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(1. Blatt)
Gamstag, den 14. Dezember 1929
81. Jahrs
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Mche Bekanntmachungen
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Volksentscheid ant 22 Dezember 1929.
Mr. 11090. Auf Grund der §§ 34, 38 und 41 der ichrstimmordnung vom 14. März 1924 wird nachstehend ■ ; Abgrenzung der Stimmbezirke, die Bezeichnung der ” ”! timmungsräume und die Ernennung der Abstimmungs- sseher und ihrer Stellvertreter in den Land gemein- rboten~ „ des Kreises Schlüchtern bekannt gegeben.
Hon ~ ganz!
(Abdrift) dieser Bekanntmachung vor Beginn der Abstimmung am Eingang des Abstimmungshanses anzubrin- gen. Ich werde diese Bekanntmachung für die Gemeinden in Druckform herstellen lassen und in den nächsten Tagen übersenden.
Die Mitglieder der in den Stimmbezirken zu bildenden Abstimmungsvorstände sind nach § 35 der Reichsstimmord- nung aus den verschiedenen Parteien der betreffenden Stimmbezirke zu berufen.
Schlüchtern, den 10. Dezember 1929.
Der Landrat: Dr. Müller.
Die Stimmzettel sind amtlich hergestellt und werden am Abstimmungstag im Abstimmungsraum den Stimmberechtigten ausgehändigt.
Die Stimmabgabe hat in der Weise zu erfolgen, daß der Stimmberechtigte, der die zur Abstimmung gestellte Frage bejahen will, das mit „3a", der Stimmberechtigte, der sie verneinen will, das mit „Kein" bezeichnete Viereck auf dem Stimmzettel durchkreuzt, möglichst in der Weise, daß er ein Kreuz in den vorgezeichneten Kreis setzt.
Schlüchtern, den 12. Dezember 1929.
Der Magistrat: Gaenßlen.
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Lmm- Ubezirke
Abstim- mungsraum
Abstimmungsvorsteher
Stell- Vertreter
W
Mersbach
■tngronau Kings
■itenbad)
Wmings
Karbrotb
Midhelm
■bad)
■terfieinau
Renzell
■a
■ersborf
Schulsaal
Unt. Schulsaal Gastwirtschaft
Kaspar Kreß
Schulsaal der
1. Klasse Dienstzimmer des Bürgermeisters
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Unterer rechter Schulsaal
Dienstzimmer desBürgermeist.
Schulsaal der
1. Klasse
Neues Schul- saalgebäude
Dienstzimmer desBürgermeist.
Schulsaal 1 Unterer Schulsaal Dienstzimmer
Bürgermeister Hummel „ Hach „ Schüßler „ Löffert
» Bensing
„ Richter
„ Schmitt „ Möller
„ Blum
„ Müller „ Ringler
„ Fehl
„ Lamm
„ Hagemann „ Zeller
Der gesetzt. Bertreterdes Bürgermeist. i. Hauptamt
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Werhöfe
Wenbach
■arborn
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■uengronau JuitaU Wkrzell V»k°,bach
"bes BMMrtMfl. Schulsaal in
Gomfritz Dienstzimmer desBürgermeist. Schulsaal
Schulsaal der 1. Klasse südl. Schulsaal
Schulsaal Dienstzimmer des Bürgermeist.
» Schulsaal der
1. Klasse
„ Leipold
„ Weitzel
„ Ellenbrand
„ Richter
Beigeordneter
Sperzel Bürgerm. Ziegler „ J°bst
„ Lotz „ Ommert
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Schöffe Frd.
Günther
Der gesetzt. Vertreter des Bürgermeist. i. Hauptamt
y
Bergen
Whards
W-thal
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E1^ in.Raben- Enu- Äebsdorf Warzenfels foenrotb Witz
Fielt mit
L ^fesberg Wach B
Wchshaufen
Werz mit WolzuHin.
Schulsaal der Mittelklasse
Dienstzimmer des Bürgermeist.
Schulsaal
Dienstzimmer des Bürgermeist.
Schulsaal der 1. Klasse großer Schulsaal
Schwesternhaus Dienstzimmer des Bürgermeisters Dienstzimmer desBürgermeist.
„ Behacker
„ Berthold
1. Schöffe Fink Bürgerm. Jobst „ Schöppner „ Maienschein „ Weber Beigeordneter
Frischkorn Bürgermeister
Schöppner „ Herber „ Pfaff
„ Bartholomä
y y
2. Schöffe Franz Lauer
Der gesetzl. Vertreter des Bürgermeist. i. Hauptamt
y
Schöffe AdamHerche
Der gesetzt. Vertreter des Bürgermeist. t. Hauptamt
Wert Mroth rstersbach Werz
Msbach
N.§ lK
Schulsaal der neuen Schule
Turnhalle Dienstzimmer des Bürgermeist.
im Wohnhaus des verstorbenen Bürgermeist. Zirkel.
