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SOlüchtevner Jettuns

Schtüchterner Kreisblatt

Nr. 244

Verantwortlich für den gesamten Inhalt: H.-K. Hohmeister, Schluchzern. Druck u. Verlag der Au L. Hoymeister in Schlüchtern. Fernspr. Sir. 65. Lekgr. Schlüchterner Ztg. Postscheck!.: Frankfurt M. Nr. 114»L.

DonuersLag, 3, November 1921

Bezugspreis: Vierteljährlich Mk, 10,-. Anzeigen preis: DieKleinzeile M 1,50. die Reklamezelle 1,50 Mark, sümiltch ohne besonderen Zuschlag Bei Wiederholung Rabatt. Erscheint -: mal wöchentlich

73.

Zahrg.

Mr Zi vom Taak.

Wir«. Geb. Rat Dr. ÄeH. Wilhelin Erb, der Alt­meister der deutschen Nervenheitkunde, ist im 81. Lebens- §hre in Heidelberg gestorben.

Die Leiche des bayerischen Exkönigs ist über OeLen- tnirg nach München übergeführt worden

Poinearee ist zu kurzem Aufenthalt in London ein- getreffen, um an einer Festlichkeit in der Londoner Uni= versität teilzunehmen.

I« Paraguay soll eine Revolution ausgebrochen sein. Die Reaiermlgshäuoter sind angeblich nach Argen­tinien geflüchtet.

Die Arbeitszeit in der Filmindustrie ist auf 4£ Stunden wöchentlich erhöht worden.

Der 2. Band derBetiachinngen zum Weltkriege" des verstorbenen Neichskanzlers von Bethmann Holl- jueg ist nunmehr lei Sietmur Hobbing in Berlin er- schienen.

e* In Enxhaven konnte die Fischauktion nicht statt, finden, weil die ausländischen Käufer die Preise, wahn- sinnig hoch getrieben haben.

»» Von einer GifUnftwelle ist der oldenburgische Ort Zetel heimgesucht worden. Duhendweife fielen die Men. schen in Ohnmacht und ermannen erst nach mehreren Ltnnden.

Das Reviflons-probrem.

LautSundau Times" sind sich jetzt die meiste, Sachverständigen darüber klar, daß der Sturz der deut schen Mark im Grunde genommen anf die großen Re» parationsforderungen in diesem Jahre znrückzuführe, ist. In Regierungstreuen werde allgemein geglaubt daß Deutschland die nächste Zahlung im Januar nich, leisten könne. Dies würde womöglich die Besetzung des Ruhrgebiets durch Frankreich und den wirtschaftliche! Zusammenbruch Deutschlands bedeuten. Die Auswir­kungen auf die französische Währung und den englischer Handel würden verhängnisvoll sein. Das britisch, Ltdanamt befasse sich daher augenblicklich ernstlich mit ei­nem Plan, der es Deutschland ermöglichen würde, sei. nett Verpflichtungen nachzukommen, ohne daß es da. durch zum Ruin komme.

Hugeuberg über die Kreditaktion.

** ImB. L.-A." ergreift der Reichstagsabgeordnet! Dr. Hugenberg das Wort, um zu dem im Reichswirt fänsttsrat vorgeschlagenen Gesetzentwurf über die Kredit- Hilfe der deutschen Industrie und Landwirtschaft Stel­lung zu nehmen. Er betont zunächst, daß er für bett be. kannten Borschlag einer KredithilF der deutschen Jm .HnLrje M der Münchener 2aouuu selbst eingeireten sei und fährt dann fort: Der BennL Lck«Ms8k»LÄu« die Btarkentwertung hat nach Ansicht der meisten Weris- leitung die Aussichten auf eine freiwillige Kredithilft außerordentlich znsammenschrumpfen lassen. ES wirst Sache einer bereits zum 5. November eiuberusenen wel­keren Mitgliederversammlung des Reichsverbandes der deutschen Industrie fein, zu der heute durchaus oeran- berten Sachlage Stellung zu nehmen, die zu einer Ableh- Sug führen müßte. Eine Annahme wäre geeignet, bi( eruattonalen Privatkredite Deutschlands zu gefähr­den und so zu wirken, wie eine Umwandlung der For- derunMn des Feindes an das deutsche Reich in Forde- rungen an die deutsche Einzelwirtschaft, also wie eine Auslieferung des deutscher: Privatvermögerrs an den Kiff der Entente bezw. des interrcatloualen uns lichen Kapitals.

