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tttamschweigische Staatsergierung hat eine neue '«erordnuna zum Schutze der Republik erlassen.
Dem allgemein«» ZeiNtngsfterve» sind auch zwei «ttndurger Blätter zum Opfer gefallen. Die „Bern- ^aer Zeitung" und der „Anhaltische Generalanze-ger" mit dein „Anhalter Kurier" verschmolzen worden.
»Wei Wiener Abendblätter, der großdeursch orien- to« .Wiener Mittag" und die christlich-sozialen „Wiener Stimmen", Me als Abendblatt der Reichsyost her- «Mainen, haben ihr Erscheinen eingestellt.
Der Norddeutsche Llovd in Hamburg hat seinen ab- geliefert gewesenen Dampfer Prinzessin Irene von
Stof* r^^Hambmrger Werft von Blohm «. Boß lief in neue Personen- und Frachtdampfer Mambara der xeutich-Ostafrika-Linie (8000 Tonnen) vom Stapel.
PMMsche Nachrichte«.
Graf Lerchenfelds Mahnung an die Landwirte. Bei ton Mooser Laubhütten fest war Ministerpräsident Graf hnbenfelä nach Moos gekommen. . Er würdigte in einer kürzen Ansprache die Bedeutung der Ausstellung und die Verdienste ihrer Veranstalter. Insbesondere >ob er hervor, daß Veranstaltungen wie das Laub- lüttenfeft, geignet feien, uns zum gegenseitigen Ber- tehen zu erziehen, und richtete im Anschluß daran an die Landwirtschaft die erliste Mahnung, den schwer ar- beiienden Städten gerecht zu werden und nicht durch übermäßige Preisforderungen ihnen das Dttrchhalten in dieser schweren Zeit noch mehr zu erneueren. Mit wenigen Worten auf die innerpolitifche Laae eingehend, betonte der Ministerpräsident, die bayerische Regierung habe in Berlin erreicht, daß man die bayerische Eigenart fortan mehr achten werde.
$iw Malmnna Escherichs. Forstrat Dr. ^federtet) bat der Münchener Presse eine Ausmyuug o»r ^r- iügung gestellt, in der es heißt: „Die Selbständigkeit Bayems mit allen Mitteln zu erhalten, ist unser gutes Recht, ja unsere heilige Pflicht. Das größte Guthaben, das wir über die jetzige Spanne des Elends und der Schande hinüber retten müssen, ist die deutsche Einheit. Uwere bayerischen Rechte ohne Gefährdung der Reichs- emheit zu wahren, muß das Ziel jedes Einsichtigen sein. Ltraßendemonstrationen sind kein gangbarer Weg, dieses Ziel zu erreichen. Durch sie wird im Gegenteil leyten Endes nur die Sache der Franzosen betrieben, die nichts lieber sehen, als daß die nationalen Kreise sich selbst um ihr Ansehen bringem"
Das Verbleiben Deutsch-Oborichresiens bei Preußen gesichert. Die polnischen Ausschüsse für Deutsch-Ober- schlesien geben jetzt die Parole aus, daß die Polen sich bet der Autonomieabstimmung der Stimme enthalten sollen. Damit ist eine fast einstimmige Abstimmung tut das Verbleiben Deutsch-Oberschlesiens bei Preußen gesichert.
n Der Znsammenbrnch des Zeiinngswesens. Das im 90, Jahrgang erscheinende „Enrbavener Tageblatt sah sich infolge der Verhältniffe im Zeitungsgewerbe gezwungen, mit 1. September fein Er scheinen einzustellen. - Die „Hallesche Moraenzeitüng", die bisher täglich erschien, stellte infolge der Notlage im Zeitungsgewerbe ihr Erscheinen ein.
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Dornenwege.
* Roman von C. Dressel.
«Nachdruck bettete»)
„Die müssen mich vergnügtere Dinge beibringen. Das liebt dem Mädchen und scheust es Blumen und wuauten, — so was. Und Ihren eigenen Liebesstories tveichichte») würde ich lieben zu lesen."
„Wenn das so fortgeht mit Ihnen, kommen Sie im Lebe« ba#*. Denken Sie denn, ich schreibe für solch eine MAchverwirrerin und Grammatikschuitzerin, rote Sie es
»Ist da keine englische Uebersetzung von?"
schon. Aber Sie find nicht hergekammen. um Bücher ge lesen."
