Zulöaer /lnzeiger
: Erscheint jeden Werktag. — Bei Lieferung», t behinderungen durch „Höhere Gewalt", Streik», : Aussperrungen, Bahnsperre usw. erwachsen dem : Bezieher keine Ansprüche. - Druck und Verlag : von Friedr. Ehrenklau, Lauterbach, Hessen, Mit. I glied des Vereins Deutscher Zettungsverleger. I — Postscheck-Konto: Frankfurt a. M. Nr. 5585.
Tageblatt für Rhön und Vogelsberg Fulda- und Haunetal * Fuldaer Kreisblatt tiiiiiiiiiiiiniiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiifiiiiiiiiijM!i!iiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiJiii!iiiiiiimiiiiifiMHimiiiiHiiiiiiififiiiiiiuiiiiimiiiiiiiiiiiuiiiniiitiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiifiiiii!ii Redaktion und ^ejchasisnelle: Muhlenftr tze I, Telefon Nr. 528 uuiiiniimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiuiiiiiiiiiiniiiiiiiiiJijiiiiiiiiHiiiiiifiiKiijiiiiijiinmiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiijJiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHi Nachdruck der mit * versehenen Hrttkei nur mit Huellenangave „Fuld. Knz." gestattet.
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Nr. 16 — 1926
Hulda, Moutaq, 25 Ja »:or
3. ^sh'aan^
«Me«s'
Kleine Zeitung für eilige Leser.
* ^er Reichspräsident hat den Regierungspräsidenten Dr. Ha.. iidc, Münster, zum Reichsminister für Ernährung und Lcn-'.wirsichast ernannt und den neuen Minister bereits einmaligen.
* Dem Vernehmen nach Hal das neue Reichskabin^lt in seiner ersten Sitzung u. a. beschlossen, die Einladung zur mler- nationalen Abrüstungskonferenz anzunehmen.
* Bei den weiteren Verhandlungen im Ausschuß des .Reichstages über die Flotienvorgünge im Jahre 1917 kam es bei den Darlegungen des Vertreters des Wehrministeriums zu derartigen Szenen, daß dieser genötigt war, die Sitzung zu verlassen.
* Vom 1. Februar ab ist im Reiseverkehr zwischen Deutschland und Holland der Sichtvermerk aufgehoben. Reisende benötigen nur noch eines Heimalpasses, Kinder einer Bescheinigung von der Polizei.
Einfachere Verwaisung.
Es stimmt etwas nicht im Bau unseres Reiches! Man schüttelt den Kopf darüber, daß ein Drittel unseres Volkseinkommens für öffentliche Zwecke in Anspruch genommen wird. Das Schütteln wird stärker, wenn man außerdem noch feststellen muß, daß jene Summe ein/ rasch nach oben ansteigende Linie aufweist, daß trotz starken Beamtenabbaus eine Herunterschraubung der öffentlichen Ausgaben nicht erfolgt ist. Selbst grundsätzliche Gegner unserer jetzigen Wirtschaftsform erklären die Verdreifachung der Steuerlast gegen 1913 als untragbar für die Wirtschaft. Aber tatsächlich ist die Vermehrung der Steuern eine viel größere, reicht bis dicht an das fünffache heran. . e m , .
Da stimmt etwas nicht im Bau unseres Reiches, in der Finanzgebarung, in der Verwaltung. Richt in personeller, aber auch nicht in sachlicher Hinsicht. Wir haoen ja seit Jahren den Sparkommissar ober vielmehr eure Sparkommission. Nun ist soeben im Reichstag •Ä«Ä WS
la mente, der Spitzen organisationen der Gemeindeverbände, Vertretern der Wirtschaft usw. gebildet wissen will. Diese Kommission soll dann in Verbindung mit dem Sparkommissar Vorschläge zu einer wirklich durchgreifenden Vereinfachung und Verbilligung ver Verwaltung machen. Ein Antrag, aufs innigste zu begrüßen! Und an Arbeit wird es der Kommission wirklich nicht fehlen. , , , .