Hergt gegen Wirth.

r Auf der in Gießen abgehaltenen dritten Tagung der basischen (Deutschnatiormlen) Volkspartei hielt Staats- inister a. D. Hergt eine Rede, in der er u. a. aus- <«Orte: Der 26. Oktober war ein schwarzer Tag nicht stur, weil an diesem Tage das Schicksal Oberschlesiens entschieden wurde, sondern vor allem, weil Regierung Und Volksvertretung nicht die richtige Stellung dazu Nahmen. Die Deutschnationale Volkspartei hatte mit den anderen bürgerlichen Parteien den Entwurf einer großen Protestkundgebung ausgearbeitet. Zentrum unb «ozialdemokratte hatten bereits ihre Suftimmimp ge­geben. Da geschah das Schlimmste: Reichskanzler Wirth hm in Aktion urrd erklärte, die Protestkundgebung sei für die Regierung unannehmbar, die Annahme bedeute feinen Rücktritt. Wenn Rathenau in Frankfurt be-» hauchet habe, Wirth sei seit Bismarck der größte Kanz­ler, so sei groß an ihm nur die Auswirkung seiner Par-- teilnteressen. Der Redner ging dann auf die Stellung­nahme der einzelnen Parteien und auf die neuesten Er­eignisse in Berlin ein. Er begrüßte, daß die Demokra- en im Reichstage einen energischen nationalen Ton ge- unden haben. Mit Stolz stellte er fest, daß die Deut­sche Volkspartei in diesen Tagen Seite an Seite mit peil Deutschnationalen marschiere. Die Dentschnationo- stn würden es begrüßen, wenn es einer Koalition der Stifte von der Sozialdemokratie bis zur Deutschen Bolfgpartet gelinge, uns aus dem Sumpfe Herauszil- fteßen; aber man könne Zweifel an diesem Gelingen Pollen. Hergt schloß: Durch Kamps sum Sieg! Der muß geschl^n^ iverde», wo man ihn trifft, ob

Note der Meinen Entente an Ungarn.

** DemCarriere della Sera" wird aus Budapest ge­meldet, daß die Heine Entente trotz des Widerstandes der liniierten in Budapest eine Note überreicht hat, in bei He die sofortige Abdankung aller Habsburger verlangt. Obwohl sich die Budapester Regierung sofort bereit er­klärt hat, durch eigene Kontrolle dieser: Forderungen siachzukvmmen, wird die Lage als verschlimmert betrach- "* Nach ungarischen Berichten hat die Tschecho-Slowa- lei 300 000 Mann und-flawien allgemein mobilisiert.

Roch kein Throuverzicht Exkönig Karls.

Die aus Bitdapest vorliegenden Nachrichten bestä- ügen, daß der Exkaiser Karl bisher die Erklärung -es, Lhrvnverzichtö verweigert hat. Die Abreise, die man atr DiezMao M «^»««^ aetuimmäi umte rnnbu» am

Mittwoch verschoben werden. Es sind Vorkehrungen ge- irosfen, daß die Abreise des Exkaisers mit allen Ehren, He feinem Range zukomnren, erfolgt. Entente-Offiziere werden den Exkaiser aus seiner Reise begleiten. Die un­garische Regierung wird auf jeden Fall den Forderun- zen der Eictente, zu der sich ihre Beziehungen in den letzten Tagen sehr gebessert haben, Genüge leisten.

Die Getreide- nnb Kartoffelausfuhr ins Ausland.

