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AmMcher Anzeiger für den Kreis und die Siadi Schlüchlern

Nr 38

SamStag 31 März 1923

75, Jahrgang

Ostern 1923. ,

Willst mir ein Lied zur Laute singen,

Bor dem die Sorge rasch entflieht'? *

Hör ich die Osterglocken klingen.

Klingt wir ins Ohr dein liebes Lied.

Es soll mir frohe Botschaft bringen.

Wenn draußen alles grünt und blüht.

Die Vöglein ihre Lieder singen,

Vor Wonne mir das Herz erglüht.

Noch müssen wack're Männer ringen

Um Deutschlands Zukunft, Glied für Glied

Der harte Kampf wird recht gelingen.

Wer darin seine Ostern sieht!

Deutsche Ostern.

Und wieder sprechen und schreiben wir vom Auf- erfiehen in aller Art, vom politischen, religiösen und külturettrn und von dem in der Natur. Und auch von der Botschaft spricht man wieder einmal so gern der nur der Glaube fehlt. Zur Osterzeit werden wir Deutsche f ern faustisch. Wir sind ja nun Grund aus ein faustisches Volk, kein haurletisches, wie Freiligrürh uns dichterisch schön genannt hat, obwohl gerade wir jetzt grübelnd de­klamieren könnten' »Sein ober nicht Sein, das ist hier die Frage," und obwohl es gerade jetzt so viele ibeau feindliche Deutsche gibt, die prosaisch vor sich hinmur- melu:Haben oder nicht haben, das ist mein ganzes «sinnen." Anstelle der geistigen Spekulation ist bei ihnen jetzt die rein materialistische getreten.

' Der Osterzauber hatte die ganze Menschheit schon belebt und beseelt, ehe man sein Mysterium noch zu er­klären versuchte. Er lag tief schon den heidnischen Völ­kern in der Seele. Mit dem Erwachen der Natur blüh­ten auch die Blumen seiner Jerrseitshoffnung auf. Wenn Chara durch die germanischen Gaue schritt, knowte und sproßte es unter ihren Sohlen, und man betete dank­bar zu Thor, der mit seinem Hammer das Eis zersprengt harte, und zur lieblichen Freya, die mildseguend durch 6k Hütten ging. Baldur wurde jubelnd begrüßt, uer vnwuud Wärme brächte und Hte. iMUmxii k-.tew .mn lügen Segen beglückte, bis ihm im Herbst auf des ocken von Anstiftep der tödliche Mispelzweig des blmöen- ^^ Das Vassah, das Frühlingsfest der Juden, war ih- «e« zum großen Nattonälfcst geworden unS galt dem Auszug aus Aegypten. der sie aus dem fetten Lande der Sklaverei durch die qualvolle Freiheit der Wüste Minen sollte. Am vierzehnten Tage des Missan aßen sie abends rm engen Familienkreise rhren Lamnchraten, i'ÄSÄÄÄ'Ä

Ä»^ nSÄ£ W>Ä "M L^cise und mit ihm das Osterfest. X,rieut verband er hüt Okzident. Die Gestalten einer Götter veiMkahlte er mir denen der Bibel. Das groBeJ^eff der 91^

Bier taufte er mit dem 91 anten ferner holden^^xjltngS- göuin, so frommes Christentum äuch chm gerade eigru war. Nur bei den übrigen Völkern hat sich das afteyr- jvüroige Pasfahrvort weiter erhalte«.

