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Kreisblatt

Erscheint 3mal wöchentl. Drahtanschr.: KreiSblatt Schlüchtern. Druck u. Verlag Fa. ®. Hohmeister, Schlüchtern Berantwortl. i-'&Hftiett H.-S Hohmeister, Schlüchtern Geschäftsstelle Lr- ibrüderstr. 8. Im Falle höherer Gewalt, Betriebsstöru g eb Stromsyerre erlischt sehe Berpflichtung au- 6 hat ae v,

Amtliches Organ für Stadt and Kreis Schlüchierm

Nr. 83

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Dienstag. 11 Juli 1922

dann

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Eine Avorsn««g der Regiern»^ vsr? Ari^ora wird nach Moskau reisen, um Trotz!i den türkischen Mar- schallüaS zu überreichen.

Bei der 200-Jahrfeier der BriideraeMeinLe i« Herrn- 6«» WeraaS Geh. Konsistoriairat D. Mirbt in Göttingen MMionen Mark für die Heiderlinission.

Der Bnrgermeifier der Stadt Derenburg rm Harz "aw'ns Wegener ist wegen Veruntreuung von Gebern zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt worden.

Die deutsch-fra«zöfischen Verhandlungen über das xeue Kohlenprogramm nehmen am 10. Juli in Paris

Namen des hessischen Kabinetts hat der Mi- «Mer des Innern von Brentano den Abgevrdlseten Dm- ae dev und Dr. Osan das Bedauern der Regierung we- qen der an ihnen verübten Mißhandlungen ausge­sprochen.

Nach rechts oder links?

^.Aus Berlin wird gemeldet: Das Antwortschreiben- der Deutschen Volkspartei an das Zentrum und die De­mokraten ist Freitagabend übergeben worden. Es örtickti die Bereitwtlligkeit der Deutschen Volkspartei aus, sich an der Regierung zu beteiligen ohne auf die Frage des Antritts der Unabhängigen im Wortlaut einzugehen. Es sind demnach Verhandlungen nach allen Seiten offen. Dock hat die Lage dadurch nur eine sehr geringe Er­leichterung erfahren, da die Unabhängigen schon Freitag ?M erklärt haben, in eine Regierung zusammen mit der Deutschen Volkspartei nicht eintreten zu wollen, und die Mehrheitssozialdemokraten imVorwärts" of­fiziös angedeutet haben, daß ihre Auffassung eine ähn­liche, wenn auch mildere sei. Für Sonnabend ist eine: Entscheidung der Frage voraussichtlich noch nicht M er- ; warten.

Verhandlungen der Koalitionsparteien.

»-»Auch im Laufe des Freitags fanden keine interfrak­tionellen Besprechungen über die Regierungsumbildung statt. Erst am Sonnabend vormittag werden die Koa- iitionsvarteien unter dem Vorsitz des Kanzlers zu einer- Besprechung zusauWSnLreten, in der o;. vLM R:^e rnngsprogramm eingehend erörtert weroen wird. Die ; Rerchsregievimg ist über die Auffassung der Sozraldemo- kratie bezüglich einer Regierungserwerterung nach rechts bereits unterrichtet worden.

Das Echo in der Linkspresse.

»»DerVorwärts" schreibt u. a. zu dem Briefwechsel zwischen den Fraktionsvorständen mit der Deutschen Volkspartei, des Zentrums und der Deutsch-demokra­tischen Partei über eine Regierungsumbildung: Da dre Sozialdemokrattsche Partei nicht daran denkt, daß dre } Unabhängigen die Partei des Herrn Stresemann in die ; Koalitionspartei aufnehmen, handelt es nch be: diesem i ganzen Briefwechsel um gar nichts anderes als um ein polüisches Luftgeschöpf. - DreRoM 8;^ne" ftiiretSt. Die Deutsche Volkspartei ist bereit, m dre Nsgrerirng einzutreten. Stellt dem bürgerlichen Block dre gefchlosiene Arbeiterfront entgegen!

