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Amtlicher Anzeiger. :: Dorfzeitnng für Rhörr, Spessart, Uogelsderg.

Nr 94

Donnerstag, 2 August 1923

75. Jahrgang

M MKSM is tßM SMW. j

WftMschuug in London. BerschleppungsmanöVer

Pm«c«rees. Der deutsche Botschafter von Curzo« empfangen. Weitere Entwertung der Mark.

n* A«s London wird gemeldet: Im Namen der Sierung hat Lord Cnrzo« die Antworten der fran- cheu und der delgifchen Regierung aus den Händen Botschafter dieser Staaten entgegen genommen. Gleich darauf erschien der italienische Botschafter W Auswärtigen Amt und hatte mit Lord Curzon eine halb- stundige Unterredung. Dann empfing der englische Au- ßwnmimster des deutschen Botschafter zu einer langen Besprechung.

Pessimistische Auffassung i« London.

In Loudorrer unterrichteten Kreisen wurde die Lage Montag abend recht pessimistisch angesehen. Gutem Ver­nehmen rmch wird die französische Antwort als durch­aus ««befriedigend angesehen. Auch die belgische Ant­wort ist unzulänglich. wenngleich sie sich durch mindere Schärfe von der franösischen unterscheidet und der eng­lischen These etwas näher kommt. Ein englischer Kabi- nettsrat hat bisher nicht stattgefnuden, aber die Mini­ster erörterten zweifellos untereinander die durch die Antworten hervorgerufene neue Lage. Ueber den Ju- Halt der Antworten wird einstweilen Stillschweigen be­wahrt. Man be^upter, von französischer Se:te.d:e (§r- klärung erhalten zu haben, daß Frankreich die Rau- mnngsfrage nicht einmal erörtern wolle, falls Deuftm- . land sich nicht zur sofortigen Aufgabe des passiven Wi­derstandes verstehe. Auch wird die Anregung Bald- wins, daß eine intx rnatiouale Sachverstandrgcnrornm-f- sion Deutschlands Zahlungsfähigkeit abschützen solle, verworfen. Die franz ''che Antwort wirst weiter me Frage der interattftertr.. Schulden auf und gibt Eng­land zu verstehen, daß es, falls England eine Herab­setzung der französischen Ansprüche an Deutschland wttu- sche, eine gleiche Herab zung seiner Schuldsorderungen an Frankreich zugesteh i müsse. Die?e Anregung wird hier als unannehmbar angesehen, weil England nach Abschluß des Schuld«, lgungsvertrages mit Amerika nicht eiusehe, warum es allein Frankreichs Anteil an den Kriegskosten auf sein Schultern nehmen solle. ^m übrigen ist man der Anstcht Poincaree wolle mit dem Aufwerfen dieser Frage die Verhandlungen verzögern die doch zu nichts führten Poincaree wolle v"r gewinnen, in der Hoffnung daß Deutschland MAtvischen zusarrmrettbreche.

Weiterer Sturz der Mark.

w In Erwartung der französischen und der belgischen Antwort verlief am M itac der Devtsenmarktin Lon­don in ruhiger, fester Haltung. Der EntwertuMspro- zeß der deutschen Mark setzte sich weiter fort Die «>chmß- not'eruno des Pfundes war 4 800 000. Vorher hatte die deutsche Mark mit 6 000 000 ihren tiefsten Ltand erreicht Die Devise Paris w.urde mit 78,0*2 notiert, Neuyork mit 4ch7Ä.

Eine Mahnung au Amerika.

Der Washingtoner Berichterstatter desObserver' meldet' Die amerikanische öffentliche Meinung iNter- Allere sich für die französisch-britischen Verhandlungen, aber nicht so sehr, wie es durch dw Natur der --aRe er- sorderlich wäre. Der Durchschnittsamerttaner n: ucb nicht klar darüber, wieso Großbritannien, die Aunm^ vertrete daß ein Zerfall Deuftchlands ein Unglück für die Welt und die europäische Zivilisation wm wurde.

