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Morgenzeituns

Ml-aer Keeisvlatt, Anzeiger für Rhön un- Vogelsberg, Wl-a und Haunetal

Aniriaen: Die 7 aeloaltene MMin èt erzeile 0,04, auswärts 0,07 Rentenm-nl.

OieSeflW Morgenzeilung" erscheint wöchentlich 6 mal, (außer Montags), Sonntags mit H. M. Z. im Bild. Bezugspreise: Durch die Post bezogen monatlich 1.50 Rentenm. -usschlteßlich Postgebühren. Bei Zustellung dmch unsere Träger monatlich 1.75 Rentmmaik.

Für die Volksgemeinschaft Für den Ständefrieden

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Rammer 204

Samstage den 5. September 1925.

59. (Ls Zahrgang

Die LsKösner ZuristSKbLfpreKungen vor dem Abschluß.

Berlin, 4. Sept (Eig. Informationsdienst. Telegr.) Wie wir hören, 'stehen die Londoner Beratungen cher juristischen Sachverständigen über den SicherheAspakt jetzt mimittelbar vor dem Abschluß. Besondere Zwischenfälle scheinen sich auf Grund der absoluten Versicherungen, die an amtlicher deut­scher Stelle abgegeben werden, nicht ereignet zu haben. Es wird betont daß die Erörterung gar keinen Aul. zu irgendwel­chen Auseinandersetzungen geboten haben, da es sich die deut­sche Regierung selbstverständlich Vorbehalten habe, ihre Auf­fassungen zu den alliierten Vorschlägen in einem späteren ^Sta­dium darzulegen. Man kann also gegenwärtig weder von sätzlicher iMeinungsverschiedeicheit noch von irgend einer An­näherung Deutschlands an den alliierten Standpunkt sprechen.

Sie Wval'Erörlerungen in Genf.

Berlin, 4. September (Eig. Soformationsdienst Telegr.) 3« Genf haben bereits die privaten Besprechungen der alliierten Staatsmänner begonnen. Wie wir hören, haben die Erklärun­gen des belgischen Ministers Vandervelde über die angebliche Uebereinstimmung zwischen den drei alliierten Ministern in Deutschland eine Beachtung gefunden, zumal erklärt hat, die Regierungen Englands, Belgiens und Frankreichs hätten sich auf einen vollständigen Entwurf über den Sicherheitspakt ge­einigt. 3n Berlin ist man der Ueberzeugung, daß tue Schwie­rigkeiten des Problems von alliierter Seite außerordentlich unterschätzt werden und daß die gegenwärtig hinter den Kulis­sen in Genf geführten Unterhandlungen kaum geeignet sind, eine Erleichterung der Situation zu schaffen.

"»° Protest gegen die Lohuregelung bei der Reichsbahn.

wtb. Berlin, 4. Sept. telef. Der Betriebsrat für den Reichsbahndirektionsbez. Berlin hat nach einer Mitteilung des Vorwärts" bojchlosien, schärfsten Protest gegen die von der Hauptverwaltung vorgenommene Lohnregolung zu erheben. Die Erhöhung der Ortslohnzulagen sei völlig unzureichend. Der Betriebsrat verlangt die sofortige Erfüllung der von den Ge­werkschaften gestellten Forderungen.

Zu den Schwierigkeiten im Eichet-Konzern.

wtb. Mainz, 4. Sept. telef. Zu den Ausführungen der frankfurter Zeitung" über die Schwierigkeiten im Sichel-

Loebes unterbliebene Pariser Rede.