. »MdleMckS (Ausflüchte^ Fräulein Hage«." Darf« schnippte » öeina» Singer durch die Luft. Dann plapperte sie . ^^ in ihrer Muttersprache fort: „Ich tarn her, um muh SJ^?1 ll^itstcheu Berlin M amüsieren. Das kau» man ohne Deutsch. Ich will ja nicht gleich einen heiraten."
zog eine kostbare steiue Uhr aus dem Gürtel und »«u« ist die Stunde aus, und ich kann mit gutem Ge- **** “ die Ferie« ge^m.*
Wahreud sie daraus den eleganten Pariser Hut äusserte, r«etgentlKb nur aus einigen riesigen jetschwarzen Strauß bestaub und dem pikanten Köpfchen mit seiner Haar- rutzückend stand, — und die schmale» Kircherhände in damsch< Handschuhe schob, plauderte sie:
_ „Was ist das wieder für ein himmlischer Tag. Gibt es ^mer so viel Souue? Mr. Westread soll gleich einen Buimnel mit mir machen."
a - -Mü welcher Souveränität Sie das sagen, mein kleines o’CuuteuL Ex könnte doch auch mal keine Zeit, vielleicht keine Lust dazu haben."
Dais, «acht« an unbeschreiblich erstauntes Gesicht. „Er 5r»J« einfach haben. Ließ ich ihm »icht ganze zwei «runde», Mrs. Mari»» m fließendem Deutsch zu unterhalten,
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Die Interalliierten Schütten.
Frankreichs Antwort auf die «alfour-Note.
►* Der Text der von dem französischen Ministerpräsidenten dem englischen Botschaster in Paris überreichten Note antwortlich der Note, die von Lord Balfour am L August der französischen Regierung in der Frage der interalliierten Schulden überreicht wurde, ist folgender:
EinMNgs des Dokuments, rekapituliert Poinearee die Anregungen, die die englische Note in der Frage der interalliierten Schulden entwickelt, unb weist darauf hin, daß die französische Regierung ebenso wie die britische überzeugt sei, daß das Reparationsproblem nur eine endgültige Lös««g erhalten sönne, wenn es i« irgendeiner Weise mit der Frage der interalliierte« Schulde« verquickt würde, und betont, daß er den dringenden Wunsch habe, daß diese Frage in einer weiteren bevorstehenden Konferenz aller alliierten Staaten gelöst werde. Im übrigen schließt die Note an Die Ausführungen der englischen Note an, in der Lord Balfour die frmlzöstsche Regierung ausfordert, sich bereit zu halten, England in dem Maße zu bezahlen, in dem dieses gezwungen sein werde, seine Schulden an Amerika zu bezahlen.
Hier setzt nun die Beweisführung Poincärees ein. Er erklärt, daß in keiner Weise die Frage der Kriegs- schnldc«, die die Alliierten unter sich abgeschlossen hätten, mit derjenigen der Reparationen verquickt werden könne. Die interalliierten Schulden seien nicht zum Vorteil der einzelnen Staaten, sondern für die große Sache und zu einem großen Gefanttzweck abgeschlofferr worden. Vom moralischen Sürndpnnkt aus würde dies
nach französischer Ausfassung eint AnnnUiernng der Schulden begründen. Jedenfalls müsse mall behaupten, daß diese Tatsache diesen Schulden einen von den gr wöhnlichen interalliierten Schulden verschiedenen Cy> rakter gebe. Die deutsche ReparatU «sscknld sei die notwendige Folge freiwilliger «nd in der Mehrzahl ««-
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«öfter Zerstörungen. Sie sei kt? selbstverständliche Wied«.»utumchunv von Uebelu, bk ür den ürrstörte». Gebieten von der deutschen Seeresletluna den staatlichen und privaten Unternehmungen zugefügt worden feien. Was Frankreich anoelange, habe es am meisten unter diesen Zerstörungen gelitten. Es habe sich in eine Zwangslage versetzt gesehen dadurch, daß Deutschland nicht bezahle und es selbst die Restauration seines Ge bietes vornehmen müsse. Das ganze Defizit in feinem Budget rühre daher, daß es Deutschland in diesem Punkte bereits zahlreiche Milliarde« vorgeschoffen habe. Frankreich könne also in keiner Weise irgendeine Regelung der Schulden vornehmen, die es während des Krieges abgeschlossen habe, ebensowenig der Ausgaben, die es für andere und für sich gemacht habe, die es vielleicht für den Wiederaufbau der zerstörten Gebiete noch zu machen habe, solange es nicht von Deutschland in irgend einer Weise genügende Zahlungen erhalten habe. Wenn aber Deutschland einmal seine Verpflich««ngon inue- gehalten habe, dann würde sich die französische Regie- ruua einer allgemeinen Regelung der allgemeinen Skriegsschuldert Frankreichs nicht widerfeven.
Was im besonderen die Regelung der privaten Schulden anbelange, so müsse die französische, Regierung noch einige Reserven machen. Es sei zu unterfcUeideu zwischen den Kriegsschulden, die Fratrkreich in Amerika und England gemacht habe. Ein Teil der amerikanischen Schulden sei nach dem Waffenstillstand abgeschlossen worden, als man die amerikanischen Stocks aufkärmc.
wirb er mich jetzt schadlos E)uUeu. Lehen Sie doch iiiün so grimmig aus, ich schuappe ihn Ihrer süßen Clarion nicht fort."
