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Hanauer Kreisblatt.
Erscheint Mittwochs und SaMstags.
Inserate für dteseS Blatt r--r»e- außer bei der Expedition dieses Blattes auch bei der JSger'fche» Bück- Papier- v. ^anvkarten-Hai.diung zu Frankfurt a. M. sowie bei E. Schlotte, Expedition für Zettungs-Annocen in Bremen und dem Annoneen-Bureau von Th. Dietrich 8? Co. , Caffel entgegengenommen.
«M 1611» Mittwoch, den 20 Dezember. L^^L
Amtlicher Theil.
■ MeLarnrtmaehringest Korrigliehetr Bsndxathsamts dahrer.
Gehrig, Franz Joseph, von Walldüren, 11 Iahte alt, ca. 4' groß, schlank, blond, bleich, bekleidet mit hellgrauer Tuchjacke, dunkelgrauen Tuchhosen, schwarzer Tuchweste, schwarzer Mütze, hat sich am 2. Dezember Mittags aus Rödelheim, woselbst seine Eltern wohnen, entfernt, und ist bis jetzt nicht zurückgekehrt. Es wird um Anhaitung des Knaben und Nachricht ersucht. Frankfurt a. M., am 9. Dezbr. 1871.
Der Polizei - Präsidentj gez.: von Madai.
Wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht.
Hanau, am 13. Dezbr. 1871. (
Gefunden.
Am 15. d. M-, nahe beim Philippsruher Schloß, ein Cigarren-Etui mit Cigarren sowie 205 Thaler in Papier. Das Gefundene kann bei Jakob Seng 3r. zu Dörnigheim in Empfang genommen werden.
Hanau, am 16. Dezbr. 1871.
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Oeffentliche BekanntmachungeK.
Iagd-Nerpachtung.
Donnerstag den SL. d. M.,
Morgens 10 Uhr, wird im hiesigen Gemeinderathhaus die Ausübung der Jagd in der Gemarkung Roßdorf aus weitere sechs Jahre meistbietend verpachtet, wozu Pachtliebhaber einladet.
Roßdorf, am 9. Dezbr. 1871.
Der Bürgermeister
(2287) G o Y.
Nach verschiedenen Anzeichen ist anzu- uehmen, daß der Weihnacktsverkehr mit der Post in diesem Jahre ein ungewöhnlich starker sein wird. Im vorigen Jahre sind in den letzten Tagen vor Weihnachten allein in Berlin täglich über Dreißigtausend Packete auf der Post zu behandeln gewesen. Wenn ein solcher Verkehr sich in wenig Tagen zusammen- drängt, so ist es unmöglich, daß Alles mit der sonst gewohnten Präcision geht und a tempo eintrifft. Das Publikum wolle daher im eigenen Interesse möglichst frühzeitig mit den Weihnacktsvers-ndungen beginnen, damtt die Massen zertheilt werden. Zwar pflegt bei solchen wohlgemeinten Fingerzeigen der Einzelne sich gar zu leicht dem Gedanken hinzugeben, alle Anderen würden den Wink befolgen, und aus sein einzelnes Packe könne es, auch wenn dasselbe erst im letzten Moment zur Post gebracht wird, doch nicht ankommen. Da aber fast jeder Ein
zelne für sich solche Betrachtung anstellt, so liegt eben die Ausnahme nicht vor.
BekamltNMÄrmg.
Die Lieferung der Verpflegungö-Bedürf- nisse für das hiesige Garnison-Lazareth pro 1872 soll im Wege der Submission sicher gestellt werden und ist hierzu Termin auf Freitag den SS. d. Mts.,
Vormittags 10 Uhr, anberaumt.
LieferungSlustige Unternehmer werden daher ersucht, nach Einsicht der im Büreau deS Lazareths ausgelegten Bedingungen, ihre schriftlichen Offerten mit der Aufschrift: „Submission auf Lieferung von Verpflegungs-Bedürfnissen" versiegelt und Portofrei bis zur angegebenen Zeit daselbst abzugeben. Später eingehende Offerten werden nicht berücksichtigt.
Bemerkt wird, daß nur Verpflegungs-
Artikel von vorzüglicher Qualität zur Lieferung kommen dürfen.
Hanau, den 10. Dezbr. 1871.
Königliche Lazarelh-Commission.
Meinert.
Bekanntmachung.
Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die von Königlicher Regierung, Abtheilung für direkte Steuern rc. zu Casfel sestgestellle Klassensteuer-Rolle hiesiger Stadt für das Jahr 1872 vom 20. d. M. an in dem Büreau des Steuerkom- missars Baring — Langgasse Nr. 60 gleicher Erde — zur. Einsicht der Steuerpflichtigen für die Dauer von 14 Tagen offen liegen wird.
Zugleich wird bemerkt, daß den Steuerpflichtigen gegen ihre Veranlagung die Reklamation an die Königliche Regierung zu Casfel zusteht, welche innerhalb drei Monaten, vom ersten Tage nach Ablauf der Offenlegungsfrist gerechnet, bei tem Königlichen Landrathe dahier, unter Angabe der Nummer des neuen Steuer: Zettels, schriftlich einzureichen ist.
Hanan, am 18. Dezbr. 1871.
Der Oberbürgermeister Cassian.
vt. Baring.