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Wüchterner Zeitung

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; Erscheint 3mal wöchenU. Drabianschr.: KreiSblatt Schlächtern. | ^ruü ». Verlag Fa. E. Hohmeifler. Schlächtern. Verantwort!. | ISdprt^tldL H..L. Hohmeister, Schlächtern. Eeschästsstelle $tti- ; kkrÄerßr. 9. Im Falle höherer Gewalt, Betriebsstörung »b | ^Äroms-erre erlischt jede Verpflichtung auf Echa^>«FLtz. $

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Nr. 85

Amtlicher Organ für Stadt and Kreis SchlüchterK

«SMi»

Die AMierten wollest yegen die icut in Berlin in Kraft tretende WohMnasdauabaabe, die für Ausländer auf dits Fünffache erhöht werden kann, »attestieren, oa uci6 den Bestinmrungen den Versaitter Bertrages ihren Ängehöriaen nicht höhere Steuern als den deutschen Staatsbürgern auferlegt werden dürfen.

Die Bstschafterksnferenz hat grundsätzlich beschloß fest, daß die WMmmungdkmnmissiou in Lbernöleneu aufgelöst und der Abschluß ihrer Arbeiten durch die Botschafterkonferenz selbst erfolgen soll.

Bei der UeberlanSzeutrale Lübeck ist ein neuer Streif ausgebrochen.

TsKitscherin ist wieder in Berlin eingstroffen.

Das türkische nstwualiftiscke Kabinett ist zurückae- treten.

In Chicago ist eine Streikorder ergangen, durch die 35000 Eisenbahnarbeiter betrofferr werden.

Der amerikanische KrieHsminisier hat angeordnet, daß die Erzeugung von (giftigen Gasen vollständig ein­gestellt wird.

Die Danziger Werft hat wegen des Streiks der Ammerlente, Tischler und Kupferschmiede den Betrieb vollkommen geschlossen.

SlyiMWe ürSeilsgemMlHchl.

«»Die soziattemokrattsche Fraktion) die Reichs- tassfrattio» her Unabhängigen SozialSenrokratie haben am Freitas abend «ach BorbesprschnnWn der beider- seitise« Fraktionsoorstände in getrennter Sitzung den übereiltsti mmenden Beschluß gefaßt, sich zu einer Ar­beitsgemeinschaft der sozialdeMokratische-l ReichsLags- ftaktioue« Msammenznschlietze«. Dieser Beschluß wird im Laufe des Souuabends der Regier» ug und den RejchstagAparteie» offiziell mitgeteilt werden.

Die Frage der Koalitionserwerteruttg.

»»Der Reichskanzler wird dem Reichspräsidenten ver­mutlich den Vorschlag machen: Da eine Erweiterung der Koalition nach links angesichts des Widerspruchs der Dernokraten mtt» des Zentrums und nach rechts in­folge der schroffen Ablehnung seitens der Sozialdemo- kratie kaum einen gangbaren Weg darfststi die Allflö- fmrg des Reichstages zu vernunoeu, mütz aus eigener Initiative eine Umbildung des Kabinetts vorgeuommert werden durch die Aufnahme eines nnabhangigLn So- zialisteu. Es ist anzunehmen, daß sich an den Vorschlag des Reichskanzlers der Empfang der Parteiführer oeim Reichspräsidenten anschließen wird. Es hat den An­schein, daß Zentrum und Demokraten gegen einen Ein­tritt der Unabhängigen in die Regierung in dieser Form keine Einwendung erheben werden. Ihr Wider- stand gilt nach wie vor nur dem Eintritt der Unabhän- . Men in die Kvatttion, wohlqenlsrkt der Unabhängigen als Fraktion.

Berliner Presiestimmen.

