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SchMchternex Kreisvlatt

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ncQ Hohmeister, Schlüchtern. Druck u. Verlag der Fa L »Uv Hohmeister in Schlüchtern. Fernspr. Nr. 65. Telegr. Schlüchterner Ztg. Postscheckk.: Frankfurt M. Nr. 11462

Donnerstag, 24 November 1921 Mark, sämtlich ohne besonderen Zuschlag L° 73. Jahrg

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Schtüchterner Zeitung.

Allerrei vsM Tags.

Der amerikarttsche Schiffötrnst hat beschlossen, sofort I d-n Fahrpreis für die 3. Klasse von Neuyork und den europäischen Häfen um 20 Prozent herabzusetzen.

E Demnächst wird eine direkte Telephanuerbindnug zwischen Riga und Berlin über Kowno eröffnet werden.;

Karl von Habsburg und seine Gattin sind in Ma- | tom eingetroffen und haben sich sofort nach ihrem Auf-: ^^Die^Reichsgewe'rkschast der Post- und Telegraphe«- teamten hält vom 24. bis 26. November ihren 1. Ge- i werkschaststag in Berlin ab.

Auf dem Berlin-Halberstädter Jnduftriewerk A.-G.

- m Halberstadt,- wo seit Wochen 900 Arbeiter streiten, I wurde auf Grund einer Verständigung die Arbeit wie­der ausgenommen.

In Wien ist ein Börsenstreik ausgebrochen. Anlaß ) dazu gab die von der Regierung geforderte monatliche r Abgabe von 100 Goldkronen.

Der Generalkommissar der Republik Polen in Dan- ' zig hat den Senat benachrichtigt, daß zwölf Kriegsschiffe der polnischen Kriegsmarine den Danziger Hafen iväh- rend des Winters benützen werden.

Das chinesische Problem.

Die chinesische Delegarion Hat der Washingtoner Kon­ferenz Vorschläge für eine Regelung der Probleme des fernen Ostens unterbreitet. Diese Vorschläge sind wohl-

territoriale Jntegrttat Chinas zu betrachten, die vor allem auch vor weiteren Angriffen durch ausländische Lonressionen geschützt ist Es wird ferner, was eigent­lich die Folge dieser Hauptforderung ist, die absolute vo- lüi'Cce UmWlm«gl£--'^ w«f««fi:. '.Aal der M>- fung des chinesifchen Problems ist der Friede iM Hör­nen Osten abhängig, folglich der Weltfriede überhaupt. China wird in der Zukunftspolitik ein erster Faktor sein. Es ist reich an unermeßlichen Bodenschätzen, von 6tuen ein größter Teil der Welt überhaupt noch nicht erschlossen ist Bor allem haben nach dem Reiche der Mitte Japan und Amerika ihre Augen gerichtet, und daher der Kampf der beiden um die pazifische Hegemonie. Amerika will China nur wirtfchaftlich ausbeuten, wäh­rend Japan, das allerdings sich gezwungenermaßen aus die wirtschaftliche Ausbeutung Chinas durch seine geo- ^polittsche Lage, die Ähnlichkeit mit der des insularen Englands hat, und durch die Eigenart seiner Bodenbe- ischasfenhett, die mit Italien zu vergleichen ist, angewie­sen ist, das Riesenreich auf dem asiatischen Kontinent mich politisch beherrschen möchte. Die Lösung des chrue- sischen Problems ist für die drei Seemächte denn Eng­land ist mit ihm ebenfalls eng verquickt schwere Ar­beit kosten. Sie werden weniger die Wünsche Chinas elbst berücksichtigen als ihre eigenen. Die politische Ju- egrität wird China von Anrerika und England zuge- ichert. Nur wird sich die Frage um das Wörtchenab- olut" drehen. Von Konzessionssorderungeu und wirk

chaftlichen Angriffen werden die drei Seemächte wohl kaum abstehen, vor allen Dingen aber nicht Japan. das