<Das deutsche Volk ist das Volk der Ostertragodie. Unzählige es sie in seiner Geschichte durchge- uracht und tut es auch jetzt wieder einmal. ^«r ganzes leben ist ein faustisches Ringen, ^erstm.wre polE Und gerade deshalb ist ihm reinFaust" w lieb den es feine deutsche Bibel nennt. Wie er irrt es durch tausend Wirken alS Held und Märtyrer im Kampf um das Peen- schentum. Es befruckrtete die Weltkultur und vergaß, op nch verblutend, den politischen Egoismus der her den Macht. In seinen großen politischen Sheoeiiagtn wurde es zum siegreichen Kämpfer für den Idealismus. Und das ist das Große in der Menfchheitstragodte, Fault" aenanut: In ihr spiegelt sich das ganze dercksche Ringen Meder, der Titanenkampf um Wahrheit und ErkennttttS. Der Ringer Faust ist den Dornenweg des Irrtums nicht vergeblich gegangen. Z letzt wird ihm doch -er Sieg des Friedens. Still bebaut er sein Laus und ruft den letzten Augenblicken zu:Verwette doch, ÄE^$»

brauchen wir gerade jetzt, um durch den Kot dc^ ew riends erhobenen Hauptes zu Meneu Latzt «^ ^ nerden, und dann werden wir auch deutsche üf'Wr uno

Sieger sein. ,

Ostern dar Fest der Befreiung.

Ö aas« Natur von den Banden des ^Wmte's ^ »vichen bent Wounemmid .««.ckrugt L^^d Waamrs Siegmund in jube^en, befreiten SLvuCit» ^ ^ ^^n den Winter als eine Krankheit der Natur auflassen, von befallen Pflanzen, Tiere, Menscherr. Aus allem tau« ein Druck. Ein trüber Himmel verhängt uns oen Aus- bück auf die allbelebende Sonne, der verkrirzte E geA schnell und düster zu Ende,«t^M w der Höhlenbewohner vor den Unbilden der W ""»«« » seine B -bausung zurück. Dazu herr^but sra^ijii.ui im Eintet iätier «us i». Marmner und ^rühlMtt, der Dos

«^">:»«i!»-<A^-v»!try^vgta&tra . >,!E,MV^VM«*»^^!. «MWWIMM___h£__niww

hält reichere Ernte, und die Kosten der Herzung unv Wärmeversorgung gehören auch nicht zu bett Annehm­lichkeiten des Lebens. Wie anders im Frühling! Es ist, als ob die Erde plötzlich lebendig würde. Neberall cr< gießen sich die Menschenscharen in die Natur, m§ Freie, Man.braucht sich nicht mehr einzumummeln, man gibt sich frei der lieblichen Wärure und dem schwerentbehrten Srnnenfchein hin, man beginnt, in und mit der Ramt zu leben, und je weiter der Frühling vorrückt, desto meh, werden wir eins mit der Natur. Das ist die Befreiung, die uns das Osterfest bringt. Ostern ist der Beginn die­ser Befreiung. Die Osterglocken läutert den Frühling ein. Schön und merkwürdig harmoniert zu dieser Auf­erstehung der Natur die Auferstehuna des Seilarrds, welche Sie Religion kündet. Die Aufersiehuttg denen, bei für uns auf Golgatha gelitten. . . . Dies alles vereint sich, um dem Osterfest einen Reiz und Zauber sonder­gleichen zu gebest. Pfingsten ist lieblicher, weil alles schon in vollem Blühen steht: aber Ostern ist der-herbe, noch kampfvoste Beginn. Es eröffnet den rieSlich-holden Reigen des FrüWings. Es schlägt Me mächtige Brefsit in die Macht des Winters. Und sein Zauber SeiR: Auf- ersiehung des Geistes und des Fleisches.-

Wss ist die Presse?