«j-riMerstatter verlangt, daß eine ausführliche Ve-

Politik inr allgemeinen gegebn werde. ^em Amema ner müsse man deutlich machen, daß es Englai.d u.i--- hwß um seine Handelsinteressen zu tun let.

Ju feiner Wohnung erschossen.

W' Gladbeck wurde am 28. Juli abends 11 Hör ein gewisser Alfons Pitasch in seiner Wohnung von wer erschossen nachdem er angeblich vorher m t bel­gischen Soldaten auf der Straße einen vgomvuoM ge­habt hatte. _ Freilaffung eines Direktors.

. Nach einer Havasmeldung aus Dusseldor» in Di­rektor Schreiber vom Bochumer Verein von bin Be- satzunssbehörden vorläimg in Freche t gesetzt worden. Schreiber ist Schtveizer Staatsangehörige:.

Die Not im Nnhrgebiet.

gelÄcheinen geschritten, um dem herrschenden Zahlnugs- Welmangel abzuhelfen. So beschloß du ^adt Vorläufig 400 Milliarden Notgeld ausangeben.

EntspAANUNg.

««»ufriedeliüe t über die innere Politik der Reichsregierung, d-.e in den letzten tJ&I^ titel derGermaina" und auch m^verschiedMen anoeuw ViüMrn zum Ausd.ua »etmnmrn ist, tat einer neu Auffassung Platz gemacht. Wre aiw Vert i aum wird ist die ü rise astimmung zusehends un Avueo- ureri bea'riffem Plan geht wohl nicht fehl, die Unache dir Erklärung der Reichsregteruilg zutuchzil' orJt.

werden, die infolge der ungeheuren ts dcntweu dringend nottvendig geworderi sind. Daß dw Re^ durämreifende Piaknahmen treffe»: km Ä moM karmi tige Lage entscheidend aobern w' eu ist wohl kaum anznuedmeu. Dazu ist unsere - wel zu venavren

Aber die Regierung umtz die * tu das rollende Rad Ms der abschüi^en Bahn e nzu- areifeu ^iete . Bewußtiein wird allgemein vriun arno S' .^ in unserer nen^ma^k

4&-3ras»ra

hn Notlage wurde d Schwierigkeiten nicht beheben, son­dern wastrsmeinlich noch vergrößern. A ich in dieser Hinsicht ist die Aufsasiung ziemlich nüchtern. E-ne fo= zialdemokratische Funktionärversammlttna in Berlin hatte sich für den sofortigen Sturz des Kabinetts Cuno ausgesprochen. Hermann Müller-Franken, der Vor­sitzende der SMigldemokratifchen Partel, schreibt zu der von der »Kermania" geübten Kritik in einem sehr maß­voll gehaltenen Artikel iw s":

Wenn es zu dem m n oteu L.n rz der Regierung «uno tomme-n sollte, so muß die neue Regierung eigent­lich sofort parad stehen. Wenn heute eine politische Re­volution käme, so würde sie weder Freiheit, noch Frie­den, noch Brot bringen. Auf den Bürgerkrieg in Deutsch­land warten die Rheknlandsvolitiker in Frankreich. Die frarrzösische« Agenten berichten wöchentlich ihrem Mei- #er Poincaree, daß spätestens im November der Bür­gerkrieg in Dentschland da wäre und deshalb zögert die­ser die Verhandlungen mit England so in die Länge. Es geht um das RhewtMd, Es geht um die Einü ür ^r deutschen Republik. Wir haben die Pflicht aeaen u- ser Volk und damit gegen die Arbeiterklasse, all s zu

tun, was geenmet ist, das Chaos zu verhindern. Die Sozialdemorratische Partei wird sich der positiven Mit­arbeit in der Regierung nicht entziehen können, wenn ohne sie eine Regierung nicht zu bilden ist."

Ueber das Echo, das die Regierungserklärung in den Berliner Blättern gefunden hat, seien folgende Pressestimuren wiedergegeben:

DerLokal-Arrzetge^ schreibt: Die Reichsregie­rung, der so ziemlich von allen Seiten Ataugel an Akti­vität vorgeworfen wird, scheint das Versäumte nunmehr durch die erhöhte Energie nachholen zu wollen. Man sann nur wünschen, daß es ihr so im letzten Augenblick »roch gelingen möge, weiteres Unheil, das sich gefahrdro­hend über unseren Häuptern zusammenzieht, von Deutschland abzuwenden.

