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Schlüchterner Zeitung

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L Hohmetster, Tchrifileitung H-L. Hohmeister, ~ Schlüchtern Im Falle höherer «ewalt, Betriebsstörung

M m ^^rnudet- 1848. ' oder Stromsperre erlischt jede Verpflichtung auf Schadensersatz.

Amtlicher Anzeiger für den Kreis und die Sladt Schlüchtern

Nr 26

Samstag, r. März 1923

75. Jahrgang

Allerlei vom Tage.

Der Reichskanzler hat mit den Parteiführern ein« Aussprache über die politische Lage gehabt.

Die Einnahmen a»S der Kohlenstener sind für das Rechnungsjahr 1823 mit 87V Milliarden Mark verau- ^ Die Fraktion der Deutsche« Volkspartei im vreu- ßischen Landtag hat den Vorstand und die beiden Bor- sttzenöen, die Abgg. D. Dr. von Campe und Dr. Kalle einstimmig wiedergewählt.

Der Reichsausschnst der deutschen Zentrumspartei tritt am 11. März in Hager» zu einer Besprechung über ?ie durch die Ruhrbesetzung geschaffene Lage zusammen. ' Staatssekretär a. D. Dernburg erklärte > in einem ; Vortrag in Magdeburg, daß wir Widerstand leisten muß- ! teil, solange wir Atem hätten, weil wir auf Hilfe von i England oder Amerika nicht rechnen dürften.

Lord Cnrzon sprach sich in einer Rede über die euro­päische Lage aus und glaubte u. a. die Zustimmung der Ration zu der Passivität der Regierung in der Ruhr- rrage feststellen zu können.

Im Kieler Hafen ist ein russischer Dampfer mit etwa 50000 Zentnern Roggen zum Löschen eingetroffen. Dies ist das erste Getreide. daß nach dem Kriege aus Ruß- I land nach Deuschland gelang».

Die Beteiligung der Industrie an der Leipziger ! ^rülrjahrsmesse ist diesmal noch stärker als zur letzten | Messe. Die Zahl der Aussteller hat bereits 13 000 über- i schritten.

In den Maschinenranm des Elberfelder sozialdemo- kratischen BlattesFreie Presse" ist eine Stilhandgra­nate geworfen worden, die zürn Glück nicht explodierte Der Täter ist unerkannt entkommen.

Eine interuationale Zollkonscren; soll am 15 Okto ber 1923 in Genf sta! »finden. zu der auch Deutschland eingeladen ist.

Und aus der Antwort Bm»ar Lsiws ging hervor, oatz die Reparationskommifsion mit dieser Kosien frage gar- pichts zu tun hätte, sondern daß diese Besatzungskosten allein auf das Konto der Franzosen gingen, daß also Frankreich zusehen müsse, wie es sie ohne Vertrags- rechtsbruch erhalten könnte. Sollte es überhaupt auf eine Erstattung durch Deutschland Anspruch machen, dann könnte dieser Anspruch erst nach Leistung sämt­licher Reparationen geschehen, d. h. in einer Zeit, die wo^I kaum eine absehbare genannt werden kann. Aber selbst auf diesen faulen Zauber wird sich Deutschland, das nach wie vor auf dem Boden des Rechts stehen bleibt, nicht einlassen, sondern es kehrt den Spieß um und nennt den Ruhreinbruch einen glatten Rechtsbruch, dessen Ko­sten uns niemals und zu keiner Zeit aufgebürdet wer­den könnem Im Gegenteil Deutschland behält sich aus­drücklich seine eigenen Entschädigungsansprüche an Frarrkreich vor. Und die Zeit wird einmal kommen, wo es sie mit Nachdruck geltend zu machen in der Lage ist. Die Zeit ändert ja so manches, und das Rad des Schick­sals dreht sich oft über Nacht, sodaß oben unten und

vslMfche Nachrichten.