Die Fehlerquelle scheint nicht einmal so sehr in der Zahl der Beamten und Staatsangestellten zu liegen, wo durch die Beamtenabbauaktion doch recht radikal einge- griffen worden ist. Gewiß mag manche Behörde auch letzt noch „übersetzt" sein, könnte der Abbau hier und da noch fori gesetzt werden. Aber die eigentliche Quelle des Übel» ist darin zu erblicken, daß Reich, Staat und Gemeinden mit „Au gaben" überlastet sind und immer noch werden, daß dort viel zu viel „regiert" wird, daß die Behörden „Am- gaben" überflüssiger Art übernehmen, sich förmlich zu einer solchen Übernahme drängen. Die Gesetzgebungsmaschme arbeitet allerdings in einem unerhört schnellen Tempo, zieht den Kreis der Verwaltungsausgaben ohne lede Rücksicht immer weiter und weiter. Es ist ganz unübersehbar, was beispielsweise das A u s w e r t u n g s g e s e tz an Verwaltungsarbeit beansprucht. Bis in die letzte Ge- meinde hinein ist dieser förmliche Wettlauf des „Regierens", des überall Kontrollierens und Inspizierens zu verspüren. Die Maßnahmen aus der Kriegszeit, vielleicht noch übertrumpft dann in den Jahren der Inflation, schreien geradezu nach Abstellung. Aber leider schimpft man zwar über die Vielregiererei doch nur, um dann bei jeder Gelegenheit selbst nach einem Eingreifen der Behörden zu rufen! Nur schwerfällig aber vollzieht sich in der ihrem Wesen und Herkommen nach arbeitenden Verwal- tungsmaschinerie eine Anpassung an die Änderung der Zeiten. Wieder ein Beispiel: Es gibt Steuern, bet denen die Erträge in gar keinem Verhältnis zur aufgewandten Vèhörden„arbeit" stehen. Es gibt Steuern, bei denen die Erträge nicht einmal die erste Million erreichen! Auch hier hat die Kommission reichen Stoff zur Arbeit. Mit der gleichen Schwerfälligkeit wird an der Gültigket von Vcr- orduilngen und Verfügungen festgehalten, die vielleicht unter ganz anderen Verhältnissen gegeben ivareit, sich aber „wie eine ew'ge Krankheit forterben , wie der Dichter spottet.
Doch noch auf etwas anderes kann man hinsichtlich der Verbilligungsvorschlüge jener Kommission gespannt sein: wird die Zahl der P a r l a m e ntar ter m Deutschland vermindert werden? Im preußischen Stacusiat ist z. B. soeben erst wieder darauf aufmerksam gemacht wor- ben, daß der Preußische Landtag im Jahre 1913 nur 1,9 Millionen Mark kostete, im Jahre 1925 aber 5,2 Millionen Mark. Es gibt in Deutschland nicht weniger al» 2000 Parlamentarier. Wer je in den parlamentarischen Betrieb hineingeschen hat, der weiß, daß die Hälfte dieser 2000 überflüssig ist. Bcsonndcrs deswegen, weil ja die Parlamente der Länder einen großen Teil ihrer früheren Aufgaben an das Reich abgegeben haben. Wieder einmal liegt dem Reichstag der Entwurf eines Wahlgesetzes vor, durch das die Zahl der Abgeordneten herabgesetzt werden soll. Die Länder mögen diesem Beispiel in möglichst großem Ausmaß Folge leisten! Die Zahl von 450 preußischen Landtagsabgeord- noteii ist grotesk hoch. , _ „
Wenn nur jene Kommission nicht dem «aliasal allzuviel er Kommissionen verfällt, dem nämlich, aus bett Erwägungen nicht herauszuko mmcn! Rasche Entschlüsse sind aber bitterste Notwendigkeit.
Sturm im Untersuchungsausschuß
Die Erwiderung der Wärmeleitung
Admiral Brüning Haus spricht.