Forderungen nicht Itachdruck verlei unumstößliches Axiom der Geschichte

ohne die chinesischen Solquellen sich überhaupt keine große Marine leisten könnte. Und hierin wird ihm diesmal Amerika aus kluger Diplomatie entgegenkommen. Hat auch Harding in seiner großen Eröffnungsrede Sbijia seine Integrität zugesichert, so weiß man doch jetzt schon, daß die Washingtoner Staatsmänner jeSenfaas der ja­panischen Unternehmungslust in Schantung und in der Mandschurei keine Hindernisse entgegenstellen werden. Amerika wird dies schon aus dem Grunde tun, um die japanische Gefahr von sich selber abzuhalten und für Amerika besteht eine japanische Gefahr. Das ist nicht zu leugnen. Der Auswandererstrom, der stw mt Jahr- Lehnten über den Großen Ozean nach Nordamerika er­gossen bar, soll nach China abgelenkt werden. Und ge­rade hierin wird England seinen westlichen Vetter un­terstützen, da ja auch die Dominions, namentlich Austra­lien und Kanada, sich hartnäckig gegen japanische Ein­wanderungen wehren. China selber aber kann feinen Forderungen nicht Nachdruck verleihen, Senn es ist ein unumstößliches Axiom der Geschichte, daß der, der nicht das Schwert in der Hand hat, feine Wunsche iiicht durcv- setzett kann, selbst wenn sie durch papierne Vertrage ge­sichert wären. China kann sich nur selbst rehabilitieren, und dazu wird viel Zeit nötig fein. Es macht seit dem Sturze seiner alten Dynastie jetzt große Gärungen durch. Gelingt es ihm, sich nach und nach zu einer festen Ge fchlofsenhcit heraufzuarbeiten, dann wird es sogar zu einem Machtsaktor werden. Dann würde Iapqn seme politische Rolle, die es bis jetzt gespielt bat, vollständig umwanöeln und sich westlich orientieren müssen. Es würde dann zur ständigen Bundesgeuviseilschast mit der weißen Rasse gezwungmr werden. Erliegt aber der große- asiatische Staateukvlotz und wird er ein Opfer des Zer­falls, dann wird Japan hr dem mongolischen Asien sich die Hegemonie erobern und so geschlchlslvgischerweise »um entschiedenen Feind der weißen Masse werde». Die Voraussetzung für eine GroMmchtstellung liegt bet China vor. Es haiidelt sich einzig und'allei»r bei ihm um tat WaMwilleu, unt> der sann in Zukunft erwachsen

UNV wird es, wenn ft* das chinesische Volk durch lange innere Kämpfe und Erfahrungen nach außen hin zu ei­ner kompakten Masse zusammeugeschlvüeu hat. Dann aber erst ist diegelbe Gefahr" zur Wirklichkeit gewor- den. Die Vollendung des British Empire ist dann ihr immer unterbunden, und auch der europäische Kontinent ist dann schwer bedroht und könnt', sich gegen dieses iW feiltet* mit denselben unerschöpflichen Kräften wie Nordamerika wirtschaftlich und politisch nur wehren, wenn der durchaus lischt neue Gedanke eines föderierten Europas verwirklicht würde. Sully hat ihn schon aus­gesprochen, als China noch der Welt hermetisch verschlos­sen war. In letzter Zeit ist von ihm schon mehr als ein­mal mit Ernst gesprochen worden. Das ist keine poli­tische Zukunftsmusik, sondern das find Erwägungen, die die Köpfe ernster Staatsmänner aller zivilisierten Lan­der beschäftigen.

Das heikelste Problem.

