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öchlüchtemer Zeitung

MeuaSprciv monatlich 60. Mark, Anzeigenpreis § "flipaltiq s.ov Mk., Reklamen 15.00 Mk Rabat, nach Z rank Sämtliche BezugS und Anzeig npreise freibleibend. L _ HoflsckeSkonto: Frankfurt a. M. 11402 «aütwawrß ^Sdner Bank Schlächtern. Fernsvrecher Nr. 66. ;

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Kreisblatt

5 Erscheint 3mal wSchentl. Drahtanschr.: Kreisblatt Schlächtern. kDruck o. Verlag Fa. L. Hohmeiker, Schlächtern. Berantivortl. K ßSchristleit. h.-«. Hahmecster, Schlächtern, Geschäftsstelle »rei- | 8 trüb erste. 9. Im Falle HSHercr Gewalt, BetriedSstSrung »d. ! tUtramsperre erlischt jede Verpflichtung aus Uchadeaersatz. 8

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Amtliches Orga « für StaSt «nd Kreis Schlüchtern

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RLerLel usm Asae.

Die sächsische Holzindustrie sieht wiederum vor sehr ernsten Kämpfen, von denen rund 30 000 Arbeiter be- E mber^dtis Honorar des Kaiserönches teilt der Vsr- laa daß das Honorar bereits zum großen Teil Wolsttätigkeits-Stiftungen überwiesen wurde.

Drei Jahre Technische Nothilfe ^m 30. September 1922 blickt die Technische Nothilfe auf das dritte Jahr ihres Bestehens zurück. .

Die Ansführungsverordnnng znm Ge,etz über die stwamsanleihe ist jetzt vom Reichskanzler erlassen wvr- inständig für die Zeichmmgen ist :ede Annahme­stelle die im Bezirk des für den Pflichtigen zuständigen Finanzamtes gelegen ist, in den Großstädten überhaupt j^e Annahmestelle.

politische Wochenschau.

Augsburg und Gera haben sich die Hand gereicht, und in Nürnberg wurde der. alte Bruderbund wieder erneuert. Vergessen ist aller Harm und Hader. Ditt- mmn und Wels saßen vereint am Tische und proLln- merteu die neue oder soll man nidit lieber sagen: die alte sozialistische Bereinigung. Nur Herr Ledebour ging schmollend abseits und hat mit wenigen Treugebliebene» eine Sektion gegründet, die seinen Namen trägt.

Nun ist die Regierungskoalition ein gutes Stück nach links gerückt, und das Gleichgewicht ist für die bür­gerlichen Parteien arg gestört worden. Strefernaun for= tote in Breslau die Arbeitsgemeinscha'' der Mitte. Die Herren Schücktug und Ertelenz haben nacht eaglich bereits ihr Ja und Amen zur Einigung ritt der Leut- schen Volkspartei gegeben, und Herr Schiffer ist bereit, mit alten Freunden wieder zu paktieren, sofern die Deutsche Volkspartei erklärt, daß sie fest zur Revnbltk halten will. Nun, das hat Herr Stresemann schon mehr­mals getan, rvenigsiens hat er des öfteren versichert, auf Am Boden der Weimarer Verfassung stehen zu wollen. Aber wie sagt Mephistopheles zu Faust?Du mußt es dreimal sagen!" Durch die Mitarbeit der Deutschen Molkspartei würde sich eine breite Front von Strese- Mann bis Dittmann bilden, die zugleich feste Mm »eäsfrvnt nach augen fern würde, lind dar ist gerade hetzt vonnöten, denn in der äußeren Politik ist alles wie­der in Bewegung. Das reinste Hochwasser oder beider der gefahrdrohendste Eisgang. Vom nahen Orient kommt diese Gefahr her. Die bolschewistisch kema^

Strömung drängt nach Europa herüber, und selbst Eng­lands hartsinnige Drohung vermag sie nicht zurückzu- ldümmen.