Der Oberpräsideut der Provinz Westfalen hat nach demZtgs.-Verl." in biefeu Lagen seine Ansfassung von der Presse und der Notwendigkeit ihrer Unterstützung in folgenden Darlegungen ausgesprochen: Die Presse ist und erregte Zeiten wie die gegenwärtigen beweisen es ohne Unterlaß nicht nur ein hochbebeuhamer Kultur­träger, sondern einer der lebenswichtigsten Gegenstände des täglichen Bedarfs der gesamten Bevölkerung. Die Zeitung ist nicht nur der Kanal, durch den die Wünsche, die Ansichten und Stimmungen der verschiedensten Volks- terle dem Strome des Gesamtlebens der Nation zuge­führt werden, sondern die Presie ist auch das Stcher- heitSventil, durch das die aufs höchste gespannten Lei­denschaften und die Erregung der Bevölkerung den Weg ins Freie finden. Letzten Endes ist es der Besonnenheit und dem Verantwortlichkeitsgefühl der deutschen Presse, zu verdanken, daß der von ihr gemeinsam mit Parla- nrent und Regierung geführte Abwehrkampf an der Runv und am Rhein ein wirtschaftlicher und moralischer Frei­heitskrieg geblieben Ut -Daß hie 'M:$r?e&V «irr sie auch nun : rüge hesüatv schon aus Gründen . der Selbsterhalrung und des vaterländischen Pflichtbe­wußtseins die Ausgabe hat, der Presse ihren ErmenA- kampf zu erleichtern, sie nach Möglichkeit zu unterstützen und utlabhäNigig und lebenskräftig zu erhalten, liegt auf der Hand. Der Oberpräsident der Provinz Westfalen hält zwei Wege, die zu diesem Ziel führen, für gangbar. Einerseits hat das Oberpräsioirnn einen umfangreichen ^lachrichten- und Meldedienst eingerichtet, der auf sehnen« stem, d. h. drahtlichem Wege zuverlässigste und mehrfach überprüfte Mitteilungen über alle wichtigen Gefchehuisse in der Provinz und den Rachbargebieten einholt und sie sofort auf öemfelben Wege durch die großen Zeitungs­nachrichtenstellen der Presse übermitteln läßt. Die Zei­tungen werden auf diese unmittelbare Weise durch das Obcrpräsidinm in die Lage versetzt, sofort Meldungen veröffentlichen zu können, für deren Richtigkeit Gewähr geleistet werden kann. Ein zweiter unmittelbarer Weg zur Förderung und Unterstunung der Preise besteht in der Zuweisung von amtlichen Anzeigen. Die gewalti­gen Satz-, Druck- mib Pawerlvstcn und die hohen Be- triebslasten des Zeitungsgerverbes fordern gebiete n'ch, daß behördlicherseits die bisher übliche Bitte um kosten- '.ufe Ausnahme von Mitteilungen in den redaktionellen L ett der Zeitungen nur tu unumgänglich nohnenbigen Fällen ausgesprochen wird. Nach Möglichkeit haben diese amtlichen Mitteliuuaeu au die Berölkerung durch be= zählte Anzeigen zu erfolgen. Denn es entspricht weder dem Wesen noch der Aufgabe der Behörde, von Steuer- zablern Geschenke ohne Gea nleistung anzunellmen. So wenig es erwünscht ist, daß Bellörden Sparsamkeit am falschen Platze betreiben, indem sie ihre Bekanntmachrm- gen nicht in den Zeitunami ancsigen. sondern am Schwar­zen Brett oder gar an Bauruen au schlagen, wo sie kaum beachtet werden, so notwendia erscheint es, alle Bellördell darauf hinzuweisen, daß die ''''"e Zusammenarbeit zwi­schen Behörde und Presse im vaterländischen Juteresio liegt.

W der Provinz.

Fnlda. Von 900 Mark auf 700 Mark wird der Gas- preis hier mit Wirkung vom I.März ab Herautergefestt. Auch der Kokspreis wird um 3000 Ntark, nämlich auf 12 000 Mark ermäßigt.

