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Schlüchterner Zeitung

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Amtlicher Anzeiger für den Kreis und die Stadt Schtüchtern

Nr 18

Dienstag 13 Februar 1923

75. Jahrgang

Allerlei »m Ta§le.

WohnnngSanssch' , des Reichstage- wurde das Mieterschnhgesev in zwei r Vefun» beraten und die ersten 5 Paragraphen nach dem Wortlaut der ersten i?e« '"'Äe Frage"!^ Berücksichtig,,ng der GelbentwertNW in den Stenergesetze» soll nach einem Beschlust d^s

§ teuer an eschussekk veS Reichstages zunächst von einem Unterausschuß ss^ st werden.

Ein großzügiges Hilsswerk »ugunstentxr unieur- nährten im» erholrrngSbedursNg^t fttchsischen f t» der. die wochenlang Ete deutscher Familien"Ohmen sein sollen, haben die Deutschen tn der « checho^lo. wakei eingeleiiet. Jedem Kinde sollen zur kirfchaMlns von Lachen M 40 Kronen genährt werden, würde eine Ll.ftuna vön 12 rmlli»«en Mark vr

el

bedeuten

neue Abfuhr für Voincaree.

Durch bett deutschen (MefdiäftSträner in Paris würd, der frartzöstschen Regierung eine Note überreicht, in de, es betSt:

Pttt der Note vorn 4. ♦Vebruar hat die französische R-e giern»«« die Note der deutschen Botschas» vou» St. Ianuai Äurüdgefaiibi huö zugleich augelihibigt, daß sie in Zu- kunft Feine Schreiben mehr amtehmen »verde, die irgend- eine UriHf der Feststellungc« der rlteparntlonSkomniis- (ton oder der infolgedessen gelrosfeueu Mastnahmen eub hielten. Dagegen muß die Reichsregierullg ÄiniäcljH dar­auf Hinweisen, hab die zurückgesandte deutsche. Note die Antivvrt aus mehrere französische Noten enthielt, worin

die französische Regierung der Reichsregterting verschie. beiie Verstöße gegen den Friedensoerirng vvrrvarf. Da- bet hatte die Reichsregierung einen Beschluß der Repara» tiuH^fvmmlifivn überhaupt nicht erwähnt, sondern nur hervorgehobeu, das in der französischen Wute getadelte deutsche Vorgehen sei die unvermeidliche Aolqe des ver« tragswi-rtgen Ruhreinmarsg^. Wenn die französische Regierung darin auch noch eine Kritik der Maßnahmen der Revarationskommission erblickt, so stelle sie sich vsfe" bar auf den Standpunkt, da st die RevamttvuSkommisfioii durch den »lefdituh vorn20. Januar zugleich die Recht

en«

Mäßigkeit der Ruvraktion fest gestellt baue: Aber Wenn überhaupt, so kann die RevarativriskommMivn eine WuS* hguug des Friebensvertrages nur drrrch einstimmigen Beschloß geben, mib das ist am 26. Januar nicht gesche­hen. Wenn jetzt aber außerdem die französische Regie, rung ein für allemal ablelmß deutsche Vorstellungen auch nur anzuhören, so verlangt sie, baß Dentschlarrd alles stillschweigend hhinehme, was sie nach ihrem beliebigen Ermessen tut. Das widerspricht allen Regeln des frieb» lichen internationalen Verkehrs. Anscheinend wünscht die französtsche Regierung im Bewnsttiein der r Änliche ihres Rechtssiaudpnuktes sich der Notwendigkeit zu ent­ziehen, sachlich die dentschen Einwände zu prüfen. DaS wird aber die deutsche Regiernna nicht abhalten, nach Recht und Gerechtigkeit ihre Linwendnnge« vorzu- dringen.

Poincaree will doch Rechenschaft ablegen.

»-» Wie die Pariser Morgenbltttter melden, ist der Errt- schltist PotneareeS, seine Erktstrung über die Ruhrsrag^ vor den ArrStvttriigen Ausschust der Kammer abzugeben. daraus zurückznführen, baß die Preise die Weigerung Poiuearees, vor der Kammer zu erscheinen, alS eine Schwäche der Regierung auSgelegt hat, oder aber, bau das Vertrauen zur Politik Poiuearees in Krankretch zu schtvinden droht. Wie die Blätter weiter nutteilen, be­reitet aber die Kommission, abgesehen von den verspro­chenen Erklärungen Pvinearees, einen ^Irageboaen an Poincaree vor. Es scheint allerdntgs das; ich die ,yia gen der Kommission mehr auf die Verhandlungen t:

Lausarlne beziehen.

