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Schlüchierner Zeitung

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Amtlicher Anzeiger für den Kreis und die Statt Schlüchtern

Nr 35

««MNEÄ-ta-wa^

Samstag, 24 März 1923

75. Jahrgang

pariser Börsenmanöver.

Der Zweck der Presseaktton Pomearecs.

*» Es wurde zunächst angenommen, daß Poincaree mit dem Pressefeldzug, den er in den Pariser Zeitungen ent­fesselt hat, das französische Volk auf event. Verhanölun- gen über eine Beendigung ses Ruhrunternehuiens vor- bereiten wollte. Inzwischen ist aber der Zweck der fran- zösischen Presseaktion deutlicher sichtbar geworden. Pvin- caree verfolgt damit das Ziel, den Jmnken zu stützen. Bisher hat Frankreich ungeheure Stengen Geld ausge­geben, um zu verhindern, daß der Franken, der nach dem Einbruch in das Ruhrgebiet stark gefallen war, weiter sinkt. Da die Börse ein Wertmesser für die Politik, »der besser gesagt, für die Ausrvirkungeu der Politik ist, will Jrankreich auch dieses Mittel in Anspruch nehmen, um scheinbare Erfolge des Ruhrabenteuers vorzutäuschen und dadurch versuchen, einen moralischen Druck auf die deutsche Widerstandskraft auszuüven. Es wird gemeldet:

Die Pariser Zeitungen beschäftigen sich weiter leb­haft mit der Entspannung, die im Ruhrgebiet eingetre­ten sein soll.Perit Par'sren" schreibt in einem Leit­artikel, die beginnende Eucsvarmuug werde jedenfalls m den Finanzkreisen der Schweiz, Englands und der Ber­einigten Staaten als ein Vorzeichen für das Aufhoren des deutschen Gidernaaecs angesehen. Dies zeige sich auch in dem Steigen des französischen Franken. Jetzt werde man in Frankreich und Belgien ohne Ungeduld und ohne Nervosität das Ende des Zweikempses abwar- ten und inzwischen so viel Koks wie möglich für die fran- wiifdü und belgische Eisenindustrie zusamrnenbringeii, damit diese vor Arbeitslofigkeit und Arbeiterentlassungen bewahrt werde. Frankreich werde es verstehen, solange zu warten, als es notwendig sei, um Berlin zu veran­lassen, ein vernünftiges Angebot zu machen. Frankreich wolle weder den Zusammenbrach noch die Zerstörung oder Zerstückelung Deutschlands und keine Annexionen. Aber es müsse auf jeden Fall darauf bestehen, daß Deutschland, wenn es wolle, daß Frankreich die Ruhr freigebe, die Entschädignngs ah?ungeu, zu denen es sich im Vetfailler Vertraa verpflichtet habe, leiste und die Sicherste»»«« Frankreichs am Rhein gewähre.

In England ist man von dem neuen UMruetzmen Poincarees nicht sehr überzeugt. Dorr vetutü ^ ganz offen die Ansicht, daß der Rückschlag in Frankreich sich umso stärker aus Wirten müsse. Es wird gemeldet: Die französische PresseaMou zur Stützung, des saufen wird mit viel Geschick und leider mit vine der Sensa- tiorsprene der ganzen Weit fortgesetzt. Paris wird sticht müde mit allen Mitteln glaubhaft zu machen, -w Ka- viinlattMt Deutschlands stehe bevor. So schreibt die Pa- riier Presse, die deutsche Regierutig tauahe sich bitter, wenn sie meine, Jrmrkreich werde angesichts seines so gut wie errungenen Sieges aus deut Boden der Gleichberech­tigung verhandeln. Deutschland habe etnsach seine Un- terwerfttug ENkündigeu und dann ein neues Diktat enffgegenzunehmen. Das Gm>ze wird Maerunsek mit vielen Bersickierungen, saß Frankreich im Begriff stehe, die Früchte -es Sieges einzuheimreu. Diese letzteren Versicherungen ernteten den offenen Hohn aller uuac'- hüngiatn englischen Berichierstatt-r im Rnhrgebiett Da die Dummen aus der ganzen Welt aber tue Mehr Heft bilden, Hai dieser ganze Lügenfeidzug dem Franken tat­sächlich geholfen. Wobl-ilsormicrie Kreise m England und aber überzeugt, daß die Reakt!«« um so starker sein wird, wenn die Welt diese Lügen als Lugen begreift und werft, daß der deutsche Wi-^rtand so wenig vor Sem Zusammenbruch sieht. Saß er vielmehr.viel (äuget dauern wird, als die meisten Leute es sich träumen lassen.

