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Schlüchterner Zeitung

»ezugSpreiS/Imonatlich 300, Mark: AuzeigevpreiS je ww ^Mi^ G M E , Äff M

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:mif. Sämtliche Bezugs- und Anzeigenpreise freibleibend. R

Erscheint dreimal wöchentlich, Druck und «erlag Firma C Hohmeister, Schriftleitung H,°L. H oh meist er,

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Amtlicher Anzeiger für den Kreis und die Stadt Schlüchkern

Nr 10

BeftelluugeN auf die Schlüchterue« Zeituug für den Monat Frdrnar nehmen sämtl. Postauftalte«, die Landbriefträger, unsere Zeitungsboten sowie die Geschäftsstelle in Tchlüchtert» entgegen.

UM- Infolge Ausbleibens der Berliner

Post mußte der politische Teil unserer Zeitung heute ausfallen.

Die Schrifttettung

aus der Provinz.

- Frankfurt. Nach einer gefährlichen Kletterparff^ über eine Anzahl Dächer drangen nachts Diebe, örs zweifellos mit den Ortsverhültmssen gründlich vertraut waren, von einem Dach aus in das Haus des Juweliers Donner, nur hier den Lade« auszuplündern. Als dieser nicht zu öffnen war, versuchte man einen Einbruch in denl ersten Stock, wo ebensalls Warenvorräte lagerten, Auch das mißlang. Schließlich gelang den Einbrechern die Leffnung der Küche des zweiten Stockwerkes, wo sie die dort aufbewahrten Uhren, Ketten und Ringe von sehr bedeutendem Werte.stahlen. Die Täter entkamen und.konnten bisher nicht ermittelt werden.

- Nach Feststellungen des Statisttschen Amtes betrug am 1. Januar die. Volkszalrl für den Stadtkreis Frank­furt rund 477 OOOA Am 1. Januar 1920 zählte Frank« furt 453 000, am 1.! Januar 1922 475 200, am 1. ApriF 1922 475 500 und am 1. Oktobeu 1922 477 000 Einwahl ner. Die Zahl der 'Einwohner hat sich demnach im letz­ten Merteljahr nicht verunehrt.

Dnderstadt. Auf dem Bahnhof des Dorfes Hilken-« rode geriet eine Witwe beim Aussteigen aus dem Wa­gen unter die Räder. Sie wurde von den nach ihr aus- steigertden Fahrgästen unter dem Trittbrett liegend auf­gefunden und mit schweren Verletzungen hervorgezogem Wie der Unglücksfall fM) zugetragen hat, kann nicht ge< sagt werden, da bei der auf dem Bahnhof Herrschendeq Dunkelheit kein Mensch von dem Vorfall etwas bemerkt ^.t Die Unglückliche ist gestorben.

ArnsvaM. Bei den Arbeiten am Großkraftwerk ereig­nete sich ein Unglücksfall. Ein Dachdecker fiel aus 20 Meter Höhe in die Tiefe und trug lebensgefährliche Ver­letzungen davon.

Fnlda. Im neuesten Heft der Fuldaer Geschichts-- blätter berichtet Prof. Vonderau über eine Reihe wich? tiqer Bronzefnnöe, die am Haimberg bei Fulda gemacht morden sind. Dem Fundbericht sind interessante Zeich- nuHöen beigefügt.

Zwei raffinierte Diebe, ein früherer Zahntechniker, jetzt Bergprakttkant aus Schmalkalden und ein Pferde-j bereiter aus Berlin, sind hier festgenommen worden, nachdem sie auf Verabredung in einem hiesigen Schuhs geschäft in ihrer Spitzbubenkiwst eine Gastrolle gegeben! und zwei Kartons Schuhe gestohlen hatten.

Ein in einer mechanischen Weberei beschäftigte» jugendlicher Arbeiter aus bei Streife Fulda bestahl seine Firma um einen Posten Garn und Seide im Werte von 20 000 Mark. Eine hier wohnende Freun­din des Spitzbuben verarbeitete das Diebesgut zu drei Paar Handschuhen und vier Schals. Die polizeilichen Ätachfoschungen führten zur Beschlagnahme eines großen Teils Garn und ferttger Waren.