Vollständige Uebereinstimmung.,"

h Der französische Minister für öffentliche Arbeiten. Le Troqueur. -sr am Freitag nachmittag in Brüste s ein Betroffen uns hat sich sofort ins M-nifferium für «» värtige Angelegenheiten begeben, wo dann eine wüt­ige Konser^z stattgefunden hat. Belgischerseiis nat- nen Dtinisterpräsident Theunis, der Minister des Aeu- rern Iaspar und der Eisenbahnminister Neujahn, intu- iofiftberiettS nahm außer Ve Trogueur der fraiuimM' Gesandte in Brüssel teil. Zu den Besprechungen waren sichrere technische Sachverständige biNäugezogen wor­den. Am Schluß der Sitzung, die erst um 6 Nyr brew Jet wurde, wurde folgendes offizielles Kommuniques l^röffentlicht: .

Auf der heute uachmittag stattgefunbenen «espre- fbung im Ministerium des Aeutze.ru wurde eine voll- stäudige Uebereinstimmung über d,e Tr"?Ä^Ät^Al!e rem besetzten Rheinland und Rnhrgebiet erreicht. Alle noiweudiaen Berfügnnge» find getroffen worden, um die systematische DeSorgauisationder Esteubahuen und der Flußschiffahrt durch die -eutscheu Beamte« z« ver­hindern.

Es ist Grund zu der Armahme vorh^inden, daß man bei den ins Auge gefaßtenMaßnaWenin erste r Jinc daran denkt, seitens der Besatzungsbuw^e den Ei c bahnverkehr im Rheinland und au , Ruhr vollkou.- uteu in die Hand zu nehmen.

Die vagntzöfe lW Manne und Seme wteäer geräumt

Die Bahnhöfe Wanne und Hertte find wieder W= heben worden. Desgleichen smS L«ov j von den Franzosen verlassen w^de^ Mnrvit^tm w und im westlichen Teil des Besirkv Essen ist mt loge unverändert. In Herbede und H "s'igen wnrden Postbeamte verhaftet. Auf d^r Strecke.-^uiseldor^C.!' ronrde am 8. Februar ein Lasttraitwageu mA Benz-

kaütxIarmahÄt. - - -

»

i

Die Besetzung des Bahuhoss Waune durch vkr sPrari zosen da durch zu erklären, daß die Franzosen sich in den «eftb mehrerer beladener Kohle«züge auf bem Bahii- hof setzen wollten. Die «Franzosen haben ft vvllbeladene Kvlsleuzüge und 4 Lokomotiven in der Wtdituna Reckling« Hausen abgefahren. Sie werden sehr lvahrschetniich ver» suchen, diese «ohtenziige über die oonfommen militari­sierte Strecke ReckNnghausen.Glttdbeck.DutSbu nadi

Frankreich zu befördern.

Der nun den Franzosen in Wanne üverfallene T^ng Essen-Hamburg ist abends 6 Ubr wieder von den Fran­zosen fretgegeben worden. Die Nachricht, daß ein Zug führer an den Folgen eines Schlages gestorben sei, best« tigt st cberfreuiicbenvctfe nicht.

Blutiger ZwifcheufaU tu Bochum.

Freitag »urchmittag hat sich in Bochum ein blutiger Zwischen fall ereignet. Zwei französische Evldaie»t reiz­ten burd) ihr provozierendes Anftreien die friedlichen Siraftenpaffanlcn derartig, daß sich sehr schnell eine Menge empörter Leute sammelte. Die frauAdfiicIicu Scstdaten wollten offenbar von ihrer Waffe Gebrauch machen, wurden aber euiwafsuei. viel dem sich entspin­nenden Hast-gemenge erhielt der eine Soldat mehrere Messersticbc. Die Verletzungen sollen schwer sein.

Wette Zusammeustötze in Reckliughanse«.