Eme KonSrollkommifsion abgeblitzt.

»»Eine Abordnung der interalliierten Militärkom- mission hat den Versuch unternommen, den Betrieb der Aero-Slvud-R.-G. auf dem Flugplatz Staken bei Span- bau zu besichtigen. Unter den in Zivil erschienenen ErftenleoMzieren befand sich auch em. Belgier. Die Ab- orönmtg war vorschriftsmäßig von einem .Archen ^r fixier dem Major von Leouhardi, begleitet. 911 v die kemn auf dem Flugplatz erschienerl, trat sofort der Betriebsrat zusammen. Er begab sich zu dem Eiuentü- Antomobil und erklärte der Abordnung, der Betriebs­rat könne für die Sicherheit der Herren während des Besuchs nur dann garantieren, wenn versicherst wurde, daß sich kein Franzose oder Belgier unter den kontrol­lierenden Offizieren befände. Der Führer der Abord- uung gab an daß ein Belgier dabei wäre und daß man infolge der Erklärung des Betriebsrats daram Mr- -ichte, die Besichtigung voraunebmeu. Die Kommission kehrte unverrichteter Sache zurück.

Französische Repressaften.

Wie dasEcho de Paris" aus Mainz meldet. Hat die alliierte Ptilitärbehörde in Koblenz als Repressalre acaen die Verhaftung des Korrespondenten be» Pariser ^ntmnstaE in Berlin den Redakteur derCrw- lenzer fteftung", Dr. Meermann, verstattet. Aelmliche Änabmen würden jedesmal getroffen merden wenn ein französischer Journalist von den deutscheu Behör­

den verhaftet werd«.

Verkehrssperr»««.

»--Die interallftefte Rheinlandkomniission hat in einer Sitzima unter dem Bmfttz Tirards beschlossen, den ge­samten Nachtverkehr zwischen dem besetzten und nilbe- setzten Deutsch!«ich, ausgenommen den Eisenbahno-r- sehr bis auf Widerruf von 8 Uhr abends bis o Uhr Die Verordnung ist sofort in Kraft getreten. Zur Begründung werden ^e im besetz­ten Gebiet begangenen politischen Anschläge angeführt. l2ie nächtliche Berkehrskontrolle soll es verhindern, -au Urheber von Anschlägen aus dem Rheinland in das

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Das Attentat au? Smi'et»

BevorstehenSe Kerhaftnng -es Täters.

w Die deutsche Polizeibehörde in üb tu hat sich auf das eifrigste mit ihren gesamten verfügbaren Kräften um 'He Aufklärung des Attentats aus Sureets bemüht. Sie ist bereits im Besitz der Pernmalien sowie eines Licht- bildes des Täters. Nach zuverlässigen Informattone« steht die Verhaftung unmittelbar bevor. Im Zusam­menhang mit der Untersuchung der Angelegenheit ist der Geschäftsführer der deutschen Volkspartei der Orts­gruppe Köln, Dr. Regh, Mittwoch abend verhaftet wor­den, nachdem bei ihm in seiner Mwesenheit eine Hau" snchung vorgenomme» worden war. Ebeumlls ist i Herausgeber' der KorrespoUdenz »Das Rheinland", Paß, verhaftet morde«. Der Sekretär der Deutschen BES-

s-

partei, Dr. Regi«, der ebenfalls verhaftet worden war, ist wieder aus der Hast entlassen worden. Welche Ver­dachtsmomente gegen die bethen noch verhaftete» Her­ren vorliegen, ist nicht bekannt.

