Schlützterner Zettun
3
BezugSpreiS monatlich 33 - Mark, Anzeigenpreis - je mm finfpaltig 5.00 Mk., Rcklamm 15.00 Mk. tUWt nach ° Tarif. Sämtliche BczugS^ und Anzeig ilpreife freibleibend. L Postscheckkonto: Frankfurt r. M. 11402 Santcoato: I VreSdner Bank Schlüchiern. Fernsprecher Kr. 65.
"x^eceocceG 'noeot • oootzxi o c.-oeooo#,?GGa<Hxx>- c»not<c>oe$ ^Gooovaöocos««»® oo»» '
1 Erscheint 3mal wSchenil. Drahtairschr.: KreiSblatt Schlüchtern. ‘ fVruck u. Verlag Fa. T. Hohmeister, Schlächtern. Acrantwortl. ' -Tchriftleit. H.-L. Hohmeister, Schlüchtern. GeschäftSktelle ltei- ; zbrüberftr, 9. — Im Falle höherer Gewalt, Betriebsstörung »b tGirrmspecri erlischt jede Verpflichtung auf Gchadeoestatz.
«*«zMM 8ee»e»c6> »oeeeeo • v«s«s»s« »savaov- ««-«vv o« M e<* Ä «#6K e^oooö 90 t.Tocooc
8
«r. 111
wtSÄSweaaii^^
NAerkel 80M T»M
Ein Großfeuer, das sich mit rasender Schnelliakeit ausbreitete. vernichtete die Hermeswerke in Tanger- münbe vollständig.
Die Unfüöigkeit der pslnischen RegieL«»» bezeichnet per „Kurier Warszawski" als Ursache der oberschlesischen Unruhen und fordert für Oberschlesien das Regiment einer eisernen Hand.
Die zweite Äior-jsche Psesie wurde in Kiel unter zahlreicher Beteiligung eröffnet.
Zu eine«» Zusammensiotz kam es, laut „Lok.-Anz.", am dem Bahnhof Bauernntz bei Ratibor zwischen Schutzpolizei und Arbeitern, bei dem ein Arbeiter getötet und drei Personen verletzt wurden.
Die Friedrich Krupp A.-G. gibt zur Zahlung der Löhne und Gehälter Gutscheine, die in ihrer eigenen Druckerei hergestellt werden, über 200 und 1000 Mark aus.
Der deutsche Städtetag hält am 16. September in München, der- Verband der preußischen Landkreise am 18. September in Goslar eine Borstandssitzuna ab. Beide werden sich hauptsächlich mit wirtschaftlichen Fragen beschäftigen.
Die Tarife der Berliner Hoch-, Stadt-, Ring- und Vorortbahnen werden vom 1. Oktober ab verdoppelt.
Die Rote Velglens.
Kei« »lti««tiver Charakter.
**®on zuständiger Stelle wird der „T. U." mitgeteilt: Die belgische Regierung hat dem deutschen GeschäftS- träger in Brüssel Mittwoch nadimtttag eine von dem belgischen Minister des Auswürttgen, Jaspar, gezerch- «ere Note folgenden Inhalts übermittelt:
Nach de« Bestimmunge« der Mischetdung der Re- Varattouskommissio» vorn 81. August sollte dre deutsche Regierung z«r Abdeckung der Fälligkeiten, vorn 15. An- S«st und 15. September 1922 der belgifülen Regierung deutsche Schatzbons ausständigen, die durch zwischen den beiden Regierungen z« vereinbarende Garantien sichergestellt werden sollten; mangels einer Einigung sollten die Bons durch ei« Golddepot sichergestcut werde«, das an eine der belgischen Regt'rung ae>>> ^nu B-:-'. ." Neue» war. Die Bespreckutuge« die in Berlin .rrvi schon den Vertretern der deutschen Regierung und den Vertretern der belgische« Regierung über die von der deui- f^en Regiernng bereit zu stellenden Garantien erfolgt sind, habe» zu keinem Ergebnis geführt. Die belgische Regierung bittet die deutsche Regierung daher, ihr nn- verzüglich zwei deutsche Schatzbons, zahlbar in Gold, in «New Betrage von je 50 Millionen Goldmark, für die Fälligkeiten vom 15. August und 15. September zukom- ore« z« lassen und in der belgischen Natirmalbank 100 Millionen Goldmark als Sicherheit für diese Leiden Bons «ieberznlege«.
