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Schlüchterner Zeitung

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Nr. 92

Gxqr«»det 1848.

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Amtlicher Anzeiger. :: Dorfzeitung für |tyM Spessart, Uogelsberg.

Samstag, 28 Juli 1923

75. Jahrgang

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ALleriei vsm T«ge.

Die gegenwärtige Wirtschafislage bildet den G^i'u- stand ernster Beratungen des Neichskabinetts. Aast alle gteicksminister sind in Berlin, und in den nächsten Ta- gen dürften endgültige Beschlüsse gefaßt werden.

In Belgrad sind ungefähr 400 bolschewistische Aaen^ ten in den verschiedenen Stadtteilen verhaftet worden.

Der Kulturausschutz der Demokratischen Partei oer= anstaltet anfangs September eine Sommerschule in Berleburg (Westfalens. . -

Bei der Bertreterwahl z«m Verbandstage des Deut­schen Metallar-eiterverbandes erhielt in Hamburg die von Den Kommunisten aufgestellte Liste 3489 Stimmen, während die Liste der S. P. D. mit 4928 Stimmen den ' Auf ^ein^Anfrage im englischen Unterhanse erklärte der Vertreter des Schatzamtes, nach den vorliegenden Statistiken befänden sich in den Vereinigten Staaten 45 Prozent von den gesamten Goldvorraten der Welt.

Der Senator nnd frühere französische Ministerprä- skdent Charles Dupny ist im Alter von 72 Jahren ge­storben. Er war zwischen 1893 und 1899 fünfmal Mini­sterpräsident und einer der hervorragendsten Führer der ' Opportunisten. . .

Der Reichstag wird, wie man in Berlin annimmt. schon anfangs August wieder einberufen werden um wichtige Beschlüsse zu 'asseu, die wahrscheinlich mit der Teuerung im Zusammenhang stehen.

Das bayerische Ministerium des Innern hat ein Ver­bot für Kundgebungen und Umzüge, insbesondere auch am 29. Juli. erlassen. t .. .

Die Verhandlungen über das Statut der stadt und des Hafens von Memel haben nach Havas tor Aufsiel- hma eines Abkommeueutwurfs geführt, über den die Botschafterkonkerenz beschließen werde.

Wochenschau

Der Orientfriede ist nun definitiv geschlossen worden. Die Delegierten sind ohne große Reden hinterher in Lau- sanne auseinander gegangen, mit der frohen Zuversicht,

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daß die Alliierten und die Türkei von nun an in Frie­den und Freundschaft zusammen leben werden. Wieder einmal eine schöne Hoffnung, ble»tre!«?id>>/? n in den nächsten Monaten durch neue Ereignisse als Phrm. ent­larvt werden wird. Der Friedensvertrig von Sevres ist also nach 20 Wochen schweren Verbändelns zerissen worden, und die Türkei ist als Siegerin hervorgegan­gen, wenn auch verschiedene entrissene Provinzen ihr weiter vorenthalten bleiben. Sie hat aber dafür die freilich Konstantinovels und der Meerengen gerettet und außerdem noch ihre kulturelle.

