demokraten. ,

Die demokratische Reichstagsfraktion hat dem Reichs­präsidenten eine Entschließung über die oüerichle>iiche Nöte überreichen lassen, wonach die deutfche demokra­tische Fraktion in der Entscheidung der Bvtfchafterkome- senz eine Verletzung des Friedensvertrages steht. Die Fraktion hält die getroffene Entscheidung wirtschaftlich sirr unheilvoll für das betroffene Gebiet wwie für Deutschland und die Weltwirtschaft. Nach Ansicht der Fraktion muß daher alles vermieden werden, was als Annahme dieser Gesamtentscheidung oder als vertrag­liche Bestätigung ihres Artikels 2 erscheinen konnte un­geeignet wäre, das Wesen der Enticheidnug als das erne-- ein;eiligen Diktats zu verdunkeln. Die Fraktion Halt :^a eine feierliche Rechtsverwahrung der dentichen Reichsregierung gegenüber der Entscheidung vom «0, Oktober für notwendig.

Kinberufung des demokratischen Parteivorstandes.

m- Die demokratische Reichstagsfraktion hat den demm kreischen Parteivorstand für Dienstag nachmittag nach Berlm zu einer Sitzung einberufen.

Die Volkspartei lehnt die Genfer Entscheidung ab.

m> Die Reichstagsfraktion der Deutschen Volksparter ^xt in der Nachtsitzuna die Ablehnung der Genfer Ent- Weidung und der Entsendung von Sachverständigen einstimmig beschlossen. Sie wird ihren Beschluß rmt der Negründung dem Reichspräsidenten nn einem Briefe mitteilem

Antrag auf Einberufung des Reichstages.

Die deutschnativimle Fraktion des Reichstages hat an den Reichspräsidenten ein Schreiben gerichtet, worin gesagt wird, in der Benennung von Bevollmächtigten liege die grundsäßliche Zusiimmung zu derr Festsetzun­gen der Note. Deshalb könne die Entscheidung über die Ernenniing der Bevolluiächtigten nicht ohne den Reichs­tag erfolgen. Es heißt dann weiter: Zu unserem Be­fremden ist der Reichstag bis heute noch nicht einberufe», worden. Die einstweilen mit der Führung der Regie- rungsgeschäfte betrauten Mitgliener des bisherigen Ka­binetts sind keineslalls w^tr berufen, über die Benen­nung oer .^c.rxun.zu.umu <v wu mcnhplnn i^ut» scheiden Wir SeänMaM deZyalb, daß der Reichstag rechtzeitig vor Ablauf der in der Note vom 20. Oktober gestellten Frist zusammenrritt.

ünnagme der fienfer knlHmMng durdj Polen.

** In der letzten Btinisterräkssitzuna in Warschau wurde der Text einer Note festgelegt, die der polnische Gesandte in Paris, Zamoisky, dem Ministerprändenkeu Briand überreichen soll und worin Polen die Annahme der Genfer Entscheidung ansspricht.

Polnische Trnppeuanfammlungen an der Grenze.

x In der den Städten Lublinitz und Tarnowitz ge­genüber liegenden polnischen Seite sind in den letzten Tagen weitere Truppen aus Kongreßpolen eingetroffen. Oberschlesische Polen gehen, wie aus Rosenberg gemeldet wird, in großen Massen über die Grenze, um dort mit Milttärmüsik und großem Jubel begrüßt zu werden. In Preußisch-Herbn würben kürzlich fünf vvlrmche Offi­ziere von den Engländern verhaftet, nach kurzen» Ver­hör aber wieder freigelassen.

*

m. Der Präsident der Posener Eifenbahndirektion, Domszinskv, wurde zum polnischen Bevollmackt-gten für das Eisenbahnwesen in Oberschichten ernannt.