Im Untersuchungsausschuß des Reichstages über die Ursache des Zusammenbruchs setzte heute der sozialdemokratische Abgeordnete Dittmann sein Referat über die Unruhen in Der Marine fort. Er erklärte, aus den Äußerungen hervorragender Persönlichkeiten gehe hervor, vaß 1917 die Matrosenun- ruhen zu einer Waffe gegen die Linkssozialisten gemacht werden sollten. Diese Tendenz habe die ganzen kriegsgerichtlichen Verfahren beherrscht. Als auf Drängen Hindenburgs und Ludendorffs das deutsche Wafsenstillstandsangebot herauskam, hätten die Admiräle aus eigene Faust einen
Flottenvorstoß gegen England
geplant. Diesen hätten die Mannschaften verhindert. Der Flottenvorstoß hätte bei der Entente als heimtückische Treulosigkeit der Reichsregierung gegolten und die Parole der völligen Niederwerfung und Vernichtung Deutschlands hervorgerufen. Vor diesem Schicksal Land und Volk gerettet zu haben, sei das geschichtliche Verdienst der Heizer und Matrosen, die den wahnsinnigen Plan der Admiräle vereitelt hätten. Die Ausführungen des Abg. Dittmann werden von zahlreich erschienenen sozialdemokratischen Parlamentariern von starken Kundgebungen begleitet. Das Wort erhält daraus als Vertreter des Reichsmarineamts
Korvettenkapitän Canaris.
Als dieser zu Beginn seiner Ausführungen die von Dittmann gegen die Marineleitung vorgebrachten Vorwürfe zurückzuweisen versucht, erhebt sich bei den Sozialdemokraten und Kommunisten großer Lärm, die -hm zucufen, er habe nicht zu.kritisieren, sondern zu widerlegen. Korvettenkapitän Canaris erklärt darauf, daß bis zum Schluß in der Marine zwischen Offizieren und Mannschaften
ein ungetrübtes Vertrauensverhältnis
bestanden habe. Er werde den Nachweis liefern, daß die Rädelsführer der Meuterei in der Flotte enge Beziehungen zu der U. S. P. hatten und daß die von dort ausgehenden Einwirkungen ihnen das Material für ihre die Disziplin untergrabende Tätigkeit geliefert hätten. Die damaligen Angeklagten Reichpietsch und Sachse hätten noch vor ihrer Verhaftung mit dem Parteisekretär der U. S. P. Senz in Kink die Flottenstreikfrage besprochen. Diesem gegenüber habe Reichpietsch behauptet, daß die Parteileitung der U. S. P. den beabsichtigten Flottenstreik gekannt und gebilligt habe. Die Verbindung der Meuterer mit den Führern der U. S. P. gehe aus den Akten einwandfrei hervor, darum müsse angenommen werden, daß auch umgekehrt die Mitglieder der U. S. P. Kenntnis gehabt hätten von den Absichten der Matrosen, die aus einen Flottenstreik und aus gewaltsame Beendigung des Krieges, hinausgingen. Aus der Urteilsbegründung gehe her- vor, daß die Mptrosen nicht wegen Zugehörigkeit zur U. S. P sondern weil sie sich zur
gewaltsamen Lahmlegung der Flotte ,
zum Flottenstreik, zur Maschinensabotage, evtl. zur Internierung der Flotte in einem neutralen Hafen verbunden hätten. verurteilt worden seien. Die Flotte sei überzeugt ge-
Russisches Mimatum au Cöma.
Binnen drei Tagen Entscheidung.
Der russische Volkskommissar des Auswärtigen, Tschitscherin, richtete eine Note an den Präsidenten der chinesischen Republik, in der er schärfsten Protest gegen die Verhaftung des svwjrtrussischen Direktors der chme- fischen Ostbahn, Iwanow, durch die Organe Tschangtsolins einlegte. Tic Note verlangt binncndrciTagendic Freilassung Iwanows, die Herstellung geordneter Zustände aus der ostchincsischrn Eisenbahn und die Durchführung des über die Ostbahn "bgcschlossenen Vertrages. Wenn die chinesische Regierung nicht imstande sei, diese Forderungen mit eigenen Kräften zu erfüllen,^ solle sie sich damit einverstanden erklären, daß die Sowjet- regierung mitven ihr zu Gebote stehenden Mitteln die Durchführung dieser Forderungen sicher- stelle. Eine Abschrift der Note soll der russische Konsul tn Mulden Tschangtsolin überreichen.
