Schlüchterner Zeitung
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Nr 87
Amtlicher Anzeiger
' Erscheint dreimal wöchentlich. Druck und «erlag Firma
S* Hohmeister, «chriftlettnug H..«. Hohmeister, 7 7 ~ Schlächtern Im Falle höherer «ewalt, Betriebsstörung
GegrKvbet 1848. oder Stromsperre erlischt jede Berpflichtung auf Schadensersatz
Dorf;eit««g für UHS». Spessart, Kogetsberg.
Dienstag, 17. Juli 1923
75. Jahrgang
Allerlei vorn Tage.
Der nengebildete Vollzngsausschutz der Moskauer U«io« der rPepublike« hat als erste Verordnung ein Amnestiedekret erlassen, durch das anläßlich des dritten Jahrestages der Befreiung des von den Polen besetzten Minsk den Verurteilten der antisowjetistischen Organisationen Weißrußlands die Strafe erlassen wird.
Die Berliner Straßenbahn erhöhte vom 16. Juli ab den Einzelfahrpreis auf 3000 Mark.
Die Berliner Metallarbeiter haben her Anordnung der Streikleitung Folge geleistet und die Arbeit in allen bestreikten Betrieben wieder ausgenommen.
»^Der Finanzausschuß des österreichische« Nat°>-ua!- rats hat einen Gesetzentwurf angenommen, wonach die Regierung ermächtigt wird, Scheidemünzen zu 100, 500, 1000 und 5000 Kronen herauszngebrn.
# Politische Nachrichten. »
Treugelöbnis bayrischer Jugend. Auf seinem 3. Landjugelidtag in Bamberg hat der Iungbayernring, die Iugeudorganisation der Bayerischen Volkspartei, in einer Entschließung der Reichsregierung weiter treue Gesolgschast aus ihrem schwere« Wege zu leisten ver-
rung, so werde es die Hauptetuwenounaen aeaen nie Knrennung einer internationalen Kommission fallen
lassen.
Nach einer Information des „Neunork Herald" soll sie Erklärung Baldwins in hochstehenden Pariser Krei- rhres gemäßigten Tones außerordentlich wohltuend aufgenmnmen worden sein. Es lägen An- - eichen dasür vor, daß jetzt, da das französische Parla- r ent sich vertagt habe. Pomearee zum mindesten einge l ntgeHionen und eine formelle Antwort an die deutsche
Oberst jetzt so dargestellt, als bS Sie SKupoSeamk-u kste ranzösischen Soldaten mißhandelt hätten. Bei der
?en wegen
sprochen und deshalb ein feierliche niannhasten und zielbewußten R
es Treugelöbnis zur
egierung mit dem
Wunsche abgelegt, daß ihr im Interesse des gemeinsamen Vaterlandes Erfolg bejchieden fein möge.
Zeigners „Canossagang". Im sächsischen Landtag erklärte der Abg. Böttcher (Kommunistj: In der Arbeiterschaft sei der Eindruck vorhanden, die Reise des Mi- nisterprüsidenten nach Berlin sei ein Canossagang gewesen. Ministerpräsident Zeigner führte aus: Zwischen der sächsischen Regierung und der Reichsreaieruua bestünden zwar Meinungsverschiedenheiten, über die in Berlin gesprochen worden sei, aber deswegen sei seine Reise nach Berlin hin kein Canossagang gewesen. Ie-
i
der andere Weg als der der Verständigung in außenpolitischen Fragen führe ins Elend.
Gegen die Not der freie« Berufe. Der wirtichafts- polttische und finanzpolitische Ausschuß des Reickswirt- ß. sitsrates befaßte sich mit den Borschlägen zur deOnno der wirtschaftlichen Notlage der freien BerK^' Beschlossen wurde die Anerkennung der Wirtschafts- und In- teressenverbände der freien Berufe durch den Staat, eine Befreiung von der Einkommensteuer für einen noch fest- zusetzenden Einkommensbetrag, sobald das Gesamtein- komnlen eine gewisse Höhe nicht überschreitet, Befreiung von der Umsatzsteuer, Verbesserung des Urheber- und Verlagsrechtes zugunsten der Schriftsteller. Komvonislen und ausübenden Künstler. Ermäßigung der Fernsprechgebühren für Aerzte und Zahnärzte sowie Zulassung
- - — durch die Berufsvertre-
fsiegierung in Erwägung ziehen werde.