Au«f d«e«m- greigiemwäirtigi in P«a,r«is stat-tfirch'enb-vn« W-e-lt-frie- bMsko«n«greß ist es «zu eiiner Mißstimmung zwischen den «d«e«utsch-e-n -u-nd den !fiya«nzösis«ch«e«n D-e>legi-ert«e«n !g«ekomMe«n-, «d«ie- ,d«a!d«urrh- ent » Jtanßicn ist, daß belutsche :§iQ|uipiIlbe!ieg[ieirte Re«i>chs>tagspräsid-en«t Coelbe, von «französicher öeiiite aufgeforlbert wvtlbeini ist, «b-le« von iißim -angeklündzgt-e R-ed-e« «auf öom Ko,ngre-ß niicbt «zu« hüten. Als äußeren Vorwand b-on,utzt'-sn! bie Sranpfen ibie Ab,wes>e,n«h«si't des französischen- i^amimenpräifißenten1 H-errio-tz ßer -an-ge-b-l-ich am -Er- sche-inen «verhinbevt war. RVdchstagspräsidvnck Loebe hat sich ohne weiteres bereit« -erklärt, seine R«elde zu lumterlaflen, aber die d«eu!s-ch«e 'Delleigation daß keinen Zweifel daran, ibtoiß feite an Loebe «gerichtete« Aufford!eruug olls eine B«AÜ8k!«erung «empfunden werben müßte.

Der wahre Grund, der die Zranzoseu veranlaßt hatte, die Rede Loebes zu hintertreibeu, ist inzwischen von unvorsichtigen Pariser Zeitungen verraten worden. 3n P-a-ri-s hat man es «nämlich dem Reichs ta,gLpräsid«en«tM- Coelbe sehr übel lgpn«o«mmen-, haß er vor seiner Pariser Re«i«s-e -zu,m Zvi«èld,en«Äkougreß in Wie-n eine hochpolitische Rede für den Anschluß Oesterreichs an w gehalten hat. Daraufhin soll der svanzösische L' '^Pivlibicnt P-a-:«illeiv-e seinen- «Zreund «Hevvio-t ve-rstän«L«i-gt . 'l ..z0-,18r illIltn Sriebensikonigreß «e-isfcheiueii« solle. Her- A,8 J^ ^^'W^nberweife sein Evfch-eineu «abgesugt, -obwohl av ^u-tsch-e-n- Reichstages .Coelbe

mten' narb ^^d«ung, Ibes sMNjzöfischen Kammorprap- benten «nach >t s gekommen war. Mit Ibiefem Morgana tia» eii nie svanzo «scheu LmkspvMker dertoeMfriobenßi.bee^

Mios ibeu ibemiklbar MMlften -D-«-e«n,u lchoa tiüksigeritbteten ^Ln Z^ ^T^ *en Eindruck -empfangn, ("«!»»"- taffen wird. Wie man hört,' v^L

Sükern des pariser LiukskaÄls^ di? Anâickk^ V'or«ge!he«ns Klar zu machen nmb iihnian ®* l ^rcs

Die Rede, d«:,e ^ennbstiagsabgeoubine'ter Loebe in Baris toten wollig hatte Iulbin:|:|ons «wicht' d«om G-es-chm«a-ck «der «*r* W* »!, MW,

Konzern, erfährt das WEB. von der Mainzer Abteilung des ) Konzerns, daß die Nachricht, soweit die angegebenen Tatsachen

i« Stage kommen, richtig ist. Die seit längerer Zeit schweben­den Verhandlungen mit 2nn- und Auslandskreditinstituten sind noch nicht-zum Abschluß gekoinmen. Es wird jedoch ver­sichert, daß auch bei einem Scheitern der Verhandlungen kata­strophale folgen keineswegs zu befürchten seien. Die Behaupt- tuug, daß die Oeffevtlichkeit sich möglicherweise auf die Auf­lösung der Sichâonzerns gefaßt machen müsse, wird als eine rein persönliche Ansicht des Berichterstatters bezeichnet.

Flugfahrt Lmtngrad-Wladtwsitok durch einen deutschen Flieger.

wtb. Moskau, 4. Sept, telef. WieWladiwostokroe" mel­det, ist dort der deutsche Slieger Wär Bruns eingetrof­fen, der Unterfuchuegen übe die Einrichtungen einer flugver- biudung Leningrad-Wladiwostok mit Luftschiffen anstelle« soll.

Km-eiSwvcheaWm.