Dieses Wunder konnte wohl in unserer wunderlosen Zeit dem Türken zuteil werden, wird aber uns Deut­schen versagt bleiben. Wir werden weiter unter dem Joche des VersaillerFriedens" seufzen müssen, da wir ia unter ganz anderen Verhältnissen mit unseren Fein­den von einst leben. Dazu kommen dann auch noch, aeopolittsäu: Gründe. Uns bleibt nur die moralische Waffe des passiven Widerstandes. Mit Schwert und Maschinengewehr, wie die Türken. können wir nichts ausrichten. Wer anders denkt, denkt unpolitisch und bleibt verblendet. Aber die Waffe des passiven Wider­standes ist doch keine geringen als die blanke, vielleicht sogar noch eine viel njirfmmßvollete. Um sie aber mit Erfolg führen zu können, dazu bedarf es der einheit­lichen Front im Innern, die auch nicht durch hic gering­sten Ereignisse im Lande erschüttert werden darf. Lei­der aber haben sich gerade in der letzten Zeit wieder An­zeichen beinerkbar gemacht, daß neue innerpolitische Be­ben im Anzug sind. Die Teuernngskramatte, die sich na­mentlich in Breslau and Frankfurt in so gefahrdrohen­der Weise geäußert haben, sind nicht nur rein wirt cha t- Ischer Natur. sondern sie tragen nur allzu grelle politische Merkmale au der Stirne. Die Kommunisten benutzen sie um Deutschland so zu untergraben daß es in Trüm­mer gehe, um dann auf thuen den bolschewlsttz u n st"- kunftsstaat zu errichten. Die RetchSregiernna hat hht alle Versammlungen unter freiem Himmel und Unru­hen bereitende Demonstrationen untersagt, besonders im jrnn blies auf den 29. Juli, wo die Kommunisten einen grasten Protest gegen den drohenden ^-kflismuS in Ma e erlassen wollen Die Reichsvolitik begkunt fM) er hm n einer größeren Aktivität auszuschwinaen Jede Gefahr im Lande und wenn sie auch nur in der mag sie nun von rechts oder links kommen, muß von vornherein erstickt werden

Der Chrhardt-Prozest ist zwar nicht, wie geplant war. zum vollen Austrag gekommen sondern bat sich nur in einem Nebenan abgespielt, nämlich in dem ^ty^® Prozeß gegen die Prinzessin von Holumwln-r^ Aber auch auS ihm geht schon hervor in ' U ü " ' " 2 cutfcblaub während des Kapp d> ches ge chwebt ^ Diese i^lthllHcmim ist Amor au glücklich vorüve - aegangeu. hoch He ist n och feine0mcgs i' mu <1 a bannt. Ehrbardt selber heiln bei 'ch oc u^c h "nd er ist nicht der Mann h°n< n t « b m (vier Privatmann. altirneibHum^ ' sul oder Kletnabliger genießen w N. Erist e e Telia ÄM? WÄSäää. 1 1# dem »rowd ntorn Nr ^SRJ,Än't' nri > brtnaen gebt hervor daß bU>'s ü'fpu "w^

I'nnabm'hL

KM dem ^än-Msch^s nus' sagte, davor zurück, den tollkühnenUmteilnnb^bdidu surückzuhglten. ' .

An dem deutschen Volke selber w 'd es t« ' Liegen, ob es lieb gegen den Ansturm feiner nutu^n

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D"inde weiter siegreich behaupten wird. L» ............. r-uitisches Verständnis zeigen und nicht Phantomen n ch-agen. die etmoch unerfüllbar sind die, wenn sie mir flieh erfüllt würden. Deutschlands vollständigen Un­tergang bedeuten würden. Mit Gewalttaten nach außen vnb im Innern können wir das Vaterland nicot retten weder durch bolschewistische, noch durch solche, wie sie sich in Ehrhardts rrnpolitischem Köpfe malen. Uns bleibt ,"." her passive Widerstand und die Zeit, um unser gu­tes Recht zur Geltung zu bringen und unsere Freiheit n"s zu erkämpfen. Auch die Augen der Völker werden ( ; ml aeöffnet werden. Viele haben bereits anaZan- ,gen. klar zu sehen. * C M.

£ sO G?l>M MWU i«ei Hililmee.

0-4 Aus London wird gemeldet: Lloyd George hat in der Stadt Bristol, die ihm das Ehrenbürgerrecht verlie­hen hat, eine Rede gehalten, in der er die gegeuwärtige rolihübe Stimmung in Europa als hinreichend kritisch bezeichnete, um Gefühle der Mutlosigkeit und Verzweif- 1 g hervorzurufen. Er richtete heftige Angriffe gegen Poinearee und warf ihm bösartige Verdrehuunskimite vor.Ich ivollte," so sagte Lloyd George ,,Herr Pmu- caree würde des Sonntags keine Reden halten. ^er Sonntag ist für erbauliche Gedanken bestimmt und nicht der geeigne Tag, um Tuben mit forfddlim destilliertem Haß, FeirF gkeit, Mißtrauen und Zorn über dre Ra- tionen anszu rtzen. Ich würde es für ein Uuglück hal­ten, wenn das fo weiter ginge."