Aus bett Pariser Meldungen gewinnt man den Eindruck, daß man in Parts große Hofftlung auf eine S'erschlepprmg der Verhandlungen mit England rechnet,- um in der Zwischenzeit das Riihrgebiet durch brutales s ervaltamveudung mürbe zu machen und England dann! mr eine vollendete Tatsache zu stellen. Diese Ansicht! vird auch durch die Auffassung in Brüssel bestärkt, die- r hin geht, daß man in Frankreich und Belgien nur all-j un gut wisse, wie negativ Sie englische Politik Frankreich gegenüber immer gewesen sei. Es wird nun an ^clgland liegen, ob es durch Verschleppung der Ertt- cbeidunq zulassen werde, daß sich die Entwickelnna der! ^age im Ruhrgebiet immer mehr zuspitzt, oder ob es ; - raus drängen werde, daß unter allen Umständen durch siie schnelle Antwort auf das deutsche EntstHädigicuas- fmgebot eine Klärung herbeigeführt werde. Jedeufalls ! uß festgestellt werden, daß man in Paris den ersten 7 chrecken überwunden hat und hofft, durch neue Quer-- eibereien die englische Politik der Aktivität im 3luhr- nflikt und in der Entschüdignugsfrage zu durch- i .uzen. . .
Aus Trüffel wird gemeldet: Die Erklärungen bet] Englischen Regierung haben in belgischen politischer'. S eifen Befremden ob Enttäuschung hervorgerufen. - e „Indepedeuce belge" schreibt: Die Erklärungen R ldwins beweisen, daß auch er sich uoch nicht restlos von der Politik seiner Vorgänger habe frei machen raunen. Mau weiß in Frankreich und Belgien nur zu gut, wie negativ die englische Politik Frankreich gegenüber schon immer gewesen sei. Auf die Ruhrbesenum- t tuten Frankreich und Belgien nicht verzichte« da sie höhere Interesien zu verteidigen hätten. ,
Mizen Aktion handelt es sich zweifellos « nn Borgehen gegen die Reichsbank unS das feil in Elberfeld befindliche Perfonal Ses »räsidinmö Düsseldorf, besten Zimmer erbrochen und »era«bt wurden. Im übrigen lieqt es auf der Hand, >aß auch dieser neueste frauzösische Gewaltakt bezweckte, mrch Vorstoß in weitere deutsche Gebiete die Bevölkerung zu beunruhigen und ihren WiSerstand zu brechem Zu der Besetzung Barmens wird noch mitgeteilt, die 13. Polizeihundertschaft Barmen wurde von den Franzosen verhaftet, später aber wieder freigelaffen. sämtliche Schupobeamte wurden entwaffnet. Im Laufe des Vormittags ist der größte Teil der französischen Truppen in Richtmrg Rensdorf abgerückt. Nur in der ttmgebuuß blieben noch ca. 20 Lastkraftwagen mit Infanterie bereit, wahrscheinlich, um den Rückzug zu decken. Gegen 9Jtittag rückte auch die letzte französische Kompagnie aus der StaSt Barmen ab. Verhaftet uns nritgeführt.wurden außer Reichsbankdirektor Dr. Cru- tius Polizeihauptmalin Wechtesheimer unS Polizeiobee- leutnant Johanusen. Gesucht wurden von den Enr- Hruchstruppen der Regierungspräsident Dr. Grützner und Regierungsasiessor Knapp, die sie aber nicht fanden, da dieselben vorher gervarnt woröen waren.
vor allem »m
zum großem Negierungs«
von Gebührenerhöhungen
nur
jungen der Anwälte.
Die Ostafien-Deutschen zur scheu in Ost- und Südostasien für die ! -uhrspende gesammelt.