ImTag" heißt es: Selten ist eine Erklärung der Reichsregierung so heiß ersehnt worden wie diese. Die Zusammenstellung der wirtschaMichen Sanierungst ine bringt im einzelnen nichts Neues. Die Mahnung zur Besonnenheit, zur Aufrechterhaltung der Ordnung und A ir Fortführung der ruhigen Arbeit bleibt die aller äch- ligste Parole. Dem Geiste des Ausruhrs Vorschub lei­sten, heißt unseren Brüdern an Rhein und Ruhr in den

Rücken fallen.

Ser*Vorwärts" urteilt: Das Kabnrett, das diese K undceöuuüerr. erhuler-t bul^f «ti -bksen^uu^c-itiw->tt - r' wofnngsmätzige Regierung der deutschen Republik. Sachlich ist zu sagen, daß dieser Aufruf, der ein Pro- aramm enthält, reichlich spät kommt. Daß der Ausruf auf die Massen der sozialdemokratischen Partei eine be­sonders starke Wirkung ausüben werde, kann man kaun: erwarten. Für sie ist aber auch die Mahnuua am aller­wenigsten notwendig, da sie auch ohne sie die Besonnen­heit und Disziplin zu wahren wissen werden:

DerBerliner Börsen-Courier" erklärt: Auf dre Einzelheiten dieser Erklärung einzugehen, erübrigt sich: sie sind zum Teil nicht mehr neu. zum anderen kündmen sie nichts Durchgreifendes an. Gewisse Dinge sind eben so eilig geworden, daß sie setzt keine Eile haben. -tan es soweit kommen konnte, ist ein schwerer und unabwalz- barer Vorwurf gegen das Kabinett Cuno.

In derWelt am Montag" kommt (verlach in einem Leitartikel zu folgender Schlußfolgerung: ^Wenn Huno nicht mit sich selber Schluß machen will, so muß der Reichstag mit ihm Schluß machen. Strefemann um^ um bereit machen, die Nachfolge ausutreten. Im halte ihn für den Mann der Stunde" . =

tzfeqenüber diesen scharfen Worterl gegen das Ka­binett Cuno ist sehr bernerkenswert, rvas bicZeit . das offizielle Organ der Volkspartei, schreibt, ^ic meint:

Nicht richtig scheint es uns, wem dieGermaul plötzlich alle Schuld nur bei der Regierung findet, deren Bankerott" verkündet und von einer Neunten-b: ove,n- Rrstimmung spricht. SchlieUich war doch das Zentrum mit Regierungspartei, iwer. wenn es diejen Ansmuck ablehnt, jedenfalls mitverantwortlich wie rede anderc Partei für das Geschehen und Untertassen denen was seit dein Januar vor sich gegängelt ist D<w trufr letz­ten Endes auch die Sozialdeuwkratte, ine i» rhremVor- rvärts"-Kmnmerftar so tick, als werm es sich bei unsrer gesamten Lage um die Schwierigkerten eines bürger­lichen Kabirrells handle, und als wenn biete A§wlerrg- teiten die Veranttvorülichkeit der Sozialdemokratin we­niger drückten, weil sie diesem Kabinett ja nrcht auge- höre. Irr Zeiten wie den beatmen und in Zelten des Ruhrkarnpfes gibt es überhaupt keine Teilung der Par- teien irr Regie nurgs- und Oppofitwrlsparteien.^ondcrm die Gesamtheit des Reichstages ist mr die gute /nlw "'g der Geschäfte ebenso verauttvorülich rote bie Re^nerung.

Die Einbcrufttng des Reichstags.

Die nächste Sitzung des Reichstages fiubet Montag den 8. August, um 2 Uhr nachmittags statt.

Ausruf des LantzwirtschafLsrats.

