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»ÄiÄss'Äss HlMNMM ^rmhintt ft^*1 -« ^ - ***- Amtlicher Anzeiger für den Kreis und die Sladi Schlüchiern

Nr 27

Dimstag, 6. März 1923

75. Jahrgang

Allerlei vom Trrge.

Sir Harald Stuart, der einst im Rheinlands und dann in Oberschlesien britischer Oberkommisiar war. ist gestorben.

Eine Abordnung lothringischer Metallindnstrieller hat sich bei Poiucaree über den Koksmangel beschwert, der zur Löschung zahlreicher Hochöfen geführt hat.

Der soeben veröffentlichte Reichsbankansweis zeigt eine weitere Zunahme des Banknotenumlaufs um 419,7 Milliarden Mark auf 3123,5 Milliarden Mark.

In Frankreich werden nach den bisherigen Fest- stellnngen noch 36 deutsche Zivilgefangene festgehalten, die sich zum Teil in Gefängnissen und Zuchthäusern oder auf der Deportationskolonie Cayenne befinden.

. e^Die Schuhmacher-Innung in Cuxhaven hat be­schlossen. die Preise für Reparaturen zu ermäßigen.

^Anläßlich einer a« dentsche Stndente« ergangenen Einladung, Oxford zu besuchen, fand in der Oxforöer Universität eine Aussprache statt. Nach heftigen Aus- nnandersetzungen wurde die Einladung an die deutschen Studenten mit 174 gegen 74 Stimmen gulaeheitzen.

Sie GKdanteihe beschlossen.

298. Sitzung des Reichstages.

Auf der Tagesordnung steht die zweite Lesung des Gesetzentwurfes über die Ausgabe von Golbfchatzanwei- sungen. Der AusMttz hat die ursprüngliche Vorlage zur Mittelbeschaffung für einen Devisenfonds dahin ge­ändert, daß dieser Zweck nicht im Gesetz genannt wird. Es sollen 50 Millionen Dollar durch Ausgabe von Schatzanweisungen flüssig gemacht werden.

Abg. Kraetzig (Soz.): Der Vorlage werde seine Partei trotz mancher Bedenken zustimmen. Er halte sie aber nicht für ausreichend und fordere deshalb eine scharfe Devisenkontrolle und Ausgabe einer mertbestän- bioen Anleihe für diejenigen, die keine Devisen haben.

Abg. Coenen (Komm.) steht in der Vorlage kein Mittel zur Stabilisierung der Mark und verlangt scharfe Maßnahmen dagegen, daß die Schatzanweisungen von den Banken nicht wieder zu einem Spekulationspapier gemacht würden.

Damit schließt die aßgemeüie Aussprache. Der Ge- sej-enLrmrrf wird gegen die Stimme« der ü-mmnniftcu m zweiter und dritter Lesung angenommen.

Es folgt der Gesetzentwurf über die Erhaltung lss- bensfähiger Krankenkassen. Ein Regierungsvertreter begründet die Vorlage, welche die Grenze des versiche- rungspflichtigen Jahreseinkommens auf 2,4 Millionen Mark herabsetzen will.

Abg. Hoch (Soz.) beantragt Ueberweisung an den Ausschuß für Sozialpolitik. Redner richtet scharfe An­griffe gegen den Reichswirtschaftsminister Dr. Becker.

Es entwickelt sich zwischen rechts und links eine heftige Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Abg. Hölletu (Komm.) wegen des AusdrucksIdioten" einen Ordnungsruf erhält. Ebenso wird ein Zuruf des Abg. Streicher (ö.-n.) gerügt.

Abg. Andre (Ztr.) wünscht Ausschutzberatung und fordert Erklärungen von der Verwaltung der Kranken­kassen.

Abg. Lambach (ö.-n.) spricht gegen eine übertriebene Zentralisatton und gegen eine Benachteiligung der Be­triebs- und Ersatzkrankenkassen.