Nnhrspende. Die Deuthaben gewaltige Beträge In China sind bis jetzt 500 000 Mark zusammen
7324 P. nd, 1184 Dollar und------ - ,
aekomm k, wozu noch 600 Pfund kommen, die die deiit- fchen Firmen Tientsins im Anschluß^ an ihre eigene Samruluim bei ihren chinesischen Geschaftsfrennöeu geworben haben. In Japan sind insaesamt 7325 Yen und 630 Pfund gesammelt worden, und in Niederlanö!fch- Inö'en si ch nach der Schätzung des Deutschen Bundes etwa 25 b^s 30 000 Gulden zusammengebracht worden. Diese E' -ebnisie zeugen von der tiefen Heimatlrebe un-
sersr Ost sten-Deutschen.
i Erbi una der Bersicherungsgrenze. Nach einer neuen V rvrduimg des Reichsarbeitsministeriums wird die Grenze für das versicheruiigspflichtige Einkommen in der lllirgestelltenversicherung im unbesetzten Webtet auf 27 Millionen Ntark, im besetzten Gebiet, im Ein- b uchKaKsiet und in dem Gebiet, in welchem besondere Vorschriften für die ErwerSslofenfütlorge gelten, auf 8' Millionen Mark festgesetzt. Für die Krankenver- sicherung wird die E Rommensgrenze auf 21 Millionen im unbesetzten und 24 Millionen nu besetzten Gebief erhöht.
JOKMS WÄ
: Frsnzösische Hoffnung auf Verschleppn ug.
.*• Der französische Ministerrat beschäftigte sich unter dem BWitz Poilicarees neben anderen Fragen auch mit her etttzlischen Regterungserklärung, obgleich der voll- Mnhige Text der Erklärurra noch immer nicht vorlag. Der frenuSschaftliche Ton der Lorrdoner Erklüruria, die, wie aus Paris aemeldet wird, dort allgemein als die Änkündjonna des englischen Programins aufgefatzt Inerbe, hat hn Quai d'Orsav einen günstigen Eindruck hinterlassen. Nachdem der englische Fragebogen nutt= mehr sMKültig überwunden sei, werde man in Paris mit besonderem Interesie den englischen Plan studieren und tu allen Punkten mit dem französischen Entschadi- gungsptan vergleiche». Es wird damit gerechnet, daß London auf seine Note nicht eine Antwort schlechthin er- varte, sondern nur mit Paris über ihren Irtha.lt in Be- prechnngen eintreten und das Londoner Kabinett von fen französischen Gedankengänge« m;merhin Notiz neh- «e« werde. Ferner wird angenommeu, daß Sie x.on= wner Regierling im wesentlichen die Einberufung einer nternationalen SachEftäudigenkonferenz zum ^anvt- mukt ihres Planes machen werde. Obwohl die Aeußerung der „Times", die besagt, daß die Mitglieder der gerannten Komintssion aus Vertretern der .lleparat'vn^- ommission gervählt werden könnten, zu großen EN mngen berechtige, verhehlt man sich in fbari^nuhf me ^chivterigketteii, Sem englischen Vorschlag zu ^aeanem frianae Frankreich in der Frage der intudKntikn sckuchen Dofitlut Zusicherunaen der enalinben Vitale?..
E»gMch» Ksmmeuiare
Aus LlUtdo» wtri -sgersi'sih ^ 'w
AAS dem besetzte« Gebiet.
Die Rheinlaudkommission hat Sie Auflösung von 17 deutschen Bereinigungen im besetzten Gebiet angeordnet. Als Begründung wird die Gefährdung der öffentlichen Ordnung angesehen. — Der Direktor des Reichsgüteramtes in Koblenz, Zoödelmcurn, wurde von der Rheinlandkommission aus dem besetzten Gebiet ausgewiesen, weil er sich geweigert habe, die Anweisungen der Oberkommission zu befolgen. — In Vobwinkel wurden 60 Milliarden Mark beschlagnahmt, die angeblich von einer Privatperson aus Berlin an eine Adresse in Köln geschickt worden seien. Die Summe sei konfisziert worden weil sie ohne Deklaration gewesen sei.