Recklinabausen kam er zu neuen liebergrifseu bei Franzosen und zu neuen Menschenansammlungen neuen dir die Franzosen «a,'"»eru «nusetzten Neue RterlMiftunaen sind nicht erfolgt. Der Proteststreck ist sendet Die am 7. Februar in He ne verhafteten Po. Bzecheamte« find nach Düsteldorf avgeschobe,l worden

Postbeamte»streit in WMen.

I« Witte« ist die Postbeamte»rjchasi wegen «fei.

M«« des «n»tes in den Streik ytreten.

Der Bürgermeister von Trier «nögcwMett

Der Bürgenneister oou Trier. Öfter, ist von bei Franzosen aus dem besetzten i'^ebiet attSgewiesen worden

Die turnet gibt iH6)t nach.

»~* Wie bereits gemeldet, fiiib au« itonstaut inopel Nackn richten etugelaufen, nach denen zwischen 'den türkischen »tiebörden tu 6myma und den srommaubauten der un leraUtierten Kriegsschiffe, die im ^aseu von Surorua vor Anker liegen, ein vorläufiges Abkommen zusMnde- aekommen sei unb das Abkonunen die Wbehaltuud des Status quo hinstkhtltch der ^fvlle der alliierte» Kriegsschiffe bestimme, bis die Frage auf dem üblichen diplomatischen Wege geregelt sei. Inzwischen sind in London weitere Nachrichten aus Konstantisropet eingc- taufen, die zu einer gewissen Vorsicht mahnen und aus denen Hervorzugeln'n scheint, daß die Türkei in keiner Weise gewillt sei. ihre £alhrng zu ändern. Der Ver­treter in Konstantitiopel Abmil Bet soll erklärt haben, daß es der Türkei unmöglich sei, angesichts der gemeim samen alliierten Note, die am Donnerstag Überreicht wurde, ihre Note über die Zurückziehung der Kriegs­schiffe von Smyrna zurtickzunelmten.

Die neuen leuerungsiulcfilüoe.

Erhöhung um etwa 90 Prozent.

Alis Berlin wird gemeldet: Die Verhaudlungen im Reichssinanzmislisterium haben zu einer vollen E' nigung mit den gewerkschaftliche» Syiyenorganiiattoneu geführt Die Vereinbarungen für die Beamten und die Staatsarbeiter sind von allen Gewerkschaften angenom­men worden: Für die Beamten ist zu dein bisherigru Teuerungszufchlag tu Höhe von 185 Prozent auf Grund­gehalt, Ortszutchlag usw. ein neuer Zuschlag von 45., Prozent festgesetzt worden. Dre Franenzulage ist pro Pkonat von 7000 auf 12 000 Mark erhöht worden. Für die Staatsarbeiter sind folgende Lohnerhöhungen seu- gefetzt worden: Es erhalten Lohstgruppe 1 &b Mark pro Stunde (bisher 487 Pik.), Lohngruppe n 814 Mark Gruppe in 793 Mark, Gruppe IV ,/2 Mark. Gruppe V 759 Mark, Gruppe V i 7o3 Mark Gruppe VII 743 Mark und Gruppe 1 «Frauen) 483 Mark pro Stunde. Die Frauen- und Ktuderzulage ist aus je 58 Mark pro Arbertsstunde iest- gesetzt worden. Hierzu treten noch die OAsklagenzu ichläge, über die in den nächsten Tagen erst endgirltig verhandelt werden soll. Die.Spannuttg innerhalb bei einzelnen Ortsklassen beträgt je 15 Mark. Se»ieus bev Reichssiuanzministeriums ist zngeiagt worden, hast r. die Staatsarvetter möglichst noch in dieser «röoän die neuen Löhne in Kraft treten und ausgezahlt werde» tonen. Auch der Deutsche Eisenbahner-Verband hat da-- neue Lohnabkommen angenommen unu geb für ferne r,ÄÄ*» WWIW !», ^ ««« Teuerungszulagen an Reichsbeamte und Reichsarbeii-

zugesttstnnt.

Deutlifitonds Mtrijchlisisvilaar.