Nachdem ein kommunistischer Bertagungsantrag nicht genügenö unterstützt wurde, führte

Abg. Maltzah^ (Komm.) aus, daß der Gesetzentwurf zu einer Sanierung der Krankenkassen durchaus unge­nügend fet

Die Abstimmung wird wegen Beschlutzunfähigkert des Hauses vertagt.

Die nächste Sitzung findet ant 8. März statt.

Der Handelsetat im Preußischen Landtag.

217. Sitzung.

Präsident geteert legt zunächst Verwahrung ein ge- zwei neue Gervalttateu der französischen und belgi-

gen ^_,_____.

schon Gendarmen gegen die Abg Frau Schiffgens (Soz.) und Dr. Lönartz (Ztr.i. Beide wuroen aus die unge­bührlichste Weise aus dem besetzten Gebiet ausgewiesen. Der Präsident stellt fest, daß sich der Landtag einmütig dem Protest anschlietzt.

Nach Erledigung Meuterer Vorlagen setzte das Haus die Beratung des Handelshanshalts fort.

Handelsminister Sieriug: Von der Ruhr hängen Schicksal und Dasein des deutschen Volkes ab. Das ganze Volk muß zusammenstehen gegen eine wirtschaft­liche Erdrosselung. Wir wollen erfüllen, aber das deutsche Volk muß dabei leben können. Ein Wirtschaftskörper, der von seiner Substanz abgibt, kann nicht lebensfähig bleiben. Der Einbruch in das Ruhrgebiet hat den Kampf um die wirtschaftliche Existenz verschärft. Mit Bajonet­ten kann man keine Kohlen fördern, auch wenn die Bru­talität sich noch steigern werde, wird die Einbruchsaktton keinen Erfolg haben. So denkt auch die Arbeiterschaft. Grimd zu ernsten Besorgnissen in der Kohlenversorgung liegt nicht vor. Das schließt nicht aus, datz wir wieder «rosse Mengen englischer Kohlen einführen müssen, und da hilft uns die Stabilisierung der Mark wesentlich mit Viel wichtiger ist die Störung in der Eisenproduktion, mo durch Einfuhr wenig ausgeglichen werden kann. Die Regt muß alles tun, um nicht eine größere Arbeirs- eraus entstehen zu lassen. Darum ist für Not- tten Sorge getragen. Der wucherischen Aus- beutung des Volkes treten wir mit größter Schärfe ent­gegen. ^m Händlerstand wird ebenfalls eine große Ret- »rtgung erfolge». Der Mangel an Zahlungsmitten bie­tet keinen Anlaß zur Beunruhigung. Der Ruhrbevöl­kerung sage ich für ihren heldenmütigen Kampf den Dank der Regierung. (Lebhafter Beifall.» Die Genrerbesteuer- «ieugebung sM so schnell wie möglich reformiert wer-

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AA^^E? lDem>: Der legal« Hansel hat durch Rückgang der Devrien große Verluste zu verzeichnen. ^^^E^z^s Kleinhandels besteht große Kreoit- N^^nd notwendig. Der Handel ist dem 2S«£Ä^^ aesolgt. Die behördlichen Stellen Wen ^2^^. vorangehen mit dem Abbau der Besonders wichtig ist der Außenhandel. Wir ^'jEN^wchder zu einer aktiven Handelsbilanz komucen. Darauf wird die Werterberatnua vertont.

Das Ergebnis der Nnhraktion.

Eine Bilanz des Ruhrunternehmens im Lichte de» französischen Schwerindustrie gibt das Fachblatt, dei MetallindustrierUfhte* Nach den statistischen An­gaben des Comitö des Forges wurden im Laufe des Januar infolge Koksmangels 26 Hochöfen gedämpft. Die Eifenproduktton belief sich im Januar auf 48 626 Tonnen, was eine Verminderung um 27 078 Tonnen gegenüber der Produktton des Vormonats bedeutet Die Produktionsziffer für Stahl weist im Vergleich zum Dezember eine Verminderung um 6866 Tonnen auf. Der Kokspreis, der im Dezember 95 Frauken betrug, be- trug in der zweiten Hälfte des Februar 150 Franken die Tonne und jetzt 198 Franken. Es handelt sich da­bei aber nur um die von der Verteilungsorganisation garantierte Lieferungsmenge, während sich der im freien " Verkehr darüber hinaus von den Werken erworbene Stoss weit teurer stellt.