Doch Demonstrationen?

«-eggte im Reichstage verlautet, sollen am nächsten Dienstag wiederum Demonstrationen, der LinkspaLteien stattfirrden, um die Forderungen der Gewerkschaften zum Gesetz zum Schutze der Republik nachdrücklch »u ver- treterr.

Die Er8|(§afls- und EinRommenfleußr.

Der Steuerausschuß des Reichslagesführte die erste Lesung des Gesetzentwurfes über die ErvschaftssteneL zu Ende. Es wurde unter Ablehnung det anderen Anträge der Tarif des Antrages Herold angenommen. Dauacy beträgt die Erbschaftssteuer: für die Steuerflahe 1: 4 Prozent, 2: 5 Prozent, 3: 6 Prozent, 4: 8 Prozent, o: 12 Prozent. Der Steuersatz erhöyt sich, wenn der Wert des Erwerbes 100 000 Mark überstetgt, um 10 Prozent und für jede weiteren 100 000 Mark um l6 Prozent bi» zum Betrage von 3 000 000 Mark und darüber Humus bis zu einem Gesamtanfall von 5 Mülwuen Mark lur je weitere 400 000 Mark um ie 29 Prozem. Sodann wurde vorbehaltlich zweiter Lesung ein wieterer Antrag Herold angenommen, der die Gärten beim Uevergang von einer Steuerstufe in die nächste höhere vermeiden will.

Hierauf trat der Ausschutz in die Beratung des A a- trages Crispieu (U. S.s auf AbänLeruna des Einkom­mensteuergesetzes ein. Abg. Soldmann (11 Su begrün­det den Antrag und erklärt sich mit einer Erhöhung der 10 Prozent-Grenze auf 100 000 Mark einverstanden. IN der allgemeinen Aussprache betont Staatssekretär von Wolf-Bayern die Bedenken, die die Saubre gegen die beantragte weitgehende Ermäßigung der Eiukomme:- Heuer wegen der damit verbundenen Ausmlle hatten. Klesondere Bedenken bestanden gegen eine rückwirkende Kraft der Aenderung des Einkommensteuergeserzes. Jore Dllrchführung wäre technisch kolossal schwierig, und die dadurch auch noch für die Vergangenheit entstehenden Ausfälle würden erst recht Verwirrung in die Hanshaste der Länder und Gemeinden tragen. Die Vertreter Preußens, Sachsens und Badens schließen sich den Er­klärungen an. Staatssekretär Zapf betont die Unmög­lichkeit, die vom Redner geforderten Ersatzansprüche der Länder anzuerkennen, da für die etwa hierfür erforder­lichen Summen neue Einnahmen durch Steuern zu schaf­fen, unmöglich sei. Die Senkung der Einkommensteuer mit dem Sinken des Geldwertes sei eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Es wurde schließlich

folgender Tarif seKaeset^ Die Einkommensteuer befragt für die ersten auaelüngeE Wer^Diren i00Wj ME deS -fie^i^ne»- Einkommens 10 Prozent, für die weiteren 58 038 M. 15 Prozent, für die weiteren 50 000 M. 20 Proz.. mr d,e weiteren 50 000 M. 25 Proz.. für die weiteren 150 000 M. 30 Proz., für die weitere« 200 000 M. 35 Proz., für dw weitere« 200 000 M. 40 Proz., für die weiteren 200 000 Mark 45 Proz., für die weiteren 1000 000 M 50 Proz.. für die weitere« 1000 000 M. 55 Proz. für die weiteren Beträge 00 Proz. Ferner wurden die abzuossahigcn SterSekasse«beiträge vo« 100 an? 1000 Mark und die abzugsfähigen Versicherungsbeiträge auf 8000 Mark er­höht. Angenommen wurde ein Antrag auf Abzugsfa- Higkeit der Kirchensteuer« Die Abzüge wurden für den Steuerpflichtigen und besten Ehefrau auf ie 480 Mark im Jahre bei einem EinkomWen von 100 000 Mark, für Kinder auf ie 960 Mark bis zu einem Einkommen von 200 000 Mark im Jahre, Werbungskoften auf 810 Mark erhöht. Die Berücksichtigung der Altrentuer soll in der zweiten Lesung geregelt werden. Die Kapitalreute soll biS 25 000 Mark Einkommen voll und bis 50 000 Mark Einkommen bis zur Hälfte augerechnet werde«.