Wie der Reichbminister für Ernährung und Land- Lsirtschaft auf eine im Reichstag vorn Abg. Delius ge­stellte Anfrage antwortet, trifft die Zinnahme, daß Aa.n- :en ausländischer Firmen in der Provinz Sachsen uub in anderen ReichSteileu- in g innern Um sause Getreide and Kartoffeln zu hohen Preisen arrskausen und in das Ausland ausMbren, rricht zu. Die Ausfuhr von Ge­treide, Kartoffeln und Mehl ins Ausland werde grund­sätzlich nicht genehmigt und Ausnahnren davon nur für Saatgut und für im Veredelungsverkehr hergestelltes Mehl unter besttmnüen SicherurcgSmaßnahmen zuge- Usen. Um Verschiebungen von Getreide, Kartoffeln und Mehl ins Ausland zu verhindern, seien die Kontroll­stellen M besonderer Aufmerksamkeit angehalten und eine Heiße Sicherungsmaßnahmen getroffen worden. Bei sestgestellten Zuwiderhandlungen würden mit allem Nachdruck die scharfen Strafbestturmungen für verbots­widrige Ausfuhr, die in schweren Fällen Zuchthaus an- irohen, angewendet werden.

Der Seist der relioicnsißlen Schule.

Wo es gilt, für die Einführung der weltlichen, reli­gionslosen Schule Stimmung zu macherc, wird wohl von deren Fremcder! behauptet: es sei durchaus unwahr, daß die weltliche, religionslose Schule aus Feindschaft gegen die Religion, gegn das Christentum eingeführt werden solle. Sie solle lediglich eine Befreiung vom Gewissens­zwang für diejenigen Kreise darstellen, die nun einmal religionslos seien. Das wahre Gesicht dieser Agitation zeigt sich jedoch bei Denwnstrationsveranstaltuugen für die religimrslvse Schule, wie sie u. a. kürzlich irr Neukölln stattgefunden haben. Ein Augenzeuge gibt uns trachste- hende Schilderung davon:

Der Denwnstrationszug für die weltliche Schule setzte sich Sorrntag vormittag um 10 Uhr von der Eruser Straße aus unter Vorcurtritt einer starken Musikkapelle

pe$eiin, dem sich dann die eigentlichen Demonstranten» Mwillige oder unfreimMige, anschtosserl. Letztere, vor- fbiesenb Kinder, wurden zum Teil, da sie noch nichtode, ^cenimtevs nicht weit laufen ioatnten, von der Murtei Ader deur oraler aifr-uat-U.. ..n^setragen. Manche Kuu der trugen Tafeln mit Aufschrnken wre ö. Schule, ^b B, 15. Sckule, 16. Schule, 31. Schule, 32. Schule, usse, dazwischen wurden von Kindern Tafeln so­

mit folgenden Aufschriften:

Eltern, befreit uns vom Religionsunterrichr!

Wir fordern sozialistische Lehrer! .

Wir fordern die Einheitsschule voui Kindergarten bis zur Hochschule!

Nieder mit dem Geist von Potsdam!

Wahrhast hohe Sittlichkeit ist Gott- und Teufest lofigkeit!

Such neuen Geist und scheuch das alte Uebel, Die Fordermrg bringt Mr Glück und nicht die Bibel! Nieder mit den Schul-Reaktionären!

Lasset die Ktndlein zu uns kommen tu die religions­lose Schule!

Der Zug war etwa 2000 Köpfe stark, davon wohl bre Viertel Kinder. Als er sich durch die Fulda-Straße be­wegte, setzte vor der dortigen Martin Luther-Kirche, ei war 10,45 Uhr, während des Hauptgottesdienstes, plötz­lich die Blechniusik in vollster Schärfe ein unb Ruß wurden lautPfaffen raus!" worauf bann im Chor s& brüllt wurde:Nieder, Nieder, Nieder!"

Zum Schluß versammelten sich die Teilnehmer bei Zuges auf dem Herzberg-Platz, wo in aufreizendste: Weise gegen die Üieltmon gehetzt wurde. Eine Redno An ging in ihren Ausführungen so weit, daß sie die Krn, der aufforberte, von ihren Eltern zu verlausen, daß fr ihre Kinder sofort in die religionslose Schule umschuter sollen, und wo die Eltern noch so riickständtg seien uns für ein solches Verlangen ihrer Kinder nicht das rich­tige Verständnis aufbringen könnten, da müßten eben dann die Kinder ihre Eltern für diese moderne Anssaß snng erziehen! Gegebeneltfalls solltetc die Kinder ohm die Eltern danach zu fingen, sich selbst in der religions­losen Schule anmelderr, wo sie auch ohne die gi.it willi gung der Eltern aumeuommen würben. Die Religions, stnuden seien lediglich nur Lückenfüller in bett Gemeinde schulen, damit man den Kindern dieser Schulen nicht n viel Wissen für ihr späteres Leben mitgebe, wie den Kin dern der höheren Schulen, an denen der Relmienounieu richt meist vollständig vom Stundetiplarl verschwundei sei i?). Mit einem Hoch auf das ProletarstN und seines tapferen Kämpfer, den StadtWulrat Päulsen, wnrdc diese widerwärtige Versammlung geschlossen."