„Sollte Ihnen auch schrver werden, mit dieser prachtvollen Frau zu rivalisieren. Kleine," spöttelte Luise.
„O meinen Sie?" Die braunen sieghaften Augen blitzten sie herausfordernd an. „Wenn ich nur ernstlich wollte, — wozu aber, Mr. Westread paßt mir als gefälliger Cnfel weit besser. Allerdings fängt er jetzt an ein bißchen unbequem zu werden. Das liegt hier wohl so in der Lust, ich finde, die meisten deutschen Männer sind es---"
„Vielleicht, weil er nicht den lieben, langen Tag i la suite steht?" lachte Luise.
Daisy nickte ernsthaft. „Ich brauche einen ausdauernden Kavalier und werde dear oncle Westread pensionieren, sobald sein Bruder kommt, also heut oder morgen. Der ist der jüngere, nicht?"
„Ein Springinsfeld ist er auch nicht mehr."
„Pah. Ich werd' «ich mit dem Oberbürgermeister prackt» voll amüsieren. Wetten?"
„Ist nicht nötig. Glaub' ich auch so. Sie amüsieren sich mit jedem MensckMl, falls er nur ein männliches Exemplar ist, daher will ich Sie jetzt auch nicht länger zu meiner langweiligen Gesellschaft verurteilen, Kleinchen."
„Abschütteln wollen Sie mich?. Oho, das lass ich .mir schon gar nichl gefallen. Jetzt nehme ich Sie eirchrch ins Schlepptau. Damit hing sie sich neckisch an Luisens Arm und zog sie so in Mario»» Salon hinüber.
Das war ein großer Raum mit einer altmodischen grau und weiß gemusterten Glanztapete, weißlackierten Türen und Fensterrahrnen und einem & Parkett. Imitation gemalten Fußbodenanstrich, eine frostige Ausstattung, wie sie um die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts beliebt war. Dem Geschmack der Biedermaierzeit entsprach auch die Möblierung. Schwere Schränke und Tische aus dunklem Mahagoni, das unförmige Sofa, die riesigen Sessel und Stühle mit kaffeebraunem Plüsch bespannt, bildeten seit etwa dreißig Jahren die unveränderte Ecnrichtung des geräumigen, Drei» fenstrigen Zimmers, dessen mittleres sich auf einen Balkon öffnete. Genau so lanne hatte GchKmrat Breirendorn . te in einem alten Hause der oberen Loldbauierftraße gelegene
Es handelt ücy hier um eine gewme rausmanNt-me Schuld. Für den Rest der amerikanischen Schulder: gilt natürlich dasselbe, was für die anderen interalliierten Schulden gilt. Man sönne aber nicht vergessen, daß die Bereinigten Staaten in den Krieg eintraten, ohne daß ihre Existenz bedroht war. Hingegen sei England in den Krieg eingetreten, nicht nur um seine Unabhängigkeit, sondern auch das Leben, den Besitz und die Existenz seiner Staatsangehörigen und sein Land als Nation zu verteidigen. Im übrigen verlangt Poinearee, daß das britische Guthaben an Frankreich noch einer Revision unterzogen werde. Er weist darauf hin, daß alle Lieferungen, die von den französischen Intendanturen an die englische Armee im Laufe des Krieges gemacht wurden, an diese zu dem eigenen Armeepreise abgetreten wurden, also zu demselben Preise wie die Lieferungen an die französische Aruwe. Hingegen habe England die Lieferungen während des Krieges an die französische Armee nur z« ausländischen Preisen mit den »blichen Ansschläqeu und Gewinnen berechnet. Poinearee verlangt deshalb, daß diese Zahlungen einer eingehenden Revision unterzogen würden.
Zum Schluß meist Poinearee danmf hin, daß die Regierung der französischen Republik in diesem Punkte eirnach verlange, so behandelr zu werden, wie sie seinerzeit die Alliierten und ihre Schulden behandelt habe. Die französische Regierung verlange die Zahlung seines Guthabens von Dielen Alliierten nicht, denn sie legt sich Rechenschaft darüber ab, daß Diese möerune nwraHfcü und materiell vorläufig nicht gu^i : rhar wäre, und beschränkt sich im übrigen darauf, e re derartige Forderung autzustellen. In den Schtnyänzen betont dann das Dokument in versöhnlichem Geist: Zudem zwar ine britisöre Regierung das Problem der internationalen Schulden zu diskutieren gedenkt, müsse aber die französische Regierung die Aufmerksamkeit der britischen Regierung auf die Erwägungen lenken, die vorausgegan- aen sind und daß unter diesen Reserven auch die französische Regierung bereit sei, in eine allgemeine Regelung der Kriegsschuldenfrage einzutreien.