Frhr. v. Schorlemer f.

Sreiderr von Lchorlemer-Lieker. der ehentaliae Ober-

prästdent der Rhen-provinz und preußtlcver «anowr^- fcbafigminiiter, ist im St «edwig-Krankenhaus in Köln wfolg« Herzschwäche gestorben. .

Er ist am 29 September 1856 geboren, stand also 66 Lebensjahre. Freiherr von Schorlemer hat eine glän­zende Laufbahn hinter sich. Schon in frühen Jahren wurde er zum Präsidenten der Rheinischen Landwirt, sümftskemmer gewählt,darauf zum Oberpräsidenten der Rbeftlprovinz. bis er im Jahre 1910 zum Mmister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten ernannt wurde. Diese Stelle hatte er bis 1917 inne. Er ist dann zum »weiten Male zum Prästbentm bei Rheinischen Laud- wtrtschaftskammer und 1919 zum Präsidenten des Deut- M-ett Landwirtschaft«^»?« an Stelle des verstorbenen Prüsibenten Fre'herrn von Schwer!n-Löwitz geivsihlt worden. 1919 wurde er Präsiden! des Preußischen Lau- desökonomiekollegiums und ut seit 1921 Prüsideut der^ vreuBiitben Hauptlanöeskammer.

Die Haager Konferenz.

^«-Aus dem Haag wird gemeldet: Die Kommission für das Privateigentum ist Freitag nachmittag von 3 bis G Uhr zu einer Sitzung mit der russischen Delegation zusammengetreten. Krassin, der Donnerstag nachmittag hier eingetroffen ist, war ebenfalls anwesend. Präsident Lord Grea« lud Litwinosf ein, die in der vorigen Sitzung geforderten Informationen über die früheren Privat­eigentümer' in Rußland zu geben. Lttwruosf gab ein ausführliches Exposee, worin gesagt wird, daß es bet der heutigen Situation unmöglich sei, eine allgemeine Regel aufzustellen. Schließlich ergriff Krassi« das Wort. Er erklärte angesichts verschiedener Presseerklärungen, wo­nach er in Genua gesagt haben soll, daß 90 Prozent der früheren Privateigentümer für Konzessionen in Betracht kämen, daß diese Behauptung unrichtig sei. Möglicher weise sei gelegentlich privater Unterredungen mit Lloyd George derartiges gesagt worden. In den Protokollen der Sitzungen in Genua käme es aber nicht vor. Der Präsident erwiderte, daß, praktisch gesprochen, vielleicht Loch 90 Prozent in Betracht kommen könnten.

Frauzöstsche Kriegsgerichtsurteile.

Das französische Kriegsgericht in Mainz verurteilte wegen perMthter Sviouagc und Gefährdung der B^fai- zungStruppen den aus Breslau stammenden Georg Karllner zu 20 Jahren Gefängnis und seinen Mitange­klagten Kurt Petzold aus Oppeln zu zwei Jahren Ge­fängnis. Die Angelegenheit wird mit der Geheimorga- nisation C in Verbindung gebracht.___________________

Beiwonds SH MlMrWMvngM

Durch die drakonischen Bestimmungen des Versailler Vertrages hatte Deutschland nicht nur den Verlust fast seiner gesamten Hanöe.stonnage zu beklagen (nämlich alle Schisse über 1600 Tv., die Hälfte aller Schiffe zwi­schen 1000 und 1600 To.), sondern es mußte sich gleich­zeitig dazu verpflichten, in den auf die Friedensunter­zeichnung folgenden fünf Jahren je bis zu 20 000 To. Schiffsraum für den Feinbbunb zu bauen. Die deut­sche Schiffbautätigkeit war in den Borkriegsiahren im Vergleiche zu den Bauzisfern der Welt nicht eben über­mäßig groß, wenn auch die Qualität der einzelnen Bau­ten anerkanntermaßen auf dem ganzen Erdkreise lhces gleichen suche» konnte.