Der Jmkerverein Cassel und Umgegend hielt seine diesjährige Generalversammlung ab. Auf Vorschlag frey Vorstandes ernannte der Verein seinen ehemaligen langjährigen Vorsitzenden, Schulrat und Lanötagsab^ geordneten Kimpel, den jetzigen ersten Vorsitzenden des Kurhefstschen Bienenzüchtervereins, wegen seiner großen Verdienste um die Förderung der heimischen Bienen­zucht zum Ehrenvorsitzenden.

Vor der Strafkammer standen die -20fährigen Kl. und F., deren Straskonto schon eine ziemliche Belastung mlfweist. In ihrem Besitze wurde ein sehr großer Po­sten zerschlagene Dachrinnen gefunden, die nur vom einem Diebstahl herrühren konnten. Beide bestreiteni das wertvolle Material gestohlen zu haben. Das Ur­teil lautete trotzdem gegen Kl. auf 1 Jahr 6 Monate Gefängnis und gegen F. auf 1 Jahr Gefängnis. Beiden Angeklagten wurden die bürgerlichen Ehrenrechte auf M Der Raubüberfall in der unteren Königsstraße, denl der greife Eisenbahnschaffuer und Logenschließer Mim« ner zum Opfer gefallen ist, hat Beunruhmung uns Auft sehen erregt. Zwei Personen, die im Verdacht stehen, den Raubüberfall ausgeführt zu haben, sind verhaftet worden. 1

Hersfeld. Die Unterschlagungen bei derVolksstimme^ sind der Gegenstand einer gerichtlichen Verhandlung vor dem hiesigen Schöffeugericht gewesen. Die noch iumnd- liche Angeklagte, Marie Hornschuh, die rund 604)00 Mk. veruntreut hatte, wurde zu drei Mouaieu Gefangms und 9000 Mark Geldstrafe verurteilt. Der Verurteilten wurde dreijähriger Strafaufschub zugebilligt.

Borke«. Im Anschluß an die iieu eingebante Zen­tralheizung in der Bürgerschtlle wird ein öffentliches Bad eingerichtet. Diese Anstalt, die allseitig begrüßt wird, ist durch die große Ergiebigkeit unserer neuen Wasserleitung möglich geworden.

Kassel Der 7öFB.»> z:c'ge^chließer Friedrich Mün- ner, der sich auf dem Wege vom Theater nach seffur in der Holländischen Größe befindlichen Wohnium Riand, ist in der Uttterem Königstratze, Ecke Hedwigstraße, ,« bewuBttüfcm Zustande mit start blutenden Berletzunmu am Stopf üusqesundLii worden. Er ist einige Tage dam auf feinen Verletzungen erlegen. E.» ^"gt anscheinend Raubüberkall vor. da verubffdene Luceen sebten. Licun-

Donnerstag, 25 Januar 1923

M«ÄÄ

ner ist ein im Ruhestande lebender früherer Effenvayn- schaffner, der am Staacscheater als Logenschließer be­schäftigt war.

Ganz sang- und klanglos wird Cassel wieder zwei seiner beliebtesten Säle verlieren. Die beiden Säle -es Hackerbränrestaurants in der Oberen Königstraße sind zu geschäftlichen Zwecken vermiete: worden und werden bereits bezogen. Das Restaurant im Erdgeschoß wird bis zum Ablauf der bestehenden Pachtverträge noch wei­ter betrieben. Für den eingegangenen Saal des Hacker­bräu ist nun an anderer Stelle ein neuer Konzert- und Tanzsaal entstaeden. Der bisher von den Karmnerspie- len benutzte Saal Obere Karlstraße 17 ist für Konzerte und Vereinsfestlichkeiten umgebaut worden.