Käm merzest bei Fulda. Diebe haben in einer Nacht den Blitzableiter auf der Rochuskapelle zerstört und den Kupferdraht und das Platin dieser Leitung ge­stohlen. Bei der gewaltsamen Entfernung der Blitz­ableiteranlage haben die Unholde das Kapellendach an verschiedenen Stellen stark demoliert.

außer andern

Oberhof. In den ^.Münchener N. N." sucht die Di­rektion des »Hotel Esplanade" für den Sommerbetrieb folgende Angestellte: Borrkönlrolleuse, 9ef de Rang, Commis de Rang, Annon-

Stenotypistin, Chef de Rang, Commis de Rang, Annon­ceuse, Küchenmeister mit Brigade, Sauerer, Eutremetier, Rotisseur. Patissier und Commis, Pagen und Etagen- mädwen. Dazu sagt mit Recht der Vorsitzende des

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Deutschen Sprachvereins, Zweig Mühlhausen: Zu sor- Her widerlichen Nachasfnug -es Franzostschea erniedrig man sich bei uns im Herzen Deutschlands, während an der Ruhr die Franzose» Gewalttat und Oewalttat an unsern LandSleuten oenebeu und deutsche Kultur mit Füßen trete«. M e» ein Wunder, wenn uns da die Ausländer veraUen? Wie lange noch wollen wir diese Würdelofigkeit dulden, wie Kmae tulche Sprachprrderber

-x- Vom Meißner.. Mit Beginn der Woche trat ganz

i m em-i ien das lang ersehnte FrithUngswetter ein. Der Kelle gürten Mein bewirkte ein- derartiges Steigen der Temperatur, daß bis zu 16 Grad Wärme im Schot ru irneefictit werden konnten. Die Nächte dagegen ließen das Tbermcme.er stellenweise unter den Nullpunkt her- unter gehen. Der verschiedenfarbige Blüterrstaub lPol- len!, den die Bienen jetzt emfiß eintragen, besagt uns, daß es schon allerlei Blumen in der Natur gibt. Die Wintersaaten entwickeln sich zusehends und im Felde ist man beschäftigt, die Vorbereitungen zur Frühjahrsbe- ftcUiiita zu treffen. Die erste« Wanocrvögel zum Be­suche des Meißners haben sich bereits eingestellt.

Bebra. Hier wurden in den letzten sechs Monaten am Ortsausgange nach Rotenburg 11 Wohnhäuser er­baut. Das ängewendete Zollbausystem soll bei größter Holzsparsmnkeit und schneller Herstellung eine erhöhte Festigkeit sowie Ralcmgewinn ermöglichen. Airch in dem Dorfe Weiterode ist eine derartige Siedlung bereits im Entstehen.

Hvmberg. An der Anfua-meprüfung der Anfba«- schule nahmen 33 Prüflinge teil, von denen 12, Darunter 1 Mädchen, die Prüfung bestanden,- 4 weitere, darunter ein Mädrben, wurden versuchsweise ausgenommen. Nach dem Ergebnis ist zu erwarten, daß Ostern d. J. mit der untersten Klasse der Aufbauschule begonnen wiro.

Esicnach. Von Der Staatsregierung ist die Meldung an Eisenach gelangt, oaß Land- und Stadt tret» E.senays aus dem bisherigen Bereich der Handwerlska^mer für den früheren Kreisstaat Sausien-Weimar-Eisenach aus-, geschieden und dem neuen Handwerkskammerbezirt Meruingen anaeglirdert worden ist. In Eisenach be- zeichnet umn es als eine geradezu beißende Jroure, Eisenach, die eiuzige kreisfreie Stadt im neuen Hand- werkskammerbezirk, Meiutngeu zu unterstellen. Man stellt darin eine schwere Bermchteilignng der Wartburg- ftadn

Casfel. Nachdem

ichdem anftnrglich tat Verlauf des Eingrei- die dentsch-völkische« BersÄwSrnugspläne

sens gegen

in Casiel keine Verhaftungen vorgenomvien worden wann. ist nunmehr doch eine solche erfolgt. Bon zwei Merline: ÄLimiuMmamlen wurde «M Einvernehmen mit der hiesigen Kriminalpolizei 5er Vorsitzende der hie. sigen Ortsgruppe der deutsch-völkischen FreihAtspartet, Eckhardt, verhaftet. Das weitere wird die «ngeleitett

Untersuchung ergeben.