Bou unserem Borliuer HandelMitarbeiter wird «uns ge- schviebon:

Wenngleich eine tatsächliche Besserung der allgemeinen Wivtschaftsv-erhältnifs-e no-ch« nicht «WStreten ist urib au-ch' nach S?ia|C|e der Dinge sobald fchmechich z» erwanlen steht, wie es all­gemein wümfehenswert ist, so ist doch wähl mit «Genugtuung fcst- zustellon, daß der Preffimixmuis aufs new ganz erheblich zu- .MckisedDäusi! «Wâg^â ^MirrMich an der Bäche hat die Besserung der Stimmung im neuen Monat weitere größere Zo-rltschiriitite gemacht aS> abermals zu Knrserlhöhungen geführt die in vielen fälle!»! Wiieber 5 bis 10 Proz. betmgeu, sodaß sich geigenhber den erst inaifr vor ijwei oder drei Wochen izu Vorzei­chen gewefenM «Ti«öfkurs-e,n bevoiits B-ester, uugon von 20 bis 30 Proz. nnd darüber ergaben, die«allerdings die vouausgegaugsn großen Mückgän!g!S «noch lange mlieht wettmachen. B-es-onders «he-rvorzuhebsn ist in diesem Znfammerlhang die Bâbung des BärfengBchäfles, zu ber «nicht nnwchentMH die iWi-ederkeihr größerer ausliändischer -Ka«ufaufträg!e Gr deatsthe Effekten- bei­getrage IhcchW, die darauf schlleßen. «fassen^ daß man «nunmc«hr auch im Anstande bps,o«ndors angesichts des ^niedrigen Standes der Kurse selbst der ibeftem Papiere wieib-er mehr Bertranen

in die weitere' «Entwicklung der Di«nge im De,utfchla«nd« setzt.

weisen, dgß D-euGchkmd als einziges Länd Euvapas wirklich- ab gernstet habe und daß die -anderen Länlder nicht länger sägern dürften, dem dautschen Beispiel zu folgen. Die Beseitigung des Kviegsmillens sei nnr möglich bei völliger G^leichb^erechtigung aller euwipaischen, Völker. Solange von 60 Millionen mitten in Europa von dieser Gleichberechtigung ausgeschlossen wäre, könne ibie Atmosphäre des Vertrancns, die zur Vollendung des großen Werkes her Verstänbignng nolweMg fei, nicht zu- stoäbe kommen.

2n den !d,c!utschen politischen Kreisen bedanert map' es, daß der Reirhstagspräsidsnt! Loebe ver^hinbert wurde, diese Rede zu halten. Es wäre immerhin wichtig gewesen, festzustellen, welchen Eindruck die 'EKlärungen ©ööbes auf die Delegationen der anlderen Länder gemachst haben würde, and welche Antwort von ifranzäsischer Seite an ihn gerichtet worben wäre. Beson- 'bers bemerkenswert ist der Umstand, daß sich der Standpunkt den der Sozialdemokrat Loebe in Paris vortragen wollte, auch mA den Auffaffullgen der nicht pazifistischen Kreisen Deutsch­lands und tnsibesokdsre denen der Regierung Luther deckt. Be- kanntkch ste!ht die Forderung nach Gle-ichhörechtigting.und all» Wmecner Abrüstung an erster Stelle des Verhallidinngspro- grammes, das hie Reichsreigienung für die bevorstehonde Sicher heiitskonfevenz entworfen hat. Loebe hätte !ZwGWos der Poli­tik der ^^^<^^^^;n Regierung einigen Ratzen bmntM können, wenn er nicht verhindert' worden wäre, auf dem Welt,friedens- Kongreß den Standpnü'kl der deutschen Delegation ldarzu^legen.

2,»! nnterv-chteten deutcheu, Kreisen« vermintet man, daß die Wiener ^l.nschliußrede des Reichs tagspräsiedenlen Loebe nicht alle!in für die Franzosen den Anstoß dazu gegeben hat, Herriot an der 'Teilnahme am Zrieldenskongveß zu «veriyinderir. Wahr­scheinlich habt«» die drangen vorher Kenntnis davon erhäi!.^ welche Gedankengänge 'ber deutsche Aeichsijggqpräfident vor- itraigicm wollte «und sie ißabw daraufhin «nichts ninterlassen«, iibw èiese «Rede «unnchgkch« !zu «mach«». Dieses VerihaAew der franzö Uchen Delegierten sei daher geeignet, die Bestrc!bn«ngen' des Weltifricken'skongpesses direkt zu hemmen «und inâesondere öie deuls'ch«W «Änhän«ger des W,elt!fr!«edc«nsigebn,nkens wr ibein Kopf zu floßen. .

