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erner Zeitung

Gegrüirdet 1848.

Erschein» dreimal wöchentlich Druck und «erlag Firma * Hohmetster, Tchriftlettung H.«. Hohmeister Schlächtern Im Falle höherer ««walt, «elriebSstörung »der Stromsperre erlischt jede Verpflichtung auf Schadensersatz

Amtlicher Anzeiger

DorfzrtLusg für Rhöu, Spessart, Uogelsberg

Nr 102

Dienstag, 21. August 1923

75, Jahrgang

WMUWs Kd rqMErALOSmz.

Unsere Gläubiger, besonders Frankreich und Bel­gien, bestreiten uns das Recht, über bestimmte Einkünfte und Werte zu verfügen, die nach einer allerdings recht gewaltsamen Auslegung des Versailler Vertrages für die Abtragung unserer Revarationsschuld haften sollen. Seit Jahr und Tag erhebt man gegen uns die Klage, wir hätten die öffentlichen Finanzen absichtlich in Verfall ge­raten lassen, um der privaten Wirtschaft Riesengewinne zu ermöglichen. Demgegenüber ist deutscherseits nachge­wiesen worden, daß die beiden Hauptpunkte dieser An­klage den Tatsachen widersprechen: weder ist der Verfall unserer öffentlichen Finanzen von irgendeiner amtlichen oder sonstwie verantwortlichen Stelle absichtlich üerbci- geführt worden, noch hat die Wirtschaft unter Zu­grundelegung des Goldkavitals auch nur irgendwie beträchtliche Erträge geliefert. Fm März d. Fs. haben uns die französischen und belgischen Vertreter in der Die« parationskommission das Recht streitig zu machen ver­sucht, die Dollarschatzanleihe auszugeben und ihren Er­trag für innere Zwecke zu verwenden. Die Mehrheit der Reparationskommittion hat allerdings damals dem sran- zösisch-belgischen Einspruch nicht stattgegeben.

Bereits der Kanzler Dr. Wirth hat das Wort gespro­chen:Erst Brot, dann Reparation". Aehnliche Aeuße­rungen haben der verstorbene Außenminister Dr. Wal­ter Rathenau sowie verschiedene Mitglieder der Kabinette Wirth und Cuno getan. Trotzdem bestanden bis in die jüngste Zeit hinein Bedenken, gewisse Reserven und Ga­rantien für innenwirtschaftliche Zwecke zu verwenden, nachdem man sie für eine endgültige Regelung der Repa- rationsfrage zur Verfügung gestellt hatte. Kurz vor sei­nem Rücktritt hat das Kabinett Cuno die Reparations­lieferungen eingestellt und damit auch den nicht au der Ruhraktion beteiligten Reparationsmächten die ihnen vertraglich zugestandenen Lieferungen gesperrt.

^n den Abmachungen über Sachleistungen (Wiesba­dener Abkommen und Bemelmans-Abkommen) ist auch ausdrücklich der Vorbehalt gemacht, daß bei einer außer­ordentlichen Verschlechterung der deutschen Lage die Durchführung der Sachtteferungsverträge ausfetzen sollte. Eine solche außerordentliche Verschlechterung der Lage ist eingetreten. Ein Teil der Reparationsmächte (Frankreich und Belgien) hat uns durch die Sperrung der Kohlenzufuhren aus dem Ruhrgebiet die wichtigste Voraussetzung zur glatten Abwicklung des rüngsprvg.amms ;>x-rstörte Der Unmut W aüf diese Weise geschädigten anderen ReparationsmaLte (es han­delt sich dabei in erster Linie um Ftalien und Jugo­slawien) müßte sich also gerechterweise an die Pariser und Brüsseler Adresse richten.

