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M-aer MZeiger

Erscheint jeden Werktag. Bei Lieserungs« ; d» Hinderungen durchHöhere Gewalt", Streiks, ? Aussperrungen, Bahnsperre usw. erwachsen dem Bezieher keine Ansprüche. Druck und Verlag ; von Friedr. Ehrenklau, Lauterbach, Hessen, Mit« : glied des Vereins Deutsche» Zeitungsverleger. : Postscheck-Konto: Franksurt a. M. Nr. 5585.

Tageblatt für Uyön und Vogelrverg

Hulda- und Haunetal * Huldaer Kreisblatt niiilllll1IIHIHIIUIIlllllllllll!lllllllliniilini!llllllllillllllimiUllillllllllllllinilllHlinillllllll!Hlllini|ll!IHJIIllllHHllllllllUllllllilHllllllll!IIIIIIHilllininill!HHIll Redaktion uno Geschäftsstelle: Muhienjlrotze l, Telefon Nr. 528 Nachdruck dei mit versehenen ârliket nur mit (UueUenangabeSuso. Hnj." gestattet.

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Jät. 10 1926

De, Anzeigenpreis sür Behörden, Genossen, schasten, Banken usw. beträgt sür die Klein, zeile 0.30, sür auswärtige Auftraggeber 0.25, für die Reklamezeile 0.90 und alle anderen 0.15, Rellamereile 0.60 X Bei Rechnungsstel­lung hat Zahlung innerhalb 8 Tagen zu ersol. gen. Tag. und Platzvorschrist»n unverbindlich.

Jahrgang

^ulöa, Montag 18. Januar

Kleine Zeitung für eilige Leser.

* Der sozialdemokratische Parteivorstand will dem Pa^lci- ausschutz einen Volksentscheid in ter Frage der Fürst-na sin- d!« gen - et schlagen, während die Miitelparteien durch Lesetz Vie V- in ang eines Schiedsgerichtes wollen.

* Dee bekannte rheinische Finanzmann Louis Hag : drückte lci einer Rede vor der Kölner Hondclekammer die Meiinam aus, ler Höhepunkt der wirtschaftlichen Krise sei überschritte- und es zeigten sich Anzeichen der Besserung.

* Zwischen Dänemark und Norwegen ist ein Schiedsvertrag uiue e v ner worden.

* Zu Amerika ist die Absicht bekundet worden, eine LuudeS- rejcieeiant für Europa zu errichten, die den europäischen Staaten in wirtschaftlicher Beziehung Hilse leisten soll.

E^'itc^^ lEâpâM ^sâxtiäjwssisx&KM'nj^

Ser ©freit nm die Fürstenabfindung.

Schiedsgerichtoder Volksentscheid?

Bei den Verhandlungen der Parteien des Reichstages über die Regierungsbildung sind auch die Fragen der F ü r st e n a b f i n d u n g mehrfach besprochen worden

Zwischen den Mittelparteien sollen dabei Verein- barungen erzielt worden sein, die einem Gesetzentwurf, der demnächst dem Reichstag zugehen soll, zur Grundlage diene». Dieser Gesetzentwurf will die Einsetzung eines besonderen Schiedsgerichts beim Reichsgericht in Leipzig vorsehen.

Es wird nicht nur über alle Abfindungs-, souch n auch Auswertungsansprüche der ehemaligen Fürsten zu entscheiden haben. Dieses Schiedsgericht wird aus Be­rufsrichtern und hohen Verwaltungsbcamten zusammen- gesetzt sein. Die Entscheidungen, die es fällt, sollen sich auf die im Gesetz fest ausgestellten Grundsätze stützen, an die das Schiedsgericht gebunden ist. Die Entscheidung dieses Schiedsgerichts soll dann endgültig sein. Ausge­nommen sind Abfindungsansprüche, die durch Vergleich oder durch gerichtliches Urteil bereits erledigt sind.