Lloyd George führte dann aus, er habe in seiner Rede im Unterhaus da us hingewiesen, mit welcher Art Bos­heit die Dinge fiu die Zukunft vorbereitet würden. Er habe erwähnt, daß rankrecch feine Schulde« an Grog- britaunien nicht am renne und Poinearee sogar auge- boutet habe, Frankreich beabsichtige «icht einmal, dw Zin­se« zu bezahlen. Der Sinn dieser Rede ser kürzlich von Poinearee entstellt worden ..Er. Lloyd Gu>rge, habe bei dieser Gelegenheit einen nziellen Bericht zitiert' der zeige, daß Frankreich Still onen von Franken für bin Bau neuer Kanäle und Haien und für: den Ausbau der alten ausgebe, und sich erlaubt, diese Tätigkeit mit d.r Deutschlands zu vergleichen. Poinearee habe behauptet er, Lloyd George, hätte geäußert, daß die brennende Frage der WiederbersteNnna der zerstörten Gebiete gleichgültig sei. D^ ^

n obmtcb häßliche Entstellung ferner tauachtzcheu A r^- führuugen. Er habe seinerzeit bre zerstörten Gebiete aarnicht erwähnt. Es sei ein Unglück, daß zwischen Frankreich und England Metmkugsverschiedenbeiten be- Ränben. Er selbst f^be sich seinerzeit mit Poinearee nickt überworsen, aber das fei sehr schwer gewesen. Bonar Law habe es als unmöglich gesunden, Poincaiee einzuwirken. Irumerhin sei man imstande gewesen, ab- zuwarten, und es würde bedauerlich sein. u^un der ge- enwärtiae Zustand zum Bruch führen werde. Die Ver< SrK bafür belaste aber nicht das Gewisien Groß­britanniens. Es sei ein Unglück, wenn Reden a^altzu würden, die die Klnft zwischen beiden Staa e« erweiUr­teil, statt sie zu verenaern. Wenn Großbritannien, frrantreiÄ Italien und Belgien brüderlich im Inter­esse des europäischen Friedens Auiammen arbeiten wür­den, so würde die Welt ein anderes Gesicht vekvnimeu.

Er hoffe aufrichtig daß die im Kriege gebrachten Opfer nicht durch Uuetutakeit und Uebelwollen verloren gin­gen, und daß die Nationen dazn kämen, zusamineuzuar- betten, damit das WortFriede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen" bald wieder Wahrheit svürdc.

Eine neue Protestnote.

Die Reichsregierung hat ber französischen und der belgischen Regier,ing eine Note überreichen lassen, wo­rin feierlich dagegen Verwahrung eingelegt wird, daß eine neue Verorduuug der Rheinlandkulumission jeden mit Strafe bedroht, der den rechtsverbindlichen Eüarak- tvr der von der Kommission oder ihren Organen getrof­fenen Anorümittgen bestreitet oder durch Rat und Tat den Widerstand gegen derartige fördert, und daß diese Berordnung verbietet durch Belohnungen an der Auf­rechterhaltung des Widerstandes mitAuwirten. Die Note betont, daß der Bevölkerung des besetzten Gebiets aus der Ntchtbeachtnng derartiger Anordnunaen umso weniger ein Borwnrf gemacht werden könne, als das Deutsche Strich nach der ausdrücklichen iBefttmmuna des Rheinlaudabkommens die Verwaltung des besetzten Ge­biets behalten hat.

In London nnd Rom sind von der ütelchsregiernng gleichfalls Vorstellungen in diesem Sinne erhoben worden.

