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Schlüchterner Zeitung

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n I rDruck u. Verlag Fa. T. Hohmeister,.Schlüchtern. Berantwortl.

W 8 | I i sSchriftlüt. H.'L Hohmeister, Schlüchtern. Geschäftsstelle Drer- O Wk'W* W M-^W^4^ VM^wk^r |atü>trßt. 9. - Im Falle höherer Gewalt, BctrievsstöruM ob. «Stromsperre erlischt jede Verpflichtung auf SchadeWsatz.

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Amtliches Organ für Stadt und Kreis Schlächtern

Nr. 66

Samstag, 3. Juni 1923

74. Jahrgang

Krftes Atatt.

Pfingsten.

Du liebliches Pfingsten! In festlichem Glanz umrahmt dich der Blüten süßduftender Kranz: Dick heißen willkommen die jubelnden Lieder, Sie klingen aus luftigen Höhen hernieder, Aus Vogelkehlen ist Baum und Strauch und steigen empor aus dem Herzen auch.

Erwacht ist die Freude in Wald und Flur, Verkündend des heiligen Geistes Spur, Der über das Weltall sich segnend ergossen. Das ist ein Blühen, ein Duften, ein Sprossen, Ein Hoffen, ein Lieben, von Wonne beseelt. So daß auch die Kraft dem Schwachen nicht fehlt!

O heiliges Wunder der pfingstlichen Zeit! Zu frommer Andacht, 0 Mensch, sei bereit: Wer alles so herrlich erschaffen, erhalten, Der wird über menschliches Schicksal auch walten. Und wird dir auch Dunkles und Schmeres zuteil, Der heilige Geist lenkt alles zum Heil.

Das Pfingstfest lehre darum uns aufs neu, Stets festzuhalten die Liebe und Treu Zmn Schöpser, der alles so herrlick bereitet, Des väterlich Auge uns alle begleitet. Ihr Menschen, haltet die Herzen bereit, Daß heiliger Geist aufs neue sie weiht!

Adamine v Diemar.

Das Fest des Geistes

Bon Otto Schneider.

BK. In der Vorrede zu denRäubern" hat Schiller 81 geschrieben:Es ist jetzt der große Geschmack, seinen itz auf Kosten der Religion spielen zu lassen, daß man' inahe für kein Genie mehr passiert, wenn man nicht gottlosen Satyr auf ihren heiligen Wahrheiten herumtummeln läßt." Zu diesen heiligen Wahr- a gehört aber besonders die Wahrheit, Sie uns verMnSigt, das vomheiligen Geist" redet, gilt es noch heute, was wir in den alten Pfingst- chtchten lesen:sie hatten ihren Spott mit öen Jün- , die vom heiligen Geist ergriffen, furchtlos für elben Jefus eintraten, den sie wenige Wochen vor­verraten, verlassen und verleugnet hatten. Nun war ein ganz anderer Geist über sie gekommen, Sie aus der Höhe, die heilige Begeisterung, mit der sie Erdkreis eroberten.

Wenn wir aber das Wesen dieses unsichtbaren Gei- s erkennen und verstehen wollen, dann brauchen wir r zu bedenken, was das Pfingsifest einst bedeutete, ingsten war von Haus aus bei Israel ein Naturfest, s Fest der Weizenernte. Die Natur aber predigt uns dem Geist, der sich in ihr verbirgt, um sich durch sie offenbaren. Wohl nimmt so mancher an, daß der mit das Weltall geschaffen habe oder daß die Statur üg" sei. Woher will man daswissen"? Das ist ts als ein Dogma, wie so manches unter dem Scheirr Wissenschaft aufgestellt wird. Und schon der Frei­er Virchow, der große Mediziner, schrieb darum ut«g vomStrom des Dogmas in der Naturwissen- . Gerade die großen Naturwissenschaftler haben halb den Zufall abgelehnt, weil mit dieser Ausfluch« Verlegenheit gar nichts anzufangen ist. Ein Plato

«gelehnt, weil mit dieser Ausflucht

_____"... nichts anzufangen ist. Ein Plato t es bekannt:Ein königlicker Geist ren*^ »*J ^~

Dornenwege.

8 , Roman von C- Dreffel.

(Nachdnick &et1Jo!«t.)

Er entledigte sich seines Auftrages, indem er scherzhaft mzufügte:Wir sind einmal wieder Knall und Fall zu Tante befohlen. Sie werden wissen, daß wir uns gegen dre Eingebungen unserer Serenissima keine Auflehnung er* tauben dürfen."

»Nun ja. Ist auch nichts weiter dabei. Wer wäre denn Mz frei von Rücksichten. Irgend wie sind wir alle Sklaven." Auch Sie, die freie Künstlerin? Das ist schwer denkbar." r*®ftn8 gewiß. Die Kunst hält mich vielmehr eng ge« NiCit. Sie hat mich mit Haut und Haar."

