Schlüchterner Zeitung
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Amtlicher Anzeiger für den Kreis und die Stadt Schtüchkern
Nr. 37
Donnerstag, 29 März 1923
75. Jahrgang
Allerlei vom T«gs.
Der StaaLsgerichtshof hat die Versanunlur.gs- und Aüllösuugsverfüguug gegen den Hochschulring deutscher Art in Jena ausgehoben.
Der süddeutsche Senat des Staatsgerichtsboss wird am IL April gegen den Pfarrer Traub wegen Beleidigung des Reichspräsidenten verhandeln.
Der Siettitler Dampfer „Finnland", mit Stückgut aus der Fahrt von Lübeck nach Lbriftrania, ist südlich von Grenaa gestrandet. Die Bemühimgen, das Schiff flott zu machen, sind bisher vergeblich gewesen.
Neue Verhaftungen.
w In der Hochverratssache Roßbach und Genossen sind U! Berlin drei weitere Personen polizeilich festgeuom- nten worden, und zwar Major a. D. von Stephan« Oberleutnant a. D. von BAow und der frühere Privatsekre- iür Rotzbachs namens Pelz. Alle drei werden dem Richter zugeführt. Die in der Provinz von der Berliner Polizei Festgenommenen sind inzwischen sämtlich den zuständigen Gerichten vorgeführt worden. Gegen 10 Vvr- gcMhrte wurden richterliche Haftbefehle erlassen, nämlich gegen Major a. D. v. Lelsnitz, Hauptmann a. D. Brink- münn, Schriftleiter Quindel in Hannover, Schriftleiter v Salomon in Stolp, Architekt Spinöser, Landwirt He- remleben Maschinenmeister ZimmaaS/ Kaufmann Eich- mqnn in Naumburg, Kaufmann Eckhardt in Casiel und Landwirt Haerte in Bad Koesen. In Jena hat die Polizei den Geschäftsführer der Teutschvölkischen Freiheits- paliet tmd den Vorsitzenden der Ortsgruppe, Korvettenkapitän a. D. Göttinn, festgenommen. Die in Breslau verhafteten Wilhelm Kleurm und Johann Treller, die auf Grund der Verordnung des Reichspräsidenten vom 4. Juli 1924 in Schutzhaft genommen worden waren, sind aus det Haft entlassen worden.
Borstellnnge« der thüringischen Regier»««.
Dem „B. T." zufolge hat die thüringische Landesregierung bei der Reichsregierung ernste Vorstellungen wegen der „rechtsradikalen Umtriebe" erhoben. Dabei hat sie der Reichsregierung ausführliches Material über diese Treibereien Vorgelegt. Die Regierung behauptetes babs sich herausgestellt, daß in Thüringen, das heute infolge der Regierungsmahnadruen geWissermästcu Las waffenloseste Land sei, von 5 entdeckten Wassenlagern im Durchschnitt 1 auf die Arbeiter entfiele, während die übrigen rechtsradikalen Elementen gehörten.
Alarm«achrichtev uns Bayer«.
Angeblich gut unterrichtete Kreise Münchens behaupten, daß die nationalsozialistische Arbeiterpartei in Bayern gegenwärtig über 40 Hundertschaften verfüge, die. in Abteilungen lBataillonens und Verbänden organisiert seien. Aus beschlagnahmten Briefen gehe hervor, datz Hitler die Anweisung gegeben habe, sich bereit zu halten. Wie weit seine Bemerkungen, die er am 18. sJPruar S. Js. auf einer geheimen Führerkonferenz gemacht hatte, zutreffend seien, wonach die Sturmabteilnn- tzkn mit der Reichswehr und der Schutzpolizei in Zu- santmenhans ständen, müßte die Untersuchung noch fest- ßelren. In den letzten Tagen erst habe Hitler in einer gegen die Regierung und den Parlamentarismus gerichteten Rede wörtlich gesagt: „Wir wollen keine parla- mentaristlie Partei sein, sondern eine nationale Siurm- armee, die Deutschland von den Parlamenten und den „November-Verbrechern" befreien wird."