1550 Mark für ein Kilo Zeitungspapier. Nach lau gen Verhandlungen ist der Druckpapierpreis für den Monat März auf 1550 Mark für das Kilo festgesetzt wor­den. Die Rückrechnung auf den Zellstoff und Holzstoff kann mit 170 Mark für das Kilo ang^mmen werden Der Preis ist bindend für den Monat März, falls nick: eine Erhöhung des Kohlenpreises ober der Frachten em- tritt.

Die preußische Anleihe zurückgestellt. Wie von zu- ständiger Seite mitgeteilt wird, sind die in den letzten Tagen in der Presse vielfach erörterten preußischen Au- leibepläne auf Grund einer Vereinbarung zwischen dem Reichsfinanzminister und dem preußischen Finanzmitt!- ster zugunsten der Reichsschatzanlethe zuruckgestellt.wor- den, damit nicht durch die Gleichzeitigkeit der EmcssioneK die gtinstigen Aussichten der beiderseitigen Anlecheplane beeinträchtigt werden.

Der Großhandelsindex. Die auf den Stichtag des 25. Februar berechnete Großhandelsindexzisfer des sta­tistischen Reichsamtes bringt ghienüSer dem Stande vom 15. Februar einen weiteren leichten Rückgang des Preis­niveaus vom 5388fachen des bisherigen stände-- auf das 5257fache oder um 2,4 Prozent. Von den Haupt- gruppen hat das Preisniveau für Lebensmittel vom 4122fa$ett auf das 3933fache, also um 4,6 ^o^eni nach- gegeben, der Wert der Einfuhrwaren vom ^«sfachen am Las 7170sache oder'imr 10 Prozent. Die Gruppe der Fnöustriestoffe hat mit dem 7732fachen und dierentge der Inlandswaren mit deur 4874fachen ihren stand vom 16. Februar behauptet.

nnten oben ist.

Die Einmütigkeit in Deutschland wächst mit der ste­ten Anspanmm« der französischen Vergewaltigung in geometrischen Progressionen. Und werm Frankreich auf deutsche Lumpen hofft, so mn^ es sie, Gott sei Dank, mit der Lupe suchen. Ihr treu ergebener Dorten gilt jedem Deutschen als ein Geächteter, und mit ihrem. Lakaren Heetor hat Frankreich jetzt im Saarlande ein Fiasko er­litten, das schmachvoll weniger auf diesen Erchialtes zu- cüctfäüt, als vor allem aus Frankreich selbst. Dersaar- tändische" Vertreter des Völkerbundes in der Regie- mnaskommission des Saargebietes, der früher praktr- cher Arzt in Saarlouis und dann Bürgermeister dieser Stadt war, hat den Franzosen Handlangerdienste ge= reiftet, die an glatten Hochverrat grenzen. In feiner Denkschrift, die er zu einer Loyalitätserklarung und Dreuekundgebung der Bürgerschaft von Saarlouis ohne Willen und Willen des Magistrats stempelte, hat er, sich ,ls hochverräterischer Fälscher entpuppt. Ende voriger Woche spielte sich vor dem Saarbrückener Landgericht in Gerichtsdrama ab, das für den Französling zum Verhängnis werden sollte. DieSaarbrückener Zei- hatte Herrn Dr. Heetor E, Absicht derart,'char, ingegriffen, daß dieser deren Reoakteur zu verklagen gezwungen war. Lange suchte Herr Dr- Heetor den Fcozeß hinaus zuschieben, weil er als gewesener Deut­scher doch immerhin noch die deutsche Justiz furchtew. Aber als dies fchlietzlich unmöglich war, trat er leWft^ bewußt vor die Schranken des Gerichts, weil er hmteif -ich allmächtige Franzosenhilfe wußte und nicht ahnte, daß der verklagte Redakteur ihm wäHrend des, Prozesses mit zwei wichtigen Dokumenten kam, die fern Lügen- S)Cöerel^^

