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(1. Blatt)
GamStag, den 19. Oktober 1929
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liche Bekanntmachungen
llg. Ortskrankenkasse Schlüchtern.
Die Einzahlung der noch rückständigen Beiträge aus Zahltagen für die Monate Juli, August und September 39 wird hiermit in Erinnerung gebracht.
Hebetermine finden statt:
1. In Steinau, am Mittwoch, den 23. Oktober 1929, vormittags 10 bis 4 Uhr nachmittags, in der Eckartschen „Wirtschaft daselbst.
2. In Sterbfritz, ant Mittwoch, den 30. Oktober 1929, nachmittags 3 bis 7 Uhr, in der Böhm'schen Gastwirt- st daselbst,
3. In Salmünster, am Mittwoch, den 6. November 29, von vormittags 9 bis 12 Uhr, im Gasthause „Zum el" daselbst.
4. In Soden, ebenfalls am Mittwoch, den 6. November 29, von nachmittags l1/« bis 4*/2 Uhr im Gasthause „Zup finnig" Wirtschaft Wolf, daselbst
zwar wie seither auch für alle den genannten Orten liegenden Gemeinden.
An den Hebetermintagen am 23/10. und 6/11. bleibt Kasse in Schlüchtern für Ein- und Auszahlungen lassen.
Rückstände, die nach diesen Tagen noch verbleiben, m alsdann unverzüglich zur zwangsweise n Einziehung agen.
Die Herrn Bürgermeister bitten wir, dieses im Interesse Gemeindeangehörigen, wie seither, auch ortsüblich be- imachen zu lassen.
Schlüchtern, den 16. Oktober 1929.
Der Vorstand der Allg. Ortskrankenkasse.
Ein RegiemngSrat vom Dienst suspendiert.
Regierungsrat Bierbach bei der Regierung in Düsseldorf - wie der Sozialdemokratische Pressedienst erfährt — m Rmte suspendiert worden, weil er seinen „von'Gemeinen strotzenden Rufruf" zur Teilnahme an dem Volks- Hren unterzeichnet hat. Das Disziplinarverfahren gegen
Zerbe- $on tbach ch-h« iassel: Bei' ^agd' Höl- uzert
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„Graf Zeppelins" Ostsahrt.
Nach Schlesien.
Das Luftschiff „Graf Zeppelin" wurde in H e r m a n n - n $ t und in Klausenburg begeistert empfangen. Dann flog es über Budapest, Preßburg nach Schlesien. Am Donners- tag früh 5 Uhr überflog es B r e s l a u, später K u l m i tz a n
Sheinau, Glogau, Ha genau, Neumarkt und traf 8,30 Uhr wieder in Breslau ein.
Inzwischen ging bei der Flughafenleitung folgender Spruch von Bord des Zeppelins ein: „LZ. 127, Magistrat Breslau. Wetterverschlechterung, verbunden mit stark zunehmender Unsichtigkeit und niedriger Bewölkung auf ganzer Nordstrecke unseres Weges zwingen uns leider, von Landung in Breslau abzusehen und nach Besuch Oberschlesiens alsbald Rückmarsch über Wien—München noch bei Tageslicht anzu- treten. Dr. Eckener."
Nach seinem Eintreffen über Breslau wurde das Luftschiff von dem Oberbürgermeister Dr. Wagener mit einer Ansprache begrüßt. Nach dem Breslauer Oberbürgermeister hielt der Oberpräsident der Provinz Niederschlesien, Lüde- mann, an Eckener eine Ansprache, in der er das Eintreffen des Luftschiffes freudig begrüßte, aber bedauerte, daß “ ' Landung erfolgen solle. Von Oppeln trat „Graf Zeppelin" die Fahrt nach dem oberschlesischen Industriegebiet an, wo ihn besonders in den Grenzstädten Beuthen, Hindenburg und Gleiwitz nygeheure Menschenmassen auch von jenseits der Grenze erwarteten.
Antifaszistische Kundgebungen.
Italienische Todesnrkile gegen sti-Moische Antifaszisten. — Jtalienfeindliche Demonstrationen in Agram. — Große Stu- dentenknndgebrmgen. — Die Polizei muß eingreisen.
Ein hartes Urteil.
