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Schlüchtemer Zeitung

Bezugspreis monatlich 33. Mark, Anzeigenpreis

-t ulm einspaltig 5.00 Mk., Reklamen 15.00 Mk. Rsüati nach Liris Sämtliche BezugS und Anzeig npreise freibleibend.

PHscheükontv: Frankfurt a. M. 11402 Bankkonto: x,d«er Bank Gchlüchtern, Fernsprecher Nr. 05.

Kreisblatt

; Erscheint 3mal wSchcntl. Drahtanschr.: Kreisblatt Schlächtern. : ;<rufl u. Verlag Fa. L. Hohmeister, Schlächtern. Berantwortl. § |®4riftldt. H.-L. Hohmeister, Schlächtern. Hesch-ftSstelle »rei- | kbrüderstr. 9. Im Falle höherer Gewalt, BetriebSstSrunß ab r »Ntromfperre erlischt jede Verpflichtung auf Gchadenersatz. g

Amtlicher Organ sät Stadt And Kreis Schlüchter«

Nr. 113

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Der frühere drannschwergrsche Staatsnnnister Dr. Albert von Otto, her über 25 Jahre, bis zum Jahre 1911, dem braunschweigischen Staatsmittisierium als Mitglieö und Vorsitzender angehört hatte, ist im 89. Lebensjahre gestorben.

Der sechste Ausschuß der VolkerSnndsversantmlnng beschloß, der Vollversammlung die Slufnahme Ungarns in deli Völkerbund vorzuschlagen.

Der Gewerkschaft der Bismarckhütke wurde bekannt gegeben, daß infolge der letzten Vorgänge, besonders der Mßbandlung des Direktors Kahlborn ul!b der danern- dm Mindererträge die ganze Belegschaft fristlos ent­lassen und das Betreten der Betriebsanlagen gerichtlich geahndet wird.

' Die in Triberg seit 49 Jahren erscheinende Zeitung Echo vom Wald" stellt Ende dieses Monats ihr Er­scheinen ein.

Der im Verlage von August Schert erscheinende rote Tag" wird demnächst sein Erscheinen einstellen.

Die Polizeiverwaltung in Leobschntz hat den Ver­kauf von Waren des täglichen Bedarfs an Ausländer unter Androhung schwerer Strafen verboten, um da- dnuh dem Ausverkauf vorzubeugen.

Garantie der Reichsbank.

Unterzeichn««« der «monatige« Schatzwechsel.

Nach Rückkunft des Reichsbankprästdentcu Haven- stein aus London fand eine Kabinettssitzung statt, in der »ie Frage der an Belgien auszustellenden Schatzwechsel behandelt wurde. Reichsbankpräsident Haveusteiu teilte mit, daß die Reichsbank nunmehr bereit sei, die sechs- monallichen Schatzwechsel, fällig vom 15. Februar bis 15. Juni 1923, Mit ihrer Unterschrift zu verkehrn Das Reichskabinett nahm diese Erklärung des Nerchsdank- präsideuten entgegen und beschloß, der bM Heu Regie- rang sofort entsprechende Mitteilung zu machen.

*

»Sie Berliner Morgenblätter beurteilen den Erfolg Havensteins in London im allgemeinen <juitui ^ao Berl. Tagebl." äußert im einzelnen: DK Me«ys«m. übernimmt dadurch, daß die nunmehr am Grund bei Besprechungen ihres Präsidenten mit der Bank von England und der mit dieser erzielten Ermannn ihre Un­terschrift unter die fünf vorn 15. Februar bis G.Jum fälligen Wechsel setzt, die Bürgschart nicht nur rur bu erste Rate der an Belgien zu zahlenden -umine. son­dern für den Gesamtbetrag in Höhe von 270 Millionen Mar^. Darüber, wie sich diese Summe aus die emz.el- »en Monate verteilt, verlautet noch nichts. Wahrschein­lich wird man aber in den ersten vier Monaten Aalen von je 50 Millionen und die letzte Rate mit /ü Millio­nen bezahlen. Die Lösung des getarnten Problems, über die der Reichskanzler auch dem Rercksprändenteu im Laufe des Montagnachmlitags Bericht erstattete, wird in politischen Kreisen als nicht unaunitia venach- tet, wen: man auch e ne zu vptim'sieche Veuneilung der Sachlage so lange zuruMellen muß. als nicht du belgische Regierung ihre formelle Zustimmung erteilt hat. Ueber die Einzelheiten der Abmachungen numucn der Reichsbank und der Bank von England wird Still­schweigen bewahrt, da es sich rm interne acschaftliche An­gelegenheiten der beiden Banken handelt.