der Reichsstii
„ Iöckel
„ Rüffer
„ Müller
„ Müller
Beigeord. Hahn
nmorbnung ist
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Schöffe Valentin Schreiner
die Abstim-
I.-Nr. 11129. Auf Antrag der zuständigen Forstverwaltungsbehörde habe ich die Mitwirkung bei der Ausübung der Jagdpolizei aushilfsweise übertragen:
a) dem Hegemeister Hooß, Hausen,
dem dem dem dem in dem b) dem
Förster Gaßmann, Häuserdick, Förster Krüger, Salmünster, Hilfsfärster Ponndorf, Salmünster, und Hilssförster Bitter, Salmünster Gemeindejagdbezirk Salmünster- Hegemeister Schick, Alsberg,
Bekanntmachung
Am Samstag, den 1 4. Dezember 1 929 vormittags 9 Uhr wird auf dem Rathaus — Kanzlei — der Schafpferch öffentlich verpachtet.
Schlüchtern, den 13. Dezember 1929.
Der Magistrat: Gaenßlen .
Ps3ert am Abstimmungstag — dem 22. Dezember d. i k bie Landgemeinden Altengronau, Elm, Sterb= Almbach auf die Seit von 9 bis 18 Uhr (nachm.
P festgesetzt. Für alle übrigen Stimmbezirke (Landge- N setze ich' auf Grund der erwähnten Vorschrift ^immzeit auf 10 bis 17 Uhr (nachm. 5 Uhr) fest.
Städten hat die Abgrenzung der Stimmbezirke, ^«Zeichnung der Abstimmungsräume und bie Trnen- | Abstimmungsvorsteher und ihrer Stellvertreter Magistrat zu geschehen.
l Öftren Bürgermeister haben die im § 47 der Reichs- Mdnung vorgeschriebene Bekanntmachung spätestens d. Mts. zu' veröffentlichen und einen Abdruck
in dem Gemeindejagdbezirk Seidenroth-
c) dem Förster Bombe, Bad-Soden
in den Gemeindejagdbezirken Ahl, Salmünster und Bab= Soben.
Schlüchtern, den 10. Dezember 1929.
Der Landrat: Dr. Müller.
Kreisausschutz.
Freiwillige SanilätStolonne Schlüchtern und Am- gebung.
I.-Nr. 197 R. K. Der nächste Ausbildungsunterricht findet erst wieder am Sonntag, den 5. Januar l 9Z0, nachm. 3 Uhr im K' istaassaal hierselbst statt.
Der Vorsitzende des Männervereins vom Roten Kreuz. Dr. Müller.
3.=Rr. 5677 K. A. Dem Arbeiter Johann Rasch in Schlüchtern wurde anläßlich seines ZO jährigen Arbeits- jubiläums bei der Firma M. Wolf G. m. b. h-, Seifenfabrik in Schlüchtern eine Prämie von 30 3LAt aus Kreismitteln bewilligt.
Schlüchtern, den 9. Dezember 1929.
Der Vorsitzende des Kreisausschusses: Dr. Müller.
Neue Satzung für die Stadtsparkasse Schlüchtern.
Die von den städtischen Körperschaften beschlossene neue Satzung für die Stadtsparkasse Schlüchtern ist durch den Herrn Oberpräsidenten in Kassel genehmigt worden. In Ge- mäßheit des § 40 Abs. 1 der neuen Satzung wird dieselbe vom Samstag, den 14. d. Mts. ab durch Aushang im Kasse-n lokal der Stadtsparkasse veröffentlicht.
Durch diesen Aushang tritt die neue Satzung in Kraft und die bisherige Satzung außer Kraft.
Schlüchtern, den u. Dezember 1929.
Der Magistrat. Gaenßlen.
Ausschreibung.
Die Anfuhr von ca. 250,00 Tbm. Basaltsteinen für die Befestigung des Hofes der neuen Volksschule in Schlüchtern soll vergeben werden.
Angebotsformulare und Bedingungen liegen im Stadtbauamt, Schloßgasse Nr. 15, während der Dienststunden offen und können daselbst in Empfang genommen werden.
Die Angebote sind bis spätestens Dienstag, den 1 7. Dezember 1 929, vormittags 10 Uhr dem Stadtbauamt verschlossen einzureichen, woselbst die (Deffnung derselben in Gegenwart etwa erschienener Bewerber erfolgt. Auswärtige Bewerber sind zuge-
la
ssen.
Zuschlagserteilung bleibt dem Magistrat vorbehalten.
Schlüchtern, den 12. Dezember 1929.
Der Magistrat: Gaenßlen.
Bekanntmachung.
Gemäß § 47 der Reichsstimmordnung vom 14. März 1924 (R. G. Bl. I S. 174) wird hiermit bekannt gegeben, daß zur Vornahme der Volksabstimmung über das „Frei- Heitsgesetz" die Stadt Schlüchtern einen einzigen Stimmbe- zirk bildet.