Der „Vorwärts" meldet aus München, daß dort am Sonntag früh aus Berlin, Nürnberg, Augsburg, Re- Kensburg usw. Trupps von Hakenkreuzlern eintrafen. An mindestens vier Stellen wurden Felddienstübungen abgehalten. Ein Parademarsch vor Hitler und v. Kahr schloß die Uebungen. Nach einer Meldung der „V. M haben sich an dem Ausmarsch der Hitlerleute auch die vereinigten vaterländischen Verbände oewiligt. Erst als gegen Abend die NationalsoLialisten demonstrativ durch den tzZannkreis des Landtags ziehen wollten, trennten sich die Angehörigen der vaterländischen Verbände von ihnen.
Der Völkerbund soll vermitteln.
Vorstoß Lloy- Georges gegen Bonar Law,
Besondere Bedeutung und vielleicht einige Fortschritte in der Lösung des Ruhrproblems könnte man von der Rede erwarten, die Lloyd George im Unterhaus gelegentlich der neuen Ruhrdebatte halten wird. Man erklärt in Paris, daß das Auftreten des gewesenen 9Jü= Nifterprästdenten als das bedeutsaruste Ereignis fest seinem Rücktritt zu betrachten fei. Man hofft, er werde einen fertigen Plan vorlegen und für diesen nicht nur die beiden liberalen Parteien, sondern auch die jüngeren Elemente in der konservativen Partei gewinnen und dadurch die Mehrheit, die Bonar Law bei der letzten Ruhr- debatte erzielte, und die nur 48 Stimmen betrug, ent- rveder bedeutend abschwächen oder gar in eine Minderheit verwandeln könne.
Lloyd George wird beantragen, das Rhein land unter dem Schutz des Völkerbundes vollkommen zu entmilitarisieren. Die Entmilttarisierung müsse von Deutschland, aber auch von Frankreich .vollzogen, werden, das mit seinen Truppen das Rheinland räumen müsse. Eine Londoner Depesche des „Neuvork Herold" zufolge würde Bonar Law diesem Gedanken Lloyd Georges nicht durchaus ablehnend gegenüberfteben. Man gesteht in politischen Kreisen ein, daß Lloyd George einen günstigen Augenblick abwärts um einen Druck auf die Regierung auszuüben, aus der bisherigen W switiät herauszutreten. In großen Kreisen des ,>ng- lischen Volkes gewinnt der Gedanke, die ^ihemlaude zu cntmUijarisiereu (!) immer mehr an Boden. Allerdings nu>>do Frankreich. wenn der Völkerbundsrat. wie piom
I George verlangen wird, sich bereits in seiner nochffen ' Tagung ain 10. April auf Antrag der englischen Abord- nung mit der Rnhr- und Rheinlandfrage beschäftigen wird, beantragen, daß Frankreich in denl ennurlstari- sierten Gebiet' die Hälfte der Gendarncerie stelle. In England wünscht man allerdings, daß die Völkerbunds- geniarmerie, die ktinftig über die Sicherheit Ln Rhein und Ruhr zu machen Hütte, zu gleichen Testen aus Angehörigen aller Nationen zusammengesetzt wäre. Mau erwartet, daß durch die Rede Lloyd Georges die errg- lische Regierung gezwungen werden konnte, endgültig Stellung zu der Ruhrfrage zu nehmen.
1,8- Billio«en-Anleihe i« Pole«.
Der polnische Sejm nahm eine Regierungsvorlage über die Anfnahme einer Staatsanleihe in Höhe von 1800 Milliarden Mark an. ferner einen Antrag der Lano- kMunission, für die polnischer Aesiedler im Osten einen Kredit von 50 Milliarden zu eröffnen.
Kohle« für die englische Zone.