Die lammt die Seichsindexziffer zustande?

Der »Reichslndex' wird heute vielfach Berechnungen im wirtschaftlichen u«d j>rv unten Leben zugrunde gelegt, ohne da« man sich allgemein über das Zustandekommen der Indexziffern klar wäre. Eine kurze Dar- legung über die Art der Berechnung wird daher das Interesse der Leser finden.

Die Reichsindexziffern über die Lebenshaltungsko- steu werden auf Grund amtlicher Preiserhebungen be­rechnet, die sich auf Nahrungsmittel, Wohnungsmiete, Heiz- und Leuchtstoffe und Bekleldurigsgegenstände er­strecken und fortlaufend in 71 deutschen Städten vorge- nonrmen werden. Unter Berücksichtigung des Bedarfs einer aus zwei Erwachsenen und drei Kindern im Alter von 12, 7 und 1% Jahren bestehenden Jamitte ist eine Normalratton für einen Vierwochenbedarf aufgestellt worden, deren Kosten jeweils festgestellt werden. Hier­bei wurde von den Verhältnissen der Nachkriegszeit aus- gegangen. Die Normalration ist zu dem Zwecke festge­setzt worden, um jedem der erfaßten Lebensbedürfnisse und Nahrungsmittel das feiner Wichtigkert entsprechende Maß in der Gesanftlebenshaltung zuzuweiien. Brot ist oeshuth oelspietswerMinu 47 Kg. eingesetzt worden, Kar Asseln mit 70 Kg., Speck mit Ich Kg. und «rett mit 4,5 Kg. usw. Für das Wohrrbeöürfnts ist die Zweizinwrerwoh- nung mit Küche angenommen. Damit soll aber keines- uregs gesagt werden, daß nun eine Jaunlie unter allen lUnstänkM mit diesem beschränkten Maß von Lebensbe- dürfuissen auskommen könne. Die Reiü-sinderzMeru

. DoUar-

Schatzaumrifnnge» des Deutsche« Reiche*

Garantiert von der Neich-dauk 258

Seeluft der Zeichnung:

Sonnabend, den 21 Harz 1923

können und sollen unter reinen Umständen zur Bestim­mung eines Existenzminimums dienen, sondern nur cm- geben, in welchem Verhältnis die Gekamtkosten der Le­benshaltung im Durchschnitt des einen Monats gegen­über dem anderen jeweils sich verändert haben.

Wie wird nun die Reichsindexziffer berechnet?

In den 71 Städten finden monatlich an zwei Sftch- tagen, die im ersten und letzten Drittel jedes Monats lie­gen, Preiserhebungen statt, deren Zuverlässigkeit auch dadurch verbürgt ist, daß sowohl Arbeitgeber- als Arbett- uehmervertretungen stets dabei Mitwirken. Die für die einzelnen Gemeinden ermittelten Stichrags-Teuerungs- zahlen werden in Mmeinde-Grötzenklassen zusammenge­faßt und mit der Einwohnerzahl aller derselben Größen­klasse angebörenben deutschen Städte gewsaen. Aus die­sen gewogenen Durchschrnftszahleu wird die ReichS- Durchschnittsziffer gebildet, die mit der Jriedens-Teue- runchszahl l 1) ist Beziehung gebracht, die Stichtags- Reichsirrdexziffer ergibt. Das Mittel der beiden Stich- tagszahlen ist die Reichsindexziffer für den Monats­durchschnitt.

Wodurch wird die Höhe der Reichsindexziffer beein- fUrfsL warum erscheint sie niedriger als z. B. die Preis- veiwielmachnug der meisten Lebeusmittel?