Abstimmungsraum: Stadtoerordnetensitzungs- faal im Rathaus.
Die Abstimmung finbet_am Sonntag, den 2 2. Dezember d. 3s. in der Seit von vormittags 9 Uhr bis nachmittags 6 Uhr statt.
Politische Hochspannung.
Die leeren Reichskafsen. — Ein „Ueberbrückungskredit" nötig. — Die Differenzen unter den Regierungsparteien. — 11m die Haltung der Sozialdemokratte. — Eine große Kundgebung des Reichsverbandes der Industrie.
Die Schwierigkeiten der Lage.
Die innerpolitische Lage ist zurzeit äußerst kritisch. Der letzte Grund dafür ist die schlechte K a s s e u l a g e des Reichs. Wenn das Reich über Jahresultimo hinwegkommen will, muß es einen Kredit von mehreren hundert Millionen haben — „U eb e r b rü ck u n g s k r e di t" nennt man das in Berlin —, der nur unter gewissen Bedingungen gewährt wird. Kommt der Kredit nicht, so würde das, wie der „Berliner Börsenkurier" meint, von der Ultimokrise zu einer ,8Ma^MLrij e führen, Nach der^ujjajjung der Ju^auzeu, von denen die Bewilligung des Ikeberbrückungskredites ab- hängt, ist die erste Voraussetzung für die Ultimokredite die Gewährleistung, daß 400 Millionen Mark aus Konsumsteuern, sowie auf der Erhöhung der Arbeitslosenbeiträge beschafft werden. Da nun. die bürgerlichen Parteien sich dazu wieder nur unter der Bedingung verstehen wollen, daß auch die Erleichterungen und Steuersenkungen in verpflichtender Weise gesichert werden, erklärt die Reichsregierung, daß ihr Programm in seinen Grundlagen als ganzes angesehen und grundsätzlich gebilligt werden muß.
Lehnt die Sozialdemokratie die Forderung des Kabinetts ab, dann würde die Reichsregierung zurücktreten. Es bliebe dann kaum etwas anderes übrig, als daß ein Beamten- Kabinett oder ein bürgerliches Kabinett auf Grund des Rot- Artikels 48 diktatorisch dafür sorgt, daß die für den Ueber- brückungskredit erforderlichen Steuern bewilligt werden. Man glaubt in den Reihen der Reichsregierung nicht, daß die sozial- demokratische Fraktion eine solche Zuspitzung der Dinge in Gegnerschaft gegen das von ihren Vertrauensmännern maßgebend beemflußte Kabinett durch ihren Widerspruch im Parlament erzwingen werde.
Am Donnerstag vormittag fand eine neue Besprechung der Parteiführer der Regierungsparteien beim Reichskanzler statt.
Noch keine Einigung.
Ueber das Ergebnis der Parteiführerbesprechung vom Donnerstag verlautet, daß von der Deutschen Volkspartei erklärt wurde, daß es rhr nicht möglich sei, das Sofort-Pro- aramm mrtzumachen. Umstritten ist auch die Frage des Umfanges des Vertrauensvotums, das die Regierung von den Parteien verlangt. Das Zentrum ist bereit, auf den Boden der Regierungsvorschläge zu treten, macht aber zur Voraussetzung, daß alle Regierungsparteien sich dem anschließen.
Eine große Kundgebung der Industrie.
Am Donnerstag vormittag fand in Berlin eine große Kundgebung — einberufen vom Reichsverband der Deutschen Industrie —statt. Die Beteiligung war so stark, daß an Stelle des ursprünglich in Aussicht genommenen Saals ein größerer — das Scala-Theater — genommen werden mußte. 2500 Personen waren erschienen.
Der Reichsaußenminister sowie der Reichswirtschafts- MiNister hatten sich trotz der starken Inanspruchnahme die Reit genommen, um an der Tagung teilzunehmen. Auch der preußische Minister für Handel und Gewerbe hatte sich einqcfundcn. Gcheimrat D u 1 s b e r g begrüßte zunächst die Gäste, in erster Lrnre die Minister, den Generaldirektor der Deutschen Reichs- bahn sowie Rcrchsbankpräsidetn Dr. Schacht. Die Teilnehmer nahmen die Gelegenheit wahr, dem Reichsbankpräsidenten eine stürmische Ovation zu bringen.
Gehcimrat Duisberg führte u. a. aus: Seit unserer Hauptversammlung im September in Düsseldorf sind die Verhältnisse leider eher schlechter geworden. Von vornherein inochte ich aber schon letzt erklären, daß das deutsche Unternehmertum in seiner Gesamtheit jeden Zweckpessimismus genau so, wie rede Katastrophenpolitik auf schärfste ablehnt.
Eine Rede des Reichswirtschaftsministers.
Aus der großen Industrie-Tagung in Berlin nahm nach dem Vorsitzenden Geh. Rat Duisberg Reichswirt- s ch a f t s m i n i st e r D r. Moldenhauer das Wort, Er