Bei der von der Stadt Casfel und der HarrdelS- kannner verausiattelen Fertigkeitsprüf»«« iu Steno­graphie bestanden 38 Prüflinge nach dem Susiem Gabelsberger und 27 nach dem System Stolze-Schrey.

Dermischke«.

Der Wiederaufbau von «myr«a Die türkische Na- timra-rcaierrmg in Angora hat sofort nach dem furcht­baren Brand von Sinurna die Wiederherstellung der. Stadt ins Auge gefaßt. Es sind in einer ganzen An- ^ch! von europäischen Ländern durch Agenten der tür­kischen Rdgierutig Angebote eingefordert worden, die sich auf den Wiederaufbau der zerstörten Stadt beziehen. . Den Zuschlag hat jetzt eine belgische Firma erhalten, die Luverzügi'ch an den Wiederaufbau gehen wird. Aus den Ruinen der Stadt wird also bald wieder neues Le­ben. erblühen, und Smyrna, das im Laufe seiner wech- seireschen Geschichte wiederholt gänzlich zerstört und wieder aufgebaut ist, wird seine Unverwüstlichkeft wie­der einmal erweisen.

Geduldige Brau! paare. Kürzlich wurde berichtet, daß ein englischer Landmann Henry Bowman seine Braut Kate Hacker an dem Tage heiratete, an dem die ^eier ihrer Verlobung zum 50. Male Wiederkehr^. Ein halbes Jahrhundert hatten die beiden, allen Hinderuu- gen und Schwierigkeiterk zum Trotz, aufeinander gewar­tet, um sich nun als betagtes Liebespaar noch die Hand zum Butide zu reichen. Von einem anderen nicht min­der geduldigen Brautpaare erzählt aus diesem Anlaß eine englische Zeitschrift. So heiratete ein Kanadier John B. Buudren, der bereits das 101. Jahr erreicht hatte seine Braut Rose Mc Guire, die an dem Bermah- luugstnae über 100 Jahre alt war. Die beiden waren einander gut gewesen, aber der Vater de» Mädchens 'mtie sich einer Verbindung cntgegeugeiidllt. Um die beiden auseinanderzubringen, brächte er die Tochter aus Errglaud fort und ließ John in- Verzweiflung zurück. Er'smMU >oie Rose heirateten dann lpater ieder zwer- man aber im Greisenalter trafen sie wieder zumunmm !Md waren glücklich, ihr so lange zurückliegendes Ver­löbnis mit einer Ehe abschließen zu können.

Bon HochSLitSgeicheUken wolle man Umgang neh­men!" ImTäg!. Kor resp." erzählt ein M.tarvuwl Bor mir auf dem Schreibtisch liegt eine Verumhluygs- mrzeige eines Berliner Kriegskameraden, dre ents- edm ruf Originalität Anspruch erheben darf; ue lauter: Wou- pang Karl Bl.. . Ernestine Bl . . . geb. M . - beehren sich, von ihrer am 17. März 1923 natttrudenden Vermah­lung Kenntnis zu geben. 'Aon vochzeitsgemienkcn tiue Pflicht wolle man freundlich Umgang nehmen . . . Alan muß arrerkennen. Das hat den Reiz der Neuheit. Ein ^mrgeS Paar, das sich in unverblümter Weite l'Mtht- Hochzeitsgeschenke verbittet. Das erinnert beinahe au die höflichst verbetenen Trausrbesuche uud Kranzspenden. Daß die Neuerung jedoch einem tatsächlich vorll 'venen Bedürfnis entspricht, wer wollte es leugnen, ^e os.

man stöhnend fl Pflichigeschertte gemacht nur weil eben andere gaben und man ucb infolgedessen w dusschließen konnte. Aber ich fürchte, die Mode wird flicht also bald nachgeahmt. Denn heute ist w' ted^ innge Paar froh, wenn es noch dies und das fiu die Hauswirtschaft usw. geschenkt bekommt.