Die Abrüstung Frankreichs.

i

»»Reuter meldet aus WaMngton: In der dritten Vollsitzung der Abrüstungskonferenz hat Hughes die Ab­rüstung z« Lande zur Sprache gebracht. Er führte aus, daß die Verhandlungen betreffend die Aorustung zur See gute Fortschritte machten. Man hege jedenfalls die größte Hoffnung hinsichtlich der Behandlung der Pro­bleme des fernen Ostens und des Stillen Ozeans. Das Problem der Abrüstung zu Lande kommt für Amerika nicht in Frage. Die Vereinigten Staaten erkennen durch­aus die besonderen Schwierigkeiten an, die für die Ab­rüstung zu Lande für die anderen Staaten vorhanden sind Briand betonte sodann die Notwendigkeit ernes große« Heeres für Frankreich. Ihm folgte als letzter Redner Balfour, der sich dahin aussprach, daß Brmnds vollkommen offenherzige Auseinandersetzung der Angst und Besorgnis Frankreichs von jedem Mitglied der Kommission durchaus verstanden werde. Man müsse lei­der anerkennen, daß die Rede Briands nicht hosfnungs- voll sein konnte. Frankreich scheine eine moralische Ab- fondernua zu befürchten. Der Friede von Europa tit eht allgemeiner Wunsch, insbesondere auch von Frank­reich. Dieser Friede aber müsse aufrecht erhalten wer­den gegen die herrschsüchtigen Absichten der östlichen - " ~ - " Nach diesen Ausführungen wurde , die Frage der Abrüstung zu t der fünf Mächte zu überweisen.

Nachbarn Frankreic einstimnlig beschlos Lande der Kommiß

Hierauf wurde die Sitzung vertagt.

Die Rede Briands.

w In Briands Rede war nichts Neues, ör sprach von der Säicüeitäßjti&s.KvMklLWs "id der Gelahr, da' noch an dessen östlichen Grenze lauere Vröenöorll wurde erwähnt. Briand machte versteckte Andeutungen über Geheimbefehle für die deutsche Polizei,, dre vom Kriegsminister ausgegangen seien, und erklärte, da» DenWlarcS eine disziplinierte Truppenmacht ms Feld mhren könnte. Er gedachte auch des guten SMenS des jrtziLM deutschen Retchskamlers und der Regierung M der Auflösung der illegalen Trupvenverbaude. Dann wandte sich Briand der Lage in Osteuropa zu und führte die bekannten Vorgänge in Rußland und Ungarn an. Wie könne Frankreich abrüsten angesichts dieser Nachbarn? Und trotz alledem, so fuhr Briand fort, Frankreich rüstet ab. Obwohl das Gesetz bestimme, daß drei Iahresklassen drei Jahre unter den Fahnerr sein müßten, habe die Regierung diese Zahl auf zwei Iahresklassen für den zweijährigen Dienst herabgesetzt. Weitere sofortige Verminderungen seien in Vorberei­tung. Wir verstehen ihre Lage, rief Briand mit Bezug auf die Garantien aus, aber ohne Frankreich allein zu; finden, könne es doch nicht aufgefordert werden, mit fei«: ner eigenen Sicherheit zu spielen. Die englischen' Pressekorrespondenzen erwähnen, daß trotz des starken pratorischen Erfolges die Versammlung eine skeptische Haltung gegenüber der Beweisführung BriandS zeigte.

DergondlanaM Silnnes in Bonden.