DerVorwärts" schreibt: Wir sind überzeugt, daß weite Kreise des In- und Auslandes die Nachricht dan Laventteins Londoner Mission erkolareich ucwe:eu sei.

Dornenwege.

M Roman von C. Dressel.

iR«chdruck 6er6oten.l

Wieder schweiften seine klugen zu dem frischen mutwilligen «nabengestchte hillüber, um dann verlangend auf Daisy zu Olsten, die ihre schwellenden jungen Glieder in einem Schaukelstuhl wippte. Die Vorstellung eines schwindelnden k dlüüs durchzuckte sein Hirn.

»Solch einen schönen Kraftjungen würde sie mir schenken," Mußte er denken.

Während Frida jetzt mit ungeteilter Aufmerksamkeit wie, schritt er jenem durch Palmen und Blumenbüsche lauben- arng abgegrenzten Winkel zu, den Daisy bei ihren gelegeut- Wn Atelierdestlchen zum Weblingsplatze erkoren hatte.

Aus dieser gemütlichen Ecke schrvirrte alsbald viel lustiges «eplauder urH leises Lachen durch die Stille des großen

Frida karmte das. Oft hatte es ste geärgert, denn sie vegunstigte Westerots eifriges Kurniachen ebensowenig, als sie 4 ayys herausfordernde Koketterien billigte, heule indes hörte in den heiteren Krieg dahinten mit großer Ruhe an. Ja, eigentümlich zufriedenes, zuversichtliches Lächeln zuckte »«unter um ihren Mund.

Der laute Schlag einer Atelieruhr übertönte jetzt das Schwatzen und Kichern in der Blumenecke, und Daily riet erschrocken:Auntie dear, es ist schon elf und Mr. Westread u»ch immer nicht da. Ich muß jetzt schnell fort."

»Setz' lieber die Stunde mal aus."

_Auf keinen Fall, wir haben gerade eine entzückende ereile von Fräulein Hagen vor und dann so intereFu te -uerbs. Ich Hebe nimmer, aber ich werde ewig geliebt und gelobt diflicult but interesting/ Sie lachte schalkhaft öü Westerot hinüber.

.Lerne Daneben nur auch das Lied von der Treues sagte rfrida mit Betonung.

Daisy wurde glutrot.Das kenne ich längst/ entgegnen rasch, es ist nicht bloß ein deutsches Lied, es sitzt hier lief w vreinem ancerikanischen Herden. Sie stand wie ein Eligel

Donnerstag, 21 September 1922

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mit einem Gefühl der Erletchteruna ausnehmen werden. Wir wissen aber, daß diese Befried-c-una keineswegs all­gemein sein wird, weder innerhalb noch außerhalb der deutschen Grenze.

DieBerliner Börsenzeitung" erklärt: lUad) dem von der Regierung und von der Reichsbank eiugenem= menen Stanövitnkt darf man wohl als sicher voraus- 'etzen, daß die Verpfändung neuen Goldes der Reichs- mnf nicht in Frage steht. Ob und welche Rolle die vis­ier bereits bei der Batik von England hinterlegten 50 Millionen Goldmark der Reichsbank in diesen Derhand- ungen gespielt haben, laßt sich aber, solange der Wort­laut der Vereinbarungen nicht versiegt, nicht einwand­frei beantworten.