Der Präsident des Deutschen «audlvirtschaftsrates,

Dr. Brandes, erläßt folgenderr Aufruf: ,

Der Herr Reichskanzler weist darauf hin, daß in­folge der Verspätung der Kartoffelernte die UdtevlM Kartoffeln entblößt feLn und daß auch tonst dm ErE- rungsschwierigkeiten der großen Verb: au che rmaje wachsen. Der Herr Reichskanzler richtet an ^ deutsch Landwirtschaft den drmgenden Amruf, alle Kräfte am zufpanlieil, um die Ertrüge, insbesondere die Fr. hkar . toffelli, möglichst umgehend dem Verbrauch suzusühren und die Lage der Städte zu erleichtern. Unterftützung burdt das Reichsverkehrsministersum sei »ugesuhert. Ich unterstütze diese ernste Akahnung des Herrn RAskauz- lers aufs dringendste. Verspätete Erute und Markmii- wertrintt verschlimmeru die Lage. Es kvmmt letzt dar­auf an, trotz dieser Sätzmerigkeiten den AnfHluß an dw neue Ernte *u erreichen.«die. wenn lit ant geborgen wer.

von rann, erttt zu werde« verspricht. IM fördere des­halb die deutschen Landwirte auf, der Mahnnlrg des Reichskanzlers zu folgen unb insbesondere, soweit es der Reifegrad der Kariofseln irgend gestattet, die ^k^^ mit Frühkartoffeln zu versorgen.

Dle Leheusmittelverforgung.

»-«-Wie aus Berti« gemeldet wird, hat sich das.Reichs- kabinett mit der dringenden Frage der Beschaffung von Lebensmickeln sehr ernst beschäftigt. Es ist davlit zu rechnen, daß sofort entscheidende Beschlüsse gefaßt we^ den, durch die die Versorgung der Städte mit Lebeus- Mitteln sicher gestellt wird. Voraussichtlich werden dem Lebensmittelhmrdel Devisen in verstäLktem Maße zur Verfügung gestellt werden.

Die Sühne für den UeberfaX «tf Dr. Rüdiger.

»>! -.us Brü'"el wird gemeldet: Die Strafkammer hat den bcescrveleutnant Rcerten Arnst. der den Heoe. ü auf beu deutschen Geschäftsträger in Brüssel Dr. Rüdi­ger verübt hatte, zu vier Monate« Gefängnis mit Straf­aufschub verurteilt. Der verurteilte Offizier erschien vor Gericht in voller Uniform mit dem Ritterkrerrz des veo» poldordeils. Die als Zeugen vernommenen Offiziere ha­ben dem Angeklagren das Beste Zeugnis ausgestellt. Der Staatsanwalt, der die Verurteilung beantragt hatte, be­gründete seinen Antrag damit, daß der Angeklagte durch seine Handlungsweise das belgische Gesetz der (hast« freundschaft erheblich verlegt habe, und daß der ^Ange­klagte wohl vergessen hätte, daß der Krieg her ibei sei Bei Schluß der Verhandlung mürben sowohl der Ver­teidiger als auch der Angeklagte mit Beifall begrüßt und ^im BerlasiÄt des Gertchtsfaales mit Blumen ge­schmückt.

Die Räumung K»«sia»tr«»veks.

«»Aus Konstautuwpel wird gemeldet, daß eine große Anzahl englischer Kriegsschiffe in den Mittelmeerc wäs­sern mit der Flotte des Admirals Osnwnd de Brocke zu-. stMnnengefteüt würbe, sodaß mit wenigen Ausuah'uen sich nunmehr alle Einheiten der Mit^tmeerflotte am Goldenen Horn befinden. DJse Flottenbewegunn wird als eine Vorbereitung der RäunuMS LchKanttNovels betrachtet.

Die Opfer des Krieges.

