Schlüchterner Zeitung
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Amtlicher Anzeiger. :—: DorfzettwW für Uhön, Kpeffart,„Nogelsverg.
Erscheint dreimal wöchentlich.
L. Hohmeister,
Druck und Verlag Firma
Tchriftleitung H.-S. Hohmeister
Nr 91
Würfel vm
. Die ErMch-polnischen Verhandlungen in Lausanne über einen Frenndschaftsvertrag sind nach einer Havas- meldung aus Angora erfolgreich abgeschlvsseu worden.
Das südslawische Wehrgesetz ist von der Skupschtina in der von der Regierung gewünschten Fassung in letzter Lesung verabschiedet worden.
Die poluischen Staatseinnahuterr im ersten Halb- *ahr 1923 belaufen sich auf 2963 Milliarden Mark, die Ausgaberr auf 4983 Milliarden. An den Hauptposten der Ausgaben weist der Heeresetat auf 1505 Milliarden, die Eisenbahnen 1609 Milliarden.
Der Präsident des Staatsgerichtshofes, Dr. Schmidt, soll sich mit Rücktrittsgedanken tragen. Die „Deutsche Liga für Menschenrechte" hat seine Strafverfolgung verlangt, weil er fahrlässig die Flucht Ehrhardts geför- dert habe.
Ein netter deutscher „Reparationsdampfer" ist vor einiger Zeit auf der Werft in Kiel vom Stapel gelaufen. Es handelt sich um ein 8W0-Tonnenschifs, der „Urvano", das auf Reparationskonto an eine ialieuische Reederei geliefert wird.
Das Lockstedter Lager besichtigten Mitglieder deß Reichsrates nud des Reichstages. Es sind dort mit ssieichsmitteln in den letzten Jahren 5400 Morgen bisher unfruchtbaren Landes in Kulturland verwandelt worden und über 70 Sieölungsgehöfte entstanden.
Rußlands Dank an die amerikanische Hungerhilfe wurde jetzt von der Sowjetregierung durch ein Abschieds- baukett abgestattet. Tschitscherin wies dabei darauf hin, daß es keine Gegensätze zwischen dem russischen und amerikanischen Volke gebe.
Im Parlament -er Südafrikanischen Union sollen nunmehr auch Deutsche des ehemaligen Deutsch--Süö- westafrika eine Anzahl Sitze erhalten.
Die teilweise Freigabe der drahtlosen Telephonie hat die Reichstelegraphenverwaltung beschlossen.
Die Enideckn«g des Scharlach-Bazillns soll nach Mitteilungen medizillischer Fachblätter dem Direktor den Kinderklinik in Palermo, bt Cristiua, gelungen sein.
,Der König von Schweden weilte am Wabe Schla- geters.
Geueral Gourand wurde Gouverneur von Paris.
Der Reichspräsident hat in Begleitung des Chefs her Marineleitung. Admiral Behncke, und des Staais- stkrctürs hu Au^wäitigen Am FGr. v. .vti-rAG»ü ." Hamburg geweilt und dem argentinischen Schulschiff „Präsiöeut Sarmiento" einen Besuch ahaeitattet
I Der Gouverneur des Staates Neuyork, Smiu, wohnte in Begleitung seines Stabes einem Empfang av^ -Bord des Dampfers „Albert Vallin" bei.
>.^>rMcL^»! >-——'—— .......‘ ......
Der Kampf an der Ruhr.
Der Widerstandswille unerschüttert.