Wetter ist der französischen Slralerunq von der Reühsregiernng eine Note übergeben worden, worin gegen die am in. Juli erfolgte Besetzung Barmens feier­lich Berivaüruug eingelegt wird.

Aufhebung der Verkehrsfj'erre.

Die interalliierte Stbelnlaiibtonnntffwn verösient licht eine Verfügung, wonach vom 27. Juli ab neue Passierscheine ausgegeben werben und öle alten Passier scheine ihre Gültigkeit wieder erlangen können. Aus dieser Verfügung ist zn schließen, daß dte Sperre an den Rhein drücken nach Ablauf der lOtägigen Frist ihr Ende gefunden hat.

Wertbeständige Löhne im Bergbau.

Rene Lohnverhandlungen.

»-« Die Verhandlungen in der ReichSarbeitsgemein schuft für Bergbau über wertbeständige tfMne für die Bergarbeiter, die am Dienstag begonnen haben, und noch nicht zum Abschlnß gekommen, weil bisher eine Einigung nicht erzielt werden fonnie. Es sieben Hd), zwei Aulfassnnaen gegenüber. Die Arbectuelnuer per-.

Es muß kühl kaugeu zentrale wöcyentktche Anpasiung der Löhne an . einen noch zu ermittelnden Index, während die Arbeit­

geber zwar mit einer monatlichen zentralen Siellung- nayme zum Lohnproblem einverstanden sind, die= chentlichen Verhandlungen über die Anpassung der Lohne an die Teuerung aber in Anlehnung an einen örtlichen Index vornehmen wollen. Ein anderer Vor­schlag von Arbeitgel»erseite geht dahin, die Löhne dem effektiven Markwert anzupassen, was einer Zugrunde­legung des Dollarkurses entsprechen würde. Es ist an- zunehmen, daß über alle Fragen doch noch eine Einigung erzielt werden dürfte. Die Verhandlungen nehmen ih­ren Fortgang.

Fortgang.

Nebenher begannen am Dorrnerstag auch im Neichsarbeitsministerium neue Lohnoerhandlunge» für ben Bergbau, nachdem für Sachsen in Anbetracht der dort herrschenden exorbitanten Tenerurcg bereits beson­dere Verhandlungen stattgefunden habew

Der Marksturz an der Londoner Börse.

»s# London. DieTimes" beschäftigen sich mit den sen­sationellen Vorgängen an der Londoner Börse, die zu dem katastrophalen Marksturz der letzten Tage geführt haben. Während das englische Pfund bisher für 1,5 bis 1,8 Millionen Mark zu erhalten war, sind letzt 4,5 und 8 Millionen Start geboten worden. Das Angebot lau­tet: ein Pfund Sterling, lieferbar in drei Monaten per Ultimo Oktober 6 Millionen Mark, lieferbar per Ultimo September 5 Millionen 200 000 Mark, lieferbar per Ul­timo August 4 Millionen Mark. Die Londoner Bankiers erklären, daß die Markverkäufe von kleinen hiesigen Maklern im Auftrage Amsterdamer Agenten durch deutsche Kohlenimvorteure vorgenommen worden seien, um sich bereits jetzt mit Pfunden einzudecken, die zur Bezahlung der im Herbst zu bezahlenden Kohleneinfuhr aus Englarrd dienen sollen. __r ~

.Die Zahlung in ausländischer Währung.

w Berlin. Von zuständiger Seite erhalten wir fol- Lende Mitteilung: Durch ein Schreiben an die Svitzen- Äerbünöe des Handels und der Industrie vom 20. 7. bat der Reichswirtschaftsminister bei Inlands-Geschäften im Grvtzhanöelsverkeür wkitergehend als bisher Zahlung in ausländischer Währung zugelassen. Dieses Schreibe« findet jetzt in einer zur Veröffentlichung gelangenden 2, Aenderung der Ausführuugsbestimmnnaen zur Baluta- spelulaliansverotdnuua ^'--- eder-

-schlag.