Dagegen hat der sozialdemokratische Partcivorstand dem am Dienstag zusammcntretenden Parteiausschust vor geschlagen, die organisatorische Vorbereitung für einen Volksentscheid über die Fürstenabfindung zu treffen

. Dem Vorsitzenden des Rechtsausichusies des Reichs tags, Abg Dr. Kahl, ist ein Telegramm des Bevoll­mächtigten des Herzogs von Sachsen-Coburg und Gocha gegangen, in dem die Nachrichten über eine Ausländs­anleihe unter hypothekarischer Belastung des herzoglichen Lausvermögens entschieden in Abrede gestellt werden.

Pf gÄL! M d« ltâÄWK Kamm»

I a u ft k a m p f i n d c n W g n d e l g ä n ge n

In oer italienischen Hammer kam es wieder zu hefti­gen Z u i a in m e n st äßen zwischen den Abgeordneten oer Pcpotaii und ja sch istischen Kammermitgliedcrn, da oer Sprecher der Popolari, von denen etwa 20 in der Hammer erschienen waren, erkläne, daß die Partei in Zukunft den Sitzungen fernbleihen iverde. Anch Mussolini griff in eie Debatte ein indem er sich gegen die Aussetzung der Kammeisitzungen für drei Tage aussprach. Er verlangte, daß am Sonntag die Debatte fortgesetzt werden müßte, da die Regierung den Vorwurf der Popolari nicht aus sich fitzen lassen könne, die Regierung sei für die Ermor­dung LiaireoItis mit verantwortlich. Er verlangte von rer Partei die Zurücknahme dieser Behauptung. Sollte ein Widerruf nicht erfolgen, so müsse er beantragen, daß die Parier von den weiteren Sitzungen ausgeschlop'en werde. Dem Antrag Mussolinis aus Fortsetzung der Te- baue auf Sonntag wurde fiattgegeben.

Nach Schluß der Sitzung kam es dann zu einem Zwi- zcheujall zwischen saschistischen Abgeordneten und zur flvenmt Gruppe gehörenden Abgeordneten der Popolari- Partei. Es kam zu Zusammenstößen, tn deren Verlauf einige Abgeoroneie F a u st s ch l ä g e erhielten. Ein Ab­geordneter soll hierbei verwundet worden sein.

D-e Falsche roFâe in LLnaaru,

Die Untersuchung geht w e i i e r.

^ r ungarische Handelsminisier hat angrordnet, daß b j x Postsparkasse eine Untersuchung vorgiNvium-'u r d. w'U ein Kredit entgegen den Regeln der Gcsm>r:.ö- er ng flüssig gemacht wurde. Für die m atter der Uw ierRchnng geht Generaldirektor Barop auf Urlaub.

seie Uulcrsuchuug bei der Postsparkayc ist notwcudig -- ; .ch, weil Nadossy nach der Entdec.ung der Frauk- -i st una- angelegenheit unter dem Vorwand, day amiuche Stellen dies angeordnet hätten, 330 M i l l i o n e n R r o - n c n f l ü f f i g machen ließ. Mit diesen wollte er die in oer < haIhT . ant gegen diesen Betrag vepou.cr en idv solsäcn Ta:'end Frank-Noten auslösen und so die Spu­ren verwischen. Generaldirektor Barotz verlangte selbst wegen der ohne seinen Befehl erfolgten Auszahlnng dw Eiuleituna einer Untersuchung gegen sich.

MW'Äiw erst üd 25. ^cnaar.

Berlin. Der Reichssinanzmimster hat bestimmt, daß von t,ei E l Hebung von Verzugszuschlägen abgescycn wc ^cn soll, wenn die jetzt zu leistende Vorauszahlung auf Ei » kom tt e ir [I e 11 c r und K ö p e r s ch a f t s st c u c r statt einer na^ lahgleit erst zwei Wochen nach Falliglcit emge^ahU wird. 'Mct also die Vorauszahlung bis zum Montag, den ^5. ^an.mr WA: ein zahlt, hat keine Vcizzimszufcm^ge zu zahlen, rw^ dilvunkt ist aber uubedingt ein, zuhalten, mtbug,.maus zagr Zuschläge vom eigeutlichen Fälligkeitstag, »em 12. Januar, uij) berechnet werden.