»Das heißt, Sie wollen ihr eben angehören."

»Nein, sie zwingt mich. Ich muß ihr folgen."

»Und sind glücklich so?" fragte er eindringlich.

-Nicht bedingungslos," gestand sie zögernd.Welcher Künstler, überhaupt welcher geistig Schaffende wäre denn )o ohne weiteres? Ich meine beseligt oder auch nur - °^e peinigende hemmende Zweifel an feinem - er lustige Leutnant nickte ernst. Er hielt Fridas Augen uit feinen warmen Blicken und sagte mit inniger Betonung: s jubelnde Glück bringt nur die Liebe. Sie allein fliegt willenlos über irdische Bedenken und Hemmniffe fort.

Sie wurde unruhig unter seinen flammenden Augen. ^ fühlte, wie ihr das Blut ins Gesicht stieg, erwiderte aber gemachtem Gleichmut:Davon weiß ich nichts. Und über Tmge, die mir fernliegen, rede ich nicht gern."

Er trat dicht vor sie hin und rief erregt:Hören Sie M wenigstens an, Frida, ich hoffe Sie überzeugen zu können. s«h werde die heutige Gelegenheit ganz sicher nicht ungenutzt eei'|treidjen lassen."

»Die Sie einer List verdanken," wich sie chm aus.

.Welcher Eroberer erlaubte sich die nicht," lachte er. Wter fügte er hinzu:Frida, S,e müssen es wissen ich

*Wn lehr gut »v- nicht erst seit »eitern und beut

uno etn Schelling hat gerufen:Kommt zur scuur, unv erkennt das Ewige!" Flammarion, Frankreicks großer Astronom, hat gleich ein Buch geschriebenGRt in der Natur". In viele Sprachen der Erde ist das übersetzt, und er fragt darin einmal:Wie soll der Zufall, eine Kraft ohne Verstand, den Menschen schaffen und ihm den Verstand geben, den er ~ ----- " Ja, auch Darwin, auf der s berufen, schreibt einmal n

Menschen schaffen und ihm

>r Zufall, selbst nicht hat?" jetzt noch immer so viele ten holländischen Studen- abe und- eine Persönlich- töpfer Geist und Persön- rtchtig, wenn schon ein amerika vor langen Zei- Sonne jahraus, jahrein n sie nicht der Gott sein: sein, der sie zu diesem ms die Natur von dem

ten: wenn der Mensch C-e feit sei, so müsse auch sei lichkett sein. Oder ist e-- alter Weise der Inkas i ten es niederschrieb: W« ' denselben Lauf nimmt, es muß ein höherer ( Dienste zwingt. So Geist, an den uns P

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der Natur und des H-..U

innern will, das ein Fest

......- - - -------mr uns noch heute sein soll. Goethe trifft auch hier h s Rechte mit feinern schönen Wort inDichtung und Wahrheit"'Die Ueberzeugung drüllgt sich einem feiten auf, daß ein Großes hervorbrin­gendes, leitendes und ordnendes Wesen sich gleichsam Hinter der ^^^u^ verberge, um sich uns saßllch zu machen."

Pfingsten war aber auch das Fest d^r Gesetzgebung. Israel dachte an die Zeiten der Sklaverei, die vorbei waren, als Gottes Geist das Volk ergriff und zum Sinai führte. Ist das nicht eine Psingsterinnerung auch für uns? Auch wir sind wie einst Israel zu Frondiensten verurteilt. Auch wir vertrauten, wie einst Israel, den Versprechungen des Pharao, den verlogenen Vorspiege­lungen eines fremden Herrschers. Wahrlich, auch wir können daher den Geist brauchen, der am Sinai als ein wahrhaft heiliger Geist der Zucht und Ordnung das Volk erfaßte: Die alten zwei Tafeln, die von der Gottes­liebe und von der Nächstenliebe mit wenigen und wuch­tigen Worten erzählen, sind noch heute der Wegweiser,, der auch uns aus dem Elend der Wüste in das gelobte Land führen kann, wenn wir nur ernstlich wollen. Mö­gen andere ohne Unterlaß janwiern, daß ein böser Geist unser Volk plagte und plage wir wollen den Psingst- geist bitten:O heiliger Geist, kehr bei uns eir! Statt oer Selbstsucht soll der Geist der Selbstzucht im Herzen, im Hause und im Leben des Tages da draußen regieren: der heilige Geist, der aus den Pfingstgeboten des Sinai spricht. Der verstorbene W. Wundt Hat sich einmal scharf dageaen ausgesprochen, die Zwei-Tasel-Gebote etwa aus dem Unterricht zu entfernen. Er schrieb die Worte nie­der: Die 10 Gebote sinddas ehrwürdigste Zeugnis für die Unvergänglichkeit der sittlichen Grundsätze, das wir besitzen. Sie verbessern wollen, wäre ein Attentat gegen tzen Geist der Geschichte: sie nachahmerr wollen, wäre ein törichtes Unternehnien. Der Religionslehrer mag sie für unsere Zeit auslegen, wie es Luther für seine Zeit getan hat. Vom Dokument selbst lasse er die Hände!" So mag dieser Geist des Gesetzes, der Gesinnung und Gesittung ausgego.ssen werden, damit es wieder Pfing­sten im deutschen Volke sei!