kre« z«
Der Inhalt der belgischen Note entspricht im allgemeinen den Meldungen, die bisher darüber aus Paris verbreitet worden sind. Nur hat die belgische Regierung es vermieden, für die Hinterlegung der Gold- öarmtie bei der belgischen Nationalbank eine bestimmte Frist zu stellen, wie eine Nleldung des Pariser „Temps" wissen wollte. Die belgische Regierung verlangt, daß die 100 Millionen Goldürark, die als Sicherheit für die Schatzwechsel verlangt werden, sofort der beigffchen Sca- tronalbank in Brüssel übermiefen werden Wie wir be= reits gestern gemeldet haben, ist die Äuslieferung eines w erbebliKen Teiles hp§ f^ofhßeünrsti’r ö^r
HSS“¥®“?||,®K*B|iraa|Bß^^»®s:IRa5ia^ß^^
**MeMsa«M«
sehr Bedenklich, weil kaum damit erecyner werden rann, baß das Gold nach Ablauf derFrist der Reichsbant i wieder zugeführt werden dürfte. Es würde hiermit so gehen, wie seinerzeit bei der Ausieferung unserer Han- delsmarine. Das Gold der ReHsbank würden wir ebenso wenig zurückbekommen, rot wir unsere Handelsmarine zurückerhalten haben. Jt Berlin ist man der Ansicht, daß die deutsche Regiermg die Forderung der belgischen Regierung ablehnen wröe. Eine endgültige Stellung hat die Reichsregierung hierzu noch nicht genommen, aber nach ihrer Halttlnc bei den Verhandlungen mit Belgien ist damit zu rechten, daß die Regierung die belgische Forderung nach wie vor als unannehmbar und undurchführbar bezeichnen wrd. Im übrigen liegt eine Meldung des „Petit Parisiü" vor, nach der die Reparationskommission geneigt fin soll, einen Zahlungsaufschub auf ein Jahr zuzuLstehen, und eine eng- liM-holländische Finanzgruppe de; belgischen National- bank die geforderte Sicherheit Wen würde. II. E. dürfte diese Meldung aber den Tatsachen voranseilen. Richtig dürfte es vielmehr sein, daß sich die Verhandlungen der Staatssekretäre Fischir und Bergmann in Paris mit der Reparationskommiffion in diesen Gedan- kerrgängen bewegen. Ob die Entchadigungskommission einen derartigen Beschluß fassen vird, muß abgewartet werden. Es liegen noch keine Sendungen vor, wie sich die Entschädigungskommission überhaupt dazu stellen wird. Die Pariser Presse tut einstweilen ihr Möglichstes, um die Stimmung gegen Dnttichland zu schüren. Unter diesen Umständen wird es wohl zwec-anäßig fein, die Hoffnung auf einen befriedigenden Ausgang der Verhandlungen, die, nachdem die Reichsregierung du der belgischen Note Stellung genommen haben wird, vollständig nach Paris verlegt werden dürften, nicht all- > zu hoch au spannen. Die Tatsache, daß die Reichsregierung in ihrem Erfüllungswillen alles getan hat, was im Bereiche der deutschen Leistungsfähigkeit möglich war, laßt noch nicht die Hoffnung zu, daß der gute Wille Deutschlands auch für die Entscheidung der Entsckäd:- gtmgskvmmission allein die Richtlinien bieten dürfte.
Ablehueude Halt»«» der Reichsregierung.