2h>n Dr. Fr. Raab- Frarrksurt a. M. .,

Wenn die Volkswirtschaft eines Landes, ayo dre Ge lamtbeit der in ihr wirtschaftenden Enizetpeiioueu um Körperschaften des öffentlichen wie dA> vrivatm Rechts in einem bestimmten Zeitraum mindestens >oviei ner - Güter erzeugt, daß diese sowohl zur De^rna der ta! sächlichen Ausgaben der öffentlichen Verbände, fer>r^ eines etwaigen Eiufuhrüdcrschiche-, und sorstoger ', . saudischer Verpflichtungen und ühlreRrchZur Deckung o^ tatsüästichen Verbrauchs der Bedürsrnsse des

Volkes und zur Instandhaltung des aesa:nten KapitMs der Volkswirtschaft mrsrerchen, so nt ^^e Wutschast-v - tanz dieser Volkswirtschaft in Ordnung und weist reuu ^^Wenn nun bei solch aktiver Wirtschaftsbilauz die tat sächlichen Einnahmen der öffentlichen Verbands aus dem Wege der Steuererhebung u. Autelhebegevuug d. h. o- Sit bie in der tatsächlichen Uebertraguug

La»S«K vestehe». die AuSaaben der ötteutlicben Ver-

vanoe uian oe««en, w wird oeren .ytnanzbuauA pantv, biefe Verbände lind also gezwimge». den v«>rbandenen meftaub au Zahl«lUgsmtttolll zu vermehren, ohne daß ein entsprechender Güterzuwachs stattgefunden hätte. In- folge der so erzeugten zusätzlichen Kauskrast wächst du tstachfraae nach Gütern, die Preise steigen im I»land. Unb weil für die in (au bische Geldeinheit demzufolge we­niger Güter erhältlich sind als früher, fintl der Wert tiefer (^IbeinlKtt im Au Stunde. Inflation, leueruruv Mlutarturi. .infolge schwindenden «lertraueng des Auslandes kann die Valuta noch unter das durch den Stand der Fstnanzbilanz bebingie Maß iKrabünfeii. Ist Me Wifchafläpolttif der Volkswirtskltzsti in Ordiluna, so litbeutet die durch Störung der Ftnanzbilanz entfiaiibeue Tenernna nicht notwenbig eine Einschränkung der 4k« öürfntbbelricolguua des Voltes. Durch Vennehnum der StaatSetnuahineu oder Venninderung der Vluogabcii ver1 mag das Gleichgewicht im FinatrzbauShalt nüeber berge ^ 11 ikVersteigtte Summe der vom Ausland hereinkom wenden Vikrtc die ins Ausland gelnmben tufolge eines durch midere Einnahmen aus bem Auslande nM ge- beeften EinsubrüVorschüsse» oder durch AuSfuhrlstnr fthuh «teilt gedeckter Borpflichmnaen aus AuStand, so wird die 3iYnHuuwbUanz der Vv'kswirtichaft passiv. Die llnterbitanz kann ebenfalls nur durch Verkauf vermehr ten Papiergeldes gedeckt werben, woburch Preissteigerung im Inland und Valniaentweriurm im Au Stand etm.eten müssen. Zur VOieberbcrftelluna des GleickmewtchtS rei dien blofw finaiiA elte Maßrnrhnren nicht aus. ES muß entweder durch Sieigeriinn der Ausfuhr oder Senkung der (thifubr, bind) Steigerung der auslanbifcbeii Ein fünfte oder r>nsü inkuna der Verpfltchtmmen an3 Alts land das Deftzil misaegltdieu werden. Dies setzt «ül- aerung der inländischen Erzeuguilg oder- Einschränkung des inläudischen Verbrauchs bezw. .otrksame aubeilpvl - ttW>e Mabnahmen voraus. Es kann aber schließlich die Passivität der W'«tsclmsiö0tlanz so groß werden, daß sie da- vorhandene Defizit der Finanz- un- Zahlungsb'lau-, überfteiat. a« diesem Falle würbe die iulandische Er- Atugnng selbst baun nicht zur Deckung des inneren Ber- bvmtchs ausreichen, wenn durch die erwähnten Maßnah­me» Finauz- und Zahluncrsbilcmz ins Gleichgeivicht ge­bracht würknul. Die betreffepoe Vvlkswtrtsämst zehrt

des inlänbifcbeu Verbrauchs bezw. wirksame au lischt Maßnahmen voraus. ES kann aber Wille

unb Balutastur-. eintreten, so nt bemnach aus diesen Sunnen allein ohne weiteres noch feine Unterscheidung er zulässig, ob nur eine imfftnität bc^