Vor allem aber muß er in uns selberseine Woh- iiuttg machen", wie es im Pfingstlied heißt. Der Pfingst- aeist des Neuen Testaments hat es auf unser Herz ab­gesehen: auch wir sollengeistvolle" Menschen werden, wie es die Jünger waren, die das erste Pfingsten er­lebten. Männer voller Glauben, die vor der feind­lichen Welt sich nicht fürchteten, sondern hingingen in alle Welt, um sie für ihre gute Sache zu. erobern. Männer voller Liebe, die in jedem Menschen auch im würüiaen Feinde den Bruder sahen, Lem sie ballen.

Ich habe nie Darüber nach gedacht. Mir fehlte die Zeit solcher Träumerei."

.Hnr, Sie verschanzen sich wieder hinter errin, da ist's freilich schwer bis an Ihr Herz zu

zu 1 .

Er seufzte. Ihrer hohen Her dringen. Trotzdem, ich mag's mit der Kraft meines Gefühls für Sie."

Er umspannt« ihre zarten schmalen Hände und forderte gebieterisch:Frida, sehen Sie mich an, wollen Sie wirklich nichts von mir wissen?"

Aber das ist Tyrannei," rief sie zornig.

Ich will mein Urteil in Ihren Augen lesen," beharrte er,danach werde ich sofort gehen, oder" er lachte sie mit einem solchen Siegesübermut an, als fei er überzeugt, sie könne ihm gar nicht von bannen idbicten.

Und wie sie auch innerlich revoltierte gegen diesen lecken Siegertrotz, die Kraft feiner liebenswürdigen Persönlichkeit, die 'Innigkeit seines Blickes, aus dem eine lautere ehrliche Seele zu ihr redete, bezwäng sie dennoch.

Trotzdem, es war kein jauchzendes Unterliegen.

Ein banger Seufzer teilte ihre Lippen.

Frida," drängte er ungestüm,antworten Sie mir."

Ich bin Ihnen gut', gestand sie leise,sind Sie doch

meiner

lder.

Nur deswegen?' grollte er.

Nein,' bekannte sie da mit einem lieben ehrlichen Lächeln,aber Marion lehrte mich bann den Leutnant Sause­wind noch bester verstehen. Seine Torheiteri sind keine Staats­verbrechen."

Er blickte sie an, glücklich und voller Zärtlichkeit.

Und haben ihn ein bißchen lieb, den Tunichtgut?"

Ja," nickte sie,um seines warmen Herzens willen."

Frida!' Jubelnd riß er sie in die Arme. In stürmischem Entzücken küßte er ihre Augen, ihre Lippen.Liebste, Du hast mich ja ganz in der Hand. Willst Du durchaus einen sehr ver­nünftigen Mann, soll es mit der lustigen Gedankenlosigkeit abgetan sein. Reden toir also gleich einmal ernsthaft über unsere Zukunft." '

Da gliche es wieder schreckhaft in ihren« Gesicht. Sacht entzog sie sich seinem Arm.

«.Eberhard, ist sie denn überhaupt miteins die lemwuiamej

wie und wo sie es konnten. Männer voller Demut, ore im Kreuz den Willen eines Höheren sahen und die nichts Besseres sein wollten, als der Gekreuzigte mit seinem Kreuz gewesen war. Das ist der Pfingstgeist des Chri­stentums, von dem auch ein Saeckel im Nachwort seiner Welträtsel" schreibt:Der sittliche Wert des Christen­tums ist (trotz der Verunstaltung durch die Kirche) fd bewahrt und so eng mit den verschiedensten Einrich­tungen des höheren Kulturlebens verbunden, daß er die Grundlage auch in Zukunft bleiben wird."

So ist es wieder Pfingsten geworden in der Natur draußen, da sich das Wort des Psalms erfüllt:Du lässest ausgehen deinen Geist, so erneuert sich die Gestalt der Erde." So mag es Pfingsten werden in unserem Volke und in unserm Herzen drinnen. Dieses Wirken des un- sichtbaren Geistes drinnen und draußen beweist uns seine Wirklichkeit. Wir aber wollen fröhliche Pfingsten halten: bei aller Fröhlichkeit jedoch auch die schlichte Pfingstbitte nicht vergessen:. . . und endlich, was das Meiste, füll' uns mit deinem Geiste!"