Systematische Hungerblockade.

Nach einer Meldung desB. T/ aus Bochum ist der Warenverkauf in der Stadt noch weiterhin untersagt Es zeigt sich immer mehr, daß die Franzosen systematisch eine Hungerblockade durchführen wollen.

Die täglichen Räubereien.

Um sich vor einer Anzeige wegengewaltsamer Ne- zuirierung" zu schützen, gehen die Franzosen dazu über, die Regimentsnttmnrerii an den Uniforme« zu entfernen. In Hengste« haben sie Lebensmittelzüge au gehalten, an­geblich weil ihnen die bisher von Dortmunder Braue­reien täglich gelieferten drei Hektoliter Bier verweigert wurden. Erst nach Eintreffen des Bieres wurden die Lebeusmittelzüge wieder freigegeben.

In Essen gehen die Franzosen dazu über, besetzte Stratzentmünn ^agen auzuyarten. zu durch fernen uno den FahMästen Geld und Wertsachen abzunehmen. Sogar die Eilmahmen der Straßenbahnschafsner werden geraubt. Der Raub von LastZ und anderen Automobilen sowie von beladenen Fuhrwerken geht ebenfalls weiter.

Auf dem Bahnhof H nuborn fielen den Franzosen 203 Güterwagen, davon 150 mit Kohlen, in die Hänve. In Bochum haben sie die Kreiskasse mit drei Millionen Mark und die PoltzetSauptkane geraubt.

Da alle bisherigen Verordnungen des Generals De- goutte und der Rheinlandkommission wegen Eirrtreibung von Steuern und Zöllen keru Ergebnis hatten, wurde eine Verordnung des Generals Degontte erlassen, wo­durch die Besitzer von Kafsees, Restaurants und Hotels eine Champagner-, Zigaretten- und Tabaksteuer an die Alliierten bezahlen sollen. Falls sie sich dieser Verord­nung nicht fügen, würden ihre Lokale geschlossen werden. Diese neue Verordnung bezieht sich nur auf das Rutzr- gebiet und auf die Städte Düsseldorf und Duisburg. Milliardenzerstörung in der Bochumer Handelskammer.

Zu den Plünderungen und Verwüstungen der Bo­chumer Handelskammer erfährt dasB. T.". daß nach Schätzung der Wert der zerstörten und geraubten Ge­genstände über eine Milliarde Mark beträgt.

«ein Eiseubahneefirerk.

Vor kurzem ist eine Reihe von Eifenbahubeamten tm Bezirk der Retchsbahndirektion Mainz vor das franzö­sische Kriegsgericht in Mainz gestellt und mit empfind­lichen Gefängnisstrafen ohne Strafaufschub verurteilt worden. Die Verhaftung erfolgte im Zusammenhang mit den von den Verhafteten vorgenommenen Auszah­lungen von rückständigen Gehältern und Löhnen an Ei- senbahnbeamte und Arbeiter. Die Gelder sind größten­teils von den Franzosen beschlagnahmt worden.