England sieht für sich Gefahr, Darin hat es einen Marien Blick. Kemals Siegeszua ist ihm mehr als eine ^europäische Angelegenheit. Es sieht in ihm ein Signal, das bis nach Indien und Aegypten wirkt. Es hat sein -diplomatisches Kartenspiel mit Frankreich verloren. Poincaree hat Lloyd George besiegt. Was kümmert Eng- Md sich darum, ob Kemal Pascha den König Konstantin Wiegt hat und ihn nun von seinem Throne stößt? Grie- cheuland, das es in den unseligen Krieg gestürzt hat. m 6m Hekuba. Aber es geht um die Dardanellen, nicht mu Monstantins Kaisertraum. Es geht um mehr noch: um Aegypten und Indien, wo der Islam hoffnungssicher sein Haupt erhebt, und England weiß, der Islam hat w den Zeiten der eigenen Not und während des Weli- jmeges viel gelernt. Deshalb suchen die Londoner Staatsmänner zu bremsen. Erst stimmten sie ihre loct- n- lLL Sirenentieder an. wie immer, wenn E Aland n

Dienstag. 3. Oktober 1922

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schiefe Lage zu tummen orour. Was sie u-chi alles E Angoratürken kampflos versprachen! Sie verrieten die Griechen, denen sie kleinasiatischen Besitz und sogar Kon- stantinopel versprochen hatten, kaltsinnig. Sie wollten Adrianopel und Thrazien und sogar Aonsiantmopet preisgeben, aber nur nicht die Dardanellen. Alles übrige könnte ja auf einer Konferenz besprochen werden. Kon­ferenzen! Die sind bei der Entente das letzte Mickel der Verschleppung. Kemal Pascha kennt das schon. Die trü­ben Erfahrungen der anderen haben ihn belehrt. Er stellt seine Gegenbedingungen. Sie sind staatsmännisch tak­tisch gehalten. Rußland und Bulgarien sollen an der Konferenz, teilnehmen. Dagegen hat England schließlich nichts einzuwenden, obwohl Ntutzland ein geminlicSer Sekundant der Türken sein wird. Ferner oeriaugt Ke­mal Pascha die Befestigung der Marmara-Küste und ge­wisser Punkte in Thrazien. Das letztere kann aber Eng­land nun und nimmer bewilligen, ist es doch just gerade das, was es verhüten will. Und drittens lehnt Ken a« Pascha die Entmilitarisier»^ der Dardanellen ab. Auch das muß England wider den Strich gehen. Und nun die vierte Forderung: Einstellung der englischen Trnppcn- fendüngen. Das muß den Engländern als Emgrisf in ihre Souveränität erscheitien. Nie und nimmer! Neue Verstärkungen englischer Truppen treffen in <konstanä- uovel ein, und Kemal Pascha marschiert weiter. Uno die Konferenz? Mit Konferenzen kommen die westlichen Sieger im Osten nicht durch. Dort hat man no« den Säbel in der Hand behalten, und die Angoratürken ha­ben in Svwjetrußlanö einen Berbünoeien, der gerade für England gefährlich werden kann, niebt nur am Bos­porus, sondern auch im ferne« Asien. Die Entzcheidung liegt ieiit nicht mehr in der Dowuing-Street, sondern im Kromr!. C. M.

Stratzenvampfe in Athen.

Die Aufstandsbewegung in Athen soll, wie derBerl. Lok -Anz." erfährt, zu blutigen Straßenkümpsen geführt habe«. Die Bevölkerung verlangt stürmisch, daß Kon­stantin die Ausreise verweigert und er vor ein Kriegs­gericht gestellt werde, um sich vor seinem Volke über seine Politik, die soviel nnöeti über Griechenland gebracht

Die Revolutiouäre wenden sich an Benrzclos.

»-6 Aus Athen wird gemeldet, daß das Revolutionsko- mitee an Bentzelos ein Telegramm gerichtet habe, in welchem es den früheren Ministerpräsidenten auffordert, die griechischen Interessen vor den Alliierten verteidc- gen zu wollen und welches ihm gleichzeitig sein volles Vertrauen aussprcht.