Bei der Berechnung der Reichsindexzister ist mftür- lich auch die WohuungSmiete mit berücksichtigt, die vor dem Kriege 23^ v. H. sämtlicher in die Berechuttug ein= bezogener Lebensbedürftiffse betrug, während sie im Jebruar 1923 nur 0,5 v. H. davon ausmachte, d. h. nur etwa einen doppelten Stuudeulohu gegenüber fast einem Wochenlohn vor dem Kriege. Auch das Markeubrot, das im Jebruar nur etwa das 15,'Mache des Jnedenspreises kostete, und die Kartoffeln mit dem 2000fadxn Preis be- einflussen, besonders durch ihre verhältnismäßig großen Mengen in der Ernähruugsrativn, die Höhe der Reichs- lUdexziffer beträchtlich. Aber auch diese wichtigsten Le- bensmittek müssen ihren Einfluß bei Jeftstellung der Indexziffer behalten, will man nicht das ganze Bild be- smBt lüften.

^te iprungyasle Entwicklung der Teuerung ist Äl den letzten drei Monaten von Stockungen und auch nor^ ubergehenSen Preissenkungen uMerbrochen worden, die es schwierig machten, auf Grund von zwei Stichtagserfte- düngen euren annähernd zuverlässtge« Durchschnitt für die Teuerung rm Monat sestMhakten. «m Januar er­scheint die Reichsindexziffer mir einer Steigerung von nur 63,5 v. H. zu nredrtg. wen sie durch Sie nach dem Kuriremsall einfetzende außerorbrntssche Preissteigerung im Anfang Febrsar schon rängst überholt war. An dem Stichtag im ersten Drittel -es Mmmts Dar «e PreW- Weigerung eben noch ganz aermg. Mr Fehrvar ftegerr dre Dinge nun umgekehrt. Die RE-n»derMfer ^ Wir diesen Monat eine Stets' ung von 138 t>. & emf was vielen an hoch erscheint. Die ReichSrnderNiier hat jedoch sowohl für den Monitor wie fßr den Febrir« ein tat durchschnittlichen Verhältnissen in beiden Vdmrale« ent« sprechendes Bild der Teuerung gegeben.

Vorbereit««» auf tat Nückzu«?

»-»Paris. Die franzöfische Presse versucht «tf etw wette Art und Weise die öffentliche Mein««« auf einen diplomatischen Schritt in der Ruhrfrage ooaznbereite».

Sie veröffentlicht eine Reihe von Telegrammen and dem Ruhrgebiet, die einen bevorstehenden Umschwung in bei

Halt«»« der deutsche« Beamten festftelle« mollen. Es wirb berichtet, daß Beamte, Bürgermeister «ub Jour­nalisten ihre Dienste anbieten. Die gesamte Presse -ringt derartige Mei-uuge» mit großen auffälligen Ueber; schritte«. Der »Petit Paristen" behauptet, glnstestellte aller Grade her -entschen Berrvaltuagen im R«hrgebier hätten sich den französische« und belgische« Behörde« zur Verfügung gestellt. Abordnuuge» hätten erklärt, -atz sie bereit seien, die Berordnungen des Generals Desoatte anzuschlagen. Die Leiter der Kriminalpoltzei HStten versichert, sie würben mit großer Frende mit der Be­satzungsbehörde dufnnunenarbeiten und die Ruhe und OrdnRNq sichern. Die Direktoren und Chefredakteure aller Zernagen des Ruhrge-ieles hätten sich mit groxer Freude bereit erklärt, die Verordnungen nah Befehle der miMSrffche« Führer zu oeröffentliche«.

Der Berhandlungspla« schon fertig.

--»Paris. Nach einer Mftteil«»« Mareell Hniins im Echo de Parts" hat eine pochnepeaS« poiritsche P«,ov: lichkeit erklärt, Satz der fta«zöfische EnifchäbignngSMa« für den Tag bereit liege, an dem Deutschland auf direk­tem Wege Berhaudlnngsvorschläge mache, die eine Auf­nahme der Verhandlungen erulöglichen.