. Allerlei vom Tage.

Die Weittrberatung des Beamtenrätegefeges durch den zuständigen Reichstagsausschuß wird kaum vor Ok­tober erfolgen.

Die Staötverordneteumehrheit in Halle, die sich aus Kommunisten, Unabhängigen und Dentschnationalen zusammensetzt, hat den mit 450 Millionen Mark abschlie­ßenden städtischen Etat abgelehnt.

Der italienische Ministerrat genehmigte das mit Südslawien abgeschlossene slbkommen.

Die Vorschriften über den Waffengebranch der Po- lizeibeamten werden nachgeprüft.

Millionen-Waldbrandscha-e«. Der durch die Wald- brände in den Borken-Bergen und in der Hohen Mark angerichtete Schaden soll rund 40 bis 50 Millionen be­tragen.

Ergebnis der Berliner Elternbeiratswa. icn: Tie christliche unpolitische Liste hat 4001, die Liste der br vereinigten sozialistischen Parteien 2267 Sitze erhalte".

Annahme der deutschen Note.

»m>A«s Parts wird gemeldet: I« später NaaUstund, hat die Reparationskommtsston die Entscheidung über die Note der Reichsregierung gefällt. In e. rem von den vier Mitgliedern der Kommission, nämlich dem Franzosen, dem Engländer, dem Italiener nud dem Belgier, unterschriebenen Bries nimmt die Kommission Kenntnis von den Erklärnnge« Dr. Wirths und teilt ihm mit, daß sie im große« «nd ganze« befrredcgend sind, um den am 21. März Deutschland provisorisch ge­mährten Zahlungsaufschub aufrechterhalten zu könne« Im weiteren läßt die Kommission jedoch nicht z«, daß die Möglichkeit eines Scheiterns der internationalen Anleihe, über die gegenwärtig in Paris von den inter­nationalen Bankiers beraten wird, Deutschlands 00 w weiteres das Recht gibt, feinen Zahlnnge» mit neuen Banknotenausgabe» zu begegnen. Wen« die Anleihe nicht zustande kommt, so wird Deutschland «ene Bor­schläge unterbreiten müssen. Im übrigen betont die Entscheidung der Reparatrouskommissio« wider den provisorische« Charakter «nd die Möglichkeit eines Wi­derrufs.

bloiza George über die EntMödigung. ^-Das englische cknterhaus hatte sich am Mittwoch uad)= mittaa fast vollständig versammelt, als Llopd Georae

Ich fürchte, nun hab' ich selber Dich zu einer großen Torheit verleitet."

Nein", rief er leidenschaftlich, »dafür werde ich meme Liebe niemals halten. So ganz leicht werden wir nicht ju* sammenkommen, aber wir find jung und voller Lebenskraft. Stellen sich uns Hindernisse entgegen, werden wir sie zu über» winden wissen.'

Vielleicht sind deren mehr als Du denkst, und fie lüg« zumeist auf meiner Seite.'

Ich ahne, wo Du hinaus willst, Liebste, und sage Dir gleich, es ist alles belanglos für mich, sofern ich nur Deiner Herzens sicher bin/

Das gehört Dir, Eberhard. Aber die leidige Mb» frage zum Beispiel kann es Dir doch nicht aus der Welt schaffen.'

Aber Frida!' unterbrach er fie unmutig.

Lieber Eberhard, Du wolltest doch vernünftig werden und gerade sie, die Du bisher, verzeih, so leicht nahmst^ wird nun von schwerwiegender Bedeutung für Dich. Sieh, fuhr sie unbeirrt fort, mein Vater ist nur ein mäßig we* mögender Mann. Wenn er auch jahrelang in der Lage war, meine sehr kostspielige Ausbildung zu bestreiten, p» wird er kaum Lust haben, oder in Anbetracht meiner Geschwister, deren Rechte er nicht zu meinen kürzen darf, es auch gar nicht können, dem Zeit eine größere Summe, wie in unserem Falle die liche Kaution, zu entziehen."

Mein Gott, Frida, was redest Du da? Dich wie Du da gehst und stehst. Am liebsten vom ^ nähme ich Dich. Für alles übrige wird natürlich Laute Molleutin sorgen.

Bist Du dessen gewiß? Daß sie sich vielmehr «m spontanen Empfindungen leiten läßt und ganz unberechenbar ist, beweist zum Beispiel ihre seltsame Bbneignvg gegen Marion. Auch Dir gegenüber ist sie rechtlich zu nichts ver­pflichtet, wenigstens nicht zu einer ungehMre» Beppszugu«- vor «ruderen Fawilienaiiaeböriuen

(Fortsetzung jolgQ