Die griechischen Sündenböcke.

»-»-Aus Paris wird gemeldet: In Athen sind Hin- frü­here Minister verhaftet worden, darunter Gunaris und Stratos, die vor dem hohen Gerichtshöfe zu erscheinen haben, da man sie dafür verantwortlich macht, daß der Zusamnienbruch von Kleinasien erfolgte. Vorläufig wird die Regierung von einer Militürkommission unter der Führung von zwei Oberste» ausgeübt. Die neue Regierung hat sich gleichzeitig mit den Führern der ve- nizelistischen Beweguna in Verbindung gesetzt.

Was geschieht mit Konstantin? '

w Ueber Paris wird aus Athen gemeldet, daß der Er- könig Konstantin,' ferne Frau Sophie und die Prinzen Nikolas und Andreas aufgefordert seien, so schnell wie möglich Griechenland zu verlassen. Diese Meldung wird allerdings noch nickst bestätigt.

r^-Aus Baris wird gemeldet: Die Nachrichten, nach

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74. Jahrgang

welchen König Konnanttn von fernen Truppen oder rwrr den Reuoiutiüuäre» gefangen gesetzt worden sei, bestä­tigt sich nicht

Kkma! gegen die Abdankung des Sultans«

»-» Aus Kousicmtinopel wird gemeldet: Die Abdankung des Sultans wird bestätigt. Er hat das Ministerium in einem Handschreiben davon in Kenntnis gesetzt. Der Grotzwesir ist sofort mit dem Ministervertreter Kemal Paschas in Verbindung getreten. Kemal hat dem Mi- «ister geraten, die Abdankung im gegenwärtigen Augen- dvck nicht artzunehmen, die Ereignisse aber auf eine Wche Möglichkeit hin genau zu »erfolgen.

Borrücken der Kemalfsken.

»-»Aus Paris wird gemeldet: Nach den letzten Mel­dungen, die aus Tschanak vorliegen, haben neue fema= listische Abteilungen den Lapsaki in den Dardanellen besetzt. . _

Das kleine Kemalistenheer.

^ Aus Paris wird gemeldet: DieDaily Mail" setzt die Zahl der waffenfähigen Soldaten der kemalistischen Armee auf 60 000 bis 100 000 Mann, die in 7 Armee­korps zerfallen. Man glaubt, daß Kemal gegen 60 Flug­zeuge besitzt. Seine größten Geschütze sind die 15 Zenti­meter-Geschütze. Er könnte unter Umständen 40 000 bis 50 000 Mann mehr ausheben und ausrüsten allein mit dem Material, das er den Griechen abgenommen habe.

Der Friede« hängt am Zwirnsfaden.

Die gesamte Londoner Presse meist auf den drohen­den Ernst der Lage hin. Sie erklärt, der Frieden hänge an einem Faden. Das britische Kabinett hat zwei Sitzungen abgehalten, in denen die Lage im nahen Osten' erörtert wurde. Vor der ersten KüSinettssitzung, die zwei Stunden dauerte, empfing Lloyd George den briti­schen Botschafter in Berlin, Lord d'Abernon. Auch amr- liche Kreise halten, wie gemeldet wird, die Lage für einst Verschiedene Divisionen türkischer Truppen feie« in der Gegend von Jsmid kolrzentriert. Man glaubt, daß sie die neutrale Zone überschritten haben, jedoch steht eine Bestätigung dieser Meldung noch aus. Die Blätter er­klären, falls sich die Meldung bewahrheite, würden die Alliierten i« Kvtlsiautmnpel gefährdet sein.Pall Mall and Globe" zufolge ist zu erwarten, daß, wenn eine wirkliche Gefahr für Konstantinovel besteht, die alliier­ten Truppen Konstantinopel räumen und sich nach Gcrlli- poli zurückziehen müßten.Evening News" zufolge haben die Engländer im Tschanak eine große Frugzeug- flotte, die in der Lage sein werde, zu entdecken, was hin­ter den türkischen Linien tatsächlich vorgehe.