Spangenberg. Die StadtverordneteuversammlUug be­schloß einstimmig, 20 vom Hundert des diesjährigen Ein­schlags an Brennholz aus den städttschen Waldungen zv einem ermäßigten Preise an unbemittelte Haushaltun­gen abzngeben- Ferner wurde folgender Beschluß des Magistrats einstimmig gntgeheißen: Im Stadtwalde werden vorläufig vier Festmeter Kiefernholz gefällt. Das Holz wird zu Brettern, die die Länge eines Sarges haben, geschnitten. Die Bretter werden auf Wunsch zur Herstellung an Bedürftige zum Selbstkostenpreise abge­geben.

Hersfel-. Die Vertreter- und Hauptversammlung des Hessischen VolksschuUehrervereirrs findet in diesem Jahre voraussichtlich am 26. und 27. März hier statt. Mit der Versammlung wird zugleich eine Vertreterver- fantmlung der Hilfskassen abgehalten

Burgsinn. Der am 7. Dezember verstorbene Frei­

Herr Karl Christoph von TbüNM Zweiges der Anöreasfchen Linie

M. der letzte des älteren

e, hat mehrere Millionen

Mark für Spenden an Arme, Invalide usw. letztwillig vermacht.

Zimmersrode. Beim Rangieren des Kleinbahnzuges GemündenZimmersrode wurden freut Weichensteller Jakob Trümmer, geborener Zimmersröder, beide Bei»« abgefahren. Er war sofort tot.

Wabern. Ein sonst etwas sparsamer Herr hielt hie, ein Schlachtfest ab, dem ein Rind und mehrere Schweine zum Opfer fielen. Als der Trick str- nbeschaner nun für

seine Mühewaltung 540 Payrermar forderte, war das dem Besitzer Her Sock» etwas

zn viel. Aber der Trichinenbeschaner tteß mit nw reden^le-* und erklärte, er werde sich mit den Friedenspreisen zu- " trieben geben, wenn er die Bezahlnng in Silber erhielte. Der Veranstalter des Schlachffestes war guter Saune,

Holte zwei Silbermark und bändigte sie dem Beschaue, aus, der davon sehr befriedigt war. Später soll die Laune des Auftraggebers etwas weniger gut gewesen sein, als er erfuhr, daß der Trichinenbeschauer 1600 »irookermark erhielt.

kevensmmelsammlung für die MrOeMmig

* Die im Reichsansschutz der Deutsche« Landwirt­schaft vereinigte« landwirtschaftlichen Körperschaften haben beschlossen, sofort alle erforderlichen Schritte z«r Linderung der Ernährungsschwierigkeiten des neu be­setzten Gebietes z« «nternehme«. Die Vorsitzenden aller deutschen Landwirtschaftskammern werden gebeten, in Gemeinschaft mit den «bxigen landwirtschaftlichen Or­ganisationen der Länder nnd Provinzen die freiwillige, »«entgeltliche Sammlung von Lebensmittel« ohne Ver­zug in die Wege zn leiten. Wegen der geregelten Ver­teilung an die Bevölkerung ist der Reichsansschutz mit den Reichsbehörden in Verbindung getreten. Der Reichsansschutz der Deutschen Landwirtschaft weiß sich eins mit der gesamten deutsche« Landbevölkerung in dem Willen, der Ruhrbevölkerung in ihrer grotzen va­terländischen Not nach Kräften beizustehen.

volkrwirkschasNtches. .

Boykottierung französischer Waren. In den Kreisen der Berliner Konfektion macht sich eine starke Bewegung' bemerkbar, die darauf hinzielt, französische und belgische Waren zu boykottieren. Es haben sich gerade in letzter Zeit mit Frankreich wieder große Geschäftsverbindungen angebahnt, und von vielen deutschen Firmen sind Mo­delle für Kleider und Hüte, für Schuhe und Putzartikel gekauft worden. Es steht zu erwarten, daß diese Be­wegung weitere Kreise im Reiche erfaßt und zu einem geschlossenen Vorgehen führen wird- In gleicher Weise sollte man sich aber auch gegen die Einfuhr und den Ver­brauch französischer Parfüms und anderer Luxusartikel, für Sie heute schwere Mengen deutscher Gelder gezahlt werden müssen, wenden. Der Import dieser Sachen schädigt die deutsche Volkswirtschaft in so erheblichem Maße, daß ein ganz strenger Boykott dieser Dmge zu den Notwendigkeiten der nächsten Zeit gehören muß.