Zur Begründung dieses Vorgehens machten sich die Franzosen die irrige Auffassung zu eigen, daß die Eisen- bahnbeöiensteten der stillgelegten Strecken sich im Streik befanden und die Gehälter und Löhne, die an sie ausge- zahlt werden sollten, Streikqelder seien. Wie bekannt, hat jeglicher Streik ein Zerwürfnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer wegen aller oder einzelner Bedingun­gen des Arbeits- oder Dienstverhältnisses zur Voraus­setzung. Derartige Unstttumigkeiten bestehen aber nicht zwischen der Eisenbahnverwaltung und ihrem Personal. Von Streik kann deshalb keine Rede sein, wenn auch die Franzosen sich bemühen, die Betriebsrube als Streik te propagieren. Es handelt sich im Augenblick um einen cttcht von dem Arbeitgeber oder Arbeitnehmer, sondern von außen her, d. h. durch die Besatzungsmächte vernr- sachtes Ruhen des Dienstes und der Arbeit (ausaenötigte Betriebsruhe), die das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer an sich unberührt läßt. Wenn dem­gemäß, auf Grmrd des fortbestehenden Dienst- und Ar- Heitsverhäktnisses trotz Unmöglichkeit der Dienst- und Arbeitsleistung Gehalt und Söhne vom Arbeitgeber fort- gezahlt werden, so ist es offenbar, daß von einer Streik- Unterstützung oder von Streikgeldern nicht gesprochen werden kann. Die Verurteilung der s, Zt. Verhafteten beruht deshalb auf einer Verkennung der Sachlage. Die deutsche Öffentlichkeit selbst hat ein erhebliches Inter­esse daran, daß mit der begriffsverwirrenden Bezeichn mma der Betriebsruhe als Streik restlos aufgeräumt wird.

Jeder zu seinem Teil unö mr seiner Stelle muß be- müht sein, diesen Begriff klar zu stellen. Wer ins be­setzte Gebiet reist, bat die Pflicht, dorr, wo die Treffe der Wabr^'it verschlossen bleibt, von Mund zu Mund auf- teeen» ** «txtex Wwf tm rrfiuheai der Eisenbahner

ruht ein schwerer Teil der Last des Avw«rkainp-es «e üe gerne tragen. Sie nicht ihnen zu erschweren, sie viel­mehr zu erleichtern, aebübrt iedem Deutschen.

Miißüung oüor wwvMW-

Zur Begründung des Beschlusses über den Ram ver E:,enbahueu im Ruhrgebiet und Rhein land behaup et die Nheinlandkommifsion, daß sie für die Sicherhei. der Besatzungstruppen sorgen müsse, weshalb ihr kein anderes Mittel übriggeblieben fei, als eine französisch belgische Zivilverwaltung an die Stelle des deutschen Eisenbahndirektoriums zu setzen. Es läßt sich voraus­sehen, daß die neue Zwilverwaltung, die in der engli­schen Zone mit einer Militärverwaltung zu rechnen gaben wird, zu «nzählige« Schwierigkeiten Anlaß geben muß.

Vorläufig ist mit der Gesamtentlasinng aller deut: scheu Eisenbahner zu rechnen, soweit sich diese nicht von den Franzose« für den neuen Dienst anwerben lassen wollen. Behauptet wird. Last mau bereits 680 Eise«- bohuer gewonnen hätte. Selbst wenn die Ziffer nicht übertriebe» wäre, bedeutet dies bei den 121000 Eisen- bahuer« aus dem linken Rheirmfer alles« nur eine äu­ßerst geringfügige Zahl.

Neuer Prolest regen franzöftsche Willkür.

Ju einer durch die deutschen Vertreter in Paris, London und Brüssel übergebenen Stote erklärt die ReWKregieruug, daß die französische und belgische Re­gierung gemeinsam das System der militärische« Hand, ; rerche gegen deutsche Städte am Rande des nach dem Verteilter Vertrag besetzten Gebiets fortgesetzt haben. So marschierten sie am 4. Februar in Offenb«rg und ZppeWyeier, am 13. Februar belgische Truppen in E«»- merich nutz Wesel und am 25. Februar französische Trup­pen in KvUlgÄwmter, Taub, Lorch, Lorchhänse«, Nie- ^r-Dvstr«dsrf und Ooec-Di-sieudors ein.. Am 26. Fe­bruar teilte Frankreich die Besetzung der Zwifchen- ü-ume zwischen den Brückenköpfen Köln, Koblenz und Mainz mit und begründete diese Staßnahme damit, daß sie die eingesührte Zollkontrolle wirksam gestalten rooßte. In einer ähnlichen Mitteilung an die Reichs- regierung fügte die Interalliierte 3ltzei»laNdkommisfion hinzu, daß die Besetzung auch wegen der Zwischensälle