Das neue Reichskabinett Stresemann wird auch zu der Frage Stellung nehmen müssen, ob unser Revara- tionsangebot vom 2. Mai und 7. Fum noch aufrecht er­halten werden kann. Fn diesen Vorschlägen stellten wir eine Garantie der Reichseisenbahn und eine weitere Ga­rantie der gesamten deutschen Wirtschaft für eine Fahres- zghttrna von je 500 Millionen Goldmark zur Venuguna. Unser Angebot ist bis heute unbeantwortet geblieben: solche Garantien können jedoch im Fernern nicht mehr entbehrt werden, wenn wir unseren Dasemskawvr Jtea= reich bestellen und furchtbare Not von unserem Volk mm= hatten wollen. Für die im Reichstag angenommene wertbeständige Anleihe ist als Sicherung ,die Belaituna der Gesamtheit der deutschen Prwatvermogen" festgesetzt. Dies bedeutet bereits eine Einschränkung unserer ior= mutierten Vorschläge vom 7. Funi. Wir dür^n mlE Gläubiger und zwar die gewalttätigen Frankreich und Belgien) ebenso wie die untätigen (England und Fialien) nicht darüber im Unklaren lasten, daß wir die gesamten uns zur Versugnng stehenden Mittel und Sicherheiten in Anspruch nehmen werden, um uns in un­serem Selbstbehauvtungskampfe im Westen au halten, und daß die Verantwortung dafür, daß wir von WoM zu Woche immer weniger revaration^faSig werden, oll ein auf die gewalttätigen bezw. untätigen Glaubiger- Staaten fällt. Dr. Croll.

Die Hof in Sachsen.

x.. Ministerpräsident Zeigner Sei Stresemann.

». Der Reichskanzler hatte in Gegenwart des Reichsnn- u stets des Innern eine eingehende Besprechung mit dem sächsischen Ministerpräsidenten. Gegenstand dieser A^ sp 'ttchen waren die Verhältnisse ^n Yachsen in !i.n>ck^ lixber und politischer Beziehung. Der laust. imc..^n>^ Präsident wies auf die große Erregung der ia»6afchen ßi- d!W-?» Gevölkerun« hin, die füll aus der allgemeinen Sivtlage des besonders hart betroftenen AnuMtnelonüLs Sachsen ergeben hat, und die mit ^ttzeittchew .lu nicht bekämpft werden sonne. DnrÄgreifenSe Rkallnah- inen wirtschaftlicher und finanzpolitischer .lrt seien ei = forderlich. Der sächsische Ministerpräsident betonte iec- ner den festen Willen der sächsischen Regierung, He und Ordnnng im Lande aufrechtzuerhalten. Fn d!^ Zusammenhänge erwähnte er einen A«fr«f.der sächsischen SLegiernug au die Bevölkerung, lieberemu >mm n>. er­gab M darüber, daß durch schnelle.Wiedeehörst r g neemaler Zustände es vermieden werden könne. M J - berigen bedauerlichen Vorgänge -lu politischen Zweien auszunntzen, wie dies teilweise neschehen n . Zm ' gen stellte der Reichskanzler die volle ZuMumw sächsischen Ministerpräsidenten fest, .Zusammenw ^en miit der Reichsregierung die Grmidlagen der be a. n Staatsordnung mit allen zur Verfügung stellenden - -.i kein zu schützen. .

Ein Aufruf der sächsischen Regierung.

»»Die sächsische Regierurca erläßt einen-Ausruf, der den Ernst der Lage in Sachsen besonders kennzeichnet und vor allem dazu beitragen soll, die sich noch immer von ^ na zu Tag steigernde Erregung und Unruhe einzudanunen. ÄBliw m^^M* ueiät: Die Schichten dev Mittelslan-