Das neue Kabinett Luther.

Am Mittwoch Regierungserklärung.

Den Bemühungen Dr. Luthers ist es nunmehr ge­lungen, neue Mäner für sein zweites Kabinett, das ein Ministnium der Mitte sein soll, zu gewinnen. Fm Reichs- iag vuroe folgende Ministerliste genannt, an deren Zu- iommenseyuna hier nnv da vielleicht noch eine kleine Ände­rung eintreten kann:

Reichskanzler: Dr Luther.

Auk-enminister: Dr Stresemann lDeutsche Volkspartei). Innenminister: Koch tTemokrai).

Finanzmlnikter: Dr Reinhold tTemokrat).

Juktizminifter und Minister für die besetzten Gebiete:

Marr tZenrrum.

Wirlichasttzintnister: Bürgers (Zentrum).

Reickiswehrminister: Dr. Geßler.

Ernährungsmin'kter: Hepp «Deutsche Volkspartei).

Arbeitsministel: Dr Brauns «Zenirum.

BerlehtSministcr: Dr Krohne «Teutsche Volkspartei)

Poßminikter: Stingl «Bäuerische Volkspartei).

Zu vieler Liste fehlt noch die Zustimmung der Frak ticnen denen die in Aussicht genommenen Minister an gehöre«. Diese Zustimmung soll am Montag nachgeboll iveiven io daß dann am Dienstag die offizielle Be- r u t u n g des Kabinetts erfolgen würde. Sollten die Verhandlungen nunmehr glatt verlaufen, so würde die R e g i e l ii n g s e r k I ä r n n g des neuen Reichsministe riume. am Miitmoch im Reichstag erfolgen.

Die größten Schwierigkeiten hat die Besetzung des 3 ii neu minister tum» gemacht um das ein harter Kampf zwischen Teutscher Volkspartei uns Demokraten ausge- fechten wurde. Wie aus der Ministerliste ersichtlich ist. ist dieser Kamps zugunsten der Demokraten entschieden ivor den. Ter Abg Koch, der künftige ReMsinnenminister., bar dieses Ministerium bereits von 1919 hie 1921 bekleidet. Tr. Geßler, der seine Rücktrittsabsichten wiedeidolt be- tundet hatte, hat sich durch letzte Vorstellungen des ReicUs- arbeitsministers Brauns bewegen lassen, das Reichswehr ministernim weiter zu behalten. Nach Mitteilung demo- tratiicbet Blätter soll er allerdings hierbei zur Bedingung gemacht haben oaß den Wünschen oer Demokraten bei der Stellenbejetzung der Ministerposten Rechnung getragen wird.

Die neuen Minister.

Der in Aussicht genommene Reichssinanzminister Tr Peiei Reinhold ist im April 1920 sächsischer Finanzminister pcwcidcn Er steht heute tut Aller von 38 Jahren Vor seiner iheiumng in die sächsische Regierung war er Verleger des .veiiHiaer Tageblanes". Schon vor einem Jahre Hane ihn Tr «uiber alS ReiLsinianzmnnstei in Auspchi genommen Dri neue ReiLswirlschailsministcr Tr. Robert Bürgers -N Tnetirr des A Schaaühauscnscheu Bankvereins in Köln. Er ist aus der Beamienlauibahn hervorgcgangeu, ift^ früher Van brat m Munster gewesen und schied als Geheimer Finanz- tat aus Dem T teuft, um in den Schaasfhausenschen Bankverein einzuiielen Ter neue Neichsernährungsminister Kart >' £ p v sieht im Aller von 37 Jahren. Er ist vom Wahlkreis 19 (£efUn=9laflau) in Den Reichsiag enlsandr worden, dem er leit 19211 angehöri. Er ist von Berus Landwirt und auf Der «ist-' des Lanvbuuves gewählt und har sich der Deutschen Vollspaiiei angeschlossen. Er ist einer ter Präsidenten des Aeichstanvbuudes.

Eine ^ de Stresemanns.