r^- DerL. A." schreibt: Wie wir aus London und Rot­terdam erfahren, hat Hugo Stinnes die Absicht, viS zum Mittwoch in England zu bleiben. In Berliner unter­richteten Kreisen fei man der Ansicht, daß die Unterre­dung zwischen Stinnes und Lloyd George im Laufe des Montags stattttuöen sollte. Da bisher alles planmäßig verlaufen ist, nimmt man an, daß -er Führer der deut­schen Industrie und der englischePremierminister auch bereits am Montag eine Aussprache gehabt haben. Nach der wochenlangen Fühlungnahme zwischen Vertretern Lloyd Georges und Hugo Stinnes dürften, wenn die, Unterredung so verlaufen ist, wie geplcuct war, zunächst Wirtschaftsfrage« angeschnitten worden sein, die den nahen Osten betreffen. Dann dürfte die Frage der Reichseisenbahnen in der Erörterung eine große R >lle gespielt haben, denn im Augenblick bildet deren Sanie­rung den Angelpunkt der ganzen Revarationsfrage. Fiir die Folge können wir nur dann unseren Revara- tionsverpflichtungen nachzukommcu hoffen, wenn die Kreditaktion zum Ziele fiihrt. Der Schlüssel für diese Aktion liegt aber darin, daß die Eisenbahn iamert und so die Voraussetzung für einen geordneten denilcheu Etat geschafsen wird. Ein geregeltes Budget ist nötig, damit das deutsche Reich einmal nach der Aufnahinc eines ausländischen Kredits durch die Industrie als. eiiligZ-maßen gesunder Bolkskörper wieder eine Rolle! spielen kann. Hugo Srinues dürfte den englischen Mi­nisterpräsidenten, wenn die Unterredung bereits staii- gefunden hat, auf den Zusammenhang dieser Fragen aufmerifam gemacht haben, wenn das üßeröaupt nötig gewesen sein sollte, was wir nach unseren Informa­tionen nicht annehmen möchten. Wie uns von anderer, Seite mitgeteilt wird, dürften der Reichskanzler und die Gewerkschaften über den Zweck der Reise Stinnes un­terrichtet sein.

General Nollet bet den Deutschen WerAM«

, _ Montag vormittag erschien General Molkt in Sbu

glettung seines Stabes in den Deutschen Werke« in Spandau, um sich persönlich zu orientieren. Die Vor-^ stünde beider Werke im Verein mit den Vertrete- n des Zentralbetriebsrates gaben Rollet mit seinem Gefolge Gelegenheit, sich davon zu überzeugen, daß die von den Deutschen Werken erhobenen Beschwer' in allen Tei­len folgerichtig sind. Rollet erklärte zum SKluv, das er irgendeine Entscheidung nicht treffen könne und daß hierzu allein der Botschafterrat ermächtigt ie

grüner über die ReiiöSK>ien&w8> '.ai.

Reichsverkehrsminister Gröuer hat eine Denkichrlst über die Reichseisenbahnen verfaßt. Grüner stellt zu­nächst fest, daß der Zustand der Bahnanlagen und der Betriebsmittel sich seit Kriegseirde in lebhaftem Forr- lchreiten gebessert und der Arbeitswille des Person als sich in erfreulicher Weise gehoben habe. Ebenso sei alles ver­sucht worden, die Ausgaben sowohl in ihrem personu- Hen wie im sächlichen Teil herabzur indew. So u-äre l B. der heutige Stand der Personacs um 5001 j Kopse niedriger als der des Jahres 1919. Cm bereits sertig- geftentes Arbeitszeit-Gesetz soll unter grundsätzlicher Wahrung des Achtstundentags einer gerechten und wiri- schaftlichen Verwendung des Personals den Weg ebnen. Eine wirkliche Ungleichung der Eiunahcnen an die Aus­gaben könne aber nur erreicht werden du ; t,<y : der Tarife. Unter der Voraussetzuc -, daß es ge.- a. weiteren Ausgabesteigerungen auf dieversuchte ^ie zu begegnen, könne im Hausha^G stan für ui-2 - as De­fizit beseitigt werden. Das Reichsverlehrsiu :u,-rrnrm sei davon überzeugt, daß auch ein privacwrr., . <lwj^ Unternehmen im ve!nul'*;n i 't anders vorgeyen könne. Hinsichtlich der Person : tt e« ' ", wesent­liche Erleichterungen beim Uedergcr » z. / hast nicht zu erwarten. Ebenso wen 3 w<rte - lige Befreiung von Einflüssen der inneren i.