Fritz Thyssen, der sich zurzeit in Berlin aufhält, gab dem Mitarbeiter eines Berliner Blattes über die Lage im Ruhrgebiet eine Erklärung, in der er u. a. sagte: Ich kann Ihnen nur sagen, daß sich die Bevölkerung im Ruhrgebiet niemals unterwerfen wird trotz all der Not, die sie erdulden muß, und trotz der unglaublichen Zustände, die bei uns herrschen. Es ist jedermann vogel- frei und samt festgenommen werden. Die Industrie steht bereits vollkommen still und erleidet ungeheuren Schaden. Die meisten Werke arbeiten überhaupt nicht mehr. Die Kohlenzechen söröern nicht die Kohlenlager leeren sich zusehends, und es wird bald die Zeit kommen, wo im Ruhrgebiet, dem reichsten Kohlengebiet Europas, überhaupt keine Kohle da sein wird. Nach meiner Schätzung wird es sechs Mongte dauern, bis sich die Industrie des Ruhrgebietes von den Schädigungen der Besetzung erholt und die alte Leistungsfähigkeit wieder erlangt haben wird. Dabei wird die Lebensmittelkata- strophe immer drohender, und sie wird im Herbst akut werden, wenn die Zeit der Kartoffeltransporte kommt. Die Kartoffel ist seit jeher für die Ruhrbevölkerung eins der wichtigsten Lebensmittel gewesen, und wenn wegen der französischen Eisenbahnpolitik im Ruhrgebiet nicht genügend Kartoffeln herangeschafft werden können, so werden wir mit größeren Schwierigkeiten rechnen müssen.
Belgische Anregrmgen.
„Ere Nouvelle" schreibt in einer Besprechung der englischen Note: Aus Brüssel treffe die Nachricht ein, daß man in Paris entschlossen scheine, auf die belgifche Anregung eiUMgeben, die die Festsetzung der deutschen Schuld auf viel später verschiebe und für den Augenblick nur ein System von ziemlich niedrig bemessenen Annuitäten ansstelle, das L die französische« Reparationen, 2. die Begleichung der englischen Schul- an Amerika und 3. die belgischen Reparationen und die Entschädigung an Italien gewährleisten wolle.
Das Blatt glaubt zu wissen, daß Poincaree sich schließlich mit einer Herabsetzung des französischeu Anteils von 30 auf 26 Milliarde« einverstanden er ihren werde
Die Auffassung in Berlin,
ftn Berliner amtlichen Kreisen wird mit Genug- tuung festgestellt, daß die Kritik der erratischen Presse an der neuesten Rede Poincarees sich völlig mit den ?ius- mhrungen und Berichtigungen deckt, die von deutscher Seite auf Poincarees Behauptavgell hin goinaclü wurden sind. Es komnrt nun alles darauf an, ob England in der Lage sein wird. einer Verschleppung wie sie in der Absicht Poincarees liegt, mit aller Entschiedenheit ent- begenzutreten. Der Schlüssel der Situation dürfte bei Belgien zu suchen sein. Schon wiederholt wurde darauf hingewiesen, daß Curzon seine guten Bezi hunasn aum belgischen Königsbalcse zu volitiMten Smeiten be- untze. Es ist möglich, daß jetzt auch aus diesem Wege von Simlsmä atAL^^iLb'"""-"""^ OL» jrpmuug hi*r BLL«
Donnerstag, 26 Juli 1923
*»« "^' --^''^«»»fWlfrreiirsByWTg'WfK^y^ I »I mt WWHIWII im vanounigen erreicht worden ist. Im übrigen ist man sich in den politischen Kreisen Berlins darüber klar, daß das englische Kabinett eine beschleunigte Lösung der Probleme erstrebt und daß für den Fall einer AM eh? nung seitens Poincarees das Kabinett Baldwin zu einem Sonderschritt entschlossen ist.
Englische Stimme zur Rehe Pistucarees.
„Westminster Gazette" findet die Rede Poincarees in Billsrs Coterets viel gemäßigter im Tone als die vor acht Tagen von ihm gehaltene. Sie zeige aber, daß P linearer noch immer nicht bereit fei, die einfachen, logischen Zusammenhänge im Reparaitousproblem zu er- tenven.
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Znrttckhaltung in Amerika.