Der verhaftete russische Leiter der chinesifchen Ostbahn, Jwanoff, wurde in das chinesische Hauptquartier gebracht. Von chinesischer Seite ist ein sowjelfemvlicher russischer Ingenieur zum Direktor des südlichen Abschnitts Der Bahn ernannt worden. Für die Züge, die von Chardin nach Süden abgehen, werden die Fahrscheine von den Ehinefen ausgcgebcn. Die sowjetrussische Botschaft erklärt, daß durch die Verhaftung Jwanofss eine äußerst ernste Lage herbei- geführt worden sei. Wie cs heißt, wird die 5. Russische Armee an der chinesischen Grenze zusainmcngezogcn.
Mlâlr^iieM die LMdLiMM
Die Art der H i l f e l e i st u n g.
In der Vollversammlung der Pommerscheu Landwirt- schaktskammer in Stettin machte das iVF.tgtted de» Landwirtschaftsrat Regierungspräsident a D K »sicher Mitteilungen über den Stand ber Anslandskredithl.ie für bic deutsche Landwirtschaft. Er wandte sich gegen die Auffassung, daß durch die Hereinnahme von Auslandskrediten eine ttbersremdnng des deutschen Grund lind Boden» entstehen könne. Der We h rv e i t r a gs V e r t der land- lvirtschastlich benutzten Fläche im heutigen Deusichland betrage vier Milliarden Mark. Demgegenüber ijt^ eine Zinsen last von höchstens 100 Millionen Mark im V^Qe unbeträchtlich. Der Berwaltnngsrat der Deutfafen landwirtschaftlichen Krebitanbält wird also weiter versuchen, durch „ .
Hereinnahme von Auslaudskreditcu tic gegenwärtige Agrarkrise überwinden zu Helsen. Bei
wezen, oaß ein unverzuglicyer FUgnu zum Crivige gefilmt hätte. Dieser Zugriss sei unterblieben uns diejenigen, die mit unterlassen hätten, träfe die Schuld. Korvettenkapitän Canaris wies Dann die Behauptung zurück, daß Die Todesurte le nicht gerechtfertigt gewesen seien. Der Flottenchef sei mit außerordentlicher Sorgfalt vorgeganii^n und habe seine v :u= scheidung erst nach längerer Rücksprache mit einem Mitg'-we des Reichsmilitärgerichtes gefällt. Nach der Rede des «ur» vettttikapitäns Canaris kam es dann zu
lärmenden Zwischenfällen.
Der sozialdemokratische Abgeordnete Dr. Moses fragte den Capiiönleuiuant, ob er identisch sei mit jenem Cfjifter, der im Prozeß gegen die Mörder von Liebknecht und der Rosa Luxemburg als Beisitzer fungierte, und der beschuldigt wird, daß er am meisten dafür tätig war, daß der Mörder Vogel flüchtig werden konnte. Aus der Beantwortung dieser Frage würden sich Konsequenzen ergeben, und die Linke würde es als eine Brüskierung seitens des Rerchswehr- ministeriüms betrachten. Korvettenkapitän Canaris erklärt, er habe zu diesen persönlichen Sachen nichts zu sagen^ Cr ;ei als Vertreter der Dlarineleitung anwesend und werde sich nicht nur das persönliche Gebiet begeben. Diese Erklärung rief auf der Linken große Entrüstung hervor.
Man rief Canaris „Mörder! Helfershelfer! Feiger Lump!" zu. Der Vorsitzende hatte große Mühe, die Ruhe wieder herzustellen. Der Kommunist Rosenberg wünschte eine llntcr- brechung der Sitzung, damit man vom Reichswehrmwinercum einen anderen Vertreter verlangen tönute. Ter Zcntrums- abgeoränete Joos und der Demokrat Dr. Bergsträßer regten nn, der Ausschuß möge über diese Fragen in einer geirlstoneuen Sitzung beraten. Diesem Vorschlag wurde zugestlmmt.