belsverkebr in ausländifcher ährinta bezahlt werden: Einfuhrwaren nnb Waren, die iiberwieaend aus Ein­fuhrware hergestellt Hub, wenn der Zahlungsempfänger eine Handelskammerbescheinigung besitzt, oder sich schrift­lich verpflichtet, die Devisen binnen 2 Wochen an die Reichsbank oder den Besitzer einer Handelskammerbe- scheinigung weiter zu geben. Der Zahlungleistende hat Abschrift der Erklärung der Devisenbeschaffungsstelle in Berlin, Weidendamm la, einzusenden. Ein Enverb ausländischer Zahlungsmittel gegen Reichsmark oder^ Werivapteie, die auf 9teichsmark lauten, vor Bezahlmick solcher Waren ist verboten. Weiterhin ist zugelassen, daß ein Einzelbätidler, der von Ausländern, die im Inland keinen Wohnsitz haben, für Warenlieferungen auslän­dische Geldsorten erwirbt diese nach Umwandlung in Devisen in gleicher Weise in Zahlung gibt und insoweit von der Ablieferltngspflicht entbunden wird. In Ver­bindung hierzu steht die Bestimnutna, daß derjenige, welcher als Erporteur oder auf Grund von Einfuhrge­schäften. Einfuhr. Einschlag-Geschäften, Aussuhr-Vorge- schäften solche Zahlungsmittel oder Forderungen erwirbt, diese unter genauer Angabe des Bertragsaegners und des Tages des Eingangs und des Abgangs fortlaufend in einem besonderen Devisenbuch aufzuzeichnen und eine Abschrift der Aufzeichnutlgen bis zum Sonnabend jeder Woche für die letzte vergangene Woche an die Devisen- veschassnngSstelle einzusenden hat. Daneben sind in der Verordnung noch eine Reihe anderer Erleichterungen gewährt und Unebenheiten ausgeglichen. Insbesondere sind gewisse i'Wmiwrituaeii der Valuta-Svekttlation8- verordnuna für das Saargebiet in Wegfall gekommen. Weiter kann auch der inländische Untwneen-Akquisiteur einer ausländischen Zeituug für die Inserate in dieser Zeitung ausländische Zahlungsmittel in Zahlung Kebmen. 7- "

Baldige Einberusnng des Reichstages.

» Berlin. Der Reichstagspräsident Vuebe hnf in einer Rücksprache mit dem Reichskanzler die Einberu­fung des Reichstages für den Monat August anncreoL Wie wir dazu hören, ist eS iiMiitwalnlchclnlt* daß die Eiüberufuttg des Reichstages für die schwebenben Finanz- und außenpolitischen Fingen schon im Laufe der nächsten Woche erfolgen werbe.

Antonnfall des Reichssinan.minisiers.

>- Berlin. Relchssinauzntlnisier Dr. H"mes, Sianis. sekretär Dr. Bergmann nnb ein dritter Herr aus dem Ntiniftcrium erlitten Donnerstag vvrinWq einen AutlNtnfall. Sie kamen jedoch mit leichten Tautablwüi fungen davon. ,

^er Prozest gegen Franz von Umstehtter.

»- München. Vor dem BolkSgertcht Stil neben ibe nanu am Donnerstag der Prozeß Mn den SchUftztzl' ler Franz von Puttlamer. Die Anklage lautete ant Aufforderung zum Mord.

Getrennte Antworte« Frankreichs nnb Belgiens.

»X Paris. Wie derPetit Partsien" mitteNt, ist Grund au der Annahme vorhmtden, daß ^ariS u»tb V'üsicl n London getrennt antworteu werden. Dte beiden Dorn meute hic sie überreichen werden, wülden zwar hn Wmtwu, nicht identisch fein, aber in den Kentpunkttu inltelnanber üb .eiusilmmen. Sie würden in fwitnj» schaff Heften Worten abgefaßt iverben "«d dte ^rltevung der Berhandluttgen ermöglichen. Das gleiche Blatt teilt mit öaü nach der Ueberreichung der französifchen un»