Aufhebung der Verkehrssperre.
Der Delegierte der Interalliierten Rheinlandkom- Mission teilt mit, daß die von der Rheinlandkommission
4 Vorwort
wird von zwei Gefiä)'spuntten trugen, vie i^tüv, n urteilen es als zu beaudifremioiidf, andere, vor a nt in liberalen Kreisen, bedauern. Saß es feine, best urmtere Entscheidung anzeigt. Die Durchichstitts-; Mmmuna ist aber günstig, zumal die Erklärung großen Nachdruck auf die Dringlichkeit der Situation lern und damit die Hoffnung erweckt, daß Sie Regierung keine er-: wartbare Verschleppungstaktik dulden wird. So wtrd^ halbarntlich bedeutet, der Entwurf einer Antwort am Deutfchland werde den Alliierten schon Mitte nächster^ Woche zugehen, deren Antwort dann innerhalb 14 ^a-> gen -rwartet werde. Das Arbeiteroraan schließt aus, dem aalten Ton der Erklärung, daß keinerlei Erwar- tnng besteht, daß Poinearee den Entivuri armehmem i d, welche Ansicht allgemein geteilt, wenn auch nicht ai gesprochen wird.
Die Anffafsun« i» Berlin.
Eine endgültige Stellungnahme der Reichöregierrmgj su her Rede des englischen Premierministers BaldwiN lann erst erfolgen, wenn der anthentyche Wortlau^der, Rede vorliegt. Es wird betont, daß Baldwins Rede für 2 utfchland feine Enttäuschung bedeutet, da sich die polit, hen Kreise auf übergroße Hoffnungen nicht em^ gestellt hattem Als nüchtigstes Kernstück der Erklärung wird in offiziellen Streifen die Aukuridigiing der englischen Regierung betrachtet, den Elitwurf einer armem^ tarnen Antwort den Alliierten vorzulecren. So be-> grützenswert dieser Schritt ist, so bedeutet er doch wieder eine Verschleppung des KonfMts rmd eine weikera Zufs mng der Verhältnisse. Diese Zeit wird, wie dl^ vvrüb.rgehmSe Besetzung von Baruren zeigt, von fran^ rofifeber Seite dazu benutzt werden, um den Druck au^ Deutschland zu verftärfen. Wann sich das Kabinett ur seiner Gesamtheit mit der autzenpolitrschen Lüge bejchas- tigen wird, steht noch nicht fest. Es ist sannt zu e.-; nmrteii, daß vor Ablauf des Juli die deutsche Regierung eine Antwort auf ihre letzte Note in der Hand haben wird. In der Zwischenzeit wird weiter ilichts übrig bleiben, als die Entwicklung abzuwarteir. - ^
Barmen wieder geräumt»
Die Franzosen sind ans Barme« wieder abgerütft. Außer sämtlichen staatlichen und städtischen GevauR i hatten sie auch die (Gebäude der Reichsbank und degj Hcnidelskanlmer besetzt. Der Straßenbahnverkehr wq dadurch behindert worden, daß an verschiedenen Steilen die aufgebotenen Tanks quer über die ^chrenen ge>telsi wvrdem Die Alisgämu der Stadt waren stark beunnhl Außer einigen SchntzpoUreibeamte« wurde der Reichs^ vank-trektor vertzaftei. Sie wurden wn den FranoKfYj rvsaaeichleppt.
Als Grund für die Besetzung Barmens wm-demtz SSgebem daß vor einige» Tagen stattsöftfdie ^ol-<^A und Zollbeamte, die versehentlich die Grenze des b^ fetzten Gebietes bei HermSdorf überschritten hatteu iwq SMtpobeamtc« mitzhandeit und nach Elberfeld gefange, abgeführt morde» seien. Diese Behauptilug entsprich; *W de» Tatsachem In Wirkkichkeit spielte sich der W
folgendermaßen ab: Es hatte ein Geplänkel zwi- ^ürtzöstschen Solöaten, Zollbeamten uno Schmuss-
Bsollen, Ein zu Hilfe geeiltes Lastauto mit Schupo- n aus Elberfeld befreite die französischen Sol- rus der Hand der Schumggler. Dieser Borfall ; toird von dem die Bekanuuastruooen beLeüliaendLL
angeorön-tr allaernei^e Verkehrsweg'-
zwischen dem m 15. und
besetzten und mrvestrtz»en < av. Irut
m-a den Franzosen besetzt. Der Betrieb ist eingestellt. 'In Koblenz wurden 26 EisenbaHnbedienstete ausgewiesen.