*>« Paris. Einer Meldurig der „Morningpost" zufolge weigert sich das amerikanische Staatsdepartement, mit Rücksicht aus das englische Bealesischreiben über die emv lische Note eine Mitteilung zu machen. Es beschränkt sich darauf, den Ernofang des englischer'. Schriftstückes durch den amerikanischen Botschafter in London zu be- stätigen. Das Staatsdevarternent teilt außerdem mit/ daß eine Inhaltsangabe der yiote an den Präsidenten, der sich zur Zeit in Alaska aushält, aernacht würde Der Wortlaut wird ihm erst bei seiner Ankunft in Saint Irarrcisko zugestellt werden. Was die tünffnie Haltung der amerikanischen Regiernha anlangt. so könne man sich nur in Vermutungen ergeben. Wenn die Berichte der verschiedenen Blätter über den englischen Vorschlag- betreffend die internationale Sachverständraenkonferenz sich bewaMeitÄZ. so würde dieser Vorschlaa von der' amerikanischen Regierung nur günstig ausgenommen werden, wenn er einer Erklärung, die Staatssekretär Hughes in Hamen machte, entspreche.
Die ^wOftono Englands
Eine Besprechung im Nnterhanse.
^Im englischen Unterbaute ist von Ramsay Macdonald eine Entschließung der Arbeiterparteien eingebracht^ worden, in der die ungeheuren und ständig wachsenden! < isgaben für die See- und Luststreickräffe und die anderen militärischen Zwecke beklagt werden und die drin «ende Aufforderung an die Regierung gerichtet wird, unverzüglich für die Eindernfnng einer hüematwnfilcn Konferenz zu sorgen. Ausgabe dieser Konferenz soll es ren ausgehend von dem Grundsatz, daß allem durch ei le Alrüstung Friede und Sicherheit der kleinen und der- großen Nationen gleichmäßig gesichert werden konnte. O'Neill brächte einen Abäuderlingsantrag ein. die Regierung möchte so bald wie möglich ihren Entschluß mt Völkerbünde und anderwärts geltend Machen, um die Wiederholung eines internationalen Rilstungswettbe- werbes zu verhindern und eine allaemeine Rüstungsbeschränkung herbeizusühren.
Der Unionist General Cockerell unterstützte diesen Antrag. Asauith erklärte, es sei äußerst wimtig, daß.tn, einer Zeit wie der jetzigen das Unterhalts^durchaus eine Einheitsfront bar stelle um der übrigen Welt als Inh- ter eines Protestes gegen ein weiteres Anwacluen der Krieasrüftnnaen zu dienen. Indessen sei tn vielen Jollen die beste Verteidigung, sich selbst mit Abwehrwaffen zu versehen. Dies sei besonders bei den Luststreitkras-
R Der Luffminister Sir Samuel Hoare sagte: Es be- tehe überall Einmütigkeit im Abscheu vor den Schrecken deß Krieges und in dem Wunsche, künftig-ein^Ruitunas- li'c'i laufen zu vermeideir. Die erste Pilichr ieder ./i-.n ^- Luna sei es aber, auf die Sicherheit der ^erteibmuit« Englands und des Reiches zu achten. Ein Nntemn-- ichuß des Verteidigunasausschn^es der R^skonierpnz, habe das Rüftungsproblem und besonders dinsichn-ch der tz«ftüreWr8fte untersucht. Er fei zu dem Schluß a^ korrLse«, daß im Interesse der Sandesverterdimina eine SSeErkM« der JnWreitkräffe dringend e^n fei. G»gs»y4 M der «efSdrkichAeu Art eines ?ftaMirtx.n
Angriffs ausgesetzt und würde ohne ausreichende Luft- streitkräfte fast wehrlos sein. England sei nicht mehr das England von früher. Ueberall in der Welt nehme die Luftwaffe eine gewaltige Entwicklung. Im letzterr Kriege waren vereinzelte Luftangriffe in ihrem Ergebnis schon schrecklich genug, aber in einem neuen Kriege würden solche Luftangriffe hundertmal schrecklicher werden. Die Gefahr sei so groß, daß keine Reaierullg — wie entfernt man von dem Ausbruch eines neuen Krieges a,lch sein möge und wie freundschaftlich Englands Bezielmngen zu seinen Nachbarn auch seien — ein Iort- daueru des gegenwärtigen Standes der Dinge -rüden könne. Sehr gegen ihren Willen sei die Regierung -aber krezwungen, für die Schaffung einer starken englischen Luftstreitmacht einzutreten und dafür zu sorgen, daß England eine genügend starke und ausreichende Luft- streitniacht besitze, um sich damit gegen Luftangriffe auf seine Küste zu schützen. Die englische Luftstreitmacht iet ein Minimum für Landesverteidigungszwecke wob habe keine andere Aufgabe. Sie fei nicht verfügbar für Arrgriffsoperatiorrear über die Reichweite ihrer Heimat- staudocte hinaus.