£w>&StSe^teter,^on%

ÄÄT« M ««« von Rechts wegen, im Sitme des Volles, wird der saar- ländische Vertreter des Völl^bundes w der Regre- «ungskommission des Saargeb ets. veriElt und ge- brandmarkt bleiben, und es wird ibm troh Aer Fran- zofenhilfe doch am Ende nichts weiter übrig bleiben, als den deutschen Boden zu verlasseil und sich aus fseine^ bel- »ifchenBesitztümer zurückzuziehen, wo «sich mit semer Schmach allein abfinden kann.

ewig wenden?", wird dann der Deutsche ausrusin, av^r diesmal nicht im tvagifcheu Sirme sondern mit gründ- tiefer Verachtung.

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Neue vertrugsSniHe der NgeiMMommWE

Die gewaltsame Besetzung des rechte« ^WnüferS Laub, Lorch, Königswinter und der Vormarsch der Fraurosen an der Lahr» sind neue Versailler,RechtSS brüche, die selbst den kühlen Engländer beunruhig« müssen, so sehr er auch bemüht ist, den Ententeritz vor der Welt immer noch möglichst zu verkleistern. Auch das vandalistische Wüte« der französische« Soldateska in Bochum, das in Mißhandlungen von Schülern und Frauen, in Plündern von Warenhäusern und sogar : Massenstraßenräubereien besteht, erregt in London An- - stoß, der sich bis zu Entrüstung auswächst. In Essen . bat eine französische Kompagnie einen regelrecht« , Sturmangriff mit Unterstützung von schweren Maschi­nengewehren auf das Gebäude des HausfrauenvereinS gemocht der gerade darin tagte. In diesem Damenkrieg zeigte sich die chevalereske Galanterie der Franzose« in einem recht traurigen Lichte. Die ganze Taktik der Franzosen im Rnhrgebiet erweist sich als eine planmä­ßig verwüstende.

Auch der Milliarde«raub, der durchaus nicht etwa in der Schuld deutscher Unvorsichtigkeit zu suchen ist ist mehr ein gemeines Verbrechen als ein Bölkerrechts- pruch. Bisher hat die deutsche Regierung im- beanstandet ihre Gelder nach dem besetzten Ge­biet senden können. Das war durchaus keine be­sondere Vergünstigung von Seiten der Franzosen, sondern das war gutes, unverbrüchliches deutsches Recht. Aber in ihrer Nervosität eines bevorstehenden Mitzlingens der Ruhraktion scheuten die Franzosen nicht davor zurück, regelrecht wie Bandlten einen Eisenbahn- überfall zu machen.

Jm englische« Unterhaus ist abermals über die französische Ruhraktton debattiert worden, diesmal aber nicht über Recht oder Unrecht, sondern über Englands Vorteil oder Nachteil. Die Frage drehte sich um die Rnhrkosten, Der Abg. Wenn hatte an den Minister­präsidenten Bonar ßaw die Frage gerichtet, wer die Kosten der französischen fküctung zu tragen habe, das Reoarationskonto oder der französische Steuer^ter.

Reuter erfährt, daß die RheinlandkommiMon be- Franzosen nenbesetzte Gebiet zwr- ien Köln. Koblenz und Mamz vom

schloß, das m

^ ^ehrultr^ t§« ^ntoritä^ W britische Vertreter, Lord Kilnmrnock, enthielt sich der gö­

stimmung.

ibung ans Koblenz hat Me ter Vorsitz des französische« ^litrnumuuuut» ^ »»» eine Berordnnng über vov den Militärgerichten der Seiatnuia^edoTbeoer^ Gefängnisstrafen angenommen. Künftig E^ Mr o« fünf Jahre übersteigeuden Strafen öer ko^iandicreu^ General der BefatznngsaiMee die ^ts^idwg treff« können, daß die Strafe anstatt in deutschen GefEUiN« im besehen Gebiete in französischen, englisches »der Wf giften Gefängnihen abzubitße» s-i.