Nach einer Meldung des „Neuyork Herald" aus Düsseldorf hat die deutsche Eisenbahuverwaltung mrt der englischen Eisenbahnunterkvmmission in Köln erne Ver- ein Harun g getroffen, daß zwei Kohlenzüge mit ie 40 Fstnfzehntonnenwaggons täglich für die deutsche Judu- steie in der englischen Zone gestellt werden sollen. Di« ersten beiden Züge sind bereits tu Köln angekomm«r Die Franzosen haben ihre Abfahrt von Hengstey nicht verhindert.
Nach einer Meldung aus Berlirr handelt es sich hier- e«i nicht um Kohlenbeförderung für die derrtsche Industrie. so Usern um die Beförderrrng von Eri enbahndrenst- koblcu für das $>e&tet der englischen Zone.
Deutscher Erbfehler.
Die Neigung des deutschen Volkes zu inneren Zwi- stigkeiten ist ein Erbfehler, der ihm schon unendlich großen Schaden gebracht hat. Nicht etwa deshalb, weil innere Auseinandersetzungen überhaupt als schädlich'und gefährlich anzusehen wären, sondern deshalb, weil die inneren Kämpfe meistens auch vor staatspolitischeu Nor- w?udigkerten in Zeiten.schwerster äußerer Bedrängnis nicht verstummten. Wenn der Parteihader eines Volkes derartige Kampfforuten annimmt, dann muß er zu einer Zersplitteruna der Kräfte und in Zeiten der äußeren Gefährdung der Staatssicherheit und Einheit zuv! Verfall führen. Seit den unglückseligen Herbsttagen von 1018 haben wir die verderbtuhen Folgen innerer Zerrissenheit anfs schwerste erupfunden. Als dann im Januar d. Js. nach dem Einfall der Franzosen und Belgier in das Ruhrgebiet aller innerer Streit begraben wurde und sich die politischÄl Parteien zu einer Einheitsfront von Breitscheid bis Hergt zur Durchführung des passive« Widerstandes zusammenschlossen, hat das deutsche Volk wieder ein Beispiel seiner Straft und Stärke gegeben, deren es fähig ist, wenn es einig ist, roenn es sich nicht durch Sonderbestrebuugen zersplittert und wenn es sich nicht durch inneren Kampf ‘eine Kräfte zermürbt. Es ist deshalb umso beöanerlicher. daß Außenseiter dieser Einheitsfront auch in dieser Zeit ihr verwerfliches Treiben nicht eingestellt haben, um wenigstens nicht die innere Geschlossenheit des Volkes zu gefährden und den Widerstand zu lahmen. ES war >--holb sehr fatal, daß der preußische Innenminister M dieser ernsten Zeit gezwungen war, im preußischen Landtag die Bestrebungen eurer parlamentarischen Partei aufzudeckeu, die, wenn die Mitteilungen, die darüber bisher in die Oeffeutlich- . seit gedrungen sind, in ihrem wesentlichen Kern nicht übertrieben sind, als außerordentlich bedauerlich und ebenso wie die Politik der Kommunisten als eine DeSpe- radopolitik bezeichnet werden wüsten, die uns heute Nichts nützt, sondern nur auf das schwerste schadet, weil sie nur unnötig Erregnug und Mißtrauen in das Volk hinein trägt und gerade in dieiemgen Kreise, die heute in erster Linie für die Erhaltung unseres Volkes als Nation und unseres Vaterlandes als unabhängiger freier Staat mit Gut und Blut einstehen. Besonders schädlich ist es aber, daß aus den ganzen Vorgängen eine Staats- aktion zu werden droht, die schwerlich die Gernüter so rasch wteöer zur Ruhe kommen lassen wird. Das geht auch daraus hervor, daß bereits die thüringische Regie rung Vorstellungen bei der Reichsregierung erhoben und mir neuem Material ausgewartet bat, dessen Geheimhaltung im Interesse unseres Volkes unbedingt notwendig gewesen wäre. Die Gefahr ist »ehr naheliegend, daß Die Enthüllungen eine neue verstärkte Reaktion auf der Gegenseite ausüben werden. Es muß daher alles getan werden, um diese Reaktion zu mildern und die innere Geschlossenheit des Volkes zu erhalten, indem mit allen Mitteln verhindert mirs, daß die Einigkeit des Volkes von irgendwelcher Seite gestört wird. Wer realvolitisch denkt und sich der Verantwortung gegenüber seinem Volke und Vaterlande bewußt ist. wird ganz entschieden jede Quertreiberet verurteilen und sie zunichte zu machen suchen. Es wäre ein verbrecherischer Wahnsinn, sich um die Einrichtung eines Hauses zu streiten, das lichter loh brennt. Im übrigen liegt kein Anlaß vor, mit der zielbewußten Politik der Regierung Enno unzufrieden zu sein und sie durch einen Gewattstreich zu vernichten, um an ihre Stelle die Gewalt zu setzen, die uns heute erst vollends ins Unglück führen würde. Vielmehr müßten alle Kreise unseres Bvikes froh sein, daß in dem Reichskanzler Enno dem deutschen Volke ein Mann entstanden ist. der bisher mit Erfolg versucht hat. ihm einen Weg zu lichterer Zukunft *n weisen. Und diesen Weg wollen wir gehen.
