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Schlüchterner Zeitung

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HIWnmr Kmsdlltl

GsMündet 1848.

Erscheint dreimal wöchentlich, Druck und «erlag Firma 6. Hohmeister, Gchriftletlung H.-E. Hohmeister, Schlächtern Im Falle höherer «ewalt, Betriebsstörung oder Stromsperre erlischt jede Verpflichtung auf Schadenrersatz,

Amtlicher Anzeiger

Dorfzettnng für MS«, Kpessart» Uogelsverg.

Nr 88

«»♦Ä^yft^S»^^

Mizerrer vom Lage.

Die Erhöhung der Eisenbahntarife wird nach dem B. T." am 1. August 100 Prozent betragen.

Der Sieichspräsident hat dem Oberbürgermeister der Stadt Flensburg anläßlich der Eröffnung des Flens- burger Freihafens ein Glückwunschtelegramm gesandt.

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Han- dclsiagcb, Franz von Mendelssohn, hat die Hauöels- fammern dringend aufgefordert, die Dollarschatzanwei- fungen in möglichst großem Umfange gegen Deviseneln- zahlung abzunehmen.

Der ehemalige Kronprinz hat bei dem Landgertcht Oels gegen den Kinanzminister als Vertreter des preu­ßischen Staates Klage auf Feststellung seines Eigentums und der Herrschaft Oels erhoben.

Die transer- opäifche Union eröffnete eine Fluglinie MünchenPest und erweiterte dadurch den südeuropüi- schen Flugverkehr von Wien nach Ungarn.

Gegen den Dokumeutenfälfcher Anspach ist das Hauptversahren wegen fortgesetzter Spionage eröffnet worden.

Die Vnkarester Polizei hat ein kommunistisches Komplott gegen die rumänische Königsfamilie aufgedeckt.

Die schweizerische Nationalbank erhöhte den Diskont von 3 auf 4 Prozent und den Lombard von 4 auf 5 Proz.

Bei der Verbandluna über die Löhne der Pariser c eiuci'tdearbeiter wurde die Stadtverordneteuversamm- l; rg durch Siinfbombenwürfe von Tribünerlbesuchern WS' iuandergetrieben. Q

In Litte ist man einer schweren Bestechungsaffare auf die Spur gekommen. Ein Beamter namens Renard l^al sich angeblich für die Kriegsbeschädigten große Vor­schüsse zuweisen lassen. Die Angelegenheit nimmt lehr großen Umfang an. ~ t

6« Personen an Hitzschlag gestorben. Jtt London sind am Mittwoch 60 Personen an Hitzschlag gestorben.

MrvSse Stimmung in MMs.

Poincaree hat in seiner letzte» SmmüWkL»S» -SS ettglischen Ministerpräsidenten Baldroin witsi» feyten, daß er nicht geneigt sei, irgendwie seine Poli»^ Kt Lu­dern. Der französische, Ptmisterprüsideni hat >J» Bec - sailler Diktat starr verteidigt und es auch als Kue cru- abänderliche Tatsache hingestellt, daß Frankreich in Smn M '.chrpsande festkalte. Noch Mmal hüt v^uecou.»^ -- sucht, durch strikte Erklärung seiner Umuuh^^'Cfc seinen Einfluß in London geltend zu machen, ö^< dir Antwort an Deutschland ferttggeftellt ist. In ^noxw glaubt man aber nicht mehr daran, daß Sie Toasten Poincarees auf England noch irgendwelchen E'.Ulnß ausüben können, nachdem das Kabinett Baldwin in iim zweideutiger Weise das Ruhrabenteuer verurteil! und es als einen »»würdigen Z»stand in FrieöenSzei-cs ^ zeichnet hat. Wenn England noch eine Kon^lswu machen könne, so würde diese lediglich darin beftehm, Saß die internationale Sachverständigenkommission dem Wieberherstellungsausschutz unterstellt würde. Daß die