** Bei;n Jnternaticnälen Arbeitsamt in Genf findet in der uäwsien Woche eine Sachverständigerckonserelrz becs mit der Frage der SteHenoermitfiinut für die Kriegsinvaliden befallen soll. Es hat sich nämlich erge­ben, daß von insgeiamt 10 Millionen Kriegs verletzten etwa 800 000 Arbeiter und Angestellte sind, die trotz ihrer Pension Sirbett suchen müssen. Außer mit der in ver­schiedenen Ländern herrschenden Arbeitslostgkeit, von der die Invaliden natürlich zuerst betroffen werden, wird man sich damit beschästigen, die in den verschiedenen Län­dern gesammelten Erfahr ceu, die mit der Stellenver­mittelung für Kriegsinr wen erzielt worden sind, zu vergleichen, um so die e n Länder aus den Ermtzrun- aen der anderen Länder ernen zu lassen. Die SachMr- ständigen, die an den B. catungen, die am Dienstag be- ainneii, ierlnehmen we den, stammen aus Australien, Belgien, Kanada, -uts-htmib. England Frankreich, Italien, Oesterreich Neuseeland, Polen. Tschechv-Slo- wakei und Südasrik^

Die neuen Steuern.

Das Reichskabinett beschäftigte sich in einer Sitzung mit den neuen Steuerprojekte«. Die Beratungeic sollen so schnell wie möglich zum Abschluß gebracht werden. Das von der Reichsregierung angekündigte Rheiir- und Stubropfer soll bestehen in der Erhebung einer Erport- Obgabt in Höhe von 2 Prozent, ferner in einer besonde­ren Automobilsteuer und endlich in der einmaligen Er­hebung des doppelter: Betrages der Steuervorauszah- lungeü, die am 1. Februar bezrv. am 1. November rallia gerveien wären. Die Referentenberatungen rm Rerchs- finanzministerium über die geplante wertbeständige Reichsance he sind noch nicht zum Abschluß gelangt.

Nach einer Meldung derZeit" hat das Rerchskab:- nett zum Zwecke sofortiger Ausbrmgung von Geldmit­teln folgende Maßnahmen genehmigt: *

1 Die nach den bisherigen Bestimmungen am 1a. November und am 15. Febrrrar fälligen BorausWäMU- gen auf die Einkommeniteuer. deren Höhe das Fiktanz- m'nisterium noch festsetzen wird, werben auf einen frü­heren Termin verlegt. Das Doppelte bieier Vorcarszah- lu-msberrägs wird als Ehrengabe erhoben werben.

Die Erwe:bsgesellschaften sollen ein SPteltachw btr Körperschaftsstcuer für das veraanaene ^idiaTtviaor entrichten. Diejenigen Einkommensträger, bie 1022 nwhr

1 Million Mark Erukommeu bezogen haben, icmn im August das 25fache und im Oktober und^aumu das .Mache ihrer Vorauszahlung aus dce Emrvmm n- steuer für das jeweils mauaebende Vrertel.iahr ^.ah m.

2 Eine einmalige Knnstfahrzeugstener in Höh<. . BOfachen der bisherigen Kraftfahrzeugsteuer.

n Eine einmalige Ervortabgabe in Höbe von 2 ^ron.

4 Zu dieser Belastung tritt eine Erhöhimg der Steuer auf Bier und Sierähnliche Gerranke. Der Ein-

Zucker- Salz-, Zünd waren-, Leu - ^ mi 1 lel- Spielkarten- und Kohlensteuer soll durch

una der FälliateitsfEen befcblcuniw unb soll dcr Zahlungsaufschub am ^ranniwemauf lag- m^Ewa- refteitcr beseitigt werben. Endlich i illcii o c .- n.

'e -uas und N dunaszinsen weferü R erhöht wer^n. VU^?r(MeS»OTf wir» in den iK »«bW/N 8kWr«i mblMt werkn, to »w\er k Meu^

nach besten Zusammentritt zugehen kann. An wa >- rnnaspvMischem Gebiet wird dem Blatt zu:Alae zu^läck' » 'nsll w ill innerhalb einher Tage der Einheitsknrs fs.r Devisen aufgehoben und der Frei verkehr znaelmnn cc rdcn Nachdem die Reichsbank ihren Wröe. uM d , e- ae« die Golümarkrewnvna auf uneben ßaf. bevor,