DieDeutsche Allgem. Ztg." beharrt auf ihrem ab­lehnenden Standpunkt. Die Rückversicherung der Recchs- bank bei der Ballt von England hat mehr einen Tor wellen Charakter. Es bleibt auf jeden Fall bei den Goldunterlagen, die durch- Unterschrift preiMgeben werden. Dabei ist zu bebeufen. daß gerade dieses Ob­jekt die letzte Reserve der beut;eben Volkswirtschaft dar- stellt. Der Vorschlag der Reichsregierullg bleibt auch tn neuer Form unannehmbar und undisklltabel.

Einer Meldung in der Nachtausgabe desTag" zu­folge ist das Ergebnis der Reise Havensteins nach Lon don ein fast völliger Erfolg, .fiavenftein hat an der Tlieurse fast in vollen; Umfange seine Absichten erreicht. Die Bank of England übernimmt die Garantie für bn deutschen Schatzwechsel binnen 6 Monaten und erhält wieder ihrerseits, eine (Aarantie von der Reichsbank bin­nen 18 Monaten.

Eine neue Ausgleichözahlnng.

Den Tattern zufolge überwies die deutsche Regie­rung zehn Millionen Göldmark, die auf gründ der letz ten gemeinsamen Note der Alliierten als Abschlagszah­lung auf die in Wirklichkeit fälligen Ausgleichszahlungen in Höhe von 28,4 Millionen Mark zu zahlen waren, den Ausgleichsämtern der Alliierten.

Das württembergische Sachliefernngsatzkommen.

^ Zu der Meldnug von dem Abschluß eines franzö- sifch-württembergi schon Sachlieferu uasabkommens er- myr die>r tt/ : Das AMmurMu zwt,wen oer württem bergischerr Rohstoff-Gesellschaft in. b. H. und der fran- zösifchen Gallieni-Gruppe, hinter der die Banc de Paris et des Pays-Bas steht, ist bereits vor dem Stinnes-. Lubersac-dtbkvmmen abgeschlossen worden. Bei den Lie­ferungen handelt es sich um sämtliche für den Hausbau trotwendigen Materialien in Höhe von mi«öeste«s 200 Millionen Franken. Die Bezahlung erfolgt in Sach- lieferungsscheinen aus ReMrationskonto. Die Verhand­lungen mit der Commerz- und Privatbank in Stuttgart sind noch nicht abgeschlossen.

ößUtltijlondB wirWosililke Hot.

DerWiederbeschaffnngspreis". Die bayerische Staatsregterung hat ietzr zur Frage des Wiederbescha - fungspreises in einer Bekanntmachuna über die Hand­habung der Preisstetgereiverordnung Stellung genaue M«. Darin wird gemäß den Bestimmungen der Preis- steigereiverordnung die Forderung des Wisderbeschaf- sungspreifes als strafbar erklärt. Nur eine angemesiene Berücksichtigung der Geldentwertuna wird zugesiauden. Llls angemessen wird in der Bekauunnachr.ua eine Be rlicksictstigung in entsprechender Höhe so zugelassen, als sie in den Löhnen und Gehältern der Festbesolöeten zum Ausdruck fommt und zwar nach der Bezablunu durch

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oer kiuWald da, als sie mit dem rosigen Zeigefinger, an dem ein kostbarer BciUanc funkelte der Verlvbungsr-ecg der Amerikanerinnen lächelnd auf Die linke Brust feile ihrer Batistbiouse tippte.Und nun, Herr Westerol wird mich umbringen."

Hoffentlich geht's gelinder für Dich ab, Du Dentsch- verberberin/ lachte Frida.Was nur unseren sonst so pünkt­lichen Freund heute zurückhalten mag/

Er wird lieber aus dein kühlen Rosmbalkon sitzen, als nach der heißen Bülowstraße gehen. Ich laufe jetzt auch, daß ich Hinkomme/' meinte Daisy und eilte davon, um sich straßen- fertig zu machen.

Zwei Minuten später schritt sie mit Westerot aus dem Hause.