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Des, der AEter, 'AnqMeMerr und Beamten. Erwerbs­losen, Sozial- und Kleinrentner sind in verzweifelter Stimmung. Rasch und schnell muß daher geholfen wer­den. Die vie (gerühmte freie Wirtschaft hat das Land in großes Unheil versetzt. Die Teuerung ist unerträglich. Gerade die wichtigsten Lebensmittel, wie »Veit und land­wirtschaftliche Produkte. sind überhaupt kaum zu erhal­ten. Der sächsische Wirtschaftsminister hat schon vor langem die Reichsregierung auf die bestehenden Gefah­ren hingewiesen und Vorschläge zur Abwendung des Unheils gemacht. Leider ohne Erfolg. Die Kaufkraft muß gehoben werden. Daher sind die Löhne und Ge­hälter der stürmisch fortschreitenden Geldentwertung und Preissteigerung für alle Lebenshaltungskosten an- LUpassen. Wo es die Unternehmer bei Lohnverhandlun­gen an dieser sozialen Einsicht fehlen lassen, hat das säch- tzsche Arbeitsminister ium die SchüÄtungsausschüne be- Deits daraus Hingewiesen, daß Schiedssprüche herbeige-- sührt werden, die eine Anpassung der Löhne und Ge­hälter ermögliche». Am Montag teder Woche wird das UrbettsmüMerium euren Lebensmittelinder für Sach­sen ausstellen, der als Entwertunassaktor für Lohn-- und Mtzaltsempsänaer gelten soll.

SchWmssnDer OMMisMUs in London.

** London. Der diplomatische Berichterstatter des »Daily Telegraph" schreM: Der optimistische Ton, der in gewissen britischen Kreisen in den letzten Tagen vor- herrschend war, ist am Freitag anscheinend weniger be­merkbar gewesen. Man ist der Ansicht, daß der Gedanke, Poincaree werde der Ernennung einer unabhängigen Kommission zur Feststellung der deutschen Zahlungs­fähigkeit und der Festsetzung von 50 Milliarden als Deutschlands Gesamtvervflichtung zustimmen, ein Trug­schluß ist. Außerdem ist es vollkommen klar, daß der französische Premierminister auf feinen produktiven Pfändern beharrt, während sich die britische Regierung dem unwiderruflich widersetzt.

Die Blockade des NuhrgedteSs.

»^Paris. Wie Havas aus Koblenz meldet, hat die Rheinlandkomniission auf Borschlag des französischen Oberkommissars beschlossen, die Verkehrssperre zwischen dem besetzte» und unbesetzten Deutschland um einen weiteren Monat zu verlängern. Dieser Beschluß sott nach Havas auf das Verhalten der Düsseldorfer Turner und auf die Notwendigkeit »«y'si^zuführen sein, En

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dächtig seien, Unruhen hervvrznMfe«. _ D

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Die Hungerveitsche wird gegen die Nullrbevölkerung weiter geschwungen und noch in verschürsterem Maße als bisher, denn die Not muß umso mehr zunehnlen, ie län­ger die Sperre dauert. Die Gründe, die dem Beschluß der Rheinlandkommission nach der Havasmeldung zu­grunde liegen, sind direkt lächerlich. Der Zweck der Ber- tängeruna der Sperre um einen ganzen Monat in nur der, die Ruhrbevölkerung möglichst rasch , durch Hunger zu zwingen, die Massen zu strecken. Wird das Welt- gewisserr weiter schweigen, wenn der Hirngertod im Rubr- gebiet ungeheure Opfer fordert? Zu befürchten ist es leider! _ -

Weitere 16 Milliarden ..beschlagnahmt". ,

w Paris. Nach einer Havasmeldung sind in der Reichs- bankfiliale in Essen weitere 16 Milliarden Mark iortge- nommen worden.

Weitere BesÄlagirahmttttge».

w Trier. Am Freitag besetzten die Franzosen das Re- gierungsgebäuöe. durchsuchten etiva zwei Stunden lang die inneren Räume und nahmen eine Reihe von -nein geringe Barbestände sowie Schecks auf Konten zur n w» teilung der Lebensmittel weg. Besonders d:e les». Maßnahme ist von einschneidender Bedenttma mr die Lebensmittelversorgung Triers. Es sind schritte un­ternommen worden, um die Freigabe dreier Hinnen zu erreichen.