Grenze wren $ füiUIT aexträr

ratznahme« der Franzose»^ «, *1 tat und unbesetzten Gebiet, F« der Nmgxbrrng von Sir

den. Auch die Grenze des Fror-Furier Bezirks wM schärfer als je bewacht. Die Reisenden und die die Stra­ßen passierenden Gefährte und Personen müssen sich en uer scharfen Kontrolle unterwerfen.

Die Entschädigttngsletstnuge» an England.

Der englische Schatzkanzler teilte tu einer schrift­lichen Antwort dem Unterhaufe über die von Deutsch­land an England geleisteten Entschädigungen mit: Bis zum 30. April erhielt England t« bar 637 Millionen Gold mark; direkt an das britische Besatzungsheer «mr- den gezahlt Paptermark inr Werte von 103 Millionen Goldmark. Die Sachleistungen einschließlich der Ein­künfte nach den Entschädigungsbedingungen betrügen 413 Milliorren Golöumrk. Dies mache zusammen 1153 Millionen Goldmark. Zwischen dem L Mai und dem 31. Dezember sei eine weitere S«nune vo» ungefähr 100 Millionen Goldmark für Abgaben nach den Entschüdi-

Landesverritter aus Profitgier?

Wie aus Berlin gemeldet wird, sollen dem Verneh­men nach einzelne Firmen des besetzten Gebiets sich an die völkerrechtswidrig eingerichteten Bewilligungsstellen gewandt haben und nach Bezahlung einer zehnprozen- ngen Abgabe an deren Kassen versuchen, mit französischer Unterstützung Waren nach dem unbesetzten Gebiet verbringen. Auf Seiten der deutschen Behörden best U die Absicht, derartige Waren, die mit Unterstützung der französischen Bewilligungsstellen oder nach Bezahlung von Abgaben an französische Kassen in das unbesetzte Ge­biet gelangen, nach Eintritt in das unbesetzte Gebiet vor­behaltlich einer weiteren strafrechtlichen Berfolguna der Absender zu beschlagnahme« und äugnuften des Reiches für Verfallen zu erklären. Die Namen der landesverrä- teruchen Absenderfirmen werden außerdem veröffentlicht werden.

Verhaftung zweier Attentäter.

->»Bei dem Sturm der Nationalisten auf das Hotel GrüNivald in München ist als Haupttäter ein Mann fest- gestellt worden, der sich der Polizei gegenüber einen fal­schen Namen zu legte. Es hat sich ergeben, daß der Ver­haftete mit teuern Günther identisch ist, der als Mittäter bei dem Attentat auf Scheide««»»» steckbrieflich ver­folgt wird.

Die schwedische Kriminalpolizei hat den deutschen Staatsmlgehörigen Hans Heuning von Behr verhaftet, der im November 1922 unter dem falschen Namen Wernke nach Schweden gekommen ni Er hat vor der Polizei an­gegeben, daß er an deur RUlreuanmoÄ sowie an d u Attentat auf Scheidemanu beteiligt gewesen sei.

Der As«imetNa»dtSÄ.

Schon vor der Ruhrbesetzung war einmal von einem Koutinetklalblock die Rede, den Frankreich ins Lebeu ru­fet» wollte. Damals hielt es noch Deutschland für erfül- lv.ikgspolitttgefügig. Dieser Block sollte halb Europa um- fäffen und hauptsächlich aus Frankreich. Belgien, Italien und Deutschland bestehen. Selbstverständlich war ein solches französisches Entgegenkommen gegen Deutschland durchaus nicht aus friedlichen Gründen heraus entstörn dem fenbem aus ganz gegen-eiligem Deutschland sollte wtrtfchaMÄ uno poLinfä) ganz abhängig von Frank­reich, also dessen Vasall werden.