' Die Pliittderungsschäde» in Breska«.
Der Oberpräsident von Niederschlesien hat den AuS- nahurezustand über die Stadt Breslau wieder aufgeho- ben, nachdem die Ruhe wieder überall hergeftells wor- Sen ist. Zu weiteren Zwischenfällen ist es nicht mehr gesommert. Der durch die Unruhen verurmchtc Schaden wird auf etwa % Billionen Psark geschätzt. Etwa rn Geschäfte wurden ausgeplündert und beschädigt. Die Zahl der Toten beträgt fünf, die der Verletzten l5- Außerdem gibt es eine große Zahl von Personen mit Verletzungei' aller Art, die die Zahl der durch Schüsse Verletzten weit übersteigt.
Umstnrzgefahr in Griechenland? I
75. Jahrgang
mad sind dort Nachrichten aus Saloniki eingetroffen, k wonach in Griechenland eine große republikanische Bewegung bestehe, die die Monarchie in Gefahr bringe. Einige dem König treugebliebene Regimenter hätten in Athen konzentriert werden müssen, um einen Staatsstreich zu verhindern. Das Zentrum der revublikani- schen Aktion befindet sich in Saloniki. der Prszetz gegen Prinzejsm Hohenlohe.
Arn Montag begann vor dem Staatsgerichtshof unter umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen der ESrüardt- Prozetz. Von den Angeklagten ist nur die Prinzessin Margarete von Hohenlohe-Oehringen anwesend. Stuf Antrag des Obern eichsanwalts wird beschlossen, die Verhandlung gegen Eürhardt, Liedtke und Professor Schlösser abzutrennen und nur gegen die Prinzessin zu verhan- beln. Die Angeklagte machte bei ihrer Vernehmung Angaben über ihr Vorleben und gibt an, Ehrhardt auf dem Schlosse ihres Onkels in Oberschlesien kennen gelernt zu haben. Zur Zeit des Kapp-Putsches sei sie in Berlin gewesen, doch habe sie über die Rolle Ehrhardts dabei keine rechte Kenntnis gehabt. Nach ihrer Nebersiede- luug nach München habe sie Ehrhardt hier getroffen und init ihm einen freundschaftlichen Verkehr gepflegt. Zu den Viwhaltungen des Vorsitzenden, daß sie doch gewußt haben müsse, daß Ehrhardt steckbrieflich verfolgt würde, erklärte die Prinzessin, daß sie geglaubt habe, daß Ehrhardt mit der Annahme eines anderen Namens ein anderer geworden sei und daß die Angelegenheit Eürhardt damit erledigt sei. Der Vorsitzende hält ihr vor, daß sie beschworen habe, den Aufenthalt Ehrhardts nicht zu kennten und mit ihm in keiner Verbindung zu stehen. Schließlich erklärt die Angeklagte, daß sie körperlich krank gewesen sei und sich in großer Aufregung befunden habe und sie bei ihrer Vernehmung an die Möglichkeit einer Unwahrheit nicht gedacht habe.