20 Millionen Deutsche zuviel 1

Nach dem ruchlosen Wort Clemenceaus, des gers", der zur Zeit des sogeunuirten Friedeusschtupe! an der Spitze der französischen Regierung stand, gibt es in Deutschland 20 Millionen Menschen zuviel. Dat heißt, um die ständige Angst der Franzosen vor sei deutschen Volkskraft zu bannen, müsse man dafür so» gen, daß sich die Bevölkerung Deuischicruds um 20 will Honen vermindert. Unb das sott durch Beretenonn, geschehen, indem man planmäßig das deutsche Wrrü schastslebe» vernichtet. Der beste B-erveiS, wie Wem» lisch die Franzosen darin vorgehen, liefert ihr Verfah­ren ben Deutschen Werken gegenüber. Diese sind bei kanntlich entstanden auS den Werken, in denen die Vev leiöigunatzmmel für das Deutsche Reich herMsiM wuu

oen: pe smo, um den Bestimmungen des Versaine, Schmachsrieöells zu genügen, gänzlich umaeftent; alles was zur Herstellung von KNnegsmittetn diente, ist vev nichtet, zahlreiche Gebäude, große Hallen, wertvolle Pia schinen massenweise zerstört worden und die Betrieb in Hanau, Erfurt und Spandau völlig auf die Gerstel lung von friedlicher Handelsware eingerichtet. Abet auch das genügt den Ueberrvachungskommisiaren bei Entente, des französischen Generals Rollet unb feine! Offizieren nicht, sie fordern immer neue Aenderungen Umgestaltungen, Zerstörungen, sodaß man steht, sie ge Hen planmäßig auf die gänzliche Stillegung dieser rie­sigen Werke aus, um bann den betreffenden ParagrE phen des Friedensvertrages in Krast treten zu lasiM nach dem itillstehenöe Werke der Vernichtung anheins fallen. Sie haben es damit jetzt soweit gebracht, bai der Generaldirektor der Deutschen Werke erklären muß Ich kann die Verantwortung für die Weiterleitun« der Deutschen Werke bei den Bedingungen der Enteuq nicht übernehmen."

Was das bedeutet, davon macht sich nur derjenige eine Vorstellung, der das wahnwitzige Zerstörungswers selbst gesehen hat. Riesige Bauten, HMe an Halle, füll nieher seiest, Milliardenwerte vernichtet. Die Ententc hat damit einen Hunnenwerk geleistet, das in der Welh geschichte einzig dasteht. Viele Millionen sind in bis Umstellung der Fabriken gesteckt, zahllose neue Maschtz neu eingestellt: und alles das nun vergebens! Vottigi Zerstörung! lautet die französische Hunnenpo rols 300 000 Arbeiter beschäftigten diese Werke zur Zeit dq Friedensschlusses. Was aus ihnen und ihren - amiliei werden soll, weiß kein Mensch. Nun, sie gel a ebel auch zu den 20 Millionen Deutschen, die es - Am sicht der Franzosen zu viel gibt. Mögen sie auw ver­derben und sterben! Was kümmert das die höhnisch de­kretierenden französischen Offiziere'? Begreifliche Errs gung bemächtigt sich angesichts dieser furchtbaren Bruc talität jetzt der betroffenen deutschen Arbeiterschaft. Dij Vernichtung Deutschlands heißt ja in erster Linie bis Vernichtung der deutschen Industrie.