Le Trogenr außerordentlich befriedigt.

»» Paris. Der französische Ardeitsmimster ^ Trv- gun bat die GrubeConcordia" besichtrat, am der man im Begriff sei, 3000 Tonnen Koks für Jrankrerch zur Verladung zu bringen. Ve Trechter fuhr dann nach Es- fen wo er die frenzösisclstn und belgiidüii Jugeureure versiumueite und ihnen feine Anerkennung für die voü- bromieu Leistungen (U aub'vvadi. Den Vertretern der Presse erklärte er, die Ausbeutung der .noblen- uns Kokovorräte auf den Grubeuplätzen der Ruhr habe ve gönnen und iverde ohne Unterbrechung fortdauern. tsfif nc der Haupttransporrwege der Meiu-Herue-Kanal, iei fei* einigen Tagen sabotiert und unbrauchbar gemmist worden/ Er sei durch die Anstrengungen des fratwi- schen Personals wieder rustand gesetzt worden. ^ie Deutschen würden erkennen, daß Frankreich die Hinder- Nisse nacheinander wieder beseitigen werde. Noch senrer Zistckkehr nach Düsseldorf empfing der MEer wieder einige Vertreter der Presse denen er sagt: Ich kann lstu-«fügen, daß mit Ende dieser Woche von den xaoer rlönen 2000 Tonnen täglich abtrauSportiert rver^nr kön­nen (!) Ich bin su meiner Reffe anserordentufh be^ friebißt. Der Minister ist über Aachen nach Par s zu- rückgekehrt.

Answeisnng der neutralen ^aurnahnen.

^London. Nach einer MetSsnq derTimes" aus Men hat der alliierte MilitärkommauSaut infolge der Nachrichten in der neutralen Presse über die Vorgänge in Buer beschlossen, asten neutralen Pressevertreter« e Erlaubnis Inm Ausenthali im Ruhrgebiet zu entzieheu. Die Erlaubnis läuft am Souuaben» ab und »ird vor, aus sichtlich nicht mehr erneuert werden. 3«bl«^e JonrnaNste« werden deshalb am Montag das besetzte

Gebiet verlassen müssen.

Proteststreik der Jnstizbeamten m Esse«.

^ Bochum. Sämtliche Bearme mu> Anäesteüte des E'- fester Landgerichts haben beschlossen, anläßlich der V. Haftung des Landgerichtsdirektors Dr. Vollniar am ^ Ptärz in einen 24stündigen Streik zu treten. Es ^verdeu ir»S< s«»- G-ELs-biwd- m W« geschlossen sein.

Wirtkchafts-Spionage.

^ Bochum. Aus Essen wird gemeldet, daß bei der Be- setzlmg der Äugust-Thyssen-Hnite vor emigen 4.6^» durm die Franzosen zahlreiche photograpische Auftrao^ men der Lagerbestände an Kohlen: Koks usw.gemmut wurden. Die Jngenieurkommisston photvaraphierte ius- besondere auch alle Neuanlagen. die ine ^ugMt-Thchwn- Ete als Ersatz für bad verrorengegmigeue ^rk veser- bhtgen errichtet hat. Es^bauöeU sich bei dieser,Ma«- uahine offenbar um eine Spionage unS um ^to^.^' ftellungen der Produktionsmoglcchkeit,"^ ^5 Agerhe- stände zu machen, Sie aberunlieb unzuverlässig sein der Stitrse der Zeit wnute» dieAnge- nieure kaum genaue Ausnahmen nrächen Dir W<rkl<.»- tuug hat Protest gegen das Vorgehen eingelegt.

Ein Mörder unter französischem Schutz.

w Trier. Vor einigen Tagen erschoß der Friseur staunn einen Hausmann namens Cewer. Die devtsche Vebörde erließ einen Verhaftungsbefehl gegen Hamm, desken Ausführung ledoch verboten wurde, da Harrun unter franzsuschem Schutze steht.