Das italienische Ausnahmegericht in P o l a hat jetzt das Urteil gegen die fünf antifaszistischen Südslawen gefällt, die vor einigen Tagen in der Gemeinde Verno auf eine Gruppe Wähler schössen und einen Italiener töteten.
Wladimir Gortan wurde zum Tode durch Erschießen, und zwar durch Schüsse in den Rücken, verurteilt. Die übrigen vier Angeklagten wurden zu je 30 Jahren Kerker verurteilt. Das Gericht beschwß, eine Kopie des Urteils mit genauer Beschreibung der Exekution in allen Gemeinden Italiens an- schlagen zu lasten.
Vollstrecklmg des Todesurteils.
keine
Gegen 11 Uhr kreuzte „Graf Zeppelin" über der Grenzstadt Beuchen. Um 11.20 Uhr erschien „Graf Zeppelin" über Gleiwitz. Um 11.55 Uhr überflog „Graf Zeppelin", aus dem Industriegebiet kommend, die Eichendorff-Stadt Ratibor.
„Graf Zeppelin" hat seine Oberschlesienfahrt, die sich im oberschlesischen Grenzgebiet zu einer gewaltigen Kundgebung für den deutschen Osten gestaltete, beendet. Rei Ratibor hat der Zeppelin die deutsch-tschechische Grenze überflogen. Er r Mährisch-Ostrau in der
Jet Zeppelin die
Wurfe bereits um 12.30 Uhr über Mährisch-Ostrau" in der Tschechei gesichtet. „Graf Zeppelin" setzt seine Fahrt in Richtung Wien in beschleunigtem Tempo fort, um über Wien den Heimathafen Friedrichshafen mit Rücksicht auf die dort immer schlechter werdende Wetterlage auf dem schnellsten und kürzesten Wege anzusteuern.
Aus Pola wird berichtet: Das vom Sondergerichtshof zum Schutze des Staates gegen den Slowenen Wladimir Gor- ta« gefällte Todesurteil ist am Donnerstag durch Erschießen
Schutze des Staates gegen deu Slowenen Wladimir Gor- — gefällte Todesurteil ist am Donnerstag durch Erschießen i« den Rücken vollstreckt worden. Wladimir Gortau war mit
Vier anderen Slowenen angeklaat, anläßlich der italienischen Wahlen am 23. Mai antifaszistische Kundgebungen veranstaltet zu haben. Er war auf Antrag des StaatSanwalteS zum Tode verurteilt worden, während die Mitangeklagten je dreißig Jahre Kerker bekamen.
Demonstrationen gegen JtaNen.
Wie aus Agram gemeldet wird, kam es dort wegen des Urteils von Polo zu großen Demonstration«! gegen
Italien. Me Demonstranten be: Konsulat zu gelangen, wurden
aßen Demonstration«! gegen 'Zuchten vor das italienische jedoch an diesem Vorhaben
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rbach ist bereits eingeleitet worden.
Ein Aufruf rheinischer Wirtschaftsführer.
Eine Rnzahl bekannter rheinischer Wirtschaftsführer, u. bankdirektor Dr. Pferdmenges, die Generaldirektoren l Silverberg und Dr. 3apf, Geheimer Regierungsrat Lrecht, der Vorsitzende des Vorstandes der Rheinischen chngesellschaft für Braunkohlenbergbau und Brikettfa- tion, Geheimrat Louis Hagen, Präsident des Land- lstschaftlichen Vereins für Rheinpreußen Heuser, und RI® §rhr. v. Oppenheim, haben folgenden Rufruf veröf- ihcht: Die Unterzeichneten betrachten das Volksbegehren, sondere bei der schwierigen Lage der deutschen Wirt- nicht als einen geeigneten und richtigen Weg zur Handlung der Reparationsfrage. Sie raten deshalb drin- davon ab. dem Volksbegehren zuzustimmen.
Wie aus Kabul gemeldet wird, hat die Nationalver- ^ung mit Stimmenmehrheit Nadir Rhan zum König Afghanistan gewählt.