München, 17. Jan. Reichsaußenminister Dr. Strese­mann sprach heute in München im Rahmen einer von der Deutschen Volkspartei veranstalteten, Reichsgründungs­feier. Unter Bezugnahme auf die Ausführungen des bay­

politische Rundschau.

Deutsches iReitb.

ReichSlandbund und Regierungsbildung.

Die Präsidenten des Reichslandbundes haben Wünsche der deutschen Landwirtschaft zur Regierungs­bildung an Dr. Luther gelangen lassen. Hiernach bedarf die deutsche Landwirtschaft der Befreiung von der un­erträglichen Bürde eines krankhaft angeschwollcucn Ler- Waltungsapparates, der Befreiung von der überlast sol­cher sozialen Ausgaben, die die Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft übersteigen, der Befreiung von allen Fesseln, die eine Preisorientierung nach dem letftuug^ fähigsten und billigsten Betriebe verhindern, die Befreiung von einem Lohnsystem, das ohne Rücksicht auf den Arbei­ter die Löhne nivelliert, den Tüchtigen herabdruckt und lie Gesamtarbeitsleistung mindert, der Abkehr von einer Handelspolitik, die aus politischen Rücksichten wertvolle Produktionsgrundlagen opfert. Ferner wird in dem Schreiben Hebung der Produktion gefordertund darauf hingewiesen, daß die Dawes-Lasten der Wirtschaft die besten Kräfte entziehen.

Bayern und das Reich.

-rer Staatshaushaltsausschuß des Bayeriichen Landtags bewilligte die Etatsaujätze für sämtliche bave- rischen Gesandtschaften. Ministerpragderit Dr. Heldt hatte vorher auf die Notweiwigkeit einer bayeritchcii d - plomatischcn Vertretung, vor allen Lingen m Berlm h n- aewiesen, um Bayern nicht zu einer Provinz bey Reä- herab inten zu lassen. Der Ätuvlsterpvasidnvt vertrat i^ die Meinung, daß die von Preußen beschloßene Abaude­

rischen Staatsrats Dr. Schmelzle, der Bismarcks Klugheit in der Behandlung der Bundesstaaten gerühmt hatte, sagte der Reichsaußenminister, Dismarcks Ausspruch: ,An einem zufrieden Bayern und Sachsen liegt mir mehr'als an hundert Paragraphen!" gelte auch für die Gegenwart. Nur solle man auch daran denken, daß diese Zufriedenheit ebenfalls nicht durch Paragraphen allein zu erreichen sei, sondern aus jenem Gefühl der Zusammengehörigkeit des Reiches und der in ihm vereinigten deutschen Stämme, was uns als wichtigstes Aktivum aus dem verlorenen Krieg geblieben fei. Die Aufgabe der Gegenwart fei, in Deutschland das Instrument von Staat und Volk in der Einheit zu erhalten, um es für die Erreichung einer besse­ren deutschen Zukunft einsetzen zu können. Dazu gehört eine einheitliche nationale Politik. Wer die nationale Einheit wolle, dürfe nicht zwei Deutschland formen, von denen das eine dem anderen das nationale Empfinden ab- fpreche. In feinen weiteren Ausführungen gab Reichs­außenminister Dr. Stresemann eine Darlegung der Grund­gedanken, die zum Dawesak kommen und zu Locarno ge­führt hätten. Wer heute die Arbeitslosigkeit, das Elend und die Kreditnot auf das Dawesgutachten zurückführe, fälsche bewußt oder unbewußt die geschichtliche Entwick­lung. Wenn die frühere Willkür der von Deutschland er­zwungenen Reparationen aufrech^erhalten worden wäre, hätten wir wahrscheinlich diesen Winter überhaupt nicht überstanden. Ohne das Dawesabkommen wäre die deutsche Währung nicht zu halten gewesen. Weder das Dawssa''- kommen noch Locarno feien endgültige Lösungen für alle Zeiten, aber sie feier wichtige Etappen auf dem We^e 'v einem Frieden Der Pessimismus, der unsere Page als m- verbeffe"dar ansieht, fei. gemessen an der Eutmi^lurw der lebten Jabre, unoerechtsertict und im übrigen auch re eigne1- uns im Auslande zu schaden anstatt zu nu^en