Aufhebung des _—-...^ngsznstaudes in Witte».
Der über Witten verhängte Belagerungszustand ist wieder aufgehoben worden. In Bottrop ist die Stratzen- isperre aufgehoben worden. Die Wirtschaften dürfen von mittags 12—3 Uhr und abends von 7—9 Uhr geöffnet sein. In Osterseld haben die Frartzosen bei der Stadt- kafse 7 Millionen und im Rathause zahlreiches Inventar beschlagnahmt, angeblich zur Erlangung der der Stadt auferlegten Korttribution von 1 Million Mark anläßlich der Sprengung der Emscher Brlicke.
Schwarze französische Mörder.
Zwei AngeHöRge des 35. Algerischen Schützenregl- ments waren vom französischen Kriegsgericht in Karbon wegen Ermordung des Kaufmanns Rungen aus Pir- masens zum Tode, beziehungsweise zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verurteilt. Stuf die eingelegte Berufung hin wurde das Urteil aufgehoden. In der nochmaliccen Verhandlung verurteilte das Kriegsgericht beide zu lebenslänglicher Zwangsarbeit und zur Degradation.
Schweres Eisenbahnunglück in Bochum-Nord.
Ein außergrwöhnliches Eisenbahnunglück hat sich auf der Strecke Laugendreer -Bochum-Nord ereignet. 80 Güterrvagen, die, aneinander gekuppelt, auf dem von den Franzosen besetzten Bahuhof in Larrgendreer standen, sind ins Rollen gekommen und auf dem ahfalle. den Schienenwege auf den in deutschen Händen befiuoliche» Bahnhof Nord gelaufen, wo unter donnerrchem Getöse die ersten zehn Wagen umstürzten und einen Trümmerhaufen bildeten. Durch die Geistesgegenwart der deutschen Stellwerksbeamten am Bahnhof No-N ist un größeres Unglück verhindert worden. Die Beamten bemerkten rechtzeitig die anrollenderp Wagen und le-ev:« sie auf ein Kopfgeleise der GüterabfährsiSie, da», un Krau durch einen eisernen Gewichiswagen avaefperti war. Dieser Waaen wurde über das Kleisende aus das Pflaster des ^^^^^^^^u^^^^ geschleudert. Die zehn Wagen legten sich zum Teil auer davor, zum Teil rannten sie nach beiden Seiten auf die Rampen, wo sie nmknm- ten. Die nachrollenden Wagen fubreMmit aller Wucht aus die ersteren auf. Menschenleben sind nicht zu ^cha- den gekommeu. Der Materialschaden ist ungeheuer groß.
Die Stimme der Ansgewieseoen.
In Detrnold hat eine Bersmnmluna mit an ■ in Rheinland und dem Ruhrgebiet uerh-uneuen v uen- bahnew stattgesunden. Es wurde eilte ? :tidH-".nna angenonnuen, in der es heißt: Wir e kennen dc-! r r die Fürsorge der Reichseisenbahn verwaltn na an. Wue bringen aufs neue zum Ausdruck, daß nur nach Haus und Heimat zurück wollen, aber nur dann, weint .Wut »d Ruhr wieder frei, n»e«n alle Sicherheiten g gehen sind, die uns erlauben, den Dienst bei der Re.chs.-ahn unter reichsdeutscher Leitung wieder anfzunehrnem,Rach wie vor weigern wir uns, unter fremder Regie Dienste zu tun.
I« Mühlhe Lösißherl Natior d« abgesagt ar
Abgesagte Parade.
tRuhrs wurde die anläßlich des fran- estes angesetzte Truppenparade wie- Njch auf AnorditMtg des französische»