Sachverständigen unabhängig von dem Wiederher- stellungsausschutz ihr Gutachten abgeberr würden, ist zweifellos. Dagegen wäre es aber sehr bedenklich, wenn dem Wieöerherstellngsausschuß die Befugnis ein geräumt würde über das Gutachten zu entscheiden. Mc gegen der ruhigen sachlichen Auffassung in London ist man in Paris ziemlich nervös geworden. . Man be» fürchtet dort offenbar, daß eine Einigung zwischen Eng­land und Frankreich unmöglich sei. Pariser Optimisten hoffen allerdings immer noch, daß die englische Regie­rung einen bestimmenden Einfluß auf die Reichsreme- rung werde ausüben können, um den pafsiven Wider­stand aufzuheben, und glauben auch, daß W« Deutschland Versprechungen über den Abbau der Ruhr- besetzung machen könnte. Sie verkennen dadurch voll­ständig die Sachlage, die wiederholt so klar gezeichnet worden ist, daß es in dieser Frage keine Zugestanonige Deutschlands geben könne. Neben dieser optimal neben Auffassung in bestimmten Pariser Kreisen wird aber auch die Lage sehr pessimistisch beurteilt Der Kreis ver­fertigen, der nicht mehr auf eine gütliche Einigung rech­net, scheint ständig größer zu werden.

=

Die Auffassung in London.

- Aus London wird gemeldet: Man Hält es für un- wahrscheinlich, daß England den Wünschen Frankreichs gemäß von Deutschland ausdrücklich die Aufgabe dee, passiven Widerstandes im Ruhrgebiet, verlangen werde. Möglicherweise würde die Antwort jedoch einen vm- wetl darauf enthalten, daß eine schrittweise Räumung des neubesetzten Gebietes erwünscht uvare Als sich« gilt es, daß England den Vorschlag, Deutzchlands Zah- lungssahigkeit durch eine internationale Komminum prüfen zu lassen, annehmen werde. Doch werde es vul- leicht versuchen, den französischen Anschauungeu iuso- weit entgegenzukommen, als sie die aus internationalen Sachverständigen bestehende Kommission als eme Unter- konnnission des WieöerherstellunWSuSichuises..eutzu- setzen wünsche. Als solche würde Nihre Ergebnisse dem Ausschuß ruitteilen, der dann eutjdnibtu könne. Man hält hier für erwünscht, daß in der UntersnchungSkom- mission nur hervorragende amerikanische Juristen wie Taft und Root sowie Finanzgrößen wie Morgan und tievfreten seien Große Beachtung wieb bitt der Haltung Washingtons und Berti as geschenkt. -R'an tu miNen daß belgische Handelskreise eben-

wirtschaftszerstörend verurteilen.

Was Paris erhofft und befürchtei.

M. Aus Paris wird gemeldet: In hiesigen unterrich­teten Kreisen nimmt man an, daß die erwartete Sonde i- antwort Englands auf die ^üt^n ^orfcbtooe M srsöÄ^ÄÄ

Donnerstag, 19 JM 1923

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zum Verzicht auf den passiven Widerstand bestimme» werde, um dadurch eine Beschleunigung der endgültigen Regelung herbeiführen zu können. Sie weisen darauf hin, daß Errgland nach dem Meinungsaustausch mit Frankreich in der Lage fei, Deutschland zu versprechen, daß die Ruhraktion im Falle der Einstellmlg des pas- siven Widerstandes binnen kurzer Frist schrittweise ab- gebaut und auf den Umfang einer unsichtbaren Kontrolle Operation zurückgeführt werde. Diese optimistische Be­ll rteiluug der Lage ist in den unterrichteten Kreisen in Paris durchaus nicht allgemein. Man ist rm Gegenteil der Meinung, daß die gegenwärtige Unklarheit noch zwei bis drei Monate sortdauern werde und die endgültigen Verhandlungen mit Deutschland erst im Herbst üe- ginnen würden.

Um Amerikas Teilnahme.