Den Gedanken an einen Kontinentalblock hat Frank­reich auch weiterhin nicht fallen lassen, und gerade jetzt taucht er mehr als je auf. Es sieht sich mehr und mehr durch sein Ententeverhältnis in seiner Ellenbogcmfreiheit in Europa behindert. Den Angelsachsen entgeht es nicht daß Frankreich neben der politischen und militärischen Hegemonie in Europa auch auf die wirtschaftliche Hinar- beitet, und das können die Engländer und Amerikaner nicht vertragen und dulden. Der neue Kontinentalblock, den man in Paris jetzt im Auge har, soll aus ^ranfreich, seinem getreuen Vasallen Belgien sowie Italien beste­hen. Aber die italienische Politik ist viel zu klug und vorausfclauend, als daß sie nicht hinter die Kulissen des französischen diplomatischen Theaters sehen könnte. Ita­lien kann und darf an einer französischen Hegemonie in Europa nichts gelegen sein. Es strebt selber nach etw fliihretc&er Macht auf dem Kontinent und »vetß genau, daß es in einem solchen Bunde mit Frankreich England zum geschworenen Feinde haben würde, und gerade England braucht es ja zur sicheren Durchführung fäner LMtelmeerinteresten.

Frankreich kalkuliert so: Der neue Kontinentalblock würde eine Lstächtegruppe fein, die ihm erlaubte, souverän über Europa zu walten. Es glaubt, Italien mit einer gemeinsamen Brennsionpalitik ködern und durch em Bündnis mit ihm eine Mächtegruppe schaffen zu können, die aus einer Bevölkerurlg von 150 Millionen bestehen würde. Da es an chronischem Menschensckwund leidet, würde ihm das kinderreiche Italien ein guter Truppen- ersatz sein. Vor allem aber konnte es dann den ihm ver­haßten Versailler Vertrag umstoßen und das Saar- und Rnhrgebiet mit dem Rheinland moros filieren. Aber Ita­lien ist keineswegs gewillt, auf den französischen Leim zu kriechen. DieJdea Nationale" gibt die EmpfMüun- gen des italienischen Volkes klar wieder, wenn sie er­klärt, daß Italien durchaus nicht gesonnen sei, für ein Trinkgeld die wirtschaftliche und politische Hegemonie Frankreichs auf dem Kmriinent zu sichern. Sie schaut den Franzosen klar durch die Finger, wenn sie schreibt daß Frankreich durch einen solchen Koni-ncntalblock Ita­lien von England und Rußland von Deutschland treu neu wolle. Also auch hier dürfte sich die überschlaw französische Politik wieder einmal verrechnet haben. Daß sie solche Absichten hat, geht schon aus dem Liebeswerbeu hervor, das sie plötzlich in ganz auffälliger Weise Sow- ietrutzland entgegenbringt. Vor allem aber ist die krampfhafte Absicht, einen solchen Kontinentalb lock zu bilden, ein untrügliches Zeichen, daß Frankreich einsehen lernt, daß es mit seiner Ruhroolitik bald zu Ende ist. Vielleicht wird gerade dieser Umstand viel mit dazu bei­tragen. daß Amerika endlich in die europäische Politik eiiigreift denn es geht bereits die Kunde, daß Harding sich mit Jntervcntionsabsichten trägt, und wenn sie auch noch nicht offiziell bestätigt ist. so ist sie doch mehr als ivabrscheinlich. Es heißt, daß Arnerrka auf keinen Fall dulden wolle, daß das Rheiu- und Ruhrgebiet von Deutschland abgetrennt und zum mindesten ein autono­mer Pufferstaat werden soll«. Und hinter ihm steht ganz offensichtlich England.

Auch dieses Nebelgehiwe eines französischen Krmtt-- nentalblocks wird sich nicht kristallisieren. Frankreich wird zuletzt doch einsehen müssen, daß heutzutage nur mit Bajonetten keine ersprießlich Politik mehr su treiben ist

L M.

Franken leim sRbön.) Wegen Auftreten des Schar- lccchs unter den Kindern ist die Schule geschlossen worden.