König KarSgefangsn genommsn

->-# Der zweite Heimkehrversuch des Exkaisers Karl hat ein dramatisches Ende genommen. Der Exkaiser« seine Gemahlin Zita sing am Montag bei Komorn von den Truppen der ungarische»! Regierung gefangen ge- nontmey worden. Der Erkaiser bleibt in Ungarn so­lange interniert, bis er den endgültigen Thronverzichi für sich und feinen Sohn auSge-prochen hat und die Mächte die Bedingungen seiner Ausreise und fein künf­tiges Asyl festgesetzt haben. Damit hat sein neuerlicher Versuch, in Ungarn wieder auf den Thron zu gelangen, sein Ende gefunden. Bereits nach dem Ausgange des Gefechts am Sonntag, 6 Kilometer westlich von Bnda pest, unterlag es keinem Zweifel mehr, daß es Karl nicht gelingen werde, in die Hauptstadt einzudringer». Er entsandte deshalb bereits Rroutag vormittag Parlamen­täre zur ungarischen Regiertkiig, um wegen eitles Was- fetlstiUstandes zu verhandeln. Die Bedingungen, die Horthy stellte, waren:

1) NediugungLlose Waffensircchung, 2) die mthta» rischen Ratgeber des Mönigd sind vor ein Kriegsgericht zu stellen, 3) die MaulFchasien werden entlasten »nd amnestiert, 4) endgültige Abdankung des Königs, in der König bleibt in Ungarn interniert, bis die Frage ietne3 Abtransportes geregelt ist, G der definitive Aufent­haltsort sowie die Modalität der Abreise wird von den Großmächten bestimmt, 7) die politischen Ratgeber bet Königs werden vor das Kriegsgericht gestellt. Gatt Antwort auf diese Bedingungen hatte die RMernng bis zum Mittag nicht erhalten. Bauern haben die Eisenbalm­schienen, die nach dem Süden führen, aufgerissen, üm ein Ausweichen nach dem Süden zu uerbiubern rer Rückzug des Königs und seiner Truppe» votizog ,:ch panikartig. In.Komorn fand dann die Verhaftung statt.

In Oesterreich herriebi angesichts dieser Wendung der Dinge eine weseutliche Beruhig»««. Schon an, Montag zeigte sich ein Zusammengehen der Parteien indem die Großdentschen, die Gozialdemokraten und bis Kommunisten dafür eintraten, daß die Reichswehr au! ben im Friedensvertrag vorgesehenen Höchststand ge­bracht werde. Diese Konzentration der Parteien wird noch weitere Fortschritte machen. Alan erwartet schor

in den allernächsten Taaerr die Bildung eines Koatt- tiorrskabinetts in dem alle Pa-Kien vertreten sind. Aus Prag erfährt man, daß die Mobilmachung mit der grössten Energie betrieben wird. Iugo-ftawische Trup­pen stehen ehimartoßereit an der Grenze. Dieser Ernst der kleine»» Entente hat nicht dahin geführt, daß Ita­lien bei der Stange geblieben ist und sich mit England und Frankreich entschieden gegen die Wiederkehr der Habsburger ausgesprochen hat.

Verminderung der amerikanische« Besatzungstruppe«.

Ein Funkspruch derNewyork Times" aus Wa­shington meldet: Der Kriegssekretär hat angeordnet, da? die amerikanischen Truppen in DerMchland um unge­fähr 126 Offiziere und 7873 Mann verringert werben, Es verbleiben in Deutschland ungefähr 327 Offiziers und 5217 Mann. Die Verschiffung wird ansgeftthrt durch zwei Transportdampfer von Mitte November biS Mitte März. DieNewyork Times" fügen hinzu Of. fenbar haben internationale Erwägungen, die mit der bevorstehende»» Entwaffnungskonferenz zusamnienhän- gen, den Beschluß, die Truppen in Deutschland zu be­lassen, mit veranlaßt.

Drei Jahre nach Kriegsschluß".

Reichsarbeitsminister Brau» sprach vor der christ­lich-nationalen Arbeiterschaft über das TheuraDrei Jahre nach Krieqsschluß". Der Mi»»ister belev stere den Sie wirtschaftlichen Erfordernisse OberschlesienS glatt verleugnenden Genfer Fehlfpruch, mahnte zur Stu» schränkuna der Lebenshaltung gewisser Kreise, hob den grundsätzlichen Unterschied in den Zielen der dirifttt eben und sozialistischen Arbeiterbewegung hervor und rief zur Förderung aller Bestrebungen znr Bildung einer kraftvolle» breite» Regieruug der Mitte auf. Es wurden zwei Entschließungen angenommen. In der einen wird zum Ausdruck gebracht, der Genfer Fehl­spruch sei eine Mißachtung der wen: gen dem deutschen Volke zuerkannten Rechte aus dem Versailler Friedens- vertraq und eine Vergewaltigung des Willens der oberschlesische» Bevölkerung, mit dem deutschen Volke in voller wirtschaftlicher und politischer Einheit stets zu- sammenzuleben. In der zweiten Entschließung erwartet die Versammlung in den besetzten Gebieten von allen verantwortlichen Stellen ein energisches Eingreifen be­treffend den wirtschaftliche« Ausverkauf und eine um­gehende Wiedereinräumung des durch dieSanktionen" den deutschen Behörden genommenen Rechtes der

Die Berschachermw Memeks.