»»Der erst in später Abendstunde betaun, gewordene Beschluß der beiden sozialdemokratischen Parteien, ihre Reichstagsfraktionen zu einer Arveitsgemeiuschüft zu- fammenzuschlietzen, wird bisher nur von einem Teil der Presse kommentierst DerVorwärts" führt u. a. aus: Zweck der Arbeitsgemeinschaft ist es, zwischen den bei» den Fraktionen das Maximum der möglichen Einigkeit zu verwirklichen. Die Selbständigkeit der Fraktionen und der hinter ihnen stehenden Organisationen besteht «aber noch weiter fort. Alle Wastricheinlichkeit spricht

Sie Annabure. daß mit. der GrtlNdmia der Artu-rn-

Dienstag, 18. Juli 1922

peuieinschaft der Weg zur oauernv m Elucguua »eueren wird. Regierung und Reichstaa haben in Zukunft nicht mehr mit der M. S. P.- und der li. L. rnksirn, sondern mit einer ArbettGeutelnkchafr der soziMentv- kratischen Fraktionen zu rechnen. Es braucht kaum mehr ausgeführt zu werden, daß damit eine beSeutsame Aeu- derung der gesamten iuuexpolitWeA Ver a»misse voll­zogen worden ist. Die beiden iuz nide iol atisdien Frak­tionen haben durch ihren Zusannnensthlnß zur Arbeits­gemeinschaft eine Tat vollbracht, die von geschichtlichrr Bedeutung ist und die bei den Piassen kes werktätiger' Volkes freudige Zustimmung finden wird.

DasBerliner Tageblatt" betont die große politische Bedeutung dieses Beschlusses, der geeignet sei, wesent­lich zur Klärung der gegenwärtigen politischen Krist beizuttaaen. DieFreiheit" stellt fest: Der Beschluß ist von größter politischer Bedeutung sowohl für die gegenwärtige politische Situation wie für die fernere politische Kmnpfgemeinschaft des ganzen sozialistischen Proletariats. DieRme Fahne" widmet der U. S. P u. a. schon folgende,l Nachruf: Die unabhängige Par­tei soll die Ministersessel durch ihren Tod erkaufen. Mit einer Arbeitsgemeinschaft begann ihre Existenz, mit ei­ner Arbeitsgemeinschaft enöet sie Fm Rahmen der po­litischen Opposition und ihrer Preisgabe ist ihre Ge­schichte umschlossen. Die.Völkszeirung" meint, daß diese Tatsache der Einigung geeignet sei. die Schwierig­keiten, die der Lösung der polirffchen Krise entgeaenste- hen, wesentlich, vielleicht gar entscheidend, zu mindern.

MtWlLMies potttrsches Attentat in Parrr.

Aus Paris wird gemeldet: Freitag vormittag bei Schluß der Parade gab eine Person an der Ecke der Ehamvs Elysee und der Avenue Mariguv aus der Menge heraus drei Revolverschüffe auf den Polizeiprä- ftkien ab, der dem Wagen Millerands voranfuhr. Die Menge stürzte sich auf den Angreifer, der übel zugeriw- tet wurde. Dann eilte sie auf den Wagen des Präsiden- ten der Republik zu und rief:Fahren Sie nicht weiter Man hat soeben geschossen!" Millerand, der infolge der Rollens der Wagenräder nichts von dem Attentat ge­hört hatte, gab den Befehl, weiter zu fahren. Nachdem er im Elysee angekommen war, beglückwünschte Mille rand herzlich bei

Der Angreiser, G

ist 20 Jahre alt, Zeichner in einer Automobilfabrik und gehör, der kommunistischen Partei an. Er ist zum zwei ten Male vorbestraft und erklärte, geschossen zu haben, um die Aufmerksamkeit auf die Lage des Proletariats zu lenken.

Es hat den Anschein, daß die Schüsse aus den Pst lizeipräfekten im Grunde Millerand zugedacht waren. Wie eine weitere Meldung besagt, war der Attentäter lange Zeit Sekretär einer anarchistischen. Gruppe und Mitglied der kommunistischen Jugend. En ist schon einmal zu einem Jahre Gefängnis verurteilt worden, und zwar wegen anarchistischer Propaganda und Auf­reizung zu Gewalttätigkeiten. Er behauptete, daß er in der Richtung auf den Wagen des Präsidenten habe schießen wollen, daß er aber niemand töten wollte.

Kuliur-chWumd.