Degoutte droht mit neuen Strafen.
, »»Düsseldorf. General Degoutte hat an die Bevölke- ; rung des besetzten Gebietes einen Aufruf erlassen, in »em es heißt, bßü die fortgesetzten Anschläge auf die freun
spornen Posten uns Die Bewmhüngsmänuschmteu der VuVstrß der nationalen Hetze seien die von der deutschen riegFrung geduldet und unterstützt würde. Die Bevölkerung hat es in der Hand, zu verhindern, daß sie mit - derartigen Elementen identifiziert wird und gleichermaßen Strafen härtester Art zu gewärtigen hat. Wenn die Anschläge nicht nachlassen, würden Strafmatznabmen verhängt werden, die die gesamte Bevölkerung treffen müssen. da es nicht möglich sei, dir jeweittgen Missetäter zu studen.
S1«e neue Verhaftung »urck die Franzosen.
w Frankfurt. Der bekannte U-Bootsführer Otto Stein- drink, der Ehrenbürger der Stadt Lippstadt ist, wurde vor 14 Tagen, wie erst jetzt bekannt wird, auf einer Reise nach Düsseldorf dort von den Franzosen verstattet Er wurde bisher daran gehindert, seiner Familie über seine Zurückhaltung Nachricht zu geben.
Bernrteiln«« des Bürgermeisters von Kettwig.
e» Bochum. Vom Kriegsgericht in Werden ist der Bürgermeister Hopmann in Kettivig zu sechs Monate» Gefängnis und 5 Millionen Mark Geldstrafe verurteilt worden, weil er dafür verantwortlich gemacht wurde, daß Eisenbahnarbeiter, die aus ihren Wohnungen fortgezogen waren, Eisenbahnmaterial mitgenommen hatten, und weil er bei dem Besuch der Besatzungsbedörden aus der Bürgermeisterei nicht anwesend -var.
Beschlagnahme der Sachlieferungen.
»--^Paris. Die interalliierte Rheinlandkommission und der Oberbefehlshaber der Rheinarmee haben eine Verordnung erlassen, wonach das französische Wieder- gntmachnngsamt in Wiesbaden beauftragt werde, sämtliche Waren im besetzten Gebiet z« beschlagnahme», die auf Rechnnng der Sachlieferungen der Franzosen bestellt, aber infolge des Rnhreinbrnchs nicht geliefert wot-
Jnternationale Aktto« der Sozialdemokratie.