M> In Londoner politischen Kreisen verlautet, daß die englische Antwortnote der Regierung der Vereinigten Staaten zur Kenntnisnahme und zu Jnsormatums- zwecken unterbreitet werden würde, weil Amerika einen Sonderfrieden mit Deutschland geschlossen und offiziell an der Wiederherstellungsfrage nicht interessiert wäre. Man werde aber bei dieser Gelegenheit den Vereinigten Staaten zu verstehen geben, daß man in London eine Beteiligung Amerikas an der Untersuchung der beatmen Zahlungsfähigkeit gern willkommen heißen werde. Wenn Amerika sich zu einer offiziellen Beteiligung außerstande sehen sollte, so werde die Mitarbeit amerikanischer Ban­kiers und Wirtschaftssachverständiger als Privatster-

fönen gern gesehen. _

Es wird uns weiter hierzu gemeldet:

Ministerpräsident Baldwin teilte im Unterhause mit, daß der Text der englischen Note an Deutschland nicht nur an die Alliierten, sondern auch an die Ver-

einigten Staaten gesandt werden solle. Dieser Beschluß der englischen Regierung wird nach einer Meldung aus London mit Genugtuung begrüßt. Man will kem MUtel

unversucht lasten die Vereinigten Staaten für die Lösung der europäischen Probleme zu interessieren, wenn man auch hinsichtlich des Erfolges recht skeptisch ist.

Die Amerikaner haben Europa satt!

Der frühere Mtnisterpräsident Graf Lerchenfeld be­richtete im Konferenzsaale derM. N. R." über seine amerikanischen Retfeeindrücke. Er .ß , daß man ^ Amerika immer noch an die Schuld Demw lanos glaube, und selbst in der Ruhrsrage habe man noch hören können, Deutschland wolle nicht zahlen, und die Franzosen könn­ten nicht dafür getadelt werden, wenn sie sich auf diese Weise bezahlt machen. Man könnte ein ganzes Buch über die Entstellungen, Verdrehungen und unrichtigen Urteile schreiben die in Amerika immer noch herruhen. Wenn sich die Aerrderung der Meinung nur ganz lang­em vollziehe, so sei daran auch der Ueberdruß an Europa schuld. Man kümmere sich nicht mehr viel darum, und eS entstehe eine weitverbreitete Gleichgültigkeit über dw Vorgänge in Europa. Wir dürften uns keiner Ölhti Ran bezüglich einer Intervention AMMas hingeM, daran sei setzt nickt zu denken

Kavmettsra« M Loudon.

Dem Daily Expreß" zufolge wird SaS englische Kabinett zxstammentreten, um die Note zu überprüfen. die am Donnerstag an alle Alliier en abgefaudt werden soll, und die eine Antwort auf die deutschen Repara- fforisangebote darstellen wird. Gleichzeitig wird das L»t«lische Kabinett auch zu der Rede Poincarees Stel-- l»ng nehmen.

DerDaily Telegraph" sowie übrigens mit Aus­nahme derMorningpost" auch die gesamte übrige eng­lische Presse bekämpft die Rede Poincarees in Seulis in der schärfsten Weise.

Zahlen soll nur Deutschland!...

Brief eines Amerikaners, der klar sieht.

D-e bekannte ExportzeitschriftDas Echo" veröfferrt- Udjt folgenden offenen Brief eines Amerikaners:

Deutschland hat der Entente 7 600 000 000 Dollar angeboten. (Die 30 Milliarden Goldnmrk des letzten deutschen Angebots. D. R.) England schuldet den Ver­einigten Staaten 4 300 000 000 Dollar, und doch verlangt es 62 Jahre, um diese Schuld mit niedrigen Zinsen abzu- zahlen. Frankreich schuldet den Vereinigten Staaten un­gefähr 3100 000 000 Dollar und erklärt offen, daß es nicht einmal die Zinsen dieser Schuld zahlen kann, ge- schweige je das Kapital. Italien schuldet den Vereinig­ten Staaten 1700 000 000 Dollar und erklärt sich für un» fähig, Kapital oder Zinsen dieser Schuld zu zahlen. Bel- wen schuldet den Vereinigten Staaten ungefähr 400 oooooo Dollar und behauptet, nichts davon zahlen können. Rumänien schuldet den Vereinigten Staa- Ku nur 30 000 000 Dollar und kündigt in Uebereinstim- nauig mit den größeren faulen Schuldnern an, daß es nichts zahlen kann. Diese Staaten hatten die Nutzung dieses Geld sechs oder acht Jahre, ohne einen Pfennig Zinsen dafür zu zahlen.