Erhöhte Abzüge von der Lohnsteuer.

w Berlin. Der Reichsrat hat eine Verachtfachuna der Abzüge für die Lohnsteuer der Arbeitnehmer für den Monat August beschlossen, ^m ^Steuerausschun des Reichstages hat die sozialdemokrattsche Fraktton Antrag vorgelegt, wonach neben der Geldentweriung d^ Ermaß-gnnassätze bei der Lohnsteuer, vom l. Sevtember weiter e; höbt werden. Ueber diese Satze wird bei ^tena- ausschutz am kommenden Mittwoch bescalleyen.

\ Zu Tode geprügelt.

Am 30. FuN wurde, wie erst jetzt bekannt wird, der Arbeiter Heinrich HeMamp ans BorbeckHausen, at^ er die Kanalbrücke passieren wollte, von belgischen Trup- perl festgenommerr. Am folgenden Tage wurde Hert- fanw als angeblich sinnlos betrunken der deutschen blauen Polizei übergeben. Hettkamp wurde dem Kran­kenhause zu geführt, wo er kurz darauf verstarb, ohne die Besinnung wieder erlangt zu haben. Nach Feit- siellung des deutschen Arztes ist Heitkamp, der ketnes- wegs betrunken war, zu Tode geprügelt worden, da der ganze Körper schrvarze und blaue Striemen aus mies.

Potnearee unuschgieSig.

Matttl" schreibt, daß die französische Antwortnote von Poincaree bereits serttggestellt sei. Ihre Ueber-, reichung in London werde in den ersten Tagen der nächsten Woche statifinden, uno 24 Stunden nach der Ueberreichung werde ein Gelbbuch veröffentlicht wer­den. Die Note werde zunächst Purrkt für Punk, die englische Note mit der alleräußersten Genauigkeit wlder-- legen. Außerdem werde die französische Antwort einen zweiten Teil enthalten, der nicht nur dem englischen Kabinett, sondern der ganzen Welt eingehend die un­abänderlichen Ansprüche Frankreichs auseinanderiehen lverd«. Dieser Teil werde ES ani-MlSte die Berieü-

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lungen gegen den Verklag, den Mindestbetrag, den Frankreich verlange, die Frage der Gesetzmäßigkeit bey Ruhrbcsetznng (!) und die Bedingnngeit, unter denen Frankreich diese Besetzung milder gestalten und auf- acben könnte. Die Mindettsumme werde, wie bereits bekannt, "26 Milliarden Goldmark betragen. Frankreich werbe auf seinen Anteil an den Bons der Serie C nur dann und nur insoweit verzichten, als seine Gläubiger kS äusgeben, von Frankreich den Betrag seiner Schul­den bei ihm zu verlangen.

Mark und Franken.

Der Fall des französischen Franken.

Stürzte die Mark, senkte sich der Kurs des franzö- IHchen Frankens, und hob sich die Mark, so befestigte sich der Franken. So war es eine Zeitlang und so schien es Gesetz zu sein. , Ä

Die letzten Tage haben bewiesen, daß die Kurskur­ven der beiden Valuten auch entgegengesetzt laufen kön­net!. Denn während wir feit dem Ende der vorigen Woche eine erfreuliche Besserung der Mark verzeichnen konnten, ist gerade in diesen Tagen der französische Franken in rascherem Tempo zurückaegangen. Der Be­richt der Pariser Börse verzeichnet folgenden charakte- ' ristischen Satz:Am Devisenmarkt war die Hausiebe- wegnng stärker als ic zuvor." Und in der Tat hat allein während des einen Rörsentages das englische Pfund eine Steigerung von 82,30 auf 83,30 zu verzeichnen ge­habt. Am Anfang August stand das Pfund noch 78. Um den Entwertungsprozetz, dem offensichtlich die sranzo- fiube Valuta jetzt aus gesetzt ist, richtig beurteilen zu kön­nen, muß man sich vergeaenwärtigen. daß die Friedens- parität 25 Franken für ein Pfund betrug.