Die Augorareise des französische« Unterhändlers.

4^ Man meldet aus Smyrna, daß der sranzöstsche Un- terhänöler Franklin Bouillon an Bord eines Kreuzer- bootes eingetroffen ist. Er ist von dem Adjutanten oon Mustafa Kemal empfangen worden, ebenso wie von al­len Mitgliederri des Mimsierrales von Angora, die sich in Smyrua befinden. Es hat auch eine Besprechung mit Mustafa Kemal stattgefunoen, an der der Minister des Innern, der Minister des Aeußern und der Mintsier- vrünöent teilnahmen. Ueber ihren Verlauf liegen bis zur Zeit noch keine Nachrichten vor. Franklin Bouillon wird in Begleitung Mustafa Kemals Smyrna verlassen, um sich nach Angora zu begehen.

Englisch-serbische Verständigung?

Die südslavischen Truppenverschiebungen an die mazedonische Grenze und die immer noch fortdauernden Einberufuuaen werden als der Bcaiun einer (^iuü^

Set funkt im Pulverfaß.

«<m Ä Scheller.

Das Geschlecht derer von Rodenstei«, deffe* Stamm- Hurn dir .jinetn tn die Zeit der Kreuzzüge zurückreichte, war dereinst ein mächtiges, reich begüterter gewefe«; Sing ««ch die Sage, daß die ©rasen vor grauen Zeiten den Grund zu ihrem Reichtum durch da» Leben als Ritter «am Stegreif gelegt, so hatte sich dieser im Laufe der Jahrhunderte auf solider Basis vermehrt »ab oer- vröhM, dir er in neueren Zeiten die lebenslustigen tzecre« oon Robenstein meisterlich verstanden hattem, das lelbene Fundament zu ledern.

Und als bann einmal mit dem Verkauf des ersten Medeagutes begonnen, der erste große Buchenwald ab« KM|t war, da ging es mit dem einstigen Reichtum mit einem auf abschüssiger Bahn rollenden Rad; w verschwand rasend schnell, so daß der letzte Sproß der Geschlechtes sich eines Tages nur auf den Besitz des stark ndjuibeten Stammgutes beschränkt sah, und er die ttunbe nicht mehr fern glaubte, in der er das Schloß Kniet Väter den sich schon gierig danach aus streitenden vunden ber Manichäer überlassen mußte.

. Doch in den Sternen inochte es geschrieben fein, daß Rame Rodenstein nicht in der Misere des Lebens ^ergeben sollte denn man entdeckte eines Tages, daß »e «c>ch vorhandenen Ländereien in ihrem Innern starke ^dabern bargen, und nun fanden sich willige Hände genug, die chre Geldsäcke öffneten und dem jetzigen großen Kenn erk um h eben und zu reicher Blüte verhalfen.

Sud verlebten die hinter dem Parkende auftauchen- e'8jiQen qualmenden Schlote, das Getöse der großen . lfchniiedehäminer and) immer wieder die ai istukrati- Geühle les Barons Benno, so war er doch jetzt he, reichsten Männer der ganzen Umgegend ge» Wuc^M» und der Tag, wo der ganze ehemalig« Roden-

steinsch« Besitz wieder in seiner Hand war, Stufte *n Nicht allzu fern.

Der tolle Rittmeister, wie man ihn in seinen fingeren Satiren genannt, war heute noch eine imposante Erschei­nung, dem das wilde Leben nicht» von ihrer Kraft und Energie genommen hatte; denn wie er so dafaß wer feinem mit Schriften alter Art bedeckte« Schreibtisch, den Blick der falten, stahlblauen Augen unter den buschigen, grauen Augenbrauen hervor fest auf fein Gegenüber, einen kleineren, älteren Herrn gerichtet, sonnte man nicht daran zweifeln, daß er es verstand, den Hunderten feiner Unterstellten den Herr« zu zeige».

Sie spreche« von müssen, Herr Direktor," des Barons tiefes, »olles Organ hatte eine Beimischung von Härteich möchte Sie daran erinnern. Verehrte st er, daß das Wort missen für mich nicht existiert."