Was also ist der Maßstab, der das deutsche Angebot für Frankreich undiskutierbar macht? Es ist kein Maß­stab, den irgendein Staat außer Deutschland an sich sel­ber anlegen will. London ist das Golözentrum der Welt, und Großbritannien ist der reichste aller Staaten, und dort) erklärte Bonar Law, daß die Zahlung seiner Schnld an Amerika die Lcbenshaltilng des englischen Volkes für eine ganze Generation herabdrücken würde. Was würde danach die Folge für die Lebenshaltung des deutschen Volkes sein in Anbetracht dessen, was es schon bezahlt hat und noch bezahlen soll? und was es scholl bezahlt hat, überstellt die Riesensumme der vereinigten Schulden aller Siegerstaaten, die nicht einmal imstande sein wollen, mich nur einen niedrigeren Zinssatz auf die Schuld au Ubiern Lie^urückweisuna des beutkhwL5U=

75. Jahrgang

neuvrp oeorulel, oan rein ANgevot Überhaupt Die fetzigen Gewalthaber in Frankreich befriedigen würde. Frank­reich will keine Wiederherstellung. Es will das deutsche Volk demütigen und erniedrigen und fein Land zerrei- nen, aufreilen und ruinieren. Daß die Franzosen über­haupt im Ruhrgebiet sind, ist nur möglich, weil die Großmächte einschließlich der Vereinigten Staaten Deutschland entwaffnet und es dann auf Gnade und Un­gnade dem französischen Imperialismus ausgeliefert haben.

Alle, die den Frieden lieben, fordere ich in diesen furchtbar ernsten Stunden der Weltaeschfch«e auf, aUes zu tun, was zur Stärknnq des passiven Widsrstand''s des deutschen Volkes gegen den bewaffneten Einfall der Franzosen getan werden kann. Alle Ausländer, die die Gastfreundschaft Deutschlands genießen, sind verpflich­tet, das deutsche Volk in seiner gerechte« Sache z« unter­stützen."

Bombenexploston in Weilmar.

Am Stadthaus zu Weitumr ist von den Franzosen ein Wagenpark errichtet worden, in dem alle beschlag­nahmten Kraftwagen untergebracht wurden. In diesem Park ist angeblich eine Bombe zur Explosion gebracht worden und dadurch ein großer Schaden angerichtet wor­den. Es liegt aber sehr nahe, daß die Explosion auf irgendeine Selbstentzündung infolge der großen Hitze zurückznMhreu ist. Trotzdem wurde von den Franzosen alsSanktion" der verschärfte Belagerungszustand über Bochum verhängt, in dessen Bezirk Weitmar liegt, und der Verehr in Bochum überhaupt gesperrt. Die elek­trischen Bahnen dürfen nur bis zur Stadtgrenze an Bo­chum herankommen.