** Wie derB. L. A." hört, ist der Oberste Rat ent­schlossen, unmittelbar nach der Erledigung der oberschle- sischen Frage eine Entscheidung über das Memelgebiet zu treffen, und zwar soll es, -a WUna Polen zugespro- hen werden wird, Litauen als Entgelt für den Verlust dieses Gebietes angegliedert werben. Man spricht auch davon, daß die Stadt Memel anstatt Kormros Hauptstadt des vereinigten Litauens werden wird.

Versammlungsterror.

** Anläßlich eines Vortrages, den General von der Goltz im Zentraltheater in Leipzig hielt, kam es zu gro­ßen Demonstrattonen der Arbeiterschaft. Unter dem RufeNieder mit der Bourgotste" und der Absingung der Internationale versuchte die Menge in das Ver­sammlungslokal einzudringen, wurde aber von der Schutzmannschaft daran verhindert. Als die Schutzleute mit Steinen beworfen wurden, hieben sie mit Gummi­knüppeln auf die Menge ein und säuberten die Stra­ßen. In der Versammlung sollte General von der Goltz über Deutschlands Zukunft hn Osten sprechen. Als gegen Schluß des Vortrages von einem Besucher ein abfälliger Zwischenrrlf gemacht wurde, kam es auch im Saale zu Zwifchenfällen, sodaß der Saal von der Po­lizei geräumt werden mußte.

PofifiFdie Rundsdian.

Die neuen Gehaltsfordernngen der Beamten. 2St6 die Berliner ZeitungDer Deutsche" erführt, geben die Verhandlungen der Beamten und Angestellten mit der Regierung über die neue Teuerungsaktion dahin, die Grundgehälter zu erhöhen und die Zuschläge so zu bei messen, daß sie der Teuerung auf längere Zeit gerecht werden. Zu diesen» Zweck wird eine Besserstellung um 25 Prozent gegenüber den jetzigere Gesamtbezügen in Aussicht genommen. Die Parlamente sollen noch im No­vember über eine entsprechende Vorlage entscheiden. Im Zusammenhang damit stehen neue Tariferhöhungen. Es ist sogar der Vorschlag gemacht worden, die neuen Po», tarife, wie sie beabsichtigt sind, nicht in Kraft zu seyen, sondern bedeutende neue Erhöhungen, etwa nm das fünfzehnfache des FrieLensfatzes, vorzunehmen. Auch die Reichseifenbahnen werden naürlich neue Tariferbo- Hungen in Aussicht nehmen müßen, denn es handelt sich um Mehrausgaben von über 25 Milliarden Start, die zu decken sind.

Die Vertrete» versammln»» des Deutschen Förster« bnndes, die in WeMen (sächs. Schweiz) iggte, veschättigts sich mit der Beratung von zahlreichen wirtschaft'Iren und fachlichen Fragen der mittleren Forstbravuen. Die derzeitige Festsetzung des Dienstpflicht kreises der Fo::- betriebsbeamten wurde als unzulänglich und nid in Uebereinstimmung mit den tatfiicblicöeu Leistungen hei Förster bezeichnet. Der Försterstau- uerL ngt einden« ti*c Abgrenzung seirrer Befugnisse entsptraier»- den Er­fordernissen der- Praxis und unter Berück im Gnu« bei Tatsache, daß er Träger der geistigen Klei» am Walde zwecks Errielnng höchst mvglicher Pr» . titvirät ist. Grundsätzlich können die künftigen großen An-ga» ben im Forstivirtsthasisbetriebe nur durch zivei resians« gebildete Beamtenklasseu - Oberförster und Vetter gelöst werden. Ferner hält der Försterbund zum Schutze des deutschen Waldes die baldige Verabschiedung eines bieichSfvrstgeseyes, das auch den Befühigungsnaün weis für die Privatforftbennrten zu regeln oarre, für um bedingte Notivendiakeit. In wirtschaktsvolttischcr Atm

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