Vermischte».

N«« erst rocht!

Deutschland, Druischland über alles Und im Unglück nun erst recht! Stur im Unglück kann die Liebe Zeigen, ob sie stark und echt: und so soll es weiter klingen

Von Geschlechte zu Geschlecht,

Deutschland, Deutschland über alles

Und im Unglück nun erst recht!

Aus derDeutscheil Post" Sao Leopoldo (fBraftheU).

Der Schnee liegt im Bayerischen Wald zwei bis drei Meter hoch, an nicht windgekchützten Stellen sogar acht bis neun Meter hoch. Die Häuser stecken bis zu den Da- Kern im Schnee.

Durch heftige Schnee stürme sind tu Sachsen, besonders $n Vogtlande und im Erzgebirge, beträchtliche ^^1^ gen im Eisenbahnverkehr sowie im Telegraphen- wie im TelephonvnLrhr entsta»i-eti.

75 Jahrgang

Deutscher Dampfer i« See«ot. Wie derPetit Pa- bisien" aus Marseille meldet, empfing die dortige Funk­statton Notzeichen eines deutschen DampfersGerma­nia", der sich südlich von Griechenland befindet.

Starker Schneefall in den Pyrenäen. Aus Nord- srankreich roird gemeldet, daß in den Pyrenäen heftiger Schneefall zu verzeichnen ist, der bereits zahlreiche Ver- kehrsstörnngen im Gefolge hatte.

Schnee! In Berlin hat ein außerordentlich startet Schneefall eingesetzt. Zahlreiche Wagen der Straßen­bahn blieben in den Vororten stecken.

Selbstmord eines Veteranen von 1870 71. In Wei- tzenbrunn im Frankenwald hat sich ein arbeitsloser Ve­teran von 1870/71 aus Furcht vor dem Verhungern er­schossen.

Amerikanisches Luftschiff abgestürzt. Das Luftschiff Columbus" ist auf frei Fahrt nach Havanna 20 Meilen vor seinem Ziel ins Meer gestürzt. Fünf Passagiere werden vermißt.

Mord und Selbstmord eines Mädchens. In Affning, im österreichischen Innviercel, hat die 32jährige hyste- Imdie Tochter eines Signalwärters ihren 20 Jahre alten Bruder und sich selbst erschossen.

75 Opfer einer Grubenexplosion. Bei einer Berg- werksexplosion im Bezirk von Maubhum bei Delhi wur­den 75 Personen.getötet.

Eine Million von den Stadtverordnete» Marienbads. Zum Zeichen des innigsten Mitgefühls und der herzlich­sten Anteilnahme an Sem Schicksal des hart um seine Existenz ringenden deutschen Volkes spendete das SiaSt- verordnetenkollegium von Marcenbad anläßlich des Ein­marsches der Franzosen ins Ruhrgebiet den Betrag von einer Million Mark für notleidende deutsche Kinder. Die Summe ist der deutschen Gesandtschaft in Prag zur weiteren Verfügung übermittelt worden.

Ein tragischer Familienzwist hat sich in Wegeleben bei Hilberstadt abgespielt. Der früher als ordentlicher und fleißiger Arbeiter geltende Arpke hatte sich in letzter Zeit das Trinken angewöhnt und öfter mit seiner Ehefrau Bank angefangen. Er versuchte mit einem großen chlachtermesser seine Frau zu erstechen. Nur durch einen Zufall wurde sie gerettet, indem sie nämlich n dem heftigen Kampfe den auf dem Tisch liegenden Revolver des Mannes ergreifen konnte und ihn damit rotschotz.

schweren Stichverletzu . ,

Nach der sofort aufgenommenen Hirten irrinne ist jertpe^ stellt, daß die Frau in äußerster Notwehr gehandelt Hai. Sämtliche vier Töchter des Erschossenen sind barmherzige Schwestern.