M. ü^^wgwtzugen in du habe. Die RmHsregieruys

ächte also

darauf, irgendeine Bestinnuung des Völkerrechts oder Verträge cmzuführen, woraus mau das Recht zu dtefcii Dkatznahmfl herleiten wolle, sondern begnüge sich da­mit, die gewaltsame BefeMug über das im Friederis- bertrag vorgesehene Niaß hinaus mit der Notwendig­keit zu begründen, die zur Durchführung eines rechts­widrig eingeführten Zollfyftems geschaffenen Verrval- Imtgßmaßnahmen wirksam zu gestalten. Im übrigen sei der Reichsregiernua von Zwischenfällen nichts be­kannt. Sie wisse nur, daß die dortige Bevölkerung von Freiheiten Gebrauch machte, die Seit Bürgern jedes de- mokrattschen Staates zustünden, die aber der Bevölke­rung des besetzten Gebietes durch die Rheinlaudkom- mission immer stärker verkümmert werden. Die Reichs- regierung legt gegen diese neue Gewalttat schärfste Ber- wahrnng ein, ebenso gegen die Entscheidung der Rhein- landfcmmiffißit, die Gebiete zwischen den Brückenköp­fen ihrer Zuständigkeit zu unterstellen, wodurch sie sich abermals in den Dienst der Gewattaktion Frankreich-, gestellt habe.

Der Menschenraub für die Fremdenlegion,

t* Aus Scharnhorst wird gemeldet: In den letzter: Tagen wurden zahlreiche französische Werber für die Fremdenlegion auf dem Bahnhof in Hamm festgestellt Sie machten sich hauptsächlich an junge Leute heran, be­zahlten für sie Kaffee und Getränke und beauftrw-ten sie, für eine große Summe einen Brief nach Efsen ü^ bringen und ihn im Lkobleusyndikat, wo sich die iran= Mische Kommandantur befindet, abzugeben. Bei der Aushättdiaung des verschlossenen Brrefes in Epen müs­se a die Leute dann zu ihrem Erstaunen erfahren, da» der Inhalt des Briefes lautet:Anwerber fürdie Fremdenlegion, Eußkirchen. Inhaber kann französiiche und belgische Militärzüge benutzen."

Schamer bei Kömg Georg.

Es bereite: der Pariser Presse sichtliches Unbehagen, saß der englische König und die Königin den deutschen Botschafter Ethamer und dessen Gatt»« z«m Frühstück zmyftimen. Es wird allerdings darauf verwiesen, daw dieß nicht eine ganz ungewöhnliche Maßnahme sei, da der König am vorigen Freitag mit dem japanischen Botschafter geweift' habe. Aber darüber können die Auslegungen der frcw Mischen Zcrtuugen doch mcht dr­über hinwegtäuschen taß eine ErMhsng de»,: deutschcn Botschafters in der Zeit des Ruhrkonfl::^ eine blon­dere Maßnahme des englischen Königs »er.

Hnldrgung Llond Georges in Ediuburg.

>» Lloyd George hat sich m einer Ansprache an oer Nus- versität Edinburg als Lord-Rektor emgefüvrsi früheren Ministerpräsidniten wurden stürmische Huldi­gungen dargebracht. Der Universitätssaal, b^: ^ Tauschen faßt, hätte noch dreimal so groß sein -/^^^ das Publikum, das Zutritt verlangte, fassen zu können.

Zölle auf Lebensmritel.

t-4 Duisbu r g. Die Franzosen gehen dazu über. bei Spediteuren und Enrpfängeru von Lebensmittclscndun- ger die französische Zollabgabe zn verlangen. Da hiess Zollabgabe mit der Anerkennnnna der französischen Zoll- loheit gleichbedeniend wäre, wurde sie verweigert. Die Franzosen verhinderten darauf mit Gewalt die Aus- ladüng der Güter, verhafteten die mit der Ansladnns lcaulFagte» Arbeiter und führten sie ins Gefängnis.