Dornenwege.

Koma» von C ©reffet

(Ke<6bm< eetBefm»

Marion nahnr die zögernde Frage für eine freundliche Sinnesänderung der Tante und erwiderte mit froher Bered­samkeit.Ja, Gottlob sie sind zufrieden. Eberhard fand sehr daü» eine ihm zusagende Tätigkeit. Er wurde erster Stall- «eister in einem großartigem Tattersall. Frida schreibt, das Ni nichts Geringes. Der Posten sei mit glänzendem Gehalt «chunden, denn er verlange einen sehr kräftigen Mann, bet Krperliche Gewandtheit, die besten Manieren und Lehrgeschick- ächkeit besitzen, und auch Pferdezucht verstehen müsse, da man «cht nur eigenes Material in diesen» riesigen Hypodrom ver­wende, sondern auch exportiere. Als vorzüglicher Reiter und Aferdetenner fei Eberhard da am rechten Platz und stände M mit seinem Chef sehr gut. Aber auch sie habe Glück gehabt. Man schätzte ihre Kunst, sie erfreue sich bereits verschiedener Porträtaufträge, und---*

-Davon schweig mir/ unterbrach Tante Dina sie unwirsch ~ .diese Malerin geht mich ganz und gar nichts an. Und Lberharh ein Mann der Arbeit, der was vor sich bringt.

Nardeck, der mein Geld nicht braucht". Nachdenklich Mach sie es vor sich hin. Dann lachte sie schrill auf.Um .1® «ehr ift'S nun dem andern drum zu tun. Weshalb auch ^ht? Nur ein Narr spottet des Goldes. Und ich hab' nun «al meine Freude an dem Wohltun, wenn es so gewürdigt «ird. Du aber willst Dich jetzt Deinem Bruder an den Hals «erst»»-

»Ich werde auch arbeiten, Tante.'

.Haft noch nicht genug an dem ersten verunglückten Der- «ch? WaS kannst Du denn auch rechtes den Männern den Kopf verdrehen, he?'

Tante!" brauste Marion auf, »selbst Du darfst mich nicht «leidigen." Sie wandte sich vor Entrüstung glühend zur Tür.

Bleib', Du Zimperliese, es ist nicht so barsch gemeint, «erst auch nicht weit kommen ohne Reiftgeld. Im Ernst, Marion, daß Du Dein Brot verdienen mußt, glaub' ich nun E nicht. Nimmst Du den Mund noch to voll, ein anderer

wirb das gropt ^a; * fein, wenn's nun em Kaulee race. UebrigeuS, ich hab' auch rine Neuigkeit Bella ist Braut, und --. Na, sie kann Dir das selber erzählen. Frage sie jetzt, ob Du Dein früheres Fimncer bekommen kannst. Sonst ein anderes, so lang' Du willst. Sie hat nämlich alle unbewohnten Räume für ihren Lroussau in Beschlag genommen. Jawohl, nun kriegt sie »och einen Mann, und was für eine». Nicht jeder hat einen so skrupulösen Geschmack wie Dein penibler Herr Bruder. Geh nun und sieh, wie Du Dich mit ihr einigst"