Wir verarmen an Kultur des äußeren Lebens. Wir wissend längst, wir haben uns an die schmerzliche Er­kenntnis schon so gewöhnt, daß nns das Klagen darüber schon eine Müdigkeit geworden ist, die nicht mehr lau, werden kann. Und dennoch reißt in das bange Grau Mummen und stumpfer tragender Resignation manch.chal

74. Jahrgang

irgend eine Erkenntms neue Stifte mm icymerKMMe Grelle. Eine neue Armut wird uns beton#, mw was an äußerem kulturellen Ausdruck schwand, greift über in unser geistiges und fühlendes Leben: wir verarm« auch innerlich.

Ein solcher Kulturschwund, der vom Aeutzeren ins Innere greift, ist die Unmöglichkeit, die bald für Sie mittleren Schickten unseres Volles bestehen wird, Bü­cherfreunde zu bleiben, Bücher zu kaufen mit eigenen Büchern zu leben. Den« auf das Leben mit ihnen sammt es an. Der Leihbücherei-Leser ist wie einer, der ewig im Wirtshaus sitzt und kein Heim kennt. Erst Sie kleine dauernde Entbehrung anderer Dinge, die uns die Mittel gibt, unser Heft» persönlich zu gestalten, es Mit Dingen, die Ausdruck unseres eigenen Innenlebens, »tfetet arbeit und unserer Feste find, zu dnrchgetstcgen «rächt uns das Senn wert und zu einem Lebens- «nt. Und so ifLs mit dem eigenen Buche. Ein Wohu- «mm hat keinen schönere» Schmuck, als die Rechen

Rumpf gegen den MnHer im Reidjflag.

24« Sitz«»«.

Der Gesetzentwurf über Schaffung eines Freiha­fens Kiel wird nach längerer Aussprache, in der autb Sie gleichgerichteten Wünsche von Flettsburg und Wrl- helmshavetl zur Besprechurm gelaugten, in allen drei Lesungen angenommen.

Ein Einspruch des Reicksrats gegen die vom Reuhs- tag beschlossene Erhöhung der E»ukomme»sgrenze, bei der die Teuerm-gszuschüsse für Militärrentver wegfal» ten sollen, wird dadurch erledigt, daß eine neue Abstim- mung vorgenoutmen werden soll mit der Feststellung, ob die vvrfassrrtlgsmäßige Klehrheit vorhanden Ist.

Der Gesetzentwrrrf, der den 11. August als deut­sche« Nationalseiertaa etusetzt und entsprechende Be- flaggung der öffentlichen Gebäuoe sowie Schulfeiern vorsieht, wird dem Remtsausschuß überwiesert.

Das Gesetz gegen die wirtschaftliche Notlage der Treffe geht an den Boskswircfchtffsausfchuß.

Das Diiziplinargefetz für die Wehrmacht wird dem Ausschuß für die MilitärgerichtSbarken überwiesen. Im Laufe der turnen Debatte bringen Sozialdemokraten und Km"Wv"isteu «z-sonkeu gese.» EiEfbetten der Vorlage vor und sehen in herieinen einen Ber?md zur Wreo^ ßerftellnna her Militüriustiz.

Die vorhin zurückgestellte Avstimmnna über den vom Reicksrat cmgefodnenen 'Gesetzentwurf über ine TerierunasMaßnahmen für MtUtürrentner ergibt die einstimmige Amiahme der abgeänderten Vorlage.

Es folgt die zweite Beratung -er entwirfe gegen Wucher und Schleichhandel.

Reichsiustizminister Dr. Raddruck weirdet sich gegen die Anträge der bürgerlichen Parteien, die wertere Mrl- derungen mit der Begrüuduua verlangen, daß der reelle. Kaufmann gegen ungerechte Verfolgurra gefchüst wer­den müsse. Die Marktlage werde jetzr schon in der Recht­sprechung bernäucoLm, ebenso die Wle-eransch-ffsuugs- kosten und die ©etöentwertung. Es sei weder empfeh­lenswert rwch möglich, den Begriff der übermäßigen Gewinne gesetzmäßig zu fassen und in eine inristische Form zu bringen. Dagegen stimme er -er Entschlie­ßung zu, die eine Erleichterung des Wiederaufnahme­verfahrens, eine verstärkte Heranziehung vän Sachver­ständigen und Maßnahmen gegen die Preistreiberei der Kartelle unb Syndikate »ordert.