I Zabluttgsbilauz vorliegt oder ob die V8iüf«Wirtscwft sel­ber an einer Hntcrbilmiz krankt. Nur wenn nachgewie­sen werben kann, daß die mtrlichaftltdie Nnterbilanz die der Finanz- und iastlungsmlanz überftetat. sieht ttube dingt fest daß ein Mißverstältnis wischen Erzeugn.^ unb Verbrauch iwficbt, tnfolgvbeifen alle Analiz-, lwnd'-ls- unb sonstigen außenpolm'chen Maßnahmen allein kei­nesfalls Mir Gesundung führen sonnen, vielmehr eine Einschrünkung des inneren ^rbrainds notwenbig 15t, »bet, wenn er nicht unter das zur Gosnndung «otwon- I viae Matz eingefdiTänft werden kann, etne.enispreche'me Steiqernng in der Erzeugrmg Wirts iftfiwer lauter Sie

1 einzige Reitm a barstest

Die deutsche Volkswirtichast beftrobet Ach in ebe« die. fer Lage. Dies soll im folgenden luwügewttfeu werden: Die nachstehenden Bauten beruhen iw teil nur ach mebr oder minder genau begrüu-Zen Schätzungen. Doch sind sie in jedem Falle in der Richtung atmeruubet. Mi diese der zu beweifeuben Behauptung elltgegenfteht, der Nachweis im Falle seines Gelingens also so sicher um möglich gestellt wird. .

Für das Jahr 1913 ist das ezefcuiitoermbyn der beut scheu Volkswirtschaft auf rund 37b Prillrardeu Gold- mark (im folgenden stets M. G. abgekürzt) «mztluehme«, und zwar der Wert sämtlicher privater Baulichkeiten und Mobtlieu mit 200 M. G., des städtischen uitb Umblidjai Bodens mit je 50 91. G., der Bergwerke mit 5, -es öffent­lichen Eigentums einfdilienlid' der EisenbaAle» mit der im Ausland investierten Kapitalien 25 und der je­weils in Bewegung befindlichen Güter einschliebüch des Metallgeldes mit 6 G.

Auf Grurrd der Einkotilmensteuer saun der Wert der durch dieses Kapital von der Bolkswirtschast erzeugten Güter auf 40 Pt. G. angeiwmuten werden. Von diesen 40 M G. verbrauchten Reich, Länder unb Gemeinden für ihre Zwecke 5 M. G., 8 M G. wurden Z»r Verbesse- rmia und zur Verniehrutlg des Kapitals der Volksrmrl- schaft verwaitbt und etwa 27 M. G. wurden von der ge­samten Bevölkerung verbraucht. (Der Einfuhrüberschuß von 1 M. G. wurde durch ben Ertrag der ^uSlanbSwerk uebecfU ^^ 6-6 AUm Schluß des Jahres ist das deutsche Volksvermt en minbestenS um folgende Betrage ver- minbert worden: Durch ben der BoUswirtschaft nicht wieder zugute gefommenen Anteil der Kriegskosstm in Höhe von etwa 32 M. G., 7 ist. G., die den Vorbundeten vorgestreckt wurden, aber laut Friedensvertraa vicht rückerstattet werden, den Verlust fast aller Auslaudskapi- talieu im Werte von 25 M. G., den Wert des ofs"ltlichen unb priiniten Eigentums in den abgetretenen Geboten in Höhe von 8 bezw. 30 M. ^- und bie Ausführung des Waffeustillsianös- unb Friedeusoerirages M von mindestens 37 M. G. Von den noch verbliebenen 234 Ist. G. Volksvermögen ist noch d" durch Kapitalttucht entzogene und infolge des "rrterichieds der Valuta ge­genüber der Inlandskraft der Mark der Mrkauttn an Ausländer verlorene Beirag tu kaum ao^mchatzende ^o^e Mdtest ist auf Grund des Friedens Vertrages und des fonboner Ultimatums mit einer ersten Hypothek von 132 M. G. belastet, fobast das freie Volksverrnogen sicherlich nicht über 100 M- <^. betragt. .

Der Wert der durch die verrmgerce. Bolkswtrtsc^st ^.iw-e 1921 erzeugten Güter rann nicht, wie für die Bett vor dem Kriege, aus -sr. Einkommenstatiltik er^cktoi-