9tachbem nünmehr der amtliw. Tert der belgische" ■ i—»»s»e: «/<."'>»»,,»,' tv*rv ■»« aneewwwM»«^^ vUo.. ^«'“•■r- ’ nehmen können. So viel kann schon leöt gezagt werden, saß die deutsche Regierung die Forderung der belgischen Regierung ohne Zweifel ablehnen wird. Das Kabinett i ist Mittwoch nachmittag zu einer vorbereitenden Sitzung zusammengeircien, über deren Ergebmsse bisher nichts verlautet. Die gegenwärtige politische Lage wird in Re- i gterungskreisen als kritisch beurteilt, doch glaubt man zunächst nicht, daß bei der zu erwartenden ablehnenden i Antwort die Reparaiivnskommission ein verschuldetes i Versagen Deutschlands feststellen wird. Man hat in ’ Berlin die Hoffnung auf eine Einig««« «och nicht aut= gegeben. So hält man es für nicht ausgeschlossen, daß Belgien auf die Ueberfübrnnw der 100 Milktouen Gold- mark in eine Auslandsbank verzichten und sich dmmt begnügen wird, wenn die Summe in der R^tchsbank selbst abge'weigt und hinterlegt wird. Einer solchen Lösung würde aber wabricheinlich die Reichsbant nur dann ^uffimmen, wenn wenigstens eine teilweise Prolongation der Schatzanweisnugen erfolgt
Zahlung der fälligen Ausgleichsrate.
»« ?lus Berlin wird halbamtlich gemeldet: Die deut sche Regierung hat der britischen und der französischer i Regierung mitteilen lassen, daß am 18. Se 'eml'er eme weitere Zabluna von 500 000 Pfund au' 1 Clearina
MMÄ
'W^^r^NV-A^M
74. Jahrgang
Rate vom 15. August erfolgen wird. Die ^tkkeuung dieses Betrages ist durch das Eruae . umen der Reichsbank ermöglicht worden und geicü/ v Rücksicht auf das von der deutschen Regierun.- Alliierten früher gemachte Angebot, einen derartigen Betrag für das Clearing monatlich verfügbar zu machew Der verbleibende Restbetrag der Clearing-Rate vom 15. August wird den Alliierten übermittelt werden, sobald es die Verhältnisse zulassen.
Rene Ei«ig»«gs«ögttchtette»?
»-»-Der „Petit Parisien" meldet, daß man in Berliner Kreisen auf Grund englischer Meldungen behauptet, daß ein Resultat in der Wiedergutmachun« age zwischen Belgien und DeutfMand bereits erreicht sei. Die Wie- dergutmachuagskommiMou würde einen Za-ümgsauf- fw| von eine« Jahre zugeflehen, und eine exqlisch- hmlandtfchc Fi«a«zKrnppe würde eingreiken, nm belgischen Nationalbank die geforderte Garantie Mete*.
der i*
Die ««erfüllbaren Zahluugsverpflichtunge«.
von
Blättermeldungen zufolge heißt es in einem . „ wirtschaftlichen Untersuchungsausschuß der British Asso ciatton in Hull verfaßten Bericht, daß die deutsche Re paratiousfrage durch Wahl-- und politische Rücklichter
verwirrt worden sei. Kein unparteiischer Beobachte; könne sich vorstellen, daß Deutschland jemals die riesige ihm durch den Friedensvertrag auferlegte Summe zäh len sönne. Wenn die deutsche Entschädigung herabgesetzt würde, was allgemein als innerhalb der deutscher Leistungsfähigkeit liegend anerkannt werden könne würden deutsche Schuldsckxise im Auslande verkauf und das Kapital verfügbar gemacht werden hörnten. Frankreich und Deutschland könnten ihre Budgets aus- gleichen, und zahlreiche Hindernisse für die inöustrieüt Wiederherstellung könnten beseitigt werden.
Die „Times" berichten, der Schatzkanzler hoffe, eine Abordnung des Verbandes der britischen Handelskammern am Ende des Ptonats zu empfangen, um mit ihr die Fraae der deutsch"« Reparationen zu erörtern Die U ,^»«»s" n»TM4^ <«tr«iif mn. bag ut der letzten Sittuno der Konferenz am 19. Juli eine Entschließung au genommen wurde, in der es heißt, im Händel mir Mittel- europa könne eine Besserung nickt eher eintreten, benot eine endgültige Grundlage für die Reparationen mit den Alliierten vereinbart sei.
Ansffihr«ng der Sachlieferunge».
>^-Aus PariS wird gemeldet: Stach einer Meldung des „Iournee industrielle" ist seit einer Woche die Ausführung des Sachlieferungsvertrages im Gange. Bis jetzt wurden 80 Lieferungen von den Sachlieferungsämtern übernommen, u. a. 3000 Kubikmeter Bauholz und 4500 Tonnen Kalk, ferner landwirtschaftliche elektrische Maschinen, Baumaterial usw. Von deutscher Seite liegen auch bereits zahlreiche Angebote vor. So sind tu Calais allein 500 Angebote eingegangen.