Abg. Hammer tön.» fordert eine Berfchärrnng der lÄucberbeftinnniuiaen. verlangt aber, andererseits., ichl

p»

Dornenwege.

2? Rsmav von C. D r e f s e l.

«Nachdruck verVo!ett.d

TäS blühende Jugendprangen der glücklichen Braut hrttr er immer bewundert mit jenem objektiven Interesse, das uns etwa «u schönes Kunstwerk entzückt betrachten lägt, diese Höllougkeit aber, der wehe Zug um ihren fest geschlossenen Mtmd, der von herben Seelenschmerzen sprach, griff an sein prtlöniicheA Gefühl. Er hatte eine einsame, milde Seele und ste tat sich Veit auf in weichem Erbarmen für die holde kleine Marion, die jetzt so wegverloren aussah, als habe sich das Glück, alles Gute und Schöne der Welt von ihr geivandt.

5iuu orgte sie sich. Lusseuszend öffnete sie die Augen und sdh den thH«mrat neben sich. Er hatte den Arm stützend u»rer ihren wirren schmerzenden Kopf geschoben, der nun an v^r Schütter einen sanften Halt Aesunven, und fein müder Bta hatte envas väterlich Gütiges, das ihr unendlich wohl tat.

Ach, diese Rast im Schutze des Starker! Sie gehörte NM zu ftwn Selbstbewußten ihres Geschlechts, die fern Be- ^lp"s nach mitteilsamer Anlehnung und den Leost gesicherter ^«he haben, und sie hatte zu lange Mein gestanden in chrem bitteren Leiden und Bedrängnissen, um nicht die augenblickliche Geborgetcheit wie einen tiefen seligen Frieden yt «nipstnden.

Eine Keine Weile überließ sie sich M dieser köstlichen Evsienrudr. Allein sie konnte nicht lauge mähren, denn ihre Wunft lneß erneuter stampf. Ihre fitäfte zusammen- ^mcnd, rickiete sie sich auf, indem sie leise sagte:Ich danke, n<«> Herr ' -eheimrat, Sie haben mir wohigetan.^

AÜiih d,ch ich just im rechten Moment zur Stelle war. Da schelte mir noch einer den Anfalls lächelte er ihr ^nwnrernd zu. ,1tam nämlich gestern aus Karlsbad.* erzählte er weit«,und bin augenblicklich aus meiner ärztlich vi ocdneten Zewegungstour, bei welcher Gelegenheit ich mich Mi'Aeich nach meinem kleinen Mündel in ihrer schönen Tier- ^E^^'Üa -vugusehen gedachte. Da laust mir Fräulein Marion ^lcHIlch mit der Flüchtigkeit eines jungen Rehes über den

Ich hinter rhr her, aber mit solchem Danerlauf konnten

^® ®ni i^j^tttttz ^Hw^n nickt Schritt halten.

Sie waren mir immer einige Längen voraus, uüner Durch­gänger. Endlich aber hatten Sie genug von der Eskapade. Auch Ihre Kraft war am Ende, und ick erreichte Sie gerade, als Sie ohrrmächtig zrsiammenbrachen Marion, wenn nun ein anderer Sie in dieser Lage gefunden hatte! So einsam ist selbst dieses entlegenere Stück Tiergarten nicht, daß Sie vor belästigenden, oder auch nur neugierigen Passanten sicher gewesen mären.

Eigerrtlich müßte ich Ihnen, kraft meiner Befugnis, einen ordentlichen Vorwurf machen. Ich brrtcg's bloß nicht fertig, Sie sehen gar zu kläglich aus. Einer Unbesonnenheit kann ick Sie auch Eaum fähig halte». Was bedeutet aber Ihr tolles Hierherüürmen? Sie haben ja nicht mal Handschuhe an.

Da erst bemerkte sie den Verstoß gegen die gute Sitte. Schamrot suchte sie nun eisig den Formfehler zu »rrdeffern, da ein hastig« Griff in die Jackemaschc sie die bis dahin nüht Vermißter-, sinden ließ.