Es ergibt also, daß die französische Valuta auf 30 Prozent ihres Friedenswertes zurückaegangen ist. Wrr haben in früheren Stadien bereits auf die Gründe dre­ier Bewemma binaewMen, die um so beachtlicher find als die Bance de France, das französische Zentralnoten- inftitut, mehrfach sehr geschickt dem Entwertirnasprozeß entgegengetreten ist. Dazu kommt, daß die französischen Wirtschastsverhältnine sich in den letzten Fahren durch­aus gebessert haben, so daß in den Ziffern des franzö­sischen Außenhandels eine Begründung für den Fran- kenrückgang nicht licat. Man kann deshalb annehmen, daß in dieser Frage die internationle Börsenspekulation. taTia rede VaDrta von ausschlaggebender Bedentuna ist, maßaebenb gewesen sei/ Wenn man berücksichtigt, wie sich das Verhältnis Englands zu Frankreich in der letzten Zeit entwickelt hat, wird man in dieser Auffas- 1UJ ^im die maßgebenden französischen Wirtschafts­kreise aus dem Verfall der Währungen der verschiede­nen Länder gelernt haben, so werden sie erkennen, daß ein solcher Währnnasverfall so lange nicht aufzullalten ist bis nicht die internationale Borsenivekulation - Grund'hat, ihre Aattattnng grundsätzlich zu ändern. Diese grundsätzliche Aenderung kann sich aber nm: aus einer anderen Einstellung der Politik Frankreichs er- AAgen. Man kann von deuttcher Seite aus deshalb nur wünschen, daß dieser Rückgang des französischen Fran­ken über dessen Bedeutung man sich wohl auch in neu maßgebenden Kreisen Frankreichs selbst..kemer Dan- schnna hinoibt. zu aer Erkenntnis beitraat, daß mit Machtvolitik noch keine Wirtschaftspolitik getrieben wird.

Krise im Zeitungs^ewerde.

Aas Halle wird gemeldet: Die Zeit««asverlcger von aait ; Mitteldeutschland haben beschlossen, wegen des unerfütth/ren Tarifwochenlohnes von P MrNwnen Mark in der Spitze heute allen Bnchdrnckerge-ilfe« z« kündigen und die Betriebe zu.schtteßcu. Es g sucht werden, durch einen Regroualtarif diese Krise »u 1,01 Unabhängig von dem Vorgehen der MlUMsver- leger in Mitteldeutschland haben auch dw sächsischen Zer. tringsverleger einen ähnlichen Beschluß gefaßt. Fn reichen Betrieben ist bereits am Freitag dem gesamten technischen Personal gekündigt worden, in anderen wird die Kündigung erfolgen. Ein Weitererscheiuen der Hei­lungen ist numöglich wenn nicht durch Regwrmltarise die Krise überwunden werden kann.

Berhaftnngen in Aachen

Nach einer Brüsseler Meldung des »Matin" hat die belgische Krinttnalpolizei in W« ^SSSf^a m genommen, darunter einen Architekten Men»el^mw ^ol- berw Man hat bei ihnen ' Bomben, einen SElade- revolver, Dolche und Totschläger vorgcsundei:. ~n Un- tersuchung dauert an.

Allerlei vom Trrge.

Der italienische König soll nach demCitadino" die Absicht haben, Mussolini den erblichen Herzogtitel zu ^^ Die 400 Mittionen-Anlethe, die Belgien ttl Frank­reich aufnehmen will, wird in 20 Fahren zurnckzuzah- leu und mit 6% Prozent zu verzinsen fein

Die Menae her von E«g:and ansgefuSrte« Kohlen im zweiten Vierteljahr hat sich um etwa 2o0 000 son­nen gegenüber der Ausfuhr in der gleichen Zeit de« ^o^Thennis «ud Jaspar haben ihren. Landaufenthalt unterbrochen und sind nach Brüssel zuruckgekehrr.

Ne«e Einschränknugen im Personet»-l«chnellk,ng)-

"'^ Das ' ^i^ ist in Rom vom russi-

schen Vertreter unterzeichnet worden.

Die Neuwahl der Abgeordneten S«/ evangel. baye. rischen Laudessynode ist auf Smmtaü, 14. Oktober,-