Drohend ist vor allem die Gefahr für die Lebens- nnttelversorguug Bochums. Die Geschäfte haben infolge der Schwierigkeiten, die der Versorgung aus der fetzt 14 Tage dauernden Verkehrssperre für das ganze Ruhr­gebiet erwachsen, so gut wie gar keine Vorräte mehr. Wenn unter diesen Verhältnissen eine Großstadt, deren Bevölkerung zudem in der Hauptsache aus Arbeitern besteht, anch nur für wenige Tage ganz und qar von der Umgebung abgeschnitten wird, so ist das einfach uner­träglich Die Milchversorgung ist bereits vollkommen zum Stocken gesonnnen. Wegen der Bedeutung der Sauglingsernäßruna bat sich bereits das Deutsche Rote Kreuz Ldi«LküL. l m > in e-u ii-h^s lütt hei ^tr''^r b(U &bei < äfirrhßtt ^C"1 ?! gelassen worden. Die Stimmung der Bevölkerung ist I außerordentlich erbittert, da man der Ansicht ist, daß hier eine Stadt geanält wird für ein Unglück, mit dem die Bevölkerung auch nicht das mindeste zu tun hat.

DieRheinisch-Westfälische Zeitung", die seit Sonn­abend wieder.erschienen ist, wurde Montag von der Be­satzungsbehörde aufs neue bis zum 23. Juli verboten.

?cit Duisburg wird die Verkehrssperre immer noch in schärfster Weise aufrechterhalten.

3n Essen ist die über einen Benri des südöstlichen Stadtteils verhängte Berkehrssperre bis zum 1. August verlängert und noch insofern verschärf! worden, als jeder Straßenverkehr schon von sieben Uhr abends ab, nicht wie bisher von acht Uhr abends, untersagt ist.

Die belgische Besatzung von Gladbeck bat 48 weitere Bürger als Geiseln auf -er militarisierten Strecke

Gladbeek-Oberhausen Herange^ogen.

Gegen die drei Todesurteile des belgischen

Kriegs-

geeichtes in Aachen wird die Regierung alle Schritte tun, die geeignet sind, die Vollstreckung zu verhindern.

Beneschs Mission beendet.

>-« Der ischecho-slowakische Ntinister des Aeußern Dr. Benesch wird Paris bereits in den nächsten Tagen verlassen, obgleich er eigentlich die Absicht hatte, bis Ende der Woche in der französischen Hauptstadt zu bleiben. Benesch wird auf dem gleichen Wege, den er für die Reise nach Paris beuntzt hat, nach Prag zurüMehren, nämlich über Brüssel, Rotterdan: und Berlin. Er wird die Reise in Brüssel unterbrechen um sich mit den bel­gischen Ministern Tüeunis und Jasvar ru unterhalten.

wEnAg in den Bergi.t^a ...

Stunden mußten sie in gtützend«: tx^e anoeweKkich H«- W und durften r Sie wurden von Ma- rokkanern bewacht. . , wurde er AW dem leitenden Offizier u ipectsche in rohesttt Weise mißhandelt (U. .._ ? Einwohner aus dem Torfe wurden gezwungen, Wäger: Hxranzuschaffe» und die Möbel der Ansgetviesenen aus den Häu,crn zu ho­len. Leute, die sich weigerten, wurden mit GewArkol- ben schwer mißhandelt. Dte Leute kamen nur M Uhr in Trier an. Dort wurden sie in glühender -oitze bis 7'/ Uhr in Auswandererzügen einseschlössen und duiltcu kein Wasser holen.

«aufanner ©wwtengtetten.

Die türkische Abordnung in Lausaune yeröffenthebt eine Erklärung, wonach die Schuld an den ueuerlichcu "Schwierigkeiten der Berhaudlungeti rucht d.e Zurren treffe sondern die Alliierten wegen der bei ihnen vor­handenen In tere ssengegeu sätze. Die ^ urk ncke -^^ tion erklärt sich bereit, ores vor aller Welt zu b^'«"Nien, werm die Verhaudtuugen neuer!au, ickeltetn louten. Tjc Alliierten erklärten, einstweilen die Verhandlungen mit den Türken nicht wieder ausnehmen M wollen, f^ lange Jsmet Pascha nicht den Bewe^ lieffre, daß er >>,,,, Regierung nicht desavouiert werde, wenn er mit den Alliierten bestimmte Abmachungen oelHWii hätte Mau hofft tu aütierteu Kreisen, daß die Be- ipreMMM sich wieder iurfnehmen lassen. -