Aber auch das Publikum, bas «iange Seit «hindurch sich vom Börsengeschäft «gänzlich fe-rugchaltcn «hatte, war in dem Letzten Eggen fomv!h! bei Llsu Berkner D-e-pofitönkasten her -B-anken

wie auch im Reiche wenn auch «vorerst 'noch in geringerem Maße wiieber als Käufer zur Stelle. Die Baissiers sahen sich Hinter dieser Umstände aufs Reue scharf in die Enge getrieben «und zu weiteren «umfangreich'ön D«ecku'ngskäuf-en veranlaßt, zu­mal mdbrfart). «auch' wieiber Zw«a«ng5ideckungs folgten. Daß eine ganze An!zalhl von Majklern nfolge «fthligsfchiagener Baisfespe- Kula,tio«n«en in ZahhungsvecheWnheiten jcpraten sind, bleibe «nicht «»»«erwähnt, we«n«ngleich es sich hierbei bis jetzt nur am bedeu­tungslose Sirmien «handelt. Den!Hauptanlaß zu diesisr «fortge­setzten We«nd«ung der Lage gab die «iinzwisch«en erfvoülich'erweiss zur «Tatsache igenwnbene lleberteitung der Abiw^icklung «der StiMrosvsvpfl'ichlilMgM in das letzte 'befreiende Stabium, haupt­sächlich d«urch «Gründung der Kohl'e«nhaind'eis-G'es>ellfchaft mit 25 Millionen« «KapiM, die daiM b«erufe«n ist, die Zirma Stinnes wiöber auf «ihre alte bewährte «ursprüngliche «Grundlage Mrück- zuführen, unter Beis«e,i«tâss«ung des övsllatilonszuwachses, der sich sehr bald als äußerst verhängnisvoll «erwiesen und in erster Linie zur «He«rb'Sifsührung der Katastrophe veranlaßt hat. Wie groß die Stinnesbesorgnisse selbst in den weitesten Kreisen ge- «lvcsen sind, läßt sich ÄsuLich erkennen, davan«, daß «die Wi«e«der- aniteilnahme des Auâides wie «auch des Pubkkums and «ande­rer 'Großin«tsre«sf«e«nten beso,nd«srs im Rheinland am Börsen­handel vernehmlich auf die züngste «Wvndung her Stinnesange- «legeNh«sit zurÄckzuführsn ist. 3» wünschen bleibt «nun«, daß der StMnosfchreck'öw -jetzt «für «alle -Zeiten beseitigt ist, «und daß na« möntlich auch die StützungLbankein deren Zahl sich inzwischen auf vier verringert hat, «ebenfalls baurmib von «den Sorgen «und Hemmnissen, ibie ihnen die Stinnes-Affäre bereitet hat, befreit sind, selbst auf hie LNöglichkelt «hin, daß sie entgegen dem all« gemeinen Annahmen an dicsem Geschä«ft so gut wie nichts verdient haben. Erfreulich «ist iferner die im letzten Augenblick gelungene «B«eii«egung Iber Arbei terdifferonzen im Bauigowerbe und die hiermit mit verknüpfte sofortige tWiederaufnahme der zahlrei-chsn B«a«uun!«ernshmun^Dn, der übermäßig «ange U«Nterbrech«uns «für das igeijamte Wirtschaftsleben eine «überaus schw«ere Schädi-gnng bebeutete. llmsomchr näht sich fetzt «be- soârs «info-lge der «erhebiichisn B-efchl-eu-nigung «aller B«auar- b-eiten ülberall wieder eine b«Äeb«ende Rück«wirku«ng fühlbar. «Gleichzeitig stbht zu «hoffen, daß u>uch in übrigen die ernsttich-en zugcspitzte«n Arbeiterschmievigkeiten «snbgcjgcn den bisher «ge- Herchin B«efürchtun«gen «nicht «zum -äußersten führen werden«, zu­mal der von der Regierung mit allem Nachdruck angestrebte