Ute jkwMWen Pläne auf das RuörgeöieL

** Der Pariser Vertreter derDeutschen Telegraphen- btformatiori" gibt die Meldurrg wieder, daß Jravkreick ylane, in allerrcächster Zeit feine Fangarme nach den Ruhrgebiet auLzsstrecken. Wenn auch von französischel Seite die bestimmtesten Ableugnungsversuche geroachi werden sollten urrd diese Dementis auch von London aut Unterstützung erhalten, so besteht doch zweffellos dieser geHetme Plan Frankreichs. Man wird bald merken, wie Frankreich mit besonderer Borliebe feine Vorposten arq Koblenz und Köln erstreckt.

Politifdie Rundschau.

-**-®er AuSMuß des Reichstages, der zur Untarsu- «hung des Unglücks in Opp.au eingesetzt ist, Hielt, , wie dasB. T." hört, in Manrryeim eine Sitzung ab.

Von der demoLtatischeu Fraktion ist dem Reichstag Hu Antrag zugegangen, die Regierung aufzuforderu, Mit allen: Nachdruck die Veranlagung und Erhebung der Reichseinkommensteusr unverztiglich vorzunehmen. Der Antrag wird damit begründet, daß die unerhörte Ver­zögerung der Beranlaguuq und Erhebung der Einkom­mensteuer für das laufende Jahr die Finanzen des Rei­ches, der Länder und der Geuieinden aufs schwerste schä­digt, zu einer übermäßigen Jnanspruchna-une der Noten- presse führt und geeignet ist, den Unwillen derjenigen Kreife zu wecken, "bereit Steuerabzug vom Lohn und G» halt vorgenommen wird.

tagen zwi cd den Be

Ueber die Frage des Neuaufbaues des Besoldungs' Wesens und der wegen der weiter eingetretenen Tene muß für die Beamten M treffenden Maßnamneu haben die seit mehreren Tagen geführten Verhandlungen ^wi^ schen den Vertretern der Reichsregiernna unb den Be­auftragten der Spitzenorganisationen nach einer Jnnn^ pration derD. A. Z." zu einer Verständigung geführt. Wenn auch die Wünsche der Beamienorgunoae' Nicht restlos erfüllt werden konnten, so mürbe doch ein. Erhöhung der Grundgehälter zugestanden die fuh »Hr notwendig erwiesen hat, weil sonst die wandelbaren TeuerungSbezüge in ein zu krasses Mißverhältnis zu den festen peiniouSfähigen Bezügen gekommen waren. Auch der Ortszuschlaa und der Kinderznichlag wlken wesentlich erhöht werden. Die Mehraufwendungen an die «Beamtenschaft sollen mit, größter Beschleunigung ausgezahlt werden.

^ Probefahrt des DampfersWürtienlberg". Von Brenrerhaven aus fand die erste Probefahrt des neuen Dampfers der Hamburg-Si merika-Li nie statt, der den NamenWürttemberg" trägt. Der wttrttembersW Staatspräsident von Hieber nahm an der Fahrt teil.

Die Feier des 3. srovemver.

** Berlin. Die beiden sozialistischen Parteien und bis freien Gewerkschaften haben einen Aufruf zur Feier bei 9. November erlassen. Um den Jahrestag der Revviw tion würdig zu begehen und eine machtvolle Deuwimra Hon durchzuführen, sollen alle Betriebe um 2 Uhr imtte. ßen, und die Arbeiter sollen geschlosieu zum Versamnv lunpFort marschieren.

Ein griZchiich-jüSslawischer Zwischenfall.

»»Berlin. Aus Paris wird oemelbet: muß eines Meldung desDemos" aus Athen bestätigt es sich das der griechische KreuzerAcadia" au der M k w Schwarzen Meeres das lübüaimiWe eiütü ^ einer Ladung von Ais Pei^olemmasiern und ^o-- ^at zintauks aufgebracht bat. ^un furfiftber ^fuaex ^ M an Bord des fittfiooBmeu Schiffes bemnb, wmbt gs fangen geuvm-nen.

snr Washingtoner Konferenz.

«tawiiiliton Den amerikamscher: Delegiecten a»

*» $ssi»l^ ?Setäret«ÄT^Ä

Er! Abgeordneter an der Konferet^ teilnetzmen.