Eine sengende Glut schlug ihnen entgegen. Die Spreng- wagen waren an diesem Morgen schon wiederholt in Tätigkeit gewesen, aber der heiße Asphalt hatte die Fluten aufgesogen, als seien es einzelne Trvpsen gewesen, und die nie abreißende Kette der Passanten, der Fuhrwerke wirbelten einen Kehle und Lungen irretierenden Staub auf.

Abnorm heiß," stöhnte Westerot,da streiken ja selbst die Schulknrder, und Sie wollen Grammatik lernen, gnädiges Fräulein? Unmöglich, Sie kriegen ein Gehirnfieber."

»Glauben Sie? Ich brauche aber meinen Verstand soo nötig."

Außerdem können wir vor zwölf kaum da sein, eine Stunde wäre Ihnen also schon verloren, drum lassen Sie getrost die andere auch noch fahren. Gehen Sie mal hinter die Schule!"

Sie lachte den Versucher an.Vielleichr in die liebe, schöne Tiergarten? Du bist ein böser lockender Bube, mein Herr. Doch Sie mögen mir geben da eine deutschen Stunde, und der Fehler ist gut gemacht."

Mit großem Vergnügen. Ihre interessanten Verben kann ich zur 9iot auch noch deklinieren, und ich weiß an der Rousseauinsel Plätze, so ruhig wie eine Schulstube,"

Er rief eine Droschke heran, die sie in kurzer Zeit nach dem üuifeubenfmal brächte, wo sie aus stiegen und zunächst die unvergängliche Schönheit der edlen holdseligen Königin, das große Können des genialen K üustters ^bewunderten, vor dem auch die Riodernsten uo* bei; wur abtiebeu und einem Rett-

74. Jahrgang

5aS Reich unb den Lünüerm Gleichzeitig verüffeiltitHr die bayerische Landrspreissielle eine Bekamrttnachung, in der die durchschnittlichen Steiaerungssätze der von Reich und Ländern gemahlten Gehälter und Löhne für die Zeit vom Januar bis September 1922 verrechnet werden.

Um den Achtstundentag. Wie aus Berlin gemeldet werd, verlautet an unterrichteter Stelle, daß sich die Ein- zelausschüsie des Reichswirtschastsrates eingehend mit dem Problem des Achtstundentages beschäftigen. Man ist sich darüber klar, daß auf irgendeine Weise Mehr­arbeit geleistet weihen müßte, glaubt aber auf Grund vorliegender Gutachten nicht, daß die Mehrzahl der Ar­beiterschaft z« wesentlicher Mehrarbeit bereit sein wird, und zwar hauptsächlich wegen der Teuerung und der schlechten Ernährungsverhälwisse. Von verschiedene» Kreisen ist angeregt worden, durch besondere Nahrungs- nnrtelznweisung und sonstige wirtfthaftliche Beihilfen eine größere Geneigtheit zur MehcäÄett zu schaffen.

Kriseuluft.

Die Getreideumkage, die uns schon manche kritische Stunde bereitet hat, droht abermals zum Ausgangs­punkt einer hochpolitischen Aktion zu werden. Wie wir bereits meldeten, hat sich der im Umlagegesetz vorge­sehene Preisfestsetzungsausschuß für eine Erhöhung der Preise auch für das erste Drittel der Umlage ausgespro­chen, die im Geset: auf 0900 Mark für die Tonne Roggen und auf 7400 Mark für die Tonne Weizen festgesetzt sind. Die Socialisten haben sich au dieser Entschließung nicht beteiligt, weil sie der Ansicht sind, daß dem Ausschuß irbernaupt nicht das Recht zustehe, sich mit der Preise festsetzung für das erste Drittel zu beschäftigen Der Vorwärts" führte wegen dieses Vorganges schon am Sonntag eine äußerst drohende Sprache, und auf dem Parteitage der SPD. deutete Hermann Müller an, daß feine Partei bei dieser Gelegenheit die Kabinettsfrage stellen müßte.