Daraus nahm der
Admiral Abg Brüninghaus als Korreferent das Wort, der dagegen schärfsten Einspruch erhob, daß der Abg. Dittmann in eigener Sache und einseitig eingestellt vor der breitesten Öffentlichkeit seine persönliche Stellungnahme wiedergeben konnte. Das Verhältnis zwischen Ossizieren und Mannschaften sei außerordentlich gut geweFn. Der erschossene Matrose Reichpietsch habe, wie akieirmäßig scst- steht, mit der USP. in Verbindung gestanden. Die Vorwürfe gegen die. Offiziere der Kaiserlichen Marine würden in sich zusammenbrechen, wenn feftgefcut fei — und das werde fest- gestellt —, daß die beabsichtigte Flottenaktion gegen England das Einverständnis der Reichsregiernng gefunden habe. Dann müßten auch die Schlußfolgerungen fallen, in denen die Admiralität und die Offiziere der Marine
als Vaterlandsverräter hingestellt werden. Der Abg. Brüninghaus schließt feine Ausführungen etwa folgendermaßen: Ich möchte doch namens der alten Wehrmacht aufs schärfste Verwahrung dagegen einlegen, daß uns, die wir alle Has Bestreben hatten, unser Vaterland zu retten, Motive untergeschoben werden, die nie in irgendeinem anständigen Offizier irgendwie Grund und Wurzel gefaßt haben. Ich möchte Verwahrung dagegen einlegen, daß wir hier als Verbrecher am Vaterland bingestellt werden, während wir den ganzen Krieg nur in dem heißen Bemühen geführt haben unser Vaterland zu retten. Tann vertagte sich der Ausschuß enf Montag, den 25. Januar.
der Gestaltung des Kredites ist bervor'uhebèn, daß Der gesamte Betrag den Landwirten mit Ab ng von b m3 1 % unter Pari ausge-ablt werden wird. Bei ber Verzinsung von 7!< % en fallen C % auf die Bcrmaftu"as- kosten, 7 % auf die eigentlichen Zinwn. Kredite werden real gesichert, doch er nicht unbedingt an erster Stelle eingetra ii ■' ' dein die Aufwertungsbvpothck soll ü ■ n v t Man muß hoffen, nach einem Übergang r • n ■ w r ,' n richtigen Dauerkredit hineinzuwaLsen. In vier ober ■ ns Jahren wird cs vielleicht der gesamten b ? nt n Volkswirtschaft und auch der LandwET ' toter fein, ihre Gciamianlcihcbcdärfn c ui or?r wirtschaftlich bedeutet die Aktion eine Vevi " r er Renten mark auf die fünf Jahre, die von sa r Seite eigentlich von Anfang an vorgesehen gewesen . en.
Die Beschaffung des Geldes
wird ausschließlich durch die Denis ch c f' o ' ' ' kontbank erfolgen, deren Dcvisenb' and ' die Laae setzt. Andere und besonders an ■ Institute sollen nicht in Anspruch genommen «erv-m. r r die Höhe der Anleibe sollen Ziffern noch - ; ' V " -n- gegeben werden, doch darf gesagt mcr' u, ba flüssig gemachle Betrag größer ist als die in " ttommene zweite Rate ber Amerika-Anleihe, -'u hoffen, daß das Geschäft sich wesentlich klar r Fehen werde als bei Der Amerika-Anleihe. ~ ' Maßnahme müsse aber als Notaktion bewach et - Endgültige Rettung müsse auf anderer Grundlage aagc- stcllt werden.
Für Aushebung Ser WvtzmmgtzNtWèMWast
Die kommende Wohnungszählung.
Im Preußischen Staatsrat trat Wohlsa Ortsnumster Hirtsiefer für den möglichst schnellen Abbau der Zwang».- wirtschaft ein und erklärte, durch die Bereitstellung vs>ent- licher Mittel habe eine ganz erhebliche B el r bnn g d e 8 Bange schüftes ftattgcfunWiL Besondere «chwterrg- leiten und Sorgen bereite die B e ich a s f u n g d e r ersten Hnpvthckcn: man bade sw) bcuuiht, diese ersten Hypotheken in Diesem Jahre in andere Krene i)in= eintubrümen, um die Wohnungsfrage damit an- ein erweitertes Geleise zu bringen. Verhandlungen über Die Krcvitbc s ch a s f u n g feien mit Dem N e t ch § bank - Präsidenten angeknüpft. Man müsse in Preußen jährlich möglichst mindestens 120* bi3 140 600 neue Wohnungen Herstellen.
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