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H anau, Donnerstag den 27. November 1856.

Ernennungen und Beförderungen.

Seine Königliche Hohei-t der Kurfürst haben allergnâdigst geruhet:

dem Kammerherrn Freiherrn Emil von Dörn­berg die erbetene Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des von des Königs von Preußen Ma­jestät demselben verliehenen rothen Adlerordenö drit­ter Klasse zu ertheilen.

Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnâdigft geruhet:

dem Pfarrer Heinrich Philipp Wilhelm Herwig zu HilmcS, in der Jnspektur HerSfeld, die erledigte Pfarrei Dörnberg, in der Klasse Bierenberg,

dem Pfarrgehülfen Wilhelm Walther aus Ha­nau die erledigte zweite Psarrerstelle zu Schlüchtern, in der Klaffe gleichen Namens, zu übertragen;

zur Versetzung deS katholischen Pfarrers Paul Wehner zu Herolz an die Pfarrei Hosenfeld, Land­kapitels Großenlüder, die landesherrliche Genehmi­gung zu ertheilen ;

den Taubstummenlehrer I. Georg Marseille zu Homberg zugleich zum Seminarlehrer daselbst zu ernennen;

den KreiSsekretar Wilhelm von Bischvffsh.au- sen zu Wienhausen in gleicher Eigenschaft an daS Landrathöamt Rotenburg, und

den KreiSsekretar Ignaz Wilhelm Stöhr zu Ful­da in gleicher Eigenschaft an das Landrathsamt Gelnhaujen zu versetzen; sodann

den Praktikanten Richard Wilhelm Philipp Schul z zu Fulda zum KreiSsekretar bei dem Lantralhsamte Witzenhausen,

den Praktikanten Ferdinand August Ochs zu Fritzlar zum KreiSsekretar bei dem Landrachöamte Hofgeismar,

den Regierungsreferendar Heinrich Stein hauß zu Fulda zum KreiSsekretar bet dem Landrathsamte Homberg,

den praktischen Wundarzt August Griesel zu Frankenau zum AmtSwundarzt für das Justizamt Eiterfeld,

den Hausmeister und Oberausseher Adolph Röth aus Marburg zum HauS- und Küchenmeister bei dem LandeShcöpiral Haina, sämmtlich provisorisch, zu ernennen;

den provisorischen Rentmeister des Landkranken­hauses zu Fulda, Johann Franz Krisch, definitiv zu bestellen, und

den Reallehrer Wilhelm Eduard Jung zu Schmal­kalden auf sein Ansuchen in den Ruhestand zu ver« setzen.

Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:

dem Oberfinanzrath Cramer die erbetene Er­laubniß zur Annahme und zum Tragen deö von des Königs von Preußen Majestät demselben ver­liehenen rothen Adlervrdcns dritter Klaffe zu er­theilen. ,