Mit einem kalten Hohnlächeln sah sich Marion entlasten. Beklommen kam sie dem Befehl nach. Die gemachten An- Deutungen regten Vermutungen in ihr au, die sie als un­glaublich verwarf, um sie im nächsten Moment mit allen Gründen der Vernunft als unanfechtbar hinzustellen. Sie zweifelte nicht mehr, daß Westerot Bellas Verlobter sei. Sie besaß mit der Gunst der Tante das erforderliche Vermögen, mochte auch von Haus aus nicht arm fein und ihm auch sonst gefallen. Und plötzlich stutzte Marion. Mit einem Diät wurde es chr klar, daß Bella eine abscheuliche Intrigue gesponnen, um sich Westerots systemattsch zu versichern. Ihre tolle Leidenschaft scheute sich nicht, das Hindernis eines anderen Glückes gewissenlos zu vernichten und ihre unheimliche Macht »es Willens hatte, selbst die Tante unterjochend, mit den ver­werflichsten Mitteln nun das Ersehnte durchgesetzt. Und Westerot? Wie heiß mußte es ihn dürsten nach dem Zauber­trank des Goldes, daß er sich sobald nach der Trennung von ihr, die er zu lieben gewähnt, einer Bella verkaufen konnte.

Es schwilldelte Marion. Sie hatte die Empfindung, als öffne sich ein großer dunkler Raum vor ihr, indem sie seinen Halt fand.

Ein paar Herzschläge lang lehnte sie mit geschlossenen Augen ganz hilflos an einen Säulenknauf der Treppe, die sie hinangestiegen, um in die oberen Gastzimmer zu gelangen.

Tann sich fassend, richtete sie den tief gesenkten K- pf mit einer stolzen Beivegung empor. Ein fast jauchzendes Gefühl der Befreiung lebte in ihrem matt schlagenden Herzen auf. Was ging sie denn die Posse einer unwahren Liebe, eines erkünstelten Glückes an? Selbst wenn der Zufall ihr Westerot noch einmal in diesem Hause in den Weg führen würde, sie hätte die Straft über ihn biniue&ufcbcn als wäre er ein

Fremder. Das Ideal ihrer jungen Liebe lag zertrümmert vor ihren Füßen, der aber, welcher sich einem Weibe verkaufen wollte, er kümmerte sie nicht. Und nicht mehr lange dann ging sie in eine neue ferne Welt, und das weite Meer trennte sie von den Schmerzen und Nöten ihrer Jugend.

Als Marion den Logierraum betrat, den sie vor einigen Monaten bewohnte, sah sie, daß hier ihres Bleibens nicht sein konnte, denn große Stöße eleganter Wäsche waren überall auf. gestapelt, wo sich nur irgend Platz bot Das Zimmer sah aus wie ein Warenmagazin.

Nun kam Bella herein. Sie hatte die Arme voll prächtiger Spitzennegligvs, die sie bei Marions unvermutetem Andtick mit einem leisen Aufschrei zu Boden gleiten ließ. Aber es wandelte sie nur eine schnell vorübergehende leichte Verlegenheit an. Gleich daraus war sie wieder Herrin der Situation. Diese blasse Marion sah nicht wie eine Richtende aus und war auch als Rivalin nicht zu fürchten. Wie entfetzlich sie verloren hatte in diesen paar Monaten. Und so sagte sie, eben nur ihre Fingerspitzen in Marions Hand legend, ganz von oben herab:Dienstinvalide? möchtest gern wieoer ins warme Nest kriechen, nicht? Wie Du stehst, habe ich mich hier inzwischen installiert."

Ich beabsichtige keineswegs, Dir in8 Gehege zu kommen,' entgegnete Marion kalt. ,Diur für wenige Tage werde ich Tantes Gast sein.'

Du sahst sie schon?"

Marion bejahte kurz

Sie wird Dich von dem neuesten Ereignis dieses Hauses unterrichtet haben--*

Daß Du verlobt feiest? Ja."

Auch mit wem?"

Das überließ sie Dir zu sagen-*

Bella lachte.Sieht ihr ähnlich. Der aller Tvravvei ist sie manchmal ein Hasenfuß. Sie wird eben alt. Ein Glück für sie, daß sie mich junge schnridia-: Kraft zur Sr>l>" hat. Und Du bist natürlich iey. aeugieng auf »«»*>: Erwählten."

©v'Uejuns. folgij