Französischer Minifierrat.
»«-Der französische Minisierrat tagte Mittwoch nachmittag unter dem Vorsitz Millerands. ($r beschäftigte sich mit der Lage in Kleinasien und der Haltung Frank- . reichs. Weiter ist die durch die gescheiterten Berliner Verhandlungen gesüffelte Lage und die evtl. Abschaffung des Oberkorumisfariais für Elmtz-Lothringen in Strußburg zur, Sprache gekommen, lieber das Ergebnis der Verhandlunaen ist noch nichts bekannt.
Dornenwege.
Roman von C Dressel.
(Nachdruck d,rd»(?u.>
e glänzend durchgeführt. Man muß Dir ja
;ie( steht höher.*
•wenuic^ gratulieren. Habe schon Deine gestrige brillante gelesen. Dein Wahlkreis darf mit solchem energischen Abgeordneten wahrlich zufrieden fein, hast seine Forderungen wundervoll beredt durchgesetzt.*
Dem Oberbürgermeister klang dies rückhaltlose brüderliche sehr angenehm. Stolz erhob er den Kopf. „Wenn man tiefe Erfolge nicht zuweilen hätte. Wahrhaftig, die Reichs- ^Odebatten m denen man häufig genug mit wuchtigen 'Stiftern um Großes zu kämpfen hat, erfrischen, erheben mich, wenn die Scharmützel mit meinen starrköpfigen, nörgelnden «ärgern mich zu Tode angeödet haben.*
.Du wirft njcht immer in N. bleiben/
»Rein, ich hoffe nicht. Mein 3
»Man wird Dich nach Berlin berufen, zweifellos.*
. »Ja, vielleicht.* Sein Auge flammte. „Solche Aus- eichnungen köiinten mich manches andere verschmerzen lassen, was mir versagt wurde. Was gibt es denn auch Höheres mr den Mann als das ehrgeizige Streben nach Beivähruttg chm verliehenen Geisteskraft.*
^An hervorragender Stelle zu glänzen, meinst Du, denn ^e'nen "'^ i« bescheidener Stille zu wirken, dafür wurdest Du danken, so viel kenne ich Dich, mein ehrgeiziger Bruder,* dachte Herbert. Indes behielt er diese Meinung für ÖL’ Es war ihm nicht darum zu tun den stolzen Mann, geistige Gaben er ja ebenfalls in gewissem Masse be- ^^udert«, zu kränken, und er nickte nur beifällig, als Günter hinzufügre: „Auch Daisy wäre hier besser am Playe m der Provinzstccht. 9lun, warten wir's ab. Also, wir Düngen sie nachher gemeinsam zu der Geheimrätin.*
,AHi-«ght. Bist Du übrigens mit dem Bild des Jungen tufneden?"
Günter hob die Schultern. „Idealisiert ist's natürlich Rücksicht aus meine Batergefüme. Frida Nardeck. die man sonst eine gtMe RoMitn» nennt versteht sich hier »u
einigen Konzessionen. So übeJeti ic Me körperliche Gebrechlichkeit meines Jungen ins Aetherische. Wie er da aus dem Bilde schaut mit seinen großen fragenden Leidensaugen sieht er kaum häßlich aus, nur unendlich rührend. Es ist sogar etwas eigeniümlich Belebtes in diesem schmalen, kleinen Gesicht, wie ich es sonst freilich wenig kenne. Frau Nardeck behauptet, Eberhard sähe so aus, wenn die Geheimralin mit ihm rede. Diese plötzliche Beseelung der Lugen, der Züge habe sie ebenso ergriffen als überrascht, und so habe sie den vorteilhaften Ausdruck im Bilde festzuhalten gesucht.
Herbert nieste zustimmend. „Ihre Porträts sind nie in grober Art geschmeichelt, denn sie ist eine feinfühlige Be- obachterin und weiß immer einen besonders charakteristischen Zug zu ersassen und wunderbar wiederzugeben. Dieser genialen Befähigung verdankt sie auch den großen Erfolg. llebrigens kann ich es nur bestätigen, in Frau Breitenbort,s Nähe wird der arme Kleine ein völlig anderer. Sie hat eine reizende Art mit ihm umzugehen, seine Seele zu wecken, kein Wunder, daß er so an ihr hängt. Er hat immer ganz »erklärte Augen, wenn er sie ansieht. Sie ist eben eine Zauberin.* Auch in Herberts Augen trat einBlick weltentrückter Vergessenheit.