~ 3n der Nähe des Nisti-Bahnhofes in Reval wurde ®mnibus beim Kreuzen eines Bahnüberganges von 1,1 Güterzug erfaßt. Drei Personen wurden getötet. O Bach zweitägiger Sitzung verurteilte das Schwurst in Rauensburg den 25 Iahre alten Landwirtssohn
3eI[ zum Tode, weil er seinen Vater von hinten mit m Wilitärgewehr erschossen hatte.
, Der Note-Front-Kämpferbund hatte gegen das Ver- Reichsgericht Beschwerde eingelegt. Der IV. Straf- hat nunmehr entschieden, baß das Reichsgericht seit der Hebung des Republikschutzgesetzes über diese Beschwerde t mehr zu entscheiden habe.
- Unter dem Korsitz des Reichsinnenministers traten am Mag i« Berlin die Referenten der Kultusministerien der zusammen, um dir Frage des Berechtiguugswesens zu
? General von Lettow-Borbeck hat die Einladung zu einem angenommen, baß Anfang Dezember in London zu Ehren r Teilnehmer deS ostafrikanischen Feldzuges veranstaltet wer- ' >"ird. General SmntS, der die britischen Streitkräfte befehligte, ’ das Präsidium übernehmen.
Wegen Aenderungen im Krankenkassengesetz, das von btr ^"uug in Lettland auf dem Berordnungsweg erlassen worden ' die Sozialdemokratte in Riga den Generalstreik proklamiert.
Der polnische Sportflieger Zwirko hat einen neuen Höhen- , d für Leichtflugzeuge aufgestellt. Er stieg bei Warschau °m«U Fahrgast auf und erreichte nach einer Stunde die neue nale Rekordhöhe von 4400 Meter.
- Stach Meldungen aus Leningrad nimmt die Nrberschwem- 2 der Newa immer größere« Umfang au. Sie hat bis jetzt Todesopfer gefordert.
Das Luftschiff „Graf Zeppelin" ist Donnerstag abend 20,15 Uhr wieder über Friedrichshafen erschienen. Infolge des herrschenden Bodennebels war die Landung nicht sofort möglich, aber um 21,03 Uhr konnte sie schließlich doch glatt vorgenommen werden. Die Passagiere waren von der Reife sehr befriedigt. Einen besonders nachhaltigen Eindruck auf die Passagiere hat die Begrüßung des „Graf Zeppelin" durch die Bevölkerung des oberschlesischen Industriegebietes gemacht.
zösische Kor zerstreuten.
Die Kundgevung ging von den Hochschülern der Agramer Universität aus. Diese hielten in der Aula eine Versammlung ab, in der gegen die Mißhandlung kroatischer Stammesbrüder in Italien in schärfster Weise protestiert und in einer hierzu Sfaßten Resolution an alle freiheitlich gesinnten Studenten rropas appelliert wurde. Hierauf veranstalteten die Studenten den Demonstrationsumzug, an dem sich mehrere tausend Menschen beteiligten. Die Polizei nahm zahlreiche Verhaf-
Aum Volksbegehren.
Ein Schreiben des Reichsministers des Innern.
Wie aus Berlin amtlich mitgeteilt wird, hat der Reichsminister des Innern auf ein an ihn gerichtetes Schreiben des Reichsausschusses für das deutsche Volk ' 14. Oktober 1929 geantwortet: „Die Reichsregi
itsche Volksbegehren vom geantwortet: „Die Reichsregierung ist bereit, die verfassungsmäßigen Rechte der Beamtenschaft vor jeder unzulässigen Beeinträchtigung zu bewahren. Nach der Rechtsprechung des Reichsdisziplinarhofes muß sich jedoch auch der Beamte bei der Ausübung seiner staatsbürgerlichen Rechte innerhalb des gebotenen Anstandes und insbesondere der Strafgesetze halten. Paragraph 4 deS Volksbegehrens überschreitet diese Grenze, indem er die Tätigkeit von Reichspräsident und Reichsregierung als Landesverrat zu brandmarken sucht, enthält er eine Beschimpfung des höchsten Organs des Reiches. Die erdrückende Mehrheit der deutschen Beamtenschaft teilt übrigens die Rechtsüberzeugung der Reichsregierung, wie sich aus den dankenswerten Aufrufen der Beamtenorganisationen ergibt.