Damit aber kam ihr auch das schreckvolle Erinnern zi'.rück. .Lieber Herr Gelfeimrat/ sagte sie mit zuckenden Lippen, »wenn Sie alles wissen, werden S« begreifen, daß mir diese Seine BwierlaftungSfiinde gar nicht z«m Bewußtsein taut *

Gewiß, liebe Marion, ich nehme auch nur ew r» gewöhrtziches Ereignis an. Run sprechen Sie sich das Herz frei. Wir kennen einander eine hübsch lange Zeit, und Sie baten Vertrauen zum atze« Breitendorn, wie? Kourmen Sie, Kind, nehmen Sie meine» Arm. Ich bringe Sie unverzüglich nach Hause. Die Tante dürfte in Sorge um Sie sein. Auf dein Wege erzählen Sie dann/

»Nicht zu ihr/ rief Mario« schaudernd. Nie wieder betrete ich das Haus. Ach, ich war ja schon lange von ihr fort"

»Mein Gott, was heißt das? Sie sind nicht mehr bei Fräulein v. Mollentin? Wo soll ich Sie denn in »führen?"

Sie hing den Kopf.Ich weiß iud)t/ stammelte sie. »Ich habe kein Heim--keinen Menschen--ach, Gott-"

Wenige Schritte war fk an feinem Arm gegangen. Nun stockte ihr Fuß. Der Geheimrat fühlte, daß sie sich schwerer anflehute. Er sah besorgt in ihr todblaffes Gesicht,

»Mir ist so sehr schwach,- murmelte sie mit geschlossenen Augen" vielleicht, weil ich den ganzen Tag nichts gegessen habe ---*

Er fiarae sie an, als rede sie irre.

»Marion," rief er außer sich, ,wo lammen Sie denn serl Sie müssen dock irgend ein Untersomwex haben *

»Ich verließ meine Stellung heute früh, hotte eine weite und heiße Fahrt, und dann kam das Furchtbare da) Entsetzliche."

Ihr Gesicht verzerrte sich, als sahe sie eint grauenhaft« Vision, in tödlicher Angst umklammerte sie feinen Arm.

Aber nichts ergriff ihn momentan so, als die BorsttÄung, das junge reizende Mädchen, die zarte Tochter seines lang­jährigen lieben Freundes werde von einem brutalen Hunger­gefühl bis zur Ohnmacht gequält.

Fassungslos suchte er in allen Taschen herum und fand endiech einige Schokoladetätelchen. die er ihr eine »ach bet anderen in den Mund steckte und die sie völlig »eckanqck hmumerschkuckte.

»Ich übieppe nämlich dergleichen für etc paar klein« Leckermäntchen herum," sagte er dabei. »Ein Glück, der Är mir noch nicht alle in den Weg kamen, fonst wärt dwft große törichte Marion leer uuig unngen. Wirds ei» bi-che« besser, Kind?"

Sie schien stcd hi der Tat etwas zu «hole« «tb »o modite langsam wcuerzugehen, bis sie eine Fahrstraße m-reechte«, wo Sreitenb orn einen Wagen erlangte.

Er hab Marion hinein, ließ das Hatbverdeck aeffedtegai und bedeutete dem Kutscha, einftivehen nach Zeit 6e»e| den Tiergarten zu fahren. .So. Kindchen, das ist best« Dr EK. Gleich werden wir bei tun Jetten fein, da jdUoi 66f tu» nächst ein Gläschen starten Wein baden usb etwas Dauern» wir wollen ine treulosen Lebensgeister schon wieder etii«ligel Sie ließ alles danllmr mit sich geschehen, strtb alt tin w Kräfte zurückkehrten. ihre Ü typen wieder w. ^eüwuw* Not geigten, bat er: .Weru: Sie jetzt fähig Seh. r»>. D»» mir all diese Rätsel. Sie hatten mit langst ickverba» Mk* Wozu in denn der Vormurrd da ?*

»Ich wußte nicht, wo Sie waren, .Herr fthivyvees

»Aber Knrd, Vrieft werden doch iraesgeschail, ar d *=«* Berliner Ab reffe kanitten Sie doch."

»Eigentlich dachte ich nicht daran/ gestand sie ilewle« .wollte mir auch gern selber hei^n."^-Uedmmt, MeU