„Hat sie Dich gleichfalls bezaubert?" Eine scharfe, fast feindliche &xltie war es.
„Wie alle, die das Glück haben, sie näher kennen zu lernen/ entgegnen der andere gelassen. „Was ereiferst Du Dich aber, es sollte Dich nicht kümmern, wen die herrliche Frau auszeichnet, da Du im Banne anderer Augen stehn."
„Ich muß Air recht geben/ versetzte Günter mit erzwungener Ruhe. „Die schöne Geheinrrätin geht mich nichts an, — mein Weg folgt anderen Sternen."
Herbert legte ihm die Hand auf die Schulter und sagte eindringlich: „Nun, so werden wir die Gefahr eines Zusammenstoßes vermeiden. Du ahnst es, ich liebe Marion, — ich hoffe, sie zu gewinnen. Darum fair play, wie, mein Junge?"
Günter sah einen Moment völlig fahl aus. Ein entgeistertes Lächeln irrte um feine Lippen, er fühlte, wie ihm der lalle Schweiß auf die Stirn trat, aber er überwand die Schwäche mit dem Aufgebot aller Energie. Er wollte sich nicht. verächtlich- noch weniger lächerlich machen. .SeibljperüäiMch, j
Wie käme ich dazu, T eins/Pläne Wisn zu wvüen» <«'" ' auf, mein Aller."
Aber ein ehrlicher Segenswunsch war es mchl, £" • ueibuoße Bitterkeit fraß ihm am Herzen. Er grollte beut Schicksale, das nun dem anderen gewählte, was es /m oevagt, und konnte sich duck nicht des befchänienden Gefühls erwehren, Marions Vertun selber vm.vulbet zu haben.
Selbst noch auf.der Fahrt jum Atelier quäkten ihn diese eifersüchtigen Vorstellungen und nagenden Selbstvorwürse. Es half nichts, daß er sich einen blöden Tor, einen zwochen zwei Strohbündeln schwankenden Estl schalt, er saß blaß und verärgert in seiner Wagenecke. Endlich faxb er sich wieder. Schließlich konnte er doch^nicht beide heiraren, — und Iwtte er sich nicht längst für die reizende Amerikanerin enlschiedeu l Gelang es ihm, das füge Goldfischchen zu fangen, woran er kaum zweifelte, durfte gueb er sich zweifellos glücklich pren in
Als er dann Miß T atst) begrüßte, die in einem kmdlm en weißen Hauskleibcheu — es war trvydem das chlke Machwerk eines sehr gesuchten Damenschneiders — wieber quireisend ansia^ wich das letzte Unbehagen nen ihm, und er beugte sich willig der Macht dieser verlockenden kleinen Hexe.
Sie war ibm im Porzirnncer der ltiardecsichen Wohnuiig in den Weg gekommen, ivv er gelangweilt wartete, bis die Schmidt den Kleinen porträtsuiäßig zurechtgestützt hatte, d. h. ihm änen großen egihentragen über die veüchensarbene Sanitblouse tat und sich mühte, das dünne schlichte Haar ein bißchen malerischer a/julodern. £ ahn bot ihm die ^u d mir wnem firabMen, ihr eigentünHwiwn Lächeln, das mit bem Züxückziehen der etwas h/?er O'KMpe-ibrt nieblla n PenzäMchen zeigte und -üüb? er..... ; .ri.Vweü w - w rosigen Wangen bvüclw. Ern ' ** u.wulernd stand und mit dem sie Sc:bald i Hff
Und mit diesem Lächeln sagte '
.^Eine fm- heiße Tag heute, trotz dessen ich werde gehen znstndsrren. O, ja, ich würde eine ferr fleißige und gute MdMn in Ihr Deutschland. Wo ist aber Mr. Wesiread^*
„Geschästsbriefe halten ton noch zurück, er wird sich jedoch rechtzeitig einstellen. Werm Sie gestatten, gnädiges Fräulein, schließe ich mich dann ebenfalls dem Lchukweüe an/
(Fortsetzung folgte