Es folgt die Zeugenvernehmung. Zunächst sagt Rechtsanwalt Sckleletn als Zeuge aus: Er sei politisch nicht tätig und könne deshalb über diese Seite der Angelegenheit nichts sagen. Weiter bekundet der Zeuge, daß die Prinzessin von einer unglaublichen Weltfremdhert fei. Untersuchungsrichter Dr. Metz schilderte die Vernehmung der Angeklagten. Da sie Anzeichen für eine dauernde Verbindung mit Ehrhardt zu stark waren, be- weigerte srch zinmüMMch aus iSe«. Lw- zwischen hatte ich voll der Polizeidire in erfahren, oatz M Hcnlse der Prinzessin ein Herr von Eschwege wohne. Da dieser vielleicht über den Verkehr der Prinzessin Angaben mackten könne, lud ich ihn vor. Er kam in Begleitung der Prinzessin. Diese erklärte, ihre Aussagen beeiden zu wollen, aber nicht religiös. Ich wußte, daß der Prinzessin ein derartiger Rat nicht von der katholischen Geistlichkeit gegeben worden war und machtesie darauf aufmerksam, daß ein falscher weltlicher Eid nicht weniger sündhaft sei als ein falscher religiöser Eid. Die Ausweispaviere des angeblichen Herrn von Eschwege waren sehr mangelhaft, deshalb'gab ich ihm den Kriminalkommissär Heldwein mit, um andere Ausweisva- viere zu beschaffen. Als von Eschwege gegangen-war, wurde mir die Mitteilung gemacht, der Herr. der eben fortgegaugen sei, sei der Konsul Altmann. Ich wußte aber, daß Konsül Altmann mit Ehrhardt identisch sei und traf infolgedessen meine Maßnahmen. Der Zeuge schildert nun die Entlarvung Ehrhardts. Er habe Ehrhardt darauf hingewiesen, daß er die Pflicht habe, die Prinzessin vor den Folgen -eines Meineides zu bewahren. Daraus' habe Ehrhardt der Prinzessin entsprechende Bot- schaft zukommen lassen. Der Zeuge erklärt nur mit der Berufung auf ihr Standesbewutztsein gelang es, ne zum Widerruf zu bewegen. Ich halte die Prinzessin, die ohne Vater und Mutter ausgewachsen ist, für ein bedauernswertes Opfer ihrer Vereinsamung, die unbewußt unter den Einfluß Ehrhardts, den sie als Helden verehrt, geraten ; st Der Zeuge erklärt weiter, er habe durchaus mit dc1 Möglichkeit eines Meineides gerechnet.
Nachdem im ESrhardtprozctz gegen 1 Uhr eine Pause ringeti eten war, wurde nach Wiederaufnahme der etfe zung Oberpräsideut Nöske vernommen. Er führte aus, daß Ehrhardt es verstanden habe, mit geraöezug sugge- ihrer Kraft feiste Leute für feme Gedankengänge zu ve- aeksiert. Bei dem Kapp-Putsch sollte Ehrhardt der Säbel zu - Aufrichtung der-Diktatur Zweien sein. Stabs- ch^f Oberst v. Gilsa habe Eürhardt erklärt, er würde zunächst den Befehlen seiner Vorgesetzten Generale folgen, nicht «Der, wenn diese im Gegensatz zur Reichsremerung stündep. Der Seltne habe diesen Worten vertraut. Ev Süßer« sich dann ferner Hauvtmann Hanen, Hauptmann Batksmazm, General v. Olderskausen, sonne Leutnant n B'»k und Generalleutnant v. Hülsen, die An gaben über las Verhältnis Ehrhardts zu General V. Lüttwitz mache: - Eürhardt habe sich nach einer Unterredung m:t d^m Settern! v. Secckt wieder der alten Reaierima mct ^ner Brigade zur Verfügung gestellt. Den Befehlen & * Gc neral? v. Lüttwitz habe Ehrhardt unbedingt ^olge «l^-m malten. Davon, daß Lüttwitz keine Befehl^gewa^ vehr i.^^t- habe Ehrhardt nichts gewußt.
Rrr W« «M!'«Z W WMWm? Das Urteil eines frahzösischen Bundesgenosse«.
Das offiziöse Blatt der tschechüslmoakrschen Regie- E die PZgör „Trtbuua", sucht am 4 Juli in er^m großen Aufsatz die Gründe der verzwelsZten Lage Eu- »011 as aufzuffuden. Dabei tnmmt das Blatt wenn MveNLlLt - zu einer schroffen Verurteilung der Politik Poincarees. Die „TribuE acht von dem Wertverhältnis der ffchechischen Krone itMll Iranken aus, 2:1, und bezeichnet das als ein kaum^glaublichc.^ Verhältnis. »Auf der einen Seite der größte und politisch stärkste Kontinentalstaat Europas, der den Krieg acroonnen und durch den Frieden seinen Umfang um i^A^^s und rLes Gebiet vermehrt hat. ein SwaLt