»»Berlin. Die Berhaudlnnge« zwischen den Ber- tretet« der sozialistischen parlamentarischen Frak V en Englands, Frankreichs. Be!gie«s und Italiens «nd dem deutsche« sozialdemokratischon Barteivorstand wn-jo am Montag abgeschlossen. Mit dem Ergebnis wird sich die am 29. März erneut in Paris zusammeni roten: 5 Konferenz der sozialistischen Parlamentarier besassen zu herem Mnffassnng baun ser Sittiche Parte-vorstand wie- herum Stellung nehmen wird. Die Anssprache in Berlin ergab volle Uevereinstimmung. Die sozialistische« Parteien find eutschlofie«, ihre Kräfte darauf zu konzentrieren, dem Ruhrabenleuer ein möglichst schnelles Ende «k bereiten und eine endgültige Lösmm der Ruhrfrage L-rbeiznfiihren, die zur Wiederherstevnng führt, der feadmwa des europäischen Friedens dient «nd der Lei« finngsfähigkeit Dentschlands Rechn«»« trögt.
• Die Reise englischer Arbeiier»e*treter «ach Berlin.
• * Lonso«. Macdonald sagte in etuer Rede in Neuport, er glaube, die Reise der englischen Arbeiterdelegierten BM Berlin werde zur Veröffentlichung von Borschlägen fKhrc» : «rck die das Ruhrproblem gelöS werden könnte, Fronjöfiltße Folterkammern.
Brtttale Behandlung deutscher Beamte».
Nach in Berlin eingegangenen Nachrichten find die Zustände int Gefängnis Zweibrücke«, wo zurzeit die Mehrzahl der mit Gesougeuschast bestraften deutschen Beamten uniergehracht find, überaus «Awur-rg. Augenzeugen berichten, daß den Gefangenen alle Vorteile, die sonst politischen Gefangenen gewährt werden, verweigert find. Die Behandlung ist die gemeiver Verbrecher, mit denen die Gefangenen auch zusauunen eingesperrt sind. Die schlimmste Form der Einzelhaft wird angewandt. Die Bewachung geschieht durch Turkos.
Nach einer weiteren Meldung ist nicht nur die Behandlung unerhört streng und schimpflich, sondern auch die Verpflegnug ist denkbar schlecht. Unerhört ist es aber, daß die Gesaiigenen für ihr Esten und die Berrichtung ihrer Notdurft ein und dasselbe Gefäß benutzen müssen. Die Zellen sind derart klein, daß sich keiner der Gefangenen darin bewegen kann. In solchen Räumen müssen alte, in Ehren grau gewordene, Hochverdiente Beamte, die zudem oft noch krank sind, die Untersuchungshaft verbringen. Während der Verhandlung müssen die Angeklagten von morgens früh bis in den späten Nam- mittaa stehen, und zwar nur aus dem Grunde, um sie mürbe zu machen. _ r „
Was sagt das Ausland zu diesem schmachvollen Verhalten Der Franzosen? Wo sind letzt die neutralen Kommissionen, die während des Krieges durch Deutschland reisten und ängstlich darauf bedacht waren, daß teder gefangene Evalü oder Turko zu seinem Recht kam?
Französische Blut- und SchauSjustiz.
Vom französischen Kriegsgericht sind ein gewisser Kan Roieck und Hock i« Abwesenheit zum T»de verirr teilt worden, weil sie seinerzeit mit einigen franzoinchen Soldaten zusammen auf dem Bahnhof in Hattingen geschlafen haben sollen, von denen später mehrere gestoroen ' Die Gattin eines Bergrates in Wiesbaden konnte wegen Kohlenmaugels nicht mehr die Zimmer der einqyar- tierten französischen Familie heizen. Das wurde ihr von dem Gericht als Böswilligkeit ausgelegt und man diktierte ihr eine Strafe von 4 Tagen Gesa« rtts um. einer halben Million Mark zu. Die Strafe sei deshalb noch verschärft worden, weil sie augeblrch an der L «r Der französisch« Wohnung gehorcht habe.
Gefesselte Alpenjäger. »
In Koblenz und limgcgeuo Jerrübt offenbar unter den BesatzmmStruppe« LebensAuttelmangek. Wiederholt haben in den letzte« Tagen schwarze Soldaten deutsche Zivilpersonen um Brot angebettett und zu vie^ fern Zweck sogar ihre Posten verlassen. In Mainz traf ein Zug mit drei D-Zumvaaen ein, in denen sich trau-