Der kleine Herr, Direktor Schmidt, putzte aufgeregt mit seinem buntfeibenen Taschentuch die Gläser der gold- geränderten Brille und räufperte sich, als wenn das, was er sagen wollte, ihm die Lust versetzte.Wenn ich von müssen gesprochen, so bitte ich um Entschuldigung, daß ich mich falsch ausgebrüdt; hm ich meinte doch nur, daß es Menschenpflicht fei, etwa» für die hiesigen sanitären Verhältnisse zu tun; bei der mangelhaften Einrichtung des Kranlenhauso» vermag ich gar nicht aurzudenken, wo» für Zustände eintreten würden, wenn einmal unter unseren Arbeitern eine Epidemie ausbrechen sollte, wie wir sie ja schon anderwärts gehabt."

Ist auch gar nicht nötig, daß Sie sich mit solchen Gedanken abgeben, mein Lieber, gewiß hat Ihnen der Allerweitsdeglücker, Toktor Korn, wieder Flausen in das Ohr gesetzt; überhaupt, wenn dem Herrn die Fürsorge, die ich ür gut befinde, meinen Arbeitern angedeihen zu lassen, nicht genügt der Herr sann geben es findet sich leicht ein anderer für den gut dotierten Posten, der weniger skrupulös ist. 6ie können ihm das sagen, und was Sie da von Unzufriedenheit unter den Arbeitern sprechen, nun ich möchte einmal die Leute sehen, die das nicht wären."

1 Der Baron lachte höhnisch auf; ^tgt sind ihnen die |

Borsblitten nicht gut genug; bauen Sie den Menscher städtische Häuser und setzen Sie in die-e hinein, und er werden ja bald genug erleben, wie die Wünsche für steigern.*

Der Baron war aufgeftanden und hatte sich stramm ausgerichtet:Rein, lieber Herr Direktor, nachgeben hieß» hier sich schwach zeige«, hier gilt er. den Zügel des Regi­ments fest betten, ihn nötigenfalls fester anziehen."

Um Himmel» willen, Herr Baron, wehrte der an« dere mit beiden Händen entsetzt ab,das hieße den Funken nr das Pulverfaß werfen, das wurde ei en Brand ent­fesseln, dessen Ende furchtbar werden könnte, so unklug werden Sie. Herr Baron, ewiß nicht handeln J"

Der Baron legte mit spöttischem Lächeln die Hand auf die Schulter des aufgeregten iiei en Herrn.Wollen Sie das nicht lieber memem eigenen Ermessen überlassen 7 Roch bin ich Herr über das Ganze und halte das Steuer fest in diesen meinen Hansen und nun will ich Sie nicht länger Ihrer Zeit berauben, Herr Direkt r, guten Morgen!" Er verneigte sich l icht und ließ sich wieder in feinen Se ei vor dem Schrei -tisch niederfalle«.

Der Direktor verließ mit rotem Stopf, unverständliche Worte murmelnd, rasch das Zimmer und, so schnell ihn feine Füße tragen wollten, das Schloß und den Park, für dessen «-chonbeit in der Beleuchtung der strahlenden Morgensonne er, der große Aamrschwärmer. diesmal seine Augen ha te.

Aus bei Fahrstraße angelanat hatte er beinahe einen großen, starten Herrn umgerannt, wenn dieser nicht gar so fest auf seinen Pelmlen gestanden hätte.

Na, Direktor, ich bitt' schön, sind Ihre Brillengläser von her Taufrische dieses herrlichen Morgen, so ange- laufen, daß Sie seinen Men chen mehr erkennen können, ober brennt s mal wieder in dem lieben, guten Oder stübchen *

Ja, ipohen Sie nur, Doktor! Das Lachen wird Ihnen bald genug vergeben, wenn Sie Ihr Ränzel schnüren, den Wanderaub in die Hand nehmen und de roten Erde Adieu sagen müssen!"

üäonfesun« folgt.)