Preisäbbau i«nzwisch«en» wenn auch erst «nur «geringe Erfolge o«ufzuwe«isen hat. B«esonders >hervo>rzuheben- «i lhi-erboi, daß trotz Snkrafttr-ebeies der viel «angafc-i-icheien «Getreidezölle seit 'dem!. September «dieses Sahres ibie Getrei-depreise inzwischen «nicht «unerhebl'sch zurückgikjgangen sind, sodaß bei richtiger «und völ- «figer M>it«w«irkung aller Betracht kommenden Stellen es sich wohl erreichen «lasten -müßte, daß «nament-lich ibie Lebensmittel-- preise in der «unbedingt notwendigen Weise, vevb'Al-igen. Daß man «auch in der Großindustrie fortgesetzt bemüht ist, durch Berei«n!fach«u,ng umb Verbilligung her Produktionskosten den Absatz und die «W-c-ttbeiverbsfähigkeit« namentlich auf dem Weltmärkte wieiber zu steigern, «geht daraus -hervor, baß zu­nächst in der oberschlesischen Eiseni-iidustrie «ernsthafte Ber- -hand«l«unMn über «eine engere Praduktionsgem-einschaft« der -gro ßen Werke schweb-ow, die im wes-eut^lichen bereits zu einem Ab- schl-u'ß «geführt haben «und für die allernächste Zeit eine ent» s-prechenbe «Bekanntgabe dieser bedsu-ts«wmiesl NeugrÄnidung er­warten -lasten. Sn Bel-ra-cht kommen hierbei die Werke Kars- Hegens-chei-dt, «Oberbsharf, Donnersinarck-Hlitte, Linke-Hoff­mann. Aber auch die Rheinisch-iweftfälis chen- Werke, wie Rhein,stahl, Phönix, Gels-enki-rchon usw, sind unbeachtet ber einstweilen vorliegenden Dementi der ibstveffenden Werkslei- «tu-ngen im Begriffe, sich durch eine Ähnliche G-emeinifchaft den «durch die völlig geäußerten BeilhälltnUe gegebenen Rotiw-en- digkeitsn -nach Mojchichkeit anzu passen«. Auch der Bericht über bas am 1. «September abgelaufene erste 2ahr der Geltung ber Daw«eslasten, die bereits die gewai,tilge Summe von «einer Milliarde «Goldmark -absorbiert' haben, gewährt -gegenüber die­ser schmerzliich»ein Zcst-ste«ll«uug «msofern einen Licht«blick, «als richt weniger als 600 Mii-Kouen M«ark hiervon zu R-eparat-io,nsb-e- iftetiungon in Deutschland vevw-a«ndt «worden [inb. Bon- Be- «deutung -ist isomer die mit Regina des neuen Monats pünkt­lich e.ingotnetene w-es,ent«l«icho Erlo.ich-t«erunjg des -Bärfeugeld- mairktes und die «gleichlzeit'ige« Berblll.igung der Zinssätze aus 8 bis 10 Pro;, für -tägliches Geld bei einer Ermäißigiung des P rivatdi'sko,!öl«es auf Idreiviertol und Teinviertell Pwzent, hauptsächliich infolge des Zuflusses größer Summen «öffentlicher -Gelder, durch die Rsichskr-editgWV«cha«ft. Wsim« sich die H'or- an geknüpfte Erwartung, baß -n«u«nmchr auicb hie Relchsbouk schon im Sule-reste des n'ofwenibigen Preisabbaues zu einer Er­mäßigung des Ba-nkb-isk-ontes sich herboi!ast«eu «wird, in «der wüuschen-s-w«erten Weise «erfüllt, würbe diese Gel«dve-rbil-li«gung auch weiiteren Kreisen in «Handol und öndustrie «iveniestens teiiL» weije zugute kommen. Wie sehr jebvitß jetzt' die wir-tschaflliche Cage in Wirkli«chk«eit zu wünsche übrig «läßt, «zeigte der Ver-