Politik eintreten, denn das Nei w ge fi* < . r= kung auf den wichtigsten o llkswftt ;. Hen or Nicht durchaus entschlagen ren. Die <,rnge e r c> »- staatlich«ng der Eisenbshneu * Sinne der Erllohung l^rer wirtschaftlichen Freiheit lasse sich aber au* auf ge­setzlichem Wege erreichen. Zufammeuinsiend w n in y . Denkschrift erklärt: Es ist nicht richtig, daß die oeuftcheo Bahnen als Reichsunternehmen nicht zur GL!-uid:mg gebracht werden könnten. Die Voraussetzungen mr die Gesundung sind in iVZähriger mühevoller Arbeit tereft-- geschaffen worden. Durch Annahme p^watwninyafft:- cher Grundsätze in der Organisation de Unternehmens und in der Führung der Geschäfte sann dieser Prozeg beschleunigt werden, ohne daß die Uebergübe der Bm-- _nen in Privathäudc no. iM d-;.-n : Preisgabe politischer und volkswirtichaitttcher Vorteile, die dem deutschen Volk aus den Reichsbecrieben erwack-

wirt- völ- eren

sen sollen.

Neue Plünderungen in Berlin.

Montag vormittag versammelten sich mehrere hune dert Arbeitslose in der Rosenthalerstraee,mf» w» dem Warenhaus Wertherm, 10 datz uch die Gennaftslei- tmig veranlaßt sah, die Türen zu.schließen und> die La­den herunterzulassen. Die Demonstranren zogen darauf weiter und hielten in den Soph-ensalen Verjammlun- gen ab. Nachmittags zog ein Trupp vom Alerauder- platz durch die Königsstraße,- er zertrümmerte die Schaufenster der Konditorei Cumper», N« die Airsla-j gen aus den Schaufenstern und lief dann davon. Auch die Schaufensterauslagen eines in denselben Sause be­findlichen Herrenartikelgeschäftes wurden geraubt. Cm Täter konnte festgenommen werden.

Matzaahme« der Regierung.

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Reichsregierung wird jedoch nicht dulden, daß die of- sentliche Ordnung und Sicherheit durch Gewaltakte, wie die kürzlichen Plünderungen von Verkauwaonamttu. gestört werden. Sie wird allen darauf abzie rn Be-c Lrebungerr mit größter Energie cutgegentret _ ÖßimlFunsport amen^nnifdjsr kelatzungslkMpen.

»-»Paris. (L. AI Die Morgenblätter melden, daß in den letzten Tagen Befehl an das Oberkommando der amerikanischen Truppen im Rheinland ergangen- sei, den. Heimtransport einzuleiten. Der erste Transport werde tu der nächsten Woche von Antwerpen abgehen. Weitere Transporte sollen im Dezember folgen. Bis März soll die Hälfte der gegenwärtig im Rheinland befindlichen amerikanischen Truppe« abtransportiert sein.

S^miiiN Nachrichten.

»» DaS neue badische Ministerinm. Der badische Land­tag wählte bet Stimmenthaltung der Rechtsparteien heu, UnterrichtSminister Hummel, der der Demokratuwen Partei angehört, zürn Staatspräsidenten, den bisherige«; Staatspräsidenten Trunk (Zentrum) zum Juchzmnu- ster, den Abgeordneten Köhler (Zentrum) zum ^ncniz- Minister, den Abgeordneten Remmerle (Zentrum) zum Minister des Innern sowie den Abgeordneten Dr. Eng- ler (Soz.) zum Arbeitsminister. t -m Kabmett geboren ferner zwei Vertreter des Zentrums und ew Vertreter der Sozialdemokratie als Staatsräte an. Dre Demo­kraten haben den Posten eines Staatsrates ekugeblißt.

Im sächsischen Landtag ist eine Vorlage der Regie­rung zugegangen, in der der Landtag ersucht wird, d^u W:rtschaftsmimsterium ein Berechnnngsgeld brs zu o0 Millionen Mark für die Zwecke der Kartvfielverwrgung zur Verfügung zu stellen.

Hardiua wird Briand antworte«.

»» Washington. (F. G. A.) Man glaubt in unterrichte­ten Kreisen, daß Hardiua auf die Ausführungen des französischen Ministerpräsidenten selbst antwort -n wir», mrd zwar wird die Antwort sich an die Ausfianmugeu Ktwx' auschticßen, die 'einerzeit aefit^ n wurden. well