Wie dieMagdeb. Ztg." meldet, liegt kein Anlaß vor, von einer Gesetzesversetzung zu sprechen. Die Sach« wirb ganz ihren ordnungsmäßigen Gang gehen. Wie das Blatt hört, bereiter der Neichserttähruugsminisier eine regelrechte Vorlage in Dreier Angelegenheit

dem Reichskabinett unterbreitet werden wird. Ob nun die Entscheidung dem Reichstag überlassen wird oder ob bei der besonderen Dringlichkeit der Angelegenheit der Ueberwachungsausschuß damit befaßt werden wird, dürfte ganz davon abhängen ob und wie weit die ver­fassungsmäßige Zuständigkeit des Ueberwachungsaus- schusies reicht.

DerVorwärts" spricht bereits im Zusammenhang mit der Entschließung des Ansschnsses von einer Er­höhung des Brotpreises nur das Vierfache. Wie die Magdeb. Ztg." hört, sind bestimmte Ziffern über die neuen Preise überhaupt nicht genannt worden, so daß diese Angabe nur auf Kombinatioü beruht.

*

Das Reichskabinett wirb sich, wie dieBoMche Ztg." hört, mit dem Ausschnßbeschluß über die Erhöhung des Getreideumlagepreifes befassen. Auf dem Parteitag in Augsburg wurde versichert, daß die Erhöhung des Um- lagepreites auf das Vierfache für das erste Drittel der UmlagemenGe unweigerlich zum Anstritt der Sozialde- mokraten ans der Regiernng führen werde. Die akute Krisengefahr lasse sich aber vermeiden, wenn das Kabi­nett seine Zustimmung zu dem Beschluß des Ausschusses verweigere unb so den Weg zu einer Kouipromißlösung eröffne.

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gesühl von Anerkrunung des großen Koüttzrns, der ei. cn wirklichen Arbeit, die nicht nur nervös, flüchtig frisiert, fernern ein Werk in Müde und Geduld wirklich fertig macht. Tann schlenderten sie im kühlen Baumschatten gemächlich wttter, las sie am Rande eines stillen Weihers unter üderhängcnden Weidenzweigen eine leere Bank fanden, die sie sogleich annektierten. .. . .

Es saß sich köstlich hier. Sie hatten bis dahin nicht viel geredet. Die starke Hitze lärmte selbst d^r tei)einstigen Daisy | Die Zunge! In schläfrigem Behagen blinzelte sie mit halb» offenen Augen über den See. Auf seinem glitzen»de,i Spiegel schwawinen, von ihren runden Rieienblättern getragen, meiüe leuchtende Wasserrosen. Blaue Libellen flirrten in der Sonne. Ein bunter Falter taumelte trunken von Blumeiidust dicht an Daksys Rosengesicht vorbei.

Tiese Stille ringsumher, denn die ichwute Ruhe des Mittags beberrfdge die Viatur. Kein Vogctlaut. kein Kinder» lachen' wurde hörbar, der glühende Riursommertag spann ungestört feine Zauberslunde. . ...

Westerot betrachtete ttäumerisch das hübsche Pronl der jungen Amerikanerin. Sie trug heilte einen schlichten Weinen Matryfenhut, oer die feinen Linien in voller Äiarhett zeigte. Zu dein leichtenj iveipen Kleid, dem schmucklosen Hütchen, das die goldige Pracht ihrer lockig- geiveMen Haare kguin zu decken vermodjte, sah sie ivjeder ganz betörend aus.

In dieser magischen Ai ittsommerstunde wirtte der Zauber ihrer Persönlichkeit' förmlich befinnungSraubetib auf ihn. Sein Blut l\ un zu kreisen. Sticht viel fehlte, und er hätte das junge * e Geschöpf in die Arme gerissen und heiße, wilde Küste an diesen wonnigen Mund gedrückt.

Da löste sie die Blicke von der gleißenden Wasserfläche. Ein heißes.Rot war langsam in ihr zartes Gesicht gestiegen, und sie seufzte:Cigeurlich ich habe ein schlechtes Gewijfen, lieber ich möchte nun meine Letiwn haben.*

Wie Sie befehlen, gnädige» Fräulein, fangen wir an/ Er sah ihr tief in die Augen.Ich liebe Sir, Miß Daifü*

(Fortsetzung folgt.)