Der wankende Glaube an die endgül ige Lcsurg le. Reparationsfrage durch das Dawesabion.n.en sei im übrigen im Auslande stärker verbreitet als im In.and. Ob Locarno für die weitere En wicklunc. des Le l i rif Deutschlands zu den anderen k taaten die Vo.'oi die davon erwartet werden, könne in dieser niemand gesagt werden. Die Römr.u ;. der Rheinlandzone solle man nichc nur vom Stanl p dadurch geschaffenen Erleichterungen Tiir die en . 1 besetzten Gebietes, sondern auch vom .rhj.:. eu sichtspunkt der damit ersolgenden Erschütterung und D dung der einst von Foch und Clemenceau "be rieb en Rheinlandpolitik würdigen. Man könne wohl betonen, da'- : die Aufhebung des Delegiertensystems und die dami in : Aussicht gestellte weitgehende Verminderung der (Ec - r I merie und viele andere Erleichterungen anerkennenswert feien, wie auf der anderen Seite die deutsche Regierung ! keinen Zweifel darüber lassen könne, daß sie eine u j I der Frage der Stärke der Defatzunastruppen in der vom Daily Telegraph" angegebenen Stärke nicht annehmen ! könne.

Der Reichsaußenminister bezeichnete dann das Ein­treten Deutschlands für die deutschen Minderheizen in Europa als eine Pflicht des Deutschen Reiches.

Wir werden, so schloß Dr. Stresemann, weiter kämpfen müssen, Tag für Tag, und Schritt für Schritt. Aber ein Recht, diese Politik zu kritisieren, hat nur der, der andere Wege zu weisen vermag. Wer das nicht kann, aber jede Aktivität lähmt, würde unsere Außenpolitik zu jener paffi- ven Planlosigkeit verurteilen, wie sie Bismarck mit Recht als untragbar für ein Land in Deutschlands Lage schon zu Zeiten erklärte, da diese Lage eine bessere gewesen ist als die, in der wir leben.

Die Versammlung spendete dem Redner stürmischen Beifall.

rung der Stimmenabgabe im Rcichz.rat eine Abänderung der Reichsverfassung darstellt. Bei Besetzung der Völker- bundposten müsse auch die bayerische Regierung mit« sprechen können. Solange Frankreich die Frage von Lo­carno selbst noch nicht entschieden habe, brauche Teil' .h- laitD sich nicht zu beeilen, in den Völkerbund einzuireten.

Österreich.

X Tie deutsch Lstcrrcichische Anukhrrnng. In der von der neuen Regierung vor bem Parlament abgegebenen Er- klärung wird Die Notwcndiokeit einer Angliederung Österreichs an ein großes Wirtschaftsgebiet betont. Der Präsident Der Großdcu.scheu Partei erklärte, man müsse danach trachten, mit Deutschlanh ein Zoll n b - H i s mit gemeinsamen ZoÜvcrträgen und gegcn eilurer Zoüsreiheit zu erlangen. Die nächste Etappe mit ie Die Schaffung einer gemeinsamen Organisation zur Hcrbei- führung eines gleichartigen Zollsystems und einer mög­lichst gleichartigen Zollvchaudlung zwischen Teuifchlaud und Österreich sein.

Aus Ja- und '.-.»stand.

Vonn. Die Deutschvölkische Freiheitspartei ^hat im Landtag folgende kleine Anfrage eingcbmcht:^Dic llni= vevsttät Bonn hat als Lehrer der italienischen Sprache den bekannten Faschisten Dr. Tertoldi angestellt. Dr. Bertoldi war Lehrer der italienischen Sprache an der italienischen Realschule in Bozen. Er gehört also zu den Faschisten die in der Bekäinpsung des Deutschtums in Cüdiirol irr Acog- lickstes getan laben. Ist das S aatsministerium bereit, aus der deutschfeindlichen Ta.igkeit des Herrn Berwldi 'k Folgerungen zu ziehen und feine Verstellung an der Uni­versität Bonn rückgängig zu machen?"