Was hält ein Explosionsmotor aus? Die Beant­wortung dieser Frage ist für das Flugzeug noch wichtigex als für den Kraftwagen. Die amerikanische Marine hat deshalb, wie dieUmschau" berichtet, Versuche angestellt, wie lange es dauert, bis "in Flugzeugmotor, dem man dauernd Brennstoff, Del und Wasser in hiureics>enden Mengen zuführt,Selbstmord begeht". Die Motore wurden wegen Explosionsgefahr in bombensicheren Räu­men aufgestellt,' Brennstoff-, Oel- und Wasserverbrauch sowie die Temperatur wurden mit Hilfe besonderer Ap­parate von außen kontrolliert. Die Höchstleistung er­reichte ein Motor, der bei der Prüfung in Keyport 300 Stunden ununterbrochen lief, bis er betriebsunfähig war.

Der chinesische Schneider. Ein' Reisender, der län­gere Zeit in China lebte, erzählt in Reclams Universum, baß er eine Hofe, die er sich zerrissen hatte, eigenhändig mit einem Flicken besetzte. Als er sich dann eine neue Hose machen ließ, gab er die alte dem chinesischen Kleider- ktinstler als Muster. Stolz lieferte dieser das Kleidungs­stück ab. Er hatte sich nur allzu genau an das Vorbild gehalten, und auf der Neuen Hofe prangte genau ein solcher Flicken wie auf der alten.

Heiteres vom Tage. Ein großer Unterschied. Vater: Weißt du auch, Karlchen, daß es mir selbst weh tut, wenn ich dich züchtigen muß?" ,Ja a a aber nicht an derselben Stelle!"--Kluge Tiere. In einem Zirkus war ein Stall mit zwanzig Elefanten. Eines Tages bekam ein Elefant den Husten, und der Stallwar- ter gab ihm, um ihn zu kurieren, statt des gewöhnlichen frischen Wassers einen großen Bottich mit heißem Was­ser, in das er zwei Flaschen Rum gegossen hatte. Am nächsten Tage husteten die anderen neunzehn Elefan­ten auch.

Mit der Reitpeitsche. Wie dteRheinische Zeitung/' mitteilt, ist es in Oberstein zu einem ZwcsclMsall Owu schen einem hohen Offizier eines algerischen Regiments und einem kommunistischen Flugbrattverteiler gekom­men. Der Offizier schlug den Verteiler mitseiner Reib peitsche nieder. Der Mißhandelte konnte sich erst nach einiger Zeit mit Hilfe anderer erheben und mußte arzt- kiche Behandlung in Anspruch nehmen.

Selbstmord einer Hundertjährige«. In Temesvar hat sich die älteste Einwohnerin, die 103 Jahre alte Elena Iovanovics, erhängt. Die Lebensüberdrussige war bm zu ihrem gewaltsamen Ende im Besitze ihrer geistigen und körperlichen Kräfte. Sie hatte 13 Kinder und Enkelkinder begraben. Ihr Vater war 102, ihre Muffe, 105 Jahre alt geworden. Am Tage desSelsttmord^ stand sie, wie immer, um G Uhr morgen» außfleidetc sich vollständig weiß an, schlug uni großer Krafteinen Nagel in die Wand und erhandle sich. Der Grund zur Tat ist unbekannt.

Im Schlafe überfallen. Die Frau des Landwirts Borns in Dolle bet Wolmiritedt wurde Eis im Schlaff überfallen und ihr mit einer Latte Me S/badeldecke »er? trümmert. Die beiden Täter wurden durch den Ober- landiäaer aus Colbitz verhaftet und dem Wolmirftedter ffmtWcht zugefüU Es handelt sich um zwei 16- und jgiähriae Fürsorge^ aus Nelustedt, von fronen her jüngere im Lame des Sommers beim Landwirt Borns gearbeitet hatte. Der Zustand der Frau ist ve- shrgnis erregend.