Berttver PreffvstImme».
Zur Entscheidung der Reparationskommifsion schreibt die „Boss. Zeitung": Dieser Beschluß bedeutet einen Sieg des belgischen Vermittlnngsgedankens und damit eine Niederlage Poirwareeö der sich gegen diesen belgischen Plan schon in den Verhandlungen heftig zur Wehr gefetzt hat. Obwohl das Moratorium formell abgelehnt worden ist, kommt die gefällte Entscheidung tatsächlich einem Moratorium gleich. Was sind aber Schatzscheine eines Schuldners wert, von dem die Gläubiger selbst erklären, daß er unfähig sei, seinen Berpflichtuu- gen nachzukommen.
Das „Berl. Tageblatt" Mt es für bemerkenswert, daß von der etwaigen Ermäßigung der äußeren Lasten Derrtschlands gesprochen wird. Kritisch ist jedoch dre Frage der Sicherheitsleistungen. Es drehe sich bei der Reparationsleistung in Schatzwechseln um eine gewaltige Summe Ein Golddepot DeulichlanÄS in einer aus- ländtschen Bank rvürde letzten Endes nichts anderes bedeuten, als die Barzahlung, zu der sich Deutschland außerstande erklärt hat. Dies wäre auch unvereinbar mit einer WähruMsreform, die ohne ausreichende Golo- deckn"-? nicht denkbar ist.
Der „Vorwärts" sieht einen nicht zu unterschähen- den Fortschritt darin, daß sich die deutsche Regierung direkt mit der belgischen auseinandersepen soll. Es müsse jedoch im Auae behalten werbe», dall das M«ra-
ra?aro^t*j^:^*wip*^ » tv r^i^Tr^^^<£^-?!r^^»ös<5^x^«
ÜiLoh.arng inue M! apr, n ,äbe rinn zur Zeit seu:.r -n .» kinüertvsen Ehe voUtvmmen genügte und die er Dann in der reiselustigen Periode feines Lebens als gelegentliches Absteigequartier beibehalten.
Ebensowenig hatte Marion je den Wunsch ausgesprochen, das einfache und solide Domizil gegen eine der Neuzeu besser entsprechende Behausung zu vertaufdjen, zumal sie bemertte, wie wohl sich der ©dKunrat aus der kurzen Rast unter seinen braunen Möbeln fühlte. Auch hatte das kastenförmige, äußerlich ganz schmucklose, aber sehr massiv gebaute Haus, das unbewegt den Wechsel der Mode vorüberhasten sah, etwas so Konservatives, Geruhsames, das anch Marion eigentümlich anheimelnd erschien. Und da im gauzen Haus kein Kräder- laut zu hören war, und seltsamer Weise die Bewohner seiner drei Slvckiverke alles kinderlose Leute, seit mehr als einem Menschenalter dir gleichen geblieben waren, nannte sie es bie stille Insel im Gervoge deS Wellstadlgerümurers.
In seiner nächsten Nachbarschaft erhoben sich die Pracht bauten des modernen Berlin, das feinen gierigen Riekenlerb immer weiter auf das Land hin »usw ätzt. Sänittiche Gerreu der Gegend waren ihm bereits zum Opfer gefallen, nur dies schlichte alte Haus gab keinen Fußbreit seines baumbestandenen Terrains her. Mit stoischer Ruhe sah es der hrmmelftürmen. den Baulust zu und schob gelassen feinen ungeschmälerten Erdstrich zwischen sich unb die schwindelnd hohen Wolkenkratzer der Nachbursä-aft. So h.’.nö es in feinem Gartengrün, ein Memento jener Zeit, die Licht und Luft und Pfianzenozon um ihre Wohystätten brauchte.
Und jetzt,' im Schmuck des frischen Maüaudk sah eS nicht nur gediegen, sondern beinahe poetisch aus, und manch einer ber im ©naüengemlbl vorübereilenden Wettstädler maß diese grüne Qsse inmitten der .Mste. des Mein» «rü sehnsüchtigen Blicken.
D»rch Reisemitbringsel aus Nord und Süd hatte Marron nun der nüchternen Salonaiisftattung ein wenig nachgehollen. und den nirkischen Seidenstickereien, den russischen gellen und einigen japanischen Wandschirmen und sonstigen Zierlichkeiten gelang es wirklich die braune, tote Monotonie wohltuend zu beleben. Und wenn bann noch Zauberin Sonne goldene Lichter hmeinstrschte, machte sich das Ganze nach biefem tinishing tauch aax nutzt so ubeL llkortletzrav» rojaü