Die Reichsregierung ist nicht in der Lage und nicht gewillt, Beamte, die durch Eintreten für diesen Paragraphen 4 des Volksbegehrens die verfassungsmäßigen Grenzen überschreiten, vor disziplinarischem Einschreiten der zuständigen
Deutschnationaler Schritt beim Reichskanzler gegen die Stahlhelmauflösung.
Die deutschnationale Reichstagsfraktion hat folgenden Rntrag eingebracht: Der Reichstag wolle beschließen, die Reichsregierung aufzufordern, die von dem Herrn Reichsinnenminister erklärte Zustimmung der Reichsregierung zu dem verbot des Stahlhelms in der Rheinprovinz und in, der Provinz Westfalen zurücknehmen. Zur Begründung dieses Rntrages hat Graf Westarp an den Reichskanzler ein Schreiben gerichtet, in dem es u. a. heißt: Der Vorstoß gegen den Stahlhelm muß im Rusland den falschen Eindruck erwecken, als wenn in der entmilitarisierten Zone tatsächlich Kriegsuorbereitungen stattfänden, und er schafft für die Zukunft ein Präjudiz, auf das sich das Rusland berufen kann, um ein Einschreiten gegen jede noch so harmlose gesundheitliche und sportliche Rusbildung der Iugend zu fordern.
tungen vor.
Weitere Kundgebungen in Agram.
Aus Agram wird noch gemeldet: Das Urteil von Pola hatte neuerdings italienische Kundgebungen in Agram, zur Folge. Eine Studentengruppe hielt in der Aula der Universität eine Protestversammlung ab, wobei die jugoslawische Fahne mit Trauerflor umwunden wurde. Die Demonstranten versamnlelten sich dann wieder vor dem französischen Konsulat, wo die StaatshyMM und die Marseillaise gesungen wurden.
Die Polizei trieb die Demonstranten wieder auseinander, doch konnten sie sich vor dem deutschen Konsulat neuerlich ansammeln. Tort wurde „Die Wacht am Rhein" gesungen und ein Jstrianer Student drückte in einer Rede die Sympathie für Südtirol aus. Tann ging es zum österreichischen Konsulat, wo sich die Sympathie-Kundgebungen wiederholten. Tie Polizei ging neuerlich vor und verhaftete 47 Studenten. Als die Menge 'zum italienischen Konsulat ziehen wollte, warf sich ihr berittene Polizei entgegen.
Mehrere Studentengruppen waren inzwischen in die Lichtspieltheater eingedrungen, um die Vorstellungen zu unterbrechen. Auch in das Theater wollten die Studenten ein» dringen, wurden jedoch von der Polizei aufgehalten. Nach 9 Uhr gelang es den Studenten aber trotzdem, in das Theater zu gelangen und die Vorstellung gewaltsam zu unterbrechen, obwohl die Direktion eine Trauerpause von fünf Minuten hatte einschalten lassen.
m, in das Theater
„Für die in Friedenszeit Verletzten."
Anläßlich der diesjährigen Feier des Marsches auf Rom hat die italienische Regierung ein Gesetz SeMuchebracht, das für die in Friedenszeiten im Vaterlandsdienst verletzten Per^ fönen gleiche Vergünstigungen wie für Kriegsverletzte Vorsicht.
In der Begründung des Gesetzes sagt Mussolini, mit dieser Vorsorge werde die Dankbarkeit des Landes von neuem den Patrioten gegenüber ausgedrückt, die ihre Person für den Triumph der sadistischen Revolution einsetzen.
som Riesenflugschiff „Do X".
Es steigt am Freitag mit 150 Fluggästen auf.
Die starken Nebel, die in der letzten Zeit auch tagsüber größere Flüge mit dem GroßfluHeug „Do. X" verhindert haben, sind seit heute wenigstens über die Mittagsstunde verschwunden. Die Dornier-Werke beabsichtigen deshalb, am Freitagnachmittag zweimal einen größeren Flug durchzuführen. Das Flugschiff wird am Alten Rhein mit 150 Fluggästen aufsteigen. Außer einer größeren Anzahl Preflepertreter werden Werftangehörige das Flugschiff füllen. Der Flug wird insofern eine Rekordleistung barstellen, als noch nie eine so große Zahl von Menschen durch die Luft befördert worden ist.
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